da quetsche ich mich doch auch noch mit rein. Wir werden im September / Oktober 2017 eine fast identische Tour machen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße Cicero
franzicke2’085 Beiträge · seit 201203. Aug. 2017 ·
... das gefällt mir alles schon mal sehrsehr gut! Und wie der Bayern Schorsch sagt - das könnte man grad so nachfahren. Ich freu mich also sehr auf jede weitere Etappe und bin total gespannt auf eure Erlebnisse. Begeisterte Grüße Ingrid
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200704. Aug. 2017 ·
@Clax, ja , Nashornliebe kann weh tun (auch wenn es zwei weibliche Tiere sind) 😄 ; wir waren froh dass wir die Schuhschnabel-Tour gleich am Anfang gemacht haben, später haben wir ihn nämlich nicht mehr gesehen. Einen Schuhschnabel zu sehen war einer unserer Wünsche für Uganda und dieser "Urvogel" ist wirklich beeindruckend Botswana, sehr schön. Viel Spaß bei der Planung
@BayernSchorsch, schön daß ihr auch dabei seid und bei den Komplimenten... 😊 Uganda ist sicherlich eine Reise wert und wenn wir dazu beitragen können dass mehr Afrikaverrückte in dieses wunderbare Land fahren freut uns das 🙂
@Elke, willkommen an Bord 🙂 Uganda ist wirklich faszinierend und eine Reise wert
@Annick, immer rein in die gute Stube...äääh ins Auto. Schön dass du auch dabei bist
@Cicero, auf die Tour könnt ihr euch echt freuen
@Ingrid, schön daß es dir gefällt und mitliest
@LolaKatze, ich würde mir das mit den USA nochmal überlegen 😉
Danke an alle "Danke-Button" Drücker. Dass so viele mitlesen hätten wir nicht gedacht. Das freut uns wirklich sehr 🙂 🙂 🙂
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200704. Aug. 2017 ·
Sonntag, 02.07.2017 Heritage Safari Lodge
Der Morgen startete mit einem leckeren Frühstück. Die Bestellung dafür erfolgte bereits gestern beim Abendessen. In der Lapa ließ es sich ganz nett sitzen, ebenso im Poolbereich wo reger Betrieb an einem Baum mit vielen Webervogelnestern herrschte. Wir packten zusammen, zahlten unsere Getränke und machten uns wieder auf den Weg.
Heute waren es 200 km bis zur Heritage Safari Lodge zu fahren. Es war alles geteert, so kamen wir rasch vorwärts. Kleine und größere Ortschaften ließen wir hinter uns und immer gab es was zu schauen, es wird nie langweilig. Gegen Mittag kamen wir in der Lodge an und wurden mit einem Tamarindensaft begrüßt. Die Zufahrt zur Lodge ist teilweise in einem nicht so guten Zustand, dafür konnten wir schon 3 Elefanten beobachten 🙂
Wir bezogen eine einfache Hütte in traditionellem Stil. Draußen unterhielten wir uns bei einer Cola mit dem Besitzer, dessen Sohn wohl einen Unfall hatte. Die Anlage rund um die Häuschen war sehr gepflegt angelegt mit blühenden Sträuchern. Der Bereich zum Abendessen wirkte mit seinen einfachen Bänken doch etwas improvisiert. Das tat aber der Freundlichkeit des Personals keinen Abbruch, alle waren sehr nett. Sie machten uns auf einen einsamen Elefanten am Ende der Lodge aufmerksam, der suchte in der Mittagshitze etwas Schatten unter einem Baum.
Wir fuhren nach Pakwach um aufzutanken und gleich kamen die ersten Souvenirverkäufer mit ihren geschnitzten Figuren an. Ralf wollte noch Airtime für die Telefonkarte kaufen, aber irgendwie hatte es nicht funktioniert. Vor lauter Telefonkarte hatten wir dann vergessen, dass wir noch etwas Bares bei der Stanbic Bank ziehen wollten 😗 Dann fuhren wir zum Murchison National Park, die Einfahrt war am Tangi Gate. Zwei Wege führten von der Hauptstraße weg, wir nahmen den ersten. Kurze Zeit später standen wir vor einer größeren Wasserdurchfahrt, na das ging ja schon gut los 😐 Ich durfte die Wassertiefe testen, aber zum Durchfahren stellte diese kein Problem dar. Dann gab es noch eine zweite Wasserdurchfahrt, dieses Mal mit fließendem Wasser - aber auch hier war es kein Problem. Am Tangi Gate konnten wir den Eintritt mit der Kreditkarte bezahlen, die Gebühr für das Fahrzeug wurde in Uganda Shilling entrichtet.
Tangi Gate
Wir fuhren auf ruppigen Straßen durch einen Wald in dem es viele Oribis, Hartebeester und Uganda Kobs gab.
Northern Carmine Bee-eater
Im weiteren Verlauf gab es verschiedene Tracks zu befahren wie Victoria, Queens und Albert. Wir hatten das Gefühl alleine im Park zu sein, so wenigen Fahrzeugen begegneten wir. Die Landschaft gefiel uns sehr gut, weite offene grasige Flächten mit mehr oder weniger Bäumen oder Palmen gesprenkelt. Und das Ganze dann noch mit Giraffen, Büffel und Elefanten garniert 🙂
Als wir reinfuhren, war es schon 15:00 Uhr gewesen und eigentlich wollten wir nur ein bisschen gucken und uns eine Orientierung verschaffen. Eine Elefantenblockade kostete uns mit dem verbundenen Umweg noch zusätzlich Zeit.
Grey Kestrel
Ein Gewitter zog auf. Ralf gab Gas so dass wir vor der Dunkelheit wieder zurück in der Lodge waren. Wir mussten das bestellte Abendessen etwas nach hinten schieben. Das löste zwar keine Begeisterungsstürme aus 😗 , aber wir wollten schon noch unter die Dusche springen. Das Gewitter verzog sich und brachte angenehme Abkühlung mit sich. Wir ließen uns Champignonsuppe, Hühnchen mit Reis und einen kleinen Kuchen schmecken. Wie so oft wurden auch hier die Speisen in einer raschen Abfolge aufgetragen. Bald waren wir im Bett und lasen noch etwas.
Am Montag gehts dann weiter und es wird sich zeigen dass sich manchmal auch Wege lohnen die sonst eher selten befahren werden 🙂
Fleur-de-Cap1’409 Beiträge · seit 201004. Aug. 2017 ·
Hallo Ihr Zwei,
es scheint Euch ganz gut gefallen zu haben 😉 Da krieg ich doch ne neue Idee für 2019......hab Chefe gleich den Link geschickt. Also schön brav weiter berichten......
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200707. Aug. 2017 ·
Montag, 03.07.2017 Heritage Safari Lodge
Der Wecker klingelte früh, es war 6.00 Uhr und noch dunkel. Frühstück gab es wieder draußen bei angenehmen Temperaturen. Es gab Eier verschiedenster Art, ein sehr leckeres Brot, Kaffee und Saft. Marmelade gab es nicht und auch der Kaffee hatte keine Bohne zu viel gesehen. Um den Park richtig zu erkunden, wollten wir den ganzen Tag dort verbringen. Die Action Cam sollte auch mal zum Einsatz kommen. Wir fanden die üblichen Verdächtigen sehr zahlreich vor, also Uganda Kobs, Oribis und Hartebeest. Aber auch Elefanten, Hornraben, Raubvögel.
Africa Harrier Hawk
Martial Eagle (Jungtier)
African Grey Hornbill
Black-bellied Bustard
Silverbird
Grey-headed Kingfisher
Brown Snake-Eagle
Am Albert Nil konnten wir aussteigen und die Glieder strecken, da die Umgebung sehr flach und übersichtlich ist. Auch einige Touroperator nutzten die Gelegenheit und ließen ihre Gäste aussteigen. Viele Hippos schwammen in einer grünen Erbsensuppe und sorgten für Aktion, drum herum viele Wasservögel. Aber auch kleine Fischerboote bahnten sich den Weg.
White-browed Coucal
Northern Red Bishop
Auf unserer Karte war ein Birdhide eingezeichnet, den wollten wir als nächstes aufsuchen. Ein schmaler Weg ging von der Straße weg in die Pampa. So wie es aussah, fuhr hier eher selten ein Auto und kurz vor Erreichen des Zieles gab es auf dem ohnehin schmalen Weg noch ein kleines Hindernis. Links ein Schlammloch und rechts einen Baumstumpf 🤩 Beides schien uns ungeeignet für eine Weiterfahrt. Wir wählten dann aber den Baumstumpf und Ralf erwischte ihn mit den Reifen 😗 Gott sei Dank ist aber nichts passiert. Nichts wäre unangenehmer als wenn wir hier in der Einsamkeit festsitzen würden. Der Hide begeisterte uns auch nicht wirklich, es gab einen Haufen Fledermausmist darin 😠 Also machten wir wieder kehrt, und wählten das Matschloch. Alles easy, auch wenn zur Sicherheit noch der 4wd eingeschaltet wurde. Wir waren froh, da wieder raus zu sein. Ich sah noch etwas Braunes in der Ferne, was irgendwie nicht auf eine liegende Antilope schließen lies. Aber das war bestimmt nichts, meinte ich zu Ralf. Doch der bestand darauf noch einmal rückwärts zu fahren. Und was für ein Glück, dort lag schon in einiger Entfernung eine Löwin. Cool. Sie beobachtete uns aufmerksam und dann kamen nacheinander noch zwei Jungtiere zu ihr - schmusten kurz und legten sich für uns unsichtbar wieder hin. Wir standen da eine ganze Weile, aber sie bewegte sich nicht vom Fleck.
Wir fuhren weiter und scheuchten noch eine Hyäne im dichten Gras auf, ebenso noch einen auf dem Boden sitzenden Gaukler. Dies war alles noch auf dem Birdhide Track, der sich im Nachhinein betrachtet, doch als Glücksfall erwiesen hat.
Zu Mittag suchten wir die Paraa Lodge auf. Im Restaurant oben gab es nur Buffet, das wollten wir aber nicht. Im unteren Bereich waren draußen noch 3 Tische aufgestellt und hier gab es noch eine kleine Speisekarte. Leider gab es die gewählten Samosas nicht (die lagen wahrscheinlich auf dem Buffet) dafür Sandwich und Hähnchenteile mit Pommes. Eigentlich viel zu viel für ein kleines Mittagessen. Der Pool war schön angelegt und hier gab es auch eine Raucherecke, ohne Aschenbecher 🙁 Die Aussicht auf den Nil war auch eher dürftig. So richtig begeistert hat uns der Aussenbereich der Lodge jetzt nicht.
Es hatte sich mittlerweile zugezogen, das Wetter ändert sich hier sehr schnell. Es tröpfelte leicht. Was wir auch witzig fanden, es fuhren auch immer wieder Boda Bodas durch den Park, wahrscheinlich die Angestellten der Lodges. Das ist sonst undenkbar. Wir fuhren noch einmal zum Aussichtspunkt, beobachteten die Hippos und über diverse Tracks machten wir uns dann so langsam auf den Heimweg. Was uns noch auffiel waren die vielen entspannt im Gras sitzende Rotschildgiraffen , wirklich schöne Tiere. Manch eine hatte eine ganz dunkelbraune Farbe, dies sind die alten Tiere, haben wir später gelernt.
Palm-Nut Vulture
Auf dem Weg zur Lodge kam uns noch ein Bus entgegen, für den Busfahrer war das bei der Enge und dem Zustand der "Straße" sicherlich kein Spaß, wir konnten aber ungehindert passieren. Abendessen hatten wir heute gleich etwas später bestellt, so dass wir nicht in Zeitnot kamen. Es gab panierten Fisch mit Reis, Hühnchen und Chapati für Ralf. Der Fisch war echt gut 🙂
hallo Martina und Ralf, danke , für die Fahrt ins etwas andere Afrika, wo ich sehr sehr gerne mitfahre, denn dahin komm ich nicht mehr. Sehr schöne Fotos und ein informativer Bericht. Danke. Sonnige Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200707. Aug. 2017 ·
Hallo Hanne,
auch wenn du nicht mehr selbst hinfahren kannst, können wir dir hoffentlich ein paar Eindrücke von diesem wunderbaren Land vermitteln. Wir bemühen uns auch weiterhin 🙂
@Topobär Kann man wohl so sagen, auch wenn es nicht das Gleiche war 🤨 Die Raubvögel müssen auf jeden Fall kein Hunger leiden 😉 Siehe auch hier
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200708. Aug. 2017 ·
Dienstag, 04.07.2017 Heritage Safari Lodge
Heute gab es Frühstück auf dem Boot. Wir hatten eine Bootstour auf dem Albert Nil gebucht. Allerdings war es sehr bewölkt und die Sonne zeigte sich gar nicht. Hin und wieder regnete es sogar leicht 🙁 Wir fuhren an kleinen Ansiedlungen vorbei wo die Bewohner ihrem Tagesgeschäft nachgingen, hauptsächlich Fischen. Weiter ging es am Ufer des Murchison Ntl. Parkes entlang, wo wir Schreiseeadler, Buschböcke, Giraffen und Elefanten entdecken konnten.
In der Nähe einer Hippofamilie ankerten wir und frühstückten. Etwas mulmig war mir schon 😐 Wie wir wissen, können diese Tiere sehr flott unterwegs sein wenn sie nicht gut gelaunt sind. Wir haben aber einen friedlichen Clan erwischt und so konnte ich mich wieder entspannen. Es war schon schön in dieser so ruhigen Umgebung zu frühstücken und die Tiere zu beobachten. Aber schöner wäre es noch gewesen, wenn die Sonne sich etwas gezeigt hätte.
Dann ging es wieder zurück zur Lodge. Anschließend fuhren wir nach Pakwach um noch einmal aufzutanken und Geld zu holen. Ralf versuchte sein Glück bei einem anderen Airtel Laden und nun klappte es auch mit dem Aufladen. Nebenbei wurde hier ein Aufladeservice für Handys und Akkus betrieben. Das sah schon witzig aus, die ganzen Gerätschaften aufgereiht zum Aufladen. Wir mussten uns einiger Souvenirhändler erwehren und auch einer Dame, die kleine Fische verkaufte. Sie hatte aber auch gleich bemerkt, dass wir wohl nicht die richtige Kundschaft für sie waren.
Wir unternahmen noch einen Gamedrive im Park. In der Pakuba Lodge hielten wir für einen Kaffee, leider gab es nur Löslichen 😐 Schade für ein Land in dem der Kaffee angebaut wird. Vorher haben wir uns die Ruinen der alten Pakuba Lodge angesehen, Idi Amins Lieblingslodge. Sie hatte definitiv die schönere Aussicht auf den Nil.
Weiter auf dem Queens-Drive gab es unzählige Antilopen, das müsste doch eigentlich ein Paradies für Löwen sein, aber leider haben wir keine gefunden. Wir fanden noch einige Elefanten, von denen zwei Tiere einen kürzeren Rüssel hatten. Da gab es wohl unliebsame Begegnungen mit Raubtieren.
Zurück in der Lodge, gab es dort Trommeln und Gesang. Die Angestellten übten für ihren Auftritt. Die hatten sichtlich ihren Spaß das konnte man sehen, uns gefiel es auch. Später gaben sie nun in richtigen Kostümen eine Kostprobe ihres Könnens.
Es waren auch wieder neue Gäste eingetroffen, Mädels die für irgendeine Organisation arbeiten, zusammen mit ihrem 'Aufpasser'. Für uns gab es nochmal Fisch, den fanden wir wirklich gut.
Morgen gehts dann auf die andere Seite des Nils und die Murchison Falls wollten wir ja auch noch sehen...
Das Frühstück unter den Hippos ist schon ein Highlight der Bootsfahrt. Da freu ich mich auch schon wieder drauf. Ihr habt auch richtig gute Tiersichtungen gehabt. Das Bild vom Hornraben find ich besonders gut gelungen. Der fehlt mir noch. Aber das mit dem Wetter finde ich schon interressant bzw. auch erschreckend. Man kann sich wohl in Zukunft auf nichts mehr verlassen. Bin schon gespannt, was wir für Wetter im Oktober haben.
LG Uli
Big 5 Africa Tours
Reiseberichte:
Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200708. Aug. 2017 ·
Hallo Uli,
mit den Tiersichtungen waren wir auch sehr zufrieden. So unterschiedlich kann es sein, Hornraben hatten wir eine Menge und im Nachhinein kam uns das Wetter gar nicht mehr soooo schlecht vor. Wir sind gespannt wie es bei dir im Oktober ist.
Vielen Dank für den tollen Reisebericht den ich natürlich weiterverfolgen werde. Wir sind gerade von Uganda-Ruanda zurück, war eine sehr schöne Reise mit tollen Tiersichtungen und vor allem schönen Gesprächen mit den Einheimischen. Wir fanden die Leute sehr nett und vielfach sehr fröhlich. Eine Junge Frau aus Uganda hat uns gesagt: wir sind nicht reich, aber wir haben den Reichtum im Herzen. Fand ich sehr schön! Das Wetter war gut, nur ein kurzes Gewitter und einmal etwas Regen in der Nacht. Es war aber oft etwas dunstig. Stahlblauen Himmel hatten wir selten.
Freue mich weiterzulesen.
Liebe Grüße Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls
2017, Uganda und Ruanda
2017, Kapstadt und Namibia
2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200709. Aug. 2017 ·
Hallo Carmen,
da decken sich eure Erfahrungen mit Unseren. Sowohl was die Tiersichtungen, den Menschen wie auch das Wetter betrifft. Schön daß ihr dabei seid.
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200709. Aug. 2017 ·
Mittwoch, 05.07.2017 Murchison River Lodge
Heute hieß es Abschied nehmen von der Heritage Safari Lodge, hier hatten wir unseren längsten Aufenthalt des Urlaubes. Ein letztes Mal fuhren wir die schlechte Zufahrtsstraße und ein letztes Mal ging es in den Murchison Falls Ntl. Park. Heute wollten wir den Albert Nil überqueren, dazu mussten wir die Fähre nahe der Paraa Lodge nutzen. Da wir noch etwas Zeit hatten, nutzten wir diese für einen letzten Game Drive.
Pin-tailed Whydah
Hunters Sunbird
Wir fuhren den Queens Drive und dort trieben sich auffällig viele Touroperator mit ihren Gästen rum. Teilweise haben diese einen sehr rasanten und rücksichtslosen Fahrstil. Es wurden wohl Löwen gesichtet, leider hatten sich diese bereits ins Gebüsch verzogen bis wir kamen. Wir konnten nur noch einen Geier und einen Marabu ablichten.
Dann fuhren wir zur Fähre, kauften Tickets und warteten auf die Abfahrt. Eine lokale Gesangs- und Musikgruppe verkürzte uns die Wartezeit.
Das Übersetzten dauerte 10 min. und schon waren wir am anderen Ufer. Dort war auch das Büro von Wild Frontiers, in dem wir eine Bootsfahrt für den heutigen Nachmittag buchen wollten. Im Büro teilte uns ein Angestellter mit, dass alles ausgebucht ist 🤩 Man konnte ihn kaum hören, so leise sprach er 😐 Er wollte uns eine kleine Nußschale für 130,- US$ geben, das war uns aber zu teuer. Wir buchten dann für morgen früh um 08.30 Uhr. Manchmal muss man eben flexibel sein.
Kurz hatten wir überlegt, heute Nachmittag zu dem Aussichtspunkt für die Murchison Fälle zu fahren, nachdem uns eine Angestellte aber gesagt hatte, das wir dafür mindestens 3 Stunden einplanen müssten, ließen wir das. Wir checkten in der Lodge ein und bekamen Zelt Nr. 11, dort waren noch die Angestellten mit Saubermachen beschäftigt. Die Koffer wurden dort schon deponiert und wir gönnten uns in der Lapa ein Bier. Von hier hatten wir einen schönen Blick auf den Fluß in dem viele Hippos waren. Auch die ganze Anlage machte einen sehr gepflegten Eindruck und war schön und großzügig gestaltet. Mittlerweile war ein Gewitter aufgezogen und es blitzte und donnerte ordentlich. Dazu regnete es über ein Stunde recht heftig. Diese Lodge war die einzige in der wir Vollpension hatten, also gab es auch bald Mittagessen - Nudeln mit Fleischklößchen, Salat und Obstsalat.
Wir warteten den Regen ab und nahmen dann unser Zelt in Beschlag. Dieses gefiel uns sehr gut und ebenso das luftige, großzügige Bad.
Zum kaum vorhandenen (schönen) Sonnenuntergang nahmen wir später einen Gin Tonic. Zum Abendessen konnte man zwischen zwei Gerichten (vegetarisch oder nicht) wählen. Wir entschieden uns für Fischcurry, Avocadocreme mit Brot und Zitronenkuchen. Alles war sehr lecker und wurde freundlich serviert. Auch hier spielte eine lokale Gruppe im Hintergrund Musik. Zurück zum Zelt wurden wir begleitet wegen der Hippos, die hier abends bzw. nachts gerne grasen.
Morgen gehts dann wieder mal aufs Boot und wir verlassen den Park
franzicke2’085 Beiträge · seit 201209. Aug. 2017 ·
Hallo Martina und Ralf, vielen Dank für die Fortsetzung! Das sieht bisher nach einer sehr entspannten Reise mit jetzt schon wunderschönen Eindrücken aus! In meinem Kopf kreist ein Uganda-Plan ja schon ne ganze Weile - komischerweise hatte mein Ranger immer ein bisschen Vorbehalte. Da hilft euer Bericht sehr und ich glaube, das könnte tatsächlich für 2019 was werden 😎 Liebe Grüße Ingrid
Hallo ihr zwei wow, wie viele tolle Tiersichtungen. Es ist toll, dass ihr uns in das auch für uns so etwas andere Afrika mitnehmt. Und auch Hansi liest ganz interessiert mit - also bitte keine Spinnenbilder 🤩 Sonst wird das nie was mit Uganda 😗
Das hört sich schon sehr interessant an. Ob 2019 oder später? Schauen wir mal.