NAM-NW'22:"Die Strecke zieht sich ein bisschen..!"

Reisebericht 286 Antworten · 46,4k Aufrufe · gestartet 03. Aug. 2022 von Champagner
Themenstarter8’758 Beiträge · seit 201004. Aug. 2022 ·
CuF schrieb:
sondern weil du mich unterwegs auf diesen Satz als Titel hingewiesen hast. Danke dafür!
Liebe Bele, jetzt hab ich doch sehr lachen müssen!
Ich sah gestern den Titel dieses Berichts und dachte gelangweilt, dass da mal wieder jemand nach Streckenabschnitten/-zeiten etc. fragt und habe gar nicht reingeschaut! Sonst wäre nämlich ich als bekennender Champagner-RB-Fan Erste gewesen 😗 -
Siitze gerade im Zug nach Stuttgart. bin ein paar Tage in Pfullingen und schicke Dir Grüße nach Kirchheim
Friederike
Haha, du Nudel - 🤪 , das ist mal wieder typisch Friederike - und du weißt, dass ich das alles andere als böse meine 😘 !
Ist der Zug denn in Stuttgart angekommen und wenn ja, hattest du tatsächlich einen Sitzplatz? Sowas ist ja durchaus erwähnenswert bei der Deutschen Bahn. Immer gemäß dem Motto: "Genieße dein Leben in vollen Zügen!" 😛
Viel Spaß dir in Pfullingen!
Grosi schrieb:Hallo Bele
Natürlich bin ich auch dabei. Eine Reise von euch vier lasse ich mir nicht entgehen.
Jetzt bin ich gespannt auf die Fortsetzung.
Liebe Grüsse
Irene
Liebe Irene, die Fortsetzung folgt alsbald - schön, dass du auch mitliest! 🙂
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2022
Themenstarter8’758 Beiträge · seit 201004. Aug. 2022 ·
Anreise am 13. / 14. Juli 2022

Gebucht war Eurowings Discover ab Frankfurt mit einem LH-Zubringerflug von Stuttgart. Mein schlechtes ökologisches Gewissen 😣 wird ein paar Tage vor Abflug beruhigt, da dieser Flug gestrichen und wir auf einen früheren umgebucht werden, der aber einen Tag später auch gecancelt und durch einen Zug ersetzt wird. Nur dumm, dass im Bahnhof Stuttgart nach einem Oberleitungsschaden tagelang das pure Chaos herrscht und viele Verbindungen gestrichen werden.

Unsere zum Glück aber nicht 🙂 , und so haben wir nur ein bissle Stress, bis sicher ist, dass wir tatsächlich fahren werden und sind dann seeeehr früh in Frankfurt. Auch wenn wir nicht wie versprochen unser Gepäck gleich nach Ankunft des Zuges bei Lufthansa abgeben können (die wollten von Eurodisco-Gepäck nichts wissen), verläuft vor Ort ansonsten alles glatt. Wir starten mit nur einer halben Stunde Verspätung und machen es uns in unseren Reihe-18-Plätzen (sehr empfehlenswert) bequem (danke Ralf Panther für unsere erhellende Diskussion über dieses Thema 😄 😘 ). Das Essen ist auch okay und ich schlafe im Schein des aufgehenden Vollmondes, der direkt bei mir zum Fenster hereinleuchtet, sogar ein. Entsprechend entspannt komme ich in Windhoek an.

Dank unserer Reihe 18 können wir auch schnell aussteigen und brauchen kaum Zeit bei der Immigration. Auf mein Gepäck muss ich ein bisschen warten, aber sonst alles gut. Da wir die einzigen Bushlore-Kunden sind, können wir auch gleich mit dem Shuttle zur Autoübergabe fahren.
Wir hatten noch nie bei Bushlore gebucht und sind nun ziemlich gespannt. Ihr Badezimmer kann auf jeden Fall klar vor Savanna punkten.
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Die Fahrzeugübergabe ist sehr gründlich und zeitintensiv - hier unsere Kiste, ein Hilux DC Bushcamper Automatik, kurz bevor wir losfahren.
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Danach haben wir auf Einkaufen nur noch bedingt Lust 🤢 . Also packen wir nur das Nötigste, bzw. das, was uns nicht nervt, in den Einkaufswagen und verschieben den Rest auf den nächsten Tag in Otjiwarongo, um schnell nach Teufelsbach zu kommen.


Teufelsbach River Camp und der Vulkan Hunga Tonga-Hunga Ha’apai


Bevor wir zur Campsite fahren gibt es Kaffee und Kekse bei Irmela und Bruno. Die Schwester von Irmela und deren Mann aus Südafrika sind auch da – es herrscht Aufbruchstimmung, denn Teufelsbach ist verkauft. Im Haus wird ausgemistet und gepackt und Bruno ist damit beschäftigt, die Kühe zu verkaufen, da der neue Besitzer nicht farmen will. Was aus der Campsite wird, ist noch unklar, Irmela wird uns auf dem Laufenden halten, bzw. wir sollen bei Bedarf nachfragen.

Unter anderem erzählt Irmela auch davon, dass sie momentan immer einen ganz tollen Abendhimmel haben, ziemlich lange nach Sonnenuntergang beginnt wohl ein intensives Leuchten in verschiedenen Rottönen. Genau davon hatte mir Carina (die Frau von Heiko Genzmer von Bushways) kurz vor meiner Abreise erzählt und Heiko hat uns erklärt, woher das kommt: Das Phänomen ist auf die Überreste der enormen Auswurfwolke zurückzuführen, die beim Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga-Hunga Ha’apai Anfang dieses Jahres im Südpazifik entstanden ist.
*Ganz unten noch mehr dazu, falls es jemand interessiert.


Wir sind gespannt, ob wir das auch erleben dürfen und machen uns auf den Weg zum Trockenflussbett.
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Die Abläufe dort sind bekannt, wir grillen uns eine sehr leckere Käsebratwurst, die wir nicht bei KWS (von dort war unsere sonstige Fleischbestellung zuverlässig wie immer zu Bushlore geliefert worden), sondern im Supermarkt eingekauft hatten und versuchen, uns ein bisschen mit der Aufteilung das Hilux bekannt zu machen. Dieser wird mir in der ersten Nacht, bzw. am nächsten Morgen übrigens gleich mal einen Streich spielen 🤩 .


Lange nachdem die Sonne untergegangen ist, dürfen wir zum ersten Mal auf unserer Reise das Hunga Tonga-Hunga Ha’apai-Phänomen bewundern und es wird uns nahezu die ganze Tour über begleiten. Leider kann man das Glühen in der Luft, das auch die Landschaft nochmal zum Leuchten bringt, auf Fotos schlecht rüberbringen.
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Es hat mich aber so fasziniert, dass ich kurz mit dem Reiseberichttitel : „NAMIBIA Nordwest 2022 – der Hunga Tonga-Hunga Ha’apai lässt grüßen“ geliebäugelt habe. Das erschien mir aber dann doch zu sperrig 😉 und hätte eh nicht in die entsprechende Zeile gepasst – und außerdem wäre mein Bericht dann vielleicht sogar in die Rubrik „Andere Länder“ verschoben worden 🙄 .

Kurz versuche ich noch dem Nochfastvollmond gerecht zu werden.
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Da wir aber sehr müde sind und es auch recht kalt ist, klettern bzw. schlüpfen wir früh in unsere Behausungen! See you tomorrow morning!



* Der Unterwasservulkan brach am 15. Januar aus, explodierte mit ungefähr 100.000-mal mehr Energie als die Atombombe von Hiroshima, sendete eine Druckwelle aus, die den Globus mehrmals umkreiste, und erzeugte eine enorme Wolke aus Asche, Schwefeldioxid und Dampf, die über 30 Meilen erreichte hoch.
Aerosole, einschließlich Schwefeldioxid, aus der vom Vulkan freigesetzten Gas- und Aschewolke haben sich auf der ganzen Welt verteilt, unterstützt durch die immens starken und rekordverdächtigen atmosphärischen Wellen, die durch die Eruptionsexplosion erzeugt wurden. Es wurde gemessen, dass die Aerosole derzeit in der Atmosphäre etwa 10 bis 15 Meilen über der Antarktis vorhanden sind und vor dem Ausbruch nicht vorhanden waren.
Normalerweise sind es die Wolken, die sich in die lebhaftesten Farben verwandeln, wenn man einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang sieht, aber wenn stratosphärische Aerosole nach einem Vulkanausbruch vorhanden sind, streuen und beugen sie das Licht, wenn die Sonne untergeht oder über den Horizont steigt.
Diese farbenfrohen Dämmerungen sind als vulkanisches „Nachglühen“ bekannt, wobei die Menge an Dunst und Aerosol in der Luft die Farben bestimmt.
Die Aerosole und Feinstaubpartikel tief in der Atmosphäre streuen rote Lichtwellenlängen zurück. Blaues Licht wird gestreut und hinterlässt die rosa und roten Farbtöne des verbleibenden Sonnenlichts.
Ein ähnliches Phänomen ereignete sich nach dem Ausbruch des Vulkans Krakatau im Jahr 1883, als brennende Sonnenuntergänge auf der ganzen Welt zu sehen waren: Es wird sogar angenommen, dass der intensiv rote Hintergrund in dem berühmten Gemälde von Edvard Munch „Der Schrei“ daher rührt.

Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2024
1’114 Beiträge · seit 201604. Aug. 2022 ·
Herrliche Schreibe! Ich lese erfreut mit und musste doch ein paar mal lachen!
LG
Tanja
Namibia Oktober 2019 - Namibia April 2021! Schön war's Namibia Oktober 2021 - Süd-Namibia April 2023 Namibia September / Oktober 2025 - Namibia 2027 5 Wochen im April/ Mai, mal gucken wohin es geht!
550 Beiträge · seit 201704. Aug. 2022 ·
Hallo liebe Bele,

wir sitzen bei Kerzenschein und Rotwein auf unserer Terrasse in Hazyview, total kaputt nach der Anreise, aber überglücklich, in SA sein zu dürfen und lesen gespannt mit.

Ganz liebe Grüße
Kordula und Wolfgang 🙂
424 Beiträge · seit 201304. Aug. 2022 ·
Liebe Bele
Ich freue mich auch sehr auf deinen Bericht aus meiner Lieblingsgegend von Namibia 😉
Da bei uns heute am Schatten gerade 39 Grad heiss war, bin ich total temperaturmässig im Kaokoveldmodus, so haben wir es im November erlebt. Es fehlt mir jedoch hier die Einsamkeit und die traumhaften Landschaften (der vertrocknete Rasen mag dies nicht ersetzen... 🙂
Und 2 Nächte in Purros sind sehr empfehlenswert....ich würde es sogar mehrere Tage dort aushalten... 😉
Liebe Grüsse Regina
Reiseberichte: 2017 - https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/294398-der-leopard-kommt-nur-am-sonntag 2019 - https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/298851-namibia-nov-2019-auf-der-suche-der-lone-men 2021 - https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/300971-vom-winde-verweht-skeletoncoast-campingtour 2024 - https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/305620-mama-und-tochter-touren-durchs-suedliche-afrika
5’058 Beiträge · seit 201404. Aug. 2022 ·
Hi Bele,

schön, dass es noch einmal mit dem River Camp geklappt hat!
Dieser wird mir in der ersten Nacht, bzw. am nächsten Morgen übrigens gleich mal einen Streich spielen 🤩 .
Na, da bin ich aber mal gespannt!

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
6’155 Beiträge · seit 200605. Aug. 2022 ·
hallo liebe Bele,
so kenne ich Dich, ich glaube schon auf dem Heimflug kannst Du nicht abschalten, da weisst Du schon morgen muss ich loslegen mit dem Reisebericht - da fährst Du nochmals gedanklich die Tour und verarbeitets das Erlebte . Gottseidank, denn wir profitieren davon.
Hoffentlich behälst Du die Hummeln im Hintern- auch im Rentenalter 😛
Ein schönes Wochenende und bis bald in Büsnau
grüsst Dich Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 05. Aug. 2022
1’472 Beiträge · seit 200805. Aug. 2022 ·
Liebe Bele,

grad Deinen Bericht entdeckt und rasch zu allen anderen aufgeschlossen. Juchu, ich bin auch dabei und freu mich schon auf Eure Tour im Nachgang.
Liebe Grüße,

Moose.
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=a8a948-1342536910.jpg Fotobericht Madagaskar 2012 - Zwei Knäckebrote auf Lemurensuche Fotobericht Südafrika 2013 - Von Elefanten gejagt, von Katzen verlassen Fotobericht Madagaskar 2014 - Madagascar Ostküste - Teil 2 der Knäckebrot-Saga
784 Beiträge · seit 200605. Aug. 2022 ·
Liebe Bele,

auf dich ist Verlass 😁
Schön, dass du sofort mit dem Bericht startest, da les ich doch gerne mit.
Da ich allerdings nicht weiß, wie viel Zeit ich nächste Woche fürs Forum habe, könnte es sein, dass du mich in Büsnau mündlich auf Stand bringen musst.
Bis ganz bald!

Viele Grüße von Tanja
Themenstarter8’758 Beiträge · seit 201005. Aug. 2022 ·
earlybird71 schrieb:Herrliche Schreibe! Ich lese erfreut mit und musste doch ein paar mal lachen!
LG Tanja
Hallo Tanja, das freut mich, dass dich meine Schreiberei erfreut 🙂 . Allerdings wollte ich eigentlich weniger schreiben, weil mich mein Impro-Arbeitsplatz gerade ziemlich nervt 😣 , aber so ein Kommentar motiviert mich dann doch wieder....danke dafür!
Dandelion schrieb:Hallo liebe Bele,
wir sitzen bei Kerzenschein und Rotwein auf unserer Terrasse in Hazyview, total kaputt nach der Anreise, aber überglücklich, in SA sein zu dürfen und lesen gespannt mit.
Ganz liebe Grüße
Kordula und Wolfgang 🙂
Ach wie schön, hat es endlich mal wieder geklappt mit dem südlichen Afrika, man mag es ja kaum glauben! Ich wünsche euch einen ganz tollen Urlaub 😘 ! Und schön, dass Ihr trotzdem mitlest!
regsal schrieb:Liebe Bele
Ich freue mich auch sehr auf deinen Bericht aus meiner Lieblingsgegend von Namibia 😉
Da bei uns heute am Schatten gerade 39 Grad heiss war, bin ich total temperaturmässig im Kaokoveldmodus, so haben wir es im November erlebt. Es fehlt mir jedoch hier die Einsamkeit und die traumhaften Landschaften (der vertrocknete Rasen mag dies nicht ersetzen... 🙂
Und 2 Nächte in Purros sind sehr empfehlenswert....ich würde es sogar mehrere Tage dort aushalten... 😉
Liebe Grüsse Regina
Liebe Regina,
wir haben unterwegs ein paar Mal von dir und eurem untermotorisierten Fahrzeug gesprochen. Und ja, theoretisch finde ich zwei Nächte Purros auch erstrebenswert, aber…. 😗 😈 ..... es soll wohl nicht sein!
Daxiang schrieb:Hi Bele,
schön, dass es noch einmal mit dem River Camp geklappt hat!
Dieser wird mir in der ersten Nacht, bzw. am nächsten Morgen übrigens gleich mal einen Streich spielen 🤩 .
Na, da bin ich aber mal gespannt!
Liebe Grüße
Konni
Hi Konni, ja, das mit dem River Camp war lange unklar, wie du dir denken kannst, aber schlussendlich hat es nun doch geklappt. Die Autostory muss ich noch tippen, mal schaun, ob ich heute noch dazu komme, hatte bis eben Besuch.
Hanne schrieb:hallo liebe Bele,
so kenne ich Dich, ich glaube schon auf dem Heimflug kannst Du nicht abschalten, da weisst Du schon morgen muss ich loslegen mit dem Reisebericht - da fährst Du nochmals gedanklich die Tour und verarbeitets das Erlebte . Gottseidank, denn wir profitieren davon.
Hoffentlich behälst Du die Hummeln im Hintern- auch im Rentenalter 😛
Ein schönes Wochenende und bis bald in Büsnau
grüsst Dich Hanne
Liebe Hanne, tatsächlich habe ich mich auf dem Rückflug gedanklich eher mit Büsnau und den Listen, die ich dafür noch tippen muss, beschäftigt. Eigentlich finde ich, dass ich dieses Mal den Bericht recht spät gestartet habe 😐 . Und mal schaun, wie lange ich ein einigermaßen flottes Tempo durchhalte.
Bis ganz bald 😘 – liebe Grüße auch an Werner!
MooseOnTheLoose schrieb:Liebe Bele,
grad Deinen Bericht entdeckt und rasch zu allen anderen aufgeschlossen. Juchu, ich bin auch dabei und freu mich schon auf Eure Tour im Nachgang.
Liebe Grüße,
Moose.
Hi Moose, wie schön, dass du auch dabei bist, obwohl du gedanklich jaschon in Botswana unterwegs bist 😎 . PM habe ich beantwortet!
Tanja schrieb:Liebe Bele,
auf dich ist Verlass 😁
Schön, dass du sofort mit dem Bericht startest, da les ich doch gerne mit.
Da ich allerdings nicht weiß, wie viel Zeit ich nächste Woche fürs Forum habe, könnte es sein, dass du mich in Büsnau mündlich auf Stand bringen musst.
Bis ganz bald!
Viele Grüße von Tanja
Huhu Tanja, meine Liebe,
vergiss nicht: in Büsnau gibt es noch viel wichtigere Dinge zu besprechen 😎 ! Den Bericht kannst du ja irgendwann nachlesen, der läuft dir nicht davon.


Bis dann mal – liebe Grüße von Bele an alle Dankeklicker*Innen und Kommentierende
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. Aug. 2022
1’721 Beiträge · seit 201605. Aug. 2022 ·
Yo Bele, schon wieder vorbei... Die Zeit rast. Manchmal ist das ja auch ganz gut, in einem Monat sind wir dann auch endlich wieder unterwegs.

Bis dahin vertreibe ich mir bei dir die Zeit, ohne euch komme ich sowieso nicht da ganz oben links in die Ecke. 🙂

Liebe Grüße,
Berti
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
Themenstarter8’758 Beiträge · seit 201005. Aug. 2022 ·
15. Juli 2022: Vom Teufelsbach River Camp zur Onjowewe Campsite


Kurz nachdem ich eingeschlafen bin, weckt mich ein komisches, metallenes Geräusch und das Auto wackelt deutlich 🤩 . Mist, sollte ich gleich in der ersten Nacht ausgeraubt und womöglich sogar um die Ecke gebracht werden 😣 ? So war das nicht geplant. Ganz ehrlich: ich bin in dieser Beziehung ein kleiner Schisser, Elefanten & Co. dürfen sich nachts gerne auf der Campsite rumtreiben, aber bitte keine Menschen mit bösen Absichten. Da ich aber nach einer halben Stunde regungslosem Liegen, Lauschen und Warten auf mein Ende immer noch am Leben bin 🙂 , gehe ich davon aus, dass das Geräusch harmloser Natur war und schlafe wieder ein.

Während der Nacht merke ich nicht, dass es lausig kalt ist. Um 6.30 Uhr bin ich wach, schließlich bin ich daheim um diese Zeit meistens schon putzmunter, und da gehe ich später ins Bett als hier in Namibia.
Fröhlich will ich mich anziehen – verschiebe das Ganze dann aber doch um ein paar Minuten, damit meine Klamotten unter meinem Schlafsack auftauen können. Pfuiteufel ist das kalt, sobald man die Daunen von sich streift 🤩 !

Als ich mich dann endlich überwunden habe, öffne ich frohgemut meine Tür. Diese klappt nach oben auf, also rein theoretisch 😗 . Aktuell öffnet sie sich leider nur einen Spalt breit und bleibt dann irgendwo hängen. Mist, das war gestern Abend schon ein ziemliches Theater, reinzukommen. Man muss den äußeren Hebel nach unten legen und dann die Tür nicht mehr ganz hoch lassen, sonst kippt er auch hoch und blockiert den Mechanismus, um die Tür ganz zuziehen zu können. Dann quetscht man sich über die Leiter rein, immer mit einer Hand die bockige Tür haltend, die dank ihrer sehr starken Hydraulikscharniere entweder sofort auf oder sofort zugehen will 😈 . Einen Druckpunkt, der einen in Ruhe reinklettern lässt, gibt es nicht. Von innen muss man das störrische Teil dann irgendwie zuziehen, das geht erst gar nicht (siehe oben, Hydraulik) und dann plötzlich, so dass ich manchmal wie ein Käfer auf dem Rücken lande 🤢 und meine Extremitäten erst wieder sortieren und dann ganz schnell den Sperrstift in die Mini-Öse schieben muss, damit die Tür zubleibt. Verschlossen ist sie nicht wirklich, den Stift könnte man vermutlich von außen locker hochschieben. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob nur ich mich so dämlich anstelle 😊 oder ob andere auch schon Probleme mit den Bushlore-Bushcampern hatten - ich freue mich auf jeden Fall über tröstende Erfahrungsberichte anderer Fomis 😎 !

Ups, ich schweife ab 🙄 – drin war ich ja seit gestern Abend, jetzt will ich wieder raus! HILFE 🤩 🤩 🤩 ! Es bleibt mir nichts anderes übrig, als Matthias zu rufen, in der Hoffnung, dass er schon wach ist in seinem Zeltchen.
Ist er zum Glück und er befreit mich dann auch recht schnell – wenn auch mit wenig Begeisterung 😣 . In seinem Schlafsack war es kuschelig warm…. Hier draußen aber so was von gar nicht.

Der Übeltäter, der mich eingesperrt hat, war unser Reservereifen, bzw. die Aufhängung davon – und das war auch das Geräusch und die Bewegung, die ich abends gehört/gespürt hatte. Diese war nicht eingerastet (meine Schuld), nur hätte auch dies nicht viel genutzt, wie ich dann tagsüber bemerken musste. Denn selbst eingerastet rutscht das ganze Metallding wieder ein Stückchen zurück, sofern das Auto auch nur ein bisschen nach links hängt und blockiert die Tür ab einer gewissen Stelle. Dies ließ sich aber ab sofort mit Hilfe einer Schnur verhindern.
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So, nun bin ich frei und in dieses Alu-Gefängnis will ich so schnell nicht mehr zurück. Also schnell auf die Toilette und dann mit der Kamera in der Morgendämmerung rumgestapft!

Auch wenn mir fast die Finger abfrieren 😣 (weit über 2°C war das sicher nicht), genieße ich die tolle Stimmung, zu der auch der Nochfastvollmond beiträgt, sehr.

Um 6.43 Uhr dämmert es ganz sanft.
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Dann, 7 Minuten später, beginnt plötzlich dieses unbeschreibliche Leuchten am Himmel! Die Himmelfotos tauchen hier wirklich in chronologischer Reihenfolge auf, ich mag auch heute noch kaum glauben, dass es nach diesem "Feuer" am Himmel kurz noch einmal recht dunkel wird.
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Weitere 7 Minuten später hat sich aber der Himmel tatsächlich wieder ein bisschen beruhigt und auf der anderen Seite strahlt der Mond dafür umso heller.
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3 Minuten später, genau um 7 Uhr, beginnen die „normalen“ Vorbereitungen zum Sonnenaufgang.
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Auf diesen müssen wir aber noch eine gute halbe Stunde warten. Also schaue ich weiter in den Mond, Matthias, der inzwischen auch aufgestanden ist, wirft das Feuer nochmal an, ich koche Kaffee/Teewasser und wir lauschen den Rufen der Perlkäuzchen. Eines immerhin erwische ich, wenn auch bei noch schlechtem Licht.
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Um 10 vor sieben acht (danke Matthias!) erreicht die Sonne endlich das Trockenflussbett und wir lassen uns von ihr den Rücken wärmen.
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Schnell noch den Chestnut-vented Tit-Babbler (der Name ist auch nach 3 Jahren noch witzig) ablichten und dann geht’s zurück zum Farmhaus.
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Was man halt so fotografiert auf dem Weg dorthin, wenn es nichts anderes gibt: viel Gras und ein bisschen Nachtflughuhnweibchen 😎
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Nachdem wir uns von allen im Farmhaus verabschiedet haben, geht’s nach Otjiwarongo zum Einkaufen. Unterwegs haben wir Glück, eine Baustelle wird gerade aufgelöst, als wir dort ankommen.
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Das Angebot im Superspar in Otjiwarongo ist wie immer großartig, nur haben wir leider einen recht kleinen Kühlschrank, in dem schon viel Fleisch für uns und auch für die Muckels lagert, so dass wir nur kleine Mengen von frischem Gemüse einkaufen, in Opuwo wird dann wieder nachgekauft (so die Theorie).

Noch ein Wort zu unserem Kühlschrank: Unser Vermieter hatte auf unsere Bitte, einen größeren bzw. zweiten einzubauen, wie folgt geantwortet:

Das Fahrzeug verfügt über ein duales Batteriesystem, wobei die Zweitbatterie den Kühlschrank und weitere Zusatzverbraucher speist und so die Starterbatterie schützt. Der Anschluss eines weiteren Kühlschrankes ist nicht vorgesehen, einerseits aus Kapazitätsgründen, auch stellt dies ein Platzproblem dar, bzw. diesen vernünftig zu befestigen. Bedenken Sie bitte auch, dass Sie zudem im tiefsten Winter unterwegs sind. Vieles läßt sich ansonsten auch gut in den Stauräumen tief im Fahrzeug und fern jeglicher Sonneneinstrahlung gut lagern.


Das trifft genau auf eine Nacht zu, nämlich die in Teufelsbach, ansonsten war es (außer noch an einem weiteren Abend) nie wirklich richtig kalt.

Mit seinem „tiefsten Winter“ hat er in mir leider keine neue Freundin gefunden 😠 – das waren genau die Worte, die ich NICHT lesen wollte vor der Abreise. Zum Glück hatte er ja nicht recht 😛 , allerdings konnten wir dadurch auch in den Truhen im Auto nichts lagern, was nicht warm werden durfte, da wir es oft tagsüber sehr warm bis heiß hatten und das komplette Auto bis in den letzten Winkel aufgeheizt wurde.

Aber egal, jetzt geht’s weiter zur Onjowewe Campsite, kurz vor Kamanjab (ich weiß, die Fotos sind nicht sehr aussagekräftig, vielleicht habe ich vom nächsten Morgen noch welche...).
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Mir hat es dort sehr gefallen, eine schöne Dusche und nette Toiletten, warmes Wasser im Donkey, recht viele Vögelchen und auch viel Platz ringsherum. Matthias klagt am nächsten Morgen, dass er die Straße gehört hat – ich habe allerdings wie ein Murmeltier geschlafen und fand es überhaupt nicht laut.

Auf jeden Fall können wir auch hier am Abend das Leuchten am Himmel bestaunen.
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Als es richtig dunkel ist, versuche ich meine erste und letzte Sternenaufnahme des Urlaubs (natürlich nicht mit dem Schnickschnack der Muckels, also indirekte Beleuchtung, schöner Vordergrund usw. – sondern ich lege meine Kamera auf meine Fleecejacke, so dass sie nach oben kuckt und schau mal, was dabei rauskommt 🤪 ). Zum Glück gibt es so viele Sterne, dass sie immerhin einige davon erwischt 😎 !
DSC08693k.JPG
Danach ziehen wir uns zu unseren unterschiedlich wahrgenommenen 😗 Nachtruhen zurück.

Morgen haben wir nur eine kurze Fahrt nach Opuwo vor uns, wo wir uns dann mit Ruth und Uwe für unsere weitere gemeinsame Tour treffen werden.

Und ich wünsche euch jetzt einen schönen Abend, hier weht ein laues Lüftchen und es ist Zeit für einen G&T auf der Terrasse 🙂 !

Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2022
1’545 Beiträge · seit 201306. Aug. 2022 ·
Hallo Bele,
Mit seinem „tiefen Winter“ hat er in mir leider keine neue Freundin gefunden 😠 – das waren genau die Worte, die ich NICHT lesen wollte vor der Abreise.
Herrliche Schreibe, Bele 🤩 . Hören/lesen wollen wir so etwas natürlich nicht, wir Frauen, aber Opfer muss man schon manchmal bringen, so auch der liebe Matthias, der dich aus deiner misslichen Lage befreien musste und doch so gerne noch ein wenig im mollig warmen Schlafsack verbracht hätte 😗 .
Bei deinem Reisebericht bin ich natürlich wie immer sehr, sehr gerne dabei, denn Einheitsbrei ist von dir nicht zu erwarten, sondern viel Interessantes, humorvoll präsentiert.
Liebe Grüße an alle anderen Reiseteilnehmer, leider wird es ja mit Büsnau aus bekannten Gründen nichts. Ich wünsche euch ganz viel Spaß, und vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2022
1’006 Beiträge · seit 200806. Aug. 2022 ·
Hallo Bele,
Gin Tonic war das Stichwort, wo ich auch zugestiegen bin 😎
Schön, dass Du wieder da bist und Ihr eine tolle Zeit zu viert hattest. Wie Du siehst wartet Dein Fan Club schon, 😗 enttäusche sie nicht…
Bei diesem Wetter kann man ja eh nicht raus und Reisebericht schreiben und vom „tiefen Winter“ in Namibia zu berichten, bringt bestimmt gleich Abkühlung 😄
Die Ecke kenne ich ja so gar nicht, bin auf die Fotos gespannt und ob es immer noch ein wenig grün ist?
Das Himmelphänomen ist ja schon mal klasse!
Bis bald…lieben Gruß
Doro
1’654 Beiträge · seit 201406. Aug. 2022 ·
Champagner schrieb:
„Die Strecke zieht sich ein bisschen…!‘
Hallo Bele,

das können wir total nachvollziehen. 2017 haben wir ja kurz vor der roten Tonne das Handtuch geschmissen, unseren Hilux mit Stacheldraht gesichert um diese endlose Reise zu unterbrechen.

Seit 2018 hängen wir jetzt in Swakopmund herum. 😄
Schade, dass wir uns nicht getroffen haben. 🙁
Daher freuen wir uns jetzt besonders auf Büsnau, so schön es auch in Swakop ist, Büsnau geht vor!

Wir freuen uns auf jeden Fall auf Dein Durchhaltevermögen und besonders sind wir gespannt auf Eure Erlebnisse hinter der roten Tonne.

Liebe Grüße
Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
2’524 Beiträge · seit 200906. Aug. 2022 ·
Liebe Bele,

zunächst nur mal kurz ein Einwurf zur Chronologie: "Um 10 vor sieben erreicht die Sonne endlich das Trockenflussbett und wir lassen uns von ihr den Rücken wärmen." Das muss natürlich heissen: Um kurz vor acht Uhr erreicht die Sonne ... 😎

"Ist er zum Glück und er befreit mich dann auch recht schnell – wenn auch mit wenig Begeisterung 😣 . In seinem Schlafsack war es kuschelig warm…. Hier draußen aber so was von gar nicht." Auch das ist so nicht ganz richtig. In meinem leichten Schlafsack, den ich dann doch entschieden hatte mitzunehmen in Erwartung sommerlicher Temperaturen im Kaokoveld, habe ich in dieser Nacht ganz schön gebibbert, sodass ich nächtens meinen als Backup gedachten Fleece-Schlafsack rausgekramt hatte und als Decke zusätzlich benutzt hatte. So war es dann erträglich, aber "kuschelig warm" geht anders. Und dann mitten in der Nacht 😊 im kurzen Leibchen rausmüssen ( normalerweise gehe ich nachts NIE raus, bevor sich nicht wenigstens zartes rosa am Himmel zeigt ) war jetzt definitiv kein Stimmungsaufheller, deshalb bin ich auch nach der Befreiung nochmals zum Auftauen für ´ne halbe Stunde in meine Schlafbehausung verschwunden.
Die Sonne im Rücken dann ein Heißgetränk schlürfend im Bachbett zu stehen war dann Balsam. 🙂

Und die zweite Nacht in Onjowewe war zwar deutlich wärmer, aber die nahe Straße nach Kamanjab ist doch ganz schön nahebei, jedenfalls habe ich auch in dieser Nacht nicht wirklich toll geschlafen. Und so wurde es auch an diesem Tag nichts mit dem Gefühl: Aaaah-endlich-im-Busch-angekommen. Das hat sich dieses Mal irgendwie.... ganz schön gezogen. 😎

Viele Grüße,
Matte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
3’883 Beiträge · seit 201106. Aug. 2022 ·
Liebe Bele,
danke für diese Aufklärung! 😘 Ich Dummchen wusste von nichts!

Wieder was dazu gelernt,
freshy
* Der Unterwasservulkan brach am 15. Januar aus, explodierte mit ungefähr 100.000-mal mehr Energie als die Atombombe von Hiroshima, sendete eine Druckwelle aus, die den Globus mehrmals umkreiste, und erzeugte eine enorme Wolke aus Asche, Schwefeldioxid und Dampf, die über 30 Meilen erreichte hoch.
Aerosole, einschließlich Schwefeldioxid, aus der vom Vulkan freigesetzten Gas- und Aschewolke haben sich auf der ganzen Welt verteilt, unterstützt durch die immens starken und rekordverdächtigen atmosphärischen Wellen, die durch die Eruptionsexplosion erzeugt wurden. Es wurde gemessen, dass die Aerosole derzeit in der Atmosphäre etwa 10 bis 15 Meilen über der Antarktis vorhanden sind und vor dem Ausbruch nicht vorhanden waren.
Normalerweise sind es die Wolken, die sich in die lebhaftesten Farben verwandeln, wenn man einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang sieht, aber wenn stratosphärische Aerosole nach einem Vulkanausbruch vorhanden sind, streuen und beugen sie das Licht, wenn die Sonne untergeht oder über den Horizont steigt.
Diese farbenfrohen Dämmerungen sind als vulkanisches „Nachglühen“ bekannt, wobei die Menge an Dunst und Aerosol in der Luft die Farben bestimmt.
Die Aerosole und Feinstaubpartikel tief in der Atmosphäre streuen rote Lichtwellenlängen zurück. Blaues Licht wird gestreut und hinterlässt die rosa und roten Farbtöne des verbleibenden Sonnenlichts.
Ein ähnliches Phänomen ereignete sich nach dem Ausbruch des Vulkans Krakatau im Jahr 1883, als brennende Sonnenuntergänge auf der ganzen Welt zu sehen waren: Es wird sogar angenommen, dass der intensiv rote Hintergrund in dem berühmten Gemälde von Edvard Munch „Der Schrei“ daher rührt.
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1’425 Beiträge · seit 201306. Aug. 2022 ·
Hi Freshy,
Ja, Forum lesen bildet 😄
@ Bele
Viiiiiielen Dank für deine Erklärung zum roten Himmel.
Ich konnte damit gestern bei unserem Nachbarn glänzen, welcher staunend in den roten Himmel geschaut hat (mittlerweile sind ja leider auch noch massig weitere Aerosolpartikel durch die fürchterlichen Waldbrände unterwegs 🤢) . Auf seine Frage, woher ich das wisse, habe ich nur lapidar geantwortet, dass man so was doch in der Grundschule lernt 😗 Schade, dass ich kein Foto von seinen wagenradgroßen Augen und der aufgeklappt Kinnlade machen konnte 🤩
LG und bis nächste Woche
Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
751 Beiträge · seit 201106. Aug. 2022 ·
Hallo Bele,
so, bin ab sofort auch live dabei - es ist schon ein wesentlicher Unterschied zwischen nur Fotos anzuschauen und deine so treffenden, lehrreichen ("Hunga Tonga-Hunga Ha’apai-Phänomen") und witzigen Beschreibungen zu lesen.
Bin gespannt und freu mich auf eure Erlebnisse!
VG, Nette
300 Beiträge · seit 201806. Aug. 2022 ·
Champagner schrieb:15. Juli 2022: Vom Teufelsbach River Camp zur Onjowewe Campsite
oder ob andere auch schon Probleme mit den Bushlore-Bushcampern hatten - ich freue mich auf jeden Fall über tröstende Erfahrungsberichte anderer Fomis 😎 !
Bele
Liebe Bele
wir hatten bei unserem Bushcamper auch erst Mühe die Klappe zu schliessen und dies ähnlich wie von Dir beschrieben bewerkstelligt.
Was zur Folge hatte wenn man die Markise offen lässt und die Klappe öffnet der Hebel sich dann in die Markise "bohrt". 🙄
Deiner Beschreibung nach haben wir aber doch ein bisschen ein anderes "System"
So haben wir beim Reserveradhalter im Scharnier einen Stift zum einschieben damit einem das Ding nicht um die Ohren schlägt und offen stehen bleibt. (Wenn er bei Dir ausgeleiert war, ist der Vormieter wahrscheinlich mal mit ausgeklapptem Reserverad gefahren)
Im Innern haben wir dann einen "Nasenhebel" der sich nach Betätigung mit dem Türrahmen verklemmt.
Ich habe mich dann nach ein paar Nächten Gefummel dem Ganzen angenommen mit dem Gedanken AluCab baut sicherlich nicht so etwas "Doofes".

So musste ich eigentlich "nur" das Spaltmass einstellen und siehe da, das Ganze lässt sich nun auch schliessen wenn der Hebel in seiner Arretierung (also stehend) sitzt und beim inneren "Nasenhebel" musste die Stellschraube justiert werden. 😉
Ich denke Bushlore sollte hier bei der Übergabe die Kunden "extra" noch sensibilisieren.
Denn, Spoiler Alarm Fazit über LOTTI kommt noch in meinem Reisebericht, der Khaya ist eine suuuper "Kiste". 😉
meine Meinung 😗

Und natürlich sitze ich seit der ersten Zeile auf dem Reserverad mit dabei 😛

Liebe Grüsse
René
(Vlt. mach ich dann eine Fotodokumentation über den Schliessvorgang)
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2022