Chaos. Pannen und schöne Momente von NAM bis SAM

Reisebericht 104 Antworten · 16,4k Aufrufe · gestartet 12. Sept. 2023 von tiggi
1’525 Beiträge · seit 201129. Nov. 2023 ·
Guten Tag Tiggi,

darf ich mal fragen, warum Ihr das Lukasa Guest House in Lusaka diesmal nicht besucht habt.....?

LG............................BMW
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201129. Nov. 2023 ·
BMW schrieb:Guten Tag Tiggi,

darf ich mal fragen, warum Ihr das Lukasa Guest House in Lusaka diesmal nicht besucht habt.....?

LG............................BMW
Hallo BMW,
wir sind direkt aus dem Kafue bis zum Pioneer Safari Camp gefahren, weil dieses schon auf dem Weg nach Osten liegt. Eine Übernachtung im Lukasa wäre ein kleiner Umweg gewesen.
Startet man bereits im Pioneer Safari Camp, vermeidet man den Stadtverkehr, wenn man morgens bis Mfuwe fahren möchte. Das bedeutet man spart gut 1,5 Stunden.
Auf dem Rückweg haben wir aber im Casa Lukasa dort eine Station eingelegt.

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2023
1’866 Beiträge · seit 201629. Nov. 2023 ·
Hallo Biggi,
was für eine wunderschöne Wildhund-Sichtung! Vielen Dank fürs Zeigen dieser putzigen Zeitgenossen.

Liebe Grüße
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de Aktuell im Forum: Madagaskar 2026 https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307123-der-achte-kontinent-madagaskar-2026 SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
5’062 Beiträge · seit 201430. Nov. 2023 ·
Hi Biggi,

die Welpen sind ja niedlich!
Wir wollen heute noch in den Nsefu Sektor fahren und machen uns auf dem Weg. Noch ahnen wir nicht, dass wir dort dieses Jahr nicht ankommen.
Oh, das hört sich aber gar nicht gut! 😮 Hoffentlich spannst du uns mit der Auflösung nicht zu lange auf die Folter!

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201130. Nov. 2023 ·
Nsefu Sektor?

Wir verlassen die Wilddogs (oder haben sie uns verlassen? 🙄 ) und fahren durch Mfuwe.

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Die Holzkohlenhändler sind auch schon unterwegs.
Irgendwo zwischen kleinen Hütten zweigt ein Pfad in Richtung Nsefu Sektor ab. Wir fahren zwischen brennenden Feldern und viel Staub hindurch. Kleine einfache Hütten säumen den Weg. Die Felder sind abgeerntet.

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Ein kleiner Fluss muss durchquert werden, es steht noch ein Rinnsal darin.

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An der nächsten "Ecke" durchfahren wir etwas mehr Wasser. Das Wasser spritzt bis ans Fenster.
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und dann geht es wieder geradeaus, bis plötzlich der Weg endet....

Aufgrund der starken Regenfälle im Mai steht hier noch viel Wasser. Wir steigen aus und betrachten das Gewässer, wollen den Fluss durchwaten.

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Ok, mit dem Auto und Schwung kommen wir durch, doch was ist mit dem Rückweg?
In Uganda sind wir auf solchen Lehmwegen gerutscht oder konnten mit Anlauf langsam und gleichmäßig fahren.
Wir überlegen kurz und schließlich meint mein Mann, für den Rückweg bräuchte er viel Schwung, um die Steigung zu schaffen. Der Weg besteht aus rutschigem Lehm.

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Wir diskutieren hin und her, schließlich meint Manfred, er kann im Fluss keinen Schwung holen und die Gefahr stecken zu bleiben sei zu groß. Hin ja, zurück nein! 😈 Vielleicht hätten wir es geschafft!
Inzwischen sind schon Passanten angekommen, die uns mitteilen, wir können durchfahren. Doch zurück? - davon spricht niemand. Unser Canopy-Aufbau ist gerade hinten sehr schwer und hängt über, so dass es ein Risiko sein könnte.
Was sollen wir machen? Sollen wir es wagen? Ach, so risikofreudig sind wir nicht mehr! 😗

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Ganz schön steil! Wir sind schon oft hier entlang gefahren, diese Steigung hatten wir gar nicht mehr in Erinnerung, aber in den anderen Jahren gab es auch nicht so viel Wasser.
Schließlich verzichten wir auf den Nsefu Sektor und drehen um.
Im Fluss wird Wäsche gewaschen und Wasser zum Kochen geholt.

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Wir fahren zurück nach Mfuwe und nutzen die Zeit im Ort.
Nachdem mein Mann heute Morgen etwas unachtsam mit der Leiter unseres Autos war, wird hier noch eine Nachbesserung nötig sein und wir halten beim Metallbauer an der Straße.
Schaut man den Menschen bei der Arbeit zu, so hofft man immer, dass kein Arbeitsgerät aus der Hand fällt. Geflext wird in Flip-Flops, geschweißt ohne ausreichend Augenschutz!

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Betten scheinen gerade im Angebot zu sein!

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Die Schiene für unsere Leiter muss gerichtet werden.

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Danach fahren wir auf die Campsite zurück,
am Nachmittag geht es zum Night Gamedrive in den South Luangwa - again! (demnächst)

Biggi
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zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2023
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201103. Dez. 2023 ·
Night Gamedrive

Beim heutigen Gamedrive sitzt noch ein junges Pärchen aus GB auf dem Fahrzeug. Die beiden reisen 8 Wochen durch die Länder des südlichen Afrika und buchen nur Gamesdrives in den Parks. Wir verlassen wieder pünktlich um 16.00 Uhr den Platz und steuern zuerst den Bau der Wilddogs an, doch leider sind noch alle Tiere unterwegs. Wir sehen keine Doggis.
Dann geht es in den Park. Am Gate müssen wir noch die Parkfees bezahlen, mit 30 US$ pP nicht immer ganz billig.
Unsere heutige Tour führt nach Westen, immer am Fluss entlang. Wir fahren recht weit, bis wir auf die ersten Tiere treffen..

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Eine Löwenfamilie ruht im Gras, leider sehr verdeckt. Ein Stückchen weiter finden wir die Reste eines Büffels.
Es wird leider schon dunkel...

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Mit Hilfe des Scheinwerfers sind noch ein paar schwache Bilder möglich.

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Die Löwchen sind bereits gesättigt, der Riss muss vom Nachmittag sein. Hin und wieder trifft aber ein Gruppenmitglied zum Nachtisch ein, die Begrüßung findet jedes Mal statt.

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Als aber der Papa erscheint, verjagt er die jüngeren Löwen. Nun muss er speisen...

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Leider müssen wir den Platz bald verlassen, weil andere Safarifahrzeuge hinter uns warten. So ist das dort eben!
Auf dem Weg, direkt neben dem Auto liegt aber eine sehr satte Löwin..

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Zwischen den ersten Bildern, als die Löwen im Gras lagen und dem Büffelkill, sind wir zum Sundowner an den Fluss gefahren. Auf dem Rückweg hatten wir dann noch ein kleines Häschen im Scheinwerferlicht.

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Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2023
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201104. Dez. 2023 ·
Ein neuer Tag im South Luangwa NP

Ein neuer Tag bricht mit einem tollen Sonnenaufgang an. Wir wollen wieder in den Park. Tiere machen süchtig, immer in der Hoffnung etwas Spannendes zu entdecken.
Wir fahren noch einmal in die Richtung, in der wir die Löwen gestern sahen. Aber heute morgen müssen wir nicht weit fahren, schon bald liegt eine Löwin an einer Kreuzung , ca. 5 KM von dem gestrigen Büffelkill entfernt. Ob sie dazu gehört, vermuten wir nur.

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Sie schaut desinteressiert und verschlafen, aber das ändert sich schnell, denn schon bald trudeln weitere Tiere ein.

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Auch der große Boy erscheint bei seinem Rudel

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auch ganz kleine Löwchen sind dabei, leider auch ein paar Safarivehikel (aber wie immer bleiben sie nur kurz)

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Dann erscheint plötzlich noch ein König der Löwen

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Aber für einen König kann er sich nicht benehmen!! 🤩

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Diese Löwin ist etwas unruhig. Es fehlen wohl noch ein Kindchen...

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Langsam scheint die Familienstube gefüllt zu sein, oder fehlt doch noch jemand?

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Da erscheint ein Träumer.... so süß! 😘
Es sind bestimmt 14 Tiere in jedem Alter.
Letzte Nacht sahen wir nicht so viele Tiere, aber vielleicht waren sie doch in der Nähe des Büffel -Kills.

Natürlich liegen sie schlapp im Gras, wenn sie tatsächlich alle von dem Büffelmenü gespeist haben.
Bei genauer Betrachtung erkennen wir an einzelnen Tieren immer wieder Wunden und Verletzung, die natürlich auch von den Dornen der Sträucher stammen können.

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Pfui, der König muss noch viel lernen 🤪

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Alle Tiere sind zusammen, da kann auch die Mutti ruhen

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Auch bei den Tieren scheint Piercing modern zu sein, eine Zecke am Ohr! 🤩

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Der oder die Kleine hat noch die typische rosafarbene Nase, als Zeichen fürs junge Alter.

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Huhu, du siehst mich nicht!
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es bewegt sich jemand mit Mähne!

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Inzwischen sind schon ein paar Stunden vergangen, die Löwen bewegen sich etwas, immer mit dem Schatten wandernd.
Spannend zu sehen ist, wie sie sich begrüßen, kuscheln oder den Kleinen einen Platz freiräumen. Wir bleiben tatsächlich bis zum Mittag in der Umgebung. Zwischendurch fahren wir einmal an den Fluss, weit genug entfernt, um einen Cappuccino zu kochen.
Und damit es nicht zu langweilig wird, es gab auch dort andere Tiere ...

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Traumhafte Landschaft!

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Etwas größere Echsen, zu Lande und im Wasser

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Weiter nach der Pause!

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2023
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201104. Dez. 2023 ·
Vorsicht noch mehr Löwen! Wer keine mehr sehen mag, kann diesen Abschnitt überspringen. Es folgen noch andere Tiere in den nächsten Tagen!

Nach unserer Pause am Fluss kehren wir noch einmal zu den Löwen zurück
Die ersten Tiere entfernen sich bereits und verteilen sich im Busch.
Wieder einmal waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort 😉
Wunderbar so unmittelbar am Geschehen zu sein!

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Manche liegen noch im Tiefschlaf.

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Der Kleine kommt auch wieder aus seinem Versteck.

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und läuft straight zur Milchtheke

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Ein älteres Geschwisterchen scheint auch durstig zu sein und legt sich dazu!
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löwischer Morgengruß "Moin"!
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Ich denke es reicht jetzt.
Für uns war es wieder ein fantastischer Tag im Park.
Gegen 15.00 Uhr sind wir ganz erschöpft im Camp zurück. Den Nachmittag haben wir keine Lust noch einmal in den Park zu fahren. Auch auf der CS gibt es immer etwas zu entdecken. Elefanten, Hippos und die frechen Affen sorgen für Unterhaltung. Außerdem genießen wir den atemberaubenden Blick über den Fluss.

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Biggi

Fortsetzung folgt!
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2023
2’401 Beiträge · seit 201108. Dez. 2023 ·
Hallo Biggi,
Du hattest am 15.11. in einer PM wegen eines Treffens Anfang Januar hier auf Teneriffa angefragt. Ich hatte Dir am selben Abend ausführlich geantwortet. U.a. hatte ich Dir erklärt, dass wir wegen Véros prekärem Gesundheitszustand momentan keine konkreten Verabredungen treffen können. Nun habe ich seitdem nichts mehr von Dir gehört. Da ich nicht glauben kann, dass Du so unhöflich bist, diese Antwort einfach zu ignorieren, gehe ich davon aus, dass Dein Postfach nicht zugänglich ist und melde ich mich auf diese Weise bei Dir.
LG aus Puerto de la Cruz
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2023
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201109. Dez. 2023 ·
Hallo Karsten und Vero,
ohje, das tut mir schrecklich leid, ich antworte jetzt per PM.
Gruß Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201109. Dez. 2023 ·
Und noch ein Tag im South Luangwa!

Und wieder geht die Sonne als rot-oranger Ball auf! Wir wollen erneut ein paar Stunden im Park verbringen. Schließlich gibt es noch Ecken und Wege, die wir bisher nicht besucht haben. Schon allein die Landschaften sind so abwechslungsreich und wunderschön, dass man nicht immer viele Tiere benötigt. Ein bisschen Tierdeko ist aber sicher.
Bereits um 6.30 Uhr sind wir über die Brücke in den Park gerollt. Heute soll es in den Ostteil des Parks gehen. Die Entfernungen sind hier sehr groß und es gibt leider keine Campsites im Park. Wer also nicht auf einer der teuren Luxuslodges nächtigt, muss immer wieder aus dem Park fahren.
Inzwischen haben sich so viele Fotos angehäuft, ein Datum variiert und ich hoffe, dass ich nicht irgendwelche Tiere doppelt sende? Ich fotografiere mit mehreren Kameras und sortiere anschließend die Bilder nach Regionen.
Es geht ein paar Kilometer nach Osten, immer am Luangwa entlang...
Heute morgen ... erblicken wir eine Hyäne, offensichtlich ist sie mit irgendetwas beschäftigt. Bei näherem Hingucken sehen wir Geier.

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Als wir weiter nach links schauen, sehen wir weitere Geier eine Versammlung abhalten 😈

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Unsere Hyäne frisst und tatsächlich lauern im Gebüsch weitere Hyänen. Sie trauen sich aber nicht an die Reste des Kills und warten, so wie die Geier.
Die Hyäne ist sehr nervös, entfernt sich ein wenig vom Fressen und schnell sind die nächsten Fresser da...

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Ebenso rasant verjagt sie die Vögel...

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Jetzt hat sie aber genug, schnappt sich den frischen Rippenbraten und geht...

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Nur schnell weg von den gierigen Geiern, mag sie denken 😊 🤪

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Die Geier picken die Reste weg

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Guten Appetit!

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Schließlich läuft sie genau am Auto vorbei und verschwindet in die andere Richtung
Auch wir fahren weiter und blicken in die Seen und den Fluss...

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Hübsch dekoriert mit Wasserlilien und anderen Wasserpflanzen 🙂

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Immer wieder nett anzusehen sind die flauschigen Pukus
Wasser-crossing machen die Elefanten...

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Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2023
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201110. Dez. 2023 ·
Danke, danke, an alle Daumendrücker und besonders an unsere 12-jährige Freundin aus Genf! 😘 😘 😘

Landschaften im South Luangwa

Das Luangwatal ist so vielfältig.
Bei den jährlichen Hochwassern werden Baumstämme mitgerissen. Sie sehen wie kleine Kunstwerke im Wasser aus, besonders schön wirken sie im Abendlicht.
Der Fluss tritt regelmäßig über die Ufer, so dass sich kleine "Teiche", Lagunen bilden. Sie bleiben als Lebensraum für die Hippos, Krokodile und Vögel zurück. Auf dem Weg nach Osten umfahren wir häufiger solche Feuchtgebiete.
Manchmal ist die Landschaft völlig trocken, nur kleine Grashalme schauen aus dem Untergrund und dienen als Futter für die Antilopen. Die Böden sind nicht unfruchtbar.
Dann durchkreuzen wir wieder dichtes Buschwerk oder Mopanewälder und ca. 42 Km entfernt von der Mainroad durchfahren wir einen wundersamen Ebenholzwald.
Dann folgt wieder eine erodierte wüstenähnliche Landschaft. Ständig folgen wir den Wegen durch ausgetrocknete Flussbetten.
Es ist so fantastisch hier!

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Und wieder ein Blick in den Fluss!

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Weite übersichtliche Flächen, an denen man auch ein Picknick machen kann
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Dann wird einem bewusst wie stark die Regenfluten sein können...

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Wurzeln werden unterspült

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.. und gänzlich frei gelegt. Das überlebt der Baum (erstaunlicherweise manchmal!), aber nicht jedes Tier...

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Kurz vor erreichen des Ebenholzwaldes stoßen wir auf diese Elefantenfamilie.
Elefanten sind reichlich und immer anzutreffen!
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Hornraben bewohnen die Bäume und den Boden

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Und manchmal gibt es auch im Park einen Stau, man muss schon geduldig sein! 🤩
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Und wieder ein trockenes Flussbett!


Fortsetzung folgt!
Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2023
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201120. Dez. 2023 ·
Abschied vom South Luangwa

Unseren Aufenthalt haben wir noch um einen Tag verlängern können, aber nun heißt es endgültig Abschied nehmen.
Wir fahren noch einmal entlang des Flusses, kehren auch eine Runde im Westteil durch den Park und treffen dabei auf die uns schon bekannten Gesellen.

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Familie Wasserbock ist bereit zum Shooting! 😉
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Kurz vor der Brücke befindet sich ein kleiner See, zugewachsen, aber mit Hippos

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Lillytrotter und weitere Wasservögel bevölkern ebenfalls den See

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Und manchmal geht Hippo spazieren... 🤩

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Im westlichen Teil des Parks treffen wir erneut auf einzelne Löwen, die bestimmt noch zu dem großen Rudel gehören. Inzwischen liegen sie aber über 5 Kilometer voneinander getrennt. Vielleicht sind es auch andere Tiere. Wir bleiben nicht lange, da die Tiere noch im Tiefschlaf sind und keine Aktivitäten zeigen. Außerdem liegen sie zu weit von der Straße entfernt, um Einzelheiten zu sehen,

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Diese Löwin ist die einzige, die sich räkelt, aber die Augen bleiben geschlossen. Weitere Tiere lagen ca. 4-5 Km weiter faul im Gras.
Einen scheuen Kudu verfolgen wir in den Busch, dort stehen dann plötzlich vier, ansonsten sind nicht viele Tiere unterwegs. Leider bieten sie kein Fotomotiv und zeigen nur ihren Puschelschwanz!

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Verlässt man den Park über die Luangwabrücke, kann man ein paar Fischer beobachten.

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Bis zum Wildlife Camp benötigt man ca. 20 Minuten, biegt man von der Mainroad ab, kommt man an einem See vorbei.
Auf dem Weg in den Park sahen wir dort Elefanten

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und auf unserem Weg zurück zum Camp steht dort eine Büffelherde und stillt ihren Durst.

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Unser letzte Abend ist nun angebrochen, den wir gemütlich am Luangwa verbringen und noch einmal die Erlebnisse reflektieren. Es war wieder eine ereignisreiche und tolle Zeit. Der Platz am Fluss ist einfach unschlagbar, außerdem ist er mit 20 US$/Tag sehr günstig. Die Parkgebühr mit 75 US$/Tag kann man dann ganz gut ertragen. Schließlich haben Botswana oder Kenia ganz andere Gebühren. Die Tierwelt hat uns extrem erfreut und für die lange Anreise voll und ganz entschädigt.

Am nächsten Tag verlassen wir sehr traurig das Tal, aber unsere Herzen sind gefüllt.
Über Chipata, Chimwemwe, Lusaka und Livingstone fahren wir nach Simbabwe und erleben noch ein paar tolle Tage im Hwange National Park. Davon aber demnächst!

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 20. Dez. 2023
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201110. Jan. 2024 ·
Liebe Fomis,
ich wünschen allen, die hier fleißig lesen, ein frohes, gesundes und abenteuerreiches neues Jahr 2024. 😘
Nach unserer Keniareise im Oktober und einem Kurzaufenthalt auf Teneriffa, muss ich endlich die Sommerreise 2023 zu Ende bringen,
Es fehlt irgendwie immer an Zeit, aber nun folgt das Ende in einigen Etappen. Es ist auch nicht mehr so spannend, da hier ja schon viele Berichte über die Destination vorhanden sind. Simbabwe wird noch etwas ausführlicher, dann geht es schneller!

Weiterreise über Lusaka und Livingstone nach Hwange/Simbabwe

Wir verlassen den South Luangwa über Chimwemwe, dort haben wir eine Nacht verbracht, um am nächsten Tag durch Lusaka bis zum Casa Lukasa am Südrand der Stadt durchzufahren.
Unterwegs wird an der Straße so allerlei Essbares oder weniger Appetitliches 🤩 angeboten:

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Frisch frittierte Mäuse!!! Mit Fell und Schwanz 😈

Im Casa Lukasa haben wir bereits vor einem Jahr gestanden und zwei wundervolle Tage erlebt. Auch dieses Mal wird es wieder sehr familiär nett.
Der Weg aus Lusaka heraus gestaltet sich allerdings dieses Mal sehr zeitaufreibend, nur langsam kriechen wir durch den Verkehr der Innenstadt. Ampeln werden hier häufig ignoriert, viele Straßenverkäufer drängen sich auf, klopfen an die Autoscheiben und wollen uns lauter Dinge anbieten, die kein Mensch benötigt. 😈 Plötzlich rennen sie schnell weg, wir erleben, wie die Polizei tatsächlich zwei Schuhverkäufer verhaftet und mitnimmt.
Bei Harry treffen wir zwei Pärchen aus SA und Frankreich, Overlander, auf größerer Tour. Harry hat ein bisschen umgebaut und ein neues Toiletten- und Duschhäuschen gebaut. Sehr schön! Beim Gin Tonic tauschen wir die neusten Ereignisse und Erlebnisse mit den anderen aus. Seine Lebenspartnerin Gehrke und die Nichte aus den NL kommen ebenfalls dazu. Auch im letzten Jahr war die Nichte zu Besuch. Einen neuen sehr verspielten Welpen gibt es hier ebenfalls. Wir verbringen wieder nette Stunden miteinander.

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Für uns ist das die beste Adresse in und um Lusaka zum Übernachten. Eine sehr gepflegte Anlage, mit netten und unkomplizierten Menschen und sollte man irgendwie Hilfe benötigen, so weiß Harry immer einen Rat.

Livingstone ist unser Ziel, es geht weiter nach Simbabwe, aber ganz entspannt.
Bis Livingstone sind es 477 Km und noch einmal 33 Km bis zu einer freien Campsite. Die T2 ist eine vielbefahrene Straße mit häufigen Polizeikontrollen, später biegen wir auf die T1 in Richtung Mazabuka ab. Schöne Landschaft und gute Straße, aber links und rechts des Weges viel Müll. Hinter Mazabuka begegnen uns die bekannten Potholes. Der erste Ort ist noch top, dann absolut alles, was an Müll zu sehen ist. So viel Müll mitten im Ort ist unvorstellbar. Eine riesige Müllhalde, auf der Menschen leben.
In Livingstone besuchen wir drei verschiedene Campsites, alles ist „fully booked“ oder wegen Renovierung geschlossen. Schließlich haben wir die Nase voll und fahren aus Livingstone heraus auf das N`kwazi Camp.
Ganz herzlich werden wir hier empfangen, bekommen einen sehr schönen Campingplatz und genießen den Nachmittag am Fluss in netter Gesellschaft. Eigentlich wollten wir nicht so weit aus der Stadt herausfahren, da wir am nächsten Tag die Grenze nach Simbabwe passieren wollen. Doch es lohnt sich wirklich zu dieser schönen CS zu fahren. Wir kennen sie schon von anderen Besuchen und sind immer wieder begeistert von der Sauberkeit und Pflege dieser Anlage.
Wir erfahren, dass seit dem 1.7. neue Eigentümer die Lodge übernommen haben. Es sind Südafrikaner, die auch eine Lodge in Sa betreiben. Der Manager stammt aus Pietermaritzburg und arbeitet gerade ein junges Mädchen in die „Geschäfte“ ein. Es bleibt aber Zeit, um sich mit den Gästen an der Bar zu treffen!
Ein südafrikanisches Pärchen erzählt, dass sie bereits in Berlin, Leipzig und Jena waren. Anlass war ein Bruce Springsteen Konzert! Es ist doch manchmal ganz witzig! 🙂 😉 Wir genießen die Gespräche mit anderen Gästen immer sehr.

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Große und schön angelegte Campsites, man steht immer auf Rasen
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Der Weg zum Restaurant und zur Bar

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Eine sehr schöne Anlage, auf der man auch länger verweilen kann.

Unser Tipp für die Stadt Livingstone: Hier ist immer viel Trubel, wer dort übernachten möchte, sollte unbedingt vorab reservieren!

Gegen 8.30 Uhr verlassen wir das N`kwazi Camp, besorgen noch ein paar Lebensmittel aus Livingstone, füllen den Tank und rollen langsam zur Grenze.
Die Abfertigung in Sambia erfolgt sehr schnell, dann fahren wir über die Sambesibrücke mit dem traumhaften Blick zu den Wasserfällen. Kurz hinter der Brücke halten wir, ich gehe noch einmal zu Fuß über die Brücke zurück, mache ein paar Fotos und lasse mich von dem Sprühnebel erfrischen.

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Die Einreise nach Simbabwe erfordert viel Geduld, obwohl wir nur 2 Schalter abzuklappern haben. Am Einreiseschalter bekommt man neben dem Stempel auch ein Visum in den Pass geklebt. Zwei Männer sitzen hier, der erste kassiert das Geld, der zweite klebt das Visum mit aktuellem Stempel ein.
Heute dauert es länger, vor uns steht ein Reiseleiter mit 19 Pässen amerikanischer Touristen. Für jeden einzelnen Pass muss der Beamte drei Zettel ausfüllen, per Hand! Das nimmt Zeit in Anspruch. Hinter uns steht eine 5-köpfige Familie aus Mexiko, die es eilig haben, weil sie zum Flughafen nach Victoria Falls müssen. In einer Stunde und 20 Minuten geht ihr Flieger nach Jo`burg. Die Frau ist völlig verzweifelt und schildert uns ihren langen Weg des Rückfluges, wir lassen die Familie vor, doch der Beamte hinter dem Schalter will unbedingt die Amerikaner abfertigen.
Plötzlich taucht der Fahrer der Familie auf, ein Scheinchen wechselt den Schalter und dann werden sie vorgezogen.
Wir warten bereits seit über einer Stunde, als neben uns am Schalter ein neuseeländisches Pärchen erklärt, das Visum kostet 110 US$, zahlbar nur in Cash.

Irgendwann reiche ich unsere Pässe durch den Schlitz und lege 110 US$ dazu. Der Beamte nimmt alle Unterlagen und beginnt mit seiner Arbeit, eine Quittung erhalte ich nicht. Bei der Ausgabe der Pässe, frage ich noch einmal nach dem Betrag für ein Visum für Europäer und einer Quittung. Da schaut mich der erste Beamte an, öffnet sein Hemd und gibt mit tatsächlich 50 US$ zurück. Er hat wohl gedacht, ich gebe wie der Fahrer vor uns auch, ein Trinkgeld!
An einem weiteren Schalter geht es zügig, wir müssen 50 US$, zahlbar mit Kreditkarte, für eine Versicherung, Straßengebühr u-ä. zahlen. Insgesamt erhalten wir nur eine Bescheinigung.
Dann ist es auch für uns geschafft. Keine weitere Kontrolle, wir sind in Victoria Falls.
Wenn man nicht gerade eine Gruppe Reisender vor sich hat, kann die Grenzabfertigung sehr schnell erfolgen.
In den letzten Tagen hörten wir immer wieder, dass man für den Hwange Nationalpark Reservierungen benötigt, sonst dürfte man dort nicht übernachten.
Wir haben also als erstes das Wildlife Office in der Stadt angesteuert, um nach freien Plätzen zu fragen. Hier erfuhren wir, dass das gar nicht nötig sei und es auch noch ausreichend Plätze gebe. Das gilt allerdings nicht für die privaten Campsites. 🤪

Wir sind also sehr entspannt, müssen es nicht eilig haben und ahnen nicht, welche Katastrophe uns noch erwartet.
So entspannt beschließen wir noch einmal das Victoria Falls Hotel aufzusuchen und hier einen Lunch bei herrlicher Aussicht einzunehmen. Zuletzt waren wir 2014 mit unseren Kindern hier. Welch eine schöne Erinnerung!
Das Essen, das Personal vom Parkplatzwächter bis zur Kellnerin, alle sind sehr zuvorkommend nett. Bezahlt wird in US$, kein Schnäppchen, aber auch nicht überteuert.

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Auch der Besuch dieser Bar ist empfehlenswert, wenn man nicht mit dem Auto fahren muss!

Erst gegen 14.00 Uhr befinden wir uns auf der A8, die bis zum Flughafen in einem sehr guten Zustand ist, dann folgen immer mal wieder einige Schlaglöcher.
20 Km vor Hwange beginnt eine Großbaustelle, wir werden auf Gravel-Umleitungen geleitet. Es ist sehr staubig und trocken, deshalb ist ein Wasserwagen unterwegs. Leider hat der Boden viele Lehmanteile und wird nun sehr rutschig. Hier sind viele Gaswerke und Kohleminen, für den LKW-Verkehr wird die Straße instantgesetzt.
Im weiteren Verlauf werden wir über eine Abraumhalde in den Nationalpark geführt. Die Wege wurden verlegt, gegen 16.00 Uhr schreiben wir uns am Bome- Gate ins Buch ein. Die letzten Gäste sind hier vor einer Woche registriert.
Eigentlich ist es jetzt nicht mehr so weit bis zum Sinamatellea Camp, doch manchmal kommen ungeplante Dinge dazwischen und es dauert eben länger.

Davon demnächst!

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2024
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201117. Jan. 2024 ·
Simbabwe - Ausflug in den Hwange National Park
Oder das Chaos hat uns wieder! 🤪

Wir fahren entlang einer Hügelkette, viele Elefantenhaufen säumen den Weg, aber Tiere sind nicht zu sehen.
Es ist ruhig.
Doch, plötzlich ein Zischen! Was war das?
"Bitte nicht das , was ich sofort vermute!" - Ein Reifen ist geplatzt, genau hier können wir das nicht gebrauchen. Aber so ist ja immer, wann passt das schon?
Also müssen wir das Auto ausräumen, das Werkzeug ist natürlich nicht gleich griffbereit. Manfred löst die Radmuttern, es gelingt ihm mit der Stange den Reservereifen, der sich unter dem Auto befindet, zu lösen. Leider fehlen uns entsprechende Hebegeräte. Unser Wagenheber ist zu klein, der Highliftjack reicht auch nie. Wir arbeiten uns langsam voran. Ich suche Steine.

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Glück im Unglück, nennt man es, wenn zufällig in dem Moment ein weiteres Auto hält. Eine Patrouille der Wilddog Conservation, zwei kräftige Männer und die deutsche Christine, sitzen im Wagen. Sie fragen, ob sie helfen können. Was für eine Frage, wir hätte alleine viel länger benötigt.
Gemeinsam suchen wir nach Steinen, um den Wagen höher zu bekommen und bald ist der Reifen gewechselt. Die beiden machen so etwas fast täglich, erfahren wir. Für uns ist es die dritte Reifenpanne bei über 25 Reisen ins südliche Afrika!
Christine ist eine Deutsche, die sich für den Bestand der Wilddogs einsetzt und teilweise hier lebt. In Sinamatella lebt auch noch ein britisches Ehepaar, das hier an den Tieren forscht und inzwischen die simbabwische Staatsbürgerschaft erlangt hat. Wir lernen sie am nächsten Tag kennen.
In der Rezeption des Camps buchen wir uns für zwei Nächte ein, zahlen kann man hier mit Kreditkarte. Inzwischen ist es dunkel und bis zur Campsite sind es noch ein paar Meter zu fahren. Als wir dort ankommen, stehen bereits zwei französiche Familien und eine deutsche Familie dort. In der Dunkelheit stellen wir uns einfach neben das Schattendach.
Wir lernen später Nina und Kai genauer kennen. Nina ist so lieb und hängt uns eine Lampe zum Aufbau in den Baum, anschließend laden sie uns ans Feuer ein. Zusammen mit ihren Söhnen haben wir einen sehr netten Wein-Abend und sind wieder einmal sehr gerührt von den netten Menschen, die wir unterwegs kennenlernen.

Der nächste Morgen

Wir schlafen sehr gut, was vielleicht auch am Wein lag! 😊
Am nächsten Morgen helfen Kai und die Söhne beim Festzurren und Heben des geplatzten Reifens unter das Auto. Die Familie verabschiedet sich dann von uns, für sie geht es zurück nach Vic. zum Flughafen.
Wir nutzen den Vormittag zum Aufräumen und genießen diesen genialen Blick in die Tiefe zum Wasserloch. Immer wieder ziehen Elefanten dort entlang, aber auch auf der CS tut sich einiges.

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Ablutionblock, von innen sauber und renoviert.
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Vögel, Zwergmangusten, Baumhörnchen und Dassies sind sehr zutraulich und besuchen uns.
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Ein Specht sucht nach Nahrung

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Anfangs sind die Tiere nur neugierig und halten viel Abstand, nach und nach trauen sie sich näher zu kommen

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Auch die ganz kleinen Dassies haben Hunger 😘

Später kommt Christine noch einmal, um sich zu erkundigen, ob es alles gut ist. Sie empfiehlt uns noch eine Tour zum Masuma Dam zu unternehmen. Dort hat sie gerade eine 24 Stunden Tier-Zählung durchgeführt. Es sollen auch die Wildogs in der Nähe sein.

Biggi
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zuletzt bearbeitet 17. Jan. 2024
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201117. Jan. 2024 ·
Masuma Dam

Die Strecke lässt sich gut fahren, teilweise etwas bumpig, wellblechmäßig aber ok für einen Park.
Viele Elefanten und vor allem Kudus sehen wir.
Man passiert den Mandavu Dam, der ebenfalls eine hübsche Picknicksite besitzt. Diese kann man auch für eine Übernachtung buchen, doch das ist zum einen sehr teuer, zum anderen sind diese Sites schnell vergeben und hier waren kaum Tiere anzutreffen.

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Einheimische kommen zum Angeln her. In diesem Fall war es ein Angestellter des Sinamatella Camps.

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Abgestorbene Bäume ragen aus dem Wasser

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Ein paar Enten bevölkern den "See".

Der Masuma Dam hingegen hat einen tollen Hide vor einem großen Wasserloch mit Krokodilen und Hippos. Zahlreiche Elefanten laufen ihn an.
Wir bleiben hier, mit Getränken und Snacks gut versorgt, und in Begleitung einer deutschen Familie mit Kleinkind.
Zu sehen gibt es viel, ein spannender Film, der mir viele hundert Fotos beschert hat 😈

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Ziemlich aufgeregt flatterte diese Fledermaus durch den Hide 🤩
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Da man auch hier übernachten kann, gibt es einen Ablutionblock. An diesem wurde gerade repariert und gepinselt.

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Auf dem Rückweg erscheint dann ein Roadblock 🤩 , 2,7 Km vor der Campsite. Wir stehen hier und schaffen es gerade so bis 18.00 Uhr im Camp zu sein.

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Diese Dame musste sich direkt vor unseren Wagen stellen.

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Um uns herum tauchten immer mehr Löwen aus dem Gras auf.
Dann verschwanden sie aber wieder im hohen Gras und wir konnten weiter fahren.
Die Wilddogs fanden wir leider nicht, sie waren doch im Dickicht versteckt.
Eine heiße Dusche und ein netter Abend am Feuer mit den Geräuschen der Wildnis runden den Tag ab. Heute sind wir hier alleine.

Biggi
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zuletzt bearbeitet 17. Jan. 2024
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201117. Jan. 2024 ·
Am nächsten Morgen verlassen wir Sinamatella, fahren noch einmal zum Masuma Dam.

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Das Wasserloch ist sehr beliebt bei den Tieren, hier ist viel los und wir erfahren, dass auch bereits um 7.00 Uhr die Wilddogs zum Trinken kamen.
Eine Familie aus AÖ/D hat hier genächtigt. Sie sind mehrere Wochen im Park unterwegs und schlafen häufig auf den Privatplätzen der Picknickplätze. Diese muss man aber vorbuchen und es darf jeweils nur immer eine Partei hier stehen. Wir wollten eventuell am Dedeema Dam übernachten, doch eine Buchung ist nur über die Hauptcamps möglich. Zum Glück haben wir den Plan schnell verworfen, denn wieder einmal kommt alles anders als geplant. Unser Urlaub heißt ja auch „Chaos, Kälte, Pannen ….“.

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Noch ein paar tierische Eindrücke...

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Auch unterwegs ist einiges zu sehen..

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Biggi

Fortsetzung demnächst!
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zuletzt bearbeitet 17. Jan. 2024
Themenstarter1’560 Beiträge · seit 201124. Jan. 2024 ·
Immer noch im Hwange unterwegs

Nachdem wir lange am Masuma Dam waren, folgen wir der Straße zum Dedeema Dam. Ein kleines offenes Gehege. Es gefällt uns gar nicht. Ein paar Tiere kommen zum Wasserloch, aber es befindet sich auf gleicher Höhe wie der Platz. Die Sicht ist nicht so gut, außerdem kann man die Toilette gar nicht benutzen!!! Wir verweilen ein bisschen und schauen uns um. Auch hier ist ein kleiner Hide vorhanden.

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Eine sehr aufgeregte Kudu-Herde trifft zum Trinken ein, ein paar Perlhühner wuseln umher und am Rand lauern die Crocs.

Im Hintergrund laufen ein paar Impalas und weitere Kudus umher

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Der Weg zum privaten Robin`s Camp führt immer wieder über Betonbrücken. An deren Seite steht häufig noch Wasser und viele Elefanten nutzen diese Trinkquellen.

Im Auto haben wir ein TireMoni, ein Reifendruckkontrollgerät, installiert. Zufällig schauen wir drauf, als wir eine dieser Brücken passieren und bekommen einen riesigen Schreck! Ein Reifen verliert massiv Luft. Anhalten, aussteigen, schauen... 😈
Ein Blick zum Reifen, es ist sehr heiß heute und wir merken, da stimmt etwas nicht. Ein Reifen, fast platt und es zischt laut! Es ist aber dieses Mal nicht die Reifendecke, die geplatzt ist, ein Ventil scheint gebrochen zu sein.
Hatten wir nicht am ersten Tag die Ventile auswechseln lassen? Der Bruch hatte wohl nichts mit dem Wechsel zu tun. Mit etwas Silikon und einem Gummiklebeband haben wir das Ventil versucht zu flicken, ich habe das Band durch die Felge gezogen, so dass die Bruchstelle zusammengedrückt wurde. Leider habe ich keine Fotos gemacht. Es war aber eine echte tolle Buschreparatur, wie mir später in der Werkstatt bestätigt wurde.
Bis zum nächsten Camp waren es noch 16 Km, wir schauten permanent auf den TireMoni. Nachdem wir mit dem Kompressor wieder ausreichend Luft auf dem Reifen hatten, sind uns auf den 16 Km nur 0,9 bar verloren gegangen.
Im Camp sprach man von einer perfekten Buschreparatur. 😘 🤩
Wir haben dort gefragt, ob es in der Werkstatt eventuell ein Ventil gibt. Leider passte das vorhandene Ventil nicht. 😵 Das wäre aber auch zu einfach gewesen! Es gab kein passendes Ventil.
Unsere Idee, den geplatzten Reifen, der noch unter dem Auto hing, zu tauschen, zeigte sich als besonders kompliziert. Die Felge war ja noch in Ordnung, es gelang aber kaum, die Reifenteile davon zu entfernen. Hydraulikgeräte wie in Europa hatten sie nicht, also mussten die Männer, Thule und Chris, mit einer Flex die Reste entfernen. Die beiden Jungs haben wirklich Großartiges geleistet. Am Ende konnten sie tatsächlich die alte Decke auf die Felge ziehen. Mit einem Hammer wurde der Reifen in Form geschlagen. Ich bin sehr ängstlich, ob die Reparatur nicht wieder mit einem defekten Reifen endet?

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Nach einer guten Stunde hatte unser Auto wieder 4 heile Schuhe an. Als wir nach den Kosten fragten, winkten die Männer ab und meinten, es war ein „Challenge“ für sie. Wir gaben trotzdem ein hohes Trinkgeld. Wir waren so dankbar, dass sie es geschafft haben und wir unseren letzten Reservereifen immer noch im Auto haben, schließlich liegen noch einige Kilometer vor uns.

Das privatgeführte Robin`s Camp hat uns sehr überrascht. Wir haben einfache Unterkünfte im Hwange erwartet, hier ist die Anlage renoviert worden. Neue Duschen und gepflegte Toiletten, aber auch die Stellplätze sind alle in Ordnung. Es ist eine große Anlage und nicht so individuell, wie andere Plätze, aber durchaus zu empfehlen.

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Bar

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Gemütliche Lapa mit Bewachung...durch ein Wildtier!

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Zum Dinner haben wir das Restaurant getestet. Es ist nicht von Spitzköchen gemacht, aber man kann gut essen. 15 US$ haben wir pro Person gezahlt.
Eine separate Bar und ein Pool laden zum Verweilen ein. Am Pool liegen auf jedem Platz oder Liege Handtücher, die sauber und zusammengerollt auf Gäste warten.

Biggi
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