Nam das halbe Dutzend-der (ganz alte) Südwesten

Reisebericht 248 Antworten · 62,0k Aufrufe · gestartet 19. Feb. 2014 von fotomatte
Themenstarter2’524 Beiträge · seit 200918. März 2014 ·
Guten Abend,

und vielen Dank für die PN´s,das "Danke" drücken und ganz besonders für die lieben Kommentare--ich bin fascht ä bissle rot geworden und habe mich sehr gefreut.

@Nane 42: Warum sollte man nicht alleine los dürfen.Ich glaube nicht,dass sich an dem Prozedere etwas ändert.Freu Dich drauf.

@ B.Schorsch:als der Zug über die Kuppe kam,wusste ich,dass ich dieses Bild machen muss-das Motiv hat mich quasi angelacht.

@Guggu:Was sagt eigentlich Herr Hirn,wenn Du dauernd mit diesem Herrn Spät rummachst?

@franzicke: Ich hoffe doch,der Bericht bleibt für ein Weilchen hier zu lesen,sodass auch Anschlussverlierer und Spätaufspringer noch der Reise folgen können...

@Reisetiger: Nee,nee-da war nix mit robben.Die niedrigste Gangart habe ich mir als Zivi stets gespart,denn wozu gibt es diese famosen ausklappbaren Displays.Da kann man die Kamera direkt über den Boden führen ohne selbst Staub zu schlucken.Freut mich,wenn ich Dich zu ein paar Spielereien mit dem Equipment anregen kann.Allerdings weiss ich nicht,was ein "Slider" ist.

@Gerd: Ich hoffe doch,dass alles jobt mit der Tour,den Pässen und den Visa.Vielleicht sehen wir uns ja in Kirchheim.Ich würde mich sehr freuen.Auf jeden Fall freue ich mich über Dein Lob--wenn die Bilder zum Verlieben sind,drücken sie ja perfekt meine Empfindungen und meine Motivation aus.

@hillux-Ulrike: Ja,der Süden hat es mir wirklich angetan,Du kannst dich zu Recht darauf freuen.Obwohl ich tatsächlich auch Touris getroffen habe,denen Namibia insgesamt-und der Süden insbesondere-zu öde und zu trocken war,Südafrika wäre ja sooo viel grüner und schöner.


Spätestens Samstag gibt es eine weitere Etappe.Ich muss erst mal die Fotos sichten und bearbeiten.

Liebe Grüsse,
fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
1’674 Beiträge · seit 201221. März 2014 ·
Hallo Matthias,

bin nun auch wieder aus Namibia zurück habe gerade alles nachgelesen.

Tolle Bilder mit einem super Blick für fotografische Details. Gefällt mir sehr gut.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter2’524 Beiträge · seit 200922. März 2014 ·
Nach dem Besuch von Kolmanskop sind wir ziemlich ausgedörrt,und wir fahren erst mal in unsere Unterkunft.Nach einem Mittagssnack und einer kleinen Runde der Augenpflege sind wir wieder voller Tatendrang.Wir besteigen den Condor und fahren zur erhöht über der Stadt thronenden Felsenkirche.Hier kann man sich einen schönen Überblick über "Downtown Lüderitz" verschaffen.

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Dann fahren wir weiter via D 701 zur "Grossen Bucht".Dort ist gerade eben der Seenebel dabei,sich aufzulösen.In der Bucht steigen wir aus,kein Mensch ist hier,und wir schlendern über den Sandstrand.Ausser ein paar toten,stinkenden Robben liegt noch ein Bootswrack herum.

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In einer kleinen,geschützten Bucht entdecke ich ein paar typische Vögel wie die rein schwarzen Austernfischer,ein paar Regenbrachvögel,die allgegenwärtigen Dominikanermöwen sowie ein paar Damara-Seeschwalben.
Am Strand blühen kleine Sukkulenten,für mich sehen sie nach einer Art Mittagsblume aus.Sie wachsen auf einer Bank aus Muschelschalen.

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Interessant ist,dass auch Käfer die Blüten besuchen.

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Wir fahren weiter in Richtung Kleiner Bogenfels.Die Pad führt bis zu einer kleinen,malerischen Bucht.

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Da der Bogenfels nicht ausgeschildert ist,entscheide ich mich spontan für rechts und klettere eine Weile über die Felsen.Also einen Bogenfels gibt es hier nicht,aber ich finde eine rasend schnelle,kleine Echse,derer ich nur dank des grossen Teles habhaft werden kann.Witzig finde ich die jeweils sehr weit hinten ansetzende vierte Zehe an den Hinterfüssen.

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Weiter geht die Fahrt zu einem "Fjord".Die Zufahrt ist ganz schön ausgewaschen,und aus Sorge um den Condor steigen wir etwa fünfhundert Meter vorher aus und laufen den Rest.Der Meeresarm hat natürlich nichts mit seinen norwegischen Vettern gemein,ist aber ganz hübsch.Ausserdem sind wir nach wie vor alleine hier.
Auf dem Rückweg sticht mir wiederum eine Sukkulente ins Auge,ausserdem eine kleine Buschmannskerze,die aus dem blanken,mit dekorativen roten Flechten bewachsenen Felsboden wächst.

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Nachdem ich es geschafft habe,die Zufahrt zum Fjord rückwärts den Berg hoch zurück zu fahren-dankenswerterweise kam kein Auto von hinten-fahren wir via Guano Bay und am Leuchtturm vorbei zurück nach Lüderitz.Kurz vor der Stadt steht auf der neuen Trasse der Bahn ein kleines Bauzügle--bis November soll die Bahn fertig sein.

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Wir stellen das Auto vor Ritzi´s Seafood Restaurant ab,und schlendern auf die Mole an der etwas grossspurig genannten "Waterfront" hinaus,um den Sonnenuntergang von hier aus zu betrachten.
Dann geht es schnell auf die Terrasse vom Ritzi´s,und wir gönnen uns einen Gin Tonic.

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Den Abend beschliessen wir mit einem schönen Abendessen in unserer Unterkunft,und dann spielen wir noch eine Runde Karten.
Morgen also geht es ins Sperrgebiet.Freut Euch drauf,es war eines der Highlights dieser Reise.

Schönes Wochenende (auch wenn der allergrösste Teil der Fomis wohl in Kronau weilt-Viel Spass).

Matthias
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zuletzt bearbeitet 22. März 2014
1’132 Beiträge · seit 201125. März 2014 ·
Hallo Matthias,

zurück aus Südafrika bin ich jetzt auch wieder mit dabei.

Du hast einen tollen Blick für die "kleinen Dinge" - vorallem die Fotos von den Schmetterlingen und den Raupen sind wunderschön (mit Käfern habe ich es nicht so 😉 ) - aber auch Deine Landschaftsbilder sind ganz großes Kino.

Ich war mir unsicher, ob wir Lüderitz und Kolmanskop dieses Jahr nach 2010 einen zweiten Besuch abstatten sollten 🤨 . Aber nachdem ich mir jetzt Deine Fotos angeschaut habe, denke ich, dass ein Tag dafür auf jeden Fall gut "investiert" wäre 🙂 .

Liebe Grüße

Susi, die schon sehr gespannt auf Deine weitere Reise ist
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
265 Beiträge · seit 201025. März 2014 ·
Hallo Matthias,

ich bin inzwischen aus Oranjemund zurück und genieße gerade beim Kaffee deine wunderschönen Fotos!
Du hast ein sehr gutes Auge für Details und die vermeintlichen Kleinigkeiten des Lebens. Freue mich auf die Fortsetzung! 🙂

Sonnige Küstengrüße - jetzt wieder aus der "Mitte" 😄
Konny
Namibia Aktiv organisiert und vermittelt Aktivitäten an der Küste und in der Wüste OHNE AUFPREIS. Wir helfen mit jeder Buchung namibischen Familien in Not.
2’265 Beiträge · seit 201126. März 2014 ·
Hallo Matthias,

es ist schön mit dir zu reisen! 🙂
Du hast ein gutes Auge für besondere Motive - ich versuche auch ein bisschen daraus zu lernen.

Dieses hier gefällt mir besonders gut.
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Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
Themenstarter2’524 Beiträge · seit 200901. Apr. 2014 ·
Hallo,

leider habe ich momentan ziemlich viel um die Ohren,deshalb liegt der Bericht etwas brach,aber ich werde je nach verfügbarer Zeit weiterschreiben.So etwa heute.

@Guggu:Gibt es ein schöneres Kompliment,als dass man versucht,aus meinen Bildern/Motiven zu lernen?Danke Dir. 😘
@Schmettau:Liebe Grüsse in die Mitte,freut mich,dass Du Zeit findest,hier mal rein zu schauen. 😎
@Susi65:Ob ein Tag Kolmanskop/Lüderitz eine gute "Investition" ist?Also,wenn ich wieder in den Süden fahre,werde ich ganz sicher wieder hin fahren,denn ich bin mit der Gegend noch nicht fertig. 😉
@Mac73:Danke Dir.



22.Januar:

Heute also steht die schon von Deutschland aus gebuchte Tour ins Diamanten-Sperrgebiet an.Da die homepage von Coastways-dem Konzessionär-nicht gejobt hat,habe ich diese Angelegenheit in versierte Hände übergeben.Wozu hat man Freunde vor Ort?
Konny von Schmettau hat das ganze Prozedere für mich übernommen,angefangen mit der Terminsuche-dazu habe ich einen Zeitraum von fünf Tagen angegeben,denn wir wollten aus Kostengründen gerne zubuchen,nur für uns zwei wäre die Tour doppelt so teuer geworden-sowie das Weiterleiten der Passkopien plus den erforderlichen Schriftverkehr für die Bezahlung der ganzen Geschichte,denn die Tour muss vorab bezahlt werden.Nochmals vielen Dank,Konnny. 😘

Nach wiederum fast windstiller Nacht,gibt es zum Frühstück eine Überraschung.Draussen sieht man-nix.Es hat Nebel.
Um 8.30 Uhr werden wir von unserem Guide Heinz abgeholt.Heinz ist,wie er sagt,Original-Buchter und hat einige Jahre in Südafrika gelebt,ist nun aber wieder zurück gekommen an den Ort seiner Wurzeln.Es wird sich zeigen,dass Heinz nicht nur ein Buchter ist,sondern auch ein Original.
Da wir die ersten Touris sind,können wir uns die Plätze aussuchen,und -klaro-ich sitze neben Heinz.
Im Nest-Hotel steigen die anderen Touris zu,acht Deutsche und ihr namibischer Guide aus Swakop.Mit zwei Allrad-Vans geht es ein Stück auf der B 4 zurück,zuerst nach Kolmannskuppe,wo Heinz und die schwarze Chefin des Unternehmens bei Namdeb einen Alco-Test zu absolvieren haben,dann endlich geht es weiter auf der Teerpad,aber schon bald biegen wir ab auf Sand in Richtung Süden.Bald stehen wir vor der Zonengrenze.Mittlerweile hat sich auch der Nebel der Sonne ergeben.

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Der Eintritt ins gelobte Land

Die zwei Fahrer verschwinden mit einem ganzen Bündel an Formularen in der kleinen Butze des Grenzersäääh...Sicherheitsdienstes.Dieser Sand hier ist definitiv schwerst überwacht.
Nach reichlich bemessener Zeit öffnet sich der Sesam-wir dürfen passieren.
Bald schon,auf der ersten Kuppe,bitte ich um einen Fotostopp.

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die Pad nach Süden

Weiter geht die Fahrt bis nach Grillental.Hier stehen die Überreste von drei Bohrtürmen,die einmal für die Versorgung mit Wasser für die Diamantenstädte Pomona,Elisabeth-Bucht sowie Bogenfels benötigt wurden.Neben einigem stark korrodiertem Altmetall,welches zur Erbauung von schon durch die Fahrt ermüdeten Touristen kunstvoll in der Landschaft drapiert wurde,finde ich aber auch das Gestein hier eine Erwähnung wert:denn es handelt sich um blauen Marmor.Wirklich sehr hübsch.Er liegt noch immer hier,weil er stark gegliedert ist,-also,er hat Risse,viele Risse-und sich deshalb ein Abbau nicht gelohnt hat.

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Pumpenhaus

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alles schon elektrisch betrieben

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diese Karre schiebt keiner mehr durch den Sand

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schwäbische Wertarbeit

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noch gar nicht soo alt

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Maschinenhalle

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blauer Marmor

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alter Karren

Nach zwanzig Minuten brechen wir wieder auf und fahren weiter südlich.Auf der Fahrt sehen wir die ersten Springböcke,auch Gemsböcke und Strausse entdecken wir in den Dünen.Heinz biegt ab in Richtung Westen.Immer wieder ist die Pad verweht,einige Male geht es weglos über die Dünen.Die Chefin im folgenden Vehikel traut sich nicht so recht,angeblich fährt sie heute die Tour zum ersten Mal selbst,und Heinz gibt Anweisungen über Funk:welche Stufe (Automatik),welche Spur,wieviel Gas etc.

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Überhaupt die Sache mit dem Funk:der Guide der Gruppe hatte in weiser Voraussicht extra darum gebeten ,dass die Funkgeräte geladen sind-aus vorheriger,leidvoller Erfahrung klug-aber alle Geräte haben nach kurzer Zeit der Benutzung nur mehr ein lautes Piepsen in immer kürzeren Abständen von sich gegeben,sodass Heinz eines nach dem anderen auf den Boden geschmissen hat.Da gäbe es noch Verbesserungspotential.
Blöd ist nur,dass Heinz jetzt alles,was er uns während der Fahrt erzählt hat,bei den Stopps noch mal von sich geben muss,damit auch die Insassen von Fahrzeug Nr.2 ein paar Erklärungen erhalten,denn Madam sieht das nicht als ihre Aufgabe an.Schade!

Wir fahren über eine Kuppe,und die Wüste geht mehr und mehr in Geröllwüste über.Plötzlich fordere ich vehement einen Stopp,denn ich habe direkt neben der Pad Farbe leuchten gesehen-kräftige Farbe.

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Bushman´s Candle,gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse,ist also verwandt mit z.B.unserem Wiesenstorchschnabel und vielen Arten und Sorten,die bei uns gerne in Steingärten verwendet werden.

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Etwas weiter wächst ein Busch,der etwas an eine Olive erinnert.Seine gelben Blüten sind winzig klein.


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gelbe Sukkulente

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der wurde mit "Afrikanischer Bonsai" betitelt

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sieht wie ein umgedrehter Kiefernzapfen aus

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ein Lithops-"lebende Steine"

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All diese Pflanzen stehen direkt neben einander,es muss wohl vor Kurzem etwas geregnet haben.Jedenfalls hätte ich nie damit gerechnet,hier in dieser eigentlich trostlosen Schutt-und Schotterwüste ein solch pralles Leben vorzufinden.
Ich jedenfalls bin schon jetzt von der Tour restlos begeistert.Das sehen aber nicht alle meine Mitfahrer so,manche Murrlaute kommen von hinten,wenn ich schon wieder mal -nur ganz kurz-aussteigen muss,weil da Farbe zu sehen ist im graubraunen Schutteinerlei.

soviel für heute,
liebe Grüsse,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2014
5’538 Beiträge · seit 200801. Apr. 2014 ·
Danke, Matthias,

für die tollen Bilder aus dem von mir so geliebten Süden. Ich bin sehr, sehr gespannt, auf die nächste Folge mit Bogenfels. Am liebsten würde ich ja gleich da runter düsen, aber man kann halt nicht immer so wie man will.

Liebe Grüße von der heute wieder sonnigen Atlantikküste
Gerd
1’362 Beiträge · seit 201117. Apr. 2014 ·
Hallo Matthias,
also, ich bin aus dem Urlaub zurück 😗 😗 ; es könnte jetzt weiter gehen... 😉 😁
LG, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
Themenstarter2’524 Beiträge · seit 200918. Apr. 2014 ·
Dank der Motivationshilfe von Nane und des österlichen Wetters draussen-es schneit-will ich mal wieder ein Kapitelchen einstellen:


Nachdem wir den relativ schmalen Gürtel,wo all die Blumen am blühen waren und wo es demnach also geregnet haben muss,durchfahren haben,schaukeln wir noch ein paar Dünen und Kuppen hoch und runter,und fahren dann parallel zu alten Bahngeleisen auf die Diamantenwäsche Pomona zu,wo wir für zwanzig Minuten Pause machen und fotografieren können.

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Eine ganze Batterie alter Rüttelsiebe stehen hier in Reih und Glied,in unterschiedlichstem Verfallsstadium.

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entlang der Schienen,die einmal nach Kolmannskuppe führten,laufe ich ein ganzes Stück raus in die Wüste,um ein Stück "away from the crowd" zu sein.Diesen Ausflug muss ich dann büßen,denn die Zeit wird knapp,um noch etwas von der Diamantenwäscherei aufzunehmen.

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in solchen Loren wurde das vorgesiebte ,Diamantenhaltige Material zur Wäscherei gefahren

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hier in der Wäscherei wurde der Sand durch immer weitere,feinere Siebe geschickt,die über Transmissionriemen angetrieben wurden,bis dann letztlich die Diamanten von Hand ausgelesen werden konnten.Und der ganze Abraum wieder mittels Loren weit in die Wüste zurück gebracht wurde.Diese Abraumhalden-Wüste ist heute noch gut zu sehen-Hügel hinter Hügel.

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direkt nebenan befindet sich das Maschinenhaus mit dem noch immer vorhandenen Ein-Zylinder-Motor,der die Transmissionsriemen angetrieben hat.Während ich hier stehe und Bilder mache,stelle ich mir den Sound der Maschine dazu vor,ungefähr so wie ein Lanz-Bulldog wohl.

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Ein Gehupe mahnt mich,dass die zwanzig Minuten um sind.Alle Anderen sitzen schon in den Autos und warten-naja,in ziemlich kurzer Zeit habe ich mir in der Hinsicht ja einen Namen gemacht.
Vorbei an ausgedehnten Bahnanlagen,wo noch einzelne Güterwagen rumstehen-einen Fotostopp zu erbitten erspare ich mir,ich will die Geduld der anderen Touris nicht überstrapazieren,und ich werde die Tour sicher nochmal machen,soviel ist schon klar-geht es einen Buckel hoch,wo die Verwaltungshäuser,Arzthaus,Schule etc. von Pomona stehen.Hier ist Mittagspause angesagt,wir dürfen vorab,bis das Buffet aufgebaut ist,die Anlage besichtigen.

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zwischen all dem Sand,der zigmal von Hand bewegt wurde,erobert ganz langsam die hier ansässige,endemische Vegetation wieder altes Territorium zurück.

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diese Mittagsblumen finde ich im Schatten des Arzthauses

Nach dem Mittagsimbiß geht es weiter,zuerst am kleinen Friedhof vorbei,der recht malerisch auf einem Hügel liegt mit dem Atlantik schon in Sichtweite.Vermutlich kamen hierher aber nur die Honoratioren,denn es sind keine zwanzig Gräber insgesamt.Den Inschriften auf den Grabsteinen ist zu entnehmen,dass die Verstorbenen allesamt ziemlich jung waren.

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Dann aber geht es weiter,das letzte Stück bis zum sagenhaften Bogenfels,der wie ein riesiges Tor mit einem Bein im Atlantik steht.

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Aber nicht nur der Bogenfels verdient Beachtung,auch der Blick in Richtung Norden entlang der zerklüfteten Küste-mit einem weiteren Bogen-weiss zu gefallen.

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Als einziger Touri mache ich mich auf und besteige den Bogenfels.Oben treffe ich auf Heinz,der von der Rückseite her aufgestiegen ist,und wir verquatschen eine ganze Weile.So erfahre ich,dass er die Tour so runde dreihundert Mal gemacht hat-bis jetzt.

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Blick vom Bogenfels

Wieder unten,gibt es noch Tee/Kaffee,dann geht es weiter über die Siedlung Bogenfels.Leider ist die Aufnahmefähigkeit der Mitreisenden erschöpft,und so gibt es nur noch einen kurzen Stopp,bei dem nurmehr ich aussteige.

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eine letzte Sukkulente für heute,die aufgrund ihrer Behaarung auf einen sehr windexponierten Standort schliessen lässt.

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Siedlung Bogenfels

Dann geht es auf direktem Weg zurück in Richtung Tor.Während die allermeisten Mitfahrer weggenickt sind,scanne ich weiter die durchfahrene Landschaft in der Hoffnung,eine der hier lebenden Braunen Hyänen zu entdecken,aber ausser einem Paar Steinböckchen und einem einzelnen Schakal gibt es nichts zu sehen.Noch ein Grund mehr,um wieder zu kommen!

Wir setzen die Anderen an ihrem Hotel ab,sie fahren morgen weiter Richtung Kapstadt.
Heinz bringt uns dann zurück in unsere Pension,wo wir nochmals eine ganze Weile tratschen.Es ist hochinteressant,so aus erster Hand über das Leben hier Infos zu erhalten,ich könnte noch Stunden zuhören.Aber Heinz muss weiter,er soll noch frische Langusten für die Truppe im Hotel organisieren,während wir wieder zum Sundowner an der Waterfront bei Ritzi´s für einen Gin-Tonic einlaufen.

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mit dem Foto einer Hartlaub´s-Möwe auf der Mole will ich für heute schliessen
und wünsche allen Frohes Ostereiersuchen

liebe Grüsse,
Matthias
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zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2014
1’362 Beiträge · seit 201118. Apr. 2014 ·
Hi Matthias,
Ich liebe deinen Blick für schöne Motive 😁 !
Und ich wäre auch immer mit ausgestiegen ... 😉 🤪
Frohe Ostern, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
1’525 Beiträge · seit 201118. Apr. 2014 ·
.... habe Deine Tour mit viel Interesse mitverfolgt und Du hast tolle Fotos geschossen........

Alle Anderen werden Dich im Stillen ins Pfefferland gewünscht haben.... 😈 😈 😈 😈

Gruppentouren entwickeln halt immer eine eigene Dynamik............ 😈 😈 😈 😈

BMW
388 Beiträge · seit 201219. Apr. 2014 ·
Hallo Matthias,

ich habe seit gestern Deinen Bericht noch einmal in einem Rutsch durchgelesen und bin restlos begeistert, von Deiner Art zu reisen.

Du zeigst uns mal einen ganz anderen Blick auf die Dinge und hast ein super Auge beim Fotografieren.

Es macht viel Spaß mit Dir zu reisen. 😎

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Herzliche Grüße
und ein schönes Osterfest
Kerstin
Themenstarter2’524 Beiträge · seit 200919. Apr. 2014 ·
Hallo,

@esmeralda ( die mit dem Knochen tanzt... 😉 ):Vielen Dank für dein Lob,da freu ich mich drüber.
@BMW:auch Dir ein Danke-schön.Zumindest zur ersten Hälfte der Tour war ich ja nicht alleine als Fotograf,und zumindest eine der Damen war durchaus auch ambitioniert.Das Interesse erlahmte dann halt mit der Dauer der Tour,aber,hey-bei dem Geld,was man dafür übern Tresen schieben muss,nehme ich mit,was geht.Schlafen kann ich dann ja wieder zuhause... 😗
@nane42:vielleicht sollten wir mal eine spezielle Forums-Foto-Tour dort machen,also ich würde es ohne Probleme länger dort aushalten,vor allem unter Einbeziehung der Tagesrandlagen-wegen dem schönen Licht wenn´s keinen Nebel hat....
Meine persönliche Hoffnung ist ja,dass sich im Zuge der angedachten Öffnung und besseren Vermarktung des Sperrgebiet-Nationalparks in dieser Hinsicht mal was tut.

Allen Fomis schöne Ostern,
fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
2’265 Beiträge · seit 201119. Apr. 2014 ·
Hallo Matthias,

ich wollte schon Vermisstenanzeige aufgeben, aber Nane hat das erledigt 😉 Es tut mein Lesefluß
gaar nicht gut, wenn so viel Zeit zwischen den Kapiteln vergeht. 🤨
Das bescheidene Osterwetter hat jetzt wenigstens den Vorteil, dass wir wieder was von dir lesen können.
Wieder interessant und mit schönen Fotos *like*
Die Enkel sind endlich ruhig in ihren Betten, heute war etwas Lagerkoller angesagt, die Ostereier sind versteckt und ich mache es mir mit ein Tannenzäpfle und Namibia-Forum gemütlich.

Schöne Ostern wünscht
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
Themenstarter2’524 Beiträge · seit 200928. Apr. 2014 ·
Hallo,Guggu,

das mit Deinem verhinderten Lesefluß tut mir echt leid 😊 ,wie gerne würde ich Dir Linderung verschaffen,allein mir fehlt die Zeit.Ich komme nicht mal zum Lesen all der anderen tollen Reiseberichte,da fällt es dann doppelt schwer,sich aufzuraffen und in stockdunkler Nacht noch einen Bericht zu tippen.Sorry. 🙁
Aber ich hoffe,Dein "Zäpfle"-Vorrat ist gross genug-und das Forum hat ja nie geschlossen. 😎

Jedenfalls sind die Bilders für den nächsten Teil fertig,sodass Du hoffen darfst. 😗
Und die Wetterprognose übern 1.Mai ist ja auch nicht soo prall für Aussen-Aktivität....

Danke dir für die Aufmunterung,
bis bald

Matthias
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Themenstarter2’524 Beiträge · seit 200928. Apr. 2014 ·
23.Januar:

Die ganze Nacht schon tutet ein in der Bucht vor unserem Guesthouse liegendes Schiff mit dem Nebelhorn,und so verwundert es uns auch nicht,dass beim Aufstehen dicke Suppe herrscht.Dafür ist es wiederum windstill.Also gibt´s hier entweder Sturm,oder halt Nebel.
Jedenfalls sind wir froh,dass bei unserer Ankunft Sturm war,sonst hätten wir wohl gecampt,und wären wahrscheinlich nach einem Ausflug heimgekommen-und hätten kein Heim mehr gehabt,hätte denn zwischendrin der Wind mal "aufgefrischt".
Also,die Lektion ist gelernt.
Nach dem Frühstück packen wir unseren Krempel in den Condor mit der provisorisch geflickten,allerdings jetzt funktionslosen Seitenscheibenkurbel.Nochmals herzlichen Dank an Udo (?) von der e-Garage!
Im Spar füllen wir nochmals die Vorräte auf,zwei Flaschen Bier bringe ich noch schnell nach gegenüber in die Garage,denn Udo wollte nichts verlangen für seine Arbeit-er hätte uns ja nicht helfen können.Ooh doch,hatt er.
Dann verlassen wir Lüderitz Richtung Osten.Schon bald aber gibt es den ersten Fotostopp,denn ich sichte die gestern schmerzlich vermisste Braune Hyäne. 😎

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Bei der Station "Grasplatz" noch schnell ein Bild-das Stationsschild ist kaum noch zu entziffern.

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Dann geht es weiter Richtung Osten,und beim Umspannwerk haben wir den Nebel hinter uns gelassen,die alte Namib hält einen weiteren Hochsommertag für uns bereit.

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Schon bald sehe ich wieder eine mächtige Rußwolke aufsteigen,der tägliche Güterzug ist fällig.Also schnell rechts raus und an die Strecke,der Lokführer kennt uns noch und bedient das Horn,während er mit seiner Garnitur an uns vorrüberrumpelt,leider komplett im Gegenlicht-aber sonst hätte ich den Zug nicht vor der Kulisse des "Dicken Willem" gehabt.

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Mit diesem Nachschuß verabschieden wir uns von der TransNamib,und wir fahren weiter nach Garub.
Heute ist hier deutlich mehr los,neben ein paar Pferden eine ganze Truppe Oryx sowie einige Strausse,die alle ans Wasser wollen.

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Mittlerweile ist Mittag,und die Hitze ballert richtig schön,sodaß wir in Klein-Aus halten und im Desert Horse Inn einen eiskalten Milchshake auf der Terrasse nehmen.Wir beobachten dabei zwei deutsche rechtschaffene Zimmerleute,die auf der Walz sind und hier ein bisschen Arbeit gefunden haben.
Dann fahren wir auf der C 13 zurück bis zum Abdreh auf die D 707,welche ja oft als "die schönste Pad"Namibias betitelt wird.Bei all diesen inflatiönär verwendeten Superlativen bin ich nur anfangs skeptisch,schon bald wird die Landschaft immer spektakulärer.

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Wir passieren all die schon so oft gelesenen berühmten Namen der Farmen,die hier an der 707 liegen und in der Tiras Mountains Conservancy organisiert sind,bis wir an ein unauffälliges Schild zu "unserer" Farm "Weissenborn" kommen.Da es noch nicht zwei Uhr durch ist,stellen wir uns in den Schatten einer Akazie,denn wir wollen ja den Farmer nicht um seinen Mittagsschlaf bringen.

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alter Farmschrott

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alte Fördertechnik,aber noch immer voll in Funktion


Dann aber werden wir zu einem Kaltgetränk eingeladen,wir füllen noch unsere Wasserkanister mit gutem Farmwasser auf,und nach der Schlüsselübergabe für die Tore machen wir uns auf den Weg zum Campingplatz "Numis",benannt nach einer Quelle in den Bergen-aktuell aber ob der langen Trockenheit versiegt.
Nachdem die Zelte aufgestellt sind,setzt sich Hilde in den Schatten und liest,während ich eine Tour in die Berge unternehme,um mich ein bisschen zu orientieren.

Schon bald entdecke ich zwei Klippspringer über mir in den Felsen,leider ist die Sonne schon rum.

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Von hier oben hat man dann einen schönen Blick auf unseren Zeltplatz

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Ich steige hoch bis auf einen kleinen Gipfel und geniesse den weiten Blick in die Landschaft.

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Auf dem Weg wieder nach unten entdecke ich plötzlich wieder Klippspringer,vielleicht sind es auch die selben von vorhin,jedenfalls bin ich jetzt oberhalb von ihnen,mit der Sonne im Rücken.So sieht das doch gleich viel besser aus.

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Weglos klettere ich wieder ab,um Hilde abzuholen,denn wir wollen ,nein-bei der Aussicht müssen wir nochmals auf einen Berg steigen,um von da oben den Sonnenuntergang zu geniessen und unser Feierabendbier zu trinken.

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Nachdem die Sonne abgetaucht ist,steigen auch wir ab,um nicht in der Dunkelheit hier hinunter zu müssen.Im Camp zurück gibt es gegrillte Beinscheiben vom Lamm,schön dick mit Knoblauch bestrichen--wir haben ja jeder unser eigenes Zelt. 😄
Dann sitzen wir noch eine ganze Weile am Lagerfeuer,trinken Tee und bewundern einen makellosen Sternenhimmel,auf den wir die letzten Nächte verzichten mussten.
Übrigens,zuhause ist Winter! Naja,diesmal nicht wirklich.aber ganz sicher wäre mir dort jetzt nicht nach draussen sitzen.

Das nächste Mal gibt´s eine ausgedehnte Bergtour.
Bis dahin,
viele Grüsse,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 03. Mai 2014
50 Beiträge · seit 201302. Mai 2014 ·
Hallo Matthias,
bevor wir am 11. Mai d.J. 🙂 nach Namibia fliegen
sind wir einfach noch bei Dir in den Condor gesprungen
und haben mit Begeisterung den Bericht gelesen. Deinen
Schreibstil finden wir beide, Ehefrau Antje und ich, super und die
Bilder animieren uns unglaublich und bestimmen unsere Vorfreude.
Danke, dass wir dabei sein dürfen. Wenn Du Deinen Bericht bis zum 11. nicht schaffst
werden wir ihn einfach nach unserem Urlaub weiter lesen.
Dann ist es eben eine schöne Erinnerung. Ich selber bin leider
nicht so ein begnadeter Reisebericht-Schreiber.
Nochmals, danke.
LG aus dem Norden.
Antje und Gerd
6 Beiträge · seit 201202. Mai 2014 ·
Hi Mattes,
nun habe ich mal Deinen Bericht im Ganzen gelesen. Ich muss sagen, der ist Dir wirklich gut gelungen. Schöne und gut umgesetzte Bilder - und gut zu lesen isser auch noch. Dufte!
Schöne Grüße,
Ede