"Safari" pur: Mit Löwin auf Tour!

Reisebericht 54 Antworten · 9'172 Aufrufe · gestartet 05. Aug. 2024 von Black Lion
Themenstarter378 Beiträge · seit 201220. Sept. 2024 · #41
Kapitel 18: Der Geisterwald im Geisterpark!

Wie praktisch doch so eine volle Blase sein kann, wenn sie einen 5 Minuten vor dem Wecker aus dem Land der Träume holt. Aber zum Schlafen war ich sowieso nicht hier. Die Nacht hatte trotz des doch etwas beengten Gefühls auf der platztechnisch optimal ausgenutzten Campsite gutgetan und ich war voller Tatendrang heute mehr zu sehen. Die große Frage war nur wo!

Zuerst mussten wir allerdings unser Dachzelt abbauen. Dies gelang meinem Reisebegleiter dank seiner Größe und seiner Übung an diesem Morgen schon so schnell, so dass wir, mit Morgentoilette und Katzenwäsche, schon nach 40 Minuten fahrbereit waren. Da es aber erst 6:20 Uhr war, machten wir noch einen kurzen Abstecher am "Okaukuejo-Camp" Wasserloch. Dort waren aber nur in einiger Entfernung ein paar Zebras zu sehen.


Also nichts wie zurück zum Auto und vor dem Tor in die sich füllende Schlange der Warteten eingereiht.

Nun mussten wir uns entscheiden, wo es heute hingehen sollte. Alle bisherigen Löwensichtungen von uns oder anderen Parkbesuchern waren im Osten gewesen. Also genau dort, wo wir die letzten vier Tage schon gesucht hatten.
Auf der anderen Seite aber sollte dieser Tag dem Westteil des Etoshaparks gewidmet sein. So war jedenfalls die vor Monaten geplante Idee. Ich war ja zuerst dafür wieder in die Gegend um "Halali" zu fahren, lies mich dann aber von dem Argument überzeugen, dass es im Westen ja auch Löwen geben musste, welche einfach nur noch nicht entdeckt worden sind (eben weil ja alle nach Osten fahren).
Von daher entschied sich mein Privatchauffeur für den Westteil des Etoshaparks, nur um erstmal im Staub der vorausfahrenden Fahrzeuge die Abzweigung zu verpassen und am Ende doch wieder bei "Gemsbokvlakte" zu landen. =^.^=
Dort war an diesem Morgen aber nichts los, weswegen wir dann von dort wieder umgekehrt sind und uns auf den Weg nach "Leeubron" gemacht haben.

Was soll ich erzählen? Ab "Okaukuejo" war der Etoshapark gespenstisch leer. Sehnsüchtig blickten wir in die weite Savanne, doch die Anzahl der Tiere, welche wir von "Okaukuejo" über "Leeubron" und "Grunewald" bis zum "Charl Marais Dam" sahen, konnte sogar ich an meinen 4 Pfoten abzählen. Wo waren nur all die Tiere hin, welche mein Reisebegleiter hier noch vor 10 Jahren gesehen hatte? Ich glaube das fragte sich auch dieser Steppenadler hoch oben auf einem Baum.


Und wie erwartet waren hier in diesem Teil auch nur vereinzelt Touristen unterwegs, welche entweder auf dem Weg nach "Dolomite" oder "Olifantsrus" waren. Dabei gab es jede Menge kleinwüchsiges Gras und auch überraschend viel Wasser in den Wasserlöchern und auch in den Ebenen. Hier mal ein Foto von einem schönen Örtchen bei "Grunewald".


Mit der Gewissheit, dass es nur noch besser werden konnte, überquerten wir den Charl Marais Damm und steuerten das "Ozonjuitjs m'Bari" Wasserloch an (kurz nur noch "m'Bari" genannt). Dort gab es immerhin wieder einige Springböcke, Strauße und sogar zwei Elefanten in der Entfernung zu sehen. Mit ausgeschaltetem Motor stellten wir uns an den Wegrand und beobachteten, mit einem kühlen Getränk in Reichweite, dem überschaubaren Treiben zu. Leicht löwenverträumt schaute ich zu, wie ein paar Zebras sich von Süden her dem Wasserloch näherten. Und während ich so vor mich hinträumte, wurde der Strom der nachfolgenden schwarz-weiss-gesteiften Pferdeimitate immer länger und länger, so dass am Wasserloch plötzlich ein munteres treiben herrschte. Ich schätze es waren an die 150-200 Zebras, welche letztendlich dort tranken, zankten, spielten und verweilten.





Als ich dann definitiv mal eine Zebrapause brauchte, sind wir noch ein Stückchen weiter nach Westen gefahren. Auf dem Weg nach "Sonderkop" ("Arendsnes" gibt es leider nicht mehr) sahen wir in der Ferne auf der Straße einen Stock liegen. Zumindest war dies mein erster Gedanke, bis der vermeintliche Stock anfing sich plötzlich zu bewegen!
Hatten wir doch tatsächlich einen..., ja was genau ist das eigentlich? Ein Waran?


Das Auffälligste am Wasserloch "Sonderkop" war zunächst der riesige Elefantenschädel. Aber euch hier verweilten nur wenige Tiere, wie z.B. diese Springböcke.


Und die Gnus schienen hier ihre jährlichen 400m-Rennen abzuhalten.


Da es laut der Etosha-Karte auf den nächsten 40km in Richtung Westen keine weiteren aktiven Wasserlöcher gab, sind wir wieder zurück nach "m'Bari" gefahren. Zum Glück kamen wir dort noch gerade so durch die Zebra-Straßensperre durch, so dass wir unsere Reise zurück zügig fortsetzen konnten.


Wie auf der Hinfahrt, so sahen wir auf den folgenden 35km zurück ins Okaukuejo-Gebiet so gut wie keine Tiere. Wir machten sogar noch der Vollständigkeit halber die Schleife über "Natco" und "Adamax" nach "Okondeka". Erst kurz vor "Okondeka" machten wir unseren nächsten Sichtungsstopp, als wir eine Gruppe Mahaliweber bei ihrem Nestbautreiben zusahen.


Video_mit_sehr_viel_Vogelgezwitscher
Über "Wolfnes" ging es zurück nach "Okaukuejo" und irgendwie dann wieder nach "Gemsbokvlakte". Dort sahen wir zumindest mal wieder einen kleinen Räuber. Einen Schakal.


Und da wir etwas weiter ein paar Autos auf der Straße sahen, sind wir natürlich auch gleich als nächstes dorthin gedüst. Dort sahen wir ein Nashorn, welches verzweifelt versuchte die Straße zu überqueren. Aufgrund seiner Popularität unter den Touristen gelang ihm dies jedoch nicht, da es den dort wartenden Fahrzeugen nicht zu nahe kommen wollte. Aber auch wir waren froh, um etwas "Sicherheitsabstand".


Da uns wirklich jeder, mit dem wir über Sichtungen reden konnten, begeistert von den Elefanten in "Olifantsbad" erzählt hat, sind wir auch noch dorthin gefahren. Aber ich glaube mein Bedarf an Elefanten war einfach schon viel zu übersättigt.


Zurück bei "Gemsbokvlakte" hatte es das Nashorn dann doch noch über die Straße zum Wasserloch geschafft und positionierte sich schön fotogen in der Abendsonne.


Hey! Schau gefälligst, wohin du fliegst!


Wir verweilten noch eine gute Weile am Wasserloch, bevor auch wir dann in Richtung der untergehenden Sonne zum "Okaukuejo-Camp" fuhren. Dort stellten wir dann auch nur kurz unseren Camper ab und machten uns noch schnell auf dem Weg zum Wasserloch für den Sonnenuntergang. Auf dem kurzen Weg dorthin begegneten wir einer Familie aus Frankreich, welche uns netter Weise einen Löwentipp bei "Halali" gaben. Aber leider lag Halali so ganz und gar nicht auf dem Weg unserer morgigen Tour...

Am Wasserloch angekommen, legte ich mich wieder auf die Brüstungsmauer und spendete all den armen Touristen, welche in diesen Tagen noch keinen Löwen gesehen hatten, etwas Trost.


Und während wir die Elefantenherde beobachteten, welche nach Sonnenuntergang zum Trinken ans Wasserloch kam, fragte ich mich im Stillen: "Und wer tröstet mich?!?" *heul*


Morgen hatten wir noch einen halben Tag im Etosha. Nur noch einen halben Tag!
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zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2024
4'382 Beiträge · seit 201521. Sept. 2024 · #42
Guten Morgen, Black Lion,
nachdem ich ich heute früh über das Vogelgezwitscher 😗 sehr amüsiert habe, will ich nicht nur das „Danke“ drücken - sondern auch mal „danke“ schreiben!
Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter378 Beiträge · seit 201222. Sept. 2024 · #43
Hallo Friederike

Dann sage ich mal "Danke" für das Dankeschön! 😄

Nach der fast absoluten Stille im Geisterwald, waren die Mahaliweber eine sehr willkommene akustische Abwechslung.

Mit löwigen Grüssen
Safari
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Themenstarter378 Beiträge · seit 201223. Sept. 2024 · #44
Kapitel 19: Der Löwin letzte Hoffnung

In dieser Nacht habe ich einen Entschluss gefasst. Egal wie beschwerlich und stressig es werden würde. Egal wie gering auch die Chancen waren noch zumindest einen weiteren Löwen in diesem Park zu finden. Und egal ob mich alle für verrückt halten werden oder ich meinen Reisebegleiter mit Zähnen und Klauen von meinem Plan würde überzeugen müssen. Ich wollte nach Halali! Dorthin, wo gestern noch Löwen gesichtet worden waren!

Zum Glück brauchte es an diesem Morgen nicht ganz so viel Überzeugungskraft, da auch mein Reisebegleiter keine Lust hatte das zehnte Nashorn oder den einhundertsten Elefanten bei "Gemsbokvlakte" und "Olifantsbad" zu sehen. Das Zelt war in Rekordzeit abgebaut und unser Camper abfahrbereit, wobei leider die Tasche mit Zeltstangen auf dem rückwärtigen Stoßfänger vergessen wurden und vermutlich bis heute noch im Park liegen. Aber wir waren die ersten am Tor!


Nach einer kurzen Morgentoilette am Gate und einem improvisierten Frühstück im Auto, zählte ich innerlich die Minuten bis zur Toröffnung herunter. Und kaum war die Sonne am Horizont aufgetaucht, wurde das Tor geöffnet und eine löwenverrückte Plüschlöwin auf ihre Mission geschickt.
Mit maximaler (erlaubter) Geschwindigkeit flogen wir über das Wellblech der C38 in Richtung aufgehender Sonne. Vorbei an "Nebrownii", vorbei an dem Abzweig zu "Gemsbokvlakte" und vorbei an "Kapupuhedi" und "Ondongab". Aber all das war meinem Gemüt nicht schnell genug.

Safari: "Fahr schneller."
Privatchauffeur: "Ich darf nur 60 km/h fahren."
Safari: "Mir egal. Fahr schneller!"
Privatchauffeur: "Aber ich könnte mit einem anderen Tier zusammenstoßen!"
Safari: "Prima! Gastgeschenk! Schneller!"
Privatchauffeur: "Nein ich fahr nicht schneller. Jetzt gedulde dich mal, Safari."
Safari: *faucht* NEIN!!!
Und meine Zähne hätte ich ihm auch noch dabei gezeigt, wenn ich welche hätte!!!

Ich gebe es zu, nach zwei vollen Tagen ohne eine einzige Raubkatze lagen meine Nerven plank. Und dann noch dieses ständige Wellblech! Mann repariert doch endlich mal die Straße!

Ohne auch nur den Gedanken an einen Halt zu verschwenden, fuhren wir weiter und weiter, bis und auf Höhe "Salvadora" das erste Auto aus Halali entgegenkam. Aber natürlich waren an diesem Morgen anscheinend mal wieder nur "Wenn-ich-mich-mit-anderen-über-Sichtungen-austausche-dann-sterbe-ich"-Toursiten unterwegs. *grumel*

Mit "Rietfontein", welches ja wirklich direkt neben der Hauptstraße liegt, haben wir dann unser erstes Wasserloch angefahren. Da aber weit und breit keine Raubkatzen in Sicht waren, sind wir auch ganz schnell weitergefahren. Vorbei am Abzweig nach "Halali", ging es weiter in Richtung "Nuamses". Immer mit dem Blick in die Ebenen, ob sich da vielleicht irgendetwas katzenartiges bewegt. Aber alles Fehlanzeige!

Es war mittlerweile schon kurz vor 9 Uhr, als wir in den Weg nach "Nuamses" einbogen und nach ca. 2km einen dieser Safari-Jeeps am Wegesrand stehen sahen. Gespannt schauten wir in die Umgebung, doch sahen nichts außer jeder Menge Vegetation. Vorsichtig fuhr mein Privatchauffeur zu dem Jeep und fragte den Fahrer, was es hier denn zu sehen gäbe. "Lions", sagte dieser und wir natürlich sofort im Chor: "Where?". Was folgte war eine nicht ganz einfache Positionsbeschreibung, welche in etwa lautete: "Rechts vom Baum, hinter einem Busch in ungefähr 300m Entfernung." Ich sag nur: "Viel Spaß beim Suchen."


Aber zum Glück waren wir ja mit einem Hochleistungs-Telezoomobjektiv unterwegs, so dass mein Privatfotograf nicht lange brauchte, um den beschriebenen Ort zu entdecken. Was soll ich sagen, ich war mit meinen Gefühlen im Löwenhimmel. =^.^=



Es war eine erwachsene Löwin mit zwei Jungen, welche wir entdeckt hatten. Und es war natürlich klar, dass ich hier so schnell nicht wegwollen würde. Eine ganze Weile beobachteten wir die sozialen Interaktionen zwischen Mama-Löwin und ihren Kindern, bis es Mama-Löwin anscheinend zu heiß wurde und sie, gefolgt von ihren Jungen, ins dichtere Gebüsch verschwand. Noch für einen kurzen Moment hatten wir die Hoffnung, dass sie vielleicht zum Wasserloch wollte um zu trinken, aber leider verschwand sie auf nimmer wiedersehen.

Aber egal! Ich war glücklich! Und alles was jetzt noch kommen möge, würde ein schöner Zusatz sein. Zurück an der Kreuzung mit der Hauptstraße, konnten wir uns mit anderen Parkbesuchern austauschen. Hier hörten wir von einer Leoparden- und/oder Gepardensichtung entlang der Hauptstraße. Zuvor wollte mein Reisebegleiter aber noch die klassische Fahrt in die Salzpfanne erledigen.


Sehe ich nicht gleich viel glücklicher aus? 🙂

"Löwen dürfen nicht mitgenommen werden!", ruft es plötzlich von einem anderen Besucher her. Als ob ich überhaupt je auf solch einen Gedanken kommen würde! Mitnehmen, pah! Ich will hierbleiben! XD

Als nächstes folgten wir den Tipp mit den Geparden. Und tatsächlich standen keine 4km von der Etosha-Lookout-Kreuzung entfernt schon mehrere Autos am Straßenrand, um die schlanken und getupften Verwandten zu beobachten.


Es waren vier fast erwachsene Jungen mit ihrer Mutter, welche unter einem nur sporadisch schattenspendeten Baum kollektiv Siesta hielten. Gute Fotos konnte mein Privatfotograf nur schwer machen, da die Gruppe doch etwas weiter weg von der Straße sich niedergelegt hatte. Wir haben daher noch versucht den Leoparden weiter östlich zu finden, sind dann jedoch wieder zu den Geparden zurückgekommen. Diese hatten sich, sehr touristenfreundlich, einen neuen Baum direkt neben der Straße zum Ausruhen gesucht. =^.^=





Wir blieben noch ungefähr bis 12 Uhr bei der Gepardenfamilie, bevor wir aus Zeitgründen uns auf den direkten Rückweg nach "Okaukuejo" machen mussten. Im Camp suchten und fragten wir noch nach unseren Zeltstangen, doch diese waren leider nicht mehr aufgetaucht. An der Camp-Tankstelle tankten wir noch etwas Diesel und ließen die Reifen auf 2 bar aufpumpen, da es ab nun nur noch für kurze Strecken über unbefestigte Wege gehen würde. Auf dem Weg zum "Anderson Gate" sahen wir noch ein Nashorn mit Jungtier über die Straße rennen, was sich dann auch als unsere letzte Sichtung in diesem Park herausstellen sollte.

Alles in Allem haben sich die 5 Tage im Etoshapark schon gelohnt, auch wenn ich mir natürlich mehr Löwensichtungen erhofft hatte. Mit meinen 5 Löwen kam ich ja noch nicht mal annähernd an die über 30 Löwen meiner Tante von vor 10 Jahren heran. Aber dafür hatte ich im Gegensatz zu ihr immerhin auch 6 Geparden und sogar eine Leopardin gesehen!
Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war die ungleichmäßige Verteilung der Tiere im Park. In und um "Okaukuejo" war ja fast gar nichts los und dass trotz genügend Wasser und Gras in den Grassavannen. Und auch um "Namutomi" herum haben wir jetzt auch nicht wirklich riesige Herden gesehen, sondern vielmehr hier und da mal ein Grüppchen. Ich hoffe das werden in der Zukunft wieder mehr Tiere. Doch mit den schwachen Regenfällen in diesem Jahr sehe ich da eher schwarz. Leider...

Am Anderson Gate, welches ja gleichzeitig auch als Veterinärzaun fungiert, mussten wir noch unser gekauftes Biltong auffressen, bevor wir den Etoshapark verlassen durften. Während ich also so am Mampfen war, nutzte mein Reisebegleiter diese Zwangspause um Steffi über unseren nächsten Verlust (die Zeltstangen) zu informieren. Diese wiederum informierte Robbie von Safari Car Rental, welcher sich dann wiederum bei uns meldete.

Robbie gab uns ein paar gute Tipps, wo wir in uns in "Otjiwarongo" Ersatz für unsere verlorene Campingausrüstung bekommen könnten. Wir beeilten uns auf dem Weg in Richtung Süden, um noch rechtzeitig vor etwaigen Ladenschlusszeiten anzukommen. Und schafften es tatsächlich kurz vor 16 Uhr bei "Cymot" in "Otjiwarongo" anzukommen. Steffi hatte für uns dort netterweise schon angerufen, damit wir die Ersatzteile nur abholen und bezahlen brauchten. So war zumindest der Plan, bis wir den Laden betraten und mit dem ersten Mitarbeiter sprachen. Der gesamte Laden wusste nichts von Steffis Anruf. Und so machten wir uns selber auf die Suche nach dem richtigen Campingstuhl, während einer der Mitarbeiter die Zeltstangen holen sollte. Am Ende waren aber nur wir mit dem Campingstuhl erfolgreich, so dass wir noch im "Outdoor Centre" und dann noch bei "Agra" vorbeischauten. Aber leider vergebens. Die Zeltstangen waren einfach nirgends aufzutreiben.

Nach einem weiteren Einkaufsstopp im Spar und einem Tankstopp bei Shell, ging es dann ohne weitere Umwege direkt nach "Okonjima". Steffi hatte dort schon Bescheid gegeben, dass es eventuell etwas später werden könnte. Aber mein Privat-Chauffeur wäre nicht mein Privat-Chauffeur, wenn er nicht auch das in einer vernünftigen Zeit geschafft hätte. So kamen wir genau rechtzeitig, kurz vor Sonnenuntergang, auf der "Omboroko-Campsite" an. Dort wurden wir auch schon von Alex dem "Camp-Supervisor" erwartet und zu unserer persönlichen Campsite begleitet. Nach ein paar kurzen organisatorischen Dingen und einer kleinen Einweisung, lies er uns dann auch bald alleine auf unserer eigenen, privaten und von Buschland umrundeten Campsite. Nach all dem Trubel im Etosha-Nationalpark war das jetzt genau das richtige für mich. Während sich mein Reisebegleiter unter einer kühlen Dusche abkühlte, saß ich auf dem neuen Campingstuhl und genoss das beruhigend vor sich hin knisternde Lagerfeuer.



An diesem Abend grillierten wir auch wieder lecker Wildsteaks über dem Feuer und genossen die Ruhe und die Natur um uns herum, bevor wir glücklich und zufrieden in unser Dachzelt unterm Akazienbaum kletterten.

Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich ja noch nicht, welches Highlight mich am nächsten Morgen erwarten würde. Bleibt also an meiner Schwanzquaste!
Eure "Safari" =^.^=
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
zuletzt bearbeitet 23. Sept. 2024
1'624 Beiträge · seit 201523. Sept. 2024 · #45
oh, was habe ich mitgefiebert, ob das mit den Löwen noch klappt. Ich kann es so gut nachvollziehen, da wir 2022 ebenfalls lange im Park waren, ohne auch nur die Schwanzquaste eines Löwen zu entdecken. Auch bei uns wendete sich das Blatt und wir hatten sogar eine der schönsten Löwensichtungen die wir jemals hatten und danach noch viele weitere Sichtungen, dafür gab es bei uns aber keine weitere Katzenart.
Und jetzt bin ich natürlich sehr gespannt auf Euer nächstes Highlight.
Viele Grüße,
Elisabeth
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Themenstarter378 Beiträge · seit 201224. Sept. 2024 · #46
Ja, das mit Halali war an diesem Tag nochmal eine ganz schöne (Tor-)Tour gewesen. Aber ich bin froh, dass es sich am Ende dann mit viel Glück doch noch gelohnt hat. Denn ohne den Guide hätte ich die Löwenmama nie im Leben entdeckt.

In 2014 haben wir im Etosha teilweise an einem Tag drei Löwenrudel/-gruppen gesehen. Insofern war ich schon etwas überrascht, in diesem Jahr nur so wenige Löwen zu finden. Aber dafür habe ich diesmal im Etosha zu ersten Mal auch Geparde und eine Leopardin gesehen. Es hält sich also Alles in Allem doch ungefähr die Waage.

Auf das nächste Highlight darfst du gerne gespannt sein. Ohne hoffentlich zu viel zu verraten, wird im nächsten Kapitel endlich auf den Auftaktbeitrag bezug genommen. 😉
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Themenstarter378 Beiträge · seit 201226. Sept. 2024 · #47
Kapitel 20: Ich will Punkte!!!

Da wir uns heute für den "Leopard Drive" angemeldet hatten und wir daher um 5:45 Uhr (!) abgeholt werden sollten, haben wir uns einen Wecker gestellt. Und wie so häufig, wenn sich der schwarze Löwe einen Wecker stellt, wacht er 10 Minuten früher auf! XD
Mir war das nur Recht, denn so musste ich das gekünstelte Gepiepse und Getöne nicht ertragen, sondern konnte ungestört anderen interessanteren natürlichen Geräuschen lauschen.
Wohlwissend, dass es in den frühen Morgenstunden erstmal kalt werden würde, statte er sich mit einer langen Hose und einem Fliespulli aus. Ich hatte ja zum Glück mein Allwetterfell. =^.^=

Da wir am letzten Abend für den Abwasch zu faul waren, hatte mein Privatkoch das Geschirr zum Einweichen im Spülkasten stehen gelassen. Die tierische Überraschung bekam er dann an diesem Morgen mit einer ganzen Ameisenhorde, welche sich sowohl über die Essensreste als auch das Frischwasser freuten. XD

Da wir nicht wussten, ob in der Aktivität auch ein Frühstück mit inbegriffen war, schoben wir uns noch zwei Toasts zwischen die Zähne, bevor auch schon Martin, unser Guide, uns pünktlich abholte. Wir verstanden uns sofort prächtig. ^^
Wir wurden zuerst in die Lodge gebracht, wo wir dann tatsächlich noch einen Morgenimbiss in Form von Muffins und Äpfeln gereicht bekamen. Wir waren beide froh, die Gelegenheit mit den Toasts genutzt zu haben...
Mein Reisebegleiter unterhielt sich dann noch ein paar Minuten mit zwei Veterinären (als ich das gehört habe, habe ich natürlich sofort das Weite gesucht!), als es dann auch schon mit sechs weiteren Lodgegästen los ging.

Martin bot uns Gästen vor Fahrtbeginn noch warme Decken an, was aber viele erstmal dankend ablehnten. Und auch wir dachten, dass die frische Morgenluft uns nichts ausmachen würde, da wir ja schon eine Strecke auf dem Beifahrersitzt zurückgelegt hatten. Aber da hatte Martin noch die Windschutzscheibe oben gehabt...
Es kam wie es kommen musste. Mein Privatfotograf hatte kalt, ich hatte kalt, also wärmten wir uns gegenseitig. Dies führte zu einem leichten Amüsement der anderen Gäste, welche mittlerweile Martins warme Decken dankend angenommen und sich darin eingekuschelt hatten. Aber das war mir egal was die anderen sich dabei dachten. Hauptsache ich hatte warm.

Noch vor Sonnenaufgang fuhren wir durch das Okonjima-Naturreservat und stießen als erstes auf eine Gruppe Giraffen, von denen eine uns den Weg versperren wollte.


Martin erklärte uns, dass er als erstes versuchen würde einen der ungefähr 30 Leoparden mit Halsbändern von einer erhöhten Position aus zu orten. Und während er seine Signalortungen machte, nutzen viele von uns die Gelegenheit schöne Panoramaaufnahmen zu machen, oder, im Fall einer Französin, ein Foto von mir im Jeep. =^.^=



Vom Berg aus hatte unser Guide Martin mehrere Signale im Tal geortet, so dass als nächstes eine abenteuerliche und holprige Abfahrt mit beachtlicher Steigung und großen Steinen bevorstand. Zuvor ging jedoch erstmal endlich die Sonne auf. 🙂


Noch am Hang und dann auch weiter unten im Tal unternahm Martin dann weitere Ortungsversuche. Aber irgendwie schien der Gute dabei etwas irritiert zu sein. Als wir dann durch das trockene Flussbett fuhren, erklärte er mir auch warum. Anstatt einem Signal bekam er zwei Signale gleichzeitig aus dem Flussgebiet. Und als wir dann im Flussbett um eine Ecke bogen, sahen wir plötzlich eine braune Hyäne an einem Kudu-Kadaver.

Achtung! Dieses Foto ist nichts für Cubbies!

Da die Sicht durch einen tiefhängenden Baum größtenteils versperrt war und wir auch das Sonnenlicht gegen uns hatten, umrundete Martin mit uns die Stelle, so dass wir uns von der anderen Seite annähern konnte. Die scheue Hyäne war mittlerweile verschwunden und das Kudu lag alleine im Flussbett. Doch Martin war sich sicher, dass gleich ein Leopard auftauchen würde. Er sollte Recht behalten. =^.^=


Wie uns Martin erklärte, war der Gute erst ca. 2 Jahre alt und damit noch ein Jungster. Doch wirklich zum Fressen kam der Gute nicht, da Mama anmarschiert kam und ihren früheren Sohn durch die Büsche scheuchte.


Danach durfte sie sich mit den tausenden von Fliegen am Kadaver herumschlagen, was zu teils sehr komischen Fotos führte. XD



Erst als sie fertig und fortgegangen war, durfte er wieder ran und sich statt fressen.



"Bon appetit!"



Als der Gute genug hatte und auch wieder im Gestrüpp verschwand, hatte unser Guide Martin wohl die beste Idee des Tages. Er wusste nämlich das Mama-Leopard vor wenigen Monaten ein neues Junges bekommen hatte und versuchte daher sie nochmals zu orten. Und tatsächlich! Nur wenige hundert Meter vom Flussbett entfernt fanden wir die Leopardin wieder unter einem Baum. Und ihr Junges war auch mit dabei!!!

Safari mit Piepsestimme
"Oh, wie süß!"


"Aww... und wie der Kleine lieb mit Mama kuschelt!!"


"Und jetzt tapst er ganz brav hinter Mama her!"


Safari zu ihrem Privat-Fotograf
Safari: "Mach mir Punkte ins Fell!!! Ich will hier raus und mit dem Kleinen spielen!!"
Privat-Fotograf: "Aber Safari! Erstens haben Leoparden keine Punkte, sondern Rosetten im Fellmuster. Und zweitens glaube ich nicht, dass die Mama des Kleinen glücklich reagiert, wenn sich eine getarnte Löwin ihrem Jungen nähert. Verstanden?"


Safari: "Oh Gott! Sieh doch diese absolut süßen großen Äuglein! Aww... wie SÜÜÜÜSSSSSS!!!!"
Privat-Fotograf: "Safari? Warum bekommst du so große Augen?! Und was soll dein dämlich überdimensioniertes Grinsen auf einmal? Safari?! Safari!!"


Der ominöse Ghostwriter kommt aus dem Hintergrund nach vorne und übernimmt vorübergehend die weitere Erzählung für die arme, paralysierte und unter "Cuteness"-Schock stehende Safari.

Martin erklärte uns, dass wir riesiges Glück hätten den jungen Leoparden zu sehen und das die Leopardin ihr Junges höchstwahrscheinlich zum Kadaver führen wird. Die Leopardin lief immer ein Stückchen vor und wartete dann, bis ihr Junges ihr nachfolgte, während unser Guide uns Touristen mit dem Jeep in optimalste Positionen manövrierte. Dadurch sind sehr viele, sehr schöne Fotoaufnahmen entstanden.





Wie vorhergesagt, gingen die beiden Leoparden zurück zum Kadaver im Flussbett. Dort befand sich auch noch der erste männliche Leopard, so dass wir zeitweise von unserem Jeep aus alle drei beobachten konnten. Ich bin mir nicht sicher, ob die Leopardin sich der Anwesenheit ihres fast erwachsenen Sohnes bewusst war. Er jedenfalls wusste das seine frühere Mutter und sein neuer Bruder da waren, hielt sich jedoch zurück hinter Gebüsch versteckt.

Sohn-Leopard

Mama-Leopard

Leopardenjunges


Der Kleine hat, vermutlich von seiner Mutter, ein Stück des Kudu-Schwanzes bekommen. Wer junge Hauskatzen kennt und weiß wie diese mit Katzenspielzeug durch eine Wohnung tollen können, der kann sich ungefähr ausmalen, was dieser kleine Leopard mit seiner Schwanzquaste vor unseren Augen angestellt hat.
Gegen Ende hat sich der Kleine auch noch kurz für den Kadaver interessiert, ist aber von den Fliegen verscheucht worden. 😄

Nach etwas über einer Stunde musste Martin mit uns dann leider den Rückweg antreten. Aber nachdem was wir alles haben sehen dürfen, war glaube ich keiner von uns Gästen unglücklich. Auf dem Rückweg zur Lodge kam dann auch Safari langsam wieder zur Besinnung, weswegen ich ihr ab hier wieder das Wort gebe.

Der ominöse Ghostwriter verschwindet wieder im Hintergrund und überlässt Safari die Erzählerbühne.

Ähm... ja... Danke und Sorry für die... Unannehmlichkeiten... oder so...
Aber man muss doch zugeben, dass der Kleine mit einem Öhrchenwackler sofort jedes Herz erobern kann. Ich jedenfalls weiß jetzt schon wovon ich heute Nacht träumen werde. Von einer Plüschlöwin mit Punkten die mit einem kleinen Leoparden spielt!

Auf dem Weg zurück zum "Okonjima Plains Camp" haben wir dann nochmals Giraffen, Springböckchen und einen auf der Straße liegenden Schakal gesehen, der dort total gechillt im Schatten eines Baumes lag und sich durch uns überhaupt nicht stören lassen wollte.




Nachdem die Lodge-Gäste ausgeladen waren, hat uns Martin noch zum "Day Visitors Centre" gebracht, welches oberhalb der Campsites liegt. Leider war das Zentrum schon seit längerer Zeit geschlossen, so dass wir nur einen Blick durch die Tür werfen konnten. Aber unser eigentliches Ziel war ja sowieso uns die Pfoten etwas zu vertreten und auf dem Weg zu unserer Campsite schon einmal den Pool zu inspizieren. Von oben sah dieser ja schon mal sehr vielversprechend aus. =^.^=


Praktischerweise lag unsere Campsite mehr oder weniger direkt neben dem Pool. Schnell schnappten wir also unsere Badesachen und ein paar gekühlte Getränke und taten am Pool einfach mal das was Löwen am besten können.

Ausruhen und Energie sparen!


Wie wir schnell feststellten, waren wir zwar die einzigen Gäste am Pool, aber nicht definitiv nicht alleine! Hier hatte mein Privat-Fotograf, neben ein paar Schwimmrunden im erfrischenden Pool, auch mal Zeit ein paar kleinere Tierchen digital auf seine Speicherkarte zu bannen.




Und ganz nebenbei rettete er auch diese Kröte aus dem Wasserbecken.


Von einer Mittagspause mit improvisierten Mittagessen (Spaghetti mit einer leicht scharfen Curry-Soße), verbrachten wir den Rest des Tages am Pool. Nach den fünf intensiven Tagen im Etosha und dem frühen Leopard-Drive an diesem Morgen, brauchten auch wir einfach mal eine Pause. Ursprünglich hatten wir für den Abend ja nochmals einen Leopard-Drive in unserer Planung gehabt, aber wie hätte dieser denn die Wahnsinnssichtung an diesem Morgen noch toppen können? Nein, solange wir den Pool für uns alleine hatten, war dies genau das Richtige für uns.

Erst gegen Abend überliesen wir dann den Pool anderen französischen Gästen und machten uns daran wieder ein gemütliches Lagerfeuer zu entfachen. Und so langsam hatte ich auch wieder Hunger...


Zu Essen gab es Reste vom Mittag und ein letztes über dem Feuer gegrilltes Steak.


Da es das letzte Lagerfeuer war, saßen wir noch lange davor und erinnerten uns an die vielen schönen Erlebnisse der letzten Tage. Und erst als der Vollmond schon hoch am Himmel legten wir uns, für eine letzte Nacht, ins gemütliche Dachzelt. Ach, wie sehr würde ich diese Gemütlichkeit vermissen.

Eure Safari =^.^=
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zuletzt bearbeitet 27. Sept. 2024
Themenstarter378 Beiträge · seit 201229. Sept. 2024 · #48
Kapitel 21: Wiedersehen mit einem alten Bekannten

Ich weiß nicht, ob ich in dieser Nacht in meinen Träumen tatsächlich mit dem kleinen Leoparden gespielt habe. Ich weiß nur noch, dass sich meine Augen zur Morgendämmerung öffneten. Da heute absolut nichts auf dem Programm stand, habe ich mich auch erst einmal wieder in meine warme Decke gewickelt und gewartet, bis die ersten Sonnenstrahlen unser Camp erreichten. Und selbst danach wurde heute alles mit der Ruhe einer Schildkröte erledigt. Den absolut gechillten Wipe vom Vortag übernehmend, waren wir sogar so ruhig, so dass sich sogar eine Dik-Dik-Familie auf unsere Campsite wagte. =^.^=


Wir packten also in aller Ruhe unser Zelt und unsere Sachen zusammen und hatten sogar noch Zeit für eine Stunde am Pool. Dabei trafen wir auch wieder auf Alex, den Camp-Supervisor. Dieser wunderte sich etwas, als er meinen Reisebegleiter so früh am Morgen im Pool seine Runden drehen sah. Aber jedem das seine.
Für den Checkout bis 11 Uhr mussten wir noch zur "Okonjima Plains Camp" fahren und durften uns noch im Shop mit ein paar kleinen Souvenirs eindecken. Auf dem Rückweg hofften wir noch auf eine spontane Sichtung, als wir mehrere Geier am Himmel kreisen sahen.


Die Fahrt nach Süden über die geteerte B1 war kein besonderes Ereignis. Routiniert fuhr mein Privat-Chauffeur die 200km nach "Düsternbrook" ab, so dass wir kurz nach Mittag die Farm erreichten. Der Ort, an welchem die Namibia-Reise meiner Tante damals angefangen hatte, war heute unsere letzte Station.


Mit der Übergabe des Schlüssels für das Felsenhaus-Zimmer Nr.1, fragte mein Reisebegleiter auch nach, ob auch noch die Leoparden- und Hippo-Tour (früher "Cats Unlimited") angeboten wird. Und nachdem wir noch einen anderen Gast und Hobby-Fotografen überzeugen konnten, würde für uns eine Leoparden- und Hippo-Fütterungs-Tour organisiert.

Zuvor machten wir es uns aber in unserem kühlen Zimmer bequem, genossen die Aussicht auf das Flussbett.


Auf dem Weg zur Rezeption erkundeten wir noch die Pflanzen- und Tierwelt am Farmhaus.




Gegen 15 Uhr ging es dann los auf die Tour. Außer dem anderen älteren Herrn und Hobby-Fotografen, waren wir wieder unter uns. Wie uns der Guide mitteilte haben sie noch zwei männliche Leoparden auf der Farm. Wir fuhren an diesem Tag zu "Rex" dem jüngeren der Beiden.
Kaum waren wir mit dem Jeep im Gehege, konnten wir auch schon den Leoparden vor uns am Wegesrand entdecken.


Aber unser Guide hatte sein "Programm" und dachte gar nicht daran uns ein paar erste Fotos machen zu lassen. Für fuhren in die Mitte des Geheges, wo auf einem vertrockneten Baum ein paar Fleischstücke drapiert wurden. "Rex" der Leopard kannte das Spiel natürlich schon und sprang mit einem Satz auf den Ast.


Danach folgten noch einige Akrobatikeinlagen, wo "Rex" seine Fleischstückchen in der Luft fangen sollte.



Als Belohnung für seine Vorführung, bekam er am Ende noch einen ganzen Knochen, welche er dann im Gebüsch versteckt in Ruhe genießen durfte.

Auf dem Weg nach draußen, kamen wir noch an dem anderen Leoparden-Gehege vorbei. Dort wartete auch schon der andere Leopard und hoffte auf ein paar Überbleibsel, welche er dann auch noch bekam. Wer kann auch schon solchen Augen widerstehen? =^.^=


Der Guide erzählte und, dass dieser Leopard schon 20 Jahre alt sein und auf den Namen "Tabby" hörte. Plötzlich sah mich mein Reisebegleiter ganz überrascht an und erzählte mir, dass er genau diesen Leoparden vor genau 10 Jahren auch schon gesehen und fotografiert hatte. Damals war der Gute natürlich erst 10 und der einzige Leopard, den er auf seiner damaligen Rundreise gesehen hatte. Für uns hingegen war er heute der sechste Leopard den wir sahen!

Weiter ging die Tour zu den Flusspferden, welche in dieser Region nur auf "Düsternbrook" im großen Stausee leben. Insgesamt ist es eine Familie mit insgesamt 11 Mitgliedern, inklusive Jungtiere.


Nachdem wir uns auf dem Steg mit Aussichtsplattform in Sicherheit gebracht hatten (Flusspferde gehören zu den gefährlichsten Tieren Afrikas!), verteilte der Guide frisches Gras am Ufer, um die Hippos aus dem Wasser zu locken.



Neben den Flusspferden, gab es auch noch eine große Gruppe an Nilgänsen, welche wir bisher auch noch nicht in Namibia gesehen hatten.


Nach guten 90 Minuten ging es dann wieder zurück zum Farmhaus. Während mein Privat-Fotograf seine letzten Bilder sicherte, genoss ich die schöne Aussicht von der Terrasse aus auf das Flussbett unter mir.




Dabei konnte noch mit einer kühlen Cola neben mir zwei Reiterinnen und eine Gruppe Giraffen beobachten.

Mein Reisebegleiter machte unterdessen Bekanntschaft mit "Cordula", welche ihn beim Duschen mit ihren acht Augen ganz genau beobachtete.


Das Abendessen wurde im Speiseraum des Haupthauses serviert. Zu Essen gab es sehr leckeres Gnugeschnetzeltes mit Kartoffeln und Nachtisch. =^.^=


Da alle sechs Gäste an diesem Abend deutschsprachig waren, wurde ausgiebig über bereits erlebtes und zukünftige Pläne erzählt. Nur eine Frau hielt sich etwas zurück, da sie gerade unter einem Magen-Darm-Virus litt. Und auch wenn mir die Frau leidtat, so hoffte ich in erster Linie nur nicht angesteckt zu werden. Glaubt mir, niemand will einen Löwen mit Margen-Darm im Flugzeug haben!

Nachdem wir uns genüsslich vollgefressen hatten, gingen wir dann auch zeitig ins Bett. Denn mit vollem Magen schläft es sich ja bekanntlich am besten. So zumindest die Theorie.
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2024
Themenstarter378 Beiträge · seit 201205. Okt. 2024 · #49
Kapitel 22: Ende gut, alles gut

Nein, wir haben zum Glück kein Margen-Darm bekommen. Wirklich gut geschlafen haben wir allerdings auch nicht. Ich vermute das Bett war einfach zu weich und unsere Mägen zu schwer, um horizontal gerade darin liegen zu können. Nichtsdestotrotz ließen wir uns mit dem Aufstehen noch etwas Zeit, da wir die kommende Nacht ja im Flieger würden verbringen müssen.

Auf dem Weg zum Frühstück, gab es auch heute wieder viel zu entdecken.




Beim Frühstück wurden wir vom Hobby-Fotografen angesprochen, ob wir an diesem Morgen nicht nochmal auf eine Leoparden- und Hippo-Tour mitkommen wollten. Er hatte anscheinend seine Mitreisenden von dieser einmaligen Tour überzeugen können und suchte in uns noch weitere moralische Unterstützung. Da wir für unser Zimmer einen Late-Checkout bekommen hatten, sagten wir zu.

Da "Rex" ja erst gestern seinen Löwenanteil bekommen hatte, ging es an diesem Morgen zu "Tabby"! Selbst mit seinen stolzen 20 Jahren vollführte er die Vorstellung gekonnt. Wobei er beim Fangen der Fleischstückchen nicht ganz so erfolgreich war wie sein Kollege.




Bei den Hippos war es an diesem Morgen aber schwieriger. Da sie ja erst gestern Nachmittag gefüttert wurden, wollten sie zuerst nicht aus dem Wasser kommen. Während wir also auf die Hauptdarsteller etwas warten mussten, nutzte mein Privat-Fotograf die Zeit um sich die Nilgänse nochmals genauer anzusehen und einen... "was-ist-das-für-ein-Vogel?" zu fotografieren.



Nach sehr viel gutem Zureden seitens des Guides, erbarmten sich dann letzten Endes auch noch einige Flusspferde aus dem Wasser zu kommen. Die anderen Gäste waren hin und weg. Wir hingegen kannten das Schauspiel ja schon. 🙂


Nach der Tour machte ich es mir wieder auf der Terrasse gemütlich, während mein Reisebegleiter sich mit dem Packen unserer Reisetasche beschäftigte. Im Prinzip wollte er die Reisetasche wie auf dem Hinflug packen. Dazu hatte er sich sogar extra noch Fotos gemacht! Allerdings stellten ihn die erworbenen Souvenirs vor eine Herausforderung, welche er aber mit Bravour bestand. Und bei der Vernichtung der letzten Knabberreste half ich natürlich freiwillig mit. 🙂

Nachdem wir um 12 Uhr das Zimmer verlassen mussten, genehmigten wir uns noch ein leichtes Mittagessen an der schön dekorierten Bar.

Ich soll übrigens erwähnen, dass der Weg von und nach "Düsternbrook" diesmal absolut kein Problem war. Die beiden Flussbettdurchfahrten waren wegen des fehlenden Wassers nur ein Stück weiterer Weg. Und auf der Anfahrt zum Farmhaus konnte mit etwas Glück auch schon das ein oder andere Tier finden. So wie diese Giraffe zum Beispiel, welche uns in Gedanken "auf Wiedersehen" sagte.


Von "Düsternbrook" aus war der Weg nach Windhoek nicht mehr weit. Wie von Rike empfohlen, fuhren wir zum "Eros Shopping Centre", um unseren Camper von außen waschen zu lassen. Und während die flotten Jungs in der Waschhalle gute Arbeit leisteten, besorgte mein Reisebegleiter im nahe gelegenen Superspar noch Sandwiches und ein paar letzte Getränke für die Zeit bis zum Abflug. Dann nur noch schnell den Wagen auf die geforderten 80l Diesel aufgetankt und schon ging es auf unsere allerletzte Etappe.

Auf dem Weg durch die Stadt, kamen wir noch absichtlich an der "Christuskirche" vorbei. Eines der Wahrzeichen der Stadt mit dem modernen "Independence Museum" im Hintergrund.


Zurück bei "Safari Car Rental" an der B2, wurden wir durch Robbie begrüßt und empfangen. Während ich es mir in der schattigen Lounge bei einer kühlen Cola und unserem letzten Biltong gemütlich machte, besprach mein Privat-Chauffeur mit Robbie die Fahrzeugübergabe.


Alles in allem hatten wir unterwegs leider einige Verluste erlitten. Den Campingstuhl, welchen wir modellgleich ersetzen konnten. Ein Schloss des Canopys, welches nach der Leopardensichtung im Etosha einfach herausgefallen war und fehlte. Die Stangen für das Regendach des Dachzeltes, welche mein Dachzelt-Aufbau-Spezialist am letzten Morgen auf dem hinteren Stoßfänger vergessen hatte. Und zuletzt dann auch noch die Kühltruhe im Wagen, welche seit unserer Ankunft in "Okonjima" nicht mehr funktionierte. Wie Robbie schnell erkannte, hatten wohl unsere darin gelagerten Getränkedosen in Verbindung mit dem Durchrütteln des Wagens auf den unebenen Straßen eine der Kühlleitungen aufgescheuert. -_-
Trotz all der fehlenden Teile und Schäden wurde uns aber nicht der Kopf abgebissen, sondern man war uns vielmehr eher dankbar für die offene und schnelle Meldung der Schäden. Wir hatten dann sogar die Wahl, ob wir lieber gleich (es war erst gegen 14:30 Uhr) zum Flughafen gebracht werden wollten oder lieber erst später. Und da ich noch gemütlich in der Lounge chillte, bestimmte ich auf letzteres. Die Ruhe hier wollte ich gewiss noch nicht gegen den Trubel am Flughafen eintauschen. Und überhaupt, wollte ich eigentlich gar nicht mehr weg.




Irgendwann wurden wir aber dann doch zum Flughafen gebracht. Dort erstand mein Reisebegleiter, wie am ersten Tag angekündigt, noch ein paar schöne T-Shirts für die Daheimgebliebenen. Die Gepäckabgabe und Sicherheitskontrolle konnten wir auch schnell hinter uns bringen, wobei wir vor der Passkontrolle nochmals ein "Immigration Formular" ausfüllen mussten?! Egal...

An den Gates schlenderten wir noch durch alle Souvenirshops, wobei eine Verkäuferin besonders nett zu mir war. Ich glaube ihr kam die Idee vielleicht ein paar meiner Zwillings-Schwestern mit in ihr Sortiment aufzunehmen...

Besonders schön war aber das Wiedersehen mit der Franzosen-Familie, welche uns den Löwen-Tipp mit Halali gegeben hatte und welcher mich mit dazu bewogen hatte an diesem letzten Morgen im Etosha nochmals dorthin zu fahren und die Löwen-Cubbies zu entdecken.
Und auch die kleine Melissa und ihren Eltern, welche wir auf der "Little Five Tour" in Swakopmund kennen gelernt hatten, trafen wir dort wieder. Und mir sind fast die Tränen gekommen, als mich die Kleine diesmal ganz mutig am Kopf streichelte. Aber bitte richtige Katzen nie gegen den Strich streicheln, Melissa. 😉

Es gab aber auch einen "WTF-Moment", als eine Touristin meinen Reisebegleiter fragte, was ich denn kosten würde. Da fehlten mir echt erst einmal die Worte, als ich das hörte! Aber für meinen Reisebegleiter war ich natürlich "unbezahlbar". =^.^=

Wir sind dann während der Wartezeit noch lange am Gate hin- und her getigert und hätten uns am Ende noch fast mit einem Flughafenmitarbeiter verquatscht. Gerade noch rechtzeitig, aber wirklich als die Allerletzten bestiegen wir den Flieger Richtung Heimat.


Leider hatten wir diesmal in der Platzlotterie kein unverschämtes Glück gehabt, so dass ich diesmal keinen eigenen Sitzplatz bekam. Während des Fluges haben wir uns dann noch den Film "Ein ganzes Leben" angeschaut, bevor wir wieder versuchten zu schlafen. Wie schon auf dem Hinflug, war aber "dösen" das maximal erreichbare.

Pünktlich zur Morgendämmerung erreichten wir Frankfurt, wo wir routiniert zur Gepäckausgabe liefen und unser Gepäck abholten. Dann ging es schnell durch den automatisierten Zoll und dann in die S-Bahn. Ja und dann standen wir auch schon wieder an unserem Auto, wo schon meine Tante seit 2 Wochen auf uns wartete. =^.^=


Während unser Privat-Chauffeur erst einmal wieder mit Blinker und Scheibenwischer zurechtkommen musste, erzählte ich auf der Rückfahrt nach Hause meiner Tante natürlich alles über meine erste Reise nach Afrika. Von der abgeschiedenen Campsite in Harmonie, über die Erlebnisse bei der Little 5 Tour und das Abenteuer bei den Wüstenelefanten, bis hin zu den eher dürftigen Raubkatzensichtungen im Etosha und dem Leoparden-Highlights am Ende. Und wenn ich die wilden Geparde dreifach und die wilden Leoparden fünffach zahle, so komme ich auch auf 43 Raubkatzenpunkte! 😛

Hier endet nun meine Reise. Was bleibt sind viele unvergessliche Erinnerungen und der tief verwurzelte Wunsch, irgendwann mal wieder nach Namibia zu reisen. Gemütliche Lagerfeuer mitten in fast unberührter Natur unter einem grandios leuchtenden Sternenhimmel sind eben genau mein Ding.

Eure Safari =^.^=
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zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2024
1'624 Beiträge · seit 201506. Okt. 2024 · #50
es hat super Spaß gemacht, Euch zu begleiten. Und Glückwunsch zum kleinen Leo, sowas sieht man selten. Vielen Dank fürs Berichten!
Herzliche Grüße,
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
Themenstarter378 Beiträge · seit 201206. Okt. 2024 · #51
Zum Ende meines Reiseberichtes möchte ich mich noch ganz herzlich bei Steffi für die ausgezeichnete Organisation und das jederzeit offene Ohr bedanken. Ebenso auch bei Rike, Henri und Robbie für die kompetente Einführung und Hilfe mit meinem Miet-Camper und Ausrüstung. Und auch bei all den Namibianern, welche mir ein freundliches Lächeln schenkten und mir das Gefühl gaben in ihrem Land Willkommen zu sein.

Zu guter Letzt auch noch ein Danke an all die fleissigen "Danke-Button-Drücker". Ich hoffe euch und den stillen Mitlesern hat das Lesen des Reiseberichtes und das Mitfiebern mit "Safari" ähnlich viel Freude bereitet, wie mir das Schreiben. Das Foto-Buch ist auch schon fertig (ja, ich gebe zu euch mit der Einstellung der einzelnen Kapitel etwas hingehalten zu haben) und findet teils begeisternden Anklang in meinem Bekanntenkreis.

Mit löwigen Grüssen von "Safari"
Kanu, der Reisebegleiter, Privat-Chauffeur, Privat-Fotograf, Navigationssystem, Grillmeister und Ghostwriter


PS: Eigentlich wollte ich wie beim letzten Mal wieder ein Gewinnspiel veranstalten. Aber da diesmal nichts passendes als Gewinn habe habe ich es sein lassen. Wer möchte der darf sich aber gerne der folgenden Aufgabe trotzdem stellen:
"Auf welchem Foto hat sich Safari am besten versteckt?"
(z.B.: Kapitel 15, 11.Bild, auf dem Dach des Campers)
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8'054 Beiträge · seit 200806. Okt. 2024 · #52
Das war echt eine tolle Reise! 🙂

Danke fuer's Mitnehmen.

Schoenen Abend
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
4'382 Beiträge · seit 201507. Okt. 2024 · #53
Guten Abend, Safari,
für den mal ganz anderen Bericht, den Witz und die schönen Fotos bedanke auch ich mich ganz herzlich.
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1'650 Beiträge · seit 201407. Okt. 2024 · #54
Hallo Black Lion,

Fiifi sagt auch im Namen der Tinochikas Danke für den schönen Bericht über deine Abenteuer in Afrika .

Liebe Grüße an dich und deinen Reisebegleiter
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