Ethisch-moralische Frage zu Mosambik

30 Antworten · 5'524 Aufrufe · gestartet 29. März 2021 von HeiVi
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Themenstarter605 Beiträge · seit 201229. März 2021 · #1
Hallo liebe Fomis,

eigentlich hatten wir vor, im Laufe unserer Tour (nach dem Krüger und vor Simbabwe) auch nach Mosambik zu reisen und dort im Süden des Landes ein paar entspannte Schwimm- und Schnorchel-Tage zu verbringen.
Nun häufen sich die Meldungen über den Norden des Landes, die uns die Haare zu Berge stehen lassen, wie etwa diese hier: Terroristen erschießen Dutzende Zivilisten
Es scheint, dass weder die Regierung von Mosambik noch die von Tansania etwas gegen die IS-Terroristen tun (wollen), immer mehr unschuldige Menschen werden von der Terror-Miliz umgebracht, und die ganze Welt schaut zu.
Da regt sich die innere Stimme mit der Frage: "Ist es ethisch/moralisch vertretbar, in einem Land Urlaub zu machen, das zulässt, dass in einem anderen Landesteil immer mehr Terroristen Jagd auf Kinder, Frauen, Ausländer, Ungläubige etc machen?"
Wie seht Ihr das oder wie geht Ihr damit um?
Einfach ignorieren und weiter dort Urlaub machen kann es ja irgendwie auch nicht sein, oder?
Ratlose Grüße,
HeiVi
33,1k Beiträge · seit 200629. März 2021 · #2
Hallo HeiVi,

zunächst einmal würde ich das in einem der mittlerweile durchaus zahlreichen Threads zum Thema diskutieren, z. B. aktuell https://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/295572-brutale-ueberfaelle-mit-enthauptungen-im-norden.html
Es scheint, dass weder die Regierung von Mosambik noch die von Tansania etwas gegen die IS-Terroristen tun (wollen), immer mehr unschuldige Menschen werden von der Terror-Miliz umgebracht, und die ganze Welt schaut zu.
wie gesagt, lies die Threads zum Thema und die Presse. Die USA haben schon Spezialeinheiten zur Ausbildung nach Mosambik geschickt, Südafrika (in welcher offiziellen oder inoffiziellen Form auch immer..;-)) und die mosambikanische Armee sind vor Ort. Es wird sich schon dem Problem angenommen. Also Mosambik lässt, so wie vermutlich kein land der Erde, auch nicht Terrorismus tatenlos zu. Es ist und bleibt aber eines der ärmsten Länder der Erde und da sind die Mittel vielleicht auch begrenzt?!

Wenn Du ethisch-moralisch reisen willst, dann fällt jedes Land der Erde schonmal weg wo der Staat selber (das ist nicht in Mosambik der Fall, da machen Terroristen Terror, nicht der Staat) Gräueltaten verübt. Ich war 2019 in Mosambiks Norden zum Strandurlaub, direkt nach dem verheerenden Zyklon und in einem Gebiet wo es (ich meine 2017) auch schon "Unruhen" gab. Ich hatte keine moralischen Bedenken, denn ich habe etwas Geld ins Land gebracht und jeder Cent hilft. Vor das moralische würde ich schlichtweg die Sicherheitsfrage stellen. Aktuell würde ich das Ziel von 2019 nicht mehr aufsuchen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
63 Beiträge · seit 201629. März 2021 · #3
Hallo HeiVi,
ich persönlich finde schon, das gerade wir ,die sich solche Reisen leisten, auch eine Verantwortung haben. Da muss man kein großen Gedöns drum machen, die Entscheidung kann jeder für sich treffen. Die Politik ,aus Angst vor wirtschaftlichen Folgen macht das nur gegen Länder, wo es „ einfach“ ist, Sanktionen zu verhängen. Bei China, Qatar zB wird einfach nur weggesehen oder ein leises „Du Du“ wie jetzt mal bei den Uliguren. Klar ist es für die Bevölkerung was ganz anderes, wenn der Tourismus ausbleibt und die Armut noch größer wird, das ist immer die Kehrseite und nicht einfach . Ich werde nicht in die Türkei fliegen, solange Erdogan an der Macht ist, obwohl ich die Menschen so mag und das Land sehr schön ist. Auch werde ich mich durchringen, den Fernseher aus zu lassen, wenn in China die Olympischen Spiele laufen, auch wenn es keinen interessiert.
Deine Frage ist es jedenfalls wert gestellt und beantwortet zu werden .
Sonnige Grüße Martina
2'319 Beiträge · seit 201129. März 2021 · #4
travelNAMIBIA schrieb:Hallo HeiVi,

zunächst einmal würde ich das in einem der mittlerweile durchaus zahlreichen Threads zum Thema diskutieren, z. B. aktuell https://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/295572-brutale-ueberfaelle-mit-enthauptungen-im-norden.html
Es scheint, dass weder die Regierung von Mosambik noch die von Tansania etwas gegen die IS-Terroristen tun (wollen), immer mehr unschuldige Menschen werden von der Terror-Miliz umgebracht, und die ganze Welt schaut zu.
wie gesagt, lies die Threads zum Thema und die Presse. Die USA haben schon Spezialeinheiten zur Ausbildung nach Mosambik geschickt, Südafrika (in welcher offiziellen oder inoffiziellen Form auch immer..;-)) und die mosambikanische Armee sind vor Ort. Es wird sich schon dem Problem angenommen. Also Mosambik lässt, so wie vermutlich kein land der Erde, auch nicht Terrorismus tatenlos zu. Es ist und bleibt aber eines der ärmsten Länder der Erde und da sind die Mittel vielleicht auch begrenzt?!

Wenn Du ethisch-moralisch reisen willst, dann fällt jedes Land der Erde schonmal weg wo der Staat selber (das ist nicht in Mosambik der Fall, da machen Terroristen Terror, nicht der Staat) Gräueltaten verübt. Ich war 2019 in Mosambiks Norden zum Strandurlaub, direkt nach dem verheerenden Zyklon und in einem Gebiet wo es (ich meine 2017) auch schon "Unruhen" gab. Ich hatte keine moralischen Bedenken, denn ich habe etwas Geld ins Land gebracht und jeder Cent hilft. Vor das moralische würde ich schlichtweg die Sicherheitsfrage stellen. Aktuell würde ich das Ziel von 2019 nicht mehr aufsuchen.

Viele Grüße
Christian
Naja, Christian, da gehe ich nicht mit Dir konform, da zu einfach gestrickt gedacht.
Vom rein ethischen Grundsatz her macht es keinerlei Unterschied, ob Terror gegen Menschen vom Staat oder von Terrormilizen (ob von innen oder außen) vorgenommen werden.
Die Frage in wie fern dann eine Reise in ein Land, das (ggf. auch nur teils) von Terror überzogen ist, ethisch zu vertreten ist, hängt dann von den individuellen Parametereinstellungen eines jeden Einzelenen ab.
Ich kenne genug Menschen, die in den 70ern und 80ern aufgrund der damaligen Apartheid weder nach Südafrika noch nach Namibia gereist sind. Auch und gerade weil die Sichtweise, ein jeder ins Land gebrachte Pfennig kann helfen, nicht unbedingt als der Weisheit letzter Schluß erachtet wurde.
Ferner stellt sich m. E. im Gesamttext auch die Ethikfrage, wie wird white collar crime (u. a. in Form von Korruption, etc.) in einem einzelnen Land betrachtet.
Ich denke, da werden wir alle mit uns ins Gericht gehen müssen.

LG vom Alm
33,1k Beiträge · seit 200629. März 2021 · #5
Vom rein ethischen Grundsatz her macht es keinerlei Unterschied, ob Terror gegen Menschen vom Staat oder von Terrormilizen (ob von innen oder außen) vorgenommen werden.
Vielleicht missverstehst Du mich. Man reist nicht in ein Land weil man dort nicht etwas unterstützen will, was unethisch ist. Man will mit seiner Nicht-Reise also jemandem Schaden zufügen. Dies ist aber faktisch nur möglich, wenn der Staat unethisch handelt, denn den Terrormilizen ist es egal ob Du kommst oder nicht, da sie nichts von Deinem Besuch haben. Der Staat hingegen als "Täter" hätte sehr wohl was von Deinem Besuch, nämlich Abgaben, Steuereinnahmen usw.

Das erklärst Du ja an Deinem Beispiel auch ebenso. Man wollte durch Nicht-Reisen dem Apartheids-Staat schaden. Deshalb reist "man" nicht nach Syrien, Nordkorea usw, sehr wohl aber nach Tansania, Kenia und in die DRC. Wenn der Staat aber, wovon HeiVi in Bezug auf Mosambik auszugehen scheint, durch Nichtstun zum Mittäter wird, sind wir wieder bei meiner Erklärung und dann würde MOsambik mit Syrien und Nordkorea auf einer Stufe stehen, nicht aber mit Kenia und der DRC.

Simbabwe ist ja seit Jahren/Jahrzehnten eher so ein klassischer Fall für die aktuelle Frage,

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 29. März 2021
2'396 Beiträge · seit 201129. März 2021 · #6
HeiVi schrieb:
Es scheint, dass weder die Regierung von Mosambik noch die von Tansania etwas gegen die IS-Terroristen tun (wollen),
Hallo,
wie kommst Du zu dieser Annahme? In dem von Dir verlinkten Artikel heißt es: "Nach einer Reihe von Militärinterventionen hatte sich die Lage in den vergangenen Monaten beruhigt." Und was die Regierung von TZ mit der Sache zu tun, erschließt sich mir auch nicht. Vielleicht könntest Du mir da auf die Sprünge helfen?
LG aus Puerto,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
33,1k Beiträge · seit 200629. März 2021 · #7
Und was die Regierung von TZ mit der Sache zu tun, erschließt sich mir auch nicht. Vielleicht könntest Du mir da auf die Sprünge helfen?
sicher sowas?
"Mozambican Islamic clerics have trained in Tanzania for more than a century and exchanges have taken place for longer, among religious communities on both sides of the border. So it’s unsurprising that the Mozambican “al-Shabaab” connected with like-minded Muslims in Tanzania in the 2010s." (https://qz.com/africa/1558111/mozambiques-islamist-threat-al-shabaab-has-roots-in-tanzania/)

Viele Grüße
Christian
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Gast29. März 2021 · #8
AU, SADC, RSA und Niemand sonst können OFFIZIELL irgendetwas militärisch ADÄQUATES machen, so lange Mozambique nicht darum ersucht und es von den SADC-Regulatorien dafür gedeckt ist.
So bleibt das vorläufig bei den diversen "Security Dienstleistern" die sowieso schon lange vor Ort sind. Die dürften aber selber überrannt worden sein
18:05:
https://www.defenceweb.co.za/joint/diplomacy-a-peace/iss-terrorism-in-mozambique-needs-african-solutions/
zuletzt bearbeitet 29. März 2021
Themenstarter605 Beiträge · seit 201229. März 2021 · #9
travelNAMIBIA schrieb:Hallo HeiVi,

zunächst einmal würde ich das in einem der mittlerweile durchaus zahlreichen Threads zum Thema diskutieren, z. B. aktuell https://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/295572-brutale-ueberfaelle-mit-enthauptungen-im-norden.html
Es scheint, dass weder die Regierung von Mosambik noch die von Tansania etwas gegen die IS-Terroristen tun (wollen), immer mehr unschuldige Menschen werden von der Terror-Miliz umgebracht, und die ganze Welt schaut zu.
wie gesagt, lies die Threads zum Thema und die Presse. Die USA haben schon Spezialeinheiten zur Ausbildung nach Mosambik geschickt, Südafrika (in welcher offiziellen oder inoffiziellen Form auch immer..;-)) und die mosambikanische Armee sind vor Ort. Es wird sich schon dem Problem angenommen. Also Mosambik lässt, so wie vermutlich kein land der Erde, auch nicht Terrorismus tatenlos zu. Es ist und bleibt aber eines der ärmsten Länder der Erde und da sind die Mittel vielleicht auch begrenzt?!

Viele Grüße
Christian
Lieber Christian,
ganz so einfach ist es wohl nicht, es nur daran festzumachen, dass Mosambik eines der ärmsten Länder der Welt ist.
Es gibt dazu zahlreiche Literatur, und da findet man denkwürdige Statements wie: Das Treffen, an dem die Präsidenten von Südafrika, Botswana und Simbabwe sowie der stellvertretende Präsident Tansanias teilnahmen, einigte sich nicht auf eine spezifische Rolle der SADC...
Das Fehlen eines konkreten Plans ist symptomatisch für Mosambiks Widerstand gegen jede Art von externer Unterstützung, die zu einer multilateralen ausländischen Intervention im Land führen könnte. ...
Die SADC steht vor einem Dilemma. Auf der einen Seite muss sie auf die sich entfaltende humanitäre Katastrophe in Mosambik reagieren, die sie als Terrorismus verurteilt. Auf der anderen Seite will sie die Souveränität Mosambiks schützen und wird nur eingreifen, wenn die Regierung sie darum bittet...
Mosambik lehnt jede Art von externer Unterstützung ab, die zu einer multilateralen ausländischen Intervention führen könnte
😐

Ich versuche die Situation mal beispielhaft auf ein europäisches Land zu übertragen: An der Grenze von Tschechien und Polen - auf tschechischem Staatsgebiet - kommt es zu gravierenden Ausschreitungen einer selbsternannten Miliz, die dort die Gegend terrorisiert, Leute wahllos umbringt und alles an sich rafft, was es zu raffen gibt. Was wird als nächstes passieren? Und als übernächstes? Das kann jedes Kind an einer Hand abzählen. 😗 Wie kann ein Land wie Mosambik - Armut hin oder her - schon seit Jahren zulassen, dass die Milizen sich überhaupt erst soweit entwickeln können, dass eine solche Machtausübung möglich ist? Ein Schelm, der Böses dabei denkt...
Mosambik selbst hat die Erschließung der Erdgasvorkommen vor Cabo Delgado initiiert und ausländische Firmen damit beauftragt, ist aber nicht in der Lage, diese ausländischen Firmen vor den Terroristen zu schützen und weigert sich, Hilfe aus dem Ausland anzunehmen. Und jetzt ist die Situation komplett eskaliert, was zu zahlreichen Toten unter der Bevölkerung und auch unter den ausländischen Arbeitern geführt hat.
Natürlich ist es für uns Europäer schwer, die afrikanische Denke auch nur ansatzweise nachzuvollziehen, und natürlich tun wir uns leicht zu sagen, wie man so eine Situation angehen sollte - wir sind nicht vor Ort, wir kennen die lokalen Gegebenheiten nicht und dann ist da noch diese riesen Portion T.I.A. Nachvollziehbar ist es trotzdem - zumindest für mich - nicht. Dafür denke ich zu kritisch. Und das führte dann zu meinen Überlegungen, ob eine Reise nach Mosambik derzeit für mich/uns moralisch/ethisch vertretbar ist. Und ganz klar - das führt bei dem einen oder anderen zu einem Aufschrei, andere wiederum können meine Bedenken nachvollziehen. Dafür ist dieses Forum ja da, dass wir in alle Richtungen erwachsen miteinander diskutieren können.
Und ja - aus ähnlichen Gründen habe ich auch schon vielfach mein Köpfchen zerbrochen, ob ich nach Zimbabwe reisen will oder nicht. Meine interne Diskussion dazu ist noch nicht komplett abgeschlossen, wenngleich momentan die Pro-Zimbabwe-Fraktion in meinen Hirnwindungen gerade knapp die Überhand hat.
Viele Grüße,
HeiVi
zuletzt bearbeitet 29. März 2021
Themenstarter605 Beiträge · seit 201229. März 2021 · #10
Tanzmaus schrieb:Hallo HeiVi,
ich persönlich finde schon, das gerade wir ,die sich solche Reisen leisten, auch eine Verantwortung haben. Da muss man kein großen Gedöns drum machen, die Entscheidung kann jeder für sich treffen. Die Politik ,aus Angst vor wirtschaftlichen Folgen macht das nur gegen Länder, wo es „ einfach“ ist, Sanktionen zu verhängen. Bei China, Qatar zB wird einfach nur weggesehen oder ein leises „Du Du“ wie jetzt mal bei den Uliguren. Klar ist es für die Bevölkerung was ganz anderes, wenn der Tourismus ausbleibt und die Armut noch größer wird, das ist immer die Kehrseite und nicht einfach . Ich werde nicht in die Türkei fliegen, solange Erdogan an der Macht ist, obwohl ich die Menschen so mag und das Land sehr schön ist. Auch werde ich mich durchringen, den Fernseher aus zu lassen, wenn in China die Olympischen Spiele laufen, auch wenn es keinen interessiert.
Deine Frage ist es jedenfalls wert gestellt und beantwortet zu werden .
Sonnige Grüße Martina
Liebe Martina,
ich sehe und lese, dass Du verstehst, was mich umtreibt. Ich werde auch nicht in die Türkei reisen, solange Erdogan an der Macht ist. Und China ist für mich ohnehin ein NoGo. Russland auch. Einige andere Länder stehen auch auf dieser Liste, so sehr sie mich interessieren würden und so viel sie an kulturellem Erbe und anderen Sehenswürdigkeiten zu bieten haben. Aber gerade bei Mozambik fällt es mir unglaublich schwer, meine Entscheidung zu treffen. Darum bin ich für jeden Denkanstoß - ob vorwärts oder rückwärts - dankbar.
Viele (nachdenkliche) Grüße,
HeiVi
2'396 Beiträge · seit 201129. März 2021 · #11
travelNAMIBIA schrieb:
Und was die Regierung von TZ mit der Sache zu tun, erschließt sich mir auch nicht. Vielleicht könntest Du mir da auf die Sprünge helfen?
sicher sowas?
"Mozambican Islamic clerics have trained in Tanzania for more than a century and exchanges have taken place for longer, among religious communities on both sides of the border. So it’s unsurprising that the Mozambican “al-Shabaab” connected with like-minded Muslims in Tanzania in the 2010s." (https://qz.com/africa/1558111/mozambiques-islamist-threat-al-shabaab-has-roots-in-tanzania/)

Viele Grüße
Christian
Also, weil die TZ-Regierung die gewalttätigen Islamisten in TZ 2015/17 massiv bekämpft hat und einige der Islamisten daraufhin nach MOZ geflohen sind, sind sie also mitverantwortlich für die aktuellen Massaker? Verstehe ich nicht!
LG,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter605 Beiträge · seit 201229. März 2021 · #12
Also, weil die TZ-Regierung die gewalttätigen Islamisten in TZ 2015/17 massiv bekämpft hat und einige der Islamisten daraufhin nach MOZ geflohen sind, sind sie also mitverantwortlich für die aktuellen Massaker? Verstehe ich nicht!
LG,
Karsten
Nachrichten vom November 2020:
Dschihadisten morden auch in Tansania

Beobachter sind sich einig, dass Mosambik das Problem nicht allein angehen kann. Der Terror wird zunehmend international, denn Dschihadisten haben in den vergangenen Wochen die Grenze überquert und auch im benachbarten Tansania Menschen ermordet.


Und was tut Tansania gegen die Terroristen? Aktuell genauso viel oder wenig wie Mosambik... Die Miliz schlüpft unbehelligt zwischen den Grenzen hin und her... alles weitere habe ich schon in meinem vorherigen Beitrag erläutert: Es ist für uns beliebig schwer, nachzuvollziehen, warum da nicht mehr Staatenpräsenz/Staatenaktivität gezeigt wird.
Grüße,
HeiVi
2'396 Beiträge · seit 201130. März 2021 · #13
Und was tut Tansania gegen die Terroristen? Aktuell genauso viel oder wenig wie Mosambik... Die Miliz schlüpft unbehelligt zwischen den Grenzen hin und her... alles weitere habe ich schon in meinem vorherigen Beitrag erläutert: Es ist für uns beliebig schwer, nachzuvollziehen, warum da nicht mehr Staatenpräsenz/Staatenaktivität gezeigt wird.
Und das weißt Du woher? Es widerspricht jedenfalls dem von Christian verlinkten Artikel. Ich habe große Probleme mit Deiner eurozentristischen Brille!
Grüße,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
33,1k Beiträge · seit 200630. März 2021 · #14
Hallo HeiVi,
ganz so einfach ist es wohl nicht, es nur daran festzumachen, dass Mosambik eines der ärmsten Länder der Welt ist.
lies bitte nochmal was ich geschrieben habe. Es ist in jedem Fall noch weniger an "afrikanische Denke" festzumachen. Was ist denn die "afrikanische Denke" in Bezug auf Gemeinsamkeiten von 54 Ländern? Sowas wie die "europäische Denke"? 😉

Das hat aber eigentlich alles nichts mit Deiner Fragen danach zu tun, ob es ethisch vertretbar ist nach Mosambik zu reisen. Ich finde zu 100% ja, aber aus Sicherheitsgründen eben derzeit vielleicht nicht in den hohen Norden. Abgesehen davon scheinst Du ja Deine Meinung bereits gebildet zu haben, wie es in Mosambik aussieht und wie gut oder schlecht die Regierung etwas unternimmt. Für Dich kommt dann eine Reise dorthin sicher nicht in Frage.
Was wird als nächstes passieren?
Mit Sicherheit wird Tschechien nicht als erstes freudestrahlend den Einmarsch US-amerikanischer Truppen feiern. Du kannst einem souveränen Land doch nicht absprechen ihre internen Konflikte erstmal selber zu lösen bzw. es zu versuchen. Kein Land dieser Erde würde den Einmarsch ausländischer Truppen unter den aktuellen Umständen erlauben, schon gar nicht bei einigen terroristischen Auseinandersetzungen in einem kleinen Bereich des Landes.
Mich würde interessieren, ob Du Dir bei allen Reisevorbereitungen zu jedem Zielgebiet solche Gedanken machst? Reist Du nicht mehr nach Texas, weil dort weiße Polizisten schwarze Männer umbringen, reist Du nicht nach Namibia, weil die San, OvaHimba und OvaTjimba weiterhin von der Regierung links liegen gelassen werden usw? Wie gesagt, es bleibt dann ethisch 100% vertretbar kaum noch etwas übrig, wo Du Deinen Urlaub (!) verbringen kannst.

Viele Grüße aus dem Süden
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
240 Beiträge · seit 201930. März 2021 · #15
Um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen. Für ein Land wie Mosambik ist der Tourismus nun mal eine wichtige Möglichkeit seine Bevölkerung zu Lohn und Brot zu verhelfen. Fundamentalisten haben bei Armut und Hunger es einfacher Anhänger zu finden. Vielleicht ist es besser so formuliert: Ohne Tourismus wird Mosambik, meiner Meinung nach, es schwer haben, auf die Beine zu kommen.
Wenn du nicht hinreist, wird der Terrorismus dadurch nicht weniger. Aber je mehr Touristen ins Land kommen, desto größer der Druck auf Mosambik etwas dagegen zu unternehmen.

Gruß Bonebreaker
Namibia 2013 | Mosamik,Südafrika 2016 | Botswana, Namibia 2019 | 5 Tage Etosha Dez. 2020 | USA 2024 Wale, Vulkane, Geysire | Kruger Dez 2025 | Honduras/Roatan März 2026 Tipps Fotografie
zuletzt bearbeitet 30. März 2021
2'396 Beiträge · seit 201130. März 2021 · #17
Ich habe noch mal über HeiVis Statement nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass er/sie vollkommen recht hat. Und bin dabei nicht stehen geblieben: Reisen nach Frankreich sind für mich jetzt auch Tabu: Schließlich hat die französische Regierung den islamischen Terrorismus (Charlie Hebdo, Bataclan, Stade de France, Nice usw.) nicht verhindert (nicht verhindern wollen?). Und nach Deutschland werde ich auch nicht zurückgehen, schließlich ist die Bundeswehr nicht in Frankreich einmarschiert zur Niederschlagung des Terrors!
Unglaublich, was einem das Forum doch für erhellende Momente bescheren kann!
Erleuchtete Grüße aus Puerto de la Cruz,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Gast01. Apr. 2021 · #18
eine Frage hätte ich noch an HeiVi.
Mit welchen Fluggesellschaften fliegt ihr denn nach Afrika?
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2021
Themenstarter605 Beiträge · seit 201202. Apr. 2021 · #19
Erst mal Danke schön an diejenigen, die sich die Mühe gemacht haben, ohne Polemik zu diskutieren.

An die anderen:
Ich habe mir echt überlegt, ob ich überhaupt noch anworten soll oder hier zum stummen Mitleser werde.
Es kann aber nicht sein, dass nur die Meinung desjenigen gehört wird und richtig ist, der am "lautesten" polemisiert.
Zum Thema Terrorismus in Mosambik und Tansania gibt es genügend Lesematerial.
Mögen sich die Polarisierer doch bitte erst mal richtig in die Materie einlesen, vielleicht können wir dann ja nochmal mit einer ganz normalen Diskussion starten.
Eine kleine Lektüre-Auswahl folgt.
Schade wäre es, wenn in diesem Forum das gleiche Prinzip ausgeübt würde, das es schon in viel zu vielen anderen Foren gibt: Erst mal den anderen runtermachen. In einer persönlichen Diskussion mit Blickkontakt würde das garantiert respektvoller ablaufen. Aber ist ja "nur" ein Internet-Forum, da kann man sich ruhig im Tonfall vergreifen. Und nur weil der eine oder andere User schon sehr viel gepostet hat, berechtigt das nicht dazu, die Augenhöhe bei der Diskussion zu verlassen und abzuheben.

So, hier noch Lesestoff:
Wissenschaftlicher Beitrag:
THE RISK MANAGEMENT OF ISLAMIC TERRORISM IN A FRAGILE STATE: THE CASE OF MOZAMBIQUE
Luca Bussotti, International Studies Center, ISCTE-IUL, Portugal Federal University of Pernambuco, Brazil
Charles Torres ISGE-GM, Mozambique SMCU, Switzerland

Vorwort
Der islamische Terrorismus stellt für das östliche und südliche Afrika seit den 1990er Jahren eine ernsthafte Bedrohung dar. Viele dieser afrikanischen Länder haben verschiedene Formen des Kampfes gegen den islamischen Terrorismus entwickelt, von einer militärischen Intervention bis hin zu sozialpolitischen Maßnahmen, um die allgemeinen sozioökonomischen Bedingungen für die Gesellschaft als Ganzes zu verbessern. In Mosambik wurden keine spezifischen Maßnahmen ergriffen, um der Ausbreitung des Terrorismus Herr zu werden, so dass sich radikalisierte Formen des Islamismus vor allem in Cabo Delgado, einer nördlichen Provinz an der Grenze zu Tansania, ausbreiten. Die Forschung zielte darauf ab, den islamischen Terrorismus in Cabo Delgado gemäß der Strategie der Risikoprävention und des Risikomanagements des mosambikanischen Staates anzugehen. Diese Studie zeigt, dass Mosambik während der zweiten Amtszeit von Guebuza als Staatschef mit drei verschiedenen, potenziellen Bedrohungen konfrontiert war. Dennoch identifizierte die mosambikanische Regierung zwei dieser Bedrohungen als vorrangig (nämlich die somalische Piraterie im Kanal von Mosambik und die Aktionen der Renamo) und vernachlässigte mögliche islamistische Terroranschläge in der Provinz Cabo Delgado. Diese Studie zeigt - anhand von privilegierten Zeugen sowie öffentlich zugänglichen Quellen -, dass diese Entscheidung typisch für einen fragilen und autoritären Staat war. Erstens basierte sie nicht auf einer objektiven Risikoanalyse, sondern auf politischen sowie patrimonialen Interessen der politischen Elite, und zweitens konnte die lokale Zivilgesellschaft keinen Widerstand entgegensetzen. Diese Entscheidung ermöglichte es radikal-islamischen Gruppen, sich in Cabo Delgado ungestört zu entwickeln, bis sie ab Oktober 2017 gewalttätige Angriffe verübten, denen die mosambikanische Regierung bis heute nicht entgegenwirken zu können scheint.

Verbindungen Terrorismus Mosambik/Tanzania
...Obwohl die Wurzel des Konflikts eher lokal ist, haben die Dschihadisten internationale Verbindungen geknüpft - vor allem nach Tansania, wo nach Angaben der mosambikanischen Regierung auch ein großer Teil der Kämpfer rekrutiert wurde...

Terroristen in Tansania fliehen nach Mosambik
Tansania arbeitet mit Mosambik zusammen, um Terroristen zu bekämpfen
Mehrere jüngste Angriffe, die islamistischen Extremisten zugeschrieben werden, zielten auf das Grenzdorf Kitaya in Tansanias Region Mtwara. Nach Angaben der Polizei wurden mehr als 175 Häuser in Brand gesetzt und einige Menschen von Angreifern getötet, die nach Angaben der Behörden ins benachbarte Mosambik geflohen sind...

Und dass der Chef-Terrorist in Mosambik ursprünglich aus Tansania stammt, ist hoffentlich auch schon bekannt: USA bezeichnen ISIS-Mosambik und seinen tansanischen Anführer als "Terroristen"

Ach ja, und ich fliege NICHT Katar Airways. Das mag auch ein kleines bisschen mit moralisch/ethischen Gründen zusammenhängen.

Grüße,
HeiVi
246 Beiträge · seit 201502. Apr. 2021 · #20
Das ist schon eine wichtige Diskussion, die Du da angestoßen hast. Allerdings glaube ich auch, dass Du Dich in der Sache da etwas verrannt hast. Andere haben das hinreichend erörtert. Die Beiträge von Loser und Karsten, so sehr ich sie oft schätze, haben mir da auch übel aufgestoßen, weil ich es sogar als nichtbetroffener Mitleser als überflüssiges Nachtreten und bloßen Sarkasmus wahrgenommen habe. Ich hatte schon überlegt, was dazu zu schreiben, habe dann aber darauf verzichtet, weil der Faden ohnehin tot wirkte.
Du beschreibst eine typische Form von Staatsversagen, die zu Sicherheitsbedenken führen mag, aber kaum zur "ethisch-moralischen" Erörterung einer Reise nach Mosambik. Bei derartigen Maßstäben würden kaum noch Reiseziele übrigbleiben.
Staatliches Handeln hingegen hat hingegen noch mal eine ganz andere Stufe als bloßes Nichtwahrnehmen staatlicher Aufgaben. Um mal regionale Beispiele zu nehmen (und nicht gleich wieder mit China etc. anzufangen): Ganz oben auf die schwarze Liste der Nichtreiseländer gehören vielmehr Uganda oder Tansania, insbes .z.B. wegen der scharfen staatlichen Verfolgung von Homosexuellen und den daraus resultierenden Übergriffen und auch Tötungen (gibt gerade wieder eine Todesstrafeninitiative in Uganda).

Bestimmte Fluggesellschaften nutzen wir übrigens auch bewusst nicht. 😉
Gruß
Thomas