D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201221. Feb. 2017 ·
Liebe Fomis Nach unser Südafrikareise im letzten August/September wollten wir eigentlich mal wieder etwas anderes machen. Nun sind wir doch wieder in Afrika gelandet, zum ersten Mal in Tanzania. Die Privatreise für uns zwei war über eine einheimische Agentur gebucht vorwiegend mit Camping, zwei Nächten Glamping und zwei Guesthouse-Übernachtungen. Wir hatten leider nur zwei Wochen Zeit und haben uns entschieden, "nur" die Nationalparks im Norden zu besuchen und kein Trekking und kein Sansibar anzuhängen. Reisezeitraum: 21. Januar bis 4. Februar Die Fotos von Markus findet ihr wie gewohnt in seiner Flickr-Galerie Tag 1 Wir fliegen mit Swiss von Zürich nach Nairobi und von dort mit Precision Air nach Kilimanjaro International Airport zwischen Arusha und Moshi. Das einzige Bemerkenswerte an der Anreise sind die knall-gelb-grünen Uniformen der Angestellten der Presicion Air 😉 Wir kommen pünktlich um 22 Uhr an und werden von unserem Guide abgeholt. Alles klappt und er fährt uns in ca. 45 Minuten zum Guesthouse unserer Agentur in Usa River, wo wir nur noch todmüde ins Bett sinken.
Tag 2 Wir erhalten ein erstes reichhaltiges Frühstück mit Omelett, Pancakes, Früchten, Saft, Tee und Kaffee. Da wir normalerweise nur Müesli mit Früchten essen, füllt uns dieses üppige Frühstück ziemlich. Um 8 Uhr werden wir abgeholt und fahren in den Arusha NP. Dort sehen wir allerlei Savannentiere wie Giraffen, Zebras etc. Beim Headquarter starten wir mit einem bewaffneten Ranger zu einem Bushwalk. Walks sind im Arusha NP möglich, weil es keine Löwen gibt. Nach dem langen Flug geniessen wir die Bewgung und die Begegnung mit Tieren ohne schützendes Fahrzeug. Wir treffen unterwegs Warthogs, Giraffen, Büffel und einige Vögel an. Die Tiere sind die Fussgänger gewöhnt und die Fluchtdistanz ist deshalb geringer als sonst bei Menschen zu Fuss. Durch den Marsch durch Savanne und Wald kommen wir nun wirklich in Afrika an. Nach ca. 3 Std. sind wir wieder zurück und geniessen unseren ersten packed Lunch (gebratener Pouletschenkel, Sandwich mit Toastbrot, Banane, 2 dl Fruchtsaft, gekochtes Ei und Muffin). Das Menu der Lunch-Pakete variiert in der Folge nur minim. Zuhause gibt's jedenfalls in nächster Zeit keine Pouletschenkel 🤢
Mt. Meru mit Wolken
Nach dem Mittagessen fahren wir weiter auf dem one-way circuit Richtung Kraterseen. Wir sehen an den Seen Crowned Cranes und viele Wasservögel. Die Flamingos sind leider relativ weit entfernt, aber trotzdem hübsch.
...und Schwänzchen in die Höh' 😗
Die grösste Attraktion sind jedoch die Black and white Colobus (Stummelaffen), die von einem Baum auf der einen Seite der Piste auf einen Baum auf der anderen Seite springen. Mir fällt das Herz in die Hosen, als der kleinste Affe den Ast verfehlt und in die Tiefe stürzt. Zum Glück hält er sich an einem Ast ca. 1.5 m über Boden fest und federt so seinen Sturz ab. Er klettert jedenfalls unversehrt wieder zu seiner Familie hoch im Baum. Leider sind die Fotos schlecht, da es recht dunkel war und ich die Einstellungen der Kamera am 1. Tag noch nicht so sehr im Griff hatte.
kleiner Pechvogel 🙄
Papa nimmt den Weg unten durch 😕
Der Arusha NP ist unaufgeregt aber attraktiv und stressarm zum Ankommen nach der langen Anreise.
"Glamping" ist Luxus-Camping für hygiene- und sicherheitsbewusste Menschen, die sich nicht mit den niederen Arbeiten des Camp-Aufbaus und der Verpflegungslogistik belasten wollen 😉. Kommt von Glamorous Camping: Zelte mit en-suite bathroom, aufgebaut vom Stuff, all inclusiv Rundumsorglospaket.
@ Daniela und Markus: Gratulation zu den tollen Fotos auf flikr! Ich bin sehr auf die Fortsetzung des Reiseberichtes gespannt, da wir Ähnliches planen. Und bitte nichts für Ungut wegen meines leicht sarkastischen Kommentars über das Modewort "Glamping" - habe es selber schon in Begleitung meiner hygiene- und sicherheitsbewussten Eltern gemacht 😉.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201223. Feb. 2017 ·
Hallo Picco und Alexander Jetzt ist ja schon erklärt, was Glamping ist. Ich bin ja sooo stolz, dass ich das im letzten Herbst erstmal gehörte Wort einmal anwenden konnte 🤪 und überhaupt nicht beleidigt, dass man Kommentare darüber macht - hätte ich auch an eurer Stelle. Da es in Ndutu keine Public Campsite gibt und die Lodge ausgebucht war, hat uns unsere Agentur in ein Seasonal Tented Camp gebucht. Weiteres folgt im Bericht.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201223. Feb. 2017 ·
Tag 3 Nach einem weiteren üppigen Frühstück fahren wir los Richtung Arusha, wo wir unseren Koch und die Vorräte für unsere Tour einladen. Arusha ist ein einziger Stau und es gibt nichts Attraktives aus unserer Sicht. Wir sind froh, als wir die Stadt hinter uns lassen und Richtung Norden fahren. Die Landschaft ist extrem trocken und staubig. Zum Glück ist die Strasse asphaltiert. Unser Ziel ist der Tarangire NP, wo wir vier Nächte campen werden. Eigentlich wäre der Park nach der kleinen Regenzeit von November/Dezember nun nicht ideal, aber diese ist praktisch ausgefallen und es ist extrem trocken und wegen des Wassers im Fluss tierreich. Wir haben ja nach unserer Ost-Südafrikatour von August/September 2016 Tansania gewählt, weil wir einmal eine grünere Landschaft erleben wollten, ohne gleich zu schmelzen in der Hitze. Nun sind wir wieder in trockener Savannenlandschaft, wobei schon Unterschiede zu Südafrika und Namibia im Südwinter auszumachen sind. Praktisch alle Bäume tragen grünes Laub, insbesondere auch die vielen Baobabs, für die der Tarangire NP berühmt ist. Nach einem langwierigen Prozedere zur Bezahlung der Eintrittsgebühren und der Campsites können wir endlich in den Park einfahren, nicht ohne beim Gate viele Vögel fotografiert zu haben.
White-headed Buffalo-Weaver
Magpie Shrike
Ashy Starling
White-bellied Go-away-bird
Fischer's Yellow-collared Lovebird (danke Elvira)
Wir sind noch gar nicht richtig auf Safari eingerichtet, als wir bei der Fahrt zur Campsite einen Leoparden im Baum sehen. Wow, was für ein fulminanter Start! 🤪 🤩
Wir fahren zur Campsite und essen dort unser Lunchpaket. Danach machen wir einen ausgiebigen Gamedrive. Es gefällt uns sehr gut und wir sehen allerhand Tiere, aber auch wunderschöne Landschaft.
Der 1. Elefant der Reise
Nach einem opulenten Nachtessen kriechen wir das erste Mal in unser Zelt und die Seidenschlafsäcke. Für die richtigen Schlafsäcke ist es viel zu heiss und wir brauchen diese erst gegen Morgen als Decke.[/]
bei einer Reise von Euch bin ich natürlich gerne dabei! Nachdem ich mir schon die tolle Fotoausbeute auf flikr angeschaut habe, freue ich mich umso mehr auf den Bericht.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201224. Feb. 2017 ·
Tage 4 - 6 Die nächsten drei Tage verlaufen nach ähnlichem Muster. Nach einer Tasse Kaffee und ein paar Bisquits fahren wir um 6.30 Uhr, kurz vor Sonnenaufgang los zum Gamedrive. Ca. um 11.30 Uhr kommen wir ins Camp zurück zum Brunch. Nach einer ausgiebigen Siesta gibt's nochmals einen Gamedrive von 15.30 bis knapp vor 19.00 Uhr. Wir erkunden den Park und fahren kreuz und quer. Vor allem entlang der vielen Schlaufen mal näher, mal weiter vom Fluss, sehen wir eine grosse Zahl verschiedener Tiere.
Büffel im trockenen Flussbett
Rock Hyrax
European juv. Blue-cheeked Bee-Eater with Bee 😉 (Danke Elvira)
Aufräummannschaft mit Büffelkadaver 🤢
Brown Snake Eagle???
Juveniler Beteleur Eagle? Besonders dort, wo der Fluss noch fliessendes Wasser hat, kommen viele Tiere zum Trinken. Auch die Fahrten über die weiten Ebenen bieten Sichtungen, wenn auch weniger als erwartet, weil es kaum Gras gibt. Jeder Drive bringt etwas Neues, sei es eine schöne Situation, wie zum Beispiel Löwenbabys auf einem Baum, sei es ein bis dahin unbekannter Vogel oder der Kampf der Hornbills mit ihrer Beute.
Löwenbaby im Baum, einer von vielen "Baumlöwen"
Banded Mongoose on the run
Nubian Woodpeckers
herzhaftes Gähnen
Körperpflege
Auch viele Tierjunge gibt es zu sehen: Kleine Gnus, Plüsch-Zebras, Spielzeug-Elefanten, Mini-Impalas, einfach nur jöööhh. Auch die unscheinbareren Tiere machen Freude: Zwergmangusten, Zebramangusten, Vögel und Fledermäuse.
Elands
weibl. Von der Decken's Hornbill mit Fledermaus 🤢
und nochmals - Todeskampf hat lange gedauert
Baby Gnu
Baumlöwen
Cattel Egrets
und noch eine Baumlöwin - dafür haben wir keine in Lake Manyara gesehen
Büffel mit Cattle Egrets und Wattled Starlings
Slender Mongoose auf Impala-Kadaver
Kirk's Dikdik
Jetzt weiss ich endlich, warum eine FlederMAUS so heisst 😉
Einen Tag machen wir einen ganztägigen Gamedrive in den Süden zu den Sümpfen. Dort gibt es wieder neue Vögel und viele Büffel und Elefanten.
Sonnenuntergang
Uns hat der Tarangire NP sehr gut gefallen. Wir hatten tolle Sichtungen, die Landschaft ist phantastisch und die Public Campsite war relativ ruhig. Einzig die Tsetsefliegen sind nicht sehr angenehm. Wenn man lange Hosen und Hemden anzieht und sich einsprüht geht es aber gut.
Ich habe versucht, Markus' Bilder zu ergänzen - es gäbe noch viele Fotos...
Bushtruckers1'580 Beiträge · seit 201425. Feb. 2017 ·
Hallo Daniela
ich schmuggle mich auch noch in eine kleine Ecke. Die Fotos sind super - vor allem die Voegel mit Beute.
Schau mal fuer den Lovebird unter Yellow-collared nach - das ist der typische in Tarangire und wird in der Serengeti vom Fischer's Lovebird abgeloest. Beim European Bee-eater schlage mal den Blue-cheeked juvenile nach.
Freu mich auf Eure weiteren Bilder und liebe Gruesse Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201225. Feb. 2017 ·
Hallo Elvira Danke für die Korrekturen. Den Bee-Eater habe ich gestern Abend nicht mehr nachgeschaut... European hatten wir an anderer Stelle auch. Die Fischer's Lovebirds haben wir tatsächlich in der Serengeti gesehen. Ich hab's korrigiert. Liebe Grüsse Daniela
Oh, gerade erst entdeckt. Da bin ich auch dabei. Zumal wir auch im vergangenen Jahr zur selben Zeit in derselben Ecke unterwegs waren. Und das wiederholen wollen.
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201425. Feb. 2017 ·
Hallo Daniela,
ich bin zumindest bis Donnerstag auch dabei.
Ein bisschen neidisch bin ich auf die Baumlöwensichtungen 🤩 Dieses Glück war uns im letzten Jahr leider nicht vergönnt, dennoch hat es uns der Tarangire besonders angetan - die Landschaft alleine ist schon überwältigend! Da kommen schöne Erinnerungen hoch!
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201226. Feb. 2017 ·
Liebe Sabine Wir hatten wirklich ausserordentliches Glück mit Baumlöwen. Wir haben bei vier verschiedenen Situationen Löwen im Geäst gesehen. Drei in Tarangire und einer bei Ndutu. Dafür im dafür berühmten Lake Manyara überhaupt keinen Löwen, weder im Baum noch am Boden.
Liebe Bettina Herzlich willkommen und viel Spass beim Schwelgen in Erinnerungen.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201226. Feb. 2017 ·
Tag 7 Nach einem letzten Gamedrive im schönen Tarangire NP verlassen wir den Park schweren Herzens. Wir fahren nach Mto wa Mbu, wo wir im Twiga Camp unser Lunch-Paket essen und unser Koch die Vorräte aufstockt.
Grey-headed Kingfisher im Twiga Camp
Nach dem Mittagessen geht es weiter zur Einfahrt in die Ngorongoro Conservation Area. Die Formalitäten am Gate dauern wieder ca. eine Stunde. Wir können unterdessen die gewitzten Paviane beobachten, die auf offene Autos spezialisiert sind und blitzschnell etwas entwenden, wenn sich die Gelegenheit bietet. Nicht mit uns! Dann geht es bergauf durch wunderschönen Regenwald bis auf den Kraterrand zum ersten Aussichtspunkt. Wow, es ist schon ein imposanter Anblick. Allerdings sieht es hier leider auch ziemlich trocken aus.
Wir fahren dem Rim entlang bis zum Simba Camp, wo wir unser Zelt möglichst abseits der grossen Menge aufstellen, was eine deutsche Reisegruppe nicht daran hindert, direkt neben unserem Zelt statt neben ihren eigenen Zelten ihr Abendessen zu kochen 😵 und anschliessend laut zu quatschen 😈 . Rund ums Camp gehen wir noch etwas auf Vogeljagd.
White-naped Raven
Common Bulbul
Rufous-tailed Weaver
Über dem Krater sehen und hören wir Gewitter. Da es hier merklich kühler ist, gehen wir bald in die Schlafsäcke.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201226. Feb. 2017 ·
Tag 8 Heute ist der grosse Tag. Wir fahren in den Ngorongoro-Krater runter. Leider wurden die Vorschriften per Anfang Jahr wieder angepasst und der Aufenthalt ist wieder auf einen halben Tag beschränkt worden und das bei diesen Preisen! Neben den regulären Eintrittsgebühren für die Ngorongoro CA von $ 71 pro Kopf und Tag kommt noch die Gebühr von $ 300 pro Auto für die Fahrt in den Krater. Wahrlich kein Schnäppchen. Die Ngorongoro-Verwaltung baut nun dafür einen riesigen Glaspalast in Arusha.... Auf der Abfahrtsstrecke ist die Vegetation ganz anders als auf der Aussenseite des Kraters.
Sonnenaufgang über dem Ngorongoro-Krater
Vegetation an der Descent Road
Kaum unten angekommen treffen wir auf ein Löwenpaar, das sich offenbar kurz vorher gepaart hat.
Wir haben schon mehrmals Löwen bei der Fortpflanzung gesehen und warten deshalb die nächste Runde nicht ab, weil wir beim schönen Morgenlicht noch Landschaft aufnehmen wollen. Wir fahren Richtung Lerai Forest, der mit seinen Fever-Trees wunderschön ist.
Danach fahren wir kreuz und quer den Kraterboden ab. Am Hippopool interessieren die Vögel mehr als die faulen Hippos.
Common Moorhens auf Hippo
Büffel mit Cattle Egrets
Long-toed Lapwing
Happy Hippo
Balzender Kori Bustard
Thompson's Gazelles spüren den Frühling
Von sehr weitem sehen wir ein Spitzmaulnashorn. Es reicht aber nicht mal für ein Beweisbild. Dafür gibt's einen Löffelhund, diverse Löwen, Gnus, Gazellen, Büffel, Zebras und Elefanten.
Löffelhund
3 Mähnenlöwen bei der Siesta
Happy Hippo 2 im Regen
begossener Pudel, ääähhhh Vögel
nasse Hyäne
kämpfende Büffel
Es fängt dann an, stark zu regnen und wir essen noch im Regen unser Lunch-Paket auf der Ngotokitok Picnic-Site, bevor wir leider den Krater schon wieder verlassen müssen. Es war ein schöner Gamedrive, der Krater ist eindrücklich, aber das Wow-Erlebnis war es für uns nicht. Danach holen wir unseren Koch und unser Gepäck auf der Campsite ab und fahren weiter nach Ndutu.
Simba Campsite mit Zebra-Besuch nach der Abreise der Camper
Die Rüttelpiste zieht sich und unser Guide weiss nicht genau, wo unser Tented Camp sich befindet. Als wir endlich dort ankommen, regnet es. Wir werden aber mit Regenschirmen, einem heissen Tuch und einem Fruchtsaft empfangen und in unser tolles Zelt gebracht. Das Duschwasser wird in einem Solarboiler heiss gemacht und uns auf Wunsch gebracht. Das Nachtessen ist üppig und lecker und wir genehmigen uns einen Wein dazu. Ausser uns ist nur noch ein kanadisches Paar hier und die Glückspilze haben eine Cheetah mit kleinen Cubs gesehen. Wir schlafen gut in unseren Betten.
D und M schrieb:Wir fahren in den Ngorongoro-Krater runter. Leider wurden die Vorschriften per Anfang Jahr wieder angepasst und der Aufenthalt ist wieder auf einen halben Tag beschränkt worden und das bei diesen Preisen!
Hallo Daniela,
oops, das hatte ich gar nicht mitbekommen. Bist du ganz sicher? Eine Bekannte hat gerade ein Angebot von der Agentur bekommen, mit der wir im vergangenen Jahr unterwegs waren, und da ist ein Ganztagestrip Ngorongoro mit drin... Falls dem so ist, werden wir auf einen dritten Ausflug in den Krater wohl verzichten, auch wenn wir ihn sehr mögen.
Bin nun sehr gespannt auf Ndutu zu, wir haben tolle Erinnerungen daran.
Auch wenn ich nicht annähernd Daniela bin hab ich mal kurz nachgeschaut und offenbar ist es wahr: Klick mich und scrolle ganz nach unten! Dort findest Du Folgendes: PLEASE NOTE Permit once issued is valid for one entry (half day). ... Crater tour will be half day.
Soviel zur Theorie. Die Praxis sieht aber zum Teil ganz anders aus. Wir waren eine gute Woche vor Daniela im Krater. Offiziell gilt zwar die 6h-Regelung, sie wurde aber zumindest bei uns nicht in die Praxis umgesetzt. Weder wurde auf unserem Permit die Einfahrtszeit vermerkt, noch gab es an der Ausfahrt aus dem Krater einen Checkpoint. Es war auch kein Problem ohne Guide in den Krater zu fahren. Wir mussten diesmal noch nicht einmal mit dem Ranger an der Einfahrt diskutieren. Er fragte nur ob wir die Befahrungsregeln im Krater kennen und wünschte uns nach der positiven Antwort auf diese Frage einen angenehmen Aufenthalt im Krater.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201227. Feb. 2017 ·
@Topobär Ihr wart Selbstfahrer und konntet das Risiko auf euch nehmen. Unser Driverguide kann es sich wohl nicht leisten, bei der Verletzung von Regeln erwischt zu werden. Ich fand es jedenfalls ärgerlich, zumal uns unsere Agentur über die Routenändenderung erst vor Ort informiert hat.