hallo Dagmar ein weiteres Kompliment an Euch für wie Ihr die Bilder der halbnackten Himbafrauen ausgewählt habt ...
Es freut mich zudem dass Euch meine RB gedient haben, den Hinweis zum ständig ausgebuchten Camp Site der Opuwo Lodge habt Ihr zum Glück gesehen. Wie Du geschrieben hast sind die Stellplätze eng und gänzlich ohne Attraktionen, aber gleichzeitig leider die einzige sichere Übernachtungsmöglichkeit für camper in der Stadt.
Die westliche - sehr schöne und wenig befahrene - Route von Purros nach Etambura könnt Ihr ja vielleicht noch ein andermal in einer Reise einbauen...
VG leona
Gruss Leona
Berg-Eule2’060 Beiträge · seit 201329. Juni 2015 ·
Hallo Dagmar, auch ich möchte mich zu den Lobenden gesellen. Dein Bericht weckt in mir Erinnerungen, denn wir sind einen Monat nach euch im Kaokofeld teilweise die gleichen Strecken gefahren: die Riviere, die öden Flächen, Purros, Etambura, ...
Zum Teil habe ich sogar Bilder von denselben Bergen etc. gemacht - und uns hat diese Region genauso fasziniert und begeistert wie euch. Auch mir hat eure Art der respektvollen Begegnung mit den Himba und Herero sowie deine Fotos und Berichterstattung darüber gefallen. Mir ging es ähnlich, ich hätte noch so viel wissen mögen, aber mochte nicht aufdringlich erscheinen.
Eines ist vielleicht für dich auch interessant - es wurde uns von Marius Steiner von Camp Aussicht erklärt: Wir wunderten uns, dass in den Himba-Dörfern scheinbar auch Herero-Frauen lebten. Er sagte, die beiden Völker seien eng verwandt. Wenn eine Himba-Frau in der Schule war, läuft sie nicht mehr halbnackt in der Himba-Tracht herum, sondern kleidet sich nach Herero-Art.
Bin gespannt auf den Rest deines Berichtes, denn da geht es noch in Regionen, die wir nicht kennen.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201230. Juni 2015 ·
Vielen lieben Dank für eure netten Kommentare. 😁
@ Daxiang
Vielen Dank, dass du uns mit deinen schönen Fotos an den, bestimmt unvergesslichen, Begegnungen teilhaben lässt.
Ja, es waren sehr beeindruckende Begegnungen für uns, die sich tief bei mir eingegraben haben.
@ Alexa Vielen Dank für das liebe Kompliment 😊
@ Juro Danke auch euch, dass ihr mit uns reist. Bei euch geht es ja auch bald los.
Es gehört schon was dazu, sich so auf andere einzulassen.
Nö, das ist nicht schwer. Meine Devise lautet: Fremde sind Freunde, die du noch nicht kennst. Und jeder Mensch lacht gerne, hat es gerne wenn man auf Augenhöhe mit ihm spricht. der Rest ergibt sich von alleine.
@ La Leona Danke 😊
ein weiteres Kompliment an Euch für wie Ihr die Bilder der halbnackten Himbafrauen ausgewählt habt ...
Bilder spiegeln das wieder, was der Fotograf sieht.
Die westliche - sehr schöne und wenig befahrene - Route von Purros nach Etambura könnt Ihr ja vielleicht noch ein andermal in einer Reise einbauen...
Ja klar, wir müssen ja noch Ziele haben. 😄 😄
@ Berg-Eule Dann habt ihr ja auch diese wunderschöne Landschaft genossen. Gibt es einen Bericht?
Wenn eine Himba-Frau in der Schule war, läuft sie nicht mehr halbnackt in der Himba-Tracht herum, sondern kleidet sich nach Herero-Art.
Ja leider oder nicht leider, ich weiß nicht so recht was besser ist, doch die Kultur der Himba ist im Wandel.
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201230. Juni 2015 ·
10.06.15 Auf geht’s nach Epupa
Wir verlassen Opuwo über die C43 Richtung Epupa. Diese Pad ist leicht und gut zu befahren. Für unsere Verhältnisse sind wir auf einer Autobahn. Und der Verkehr ist dementsprechend. So viele Autos an einem Tag haben wir schon lange nicht mehr gesehen. 😁 Wir fahren also gemütlich vor uns hin und genießen die Landschaft. Doch dann kommt uns zwischen Opuwo und der Abzweigung zu Swartbooisdrift ein bekanntes Auto entgengen. Es sind Claxens (Claudia und Axel), von denen wir uns vor 2 Tagen verabschiedet haben. Ich sag doch immer …. Afrika ist ein Dorf. 😄 Nach einem großen Hallo, tauschen wir Neuigkeiten aus – für einen „Sundowner“ ist es noch zu heiß.Dann setzt jeder von uns seinen Weg fort.
Wir kommen an ein Schild, das kaum noch zu lesen ist. Doch darauf steht „Traditionell Himba village“. Wir schauen uns beide an und entscheiden sofort: „Lass uns mal hinfahren“ Wir haben keine große Erwartungen, dass das Village überhaupt noch besetzt ist. Und in der Tat sieht es etwas verlassen und anders aus. Eine ältere Himbafrau sitzt vor dem Kral unter einem Baum.
Insgesamt sind 2 Frauen und 5 Kinder anwesend. Und wie immer keine Männer. Die jüngere Himba kommt auf uns zu. Wir wissen zwar nicht, was uns hier erwartet, doch fragen wir, ob wir das Village besuchen dürfen. Sie erzählt etwas von 20 NamDollar und ich schaue wohl etwas „Ich-verstehe-nicht“ . 20 Dollar ? Die Preise, die wir in Puros gesehen hatten, waren um das 10fache höher. Daraufhin nestelt sie etwas an ihrem Ziegenlederbeutel und zu Vorschein kommt ein Handy. 🙄 Sie tippt den Betrag ein. Und wirklich, wir haben uns nicht verhört. Wir geben ihr 20 Nam$, welche zusammen mit dem Handy in besagtem Ziegelederbeutel verschwinden. Tradition trifft Moderne.
Wir betreten den Kral und werden von den Kindern mit viel Freude von Hütte zu Hütte geführt.
Wir fühlen uns in keinster Weise unwohl, und doch ist dies wieder eine neue Welt.
Es ist erstaunlich, wie wissbegierig und sprachbegabt die Kinder sind. Wenn sich Jürgen und ich auf deutsch unterhalten, schnappen sie immer einzelne Wörter auf und wiederholen diese. Wir haben viel Spaß mit den Kleinen und für sie sind wir eine willkommene Abwechslung.
In der letzten Hütte sitzen die beiden Frauen und demonstrieren die Herstellung der roten Farbe und das Zubereiten des Maisbreis. Dies hat schon etwas von "Touri-Veranstaltung" Doch dies interessiert uns nicht wirklich. Viel interessanter für uns ist die Würde und der Stolz, den die ältere Himbafrau ausstrahlt.
Für Jürgen auf Grund ihrer schönen Lippen „ die Ingrid Bergmann vom Koakoveld“ Die Frau zieht mich irgendwie in ihren Bann. Als ich ihr dann dieses Bild zeige, ist sie völlig aus dem Häuschen.
Kann es wirklich sein, dass sie sich noch niemals in der Kamera gesehen hat? Jedenfalls darf ich für 10 Minuten nicht von ihr weichen und sie zeigt immer wieder auf das Bild im Display. Schade, dass ich außer „moro“ und „nawa“ nichts verstehe. Ich denke mir, dass ich ihr gerne das Bild geschenkt hätte. Hier wäre ein mobiler Drucker gut gewesen. Ich bin wieder tief beeindruckt von diesen Menschen. Nach ca. 1 Std. verabschieden wir uns von ihnen, geben der Kindern noch ein paar Süßigkeiten (ich weiß, dass man das nicht tun soll, doch die Trockenfrüchte sind aus) und setzen unseren Weg fort.
Auch dies war wieder eine sehr intensive und interessante Begegnung. Und das Gedankenkarussell dreht sich wieder. „Wohin geht die Reise dieses stolzen Volkes?“
Bei unserer Wanderung mit Henry in Etambura, fragte ich ihn nach der Schulpflicht in Namibia und wie die Himba dies halten. Seine Antwort: „Wenn eine Familie 4 Kinder hat, gehen 2 zur Schule und 2 werden traditionell erzogen“ und als Beisatz: „Ein Himba bleibt in seinem Herzen immer ein Himba“. Im Laufe unserer Reise habe ich mir oft die Frage gestellt, wer von uns glücklicher ist? Aber auch: “Wie sieht die Zukunft dieser Kinder aus?“
Wir kehren zurück auf die C43 und setzen unsere Fahrt Richung Epupa fort. Nächster Halt: ein großer Baobab mit Sommer- und Winterseite.
Manchmal schaffen wir es auch einfach an einem Dorf vorbeizufahren ohne anzuhalten. 😄
Am frühen Nachmittag liegrt Epupa wie eine unwirkliche, grüne Oase vor uns.
Wir fragen im Epupa Fall Camp nach einer Campsite und erhalten Nr. 4 direkt am Kunene. Für uns Kontrastprogramm pur. Nach kurzer Erfrischung und etwas relaxen machen wir uns auf den Weg zu den Falls. Ein junger Himbamann mit typischer Frisur steht außerhalb der Campsite an einen Baum gelehnt. Ich rufe ihm ein fröhliches „Hallo“ „Mir geht’s gut“ zu 😕 und dann gehen wir weiter.
Den Sundowner trinken wir auf unserer Campsite und genießen den Sonnenuntergang über dem Kunene.
Das Abendessen nehmen wir im Restaurant zu uns.
Dann beschließen wir diesen Tag gemütlich mit dem Rauschen der Wasserfälle im Ohr. Gefahren: 176 km
Hallo liebste Dagmar, waaaahhhh, wie schöööööön 😘 da bekomm ich immer Gänsehaut. Ich beneide Euch so sehr um Euer Können und Geschick mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt zu treten. Uns fehlt da am Ende immer ein bisschen der Mut, Grenzen und Emotionen zu überschreiten 😊 Vielleicht wäre es klug gewesen, noch ein paar Tage zusammen zu bleiben und ganz, ganz viel von Euch zu lernen 😘 Vielen Dank für die wirklich schönen Eindrücke, ich mag sie sehr - und auch die weiße Frau zwischen den Himba Kindern 😘
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201230. Juni 2015 ·
Hallo Dagmar, wie schön, Eueren Bericht zu lesen - und zu genießen. Wir hatten vor zwei Jahren auch unsere Herzen an Epupa verloren und vor allem an die Himba, die dort ihren Siedlungsschwerpunkt haben.
Sehr schöne Bilder! - Und für uns schöne Erinnerungen. Wir fanden: Es ist nicht schlimm, die Sprache der Himba nicht zu verstehen, man kann sie auch ohne große Worte verstehen, repektieren und lieben lernen.
Ganz liebe Grüße, Rolf
Berg-Eule2’060 Beiträge · seit 201330. Juni 2015 ·
take-off schrieb: @ Berg-Eule Dann habt ihr ja auch diese wunderschöne Landschaft genossen. Gibt es einen Bericht?
Wenn eine Himba-Frau in der Schule war, läuft sie nicht mehr halbnackt in der Himba-Tracht herum, sondern kleidet sich nach Herero-Art.
Ja leider oder nicht leider, ich weiß nicht so recht was besser ist, doch die Kultur der Himba ist im Wandel.
Ich hatte mir das schon bei den Buschleuten überlegt, bei den Damara, Himba, ... wieder. Es ist wohl egal, was besser wäre, denn es kommt, wie es kommen muss. Der Einzug der Moderne hat in den Dörfern begonnen und ist nicht aufzuhalten. Ich glaube, in nicht allzu langer Zeit wird es nur noch Schaudörfer geben.
Einen Bericht schreibe ich hier nicht, habe aber eine Beurteilung unserer Unterkünfte hier abgegeben:
wirklich toller Bericht und super Bilder, ich freue mich über jede Fortsetzung, du heizt das Reisefieber richtig ein und ich kann es kaum noch erwarten bis es bei uns dann in 4 Wochen endlich losgeht!!!
Huhu Dagmar, Hab' ja bisher auch nur still - aber begeistert 😁 - mitgelesen, aber ich wollte jetzt mal was loswerden: Das ist wirklich ein wunderwunderschönes Portrait der älteren Himbafrau und Würde trifft es auf den Punkt!! Gänsehaut... Ich bewundere Euch auch sehr für Eure Offenheit und Unbeschwertheit fremden Menschen und Kulturen zu begegnen !!! Ein mal ganz anderer Reisebericht; vielen Dank dafür 😘 ! LG, Nane 🙂
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201201. Juli 2015 ·
Vielen lieben Dank an alle treue Mitleser, Kommentaschreiber und DankButtonDrücker. 😄 😄 😄
@ Clax Liebe Claudia, freut mich sehr, dass es dir gefällt. Leider hatte die Technik auf unserem "Miniforums-Treffen" ja versagt. 😄
Vielleicht wäre es klug gewesen, noch ein paar Tage zusammen zu bleiben und ganz, ganz viel von Euch zu lernen 😘
Noch ein paar Tage länger hätten wir gewiss mit euch ausgehalten 😛 😄 Aber lernen müsst ihr nichts von uns.
Vielen Dank für die wirklich schönen Eindrücke, ich mag sie sehr - und auch die weiße Frau zwischen den Himba Kindern
Es freut mich, dass es dir gefällt. Und Liebes - Danke für das nette Kompliment - und ganz unter uns .... ich mag dich auch.
@ Rolfhorst Schön, dass wir eure Erinnerungen wieden auffrischen konnten .
@ maggus Danke für das Kompliment. Reisefieber ist das einzige Fieber, das ich kenne, das ich gerne öfters hätte. 😄 Schön für euch, dass es bald los geht.
@ Nane42 😊 Vielen Dank. In der Tat ist es aber auch so, dass solche Begegnungen auch uns bereichern.
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201202. Juli 2015 ·
11.05.2015 Nächstes: Ziel Kunene River Lodge
Heute Morgen ist der Wasserstand des Kunene deutlich niedriger. Es sind „Inseln“ zu sehen, die gestern Abend noch nicht da waren.
Es liegen heute nur 165 km vor uns und somit haben wir wieder viel Zei,t Land und Leute zu genießen und zu erleben.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg. Da wir uns nicht trauen, die D3700 Pad entlang des Kunene zu fahren, heißt das für uns, zuerst mal wieder ein Stück zurückzufahren. Unsere Route verläuft über die C43 und dann bei Otjivize auf die D3701 Richtung Swartbooisdrift.
Auf halben Weg kommen uns 3 junge Himbamädchen entgegen. Sie winken und machen uns Zeichen anzuhalten. Wie immer füllen wir Wasserflaschen auf und verteilen etwas Essen. Die 3 sind äußerst fotogen und haben Spaß daran, sich in der Kamera zu betrachten.
Kurz vor Otjivize halten wir an einem Waisenhaus an. Diese Einrichtung ist uns schon auf der Hinfahrt aufgefallen und wir hatten beschlossen auf der Rückfahrt anzuhalten.
So fahren wir also vor das verschlossene Tor. Während wir überlegen, wie wir auf uns aufmerksam machen könnten, kommt ein junges Mädchen in westlicher Kleidung vorbei, die zielstrebig auf das Tor zugeht. Sie spricht gut englisch und wir können unser Anliegen vorbringen. Ohne zu zögern nimmt sie uns mit und stellt uns Frau Horn vor. Frau Horn, eine Deutsche aus Berlin, gehört zu den Gründern des Hilfswerkes Kaokoveld eV. Obwohl wir hier unangemeldet auftauchen, nimmt sie sich viel Zeit uns die ganze Geschichte zu erzählen. Und während wir im Halbschatten eines Baumes im Garten sitzen, lässt sie die letzten Jahre Revue passieren und erzählt uns, wie es dazu kam, dass sie heute hier sind. Dies alles wiederzugeben, würde jetzt den Bericht hier sprengen. Sie und ihr Verein haben es ich zur Aufgabe gemacht in Betreuung, Bildung und Ernährung der Kinder zu investieren. Sie sind seit 2001 vor Ort und betreuen mittlerweile 85 Kinder. Sehr stark am Herzen liegen ihr Bildung und Ernährung. In unmittelbarer Nähe zu dem Waisenhaus gibt es 2 Schulen. Eine davon unterstützt sie mit großem Engagement und Erfolg. Lehrer und Schüler sind ihr dafür sehr dankbar. Leider sind Ferien, sonst hätte sie uns in die Schule mitgenommen. In der anderen Schule, die natürlich auch nicht von ihr bzw. dem Verein unterstützt wird, herrschen laut ihrer Schilderung katastrophale Zustände. Die zuständigen Lehrer sind auch nicht willens etwas dran zu ändern, sondern bringen den Kindern Sätze wie “Give me cash“ bei, um dann die Touristen mit ausgestreckter Hand anzubetteln. Zum Glück haben wir solche Kinder auf unserer Reise nur einmal erlebt. Sie erzählt von den Anfängen, von der Veränderung der Kultur der Himba, und und und… Soweit wir das beurteilen können und von dem was wir gesehen haben macht sie hier eine gute Arbeit. Frau Horn freut sich immer über Geld- und Sachspenden. Dringend benötigt werden Schultaschen, Schuhe, Kleidung für Kinder und auch Erwachsene (Lehrer).
Hier mal die Internetadresse für alle die sich mehr dafür interessieren: http://www.kaokoland.de/
Auch dies, wenn auch diesmal nicht mit Bildern unterlegt, war eine sehr interessante Begegnung, die uns aus einer anderen Sicht, viele neue Einblicke und Erkenntnis gab.
Wir setzen unseren Weg fort, nehmen in Otjivize irgendwie eine falsche Pad und gelangen in eine wunderschöne Landschaft.
Natürlich müssen wir auch wieder zurück und die Menschen im Dorf winken uns lachend zu. Sie schauten uns schon bei der Hinfahrt verwundert an.
Irgendwo auf der D3701, kurz vor einer Umleitung, steht ein junger Himba und hofft einen Lift. Wir halten an, „bauen unser Auto um“ und können ihm auf dem Rücksitz neben dem Kühlschrank ca. 50 cm Sitzfläche anbieten. Die Unterhaltung geht im Prinzip nur per Hand zu Fuß. Er spricht kein englisch, wir kein Ovahimba und somit rede ich deutsch mit ihm. Ich mache ihm klar, er solle uns anzeigen, wo wir anhalten sollen, denn eigentlich wissen wir nicht wirklich wohin er möchte.
Wir fahren also die Umleitung und irgendwo im „Nichts“ deutet er uns an zu halten. Ah … ich verstehe… er ist die Ablösung des Kuhhirten. Sein Freund staunt nicht schlecht, als er mit dem Auto vorgefahren kommt. Er erklärt uns noch mit ausschweifenden Armbewegungen den Weg und schon sind wir wieder weg.
Gegen Mittag erreichen wir die Kunene River Lodge. Wir können uns eine der freuen Campsites aussuchen und entscheiden uns für Nr. 7 mit Blick auf den Kunene. Zur Begrüßung stellen sich gleich mehrere Äffchen und ein kleiner Wasserwaran ein.
Auf der Terasse der Lodge haben wir einen wunderschönen Blick auf den Kunene. Alles ist ganz ruhig und friedlich. Und es tut die Erlebnisse der letzten Tag "sacken" zu lassen und zu verarbeiten.
Auch eine Lapa mit Wifi Anschluss lädt zum relaxen ein. Und während ich mal kurz Kontakt zu Freunden via Internet suche, werden wir von 2 Fledermäusen oder sind es Flughunde beobachtet.
Den Abend lassen wir gemütlich mit Blick auf den Kunene in aller Ruhe ausklingen.
Tinochika1’657 Beiträge · seit 201403. Juli 2015 ·
Hallo Dagmar,
Dein Reisebericht ist sehr schön geschrieben. Vieles erinnert uns an unsere Erlebnisse im Kaokoveld. Auch wir haben den "Fortschritt" der Himbas erlebt. Die Landschaftsfotos und die Portraits der Himbas gefallen mir sehr gut.
Ich habe aber noch eine Frage zu einem Foto von Dir.
take-off schrieb: Auch eine Lapa mit Wifi Anschluss lädt zum relaxen ein. Und während ich mal kurz Kontakt zu Freunden via Internet suche, werden wir von 2 Fledermäusen oder sind es Flughunde beobachtet.
Bei den beiden goldigen Kerlchen dürfte es sich um Epaulettenflughunde handel.
Auch auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole, tolle Landschaftsfotos und wunderschöne Menschenporträts habt ihr gemacht 🤩.
Und wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, beneide auch ich euch darum, wie locker aber trotzdem sehr respektvoll, ihr mit den Einheimischen Kontakt aufgenommen habt 😁 😁 😁.
Ich freue mich auf mehr Erlebnisse von euch 🙂.
Ganz liebe Grüsse an dich und Jürgen und ein schönes Wochenende 😎 Lil
Liebe Dagmar, ich kann mich Lil nur anschließen, Du bist sehr fleißig! Zum Glück, denn Dein Bericht ist weiterhin soooo schön! Tolle Landschaften und wunderbare Bilder von den Menschen dort. Freue mich schon wieder auf die Fortsetzung und wünsche Dir ein schönes Wochenende! LG Alexa
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201203. Juli 2015 ·
Bei diesem schönen "afrikanischen Wetter" nur ein paar kurze Worte. 😎
@ Tinochika
Die Landschaftsfotos und die Portraits der Himbas gefallen mir sehr gut.
Danke schön. Da fühl ich mich schon etwas geehrt. Ich bin sicher, dass auch du/ihr uns noch mit schönen Bildern aus dieser Ecke des Landes überraschen werdet.
Und klar, Hartwig du kannst das Bild verwenden.
@ Mogambo Vielen Dank für die Bestimmung. Ich hatte auch auf Flughunde getippt. Zuerst waren die beiden so ineinander verknäult, dass ich dachte es wäre nur einer.
@ Lil Liebe Lil, danke für dein nettes Feedback.
Ich freue mich auf mehr Erlebnisse von euch 🙂.
Es kommen noch einige schöne Erlebnisse, auch spanndende. Das Kaokoveld werden wir aber bald verlassen.
@ Alexa Vielen lieben Dank für das Kompliment, Alexa. Ein Lob aus deinem Mund zu meinen Bildern freut mich besonders.
Francismaus167 Beiträge · seit 200703. Juli 2015 ·
Hallo Dagmar, bisher war ich nur stiller Mitleser. Aber da wir fast die gleiche Strecke im Oktober/November fahren verfolge ich Deinen Bericht natürlich mit gesteigertem Interesse. Und jetzt kann ich es kaum noch abwarten bei den traumhaften Erlebnissen, die Ihr hattet. Ich habe noch eine Frage zum Hoanib: Es gab hier im Forum mal den Hinweis, dass wild campen dort nur noch eingeschränkt möglich ist. Habt Ihr davon bzw. von den Schildern, welche dort angebracht sein sollen, etwas mitbekommen? Vielen Dank und weiter so! Silke
Berg-Eule2’060 Beiträge · seit 201303. Juli 2015 ·
Hallo Silke, wir waren etwas später in der Gegend und haben am Hoanib folgendes Schild fotografiert:
Wir waren mit einem Guide der Khowarib Lodge im Rivier, der sagte, man dürfe nicht im Flussbett zelten, nur oben auf den Uferbänken.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Francismaus167 Beiträge · seit 200703. Juli 2015 ·
@Berg-Eule: Vielen Dank, das hilft schon weiter. Ich dachte schon, die Beschränkung gilt generell. Na, dann ist ja alles im grünen Bereich.
Hey Dagmar und Jürgen, ich musste ein paar Seiten nachholen und fühlte mich gleich "sehr zu Hause" , denn einen Teil eurer Strecke sind wir vor zwei Jahren gefahren.
Die Etambura Lodge wurde gerade eröffnet oder stand kurz vor Eröffnung, genau erinnere ich mich nicht mehr. Leider reicht auf unserer nächsten Tour die Zeit für einen Abstecher dorthin nicht. Das muss supertoll dort sein! 😉 🤩 Ich habe schon andere Lodges gebucht! Wenn ich jetzt eure Reise verfolge, denke ich, ich habe zu früh unsere Tour geplant. Gerne würde ich noch einmal ins weitere Kaokoveld fahren. Aber so ist es wohl immer. Da plant man und dann liest man wieder oder hört etwas anderes. Deine/Eure Bilder lassen mich unsere Reise noch einmal erleben, auch wenn wir nicht genau die selbe Route gefahren sind. Es ist fantastisch schön!
Oh, ich freue mich schon...! 🤩 😘
Wir standen auch vor dem Waisenhaus, bei uns war die Tür verschlossen. Ich finde es klasse, dass ihr den Schritt hinein gewagt habt, denn auch das ist ein Teil von Namibia.
Jetzt bin ich auf weitere Bilder gespannt, vor allem die Nunda Lodge und Dan`s Camp.