Hallo Ihr Beiden, ich lese gerade mit Vergnügen euren Bericht und dann hauts mich glatt aus den Socken...wir standen genau bei DER Gepardenjagt auch da. Habt ihr gesehen, wie die Springbock Mama noch mal zurück kam, um nach dem Kleinen zu schauen, beim Anblick der Geparden aber schnell wieder weg lief? Was für ein Erlebnis! Eure Bilder sind allerdings um Welten besser als die mit unserer kleinen Kamera. Wir hatten übrigens in der Woche deutlich mehr Sichtungen als im August davor. Werde weiter Euren netten Bericht verfolgen, chrisanna
kalacheeThemenstarter1’062 Beiträge · seit 200630. Apr. 2020 ·
Hey chrisanna
chrisanna8 schrieb:Hallo Ihr Beiden, ich lese gerade mit Vergnügen euren Bericht und dann hauts mich glatt aus den Socken...wir standen genau bei DER Gepardenjagt auch da. Habt ihr gesehen, wie die Springbock Mama noch mal zurück kam, um nach dem Kleinen zu schauen, beim Anblick der Geparden aber schnell wieder weg lief? Was für ein Erlebnis! Eure Bilder sind allerdings um Welten besser als die mit unserer kleinen Kamera. Wir hatten übrigens in der Woche deutlich mehr Sichtungen als im August davor. Werde weiter Euren netten Bericht verfolgen, chrisanna
Jetzt nicht im Ernst, oder? 🤩 Wie geil ist das denn? 😄 😄 😄 Das haut mich jetzt echt auch fast aus den Socken - was für ein wunderschöner Zufall! 🙂
Ich mag mich nicht mehr so richtig erinnern, aber viele andere Autos standen da ja nicht dabei. So toll, dass genau ihr in einem davon gesessen habt. Dass die Springbock-Mama nochmals zurück gekehrt ist, hatte ich grad nicht mehr präsent - aber jetzt, wo du es sagst, erinnere ich mich auch wieder.
fotomatte2’542 Beiträge · seit 200930. Apr. 2020 ·
Hoi Sam,
wär doch gelacht, wenn wir aus dir nicht noch einen Birder gemacht bekommen. 😄 😛
Jedenfalls sind deine Vermutungen mit Burchell´s Sandgrouse und Red-billed Quelea richtig. Ob das ein Jungvogel oder "nur" ein Weibchen ist, kann ich so aus dem Gedächtnis nicht sagen, leider bin ich schon zu lange aus der Materie draussen. Ich sollte dringend mal vor Ort.... 😗 😐
Champagner8’818 Beiträge · seit 201030. Apr. 2020 ·
fotomatte schrieb:Hoi Sam, wär doch gelacht, wenn wir aus dir nicht noch einen Birder gemacht bekommen. 😄 😛
😄 😄 😄
Jedenfalls sind deine Vermutungen mit Burchell´s Sandgrouse...richtig
Da ist sie ja - meine Burchell's Sandgrouse" 😊 😄 😗
Sach mal Sam, ist der Film mit dem Schakal und dem Huhn arg grausam 😐 ? Ich hab mich noch nicht getraut reinzuschauen 🙄 😊 - momentan hab ich ein bisschen nah am Wasser gebaut 🙁 . Aber neugierig wäre ich ja schon.....
kalacheeThemenstarter1’062 Beiträge · seit 200601. Mai 2020 ·
Hallo ihr Lieben
fotomatte schrieb: wär doch gelacht, wenn wir aus dir nicht noch einen Birder gemacht bekommen. 😄 😛
😊 😁 Das kommt gut! Ich finde es super, dass du mich so anstachelst und nur so viel Tipps gibst, dass ich selber draufkommen kann und herausgefordert bin. Das ist grad eine super Übung!
Jedenfalls sind deine Vermutungen mit Burchell´s Sandgrouse und Red-billed Quelea richtig. Ob das ein Jungvogel oder "nur" ein Weibchen ist, kann ich so aus dem Gedächtnis nicht sagen, leider bin ich schon zu lange aus der Materie draussen. Ich sollte dringend mal vor Ort.... 😗 😐
Ja, wäre wirklich wieder mal an der Zeit...
Wegen der Ausfärbung des Schnabels und dem noch deutlich sichtbaren «Ring» um die Augen bin ich von einem Jungvogel ausgegangen.
Champagner schrieb: Sach mal Sam, ist der Film mit dem Schakal und dem Huhn arg grausam 😐 ? Ich hab mich noch nicht getraut reinzuschauen 🙄 😊 - momentan hab ich ein bisschen nah am Wasser gebaut 🙁 . Aber neugierig wäre ich ja schon.....
Nur zu - es ist nicht so dramatisch! Man sieht keine eigentliche Jagd sondern nur, wie der Schakal das Hühnchen rupft. 🙂
kalacheeThemenstarter1’062 Beiträge · seit 200601. Mai 2020 ·
Sonntag, 20. Januar 2019 Kalahari Transfrontier Park (Nossob Restcamp)
Es ist schon langsam etwas zum Verzweifeln. Und den anderen Gästen in diesem Teil des Parks scheint es nicht anders zu gehen. Bis zu sieben Autos stehen am «Qubitje Quab»-Wasserloch in der Hoffnung auf irgend eine spektakuläre Sichtung.
Hochbetrieb am Wasserloch der etwas anderen Art... Mehr oder weniger die ganze verbliebene Gästeschar vom Nossob Restcamp versammelt sich frühmorgens am ersten Wasserloch in der desperaten Hoffnung auf irgend eine spannende Sichtung. 😄
Also widmen wir uns etwas ausführlicher der Beobachtung des Geschehens im Baum neben dem Wasserloch. Aus meiner Sicht haben wir hier: Cape Turtle Dove, Cape Sparrow, (womöglich) Red-billed Quelea, Red-headed Finch und Yellow Canary.
Ein einsames Oryx kommt noch vorbei zum Trinken...
Aber es sollte auch heute wieder nicht sein. Bei aller Geduld, die wir zwei für gewöhnlich haben; so langsam kommt nun doch auch etwas Frust auf und so zieht es uns schon bald wieder zurück auf die Campsite.
Wir legen uns nochmals etwas hin, hängen rum, essen ein spätes Frühstück, machen den Abwasch vom Vortag und reinigen unsere Kiste mit den Gewürzen, Mehl, Zucker und anderem Kleinzeugs.
Tipps aus dem Camperleben für zwischendurch: Bekanntlich gibt es nichts, was es nicht gibt. In Südafrika gilt Camping, neben Rugby natürlich, ja sozusagen als Nationalsport. Auf allen unseren Reisen im südlichen Afrika haben wir daher schon so einiges erlebt und uns immer mal wieder amüsiert gewundert, was da so alles zum Campingurlaub mitgeschleppt wird - zum Teil ein halber bis fast ganzer Hausrat. Wer als Camper wirklich etwas auf sich hält, hat ja sowieso einen Camping-Trailer (einige davon kosten wohl etwa so viel wie ein Kleinwagen). Was man natürlich auch mal machen kann: ein eigenes Klimagerät mitnehmen.
Auch unsere letzte kurze Abendausfahrt zum «Marie se gat» bringt nichts nennenswertes hervor. Ein paar Strausse sind da, Oryx und Springböcke. Wir fahren zurück und setzen uns noch eine Weile in den Hide, aber auch dort passiert nicht viel, ausser dass mich mein Sitznachbar, ein Südafrikaner, mit dem wir vor ein paar Tagen den Night Drive gemacht haben, volllabert und mit Fragen zu unserem Trip in die Mabua löchert - bis Beenie das Zeichen zum Aufbruch gibt, weil sich die anderen Gäste schon zu nerven beginnen.
Der Lannerfalke vom Nossob Hide ist auch wieder da.
Zum Abendessen kochen wir uns leckere Spaghetti Bolognese, spielen danach noch einmal eine Partie Scrabble und kriechen gegen 22 Uhr ein letztes Mal hier auf Nossob in unsere Zelte.
Tageshöchsttemperatur: 39° C Gamedrive #16: 19,6km Gamedrive #17: 23,1km
Hallo Sam, ich melde mich zwischendurch mit einem "Danke" zu Wort. Es ist immer schön, wenigstens virtuell in der Kalahari sein zu können. Die Gepardenjagd vor einigen Tagen war ja großes Kino! Und auch das Sighting der Braunen Hyäne hat tolle Bilder ergeben. Ansonsten genieße ich deine Vogelaufnahmen. Ich liebe ja die Stille und die Einsamkeit, die man im KTP so oft erleben darf - aber ich kann schon sehr mitfühlen, wie frustrierend es dann doch immer wieder ist, wenn über ganze Tage die erhofften Sichtungen hartnäckig ausbleiben.
kalacheeThemenstarter1’062 Beiträge · seit 200601. Mai 2020 ·
Kapitel 7 In die trockene Einsamkeit der Mabuasehube
Montag, 21. Januar 2019 Kalahari Transfrontier Park (Nossob Restcamp - Mabuasehube Pan Campsite Nr. 2)
Ein langer Fahrtag steht uns bevor und so sind wir schon um 6 Uhr auf den Beinen. Trotzdem lassen wir uns nicht hetzen beim Abbau des Camps. Allzu lange dauert es sowieso nicht und dann fahren wir nach vorne zur Tanke, füllen Diesel auf, kaufen nochmals etwas Wasser nach und fahren um 07:33 Uhr ab durch das Nordtor.
Schon nach 3km kommt der Abzweig auf die Piste quer durch die Kalahari, immer streng in östlicher Richtung, auf und ab durch die Dünen. Die Fahrt ist wunderschön, am früheren Morgen das Licht noch prächtig und wir sehen viele Steinböckchen, Oryx, einige Kuhantilopen, einen Eland-Kadaver direkt neben der Piste.
Hartebeest / Kuhantilope
Wir arbeiten uns so durch den Tiefsand und schauen links und rechts, scheuchen Greifvögel wie die Singhabichte (Pale Chanting Goshawk) auf und gewahren einmal vermeintlich einen Schakal. Doch wir merken grad gleichzeitig, dass es sich um einen Caracal handelt! Der Luchs duckt sich im Schatten eines Gebüsches und schaut gebannt zu uns rüber, doch als wir anhalten zischt er schnell davon. Wir sehen ihn für vielleicht fünf Sekunden - wenn überhaupt. Eine Chance auf ein Foto bleibt so natürlich nicht. Aber: wow!
Die Piste ist einem echt erbärmlichen Zustand, es hat Wellblech ohne Ende und es rüttelt und schüttelt uns extrem durch. Für den Fahrer einfach nur sauanstrengend, so dass wir auch immer wieder mal anhalten, um einfach einen kurzen Unterbruch des Gerüttels zu haben. Stellt man den Motor ab und kurbelt die Fenster runter, ist man im Nu in eine andere Welt versetzt - es ist herrlich ruhig hier draussen.
Nach knapp 94km machen wir auf der Campsite «Motopi 1» Mittagspause und wärmen uns den Rest der Spaghetti. Wirklich eine üble Campsite mit einem noch viel übleren Plumpsklo. Dass die überhaupt Geld für sowas nehmen, ist eigentlich ein Hohn. Aber egal, wir rumpeln weiter, es zieht sich ewig und irgendwann erreichen wir dann doch die erste Pfannen in der Mabuasehube Sektion.
Etwas weiter, bei der Mpayathutlwa Pan hat man einen schönen Blick, es gibt auch ein künstliches Wasserloch, wo sich gerade etliche Geier einfinden; Lappet-faced -, Weissrücken (White-backed -) und White-headed Vulture.
Mpayathutlwa Pan
Lappet-faced Vulture
Weit entfernt im Hitzeflimmern, aber ich zeige es der Besonderheit wegen doch: White-headed Vulture! In ganz Afrika soll es geschätzte 7.000 - 12.500 Exemplare geben, im südlichen Afrika nur ca. 500 Brutpaare, wobei die Population im KTP und Northern Cape aus nur 8 Vögel bestehe (?).
Um 15:46 erreichen wir endlich unsere Campsite MAB02 an der Mabuasehube Pan.
Es ist unwahrscheinlich trocken, hier ist ewig kein Regen mehr gefallen. Die ganze Pan ist ausgetrocknet, es gibt kein Wasser mehr und daher auch absolut kein Wild zu sehen.
Panorama vom Ausblick über die Pfanne von der Campsite aus. Trotz der grossen Trockenheit einfach ein Wahnsinn!
Wir stellen unser Camp auf und trinken dann gemütlich einen Kaffee und halten «Krisensitzung» ab. Irgendwie ist schnell klar, dass wir hier nicht so lange bleiben wie ursprünglich geplant. Es kann einfach nie dasselbe sein, wenn keine Tiere hier sind und irgendwie haben wir wohl auch gerade etwas den «Camping»-Koller. So überlegen wir, was wir tun können und entscheiden uns dann doch für eine Planänderung.
Zum Abendessen grillen wir uns Kudulendensteaks, dazu gibt es Salzkartoffeln und Erbsen mit Möhren. Leider hat es hunderte von extrem nervtötenden Motten, die mit Einbruch der Dämmerung auftauchen und uns ständig an die Beine flattern. Deshalb flüchten wir so rasch als möglich in die Zelte zum Lesen. Kurz vorm Einschlafen hören wir aus gar nicht mal so grosser Entfernung einen Leoparden husten...
Tageshöchsttemperatur: 43° C Gefahrene Kilometer: 201,8km Fahrtdauer: 8h 13min
Hoi zäme Trotz der fehlenden Tiere toll. Was ist ein Campingkoller. Nur die fehlenden Tiere? Ich bin gespannt wie eure Planänderung aussieht. E schöne Abe. Liebe Grüsse Irene
nomen est ohmen! Der Ernst 🤩 😄 🤪 😄 seit 5 Jahren 😗
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
kalacheeThemenstarter1’062 Beiträge · seit 200603. Mai 2020 ·
Hoi Irene
Grosi schrieb:Hoi zäme Trotz der fehlenden Tiere toll. Was ist ein Campingkoller. Nur die fehlenden Tiere? Ich bin gespannt wie eure Planänderung aussieht. E schöne Abe. Liebe Grüsse Irene
Nein, sicher nicht nur die fehlenden Tiere. Wie beschrieben kam diesbezüglich mit der Zeit zwar schon auch etwas Frust auf - wobei, das ist vielleicht nicht das richtige Wort. Aber grundsätzlich können wir damit schon ganz gut umgehen, trotzdem hat es uns da bei der Ankunft in der Mabuasehube schon etwas «usghänkt», einfach auch, weil es so unglaublich trocken, staubig und heiss war. Die Bäume boten keinerlei Schatten und das A-Frame Schattendach ist so attraktiv nun auch wieder nicht, um dort einfach drei ganze Tage rumzuhängen. Da wir der Ruhe schon genug während der sieben Tage in Nossob hatten, hat es uns einfach auch weitergezogen.
Die Planänderung war aber dann auch reichlich unspektakulär und ich werde den Reisebericht nach den nächsten beiden Reisetagen dann auch etwas verkürzt darstellen bis zur Rückreise. Wir hatten ursprünglich geplant, von der Mabua noch quer durch die Kalahari über Hukuntsi und die Masetleng-Pfanne zur Grenze bei Charles Hill/ Buitepos zu fahren. Aber eben, aufgrund der grossen Trockenheit, abwesender Tiere und etwas zu schnell zu neige gehender Trinkwasservorräte uns dann entschieden, den Schlenker über Ghanzi zu machen.
kalacheeThemenstarter1’062 Beiträge · seit 200603. Mai 2020 ·
Dienstag, 22. Januar 2019 Kalahari Transfrontier Park (Mabuasehube Pan Campsite Nr. 2)
Um 04:40 Uhr klingelt der Wecker. Das Vorhaben: Zeitrafferaufnahme vom Sonnenaufgang machen. Das Resultat: voll in die Hose gegangen, denn ich habe einen dämlichen Fehler gemacht und vergessen, den Autofokus auszuschalten an der Kamera und so ist es leider unbrauchbar geworden… 😄 Aber das Gute daran: die heutigen Kameras machen das ja selber und so konnten wir uns nochmals gut zwei Stunden hinlegen. Kaum zurück im Zelt, sind von weit her mindestens zwei Löwen zu hören.
Gegen 7 Uhr stehen wir dann richtig auf und schlürfen erstmal gemütlich einen Kaffee und wir geniessen dabei den schönen Ausblick über die Pfanne.
Zwei Fuchsmangusten scheinen hier um die Campsite ihr Zuhause zu haben, sie sind offenbar den Kontakt mit Menschen gewohnt und lassen sich sehr gut fotografieren.
Um etwa 8:15 Uhr machen wir uns auf einen easy Gamedrive hinüber zur Mpayathutlwa Pan und wieder zurück. Gnus, Kudus und Springböcke sehen wir, ein Steinböckchen am Pistenrand hält ausnahmsweise für ein Foto still:
Um 10:30 Uhr sind wir zurück, machen uns ein Frühstück und spannen danach mal wieder unsere Hängematten auf. Es bleibt den ganzen Tag sehr ruhig und da es, auch weil die Bäume, unter denen unsere Zelte stehen, nur wenig Schatten gibt, haben wir auch nur wenig Bewegungsspielraum. Es ist, auch wenn eben dieses Jahr absolut keine Tiere an der Pfanne zu sehen sind, einfach herrlich hier draussen. Die pure Wildnis, weit ab jeglicher Zivilsation, still und perfekt für einen Moment des Innehaltens.
Als wir am Tisch sitzen und das Essen vorbereiten, kommen die Mangusten sehr nahe und hoffen offenbar darauf, etwas von uns abzubekommen. Ich kann meine Kamera auf den Boden legen und so ein paar Nahaufnahmen machen, weil sie auch diese inspizieren wollen. Leider ein untrügliches Zeichen dafür, dass so einige Gäste die Anweisung «Don't feed the animals» nicht verstehen (wollen)...
Zum Abendessen machen wir uns Penne mit so etwas wie einer Carbonara-Sauce. Es schmeckt sehr lecker und da wir ja jede Menge Zeit hatten, schaffen wir es ausnahmsweise auch, noch bei Tageslicht zu essen - bevor die nervigen Falter wieder auftauchen.
Ausblick und Stimmung am Abend an der Mabuasehube Pan sind einfach phänomenal. Einer meiner «Peace Place».
Diese treiben uns dann auch wieder früh in unsere Zelte. Es wird schnell stockdunkel, denn der Mond, der gestern auch Vollmond war, geht heute erst recht spät auf. Plötzlich geht die Alarmanlage an unserem Auto los und lärmt in die Stille der Nacht hinein. Nanu? Trotz intensivem Ableuchten der Umgebung können wir keinen Verursacher ausmachen - kein menschlicher natürlich und irgend ein Tier kann es ja auch kaum gewesen sein. Das wiederholt sich dann noch drei, vier Mal, warum können wir uns beim besten Willen nicht erklären. Beenie nimmt all seinen Mut zusammen, geht aus dem Zelt rüber zum Auto, fährt mit diesem eine Runde um den Zeltplatz und parkt es dann direkt vor unseren Behausungen. Danach ist endlich Ruhe im Karton.
Ganz aus der Nähe schlägt eine Rufous-cheecked Nightjar an, dann schlafen wir ein.
Tageshöchsttemperatur: 39° C Gamedrive #18: 27,6km
kalacheeThemenstarter1’062 Beiträge · seit 200609. Mai 2020 ·
Kapitel 8 Abschied
Mittwoch, 23. Januar 2019 Kalahari Transfrontier Park (Mabuasehube Pan) - Ghanzi (Thakadu Bush Camp)
Schon um 5 Uhr sind wir auf und werden dafür mit einem fantastischen Sonnenaufgang belohnt:
Stacking aus 5 Bildern
Routiniert bauen wir das Lager ab, so dass wir schon um 6 Uhr abfahrbereit sind.
Die Stimmung in der Kalahari am frühen Morgen ist absolut bezaubernd. Nichts auf dieser Welt liebe ich mehr als das.
Wir wollen uns beim Rausfahren aus dem Park noch etwas Zeit nehmen und fahren deshalb noch gemütlich zur und rund um die Lesholoago Pan. Das hat sich auch absolut gelohnt, denn wir können im allerbesten Morgenlicht einen kleinen Clan Erdmännchen beobachten.
Mein Lieblingsbild von dieser Reise. Das Licht war einfach perfekt, unsere Position mit dem Auto und die Distanz stimmte. An diesem Foto habe ich immer noch viel Freude!
Am Wasserloch auf der gegenüberliegenden Seite zeigt sich eine Tüpfelhyäne, aber als wir dort dann ankommen, ist sie auch schon wieder weg.
Übrigens: die Campsite an dieser Pfanne liegt sehr schön und befindet sich nur zwei-, dreihundert Meter vom künstlich angelegten Wasserloch entfernt. Also dürfte man dort sicher eher noch auf Tiere treffen in trockenen Zeiten als eben an der Mabuasehube Pan, wo es nur natürliche Vorkommen von Oberflächenwasser geben kann. Diese Campsite merken wir uns für ein nächstes Mal vor... *
Northern Black Korhaan / Weissflügeltrappe
Die Landschaft auf dem Weg zum Gate ist wunderschön mit hohem, golden schimmerndem Gras, typischen Bäumen der Kalahari und tollem Morgenlicht.
Das Gate erreichen wir dann so früh, dass der diensthabende Ranger wohl etwas überrumpelt wird, er schaut drein, als hätte er grad noch geschlafen und zupft seine Uniform zurecht. Wir tragen uns ins magische Buch ein und sind dann auch schon wieder weg. Nun fahren wir ausserhalb des Parks dem Zaun entlang und dann auf der immer besser ausgebauten Piste (Teile davon sind inzwischen neu geschottert, am Rest wird offenbar derzeit gerade gearbeitet) bis nach Hukuntsi.
Das Dorf mitten in der Kalahari wächst und wächst, seit die Verbindung zum Trans Kalahari Highway geteert ist. Schon erstaunlich, was das ausmachen kann, wenn man dieses trostlose Kaff noch vor ein paar Jahren mal gesehen hat. An der «Puma»-Tankstelle lassen wir Diesel nachfüllen, aber die Pumpe scheint irgendwie nicht so richtig zu arbeiten, es dauert eine Ewigkeit und drei Minuten, bis wenigstens etwa 70l in unseren Doppeltank getröpfelt sind. Luft zum Reifen aufpumpen haben sie auch nicht, die Verbindung zum Zahlsystem mit der Karte klappt erst im fünften Anlauf und im dazugehörigen Shop herrscht gähnende Leere. Aber egal. Beim Einkaufszentrum gleich nebenan kaufen wir noch einen Snack für unterwegs, dann fahren wir weiter - ab jetzt immer auf allerbester Teerstrasse.
In Kang, was ja auch einfach eher eine grössere Kreuzung mit Tankstellen denn ein richtiger Ort ist, können wir bei «Engen» dann auch noch die Reifen auf asphaltgeeignete 200hpa aufpumpen lassen. Ab hier ziehen wir dann auf dem schnurgeraden, recht verkehrsarmen Trans Kalahari Highway ohne Halt voll durch bis kurz vor Ghanzi. 230km mit dem Tempomaten auf 120km/h eingestellt, ab und zu einen LKW überholen, wieder mal etwas Musikhören dazu, und schon sind wir da und erreichen das Thakadu Camp um 16:05 Uhr.
Es ist immer noch alles genau gleich wie im letzten Jahr, etwas abgewohnt und definitiv renovationsbedürftig, aber eben weiterhin auch gemütlich und in entspannter Atmosphäre. Wir checken ein und nehmen uns ein Meru Tent und nach einer längst fälligen, sehr erfrischenden Dusche begeben wir uns an die Bar, genehmigen uns den einen oder anderen Rock Shandy/ Black Label und gehen zum ersten Mal seit mehr als zwei Wochen wieder mal online. So vertrödeln wir die Zeit bis zum Abendessen. Endlich mal nicht selber kochen! Wir bestellen uns einen Chicken Salad für beide zur Vorspeise und dann je einen leckeren Thakadu Burger mit Chili-Pilzsauce und - darauf haben wir uns schon den ganzen Tag gefreut - Pommes dazu.
Die lange Fahrt hat dann doch etwas Kraft gekostet und so ziehen wir uns schon bald nach dem Essen auf unser Zimmer zurück zum Scrabbeln, Lesen und Schlafen.
Tageshöchsttemperatur: 38° C Gefahrene Kilometer: 530,0km Fahrtdauer: 9h 5min
* Inzwischen schon gebucht für Oktober 2020 😄
Thakadu Bush Camp, Ghanzi Wie erwähnt inzwischen etwas abgewohnt, der Restaurant/ Bar-Bereich und die Zelte/ Chalets hätten mal eine Renovation verdient. Aber; eigentlich finden wir es sehr stimmig dort, es herrscht eine lockere, ungezwungene Atmosphäre, das Publikum scheint recht durchmischt. Direkt von der Terasse des Restaurants/ Bar kann man ein sehr schön gestaltetes, natürlich gehaltenes Wasserloch überblicken, wo eine artenreiche Vogelwelt und die zahlreich vertretenen Huftiere wie Gnus, Impalas und Kudu sowie hin und wieder Eland beim Trinken zu bestaunen sind. Die Speisekarte ist einfach, aber abwechslungsreich (Pizza, Burger, Steaks, Hähnchen) und es gibt natürlich diverse Wildspezialitäten, alles von der eigenen Farm geschossen. Angeboten werden auch diverse Aktivitäten wie zum Beispiel Birdwalks, Gamedrives, etc. Frühstück ist nicht inbegriffen, kostet aber nicht viel und es gibt klassisches «Continental» und Eierspeisen.
Den Bericht fand ich irgendwie erst jetzt. 'Sympatisch' finde ich, dass man vor Abflug noch ein Lauftraining macht 😎 Im KTP ging ich nie laufen aber sobald wir wieder draussen waren schon. Aber ev muss ich mir das für Nossob merken 😛 Und auch dass kochen/essen scheinbar wichtig ist. Unser nächste Reise wird wohl auch ausschliesslich KTP und die Region nördlich davon sein, wenn es Corona zu lässt.
kalachee schrieb:
Beenie schrieb:Sirlion Steak. T-Bone und jegliches Game. Eigentlich alles bis auf das Beefstew Fleisch, das war zäh wie n'Autoreifen 🤪
Genau! Speziell erwähnen möchte ich wirklich das absolut herausragende Kudu-Fleisch. Wir hatten Lendensteaks bestellt, die waren sagenhaft. Und das sage ich als jemand, der jetzt nicht sooo sehr auf Wild steht. Werde bei den einzelnen Menüs dann noch drauf eingehen. 😁
Wir hatten auch ca 8kg wild zu Safari Car Rental liefern lassen. Für uns war das Beste war Springbok Loin. Aber auch Zebra- Krokodil fanden wir aber nicht so gut.
kalachee schrieb:Übrigens: die Campsite an dieser Pfanne liegt sehr schön und befindet sich nur zwei-, dreihundert Meter vom künstlich angelegten Wasserloch entfernt. Also dürfte man dort sicher eher noch auf Tiere treffen in trockenen Zeiten als eben an der Mabuasehube Pan, wo es nur natürliche Vorkommen von Oberflächenwasser geben kann. Diese Campsite merken wir uns für ein nächstes Mal vor... *
Das kann ich bestätigen: Da hatten wir unsere erste Nacht im KTP. Und als meine Sohn und ich noch vor dem Auto sassen kam plötzlich jemand trinken:
kalachee schrieb:Nun fahren wir ausserhalb des Parks dem Zaun entlang und dann auf der immer besser ausgebauten Piste (Teile davon sind inzwischen neu geschottert, am Rest wird offenbar derzeit gerade gearbeitet) bis nach Hukuntsi.
Da sind sie scheinbar weiter. Im April 19 war es nur kurz vor Hukuntsi neu gemacht.
kalachee schrieb:Ursprünglich waren von Tag 9 bis 11 drei Nächte in Polentswa und insgesamt vier anstatt nur zwei Nächte in Mabuasehube geplant. Von dort wollten wir dann eigentlich quer durch die Ukwi WMA über die Masetlheng Pan hoch zur Grenze bei Buitepos. Wie es zu diesen Planänderungen gekommen ist, werdet ihr natürlich im Bericht erfahren.
Das habe ich wohl überlesen. Warum seid ihr nicht da durch gefahren? Wir haben dies das letzte Mal gemacht und es ist wieder so geplant.
kalacheeThemenstarter1’062 Beiträge · seit 200615. Jan. 2021 ·
Hallo Felix
Oh, den Bericht gäbe es ja auch noch... 😛 Schön, bist du auch drauf gestossen - danke für deine Rückmeldung und netten Worte! 🙂
felix__w schrieb:Den Bericht fand ich irgendwie erst jetzt. 'Sympatisch' finde ich, dass man vor Abflug noch ein Lauftraining macht 😎 Im KTP ging ich nie laufen aber sobald wir wieder draussen waren schon. Aber ev muss ich mir das für Nossob merken 😛 Und auch dass kochen/essen scheinbar wichtig ist. Unser nächste Reise wird wohl auch ausschliesslich KTP und die Region nördlich davon sein, wenn es Corona zu lässt.
Das funktionierte tatsächlich ganz gut im Nossob-Camp - vorausgesetzt, es stört einen nicht, wenn man mal dieselbe Runde ein paar Mal machen muss. 😄 Meine einzigen Bedenken sind halt nur die anderen Gäste. Es hatte auch noch einen anderen Typen, der das an einem Abend auch gemacht hat und so vom Eindruck her haben es die Leute einfach wohlwollend zur Kenntnis genommen (war ja auch nicht so voll).
Mal schauen, wie ich es dann auf der nächsten Reise gestalten kann (wir wollen im Dezember wieder fliegen). Nach der Rückkehr stünde dann für April 2022 der Boston Marathon auf dem Plan... Man kann wirklich fast überall Laufen gehen, in den Nationalparks und Schutzgebieten logischerweise nicht. Da wir aber die meiste Zeit in ebensolchen unterwegs sind, ist ein strukturiertes Training eher schwierig zu gestalten. 😛
felix__w schrieb:Wir hatten auch ca 8kg wild zu Safari Car Rental liefern lassen. Für uns war das Beste war Springbok Loin. Aber auch Zebra- Krokodil fanden wir aber nicht so gut.
Mmmh... Freue mich schon darauf, die nächste Bestellung zu machen bei der KWS! 😎
felix__w schrieb: Das kann ich bestätigen: Da hatten wir unsere erste Nacht im KTP. Und als meine Sohn und ich noch vor dem Auto sassen kam plötzlich jemand trinken:
Sehr geil! Da können wir uns ja freuen. Die Reservierung aus unserer abgesagten Oktober-Reise steht noch und ist «on hold». Wir planen, ebenfalls wieder in die Mabua zu fahren und dann an der Lesholoago Pan zu lagern.
felix__w schrieb:
kalachee schrieb:Ursprünglich waren von Tag 9 bis 11 drei Nächte in Polentswa und insgesamt vier anstatt nur zwei Nächte in Mabuasehube geplant. Von dort wollten wir dann eigentlich quer durch die Ukwi WMA über die Masetlheng Pan hoch zur Grenze bei Buitepos. Wie es zu diesen Planänderungen gekommen ist, werdet ihr natürlich im Bericht erfahren.
Das habe ich wohl überlesen. Warum seid ihr nicht da durch gefahren? Wir haben dies das letzte Mal gemacht und es ist wieder so geplant.
Habe den Bericht ja nicht fertig gemacht hier, deshalb bin ich bisher gar nicht weiter darauf eingegangen. Nun, schlussendlich hatten wir einfach etwas den Koller. Es war so unwahrscheinlich trocken, heiss und echt extrem arm an Tiersichtungen, dass wir tatsächlich in dem Moment etwas die Schnauze voll hatten. Das war halt einfach eine Momentaufnahme und für uns stimmte dann so der Entscheid, zwei Tage früher aus der Kalahari abzureisen und dafür eine etwas andere Route zu nehmen.
Heute würden wir es vielleicht etwas anders machen, wobei wir für uns definiert haben, in Zukunft, wenn es so machbar ist von der Routenlegung her, jeweils etwa acht bis zehn Nächte draussen im Busch zu campen und dann so etwas wie einen Unterbruch einzubauen im Sinne eines Versorgungsstopps und Pause vom Gamedriven/ Fotografieren. Gerade im KTP ist es viel Fahrerei und es sind lange Strecken, die man da tagtäglich zurück legt. Das ermüdet und eben aufgrund der grossen Trockenheit und wenig Aussicht auf viele weitere Tiersichtungen haben wir uns dann so entschieden.
Wann wollt ihr denn wieder los? Bei uns eben wie gesagt ist so Anfang Dezember vorgesehen und ich bin jetzt mal guter Dinge, dass die Situation bis dann wieder besser ausschaut. Aber wer weiss das schon...
kalachee schrieb:Das funktionierte tatsächlich ganz gut im Nossob-Camp - vorausgesetzt, es stört einen nicht, wenn man mal dieselbe Runde ein paar Mal machen muss. 😄 Meine einzigen Bedenken sind halt nur die anderen Gäste. Es hatte auch noch einen anderen Typen, der das an einem Abend auch gemacht hat und so vom Eindruck her haben es die Leute einfach wohlwollend zur Kenntnis genommen (war ja auch nicht so voll).
Ich hatte mir vor der letzten Reise überlegt, ob da Laufen möglich ist. Aber dann verfolgte ich die Idee nicht weiter.
kalachee schrieb:Mal schauen, wie ich es dann auf der nächsten Reise gestalten kann (wir wollen im Dezember wieder fliegen). Nach der Rückkehr stünde dann für April 2022 der Boston Marathon auf dem Plan...
Nach unseren Dezember-Reise wäre der nächste grosse Lauf bei mir dann wohl der Zermatt-Ultra-Marathon (wie fast jedes Jahr). Mein "Hauptsport" ist aber Triathlon und da passt eine Trainingspause im Dezember gut. Im 2023 möchte ich übrigens zum 50. den Big5-Marathon in Südafrika laufen.
kalachee schrieb:Sehr geil! Da können wir uns ja freuen. Die Reservierung aus unserer abgesagten Oktober-Reise steht noch und ist «on hold». Wir planen, ebenfalls wieder in die Mabua zu fahren und dann an der Lesholoago Pan zu lagern.
Es war sehr 'interessant' aber in ersten Moment hatten wir etwas Angst. Wir sassen draussen und Joel sagte da bewegt sie etwas. Als wir leuchteten lief die Löwin ca 8m entfernt genau auf uns zu. Sie ging dann aber 2m hinter dem Auto durch zur Dusche wo Wasser lag. Die Nächte danach kamen sie aber scheinbar nicht mehr. Wir haben die Südafrikaner die mit uns auf Lesholoago 2 waren (waren vor uns da, hätten aber No 1 reserviert, störte uns aber nicht) später nochmals gesehen, da sie nach uns auf Mpaya 1 waren.
kalachee schrieb:Habe den Bericht ja nicht fertig gemacht hier, deshalb bin ich bisher gar nicht weiter darauf eingegangen. Nun, schlussendlich hatten wir einfach etwas den Koller. Es war so unwahrscheinlich trocken, heiss und echt extrem arm an Tiersichtungen, dass wir tatsächlich in dem Moment etwas die Schnauze voll hatten. Das war halt einfach eine Momentaufnahme und für uns stimmte dann so der Entscheid, zwei Tage früher aus der Kalahari abzureisen und dafür eine etwas andere Route zu nehmen.
Das kennen wir. Wir wollten zuerst auch nicht nach Rooiputs nochmals nach Polentswa hoch bevor es in KTC ging. Zum Glück konnten wir Plan nicht ändern (alles ausgebucht) und Polentswa wurde zusammen mit Mpaya 1 und Masthleng Pan der beste Platz. Bei uns hatte es auf der Masthleng Pan so viele Tiere wie sonst nur an einem Wasserloch in 8 Tagen KTP. Darum ist die bei An- und Abreise wieder eingeplant. Wir werden als 'Unterbruch' zwischendurch mal eine feste Unterkunft nehmen und auch etwas Poll in Nossob und ev KTC geniessen.
kalachee schrieb:Wann wollt ihr denn wieder los? Bei uns eben wie gesagt ist so Anfang Dezember vorgesehen und ich bin jetzt mal guter Dinge, dass die Situation bis dann wieder besser ausschaut. Aber wer weiss das schon...
Wir haben schon den Flug am 23.11. hin und am 12.12. zurück gebucht. Von dem her könnten wir uns fast treffen. Genau wie das Auto bei SCR ist der Flug ohne Gebühr umbuchbar falls Corona immer noch Probleme mach. Falls man nur nach Namibia aber nicht über Grenze kommt habe ich eine Alternativroute von Etosha runter bis zur Beginn der Namib gebucht (südlicher waren wir im April 19). Unterkünfte habe ich schon 2x Swartpan, 3x Polentswa, 1x Gharagab und 3x Mpaya 1 bekommen. Der Rest folgt am 2.2. bei Sanpark. Wir wären nun das erste Mal ohne unsere Söhne unterwegs.
kalacheeThemenstarter1’062 Beiträge · seit 200618. Jan. 2021 ·
Hoi Felix
felix__w schrieb: Im 2023 möchte ich übrigens zum 50. den Big5-Marathon in Südafrika laufen.
Das ist ja mal ein cooles Projekt! 😎
Ich konzentriere mich vorerst noch hauptsächlich auf Strassen-/ Städtemarathons und habe hier noch einige Ambitionen und hoffentlich ein paar gute Jahre vor mir, aber ich weiss jetzt schon, dass ich nach und nach auch Trail- und Ultratrailläufe anvisieren werde. Da gibt es gerade auch in Afrika ein paar ganz spannende Herausforderungen, insbesondere natürlich auch in unserer geliebten Kalahari... (http://www.kaem.co.za/ 😮 😛 )
felix__w schrieb: Wir haben schon den Flug am 23.11. hin und am 12.12. zurück gebucht. Von dem her könnten wir uns fast treffen. Genau wie das Auto bei SCR ist der Flug ohne Gebühr umbuchbar falls Corona immer noch Probleme mach. Falls man nur nach Namibia aber nicht über Grenze kommt habe ich eine Alternativroute von Etosha runter bis zur Beginn der Namib gebucht (südlicher waren wir im April 19). Unterkünfte habe ich schon 2x Swartpan, 3x Polentswa, 1x Gharagab und 3x Mpaya 1 bekommen. Der Rest folgt am 2.2. bei Sanpark. Wir wären nun das erste Mal ohne unsere Söhne unterwegs.
Oha! Werde mich mal bei dir melden via PM, sobald unsere Flüge klar gemacht sind und die neue Route einigermassen steht. Dann können wir mal abgleichen und schauen, ob ein Treffen am Lagerfeuer machbar wäre. 🙂
kalachee schrieb:Ich konzentriere mich vorerst noch hauptsächlich auf Strassen-/ Städtemarathons und habe hier noch einige Ambitionen und hoffentlich ein paar gute Jahre vor mir, aber ich weiss jetzt schon, dass ich nach und nach auch Trail- und Ultratrailläufe anvisieren werde.
Nachdem ich 2005 die Sub-3 in Zürich erreicht hatte, war das Interesse an flachen Marathons (nicht in Ironmans) vorbei. Zur Saisonvorbereitung laufe ich aber immer noch Strassenläufe (normalerweise Dietikon, Winti, Reusslauf, Kerzers, GP Bern).
kalachee schrieb:Da gibt es gerade auch in Afrika ein paar ganz spannende Herausforderungen, insbesondere natürlich auch in unserer geliebten Kalahari... (http://www.kaem.co.za/ 😮 😛 )
Mehr als 50-60km reizen mich nicht. Wenn so lange unterwegs dann muss schwimmen und Velo auch dabei sein. In SA interessiert micht der Other Trail Marathon https://otter.run/classic-route/ Im 2016 hatte ich übrigens zum Abschluss unserer Reise den Trail der Daan Viljoen Challenge gemacht. Nach einem Monat Pause nach Jungfrau Marathon war das noch hart...
felix__w schrieb:Oha! Werde mich mal bei dir melden via PM, sobald unsere Flüge klar gemacht sind und die neue Route einigermassen steht. Dann können wir mal abgleichen und schauen, ob ein Treffen am Lagerfeuer machbar wäre. 🙂