THEMA: Von Elefanten zu Zistensängern - 3.5 Wochen
04 Mär 2022 19:26 #638769
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  • KarstenB am 04 Mär 2022 19:26
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Bushtruckers schrieb:
Hallo Karsten
freut mich, dass Ihr gerne mit auf die Reise kommt.
Bisher - D'Arnaud's Barbet (neu für mich), Red-fronted Barbet. Wo es einige Unterarten hat, gebe ich diese im nicht verwirrenden wissenschaftlichen Namen an. Werde in Zukunft die Englischen Namen auch hinzuschreiben. (Danke!)

Die Grant Gazellen waren in verschiedene Unterarten unterteilt. Diese haben nun eigene Namen bekommen, das heisst sie sind zu Arten erhoben worden. Somit ist Grantgazelle / Nanger granti, was die Nominatform war, ohne Unterarten uebrig geblieben. Es ist recht kompliziert geworden bei etlichen Arten. Saeugern, Voegeln und auch Reptilien.
Hilft Dir das? Ja, vielen Dank! Jetzt habe ich es verstanden.

Liebe Gruesse
Elvira
LG
Karsten
RB Kenia 2020 www.namibia-forum.ch...pt-2020.html?start=0
Reisebericht Südtanzania 2013 www.namibia-forum.ch...lft-nicht-immer.html
Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 www.namibia-forum.ch...wochen-nam-bots.html
Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis www.namibia-forum.ch...tage-gefaengnis.html
Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha www.namibia-forum.ch...e-bush-ha-ha-ha.html

Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB www.namibia-forum.ch...imitstart=0&start=12]
Walking Safari Zimbabwe 97 www.namibia-forum.ch...ri.html?limitstart=0
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06 Mär 2022 17:00 #638888
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  • Bushtruckers am 06 Mär 2022 17:00
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Das war einer der schönsten Momente auf der Safari! Während andere Fahrer versuchten der Löwin ins Gebüsch zu folgen, hielt Joseph Abstand und wie immer beobachtete erst. Als die Löwin mit ihren 4 Jungen aufstand, posierte er das Auto genau da, von wo aus ich diesen Video drehen konnte. Es konnte nicht idealer sein.

Loewenbabies

Als wir schon fast beim Camp waren, fragte Joseph, ob wir zum Sundowner wollten. Erst kapierten wir es nicht, doch dann erklärte er uns, dass vom Elephant Bedroom dies organisiert sei. Toll gemacht! Auch Ranger waren für unsere Sicherheit da. Nur leider ging die Sonne nicht farbig unter.



Unser Abendessen ist lecker und wie ich gebeten hatte, die Canvas Bedeckungen an den Moskitofenstern wurden nicht runter gelassen. Hier herrschen meine Betriebstemperaturen, nicht frostig wie die Nächte in Ol Pejeta.

6.2. Samburu
Wenn das Licht noch golden ist und sich ein Kaptäubchen Männchen / Namaqua Dove schön hinsetzt, hat der Tag schon toll begonnen.



Meist sieht man die Oestlichen Weissbürzelsinghabichte / Eastern Chanting Goshawk einzeln oben auf einem Baum sitzen. Toller ist es natürlich ein Pärchen zu erspähen.



Die Schwarzkappenweber / Black-capped social weaver waren eine Zielart, aber leider sind die Fotos nicht genau so, wie ich sie wollte. Doch man sieht, wie sie bauen, um Fressfeinde zu verwirren.



Termitenhügel sind immer genauer mit den Augen zu untersuchen. Diese Gruppe Zwergmangusten waren einfach zu süss. Es ist nur das dominante Pärchen, das Junge bekommt, die mit Unterstützung von anderen Mitgliedern aufgezogen werden. Bekommt ein rangniedrigeres Pärchen Junge, dann bekommen sie die notwendige Unterstützung nicht und die Jungen schaffen es kaum.
Ich warte noch auf Antwort, welche der beiden möglichen Zwergmangustenarten es ist. Nicht so einfach, die zu unterscheiden









Der Goldkuckuck / Diederick’s Cuckoo ist bestimmt einer der schönsten unter den Brutparasiten



Tauben gehören zu den Vögeln, die man hört, aber oft nicht genau anschaut. Die Gurrtaube / Ring-necked Dove - Streptopelia capicola somalica findet man im Norden von Kenia. Weiter südlich ist es eine andere Unterart



Tokos gehören zu den Vogelarten, die immer interessant zu beobachten sind. Oft sind sie in Lodge oder auf Campsite. Die Bruthöhle ist in Baumstämmen. Fressen tun sie alle Lebewesen, die in den Schlund passen.

Hier der Ruf des nördlichen Rotschnabel Tokos Männchen / Northern Red-billed Hornbill. Blöd, dass mein sonst so ruhiges Handy klingeln muss…

Savannentoko

Am Anfang der Tour in Ol Pejeta sagte ich meinen Gästen, schaut Euch die Ohren der Warzenschweine an und prägt Euch die Form ein. Als wir dann in Samburu waren und Warzenschweine fanden, fragte ich, seht Ihr den Unterschied?
Wüstenwarzenschweine waren lange eine Unterart der Afrikanischen Warzenschweine. Doch der Trend ist, Unterarten als Arten zu deklarieren. Die Wissenschaftler werden schon ihre Gründe haben. Hier also eine Wüstenwarzenschweinfamilie (Phacochoerus aethiopicus)

Wuestenwarzenschweine
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06 Mär 2022 22:09 #638917
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Hallo Elvira,
an dem Sundowner vom Elephant Bedroom sind wir beim Abendgamedrive vorbei gefahren. Hatten uns noch gefragt, was das wohl für eine Veranstaltung ist.
Alles Gute
Thomas
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07 Mär 2022 16:08 #638960
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Hallo Thomas
Die machen das regelmaessig. Die Stelle ist super, wenn Wolken / Sonne in einem guten Verhaeltnis stehen.
Viele Gruesse
Elvira
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08 Mär 2022 18:11 #639059
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Die Zwergmangusten sind bestaetigt - Helogale parvula

nun weiter mit unseren Sichtungen

Die wiederum umgetaufte Trappe der Trockensavannen in Ostafrika (von Oustalettrappe) zu nun Äthiopientrappe / Buff-crested Bustard / Lophotis gindiana. Leider habe ich ihn nicht beim Rufen aufs Video bekommen.



Herr Schmuckflughuhn / Black-faced sandgrouse / Pterocles decoratus ellenbecki schaut zum Himmel, um sicher zu sein, dass er nicht Beute eines Adlers wird. Die Weibchen haben Tarnfarbe und sind oft kaum zu entdecken





Ein Falkenweibchen, aber von welcher Art? Es brauchte meine Kollegen auf Facebook, um da zu helfen. Klar nun, es ist ein Turmfalke / Common Kestrel. Die sehen sich zu ähnlich und die Merkmale sie zu unterscheiden sind minim – Schnabel und Farbe der Füsse



Ein im Moment nicht aktives Löwenliebespaar liegt auf unserem Weg zum Mittagessen. Er hat sich toll zurechtgemacht!





Man nimmt oft an, dass es der normale Bülbul ist, ist es aber nicht – Dodsonbülbul / Dodson’s Bulbul, der Vertreter in mehr nördlichen Gebieten



Unser Mittagessen wird unten serviert. Wir sind grade gemütlich am Essen, da kommt der Ruf “elephant”. Also alles stehen und liegen lassen und auf die Terrasse hoch. Für morgen erbitten wir einen Tisch oben. Nicht aus Angst, aber wir essen gerne in Ruhe und oben ist es auch heller.



Ich frage, was wollt Ihr sehen. Es schallt von hinten – Grevy Zebras. Gut und wie gerufen präsentieren sie sich. Im Moment sind so viele Grevy Zebras hier! Ich weiss, dass jetzt jemand der mitliest, nicht glücklich ist, dass wir damals keine gefunden hatten.







Helmperlhühner ziehen immer Blicke auf sich. Helmeted Guineafowl / Numida m. meleagris. Die Unterart im nördlicheren Kenia



Ein Strauch, der mir sehr gefällt – Grewia similis. Nun kommt wieder der Kopfschmerz, ist es nun die Familie der Malven (Malvaceae) oder der Linden (Tiliaceae)? Oder haben sie die zusammengeschweisst. Wie auch immer die Früchte werden von verschiedenen Vogelarten geschätzt



Schon vor der Abreise wussten wir, dass es Elefantenzwillinge in Samburu hat. Allerdings wurde uns gesagt, dass es nicht Zwillinge sind, sondern eins adoptiert wurde, weil die Mutter verstarb. Und wir hatten so viel Glück und trafen sie. Es ist herzerwärmed gesunde, junge Elefanten in der freien Natur spielen zu sehen. Die Mütter waren so friedlich. Nicht eine kleine Andeutung, dass wir nicht willkommen gewesen wären. Doch wir waren auch mucksmäuschen still. Und klammheimlich machte ein anderer Guide Fotos von uns

Elefantenbabies in Samburu





Und da wir grade bei den grauen Riesen sind, hier ein säugendes Minielefäntchen






Wenn eine Grosskatze in Sicht ist, spricht sich das schnell rum. Wir fahren nicht in die Büsche, sondern warten und siehe da, die Leopardin taucht vor unserem Auto auf. Es geht sehr schnell, drum auch nicht ganz scharfe Bilder



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10 Mär 2022 18:10 #639183
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Schabrackenschakale beim Durst löschen. Zum Glück hat es noch etwas Wasser im Fluss



Die Calotropis procera / Dead sea fruit ist eine Pflanze aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Wenn sich die grossen Samenkapseln öffnen kommen die Samen an seidigen Fäden raus und werden so vom Wind verteilt. Sie zeigen auch gestörte Vegetation an, wenn in grossen Zahl vorhanden.



Die Riesentrappe präsentiert sich gut und kommt auch etwas näher.



Wer hat nicht unzählige Fotos von den Zwergspinten?



Am anderen Flussufer sind Löwen – ein Schuss in der Action… aber ein Kampf war es nicht



Grade als wir am Fotografieren von Weisskehlspinten sind, stoppt ein Auto neben uns. Er hüpft aus dem Auto, um uns hallo zu sagen. Moses hatte früher für uns Gäste in den Busch geführt. War ein nettes Wiedersehen. Wir trafen ihn später nochmals in Buffalo Springs.



Wir hatten uns schon gewundert, wo all die Geierperlhühner abgeblieben sind. Und schon tauchen sie auf und liefern uns das Vergnügen sie beim Fressen beobachten zu dürfen.



Geierperlhuehner

Wir fahren zur öffentlichen Campsite, a) ist da eine mmmhhhh Toilette und zudem will ich M + R zeigen, wie es aussieht, wenn man im mobilen Zeltcamp übernachtet. Sie freuen sich, da auch gleich Vögel zu Besuch kommen.

Wir fahren danach in Richtung Intrepids Lodge in der Hoffnung den Somalispint zu finden. Leider vergebens. Die Strasse ist nicht grade super. Dafür posiert ein Ellipsenwasserbock herrlich





Wir cruisen gemächlich dem Fluss entlang und entdecken eine Gruppe der toll gezeichneten Netzgiraffen



Und nochmals dürfen wir einem Elefäntchen beim Trinken zusehen. Ich finde das einfach so süss.



Wenn es heiss ist, wie jetzt spreizen die Marabus ihre Flügel, um sich selber Schatten zu kreieren. Zudem scheissen sie an ihre Beine, was diese weiss färbt und Hitze abstrahlt, sowie auch durch Verdunstung kühlt.



Nochmals einen Eindruck von den Wüstenwarzenschweinen



Moses steht mit dem Auto auf einem schmalen Weg zwischen Büschen und deutet in die Büsche rein. Was er da wohl aufgestöbert hat? Er macht uns Platz und wir können den halb verdeckten, jungen Kampadler, der ein Perlhuhn gerissen hatte, wenigstens etwas durchs Grün durch sehen.

Das 3. Augenlid kann durch Einwirkung eines winzigen Gegenstandes oder eines Luftstrahles geschlossen werden. Die Haut ist transparent und mit Blutgefässen versorgt. Das Auge ist nicht blind, sondern nur besser geschützt







Vor dem markanten Hügel in Samburu steht eine Gruppe Beisa Oryx Antilopen. Danach beobachten wir eine, die in den stark frequentierten Ewaso Nyiro Fluss spaziert, wo schon Elefanten und Pavian, ihren Durst stillen. Kein Wunder, es ist schon 11 Uhr und es ist arg warm.



Beisa Oryx im Ewaso Nyiro Fluss

Es geht nun zum Mittagessen oben auf der Terrasse. Klar, nun kommt auch kein Elefant vorbei…
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