Familienabenteuer im Caprivi

Reisebericht 300 Antworten · 66,6k Aufrufe · gestartet 30. Juli 2017 von binca75
284 Beiträge · seit 201425. Nov. 2017 ·
So lange man die Spinne sieht, ist es nicht schlimm, gruslig wird's erst, wenn sie auf einmal nicht mehr zu sehen ist 😗
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201525. Nov. 2017 ·
Hallo Matthias,

meine "Sorge" bestand auch darin, dass das Tierchen geradewegs im gemütlich-chaotischen Kinder-Klamotten-Koffer-Gewühl verschwindet und unser Held damit gezwungen würde, auch noch die Untiefen dieses Koffers (nach fast 4 Wochen Afrika-Reise 😉 ) zu erforschen... 😗 😛

Gruß
Bianca
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Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201502. Dez. 2017 ·
Tag 27: Hoch hinaus aufs Waterbergplateau und nachmittags auf Nashornsuche

Wir haben einen ereignisreichen Tag vor uns. Nach dem Frühstück treffen wir uns alle für die Wanderung aufs Waterbergplateau. Die Kinder sind aufgeregt. Es ist schön, eine weitere Familie dabei zu haben. 😁
Unser sympathischer vorabendlicher Held und Retter vor der Riesenspinne wird uns aufs Plateau führen. Es geht ganz schön zügig hoch, die Kinder haben Spaß und ich merke, dass ich dringend anfangen sollte, irgendeinen Sport zu machen. Meine Kondition lässt doch sehr zu wünschen übrig und ich bin ganz schön aus der Puste… 😗
Der Blick ist dennoch traumhaft und die Zeit für ein paar Fotos (und zum Verschnaufen 😉 ) muss auch sein:

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Irgendwann sind wir oben und laufen von der Waterberg-Talseite einmal quer rüber auf die „Kalahari-Seite“. Unterwegs sehen wir immer wieder Hinterlassenschaften und auch Spuren von nicht wirklich kleinen Tieren… Diese haben hier ihr ganz eigenes Reich. Das Waterberg Plateau ist sehr unzugänglich. Deshalb entschloss man sich, hier oben einige bedrohte Tierarten anzusiedeln, unter anderem Breitmaul- und Spitzmaul-Nashörner, Rappen- und Pferdeantilopen. Außerdem findet man hier Damara Dik-Diks, Streifengnus, Warzenschweine, Giraffen, Leoparden und Geparde und sogar eine Herde von Kapbüffeln. Es gibt hier sogar Wasserstellen. Das Wasser wird dann von unten mit Solarpumpen heraufgepumpt. Man kann es kaum glauben…
Schließlich machen wir eine Fotopause mit Blick in die Weite der Kalahari…

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Ich sterbe tausend Tode, weil sich die Kinder natürlich mit Begeisterung am Rand des Abgrunds tummeln... Höhe ist ja nun nicht so meins und ich bin auch froh, dass wir unten im Tal wohnen...

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Wir spazieren noch ein wenig herum. Schließlich entdecken wir noch diese Klippspringer, die in schwindelnder Höhe scheinbar ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen…

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Danach geht es wieder zurück ins Tal.
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Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201505. Dez. 2017 ·
Unterwegs begegnen uns immer wieder die scheinbar ewig lächelnden Klippschliefer…

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Nachmittags ist ein Rhino Drive geplant, wieder mit zwei Familien… 😁 Wir fahren an einer Warzenschweinfamilie vorbei und nach einigen Runden entdecken wir zwei Nashörner. Ein weiteres Fahrzeug steht schon vor Ort und die Insassen sind auch schon ausgestiegen. Wir schließen uns an und sollen dicht zusammen bleiben...

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Nashörner können mit ihren kleinen Augen schlecht sehen und peilen entfernte Dinge stattdessen über die Nase und ihre beweglichen Ohren an. Dann laufen sie in jene angepeilte Richtung. Im Falle eines Angriffs kann sich eine geschlossene Gruppe schützen, indem sie einfach schnell mehrere Meter seitwärts geht. Dann würde sich das Nashorn erstmal wieder neu über Öhrchen und Nase orientieren müssen. Glücklicherweise brauchen wir besagtes Manöver nicht anzuwenden… Die Tiere sind vollends friedlich, kennen wahrscheinlich solche „Gruppenbeobachtungen“ zu Fuß und fühlen sich scheinbar in keiner Weise gestört.

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Nach unserer Begegnung mit den Breitmaulnashörnern geht es weiter und wir treffen recht schnell auf Frau Strauß.

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Diese beginnt direkt vor unserem Fahrzeug einen wilden Tanz aufzuführen…

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Mir bleibt keine Zeit, das Objektiv zu wechseln, so dass ich die tanzende Dame nur aus dem ruckelnden Auto mit Teleobjektiv in Teilen festhalten kann. Sie befindet sich direkt vor uns.

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zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2017
Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201506. Dez. 2017 ·
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Wir entdecken außerdem noch eine weit entfernte Gnuherde + Riesentrappe,…

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… eine Giraffe,

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ein Kudu-Frollein auf der Flucht,

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ne Gabelracke…

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… und weitere Kudus nach einem kleinen Imbiss (mit Blick auf die untergehende Sonne).

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Zurück auf dem Gelände der Lodge freue ich mich besonders, diese kleinen Gesellen wieder zu treffen:

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Und diesmal nicht ganz so weit weg wie an unserem Ankunftstag in mildem Abendlicht…
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Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201506. Dez. 2017 ·
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Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201508. Dez. 2017 ·
Wir essen abends mit zusammengeschobenen Tischen und genießen das Beisammensein mit unseren neuen Reisegefährten sehr… 🙂
Vorsichtshalber haben wir unser Nachtsichtgerät mitgenommen. Vielleicht haben wir ja nochmal Glück…
Schließlich klingt es irgendwann durchs Restaurant (wir sind glücklicherweise fertig mit dem Essen…): „Porcupine in Sicht!“ 🤩
Jetzt aber schnell… Ich merke: Das Nachtsichtgerät ist dabei, aber keine Kamera… Naja, vielleicht ist das Stachelschweinchen auch schon wieder weg, bis wir draußen sind… 😐 😗
Nein, ist es nicht… 😁 Ich höre ein leises Rascheln… und kann das Stachelschwein gut mit bloßem Auge ausmachen, da es durch den Lichtkegel des Restaurants läuft (oder soll ich besser sagen: raschelt…). Das Nachtsichtgerät macht die Runde, während sich das stachelige Tier in Richtung Teich und „Bambuswald“, wie ihn die Kinder nennen, davon macht.
Schließlich entdecken wir noch ein zweites Tier dieser Art… Ich ärgere mich mittlerweile sehr, keine Kamera dabei zu haben… Es gibt also leider kein Foto von unserer Begegnung mit dem größten Nagetier Afrikas. Mir fällt vor allem die „Frisur“ aus zu Berge stehenden Borsten auf und ihr „wippendes Bambusröckchen“ aus Stacheln. Ich bin glücklich, habe ein Grinsen im Gesicht und könnte diesen Tieren stundenlang einfach nur weiter zusehen… 😁 Aber auch das zweite Stachelschwein verschwindet irgendwann im „Bambuswald“.
Für uns heißt es: Ab ins Bett! Morgen ist unser letzter kompletter Tag in Namibia. 😮 Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist, und doch haben wir alle das Gefühl, schon ewig hier zu sein…
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Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201520. Dez. 2017 ·
Tag 28: Abschiedsschmerz und Wiedersehensfreude…

Fürs Frühstück sind wir verabredet und zumindest bei uns ist die Stimmung leicht gedrückt… Die Kinder denken daran, dass der Abschied von ihren neu gewonnenen Freunden Arved und Anouk naht und Matthias und mir ist deutlich vor Augen, dass wir uns heute auf den Rückweg Richtung Windhoek machen und morgen Abend im Flieger Richtung Frankfurt sitzen… 😐
Dennoch wird es ein sehr gemütliches Frühstück und die Kinder toben nach bestellten und verzehrten Eierspeisen Richtung „Bambuswald“ davon. Während sie sich eine Rutschbahn aus den natürlichen Gegebenheiten bauen und auf riesigen Blättern den kleinen Hang hinabrutschen,

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packen Matthias und ich ein vorletztes Mal unsere Sachen zusammen und räumen den Hilux ein.

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Danach verabschieden wir uns von Sina und Jens, Anouk und Arved. Die Vier werden noch weitere vier Tage auf einer Lodge in der Nähe von Windhoek verbringen.
Von der Fahrt gibt es kaum Fotos. Wir müssen noch ein wenig einkaufen und überlegen, dies in Okahandja zu erledigen. Dort wird also ein Supermarkt angefahren. Da das Auto vollgepackt ist, beschließe ich im Auto zu bleiben, während der Rest „Shoppen“ geht…
Plötzlich klopft es an die Autotür und davor stehen Matthis und Anouk! 🤩 Da hatten wir wohl alle die gleiche Idee… Ich schaue mich nochmal um und stelle fest, dass der Parkplatz äußerst sicher wirkt. Keiner wartet hier im Auto. Also raffe ich die sichtbaren Dinge zusammen, schnappe meinen Fotorucksack und strebe den Kindern hinterher. Im Supermarkt wird nochmal familienübergreifend über Zufälle und die doch so „kleine Welt“ gelacht und für ein Picknick eingekauft.
Getrennt machen wir uns dann auf den Weg. Am Holzschnitzermarkt wollen wir auf gar keinen Fall das vollgepackte Auto parken und alle aus dem Auto raus. Da Matthias immer noch keine „San-Figuren“ gefunden hat, beschließen wir, langsam an den Ständen des zweiten, kleineren Marktes vorbeizufahren. Ich finde es sehr schade und wäre gerne zu Fuß an den Ständen vorbeigeschlendert…. Vielleicht ein anderes Mal… 😉
Im „Stefan-Loose-Reiseführer“ wird darauf hingewiesen, dass die Rastplätze um Okahandja gerne für Raubüberfälle genutzt werden und nicht sicher sind. Also dauert es noch etwas, bis wir ein Plätzchen für unser Picknick finden…

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Eigentlich sind wir schon kurz vor Onjala…

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Hier werden wir Dirk und Regine treffen, die wir letztes Jahr auf Omandumba kennen gelernt haben. Die beiden wohnen in Leer nicht weit von uns entfernt (Zufälle gibt`s… 😉 ) und wir haben uns tatsächlich in Deutschland gegenseitig besucht…
(Ich weiß, dass du hier mitliest, lieber Dirk… Vielleicht magst du dich mir gegenüber zu erkennen geben…? 😉 )
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Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201524. Dez. 2017 ·
"Das Geheimnis von Weihnachten besteht darin,
dass wir auf unserer Suche nach dem Großen und Außerordentlichen
auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden."




Ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest mit schönen Momenten und Zeit für das "Unscheinbare und Kleine" und einen glücklichen Start ins neue Jahr!

Bianca
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Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201527. Dez. 2017 ·
Als wir auf Onjala ankommen, entdecken die Kinder voller Freude recht schnell Regine mit einem Kaffee auf der Aussichtsterrasse der Lodge. Wir werden von einem Mitarbeiter der Lodge auf dem Gelände herumgeführt. Unter anderem gibt es einen recht großen Pool mit traumhaftem Ausblick.
Irgendwie bin ich jedoch leicht „fotomüde“, so dass es kaum Bilder gibt.
Wir wohnen im Hauptgebäude und haben Platz über zwei Ebenen.

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Mit Dirk und Regine haben wir vereinbart, gemeinsam zu einem Sundownerplatz zu fahren. Es kommen noch Wolfgang und Franz mit, die gemeinsam mit Dirk Astro-Aufnahmen vom Saturn (?) machen möchten. Nachdem die Getränke eingeladen wurden, geht es auch schon los… Vor Ort richten die Profis strategisch günstig ihre Stative und Kameras aus.

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Wir plaudern und stromern ein wenig herum...

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und Lenni entdeckt das zu ihm perfekt passende Gehörn, das selbstverständlich ausprobiert werden muss…

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So genießen wir unseren letzten Sonnenuntergang in Namibia in sehr angenehmer Gesellschaft…

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Zum Abendessen gibt es lecker Gegrilltes, das man am Tisch bestellt. Die Beilagen nimmt man sich vom Buffet.
Danach geht es ein letztes Mal unter namibischem Sternenhimmel ins Heiabettchen…

Tag 29: Venus, Glimmersand und Rückflug…


Nach einem ausgiebigen Frühstück möchte Dirk uns die Sternwarte zeigen. Es ist Tag und die Sonne scheint. Ich bin gespannt… Letztes Jahr auf Omandumba zeigte Dirk uns den Mond durch das Teleskop dort. Für mich ein unglaubliches Erlebnis…
Hier auf Onjala befinden wir uns in einer Kuppel mit 4 Metern Durchmesser. Das Dach öffnet sich und Dirk richtet das Teleskop aus – auf der Suche nach der Venus…
Schließlich dürfen alle mal gucken… Die Jungs müssen sich ganz schön „strecken“, werden aber mit einem Blick auf die Venus belohnt.

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Sie sieht aus wie der Mond und ist wie dieser in Phasen zu sehen. Spannend… 🤩

Nach diesem „himmlischen“ Abenteuer und unserem Umzug in ein Tageszimmer, in dem wir uns bis zur Abreise aufhalten können, packen Matthias und ich unsere Koffer für den Heimflug. Glücklicherweise haben wir ausreichend Platz, da ein kleiner Koffer, in dem sich auf dem Hinflug Winterkleidung für die Kindergartenkinder auf Krumhuk befand, mittlerweile übrig ist. Das ist auch gut so, denn schließlich müssen auch mein Warzenschwein und die übrigen diversen Mitbringsel irgendwo Platz finden… 😉
Die Jungs begeben sich zwischenzeitlich auf eine Wanderung mit Regine und Dirk. Hier ist nochmal so einiges zu entdecken, wie die Jungs hinterher voller Begeisterung berichten. Vor allem Matthis ist hin und weg von dem erwanderten Flussbett, da sich dort unzählige „Glitzersteine“ finden ließen… 🤩
Das erinnert mich daran, dass ich einer Freundin Sand versprochen hatte… Matthis meint, der Flussbettsand sei perfekt. Matthias und der Rest trinken also Kaffee, während ich mich mit meinem Sohn auf die Suche nach Sand mache… Matthis hat eine genaue Vorstellung, wo der beste zu finden ist… Es ist Mittag und die Sonne knallt vom Himmel. 🙄 Aus dem kleinen Gang wird ein recht ordentlicher Marsch, bis wir schließlich genau den „Glimmersand“ gefunden haben, den Matthis meinte. Aber es hat sich gelohnt: Dieser Sand unterscheidet sich sehr von dem, den wir Natascha letztes Jahr aus dem Herzen der Namib mitbrachten. Zudem finden sich unterwegs neben ein paar Perlhühnern auch noch ein paar sehr hübsche rosèfarbene Glitzersteine… 😄 Ich bin mittlerweile komplett durchgeschwitzt und brauche dringend eine Dusche. Wie gut, dass wir noch das Zimmer haben…
Der Abschied naht – sowohl von Onjala, Dirk und Regine als auch von Namibia…
Die Rückfahrt zum Flughafen verläuft problemlos, die Autoabgabe ebenfalls und unser Air Namibia-Flieger hebt pünktlich ab. Bei Ankunft in Frankfurt am 24. Juli erwartet uns strömender Regen… 🙁

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Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201528. Jan. 2018 ·
Liebe FoMis,
das war also unser Familienabenteuer – 4 Wochen Namibia, inklusive der Sambesiregion.
Um das hier so richtig abzuschließen, braucht es für mich noch ein paar Worte… 😗
Da lilitrotter auf dem Forumstreffen so gerne ein Statement von den Jungs gehabt hätte, haben wir Namibia dieses Wochenende nochmals Revue passieren lassen… Es wurde festgestellt: Eigentlich war alles toll! Und: Wir haben unglaublich viel erlebt! 😁
Lenni hatte lust, diesbezüglich was in sein Tagebuch zu schreiben. Und: Ich darf es veröffentlichen… Hier also (insbesondere für lilitrotter) ein kleiner Original-Auszug aus dem Tagebuch eines Neunjährigen:

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Für mich kann ich sagen, dass sich mit der Region nördlich des Veterinärzauns für uns eine völlig neue Welt erschlossen hat. Hier im Forum hatte ich schon oft gelesen, dass dort das „wahre Afrika“ beginnt. So richtig vorstellen konnte ich mir dieses „andere“ Namibia jedoch nicht. Für uns war es wie anfangs geschrieben: Fremd, wild und einfach wunderbar… 🤩
Im Mahango Nationalpark war waren uns fast noch zu viele Menschen… Im Mudumu Nationalpark, und besonders in der Buffalo Core Area, hatten wir das Gefühl, vollkommen allein in der Natur zu sein. Das war unbeschreiblich…

Vor Buchung der Reise hatten wir überlegt, nur bis Divundu zu fahren, und dann umzudrehen, da die Strecke bis zum Ende des Caprivizipfels ja doch sehr lang ist und wir Zeit sparen wollten. Herzlichen Dank an Christian, dass du uns ermuntert hast, doch bis zum Chobe zu fahren! Die Bootstour auf dem Fluss war überwältigend, was sicher ganz viel mit der „Masse an Flattervieh“ zu tun hat, die sich dort nochmal ganz besonders zeigte.
Mein Tipp: Wer vorhat, die Sambesi-Region zu erkunden, sollte dies auch „bis zum Ende“ tun. Wir sind den Streifen ja einfach wieder zurückgefahren und haben uns den Rückweg über Botswana im wahrsten Sinne „gespart“… Das fanden wir keinesfalls langweilig, da auch die unterschiedlichen Unterkünfte ihren ganz eigenen Reiz hatten.

Besonders empfehlenswert für Familien in diesem Bereich:
- Die Ndhovu Safari Lodge mit ihrer familiären Atmosphäre, dem Pool, dem leckeren Essen und den unglaublichen Hippo-Begegnungen am Morgen…
- Die Mobola Lodge mit „Mobola Island“, den „Mobola-Fällen“ und der tollen Bar… Hier gibt es für Kinder unglaublich viel zu entdecken und allein die Hängebrücke ist ein riesiges Abenteuer…
- Das Chobe River Camp, das direkt an Botswana grenzt, mit Pool und engagierten Guides für die Bootstour auf dem Fluss.

Ansonsten im Bereich Etosha empfehlenswert und sehr familienfreundlich:
- Das Taleni Etosha Village direkt am Andersson Gate mit extrem freundlichen Mitarbeitern, einem prima Pool (für: nach der Safari) und ganz tollem Essen…
- Das Mushara Bush Camp im Osten mit Spielplatz, Kinderspielecke im Restaurant, sehr aufmerksamen Mitarbeitern, Extra-Essen für Kinder und guten Gamedrives (falls man mal nicht selber fahren möchte).
- Für den Etosha-Erstbesuch würde ich dennoch eine Unterkunft IM Park empfehlen, da das abendliche Sitzen am Wasserloch schon auch toll ist…

In Swakopmund:
Die Beach Lodge haben wir wieder sehr genossen, da die Kinder morgens nur durch die Terrassentür schlüpfen müssen, um Entdeckungen am Strand zu machen. Auch Fußballspielen auf dem Rasen vor den Zimmern ist toll…

Im Erongogebirge:
Wir sind bekennende „Omandumba-Fans“… Für Familien ist es dort am Wochenende besonders spannend, da dann die drei Kinder zu Hause sind…Sebastian, dürfte mittlerweile 13 Jahre alt sein, ist der jüngste Sohn von Harald und Deike und kümmert sich gerne um die Gäste. In unserem Fall hat er uns auch zu den San begleitet, was für unsere Jungs natürlich besonders toll war. Sebastian konnte ihnen die verschiedenen Dinge nochmal genau auf Deutsch erklären.

Zum Damaraland:
Uns gefällt die Gegend dort besser als die Umgebung der Vingerklippe. Die Twyfelfontein Country Lodge war für uns eine gute Alternative zum hochpreisigen Camp Kipwe oder Mowani Mountain Camp.

Restaurant-Tipps:
Swakopmund:
- Oben erwähnte gelbe Fischbude ist sagenhaft günstig und äußerst lecker!
- Die „Wurstbude“ (auch sehr gut für „Pizza to go“)

Uis:
Cactus Coffee&Teagarden ist unbedingt empfehlenswert für einen Stopp…

Outjo:
- Das „Farmhouse“ gegenüber der Bäckerei: Sehr schöner Innenhof, leckeres Essen und suuupernette Bedienung!

Hier noch ein „Naschtipp“… Meine neue Lieblingsschokolade:

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So, jetzt möchte ich noch all jenen Danke sagen, die geduldig immer wieder Vögel für mich bestimmt haben oder einfach dabei waren, bei unserem Familienabenteuer…

Bianca
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Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201528. Jan. 2018 ·
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2’203 Beiträge · seit 201628. Jan. 2018 ·
Liebe Bianca,

vielen Dank für Deinen Reisebericht. Reiseberichte von Familien lese ich immer besonders gerne und die Caprivi-Region steht auch noch auf meiner Liste (auch wenn mein jüngerer Sohn nach der Reise dieses Jahr wieder mal wo anders hin möchte 😎 ).

Haben die Kinder eigentlich Malaria-Prophylaxe genommen? Falls ja, ging das gut mit der Einnahme?

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201528. Jan. 2018 ·
Liebe Gabi,

wir haben alle Malarone genommen, die Jungs Malarone Junior. Das ging ganz problemlos.
Was wird denn euer nächstes Reiseziel?

Lieben Gruß
Bianca
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2’391 Beiträge · seit 201629. Jan. 2018 ·
Liebe Bianca, vielen Dank für den Reisebericht. Wir werden euch ja in den Caorivi/Sambesizipfel folgen dieses Jahr. Vielen lieben Dank an Lenni für den Einblick in seine Tagebuch.
Unsere Tochter möchte leider auch nicht wieder nach Namibia. Sue muss dieses Jahr noch mal, aber dann werden wir wohl nochmal einen Urlaub machen, der ihr gefält. Eure Jungs sind zu zweit und das macht einen großen Unterschied.

Liebe Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
1’545 Beiträge · seit 201329. Jan. 2018 ·
Moin Bianca,

schön, dass du noch ein Fazit geschrieben hast. Mir scheint, ihr habt ein gutes Händchen bei eurer Tour gehabt, denn mit 2 Neunjährigen kann man nun einmal den Urlaub nicht so gestalten, wie das 2 Erwachsene können, deren Kinder schon groß sind 😄 Eure Jungs haben sich wirklich gut an den einzelnen Stationen austoben können. Eure Buschwanderungen sind sicherlich für sie ein großes Highlight gewesen.
Ich fand eure Runde sehr entspannt, und scheinbar haben eure Jungs das auch so empfunden, denn sonst würde es ja wohl nicht wieder nach Afrika zurück gehen. Ich glaube, es geht unter anderem in den KTP. Mal sehen, wie euch diese Ecke so gefällt. Ich bin auch mal gespannt auf den kommenden Herbst, wenn es für uns zum 1. Mal dorthin gehen wird.
Bis dahin erst einmal alles Gute für dich und deine Familie.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201529. Jan. 2018 ·
Moin Beate,

Namibia war definitiv für uns alle toll! Unsere Jungs sind beide so richtige Entdecker und von daher überall draußen in der Natur schonmal gut aufgehoben... Eigentlich brauchen sie nur einen Kameldornbaum und sind zufrieden, wenn sie probieren dürfen, die Samen aus den Schoten zu bekommen... 😉
Noch ging das wirklich gut und es war auch für uns Eltern sehr entspannt.
In diesem Sommer geht es in den Süden Namibias und den KTP. Wirt haben unter anderem Lüderitz auf dem Programm. Es wird auch an die Augrabies Fälle gehen, über die ich bisher kaum etwas gelesen habe. Aber zur Zeit gibt es einen Reisebericht mit ebendiesem Inhalt...
Wahrscheinlich wird dieser Sommerurlaub dann auch erstmal die letzte Afrikareise für uns sein, da wir unsere Familie nochmal vergrößern möchten... um einen Vierbeiner...

Liebe Grüße

Bianca
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1’942 Beiträge · seit 200929. Jan. 2018 ·
Hallo Bianca,
vielen lieben Dank für den tollen Reisebericht und die schönen Fotos!
Es hat mir sehr viel Freude gemacht.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
522 Beiträge · seit 201729. Jan. 2018 ·
@Bianca

Danke für Deinen Reisebericht den ich mit großem Interesse gelesen habe, da wir in wenigen Wochen ebenfalls im Caprivi unterwegs sein werden.

Eine kleine Anmerkung zu Taleni:

Du schreibst, dass es im Taleni Etosha Camp sehr gutes Essen gibt, einen schönen Pool und freundliche Mitarbeiter.
Wir haben 2017 eine andere Erfahrung gemacht. Der große Pool war schmutzig und praktisch keine oder nur defekte Liegemöglichkeiten vorhanden. Das Essen war, bis auf Halali, das schlechteste auf der ganzen Reise und die Mitarbeiter eher gelangweilt und nicht besonders freundlich. Dazu der "Luxus" Bungalow sehr einfach eingerichtet und den Preis nicht wert. Für 2018 haben wir deshalb eine andere Unterkunft am Anderson Gate gebucht.

LG

Gila
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2018