erst mal möchte ich mich für Deinen Bericht bedanken. Ich weiß, was es für Arbeit ist, schreibe ja selbst gerade einen 😗 ! Wegen der Fotos: mit Firefox (und wohl auch IE) funzt es seit geraumer Zeit nicht mehr, aber mit Gogle Chrome geht es sehr gut. Ich habe Chrome heruntergeladen und als icon auf dem desktop verankert, da mein Standardbrowser Firefox bleiben soll.
Ich hoffe, dass hilft Dir (denn Fotos wären schon schön 😎 !)
Heute heisst es Abschied nehmen von Swakopmund.Da wir hier ein bißchen länger waren als an vorherigen Stationen, fällt das fast ein bißchen schwer. Wir packen frühstücken, beladen unser Auto und checken aus. Auf dem Weg holen wir noch Bargeld, tanken und stocken im Woermann.Supermarkt unseren Getränkevorrat auf. An der Tankstelle parkt neben uns….der Altenheim-Guide, aber noch ohne die alten Leute. Wir quatschen ein bißchen.
So ist es schliesslich schon 11:15 Uhr, als wir aus Swakopmund weg kommen, aber das ist ok, denn wir haben heute fast nur Teerstrasse vor uns. Spontan entscheiden wir uns für einen Abstecher zur Spitzkoppe.
An der kleinen Stichstrasse dorthin verkaufen meist Kinder selbstgemachte Mobiles und Halbedelsteine,die hier in den Bergen gefunden werden. Wir verschenken unsere Bonbons an die Kinder, deren Augen stahlen. Kurz vorm Abzweig auf die Hauptstrasse halten wir doch noch an einem Strassenstand an. Ich bin auf der Suche nach einem Stein, aus dem Yannis auf Kreta mir einen Ring machen soll. Ich werde fündig und kaufe für zusammen 25 Euro einen grossen Aquamarin, einen Rosenquarz und zwei Türkise. Die Verkäuferin bittet um etwas Trinkwasser und Medikamente gegen Husten. Ich schenke ihr eine Flasche Wasser, gebe ihr aber kein Medikament.
Wir schauen uns noch Omaruru an,
ehe wir am späten Nachmittag auf Onduruquea ankommen. Wir werden von Herrn und Frau Siebold sehr freundlich empfangen und zu unserem Zimmer geführt- ein riesiger, schicker Rundbungalow mit Blick aufs Wasserloch. Alles ist sehr geschmackvoll eingerichtet und liebevoll dezent dekoriert. Hier hat jemand ein Händchen für Deko!
Onduruquea ist eine Gästefarm, somit wird das Abendessen zusammen mit den Gastgebern eingenommen. Wir sitzen alle uns Feuer, während Herr Siebold grillt. Neben uns nehmen „Reini und Fiedel“ Platz- natürlich in Begleitung von „undercover-Benni“- Namibia ist halt klein. 😃
Beim Essen sitzen wir alle zusammen. Gegen 21:30 Uhr ziehen sich alle langsam zurück. Wir schauen den Sternenhimmel an, der mal wieder gigantisch ist, ehe wir ins Bett fallen.
Edit: OKAY; DAS hat geklappt! 😛 Ich füge dann nun bi den vorherigen Tagesetappen noch Fotos ein.....
bzw. Springbock Filet mit Pfeffersoße (Torsten) mit Reis und Kürbis, Creme Caramel Tiere: unendlich viele Ziegen, Schafe, Esel und Rinder im Damaraland Spruch des Tages: “ Ne, ich hatte noch keinen Unfall. Ich bin hier nur mal mit dem Flugzeug abgestürzt“
Um 7:00 Uhr klingelt der Wecker und wir sitzen gegen 8 Uhr beim Frühstück. Wie auch schon beim Abendessen sitzen alle mit den Gastgebern Herrn und Frau Siebold zusammen. Man kommt ins Gespräch und ich stelle fest, dass mein erster Eindruck sich bestätigt und Frau Siebold nicht mein Fall ist. Er schon eher….ein ganz „trockener“. Ich muss grinsen….wir erzählen von unserem Unfall im letzten Jahr und Torsten merkt an, dass wir den Eindruck gewonnen haben, dass schwere Autounfälle hier an der Tagesordnung sind und dass viele hier lebende auch schon schwere Unfälle hatten. Herr Siebold bemerkt trocken „Ne,also ich hatte hier noch keinen Autounfall, ich bin nur mal mit dem Flugzeug abgestürzt“. Er erzählt, dass er mit seinem Freund vor viele Jahren mit einer kleinen Maschine unterwegs gewesen sei, als der Motor ausgefallen sei. Sie hätten dann versucht, im Segelflug zu landen, was nicht ganz geklappt habe. Die Maschine sei abgestürzt. Ihm sei gar nichts passiert. Sein Kumpel habe sich das Genick gebrochen, tatsächlich seien aber alle Nerven wie durch ein Wunder intakt gewesen. Der Kopf habe daneben gehangen und er habe ihn wieder „geradegerückt“. Dann habe er seinen Freund gefragt, ob er Arme und Beine bewegen könne. Wie durch ein Wunder sei dies gegangen. Trocken erklärte er „Naja, wäre der jetzt vom Hals abwärts gelähmt gewesen hätt ich ihm eins übern Schädel gezogen“. Okay- wir schlucken. Da ist sie wieder, diese „Härte“ des Lebens, die viele Menschen hier beschreiben und die uns auch bei Dr. Moisel aufgefallen ist. Herr Siebold füttert noch die Vögel und wir können viele Tokos beobachten. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg.
User nächstes Ziel ist Tweifelfontein. Wir kommen auf der recht guten gravel Pad schnell voran und bewundern die landschaftlich schöne Strecke.
Etwa 150km vor unserem Ziel waren erstmals Hinweisschilder am Strassenrand vor Elefanten. Wir halten Ausschau, sehen aber keinen. An einem Strassenstand einer Herero-Frau halten wir an. Sie trägt die traditionelle Herero-Tracht du verlauft kleine, handgearbeitete Hereropüppchen für gerade mal umgerechnet 4 Euro.
Neben uns parkt gerade der Altenheim-Guide ein und die alten Leute merken an „Sie haben wir auch schonmal gesehen!“ (Ach, tatsächlich!)
Am Nachmittag kommen wir im Mowani Mountain Camp an und erreichen damit den bisherigen Höhepunkt unserer Reise, zumindest die Unterkunft betreffend. Am Tor begrüsst uns Heinrich. Ein Kofferträger bringt unser Gepäck in unser Zelt. Wir bekommen ein Upgrade auf ein View-Tent und es verschlägt uns die Sprache. Das Zelt steht mit freiem Blick über die Grantiformation des Damaralandes erhöht auf einer Anhöhe. Die Wände aus Zeltplane lassen sich wahlweise halb oder komplett öffnen so dass man vom Bett aus die atemberaubede Landschaft bewundern kann. Schwerpunkt des Zimmers bildet ein riesiges, kuschelweises Bett mit ebensolchen Kissen und Decke-schlafen wie auf Wolken!
Hinter dem Bett befindet sich ein Schreibtisch, ebenso mit Blick nach draussen, sowie der Badbereich mit Regedusche im hinteren Teil des Zeltes. Das gesamte Camp fügt sich so harmonisch in die Landschaft ein, dass man es von weitem nicht sieht.
Blick aus unserem Fenster:
Von dort oben sieht man den unglaublichsten Sternenhimmel inklusive Milchstrasse, den ich je gesehen habe!
Zum Sonnenunterganz begeben wir uns zum Aussichtspunkt des Camps. Auf einem Granitfelsen wurde eine kleine Bar erreichtet. Man kann, angelehnt an rustikale Holzstämme auf dicken Sitzkissen Platz nehmen, und während die Sonne glutrot am Horizont versinkt servieren die Kellner Cocktails, Softdrinks oder sonstige Getränke nach Wahl sowie kleine Snacks – Gebackene Shripms, gefüllte Teigtaschen oder kleine Würstchen. So kann man es aushalten!
Gegen 21.30 Uhr schlummert Torsten ein und ich tippe weiter am Reisebericht, sichte Fotos und lösche dann auch gegen 23 Uhr das Licht, ehe ich in die weichsten Kissen sinke, die ich kenne.
Wir haben im September auch 2 Nächte in der Mowani Mountain Lodge übernachtet und waren von den neuen Bungalows restlos begeistert 🙂 . Die Lage oben auf dem Berg von wo aus man den Sonnenuntergang bewundern kann, ist einer meiner Lieblingsplätze in Afrika 🤩 .
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201110. Feb. 2013 ·
8.9.12 Mowani Mountain Camp Km: 35 gravel Essen: Blätterteig belegt mit Tomate und Aubergine, mit Käse, Rinderfilet mit Kirschsoße und Möhren,grünen Bohnen und Kartoffelspalten, Kuchen mit Vanille-Amarula-Soße
Als um 6:30 Uhr der Wecker klingelt, ist es rattenkalt im Zelt. Unfassbar, wie das bei den hohen Tagestemperaturen nachts abkühlt. Wir verzichten aufs Frühstück und ziehen uns für den geplanten Gamedrive im offenen Fahrzeug warm an. Um 8 Uhr starten wir mit Stuward, dem heimlichen Bruder von Eddie Murphy, zu unserem Nature-Drive. Wir durchfahren das ausgetrocknete Flussbett des Au Huab Flusses und sehen einiges an interessanten Vögeln, aber auch Paviane, verschiedene Antilopenarten und Strausse.
Wir verfolgen die Fußspuren der hier lebenden Wüstenelefanten von dem Punt aus, wo die Herde am Tag zuvor gesichtet wurde und tatsächlich finden wir die Herde aus insgesamt 16 Wüstenelefanten. Diese Elefanten habe sich perfekt an die herrschenden Lebensbedingungen angepasst und kommen nahezu ohne Wasser aus. Wir haben die Möglichkeit, die Herde intensiv zu beobachten, ehe wir uns auf den Rückweg machen.
Wir halten an einem erhöhten Punkt mit tollem Blick auf die Landschaft des Damaralandes und Stuward serviert Sandwiches, Kekse, Kaffee und Kaltgetränke.
Mittags sind wir zurück in der Lodge, ziehen uns kurz um und machen uns dann auf den Weg zum Damara-Dorf. In diesem traditionellen Dorf führen die Damara Tänze und Gesang auf, zeigen tradidionelle Kleidung, Spiele, Bierbrauerei, Schmuckfertigung aus Strausseneierschalen sowie Feiermachen. Weiterhin wird traditionelle Medizin der Damara erklärt (z.B. Elefantendung als Kompresse bei geschwollenen Beinen).
Danach fahren wir weiter zum Weltkulturerbe Tweifelfontein. In Begleitung eines einheimischen Guides machen wir uns auf den Weg zu den Felszeichnungen.
Trotz Hut und Sonnenschutz wird mir nach knapp der Hälfte des Weges schwarz vor Augen. Mir ist schwindlig und die Ohren rauschen, und ich gehe weiter,weil ich die Gravuren so gern sehen möchte. Als mir dann noch richig übel wird, beschliesse ich, meine Gesundheit nicht zu gefährden und bleibe im Schatten sitzen. Torsten geht den Rest also mit Silvie allein, während mir zwei Klippschliefer Gesellschaft leisten. Das ist doch auch was für mich.😃 🙂
Bei Rückkehr im Camp merke ich meine körperlichen Grenzen- ich bekomme etwas Durchfall und mein Kopf rauscht, war wohl ein bißchen viel Sonne. Heute genießen wir den Sonnnuntergang vom Bett aus- wir öffnen die Zeltplanen und genießen bei Bier und Savanna unseren ganz privaten Sundowner.
Nach einer kleinen Pause geht es mir auch wieder besser und wir gehen zum Abendessen, welches sich geschmacklich und qualitativ nahtlos an den Vorabend anschliesst.
Eigentlich wollten wir am folgenden Morgen ganz früh los zu fahren, um auf unserem Weg zum Etoscha Park einen Umweg über Kamajab zu fahren um dort ein Himbadorf zu besuchen. Da wir beide körperlich erschöpft sind, entscheiden wir, nicht zu hetzen und diesen Programmpunkt zu streichen. Wir werden also am Folgetag bis 8 Uhr schlafen- für unsere namibischen Verhältnisse geradezu unverschämt lange!
Wir stehen gegen 8 Uhr auf und gehen frühstücken, packen danach unsere Sachen zusammen, ehe wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg machen. Da wir gut in der Zeit sind, machen wir noch einen Abstecher zur Vingerklip.
Wir befürchten schon jetzt, dass im staatlichen Okaukuejo Camp nach Mowani ein kleiner Schock auf uns wartet.😃
Genau so kommt es dann auch: Die Zimmer sind klein, abgewohnt und stickig, das Personal unfreundlich, das Essen ungenießbar. Was soll´s- zum Schlafen wird es reichen und wir sind ohnehin besänftigt, da schon beim Einfahren in den Etoscha Park ein riesiger Elefantenbulle direkt vor unserem Auto die Strasse kreuzt.
Nach dem Abendessen schauen wir noch eine Weile am Wasserloch den Nashörnern zu, ehe wir ins Bett fallen.
Auch der heutige Tag gehört ganz den Tieren des Etoscha Parks. Wir stehen früh auf, verzichten aufs Frühstück und machen uns sogleich auf den Weg nach Okondeka- soll es dort doch oft Löwenrudel geben. Angekommen am Wasserloch sehen wir……nichts. Wir verweilen eine Zeit, ehe wir uns enttäuscht auf den Rückweg machen. Wir haben vor, heute die Wasserlöcher rund um Okaukuejo abzuklappern und fahren in froher Erwartung der im Fühler angepriesenen häufigen grossen Elefantenherden zum Wasserloch Aus und sehen……nichts!
Moment, nichts wäre gelogen, denn eine Ente zieht ihre Kreise. Ob das die Ente mit den orangenen Beinen ist? Diese Frage wird uns noch länger beschäftigen! :P 😄
Bei Gemsbockvlakte geraten wir in eine Zebraherde…..vor uns, hinter uns, neben uns….überall Zebras. Ich liebe Zebras und bin glücklich. Ein Baby wird gerade gesäugt, Mama-Zebra ist bereits wieder „schwer schwanger“. Die Arme!
Trinkende Giraffen kommen hinzu, ebenso wie Springböcke. Es dauert lange, bis die riesige Herde uns gestattet, weiter zu fahren.
Kurze Zeit später, während unserer Weiterfahrt entdecke ich ein Nashorn am Wegesrand. Wir halten an und haben das faszinierende Tier ganz für uns allein, während er unbeeindruckt vor unserem Auto über die Strasse trottet.
Am nächsten Wasserloch trinkt und „duscht“ gerade ein riesiger Elefantenbulle….. so leer der Tag doch begann, so „voll“ geht er weiter! Wir sind zufrieden!
Wir sehen noch viel mehr….weitere Zebras, Mangusten, Hühner, Giraffen und Schakale, ehe wir am späten Nachmittag kurz ins Camp zurück fahren, um uns im örtlichen Shop mit einem Toastbrot, ein paar Tomaten und Scheiblettenkäse zu versorgen. Wir haben beschlossen, uns das Abendessen in Okaukuejo kein zweites Mal anzutun.
Nach der kleinen Pause fahren wir ein weiteres Mal nach Aus, will ich doch unbedingt badende Elefanten sehen. Angekommen dort sehen wir…….ja, richtig, eine Ente. Nein, keinen Elefant. Und nein, auch sonst nichts. Aus ist übrigens in der heutigen Runde das am weitesten entfernte Wasserloch. Auf dem Rückwegen wollen wir nochmals bei Gemsbockvlakte vorbei schauen. Dort angekommen, nähern sich gerade im Abendlicht zwei Elefantenbullen. Wie schön!
Neben uns parkt ein Mini-Van ein. Am Steuer sitzt „undercover Benni“ und „Reini und Fiedel“ winken uns vom Rücksitz zu. Wir müssen lachen….Namibia ist klein!😂
Nur mühsam reissen wir uns von den Elefanten los und kommen im Wettlauf mit der untergehenden Sonne gerade noch rechtzeitig 2 Minuten vor Toresschluss in Okaukuejo an. Es war ein schöner Tag!
Nach dem Duschen genießen wir ein vorzügliches Käsesandwich und fallen zufrieden ins Bett.:P
au mann...ich weiß echt nicht, wie ich die 6 monate warten noch rum kriegen soll....wenn ich deine fotos sehe...nagt es in mir...der virus halt..😳
CYCynthia198172 Beiträge · seit 201320. Feb. 2013 ·
Hallo Tanja,
>>>Nach vielen Fotos machen wir uns auf den Rückweg. Am Parkplatz wartet unser Fahrer. Entgeistert fargt er,ob wir es geschafft hätten. Wir bejahen und er ist richtig fassungslos.Er ergänzt noch, vor 15 Uhr hätte er uns nicht zurück erwartet. Hey, es ist gerade mal 11 Uhr- man unterschätzt uns!<<<<
Finde diesen comment ja besonders heftig, glaube da hätte ich nicht unbedingt ruhig bleiben können. Natürlich ist der Weg für bestimmte Menschen (da nehm ich uns NICHT! aus) nicht gerade easy, aber holla die Waldfee, was für ein A... der Fahrer. Aber Du hast vollkommen Recht, der Weg lohnt sich, auch wenn man zwischenzeitlich an Aufgabe denkt 🙂 Wir waren zum Beispiel ganz allein, auf dem Weg und im Vlei, da fragt man sich schon was passiert, wenn man´s doch nicht schafft... OFF TOPIC: Witzig das auch mit den Kölnern. Mein Onkel kommt aus Essen und jedesmal, wenn wir uns in Köln treffen (ist immer eine Torui Messe zu der ich muss) ist er ganz verzweifelt, weil der Service doch so viel schlechter ist und das Essen und die Leute so unfreundlich und erwägt jedes Jahr auf´s Neue doch im nächsten Jahr das Treffen nach Düsseldorf zu verlegen 🙂
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201120. Feb. 2013 ·
Ach, ich habs mit Humor genommen. 🤪 Ganz unrecht hatte er ja nicht, außerdem bin ich solche Vorurteile gewöhnt!:P Wir waren außerdem so gut drauf, dass uns das eh egal war.
Witzig war, dass der Fahrer dann allen seinen Kollegen erzählt haben muss, dass wir- entgegen seiner Prognosen- im Deadvlei waren. Als wir dann später unseren dekadenten Frühstückskorb genossen, hielt einer der anderen Fahrer neben uns an, beugte sich aus seinem Fahrzeug zu uns runter und brüllte freudestrahlend: "You did it! You did it!" 🤩 Ne, is klar!😂 Wir haben ja nicht den Mount Everest bestiegen.......*lachweg*😃
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201124. Feb. 2013 ·
12.9.12 Onguma Bush Camp Km: 180 gravel Tiere: badende Elefantenherde, grosse Herde beim Trinken, Giraffen , Pumba, Kuhantilopen, Springböcke, Kudu, Oryx, Impala Essen: Tomatensuppe mit Bacon, Kudusteak mit Pilzsoße, Kartoffeln und Bohnen und Blumenkohl, Creme Caramel Spruch des Tages:“ Guck mal, die haben hier sogar ne Tischklingel“ /“Hat der Dir jetzt nen halbes Bier gebracht?“/“Guten Appetitti“
Heute werden wir den Rest des Etoscha Parks durchqueren und ihn am Abend verlassen. Ein bißchen Wehmut beschleicht uns, denn nach Etoscha nähern wir uns langsam dem Rückweg. Beeindruckt durch unser „Mittagsschläfchen“ am Wasserloch vom Vortag, haben wir heute bis 8 Uhr geschlafen und sogar eine Kleinigkeit gefrühstückt, ehe wir auschecken. Halali hat uns ganz gut gefallen.
Wir machen uns also auf den Weg und fahren die verschiedenen Wasserlöcher rund um Halali ab. Unsere Hoffnung auf eine Leoparden-Sichtung bei Goas wird leider enttäuscht.
Dafür treffen wir in der Mittagszeit am Nuamses Wasserloch auf eine Herde planschender Elefanten inklusive Elefantenbabys. Ich bin absolut aus dem Häuschen. Die Planschofanten sitzen buchstäblich im Wasser, so dass teils nur die Rüssel rausgucken. Es wird geprustet und gespritzt was das Zeug hält.
Anschließend zieht man einträchtig von dannen und stäubt sich schön mit Sand an. Herrlich! Was für ein bewegender, fröhlicher Anblick!
Auf dem Rückweg treffen wir noch auf einen riesigen Elefantenbullen. Wir fahren ein ganzes Stück direkt am Strassenrand neben ihm her, bis er sich umdreht, die Ohren aufstellt und uns antrötet! Okay okay…. wir haben verstanden, legen den Rückwärtsgang ein und ziehen uns dezent zurück. Man respektiert schließlich, wenn der gnädige Herr seine Ruhe wünscht!
Wir freuen uns im Laufe des Tages noch über Kuhantilopen, Giraffen und Warzenschweine, ehe wir am Abend in Klein Namutoni noch auf eine grosse, trinkende Elefantenherde treffen.
Mensch, was haben wir heute für ein Glück!
Beschwingt beschließen wir, auf jeden Fall am nächsten Tag nochmal in den Park zu fahren, ehe wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Unterkunft machen: Onguma Bush Camp.
Wir werden dort ausgesprochen freundlich begrüßt, beziehen unser schönes Zimmer und genießen dann noch den Blick von unserer Terrasse auf einen atemberaubenden Sonnenuntergang überm Wasserloch.
So kann man es aushalten! Auch hier haben wir aus unerfindlichen Gründen mal wieder ein Zimmer-Upgrade erwischt- nehmen wir doch gerne! Das Glück ist uns wirklich wohlgesonnen!
Einziges Manko: Das Zimmer hat leider keinen Kühlschrank. Wie sollen wir unsere diversen Kaltgetränke nun kalt bekommen? Kurzerhand funktionieren wir ein Waschbecken zur Minibar um und müssen über den Anblick lachen. Wenn das jemand sieht……… Egal!
Beschwingt machen wir uns auf den Weg zum Abendessen, welches sehr romantisch mit Blick aufs Wasserloch eingenommen wird. Unser sehr freundliche Kellner Mattäus ist eine Nummer für sich und wir haben viel Spass mit ihm. Nach einem hervorragenden Essen machen wir uns auf den Weg aufs Zimmer, wo ich noch einen Amarula, Torsten einen Whiskey-Cola genießt.