Masai Mara 2023: Good Sightings & Bad Light

Reisebericht 100 Antworten · 9’441 Aufrufe · gestartet 08. März 2024 von FotoGnu
1’366 Beiträge · seit 201126. März 2024 ·
Schon die ersten zwei Sightings des Tages zeigen wieder einmal eindrücklich, was das Problem im National Reserve ist: zu viele Fahrzeuge, zu wenig Regeln und viel zu wenig Rücksicht den Tieren gegenüber. Und man selber mittendrin als Teil des Problems…
Ein schöner Bericht mit tollen Sichtungen, der auch wieder das Problem in der Mara darstellt. Vor allem das rücksichtslose Verhalten vieler Gäste und Fahrer sind ein großes Problem. Würde man sich in vernünftigem Abstand positionieren und das Tier die Entscheidungen treffen lassen, wo es hin mag, dann würden auch viele Autos nicht so schlimm sein. Diese dauerende Jagd nach der vermeindlich besten Position sind ein echtes Problem. Ich würde mir wünsche, dass es in der Mara weder Funk- noch Telkefon-Kontakt gibt und jeder seine Tiere wieder selbst suchen muss. Die Namen für die Tiere sind leider auch Fluch und Segen zugleich. Es entsteht ein großer Druck auf die Wildlife-Promis 🙁

Apropopos Namen, weißt du warum Lorgolgol so heißt? Lorgolgol bezeichnet wohl in Maa das "Doppelkinn" bzw. diesen Kehlsack, den der Kater hat. Die Masai machen sich immer darüber lustig, dass die Kikuyu den Namen nicht aussprechen können 😄

Freu mich auf weitere Stories aus der Mara, so bin ich nicht ganz weg von ihr, auch wenn ich wohl so schnell nicht wieder hinkommen werde 🙁
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
8’065 Beiträge · seit 200826. März 2024 ·
Hallo FotoGnu,

Was für tolle Sichtungen und gelungene Bilder! 😁

Man könnte daraus einige Poster machen.

Danke für's Teilen.

Liebe Grüsse
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter404 Beiträge · seit 202128. März 2024 ·
THBiker schrieb:
…Ich würde mir wünsche, dass es in der Mara weder Funk- noch Telkefon-Kontakt gibt und jeder seine Tiere wieder selbst suchen muss.
Zum Glück ist George auch oft seine eigenen Wege gegangen, insbesondere nachdem wir schon zu Beginn tolle Sichtungen hatten. Das nimmt dann ja auch den Guides den Druck.
Apropopos Namen, weißt du warum Lorgolgol so heißt? Lorgolgol bezeichnet wohl in Maa das "Doppelkinn" bzw. diesen Kehlsack, den der Kater hat. Die Masai machen sich immer darüber lustig, dass die Kikuyu den Namen nicht aussprechen können 😄
Ja, George hatte uns das erzählt. Wenn man ihn von der Seite betrachtet, ist es wirklich ein sehr passender Name.
Freu mich auf weitere Stories aus der Mara, so bin ich nicht ganz weg von ihr, auch wenn ich wohl so schnell nicht wieder hinkommen werde 🙁
Ja, wir werden die Mara und ihre Bewohner auch nicht so bald wiedersehen! Insofern haben wir unser Sichtungsglück auch irgendwie als Abschiedsgala empfunden. Zum Glück gibt’s noch andere spannende Ziele, auch wenn die Mara immer einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen haben wird!
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Themenstarter404 Beiträge · seit 202128. März 2024 ·
ANNICK schrieb:
Was für tolle Sichtungen und gelungene Bilder! 😁
Liebe Annick, vielen Dank für die Blumen! Wenn ich nicht gerade mit dem Selberschreiben beschäftigt bin, lese ich Deine Berichte sehr gerne: Du bist immer an so super spannenden Orten! Deinen Belize-Bericht hole ich nach, sobald ich hier fertig bin!
Viele Grüße
Elke
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Themenstarter404 Beiträge · seit 202128. März 2024 ·
10.11.23 Auf dem Weg ins Triangle

Heute müssen wir das Bella Camp schon verlassen! Das ist sehr schade, denn es hat uns hier super gut gefallen! Ein letztes Mal werden wir zum Lunch von Karanja bedient und in Suaheli und Maa unterrichtet. Auch der Koch David kommt noch mal vorbei, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung war. Anschließend begleichen wir bei Cronix unsere Getränke-Rechnung und geben das Trinkgeld ab. Cronix bittet uns außerdem, etwas ins Gästebuch einzutragen. Der Abschied wird uns hier wirklich nicht leicht gemacht!

Gegen drei Uhr holt George uns am Zelt ab und wir müssen uns endgültig vom Bella Camp verabschieden. Nun geht's auf ins Triangle - mape!

Wir fahren schnell und ohne anzuhalten auf der verhältnismäßig gut ausgebauten Schotterstraße nach Westen. Nach gut einer Stunde erreichen wir die Brücke über den Mara River. Direkt nach der Brücke kommt der Parkeingang, wo die Parkgebühr entrichtet werden muss. George bittet uns, dass wir die Gebühr mit unserer Kreditkarte begleichen, da der Wechselkurs von Dollar zu Schilling zu schlecht ist. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten finden wir eine Karte, die angenommen wird und legen George das Geld aus. Er gibt es uns später in Dollar zurück.

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Kaum im Triangle angekommen, stoßen wir schon auf die erste Fahrzeugkolonne, die aber, anders als im Reserve, brav auf der Straße bleibt. Es stellt sich heraus, dass im parallel zur Straße verlaufenden Flussbett ein Leo unterwegs sein soll. Nach einiger Wartezeit taucht eine Leopardin auf, die dann auf der anderen Uferseite entlang spaziert. Wow, schon der zweite Leo heute.

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Die Leopardin taucht wieder im Flussbett ab und anders als im Reserve fährt niemand hin, um zu sehen, wo sie ist oder was sie macht. Man kann also nur mutmaßen und hoffen. Das scheint aber den meisten nicht zu liegen und ehe wir uns versehen, stehen wir plötzlich alleine bei dem Sighting. George meint, in der Nähe gäbe es eine Löwensichtung, aber wir bleiben lieber hier. Unsere Geduld wird nicht nur mit einem Regenbogen belohnt…

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Als sie wieder abtaucht, verlassen auch wir die Leopardin und machen uns auf den noch längeren Weg zur Mara Serena Lodge.

Ganz weit am Horizont entdeckt George während der Fahrt in der Dämmerung eine Löwin. Keine Ahnung, wie er das immer macht! Fotografieren macht so keinen Sinn, aber für unsere Statistik ist das ein Gewinn: bisher kein Tag ohne Löwe und Leopard!

Wir erreichen die Lodge und der Kulturschock ist noch schlimmer als erwartet: so viele Menschen! Wir sind in einer gut geölten Tourismus-Maschinerie gelandet, die aber so gar nichts mit der persönlichen Atmosphäre im Bella Camp zu tun hat. Puh!

Die Zimmer sind im Reihenhaus-Stil angelegt und ziemlich klein. Dafür mit viel Licht, Mosquito-Netz, Wasserkocher und Fön ausgestattet. Außerdem gibt’s auch morgens in der Dusche und am Waschbecken warmes Wasser. Diese Annehmlichkeiten hatten wir vorher zwar nicht vermisst, aber wir lassen sie uns gerne gefallen.

Zum Dinner gibt es Suppe vorweg am Platz und anschließend kann man sich am reichhaltigen Buffet bedienen. Die sorgenfreie Zeit bezüglich meiner Zwiebelunverträglichkeit ist nun allerdings vorbei, denn natürlich wird hier nicht auf Sonderwünsche Rücksicht genommen. Aber immerhin führt mich der Koch einmal durchs Büffet und erklärt, was ohne Zwiebeln zubereitet ist. Es ist nicht viel, aber nun gut.

Viel schlimmer sind aber die vielen Menschen und der Trubel: irgendwo außerhalb unserer Sichtweite wird sogar "Jambo Bwana" und anschließend "Happy Birthday" gesungen. Wir machen, dass wir fertig werden und in unser Zimmer kommen.
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zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2026
396 Beiträge · seit 202128. März 2024 ·
grandioses Regenbogenbild! Die anderen Bilder möchte ich dadurch aber nicht schmälern
Themenstarter404 Beiträge · seit 202128. März 2024 ·
JP K schrieb:grandioses Regenbogenbild! Die anderen Bilder möchte ich dadurch aber nicht schmälern
Vielen Dank für Dein Feedback! Aber wie unterschiedlich doch die Blickwinkel sind: den Regenbogen habe ich nebenher mit dem Handy geknipst, da hätte ich jetzt gar nicht erwartet, dass dazu eine so positive Rückmeldung kommt! 😊

Ich freue mich schon, wenn es in Deinem Bericht mit Galapagos weitergeht, denn da sind wir ja auch schon bald.
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Themenstarter404 Beiträge · seit 202129. März 2024 ·
11.11.23 Mara Serena Lodge

Die Nacht war sehr ruhig: keine Geräusche von Hippos oder Vögeln, kein Regen auf der Zeltplane und keine Geräusche des erwachenden Camps. Trotzdem sind wir schon um fünf Uhr munter und haben noch Zeit für einen Tee. Man bekommt hier erst um sechs Uhr sein Frühstücks-Paket und darf das Gelände auch sowieso nicht vor sechs verlassen.

Unsere erste Sichtung des Tages ist ein kleines Rudel Löwen mit sieben Halbstarken direkt an der Straße. Wir bleiben aber nicht lange, denn wir hoffen, die Leopardin von gestern, Nashipae wie George inzwischen herausgefunden hat, wieder zu finden.

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Wir pirschen das Flussufer auf beiden Seiten rauf und runter, aber können die Leopardin nicht entdecken. Inzwischen wissen wir, dass sie ein dreimonatiges Junges hat - das zu sehen, wäre natürlich traumhaft!

Als nächstes sehen wir zwei große Löwen, die sogenannten Inselberg Boys. Sie sind aber flat cats, sodass wir keine Fotos machen.

Also pirschen wir weiter am Flussufer entlang. Statt auf die Leopardin, stoßen wir auf eine Löwin mit ihren sehr kleinen drei Cubs. Dort dürfen nicht mehr als fünf Fahrzeuge stehen und als das sechste Fahrzeug kommt, müssen wir die Sichtung verlassen.

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Zum Glück warten aber noch andere Sichtungen auf uns: auf einer Ebene schläft ein Spitzmaulnashorm. Leider ist es sehr weit weg und wir können nicht näher ranfahren. Andererseits können wir froh sein, dass wir es überhaupt zu sehen bekommen: im Reserve wäre das Tier bereits von Dutzenden Fahrzeugen verfolgt worden und auf Nimmerwiedersehen im Busch verschwunden. So kann das Tier in Ruhe wach werden und frühstücken und wir können ein Landschaftsfoto mit Nashorn-Deko machen.

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Die hügelige Landschaft hier ist traumhaft schön und so werden auch gewöhnlichere Sichtungen zu wunderschönen Motiven.

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Wir schauen noch einmal nach der Löwin mit ihren Cubs und da wir jetzt alleine bei der Sichtung sind, können wir uns Zeit lassen und beobachten, wie liebevoll die Löwin ihre Jungen umsorgt.

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Als sich die kleine Familie zur Ruhe legt, fahren wir weiter und sind schon bald wieder an der Grenze zu Tansania und können weit in die Serengeti schauen. Der Ausblick ist wunderschön, sodass wir fragen, ob wir hier unsere Frühstückspause machen können. George hat aber von Geparden gehört, sodass wir natürlich weiter fahren. Tatsächlich finden wir zwei Geparden-Brüder, die aus Tansania herüber gewandert sind und daher (noch) keine Namen haben. Die zwei sind aktiv, das Licht ist OK - Fotografenherz, was willst Du mehr?

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Nachdem die Jungs erst ziemlich zielstrebig in Richtung der riesigen Zebraherde gezogen sind, verlieren sie plötzlich ihre Motivation und legen sich ab. Wir wollen die Sichtung trotzdem nicht verlassen und frühstücken im Auto. Einen Teil unseres Essens geben wir dem Geparden Ranger ab. George erzählt uns, dass die Geparden durch Löwen und Hyänen inzwischen so stark dezimiert sind, dass sie 12/7 durch Ranger bewacht werden. Insbesondere die Jungtiere sind gefährdet und Löwen und Hyänen werden sogar mit Schüssen vertrieben, wenn sie sich den Jungen nähern.

Die anwesenden Touristen bewertet der Ranger aber offensichtlich nicht als Gefahr, denn er erlaubt ein paar Neuankömmlingen offroad zu den Tieren zu fahren. Anscheinend gibt es auch im Triangle eine gewisse Flexibilität im Umgang mit den Regeln.

Wir beobachten, wie zwei Zebrastuten mit einem kleinen Fohlen rechts an uns vorbei ziehen. George ist sich sicher, dass sie das Fohlen jagen, wenn sie es denn sehen. Die Autos versperren den beiden Katzen allerdings die Sicht. So dauert es eine ganze Weile, aber schließlich nehmen sie die kleine Gruppe tatsächlich wahr und pirschen zielstrebig hinter ihnen her.

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Die zwei pirschen sich sehr geschickt an: sobald die Zebras aufschauen, frieren sie ein, sobald die Zebras grasen, schleichen sie weiter.

Leider ist die Qualität der folgenden Bilder sehr schlecht, denn die Jagd war zu weit entfernt und die Bilder sind stark gecroppt.
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Schließlich sind sie nah genug dran und sprinten los. Der eine greift das Fohlen an, der andere hält die Mutter fern. Das kleine Fohlen rennt um sein Leben, doch es hat nicht die aller geringste Chance. Innerhalb von Sekunden hat der Gepard das Kleine erreicht und versucht es zu Boden zu bringen. Beim ersten Versuch kann es noch entkommen, aber nicht für lange. Der Gepard springt es ein weiteres Mal an und kann es zu Boden reißen.

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Zu guter Letzt packt er es am Hals und fängt an, es zu ersticken. Sein Bruder fängt derweil schon an zu fressen. Die Zebra-Mutter schaut hilflos zu. Arme Zebras.

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Es kommt noch dramatischer: Die erfolgreiche Jagd ist auch von anderen nicht unbemerkt geblieben: eine Hyäne nähert sich dem Geschehen. Die zwei Geparden haben keine Chance ihren Riss zu verteidigen und geben nach kurzem Gefauche ihre Beute auf.

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Der Ranger ist eigentlich auch dazu da, sowas zu verhindern, aber er ignoriert das Geschehen. Vielleicht ist er mit unserem Frühstück beschäftigt. 😈

Nun wird’s richtig heftig: der ganze Clan kommt angelaufen und zerreißt das Fohlen - immer noch unter den Augen der beiden Zebrastuten - in Stücke.

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zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2026
2’408 Beiträge · seit 201129. März 2024 ·
Hallo,
herzlichen Glückwunsch zur Sichtung einer erfolgreichen Gepardenjagd. Schade, dass die Jagd dann kein kulinarischer Erfolg für die Geparden war.
Wir haben leider immer nur erfolglose Jagdversuche von Geparden gesehen, oder wir kamen zu spät und die Geparden waren schon am Fressen.
LG aus Puerto
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
1’589 Beiträge · seit 201429. März 2024 ·
Halloechen

super Fotos! tolle Sichtungen. Sogar den Seitenstreifenschakal, der in der Mara nicht haeufig ist. Danke fuers Mitnehmen.

Thorsten - Thema Mara.... mmmmhhh

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
1’848 Beiträge · seit 201530. März 2024 ·
Ooh was für eine richtig tolle Jagd Sequenz und so schön aufgenommen. Meine Hochachtung. Das muss sicher ein unvergessliches Erlebnis gewesen sein. Und nach all der harten Arbeit verlieren die zwei ihre Beute. Man kann meinen die zwei seien doch stärker als die einzelne Hyena, aber eben doch nicht. Wie hätte denn der Ranger eingreifen sollen? Hyena zu verjagen ist doch nicht machbar, oder was sagte George dazu?
Vielen Dank fürs Zeigen!
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
8’065 Beiträge · seit 200830. März 2024 ·
Hi FotoGnu,

Mensch was für ein Glück!

Die Bilder sind einfach einmalig.

Danke für's teilen.

Frohes Osterfest
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter404 Beiträge · seit 202130. März 2024 ·
Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen! Die Jagd der beiden Geparden war für uns wirklich ein sehr intensives Erlebnis und ein Wechselbad der Gefühle! Für mich persönlich ist so ein Kill sowieso schon eine zwiespältige Sache: ich kann mich nie entscheiden, ob ich Team Jäger oder doch Team Beute bin. Aber für Team Diebe hatten Lars und ich in dem Moment wirklich so gar keine Sympathien!

@ Sadie
…Wie hätte denn der Ranger eingreifen sollen? Hyena zu verjagen ist doch nicht machbar, oder was sagte George dazu?…
Ob oder wie der Ranger das tatsächlich hätte verhindern können oder sollen, darüber kann ich nur spekulieren, denn George hat das nicht näher ausgeführt. Vielleicht hätte man bei einer einzelnen Hyäne noch zwischen sie und die Geparde fahren können. Ob man so einen ganzen Clan Hyänen hätte vertreiben können, kann ich mir eher nicht vorstellen.

@Bushtruckers
…Sogar den Seitenstreifenschakal, der in der Mara nicht haeufig ist…
Danke für Deinen Hinweis! Uns war gar nicht aufgefallen, dass wir da gar keinen Schabrackenschakal vor der Linse hatten!

Allen Mitlesern wünsche ich mit diesem Motiv von der Helgoländer Düne ein frohes Osterfest!

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Themenstarter404 Beiträge · seit 202131. März 2024 ·
11.11.23 Mara Serena Lodge, Teil II

Nach der ganzen Aufregung geht es zurück in die Lodge. Als erstes nutzen wir das Tageslicht, inspizieren alles und machen Fotos von unserem Zimmer und der Anlage.

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Dann gibt’s eine schöne heiße Dusche und anschließend Lunch, der aber nicht der Rede wert ist. Danach ist zum Glück noch Zeit für etwas Entspannung am Pool mit großartigem Ausblick auf die Ebene und den Mara River. Die Lodge ist wirklich nicht unser Ding, aber die Lage ist absolut großartig.

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Lars geht auf Vogelpirsch und entdeckt dabei außerdem Klippschliefer. Da hält mich dann natürlich auch nix mehr auf der Poolliege - ich finde die so possierlich!

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Um viertel vor vier geht es wieder auf Pirschfahrt. George fragt uns, was wir machen möchten und wir entscheiden uns, nach der Leopardin mit ihrem Cub zu schauen. Heute haben wir ja schließlich noch keinen Leoparden gesehen und unsere Leo-Serie soll möglichst nicht abreißen.

George ändert aber kurzfristig den Plan, weil er von einer anderen Leo-Sichtung gehört hat. Tatsächlich entdecken wir auf der gegenüberliegenden Flussseite gleich zwei Leos. Verrückt! Da die beiden im hohen Gras nicht so richtig gut zu sehen sind, fahren wir rüber und warten was passiert. Irgendwann steht eine der beiden Katzen, eine Leopardin, auf und verschwindet kurzerhand im Busch. Ein Foto können wir aber trotzdem machen. Der andere Leo, vermutlich ein Männchen, rührt sich nicht und als es langsam dunkel wird, müssen wir aufgeben.

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Zum Dinner bekomme ich dieses Mal ein eigenes Essen und der Koch Juma kommt extra vorbei, um nachzufragen, was ich morgen essen möchte. Das finde ich sehr nett und hätte es hier gar nicht erwartet. Nach dem Essen verschwinden wir schnell in unser Zimmer: wir sind schon wieder müde und kaputt.
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zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2026
Themenstarter404 Beiträge · seit 202131. März 2024 ·
12.11.23 Serena Mara Lodge

Nach dem obligatorischem Tee mit Kuchen gehen wir um kurz vor sechs zur Lobby um unsere Essensboxen abzuholen. Überraschung: Die Frühstücksboxen sind nicht da und sollen dann draußen nachgeliefert werden. Erstaunlicherweise gilt das wohl für alle Gäste. Wir sind gespannt, ob das wohl klappt!

Zuerst fahren wir natürlich an die Stelle, an der wir gestern die zwei Leos gesehen haben. Leider ist von keinem der beiden etwas zu entdecken. Zum Glück haben wir ja noch mehr Leo-Reviere im Angebot und so geht es direkt weiter zu der Stelle an der wir vorgestern die Leopardin Nashipae gesehen haben. Vorher stoppen wir aber noch für eine Schakal-Familie mit einem sehr niedlichen Jungen.

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Was für ein Glück: wir sind die ersten hier und George findet die Leopardin mit ihrem Jungen gut versteckt, aber trotzdem sichtbar an einem Zebra-Riss. Nashipae ist offenbar eine vorsichtige Mutter, denn sie zerrt den Riss direkt außer Sichtweite. Jetzt können wir sie nur noch fressen hören.

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Ihr Kleines macht sich inzwischen aus dem Staub. Es gelingt uns zwar, es eine ganze Weile von der Straße aus zu verfolgen, aber es macht es uns nicht leicht: für so ein junges Kätzchen ist es wirklich flott unterwegs und verstecken kann es sich auch schon wie ein Großer! Schließlich bleibt es unauffindbar und wir fahren zurück zur Mama.

Wir haben wieder Glück: die Leopardin sitzt gut sichtbar auf einem großen Ast und putzt sich. Als weitere Autos hinzukommen, taucht sie sofort wieder ins Flussbett ab.

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Wie gut sich diese Tiere verstecken können ist wirklich unglaublich: Nashipae wandert fast unbemerkt an uns vorbei in Richtung ihres Jungen. Lars entdeckt sie nur kurz am Flussufer und schon ist sie wieder verschwunden. Wir fahren an die entsprechende Stelle, wo sie gut versteckt in einem Grasbüschel sitzt. Dort ist sie nur zu entdecken, wenn man genau weiß, dass sie dort ist und das Fernglas benutzt. Vielen ankommenden Fahrzeugen gelingt es nicht, sie zu entdecken, obwohl George sich ausgiebig mit allen Guides austauscht.

Am Horizont sehen wir eine große Herde Zebras heranziehen. Nun wird auch klar, warum sie sich in diesem dichten Grasbüschel versteckt: es ist strategisch gut an einer Stelle gelegen, an der die Zebras den Bach queren könnten - jedenfalls falls diese sich nicht durch die vielen wartenden Autos gestört fühlen.

Während wir warten, dass die Zebras näher kommen, kommt auf der anderen Seite ein Hippo vorbei. Das Tier bei Tag in der Savanne zu sehen ist nochmal beeindruckender als es im Wasser zu beobachten. Krass, wie massig das Hippo ist, aber auch wie schnell und sogar ein wenig elegant es sich bewegt.

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Gegen acht folgt eine Überraschung: unser Frühstück wird geliefert! Die Dame von der Lodge steigt aus ihrem Auto aus und reicht uns unser Essen rein, nur wenige Meter von der lauernden Leopardin entfernt.

Zwischenzeitlich sind die Zebras tatsächlich am Hide von Nashipae vorbeigezogen. Stattdessen nähern sich mehrere Giraffen, von der eine sogar in gebückter Haltung mit dem Rücken zur Katze frisst. Ein Angriff bleibt aber aus, da die Giraffe als Beute einfach zu groß für sie ist.

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Nachdem wir zwei Stunden gewartet haben, in der Hoffnung, dass etwas passiert, verpassen wir fast, wie die Leopardin das Grasbüschel verlässt und sich wieder in Richtung ihres alten Riss zurückzieht. Ein schnelles letztes Foto gelingt aber doch. Danach haben wir vom Warten genug und brechen auf, um zu frühstücken.

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Vorher machen wir aber noch einen kleinen Abstecher zu der Stelle, an der gestern die Löwin mit ihren sehr kleinen Cubs lag. Die Familie inklusive der prächtigen Männchen ist zuhause, liegt aber nur unfotogen rum. Die Jungen sind nicht zu sehen.

Dafür stoßen wir aber wenig später auf zwei Löwinnen und einen in der Mara wohl seltenen Riedbock.

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Wir erreichen wieder die Grenze zur Serengeti und machen an einem offiziellen Picknickplatz Pause. Es ist erschreckend, wie viel Müll hier herumliegt! Ich begreife einfach nicht, wie man seinen Sch.... einfach in die Landschaft werfen kann oder ihn nicht wieder einsammelt, wenn er beim Frühstücken von der Motorhaube fliegt! Die Serena Lodge leistet dabei leider auch keinen Beitrag zum Schutz der Natur: Statt wie im Bella Camp das Essen in Tupper zu verpacken, sind unsere Essenspakete komplett einweg-verpackt. Und auch das Essen selbst war im Bella Camp deutlich besser: Das Frühstück hier kann ich nach zwei Tagen schon nicht mehr sehen.

Wir fahren wieder in Richtung Serengeti und wenig später haben wir endlich eine Sichtung, auf die wir schon lange gewartet haben: große, entspannte Elefantenbullen in einer freien Ebene mit niedrigem Gras. Nach ein paar „normalen“ Fotos bauen wir an meine Kamera ein Weitwinkelobjektiv und ein Stativ. Lars hält die Kamera mit dem Stativ kopfüber aus dem Fenster und ich bediene sie über WLAN mit meinem Handy. Die bodennahe Perspektive in Kombination mit dem Weitwinkel lässt die ohnehin prächtigen Bullen noch imposanter aussehen. Leider zeigt mein Handy das Bild immer ziemlich zeitverzögert an, sodass es gar nicht mal so einfach ist, die eigentlich großen und relativ langsamen Motive überhaupt zu erwischen.

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Wenig später stoßen wir auf einen Milchuhu, der mitten in der Savanne sitzt. Leider fliegt er gleich auf und in die nächste Akazie, wo er im dichten Geäst nicht besonders schön abzulichten ist.

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Diese beiden Kronenkraniche sind da dankbarere Motive, sogar mit Spiegelbild.

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Unsere Mittagspause verbringen wir wieder inmitten von tausenden Zebras. Wir haben es aufgegeben, die riesige Anzahl von Zebras auf Chip bannen zu wollen und konzentrieren uns auf einzelne Grüppchen.

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Bevor wir zurück zur Lodge fahren, müssen wir natürlich noch mal schauen, ob wir Nashipae nicht noch mal finden. Tatsächlich finden wir sie mit ihrem Jungen im Baum. Mit viel Mühe sind zwei Schwanzspitzen zu erahnen. Zum Glück sind die zwei also wieder vereint.

Auch bei den Löwen Cubs müssen wir natürlich noch mal vorbeischauen. Es haben sich aber alle Löwen in einen großen Busch verzogen.

Nach dem langen Tag sind wir total KO und legen uns erstmal wieder an den Pool. Ein fetter Regenschauer vertreibt uns aber von dort und so legen wir uns auf‘s Bett - und entschließen uns, heute das Dinner sausen zu lassen. Wir schlafen schon um sieben ein und werden nur noch mal um neun durch einen Anruf aus dem Schlaf gerissen: die Rezeption fragt an, ob wir noch zum Dinner kommen? Wer hätte das gedacht, dass man sich in dieser großen Lodge Gedanken macht, wenn Gäste nicht zum Abendessen erscheinen!
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zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2026
396 Beiträge · seit 202131. März 2024 ·
FotoGnu schrieb:10.11.23 Auf dem Weg ins Triangle
Wir erreichen die Lodge und der Kulturschock ist noch schlimmer als erwartet: so viele Menschen! Wir sind in einer gut geölten Tourismus-Maschinerie gelandet, die aber so gar nichts mit der persönlichen Atmosphäre im Bella Camp zu tun hat. Puh!

Die Zimmer sind im Reihenhaus-Stil angelegt und ziemlich klein. Dafür mit viel Licht, Mosquito-Netz, Wasserkocher und Fön ausgestattet. Außerdem gibt’s auch morgens in der Dusche und am Waschbecken warmes Wasser. Diese Annehmlichkeiten hatten wir vorher zwar nicht vermisst, aber wir lassen sie uns gerne gefallen.
Den neuesten Bildern nach zu urteilen ist das aber Klagen auf sehr hohem Niveau ... 😉
396 Beiträge · seit 202131. März 2024 ·
FotoGnu schrieb:12.11.23 Serena Mara Lodge
Wir fahren wieder in Richtung Serengeti und wenig später haben wir endlich eine Sichtung, auf die wir schon lange gewartet haben: große, entspannte Elefantenbullen in einer freien Ebene mit niedrigem Gras. Nach ein paar „normalen“ Fotos bauen wir an meine Kamera ein Weitwinkelobjektiv und ein Stativ. Lars hält die Kamera mit dem Stativ kopfüber aus dem Fenster und ich bediene sie über WLAN mit meinem Handy. Die bodennahe Perspektive in Kombination mit dem Weitwinkel lässt die ohnehin prächtigen Bullen noch imposanter aussehen. Leider zeigt mein Handy das Bild immer ziemlich zeitverzögert an, so dass es gar nicht mal so einfach ist, die eigentlich großen und relativ langsamen Motive überhaupt zu erwischen.
Vielen Dank für diese Foto-Idee, das muss ich bei meiner nächsten Safari - noch ungeplant - ausprobieren. Deine Fotos aus dieser Perspektive sind klasse und haben das gewisse Etwas, was den Normalo-Fotos fehlt. Man sieht ihnen die Extrameile an, die Du dafür gegangen bist. Hört sich allerdings recht umständlich an.
zuletzt bearbeitet 31. März 2024
Themenstarter404 Beiträge · seit 202131. März 2024 ·
JP K schrieb:
Den neuesten Bildern nach zu urteilen ist das aber Klagen auf sehr hohem Niveau ... 😉
Jegliches Gemecker in diesem Bericht ist Klagen auf sehr hohem Niveau! 😉
Aber ehrlich: die Serena Lodge war einfach nicht unser Ding! Die Lage, der Ausblick und die vielen Tiere im Lodge Garten gefielen uns super gut. Aber wenn wir die Wahl haben zwischen einem kleinen und einfachen Zeltcamp wie dem Bella Camp und einer großen und komfortabel ausgestatteten Lodge wie der Serena Lodge, entscheiden wir uns immer für das Zeltcamp. Und was das Essen angeht, sind wir absolut nicht verwöhnt, aber die vegetarischen Breakfast- und Lunch-Boxen der Serena Lodge waren wirklich unterste Schublade.
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Themenstarter404 Beiträge · seit 202131. März 2024 ·
JP K schrieb:
…Hört sich allerdings recht umständlich an.
Ja, ist es auch wirklich. Und durch die zeitliche Verzögerung auch schlecht zu steuern. Wahrscheinlich gibt es dafür auch andere technische Lösungen, aber für die wenigen Gelegenheiten, würden wir kein Extra Equipment kaufen wollen. Wobei wir auch Fotografen gesehen haben, die diese Technik bei einer Löwensichtung angewendet haben. Das würden wir aber auf gar keinen Fall machen, denn in der Nähe von Großkatzen irgendwas aus dem Fenster zu hängen, kann mit Sicherheit auch schief gehen. 😮
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