Mom and Daughter auf Namibia-Safari

Reisebericht 155 Antworten · 27,2k Aufrufe · gestartet 25. Juni 2017 von Flash2010
199 Beiträge · seit 201512. Juli 2017 ·
Boah Laura, 15 Löwen 🤩 und ich freue mich über meine paar 😊
Wir waren am Freitag, als wir Etosha verliessen, auch in Okondeka, und haben nichts gesehen 😕

Tolle Aufnahme auch von Robyn, das sieht ja nett aus. Unsere nächste Tour wird uns wohl in den KTP führen, aber man kann sich das ja mal merken 😗

LG Nordlicht
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)
Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201513. Juli 2017 ·
Liebes Nordlicht,

achwas, man freut sich über jeden Löwen 🙂 in unserem Fall aber haben wir uns gefreut, endlich mal keine "Phantom"löwen zu haben auf der Tour, sondern mit guter Sicht.

Liebe Grüße
Laura
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Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201513. Juli 2017 ·
Letzter Tag auf Robyn

Petra steht diesmal wieder sehr früh auf, um den Sonnenaufgang zu filmen und ich bleibe liegen, bis Waltraud zu mir ins Bett kuscheln kommt.
Frühstück gibt es wie immer auf der Ostterrasse und es kommen wieder Pumbas zur Wasserstelle.

Wir genießen den letzten Tag auf Robyn sehr und viel passiert bis nachmittags nicht.

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Erinnerungsfoto mit Enginie 🙂
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Zum Sundowner fahren wir diesmal zum Nordposten. Unterwegs begegnen wir sogar Bergzebras 🤩 die mit uns mit galoppieren, ein toller Anblick!

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Am Nordposten warten fünf Kudukühe mit einem stattlichen Bullen auf uns, die aber schnell wieder die Flucht ergreifen. Jutta ist sich aber sicher, sie würden zurück kommen.

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Petra und sie beziehen Stellung auf dem Hochsitz, ich bleibe auf dem Bakkie. Die Leiter geht im 90Grad-Winkel nach oben und ich war mir sicher, hoch würde ich kommen, aber runter wäre das Problem. Höhe plus Leitern ist nicht so meins.

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Kurz vor Sonnenuntergang nähern sich die Kudus wieder und kommen zur Tränke. Ein weiterer stattlicher Bulle taucht auf, springt aus dem Stand über das Gatter und trinkt an der Rindertränke. Es ist ein wunderschöner Anblick im wunderschönen Abendlicht.

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Auf dem Weg zurück zur Farm können wir noch zwei Orxy, eine weitere kleine Herde Kudus und direkt bei der Farm eine ganze Herde Impalas im Rindergral entdecken.

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Zum Dinner gibt es Miniquiche als Vorspeise und zum Hauptgang endlich unsere geliebten Omajovas 🤩 Dazu noch Filet und Steaks von Oryx und Springbock und als Beilage Enginies super leckeres Kartoffelgratin.

Die Tischdeko ist mal wieder ein Kunstwerk 🙂

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zuletzt bearbeitet 13. Juli 2017
Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201513. Juli 2017 ·
Seitenumbruch....
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6’155 Beiträge · seit 200614. Juli 2017 ·
liebe Laura, liebe Petra,
wir sind am Anfang 2 und am Ende 3 Tage auch bei Freunden auf einer Farm, deshalb kann ich es so nachvollziehen wie Euch ums Herz war, man hat wie ein Kloss im Hals. Musste schmunzeln als ich lies es gab unsere geliebten Omajovas - da teilen wir die gleiche Liebe.
Bei uns kommt dann noch dazu, dass der Flieger über die Farm fliegt - wir buchen Sitzplätze linke Seite extra, dann stehen unsere Freunde unten und winken mit grossen Scheinwerfern, ich sitze im Flieger , heule und will eigentlich garnicht nachhause.
Herzliche Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201514. Juli 2017 ·
Liebe Hanne,

wir sind wirklich keine großen Pilzliebhaber, aber diese Köstlichkeit ist einfach einmalig. Wir zittern schon immer, ob bei der Regenzeit alles stimmt und Jutta welche bekommt. Das tolle daran ist ja, dass man sie einfrieren kann, aber was würde ich darum geben, sie mal frisch zu essen 🤩

Wow, das ist natürlich nicht zu übertreffen! Da kann ich dich verstehen, müsste ich auch heulen wie ein Schlosshund! Dieses Jahr ging es bei mir beim Rückflug, da ja für 2018 schon länger alles gebucht ist 😗 irgendetwas muss man vor Augen haben, um durchzuhalten 🙂

Liebe Grüße zurück
Laura & Petra
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6’155 Beiträge · seit 200614. Juli 2017 ·
Flash2010 schrieb:Liebe Hanne,

wir sind wirklich keine großen Pilzliebhaber, aber diese Köstlichkeit ist einfach einmalig. Wir zittern schon immer, ob bei der Regenzeit alles stimmt und Jutta welche bekommt. Das tolle daran ist ja, dass man sie einfrieren kann, aber was würde ich darum geben, sie mal frisch zu essen 🤩

Wow, das ist natürlich nicht zu übertreffen! Da kann ich dich verstehen, müsste ich auch heulen wie ein Schlosshund! Dieses Jahr ging es bei mir beim Rückflug, da ja für 2018 schon länger alles gebucht ist 😗 irgendetwas muss man vor Augen haben, um durchzuhalten 🙂

Liebe Grüße zurück
Laura & Petra
liebe Laura,
da wir ja im Februar reisen, bekommen wir diese immer frisch, mal nur mit Nudeln, oder in einen Braten gefüllt , ganz lekker sind sie auch paniert wie Schnitzel ,unsere Freunde legen die auch wie Antipasti ein und verschliessen diese in Gläsern so kann man diese auch zum Rauchfleisch miam miam geniessen.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2017
Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201514. Juli 2017 ·
Liebe Hanne......

hör sofort auf, mir den Mund wässrig zu reden 🤩 😄 😄 😄
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114 Beiträge · seit 201715. Juli 2017 ·
Liebe Laura,

vielen Dank für euren Reisebericht, der mir sehr gefallen hat. Ich habt mich an eurer Begeisterung für das Land teilhaben lassen und ich freue mich schon auf eure kommenden Erlebnisse 😎

LG
Heike
www.natur-und-weg.de Namibia ganz nah - 4 Wochen unterwegs im Camper
Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201515. Juli 2017 ·
Liebe Heike,

hab vielen Dank 🙂 Lese bei euch ja auch sehr gerne mit!

Liebe Grüße Laura
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Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201515. Juli 2017 ·
Windhoek und 1. Tag auf Hohewarte

Nach einem schnellen Frühstück verstauen wir das ganze Gepäck im Auto, verabschieden uns wehmütig von den Vierbeinern und ab geht's Richtung Windhoek. Auf dem Weg nach Kamanjab verabschieden uns noch zwei Giraffen, die Spalier stehen und wir sagen innerlich 'Auf Wiedersehen'.

Bis Outjo fährt noch Enginie mit und wir sind recht schnell in Otjiwarongo. Dort möchte ich im Spar noch ein bestimmtes Gewürz kaufen und Jutta stellt fest, dass das Hundefutter momentan sehr günstig ist. Da sie nicht sicher ist, ob in ein paar Tagen noch so viele Säcke auf Lager sind, kaufen wir einfach mal 15 Säcke und teilen sie zusammen mit 15 weiteren Säcken Katzenfutter auf zwei Einkaufswagen auf. Als wir zurück zum Auto kommen und Petra sieht, was wir dabei haben, lacht sie sich erst einmal kaputt.

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Wir machen noch eine kurze Pause in Okahandja und sind gegen 15 Uhr bei der Pension Steiner in Windhoek. Leider überschnitt sich unsere Buchung auf Hohewarte und wir verbringen noch eine Nacht hier, dadurch verlieren wir keinen Reittag .

Die Pension Steiner ist wirklich zu empfehlen, wir waren 2014 an unserem letzten Tag hier. Der Service ist sehr nett und man fragt uns direkt, ob wir eine Reservierung zum Abendessen in der Stadt machen möchten und ein Taxi bräuchten. Nach Wolfgangs Tipp (hier noch einmal danke dafür, BikeAfrica) wollen wir unbedingt Joe's Beerhouse besuchen.

Wir fahren schon gegen 17:30 Uhr zum Abendessen, da wir platt von der langen Fahrt sind. Wir kommen an und was soll ich sagen, es gefällt uns auf Anhieb hier, genau unser Stil!

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Die Essensauswahl ist nicht riesig, was wir aber gut finden, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zur Vorspeise teilen Petra und ich uns eine Butternusssuppe und zum Hauptgang nimmt sie ein Kudusteak. Ich kann mich nicht entscheiden und nehme daher den Buschmannspieß mit Springbock, Oryx, Zebra, Krokodil und Kudu. Krokodil hätte ich mir niemals einzeln bestellt und habe das auch noch nie gegessen. Da dies hier dabei ist, denke ich, das wäre mal eine Gelegenheit. Jutta entscheidet sich für Nudeln.

Sauerkrautliebhaber? Nein, nur der Weinkühler 😄
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Bis auf das Krokodil ist das Fleisch hervorragend! Die Milliepap Kroketten schmecken mehr nach Fett als nach etwas anderem, aber gehen auch. Wir teilen uns auch noch einen leckeren Nachtisch und sind nun pappsatt.

Zurück beim Steiner lernen wir noch einen netten Mann kennen, mit dem wir ins Gespräch kommen. Marco McDonald setzt sich gegen Wilderer ein, in und um Etosha und in Mosambique. Wir hören gespannt zu, es ist super interessant, was er zu erzählen hat. Er erzählt, mal froh zu sein, eine Nacht schlafen zu können, da sich seine Arbeit von nachmittags bis in die Morgenstunden abspielt. Ich lasse mir noch die Facebookseite der Organisation zeigen und wir wünschen ihm alles erdenklich Gute.

Ich verbringe eine ruhige Nacht, dank Ohropax, Petra eher weniger. Mitten in der Nacht zieht anscheinend eine Gang durch die Straßen, die einen Höllen Lärm macht. Petra ist ein wenig besorgt wegen eines Überfalls, aber beim Steiner kann man sich schon recht sicher fühlen.


Das Frühstück beim Steiner ist wirklich klasse, da gibt es absolut nichts zu meckern. Wenn nicht sogar das Beste, was wir aus Unterkünften außerhalb von Robyn und Hohewarte kennen.
Draußen treffen wir wieder Marco McDonald und er schenkt uns ein Cappi seiner Organisation, das schon beim Kampf gegen die Wilderei mit im Busch war. Sehr cooles Geschenk, wir freuen uns wirklich darüber und machen noch ein Erinnerungsselfie.

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Ein paar Tage vorher hatte ich mich informiert, dass die Touriläden auf der Independence Avenue sonntags bis 12 Uhr geöffnet hätten und Jutta möchte sich gerne noch mit einer Freundin treffen. Da wir erst mittags auf Hohewarte erwartet werden, nutzen wir die Zeit, um noch ein wenig zu bummeln. Sonntags ist der Besuch Windhoeks wirklich angenehm stellen wir fest, denn es ist kaum etwas los. Wir besuchen Bushman's Art und co. und am Schluss noch den kleinen Himbamarkt.
Petra möchte unbedingt ein handgefertigtes Armband der Himbas kaufen und ich meine nur "Na dann mach mal" 😁 Man wird dort wirklich extrem bequatscht, das sollte man vorher wissen. Am Ende lasse ich mir auch noch eins aufschwätzen und wir handeln nicht, da sie wirklich nicht so penetrant sind, wie wir es schon einmal erlebt haben. An einem anderen Stand finde ich auch endlich einen passenden handmade Tischläufer.

Dort gabelt uns auch Jutta kurz darauf auf und wir halten in Richtung Hohewarte bzw. Flughafen noch auf der Hauptstraße bei Trophäendienste, da Heike letztes Jahr meinte, es wäre ein tolles Souvenirgeschäft.
Wir parken hinten im Hof und irgendwie scheint alles etwas verlassen zu sein und nicht unbedingt einladend. Wir erhaschen einen Blick in die Ausstellungshalle der Trophäen, wo steht, dass man vor Eintritt bitte im Büro Bescheid geben soll. Wir gehen also in Richtung Büro und betreten somit auch den Souvenirladen, der einfach riesig ist. Von außen so unscheinbar, aber von innen sehr schön geordnet mit der größten Auswahl, von dem was wir bereits kennen.

Wir finden beide noch eine Kleinigkeit und gehen rüber in die Halle, was ich mir unbedingt anschauen möchte, da hier auch mein Kudufell her stammt. Ich poste hier keine Bilder davon, es sind wirklich Sachen dabei, die nicht sein müssen 😐 ansonsten sind es aber sehr gute Arbeiten.


Auf Hohewarte begrüßt uns Heike herzlich und wir freuen uns sehr, sie wiederzusehen. Wir essen dort noch zu Mittag und es gibt Nudeln mit Oryxhackbällchen in Soße, was unheimlich lecker ist! Vorsichtig fragen wir Heike, ob wir nicht heute schon mal eine Runde reiten würden oder ob es ihr zu stressig wäre. Im Gegenteil - sie freut sich sehr, direkt mit uns durch zu starten.

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Im Zimmer fischen wir schnell die Reitklamotten aus den Koffern und machen uns fertig. Heike wartet schon bei den Pferden auf uns. Wie die Jahre zuvor, darf ich Lalandi reiten und begrüße ihn mit großer Freude. Petra geht mit dem Halfter auf Maverick zu und kassiert von Heike die ersten ermahnenden Worte, sie solle doch ihr Pferd erstmal begrüßen und nicht direkt so überfallen 😄
Heike schwingt sich ohne Sattel, nur mit Pad und Halfter auf Jack und wir sitzen noch etwas unsicher auf. Dennoch fühlt es sich dieses Jahr nicht ganz so ungewohnt an, da ich mich zu Hause wieder ohne Sattel auf mein Pony schwinge und Petra ebenfalls dazu überreden konnte.
Lalandi ist ein Kleinpferd und nicht so viel größer als mein Pony Flash, aber Petra hat auf Mav den besten Ausblick, denn er ist einfach riesig! Normalerweise ist er ein sanfter fauler Riese, aber Petra hat ganz schön mit ihm zu kämpfen unterwegs. Heike meint, das läge am fehlenden Gewicht, da er schon mit Kraft oder eher Energie vorwärts geritten werden möchte.
Für mich ist es sehr entspannend, da Lalandi ja so einen Vorwärtsdrang hat und die anderen beiden ihm gerne den Vortriitt lassen.

Auf einmal hängt Petra mit Mav plötzlich mit allen Vieren in der Luft und ich bekomme einen richtigen Schreck. Der Koloss wirkt sehr aufmerksam und bockt weiterhin, aber Petra hält sich super im Westernsattel und ich bin stolz, dass sie keine Angst hat oder sich dadurch entmutigen lässt.

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In den folgenden Tagen gibt es dann mehr Reitbilder! 🙂

Unterwegs begegnen wir Schweinchen, Kudus und Oryxantilopen. Wir reiten auch fast nur Schritt, um die Pferde (wieder) kennenzulernen und haben einfach nur einen heiden Spaß.

Mit strahlenden Gesichtern reiten wir wieder auf den Hof, satteln die Pferde ab und bringen sie zurück in den Gral, wo schon eine extra Portion Futter wartet.

Danach haben wir Gelegenheit, uns frisch zu machen und wir genießen alle unseren Sundowner.

Vor dem Abendessen machen wir uns die Betten noch schön warm 🙂

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Es gibt Tomaten-Kokosnuss-Suppe und zum Hauptgang überbackene Elandsteaks mit Ofenkartoffeln und Gemüse. Alles sehr lecker!

Satt und ein wenig frierend gehen wir ins Bett und freuen uns sehr auf die kommenden Tage!
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zuletzt bearbeitet 17. Juli 2017
1’796 Beiträge · seit 201416. Juli 2017 ·
Liebe Laura,

zwischendurch auch von mir ein dickes Dankeschön für den schönen Bericht!!

Robyn scheint für Euch schon fast ein zweites Zuhause zu sein und man kann gut nachempfinden, wie schwer Euch der Abschied dort immer fallen muss. Sag mal, ich meine mich zu erinnern, dass es auf Robyn auch einen Boerboel gab 😐 Im letzten Bericht von Dir hattest Du glaube ich ein Foto dabei, wodurch ich auf diese Rasse erst aufmerksam wurde - oder liege ich da komplett daneben? 😗

Ja, auch die sanften faulen Riesen haben so manchmal ihre fünf Minuten 😎 Ich kann da ein Lied von singen, ich hatte nämlich auch mal so ein Exemplar - und wenn die in die Luft gehen - ist es oft schwer sich überhaupt oben zu halten 😗 Also von daher Respekt an Deine Mom 😎 Aber irgendwie ist Reiten wie Fahrradfahren - man verlernt es einfach nicht 🙂

So, und jetzt bin ich gespannt auf Eure weiteren Reiterlebnisse auf Hohenwarte!

Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201516. Juli 2017 ·
Liebe Sabine,

ich danke dir 🙂

Wir genießen die Zeit auf Robyn sehr, das stimmt! Die zwei Boerboels gibt es auf der Nachbarfarm, dort waren wir dieses Jahr nicht. Tolle Rasse oder? Diese riesigen Schmuseköpfe... 😘

Das mit dem Fahrradfahren stimmt schon irgendwie. Haben uns aber dieses Jahr ein bisschen besser vorbereitet, mein Pony ist ja eigentlich Rentner, aber ich habe dieses Jahr angefangen, mich einfach hin und wieder mal ohne Sattel und mit Halfter drauf zu schwingen und konnte meine Mama anstecken 🙂 Die beiden Jahre davor war es extrem ungewohnt, wieder im Sattel zu sitzen.

Liebe Grüße zurück
Laura
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Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201516. Juli 2017 ·
Hohewarte

Pünktlich um 8 Uhr frühstücken wir und nicht ganz pünktlich nach 9 Uhr ist Abritt vom Hof.

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Vor dem Abritt tauschen Petra und Heike noch die Pferde, da Petra nun doch etwas unsicher ist wegen den gestrigen Ungereimtheiten mit Mav. Auf Jack fühlt sie sich auf Anhieb wohl. Auch er hatte einen nicht ganz so tollen Start im Leben, denn er ist ein ehemaliges Rennpferd. Auf Hohewarte findet man nur Pferde, die teilweise eine sehr bewegende Vergangenheit haben und nicht immer gut behandelt wurden.

Wir genießen die Ruhe, die trockene Luft, das Zusammenspiel der Pferde und vor allem die Weite, ohne Strassen und Verkehr. Heike fordert Mav am Anfang gut, sodass er schnell keine Lust mehr auf Mätzchen hat.
Zwischendurch traben und galoppieren wir über die sandigen Wege und Lalandi und ich sind froh, vorneweg gehen zu dürfen. Bei Heike ist es nicht bloß sture Reiterei in der Reihe, sondern jeder reitet für sich und fordert sein Pferd, das ist ihr sehr wichtig.

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Beim ersten Galopp schreit Petra auf einmal von hinten "Haaaaaalt!". Nanu, was ist denn jetzt passiert? Ein Zügel von Jacks Gebiss hat sich gelöst, aber sie kann ihn auch einhändig wunderbar stoppen. Ich denke das ist der Moment, wo für sie fest steht, dass sie ihn auch in den nächsten Tagen reiten wird, denn sie merkt, wie toll er auf Hilfen reagiert und vertraut ihm.

Mein Versuch, das Tor zu öffnen, was bei Heike immer so einfach aussieht. Lalandi lässt sich super leicht in die richtige Position bringen und ich schaffe es auch fast, bis die Kette so weit herunter rutscht, dass ich nicht mehr ran komme.

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Leider lässt sich kein Wild blicken, da die letzten zwei Wochen hier viel gejagt wurde, aber wir genießen trotzdem jede Sekunde und haben das Gefühl von purer Freiheit. Wir reiten querfeldein und folgen nicht immer den Wegen, ich bewundere Heike wirklich für ihren Orientierungssinn hier. Aber an diesen einen Weg erinnern wir uns noch ganz genau, denn wir haben das Gefühl, wir reiten durch Millionen von Diamanten, denn der Sand glitzert so sehr im Sonnenlicht, dass es einem schon fast unwirklich vorkommt. Leider lässt sich dies nicht mit der Kamera einfangen.

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Nach dem Absatteln bringen wir die Pferde wieder in den Gral und alle drei gönnen sich als erstes ein ausgiebiges Sandbad. Danach helfen wir Heike noch Paul zu waschen, der an Durchfall leidet. Ebenfalls eine ganz arme Seele, die früher wohl misshandelt wurde. Ich bin selten einem so unsicheren und ängstlichem Pferd begegnet. Als ich ihn für Heike fest halte, kann ich fast in seinen Augen ablesen, dass er sich wohl fragt, ob ich ihm etwas Böses will.

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Nach getaner Arbeit ist chillen angesagt.

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An diesem Mittag kommen auch neue Gäste auf Hohewarte an und unsere erste Handlung besteht darin, sie zu unserer Sundowner-Religion zu bekehren. Mit einer Flasche Sekt funktioniert dies auch wunderbar.

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Zum Abendessen gibt es als Vorspeise eine Pastete mit Zebrasalami, Tomaten und Zwiebeln und zum Hauptgang Elandsteaks mit Reis und Gemüse. Lecker!!!
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zuletzt bearbeitet 17. Juli 2017
Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201516. Juli 2017 ·
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847 Beiträge · seit 201517. Juli 2017 ·
Guten Morgen liebe Ladys,
freut mich zu lesen, dass ihr mit der Pension Steiner zufrieden wart. Ist auch unsere Wahl 😉 Tischreservierung im Beerhouse ist auch erledigt, was soll noch schief gehen.
Und Josef freut sich auf den Spieß 🤩 🤩
Schöne Fotos vom Reitausflug auf Hohewarte, ist nicht ganz meins ........... schaue aber gerne zu 😉

LG Netti
Jeder Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag 21 Tage Dauergrinsen im Caprivi? - Namibia August 2019 24 Tage Dauergrinsen - Namibia August 2017 Roadbook 2017 & 2019
Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201517. Juli 2017 ·
Guten Morgen liebe Netti,

na, dann kann ja wirklich nichts mehr schief gehen 🙂 das Fleisch am besten in medium-rare bestellen, es war butterzart!
Vielen Dank 🙂

Liebe Grüße zurück
Laura & Petra
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Themenstarter1’425 Beiträge · seit 201517. Juli 2017 ·
Liebe Anne,

vielen Dank für das Lob, da wird sich Petra sehr freuen 🙂 sie ist für die Sonnenuntergänge bei uns nämlich zuständig.
Und ja, es ist nochmal eine komplett andere Perspektive als vom Auto aus oder gar zu Fuß. Mit den Pferden kommt man auch näher ans Wild ran, da der Pferdegeruch den eigenen überdeckt. Für mich oder uns ist es die intensivste Erfahrung, Namibia zu erleben.

Liebe Grüße zurück
Laura
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zuletzt bearbeitet 17. Juli 2017