11.01. Satara
Heute scheint es wieder schöner zu werden:

Wir geben der H 7 nochmal eine Chance und fahren Richtung Orpen. Christian und ich unterhalten uns gerade über den gestrigen Besuch der Wildkatze, als ich ziemlich weit vorne ein Tier bemerke, das gerade die Straße gequert haben muss. Eigentlich sehe ich mehr oder weniger nur einen Schwanz verschwinden. 🤪 Ich sage Christian gib Gas, da ist was. Und wir haben wirklich Glück, es ist ein Leo. 😁



Wir können ihn kurz beobachten, bevor er sich in einer Röhre versteckt. Wir warten etwas, ob er wieder hervorkommt, aber vergeblich. Dennoch sind wir beschwingt über diesen Beginn. Inzwischen sind wieder dunklere Wolken aufgezogen.
Auf der Fahrt zum Girivana Wasserloch begegnen wir kaum anderen Autos, dafür einigen Tieren:

Schwarzbauchtrappe

sieht fast so aus, als ob er grinst 😄


Am Girivana Damm trinken zwei Elefanten aus dem Wassertank. Sie finden allerdings weniger unsere Beachtung, denn:



Um es vorweg zu nehmen, das waren schon die Highlights des Tages, aber auch die nächsten Tage hatten wir noch tolle Sichtungen.
Jetzt haben wir uns ein ordentliches Frühstück mit Rührei verdient. Daher steuern wir den Timbavati Picknickplatz an.

Blick vom Timbavati Picknickplatz
Wir kommen mit einem Paar aus Pretoria ins Gespräch. Er erwähnt, dass er in der Demokratischen Republik Kongo arbeitet. Auf die Frage, ob er sich da sicher fühlt, überrascht uns seine Antwort: mehr als Südafrika. Er berichtet, dass seine Frau und sein Sohn in der eigenen Wohnung einen bewaffneten Überfall erlebt haben und beide verletzt worden sind, die körperlichen Schäden waren nicht gravierend, aber psychisch.
Nach dem interessanten Gespräch fahren wir zum Ratelpan Hide. Viel ist nicht zu sehen.

Daher entscheiden wir uns langsam zurückzufahren. Das Stück bis zur S 127 ist von schönen Bäumen am Flussufer geprägt. Die S 127 selbst führt durch mäßige Buschsavanne. Wir sehen Zebras, Steinböckchen, Kudus und Elefanten. Als wir bei den Elefanten halten, kommt ein dicker Schildkäfer angeflogen. Der Käfer setzt sich auf den Außenspiegel und reist ein Weilchen mit uns mit, bis Christian den Spiegel bewegt. 😛
Die Übersicht von der H 1-4 ist gut, da die Straße etwas erhöht liegt.

Ein Perlhuhn hat zu viel riskiert beim Russischen Roulette und liegt überfahren auf der Straße. 🙁 Auch wenn jedes überfahrene Tier – gerade in einem Nationalpark- eins zu viel ist, erstaunt es uns, dass die Perlhühner trotz ihrem meist erst in allerletzter Sekunde erfolgenden Abflug so viel Glück haben.
Leider immer im Gegenlicht erblicken wir eine größere Herde Gnus mit Kälbern, Zebras, Elis und mehrere Kudus. In der Ferne lassen die Wolken vermuten, dass es regnet.
Vor dem Mittagsläuten sind wir zurück im Camp.

Warzenschweine sind ins Camp vorgedrungen.
Es weht ein leichter bis mäßiger Wind, und es ist sehr bedeckt. Mir ist fast kühl. Ich schätze, es sind kaum über 20° C, Christian tippt auf 27°C. Unser Thermometer zeigt sogar 28°C. 🤩 Während wir auf der Terrasse sitzen, hören wir Elefanten tröten, kurz darauf erscheinen sie.

Für den Nachmittag haben wir den Sweni Hide als Ziel ausgewählt.
Auf der H 6 halten wir nicht für Elefanten, Gnus oder sonstiges, damit wir möglichst viel Zeit im Hide verbringen können. Aber als ich Hornraben im abgestorbenen Feld entdecke, halten wir. Leider sind wir zu weit weg für ein Foto.
Außerdem machen wir einen kurzen Abstecher zum Wasserloch Sonop. Auf dem Weg dorthin sind Elefanten.

Als diese herankommen, entscheidet sich der Wollkopfgeier zum Abflug.

Wollkopfgeier
Kein Wunder, bei solch schlechten Manieren: 😉

Am Sweni Hide ist im Vergleich zu gestern wenig los: Krokodile, Hippos, Nyalas, Graureiher und Goliathreiher


Wir bleiben eine gute halbe Stunde, dann machen wir uns nach einem notwendigen Abstecher beim Picknickplatz auf den Rückweg.



Bevor wir zum Camp zurückkehren, schauen wir an der Stelle, wo wir den Leo heute Morgen gesehen haben, vorbei. Leider lässt er sich auch nach einiger Wartezeit am Bau nicht blicken.
Vor unserer Hütte stehen zwei Elefanten beim Fressen. Das haben wir jetzt auch vor: wir grillen auch heute wieder, das lockt wohl eine Hyäne an, aber da sie selbstverständlich nichts von uns bekommt, läuft sie weiter.
Später ertönen die Rufe von Schakalen, und das Brüllen der Löwen ist auch nicht zu überhören. Dazu noch ein schöner Sternenhimmel – was kann schöner sein? 😘
ÜN: Satara
Kilometer: 151
Heute scheint es wieder schöner zu werden:
Wir geben der H 7 nochmal eine Chance und fahren Richtung Orpen. Christian und ich unterhalten uns gerade über den gestrigen Besuch der Wildkatze, als ich ziemlich weit vorne ein Tier bemerke, das gerade die Straße gequert haben muss. Eigentlich sehe ich mehr oder weniger nur einen Schwanz verschwinden. 🤪 Ich sage Christian gib Gas, da ist was. Und wir haben wirklich Glück, es ist ein Leo. 😁
Wir können ihn kurz beobachten, bevor er sich in einer Röhre versteckt. Wir warten etwas, ob er wieder hervorkommt, aber vergeblich. Dennoch sind wir beschwingt über diesen Beginn. Inzwischen sind wieder dunklere Wolken aufgezogen.
Auf der Fahrt zum Girivana Wasserloch begegnen wir kaum anderen Autos, dafür einigen Tieren:
Schwarzbauchtrappe
sieht fast so aus, als ob er grinst 😄
Am Girivana Damm trinken zwei Elefanten aus dem Wassertank. Sie finden allerdings weniger unsere Beachtung, denn:
Um es vorweg zu nehmen, das waren schon die Highlights des Tages, aber auch die nächsten Tage hatten wir noch tolle Sichtungen.
Jetzt haben wir uns ein ordentliches Frühstück mit Rührei verdient. Daher steuern wir den Timbavati Picknickplatz an.
Blick vom Timbavati Picknickplatz
Wir kommen mit einem Paar aus Pretoria ins Gespräch. Er erwähnt, dass er in der Demokratischen Republik Kongo arbeitet. Auf die Frage, ob er sich da sicher fühlt, überrascht uns seine Antwort: mehr als Südafrika. Er berichtet, dass seine Frau und sein Sohn in der eigenen Wohnung einen bewaffneten Überfall erlebt haben und beide verletzt worden sind, die körperlichen Schäden waren nicht gravierend, aber psychisch.
Nach dem interessanten Gespräch fahren wir zum Ratelpan Hide. Viel ist nicht zu sehen.
Daher entscheiden wir uns langsam zurückzufahren. Das Stück bis zur S 127 ist von schönen Bäumen am Flussufer geprägt. Die S 127 selbst führt durch mäßige Buschsavanne. Wir sehen Zebras, Steinböckchen, Kudus und Elefanten. Als wir bei den Elefanten halten, kommt ein dicker Schildkäfer angeflogen. Der Käfer setzt sich auf den Außenspiegel und reist ein Weilchen mit uns mit, bis Christian den Spiegel bewegt. 😛
Die Übersicht von der H 1-4 ist gut, da die Straße etwas erhöht liegt.
Ein Perlhuhn hat zu viel riskiert beim Russischen Roulette und liegt überfahren auf der Straße. 🙁 Auch wenn jedes überfahrene Tier – gerade in einem Nationalpark- eins zu viel ist, erstaunt es uns, dass die Perlhühner trotz ihrem meist erst in allerletzter Sekunde erfolgenden Abflug so viel Glück haben.
Leider immer im Gegenlicht erblicken wir eine größere Herde Gnus mit Kälbern, Zebras, Elis und mehrere Kudus. In der Ferne lassen die Wolken vermuten, dass es regnet.
Vor dem Mittagsläuten sind wir zurück im Camp.
Warzenschweine sind ins Camp vorgedrungen.
Es weht ein leichter bis mäßiger Wind, und es ist sehr bedeckt. Mir ist fast kühl. Ich schätze, es sind kaum über 20° C, Christian tippt auf 27°C. Unser Thermometer zeigt sogar 28°C. 🤩 Während wir auf der Terrasse sitzen, hören wir Elefanten tröten, kurz darauf erscheinen sie.
Für den Nachmittag haben wir den Sweni Hide als Ziel ausgewählt.
Auf der H 6 halten wir nicht für Elefanten, Gnus oder sonstiges, damit wir möglichst viel Zeit im Hide verbringen können. Aber als ich Hornraben im abgestorbenen Feld entdecke, halten wir. Leider sind wir zu weit weg für ein Foto.
Außerdem machen wir einen kurzen Abstecher zum Wasserloch Sonop. Auf dem Weg dorthin sind Elefanten.
Als diese herankommen, entscheidet sich der Wollkopfgeier zum Abflug.
Wollkopfgeier
Kein Wunder, bei solch schlechten Manieren: 😉
Am Sweni Hide ist im Vergleich zu gestern wenig los: Krokodile, Hippos, Nyalas, Graureiher und Goliathreiher
Wir bleiben eine gute halbe Stunde, dann machen wir uns nach einem notwendigen Abstecher beim Picknickplatz auf den Rückweg.
Bevor wir zum Camp zurückkehren, schauen wir an der Stelle, wo wir den Leo heute Morgen gesehen haben, vorbei. Leider lässt er sich auch nach einiger Wartezeit am Bau nicht blicken.
Vor unserer Hütte stehen zwei Elefanten beim Fressen. Das haben wir jetzt auch vor: wir grillen auch heute wieder, das lockt wohl eine Hyäne an, aber da sie selbstverständlich nichts von uns bekommt, läuft sie weiter.
Später ertönen die Rufe von Schakalen, und das Brüllen der Löwen ist auch nicht zu überhören. Dazu noch ein schöner Sternenhimmel – was kann schöner sein? 😘
ÜN: Satara
Kilometer: 151