Oben: Ich verfolge meine Tasche mit Argusaugen...und zur Sicherheit knippse ich auch noch den Mann, den ich im Falle eines
Verlustes ersäufen müsste!!! 😉
Aber, um's vorweg zu nehmen, er wurde nicht ersäuft! 😉
Oben: Eine ziemlich wackelige Angelegenheit, vor allem bei Andy und Lisa, die wohl einen Trainee erwischt haben...
...deren Mokoro wackelt obwohl sie beide wirklich ruhig drinnsitzen so stark dass mehrmals nur noch wenige Zentimeter
fehlen bis das Wasser ins Boot schwappt...aber sie nehmens mit Humor... 😉
Oben: Die Kanäle werden enger, das eine oder andere Mal muss ich nasses Papyrus wegräumen um's nicht ins Gesicht zu kriegen.
Oben: Obby hinter mir pennt in einer Seelenruhe, wohl auch weils schaukelt wie in einer Kinderkrippe... 😉
Oben: Kurz nach 16 Uhr erreichen wir unsere Insel! Kaum auf unserer Insel angekommen gehts schon daran die Zelte aufzubauen.
Da am vorgesehenen Ort der eine oder andere frische Elefantenhaufen rumliegt (nein, kein Haufen Elefanten, ein Elefantenhaufen!!!
Das ist nicht dasselbe!!!) stellen wir die Zelte so unter die Bäume und ins Gebüsch rein dass sie den Elis nicht im Weg
rumstehen, denn wer will schon von einem Elefanten, der ihm auf dem Gesicht steht, geweckt werden...
...ich zumindest nicht...
Währenddem baut Badiri die Küche und das Klo, Obby die Schlafzelte der Zwei und die Dusche auf.
Es ist heiss und feucht, ich schwitze bei der kleinsten Bewegung wie ein Gelati im Backofen!
Deswegen bleiben wir anschliessend im Schatten des Wäldchens sitzen, trinken Tee und warten ab bis die Ruderer eingerichtet
sind, was um 17:00 Uhr der Fall ist.
Nun gehts also los auf unsere erste kurze Mokoro-Tour!
Ich freu mich schon enorm drauf beinahe geräuschlos durch die Stille der Natur gleitend Tiere Beobachten zu können... :-D
Oben: Los gehts! Genauer gesagt EreignissLos gehts...keine Tiere...aber eine schon tief stehende Sonne! Und plötzlich ruft uns Vista flüsternd zu: 'There's a Elephant on the Island there!'
...lange seh ich nichts, zumal ein Elefant ja nicht ganz sooooo klein ist dass man ihn nicht sehen würde...
...aber das Grünzeug ist eben auch nicht ganz soooooo klein...
...aber die Insel ist weit entfernt...
...und plötzlich seh ich einen Rüssel...knipps...und mit einem Foto ist der Beweis dass es Tiere im Delta hat gesichtert!
Oben: Der Beweis: es hat Tiere im Okavango-Delta!!! Auch wenn wir kaum eins sehen... 🙁 Kurz nach dem Elefanten legen die Mokoropadler die Mokoros mitsammt uns Touris und Obby drin so ins Wasser dass wir den Sonnenuntergang
beobachten und fotografieren können...nicht ohne beim sich ausrichten noch einen Zusammenstoss zu verursachen, der meinen
Einbaum beängstigend schräg kippt!!! :-O
Aber gerade noch ohne ausgekippt zu werden schaffen sie's uns auf die Sonne ausgerichtet zu platzieren!
Die Mokoro-Treiber setzen sich und beginnen miteinander zu flüstern...und dabei bewegen sie sich immer wieder mal!
Dadurch schwanken die Mokoros und das Fotografieren wird beinahe verunmöglicht...schaade...
Oben: Es reicht nicht dass die Mokoros schwanken, nein, bösartige Papyruspflanzen wachsen in Windeseile empor um den
Autofokus zu behindern!!! :-O
Oben: Eigentlich noch zu früh für ein Sunndowner-Bild, aber die Folgenden sind durch das Schaukeln nichts geworden... Zurück zum Camp!
Kaum da angekommen gehts Corinne schlecht...sie leidet unter Übelkeit und Kopfweh, ist ganz heiss (nein, nicht sexuell
sondern rein thermisch gemeint...tststs), legt sich ins Zelt und wird von Manuel betreut.
Wir vermuten bald mal dass es ein Sonnenstich ist und/oder sie zu wenig getrunken hat...
Vista und Badiri durchsuchen ihre Medizinköfferchen und finden da etwas zum mit Wasser anrühren, was sie ihr dann mit der
Aufforderung das alles zu trinken geben.
Zum Essen erscheint sie nicht, es geht ihr zu schlecht...
Während wir mit den Tellern auf unseren Knien dasitzen und uns Badiris sensationelles Chili con Carne schmecken lassen liegt
sie im Zelt und muss leiden...
...wahrlich kein guter Einstieg in die erste Safari-Reise!
Obby, Vista und Badiri sorgen anschliessend fürs Unterhaltungsprogramm, indem sie uns auf wirklich interessante und auch lustige Weise
die Geschichte Botsuana's erzählen, wobei jeder alles etwas besser weiss als der Andere, herrlich!
Um 21:30 Uhr gehen wir dann ins Bett, vorher stell ich natürlich meine Wildlife-Cam scharf, in der Hoffnung auf Elefanten
im Camp!
Gute Nacht!