Wie uns der Guide erzählte, musste Futter für die Nashörner zugekauft werden – was mit den anderen Tieren, die es hier zahlreich geben sollte – oder gegeben haben sollte? – geschehen ist, die durch das eingezäunte Gelände ja nicht migrieren können – danach haben wir vorsichtshalber nicht gefragt. Es fanden sich ein paar Giraffen
Filmchen https://vimeo.com/1016715563 und sogar zwei Spotted Thick-Knees. Da es für gescheite Fotos eigentlich schon zu dunkel war, gibt es von dieser „Erstsichtung“ nur ein kurzes Filmchen: https://vimeo.com/1016081218 Am Birdhide war gar nichts los.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201508. Okt. 2024 ·
21.08 Khama Rhino Sanctuary – Maun - Third Bridge Auch die Nacht vom 20.8. zum 21.8. war sehr kalt – und dazu platzte auch in den frühen Morgenstunden bei C.s Wärmflasche eine Naht. Wir vermuten, dass es sich um ein chinesisches Produkt gehandelt hat…. 😗 😗 😗 Wir machten uns früh und der Kälte wegen ohne Frühstück auf den Weg Richtung Maun und frühstückten in Palapye in einer riesigen Einkaufsmall. Am späten Nachmittag kamen wir in Maun an, kauften noch etwas für die nächsten Tage ein und übernachteten wie gehabt in der Waterfront. Seit dem letzten Mal dort hatte sich der Thamalakane gut gefüllt, Wasservögel waren wieder zahlreich da und das abendliche Froschkonzert war sehr, sehr laut. Wo hatten die bloß die ganze Zeit über gesteckt?? Schade, dass man hier keine Tonaufnahmen einstellen kann…. F. hat das Gequarre und Gequake auf ihrem Handy gespeichert gegen das Fernweh…. Am 22.8. fuhren wir früh los, ließen am Ende der Teerstraße in Shorobe etwas Luft aus den Reifen, kauften Feuerholz und ließen uns bis zum Southgate auf schrecklicher Piste ordentlich durchrütteln. Bei der Berg-und Talfahrt fühlten wir uns wie auf einer wackeligen Achterbahn und die entgegenkommenden Autos mit schlitternden Trailern erhöhten nicht gerade unser Sicherheitsgefühl.
Schon vor dem Gate sahen wir, wie fürchterlich ausgetrocknet die Landschaft war.
Einige Elefanten waren zu sehen
Die gelben Sträucher scheinen die einzigen Pflanzen zu sein, die von Grasfressern verschmäht werden.
Uffaaaa, Cufs, jetzt bin mit großer Verspätung auf Euer Gefährt aufgesprungen und habe dabei ein ganz schlechtes Gewissen, denn mein Versprechen, mit unserem Reisebericht fertig zu sein, bevor Ihr startet, das war wirklich keinen Pfifferling wert 😐
Aber ich gelobe Besserung; in den nächsten Tagen werde ich weiterberichten, wie es uns erging auf unserer diesjährigen Tour.
Aber jetzt mal Butter bei die Fische und ab die Post... Schreib mal, was das Zeug hält.
Herzliche Grüße vom Alm
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201508. Okt. 2024 ·
Lieber ALM,
laß Dir Zeit!
Schreib mal, was das Zeug hält.
Wir sind schon im Endspurt 😗 Liebe Grüße Friederike
Liebe Friederike, danke fürs Teilen eurer Reiseerlebnisse in Botswana, die Fotos und die Videos (eine tolle Idee).
...Auch die Nacht vom 20.8. zum 21.8. war sehr kalt – und dazu platzte auch in den frühen Morgenstunden bei C.s Wärmflasche eine Naht. Wir vermuten, dass es sich um ein chinesisches Produkt gehandelt hat…. 😗 😗 😗 ...
Was für ein Glück, dass die Wärmeflasche nicht schon früher mit heißem Wasser platzte. Das hätte böse ausgehen können...
Ich bin schon gespannt, was du von dem Rundflug mit dem Helikopter über das Okavango Delta berichten wirst.
Herzliche Grüße Sabine
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201518. Okt. 2024 ·
Guten Morgen liebe Sabine,
Was für ein Glück, dass die Wärmeflasche nicht schon früher mit heißem Wasser platzte. Das hätte böse ausgehen können...
…ja, das hätte verbrühte Füße gegeben…
Es dauert mit dem Flug übers Delta noch ein klein wenig- wir genießen gerade Herbsttage an der Nordsee. Wie es immer so ist - im Endspurt verliert man langsam die Motivation… Herzliche Grüße Friederike
die (noch?) nicht ausgetrocknet war, sahen wir sehr hübsche Impalas,die sich nicht stören ließen.
Nach einigem Hin-und Hergefahre fanden wir eine Herde Büffel, widerkäuend, malerisch und friedlich lagernd am Waldrand.
Wir sahen ihnen sehr lange zu und knusperten dabei Nuttikrutts – unsere bevorzugten Kekse.
Dann ließen wir uns weiter treiben und landeten schließlich an Jesses Pool, der – wie im Vorjahr – zum Teil von einer widerlichen Schicht grüner Grütze bedeckt war. Einige herausragende grüne Hügel stellten sich als Flußpferde heraus….
dann eine kleinere Gruppe Elefanten rechts von uns am Wasser auf und tranken ausgiebig, bespritzten und bepuderten sich. Hier in Bewegung als Filmchen https://vimeo.com/1017039064
Es wurden immer mehr – und schließlich waren wir eingekreist.
Weit entfernt an einer Lagune fielen uns graue Brocken auf – eine Vielzahl von Hippos draußen grasend am helllichten Tag.
Zum Abschluss gab es noch einen Buschbock zu sehen
und am abendlichen Feuer „Besuch“ einer Hyäne – die kannten wir schon vom letzten Aufenthalt. Wir verscheuchten sie, worauf sie sich zu den Nachbarn verzog, einer netten botswanischen Familie mit zwei Kindern. Da wurde sie wohl extrem aufdringlich. Noch im Stockfinstern hörten wir immer wieder mal, wie der kleine Junge „Baba, Hyena“ schrie. Es roch aber auch zu lecker aus den zwei Potjes, die über dem Feuer standen. Wir durften einen Blick hineinwerfen: Es gab Oxtail, das vier Stunden lang vor sich hinköchelte. Eine Einladung dazu schlugen wir allerdings aus, da wir schon gegessen hatten. Zum ersten Mal erlebten wir eine einheimische Familie (aus Gabarone) „im Busch“.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201524. Okt. 2024 ·
Third Bridge 25.-26.08.24
Nach der Abfahrt am späten nächsten Morgen trafen wir als erstes auf etwas besser genährte Warzenschweine.
In einem Waldstück – vor einer kleinen Gruppe Impalas- suchte eine Pavianfamilie nach Futter.
Und hier in Bewegung als FIlmchen: https://vimeo.com/1017043595 Wir sind keine besonderen Freunde dieser Tiere – vor allem nicht auf Campingplätzen. Aber hier hatten wir großes Vergnügen an den ersten Kletterversuchen eines Jungtieres. Zu putzig waren seine durchsichtigen Riesenohren,seine Bewegungen und die immer wieder schnelle Zuflucht zur Mutter.
An der Lagune in Mboma Island (in der Nähe der Bootsstation) herrschte – bis auf einen Ibis
ein Flughuhn
und einen African Pipit
gähnende Leere. Von Weitem näherten sich ein paar Elefanten. Ein Jungbulle stand schon oberhalb der Lagune und tat sich an trockenem Gestrüpp gütlich. Wir machten uns ein wenig über ihn lustig, denn anstelle eines Schwanzes hatte er nur noch einen kleinen Stummel. Offensichtlich fühlte er sich beleidigt, denn er legte plötzlich die Ohren nach vorne und stürmte in unsere Richtung – da machten wir, dass wir davonkamen… Der Abendbesuch bestand dieses Mal aus Giraffen
und Elefanten
Anderntags hatte sich auch bei den Babblern herumgesprochen, dass wir wieder da waren, denn sie lärmten schon am frühen Morgen vor dem Zelt herum.
Zum letzten Mal sollte es über die 3.Brücke grobe Richtung Xakanaxa gehen. Sonderlich ergiebig war der Drive nicht. Wir entdeckten einige Elsternwürger (Magpie Shrike)
einen Langzehenkiebitz (Long-toed Lapwing)
Great Egret
und auf dem Rückweg einen zwischen zwei Bäumen eingeklemmten Elefanten.
Er war sich nicht schlüssig, ob er uns passieren lassen sollte.
Schließlich überzeugte uns seine Körperhaltung und wir tuckerten langsam an ihm vorbei
Ob uns nur diese Fotos der dürren, kahlgefressenen Landschaft
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201526. Okt. 2024 ·
27.August 2024 Der Tag des Abschieds vom Moremi brach an.
Wir waren startklar,
denn schon im Dunkeln war die botswanische Familie davongebrettert – nicht ohne den Automotor eine halbe Stunde lang „vorzuglühen“. Sie wollten in einem Rutsch bis Gabarone fahren… Bis Southgate
kamen wir ohne nennenswerte Sichtungen gut durch und dann ging es in einem Höllenritt bis Shorobe weiter. Unterwegs riß die Halterung einer Gasflasche durch das Geholpere, Geschüttle und Geschwanke ab und die Flasche fiel mit dumpfem Plumps auf die Sandpiste. Da uns gerade niemand entgegengeschleudert kam und auch hinter uns kein Fahrzeug war, hielten wir an und luden die Flasche ein. Das hätte übel ausgehen können, wenn hinter uns jemand gefahren wäre. Durchgerüttelt und lendenlahm kamen wir in Maun an und genehmigten uns erst einmal ein feines Mittagessen in Marcs Eatery, bevor wir zur Waterfront weiterfuhren. Am Nachmittag holten zwei Mitarbeiter von Bushlore das inzwischen leergeräumte Auto ab. Der Schaden an der Gasflaschenhalterung wurde zur schulterzuckend zur Kenntnis genommen und das Gefährt ohne Beanstandungen abgenommen. Als sie so davonfuhren, kam doch ein bißchen Wehmut auf……
……aber wir hatten ja noch etwas Schönes vor, nämlich einen Flug über das Okavangodelta am nächsten Tag. Bis dahin vertrieben wir uns die Zeit auf dem Gelände der Unterkunft
Der Flug war von der Waterfront gebucht worden. Wir wurden am Nachmittag abgeholt und um 17.00 Uhr – wenn ich mich richtig erinnere – ging es dann los. Zuanfangs war es etwas unheimlich, im Hubschrauber ohne Seitentüren zu sitzen… Wir haben unzählige Filme über das Okavangodelta in jedweder Jahreszeit und jedwedem Zustand im TV gesehen – und doch ist es ein ganz anderes Erlebnis, einmal „in Echt“ von oben zu schauen, wie sich das Wasser laaaangsam vorwärtsquält und wie einige Tiere sich dorthin aufmachen oder schon am Wasser angelangt sind. Im „Kleinen“ hatten wir das am Beginn unserer Reise am Thamalakane in Maun erlebt. Es gibt jetzt hier einige Fotos.
Das war unsere Reise! Vielen Dank an die geduldigen lauten und stillen Leser und Dankebuttondrücker. Es hat Spaß gemacht, noch einmal die vier Wochen gedanklich und in Fotos nachzuvollziehen. Liebe Grüße CuFs
viele Dank für Deinen tollen Reisebericht, den ich gerade fast in einem Rutsch (wir sind diese Woche erst aus Namibia zurückgekommen) gelesen habe. Frösteln mussten wir um diese Zeit nicht mehr.
Liebe Friederike, vielen Dank für deinen lebendigen RB. Muss ich sagen, dass er in aller Heftigkeit Erinnerungen wachruft? Seufz! Ich sollte keine RBs mehr lesen, weil es für uns diese tollen Erlebnisse leider nicht mehr geben wird. Ich bin jedoch gespannt, ob das diesmal tatsächlich eure letzte Tour war. Bei euch weiß man nie 😕 !
ZITAT: Und hier seht Ihr zwei erleichterte Senioren nach Ende des Rundflugs.
Liebe Friederike,
für mich schaut Ihr eher super glücklich aus! 😘
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Euch bei der 4-wöchigen Reise zu begleiten und ich könnt‘ auch grad schon wieder los…. Zum Glück, kann ich mir über die Sonne auch noch mal alles in einem Rutsch ansehen. 🤩 Ganz lieben Dank für den tollen Bericht und viele liebe, herbstliche, Grüße aus Heidelberg
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways