Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana

Reisebericht 291 Antworten · 49,6k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2022 von Nadine3112
4'539 Beiträge · seit 200701. Feb. 2022 ·
Hallo Nadine,

jetzt will ich zwischendurch mal meine Meinung zu Deinem Bericht präsentieren:

Du schreibst in solch einem geilen Stil, dass ich den Bericht getrost in die obere Riege meiner Lieblingsberichte einsortiere. Super Pics und witzige, sehr lebendige Beschreibungen 😎 😎 😎

Ganz herzlichen Dank und weiter so !
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
49 Beiträge · seit 202202. Feb. 2022 ·
Nadine3112 schrieb:
ZwilleSK schrieb:Boah, ich bin vor Neid gerade grün angelaufen.
So viele Elis ganz dicht vor der Linse.
Naja, habt ihr euch nach der Schlammschlacht auch redlich verdient. 😄 (Auch so eine Horrorvorstellung von mir, noch vor Reifenplatzer)
Ich glaube, ich muss noch ein ernstes Gespräch mit meinem Sparschwein führen, bezüglich Urlaub 2023. 😗
LG Zwille
Das war auch immer unser Horror, aber jetzt hat vor allem der Reifenwechsel ein bisschen seinen Schrecken verloren. 🙂
Elephant Sands war überhaupt nicht teuer, das hat nur so um die 130 € die Nacht für 2 Personen inkl. Frühstück und Abendessen gekostet. :
Jaahaa, wäre alles in Botswana in dieser Preisklasse, hätten mein Sparschwein und ich auch kein Problem. Da aber Botswana gegenüber Namibia "geringfügig" 😐 teuerer ist, müssen mein kleines, süsses Porzellanschwein und ich noch an unserer Beziehung zwischen Wünsch-Dir-was und So-isses arbeiten. 😗 😄
Gast02. Feb. 2022 ·
Der Preis solcher Elefantenkinos für Touristen in Form von Vegetationszerstörung im Umland ist groß. Es produziert einen Überbestand, der dann auch noch ständig am selben Platz gehalten wird. So entstehen dann die Landschaftsruinen die hier überall zu sehen sind.
4'132 Beiträge · seit 200802. Feb. 2022 ·
Hallo, Nadine3112,
wir sind gern Camper. Schon immer.
Und wir sind bekennende Warmduscher! 🙂
Wir lieben es commod.
Und wir haben uns auch schon hin und wieder in „die Scheiße geritten“. Passiert. Jedem.
Dann heißt es arbeiten und das Hirn benutzen.
Das hat in eurem Fall doch bestens geklappt! Ihr habt die Nerven behalten.
Sehr nett beschrieben, eure Situation, was einem dabei so alles durch den Kopf geht.
Dieser Salzschlamm ist voll fies, wer das einmal durchgemacht hat, liebt Stollenreifen… 😄
aber die setzen sich auch zu... (Frage am Rande: Hattet ihr eigentlich letztlich den Reifendruck doch noch reduziert?)
Wirklich schade, dass ihr nicht durch einen besonderen Sonnenuntergang auf Lekubu belohnt wurdet, das hätte ich euch sehr gegönnt. Die Faszination von Lekubu lebt vom Licht. Bei bedecktem Himmel ist es ein ziemlich grauer Steinhaufen, wenigstens das ist euch erspart geblieben. Und wenn man völlig fertig ist, nach härtester Arbeit und das alles nicht so optimal findet, ist das eben so.
Ich wünsche euch, dass ihr diesen Flecken Erde einmal unter Idealbedingungen erleben könnt, mit einem dieser zauberhaften Sonnenaufgänge, wo sich der Himmel von violett nach rosa zeigt. Magic.
Aber vielleicht hättet ihr diesen "idealen Moment" mit Rest-Sonnenstich und Kopfschmerz noch nicht einmal so richtig genießen können.

Feiner Reisebericht! Interessant beschrieben und schön bebildert!
Grüßle lilytrotter


Und bezüglich der „Spuren in der Wildnis“: Ihr habt nur Spuren auf der alten breiten Abkürzung für die Trockenzeit hinterlassen… - das ist keine unberührte Wildnis, das ist eine breite "Piste", deshalb seid ihr ja auch den vielen alten Spuren gefolgt... 😗
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2022
Themenstarter460 Beiträge · seit 201802. Feb. 2022 ·
casimodo schrieb:Hallo Nadine,

jetzt will ich zwischendurch mal meine Meinung zu Deinem Bericht präsentieren:

Du schreibst in solch einem geilen Stil, dass ich den Bericht getrost in die obere Riege meiner Lieblingsberichte einsortiere. Super Pics und witzige, sehr lebendige Beschreibungen 😎 😎 😎

Ganz herzlichen Dank und weiter so !
Casimodo
😊 😊 😊 Danke! Ist immer schön zu lesen, dass die ganze Arbeit eines Berichts nicht umsonst ist. 🙂
ZwilleSK schrieb:Jaahaa, wäre alles in Botswana in dieser Preisklasse, hätten mein Sparschwein und ich auch kein Problem. Da aber Botswana gegenüber Namibia "geringfügig" 😐 teuerer ist, müssen mein kleines, süsses Porzellanschwein und ich noch an unserer Beziehung zwischen Wünsch-Dir-was und So-isses arbeiten. 😗 😄
Tjahaaa, wem sachste das? 😄
lilytrotter schrieb:(Frage am Rande: Hattet ihr eigentlich letztlich den Reifendruck doch noch reduziert?)
Danke für dein Feedback!

Nein, den Reifendruck hatten wir von 3 auf 2 bar reduziert, aber nach dem Steckenbleiben tatsächlich nicht mehr. Wir hatten zu viel Angst, dass die Achse dem fiesen Boden noch näher kommt.
lilytrotter schrieb:Und bezüglich der „Spuren in der Wildnis“: Ihr habt nur Spuren auf der alten breiten Abkürzung für die Trockenzeit hinterlassen… - das ist keine unberührte Wildnis, das ist eine breite "Piste", deshalb seid ihr ja auch den vielen alten Spuren gefolgt...
Genau, die waren sogar noch leicht sichtbar. Wär nur schön gewesen, wenn wir so genau geguckt hätten, dass wir gleich gesehen hätten, dass sie schon was älter sind. 😗
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Themenstarter460 Beiträge · seit 201802. Feb. 2022 ·
20. November 2021 - Die Warmduscher sagen Goodbye zum Porta Potty Teil 1

Elephant Sands - Kasane

Um 5:30 Uhr stehen wir auf, denn wir wollen uns noch ein Weilchen ans Wasserloch setzen und die Elefanten beobachten. Leider hatten die Elefanten andere Pläne. Es war nur kurz ein Bulle da.

Elephant Sands, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Wir sahen, dass er nicht wirklich an der Quelle trank, sondern nur ein bisschen guckte und wieder ging. Wir haben die Vermutung, dass das Wasser morgens im Wasserloch abgestellt ist - warum auch immer. Daher kommen die Elefanten erst später. Aber macht nichts, denn die Webervögel, die fleißigen Nestbau direkt neben dem Restaurant betreiben, sind auch sehr sehenswert.

Elephant Sands, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Der Nestbauvorgang wurde kritisch beobachtet.

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Auch ein Toko schaut vorbei und schaut, ob es was zu holen gibt.

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Und Perlhühner sind auch da.

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Und dann schauen 3 Büffel vorbei! 🤩

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Um 7 Uhr gibt’s Frühstück, das total lecker ist.

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Gegen 8 Uhr machen wir uns auf den 250 km langen Weg nach Kasane. Einfach immer stupide geradeaus …

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Ein paar Elefanten sehen wir unterwegs. Ach ja, ein paar Kinder werfen einen großen Stein auf unser Auto, der aber zum Glück an der Seitentür aufschlägt und nicht auf der Windschutzscheibe. Das hätte übel enden können.


Unterwegs rufe ich bei Bushlore an, um uns anzukündigen. Wie bereits besprochen, wollen wir den kaputten Reifen austauschen und 2 zusätzliche Jerrycans abholen. Gegen 11:15 Uhr kommen wir dort an. Hermines kaputter Reifen wird getauscht, wir bekommen das Frischwasser aufgefüllt, die Gasflasche aufgefüllt (wir haben 2, aber haben nur eine benutzt) und 2 Jerrycans, die wir noch betanken müssen. Problem ist nun: wir haben für den ganzen Krempel überhaupt keinen Platz. Das Klo muss also weg! 🤪 Selbst Martin, der das Teil aus psychologischen Gründen unglaublich wichtig fand, stimmt mir sofort zu: das Teil fliegt raus. Goodbye, Porta Potty! 🙄 Danach machen wir ein paar Erledigungen, wie tanken und einkaufen, bei Delta Meat kaufen wir ein bisschen Fleisch nach. In Kasane essen wir bei Coffee Buzz zu Mittag. Wir kennen den Laden schon von unserem letzten Besuch - der Burger ist einfach lecker.

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Schon jetzt stellen wir fest: Kasane ist im Vergleich zu Oktober 2019 komplett tot. Kaum Touristen, viele Einheimische sind wohl weggezogen und arbeiten jetzt woanders und in anderen Branchen als dem Tourismus. Die ganzen Souvenirstände, die 2019 noch die Straßen zierten, sind fast komplett verschwunden. Das soll aber nicht heißen, dass die schönen Lodges nun bezahlbar wären - mitnichten! Die Chobe Safari Lodge rief fast die gleichen Preise auf wie 2019, das Old House und das Pangolin ebenso. Zumindest das Pangolin scheint auch tatsächlich sehr gut besucht gewesen zu sein, denn am nächsten Tag machen wir eine Bootstour, bei der wir auch 2 vollbesetzte Boote von Pangolin sehen. Da das aber nicht in unserer Preiskategorie spielt, übernachten wir in der Travelodge. Das ist eher ein Business und Tagungshotel. Wir schienen dort die einzigen ausländischen Touristen zu sein, die dort übernachten. Das Hotel war aber wirklich ganz nett, vor allem der Pool war toll.

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(Einige der Fotos habe ich erst am nächsten Tag gemacht.)

Übrigens: als wir durch den Ort fuhren, fiel uns auf, dass wahnsinnig viel Polizei anwesend war. Auch wurde plötzlich vor uns ein Straßenzug abgesperrt und Polizisten positionierten sich an der Kreuzung. Es folgte eine Fahrzeugkolonne bestehend aus Polizeifahrzeugen und schwarzen Limousinen. Wir witzelten noch, “Das war bestimmt der Präsident von Botswana!” 🤪 Tja, das war er tatsächlich! 🙄 Masisi war an diesem Tag in Kasane und blieb wohl auch über Nacht. Wir hörten auch, dass er dort in einem Luxus-Resort übernachtet hat (leider weiß ich den Namen nicht mehr). An dem Tag waren auch ständig Helikopter in der Luft zu sehen.

Weiter im 2. Teil ...
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Themenstarter460 Beiträge · seit 201802. Feb. 2022 ·
20. November 2021 - Die Warmduscher sagen Goodbye zum Porta Potty Teil 2

Elephant Sands - Kasane

Den weiteren Nachmittag verbringen wir mit Mocktail am Pool. Später whatsappe ich Kempho an, die unsere Bootstour für den morgigen Tag organisiert hat. Sie kommt sofort vorbei, um die weitere Organisation für morgen zu besprechen.

Den Tipp zu dieser Bootstour hatte ich von der lieben Bele, die in ihrem Reisebericht über die Bootstour mit Guide Mujo berichtet hat. 🙂 Auch wenn ich erst am morgigen Tag über die Bootstour berichten werde, kann ich vorweg nehmen: Toller Tipp! Wir fanden es großartig! 😎

Wir fahren auf einen Sundowner in die quasi komplett verwaiste Chobe Safari Lodge und genießen den Ausblick.

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Chobe Riverfront, Botswana by Nadine, auf Flickr

Chobe Riverfront, Botswana by Nadine, auf Flickr

Chobe Riverfront, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Überrascht sind wir, dass ein Boot nach dem anderen vorbeifährt. Eins mit lauterem Gegröle und Partymucke, als das andere. 😮 Des Rätsels Lösung: es ist Wochenende und die Partyboote sind unterwegs. Himmel. 😐

Für den morgigen Tag reservieren wir einen Tisch hier. Leider gibt es derzeit kein Buffet. Kann man natürlich verstehen, denn für die wenigen Gäste lohnt es sich nicht.

An diesem Abend essen wir im Old House, von dem wir schon viel Gutes gehört hatten. Wir fanden es na ja … in Ordnung, mehr nicht. Gegessen haben wir Pizza, auf die wir eine gefühlte Ewigkeit warten.

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Morgen Früh geht’s auf Bootstour und wir freuen uns schon!

Fazit des Tages: Wir sagten Goodbye zur portablen Spültoilette und es tat weniger weh, als erwartet, und sagten (fast) “Hello!” zu Mr. President.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
901 Beiträge · seit 201602. Feb. 2022 ·
Nadine3112 schrieb:
Schon jetzt stellen wir fest: Kasane ist im Vergleich zu Oktober 2019 komplett tot. Kaum Touristen, viele Einheimische sind wohl weggezogen und arbeiten jetzt woanders und in anderen Branchen als dem Tourismus. Die ganzen Souvenirstände, die 2019 noch die Straßen zierten, sind fast komplett verschwunden.
Moin Nadine,

uff, das war im September noch ganz anders! Ich habe keine Ahnung, was in Kasane vor Corona los war, aber bei uns war ganz schön remmidemmi. Souvenierstände auf der Straße, jede Menge Leute, viele Touristen - war für uns nach Moremi und Chobe richtig ungewohnt!

Danke wiedermal für die sehr kurzweilige und willkommene Abwechslung im Arbeitstag! 🤩

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
6'384 Beiträge · seit 201102. Feb. 2022 ·
Hoi Nadine

Erstmal ein 'Danke' für zwischendurch fürs weiterschreiben dieses tollen Berichtes. 🙂
Nadine3112 schrieb:Wir sahen, dass er nicht wirklich an der Quelle trank, sondern nur ein bisschen guckte und wieder ging. Wir haben die Vermutung, dass das Wasser morgens im Wasserloch abgestellt ist - warum auch immer.
Das hat mich in Botswana gestört, zumal ich es aus Ostafrika nur von wenigen Orten (wo es mich auch gestört hat) kenne: Diese künstlichen Wasserlöcher!
Das hat doch mit Natur nichts zu tun...
Nadine3112 schrieb:An diesem Abend essen wir im Old House, von dem wir schon viel Gutes gehört hatten. Wir fanden es na ja … in Ordnung, mehr nicht. Gegessen haben wir Pizza, auf die wir eine gefühlte Ewigkeit warten.
Ja, die Pizzas im Old House...vor lauter Zutaten, vor allem kiloweise Käse, schmeckt man nicht mehr ob man nun eine Pizza oder ein Fondue isst...gut geht anders!
Ich hab mir damals gedacht dass ich nie mehr Pizza in Afrika bestellen werde...aber auf Sansibar bei einem Italiener hab ich dann doch wieder eine bestellt, die aber den Namen auch halbwegs verdient hat.
Weniger ist mehr, vor allem beim Pizzabelag. 😎
Nadine3112 schrieb:Fazit des Tages: Wir sagten Goodbye zur portablen Spültoilette und es tat weniger weh, als erwartet...
🤩 🙄 😊 Und nun steht das arme Porta Potty alleine in Kasene rum??? Habt Ihr kein Gewissen??? 😕 😮 😠
😉 😎 😈
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter460 Beiträge · seit 201803. Feb. 2022 ·
TinuHH schrieb:uff, das war im September noch ganz anders! Ich habe keine Ahnung, was in Kasane vor Corona los war, aber bei uns war ganz schön remmidemmi. Souvenierstände auf der Straße, jede Menge Leute, viele Touristen - war für uns nach Moremi und Chobe richtig ungewohnt!
Huch, echt? 🙄 Ich hätte gedacht, dass da generell seit Corona tote Hose ist.
picco schrieb:Das hat mich in Botswana gestört, zumal ich es aus Ostafrika nur von wenigen Orten (wo es mich auch gestört hat) kenne: Diese künstlichen Wasserlöcher!
Das hat doch mit Natur nichts zu tun...
Wobei das ja nicht nur in Botswana so ist, sondern generell im südlichen Afrika, abgesehen vielleicht von Nationalparks, die Flüsse haben, die das ganze Jahr Wasser führen.
picco schrieb:Ich hab mir damals gedacht dass ich nie mehr Pizza in Afrika bestellen werde...aber auf Sansibar bei einem Italiener hab ich dann doch wieder eine bestellt, die aber den Namen auch halbwegs verdient hat.
Da hast du leider Recht. Das Problem war noch nicht mal, dass es zu viel Käse war (sowas gibt es in meiner Welt nicht 😄 ), sondern dass der Käse und die ganzen Zutaten einfach nach nichts geschmeckt haben. 😐
picco schrieb:Und nun steht das arme Porta Potty alleine in Kasene rum??? Habt Ihr kein Gewissen??? 😕 😮 😠
Irgendein kenntnisloser neuer Tourist wird sich wohl zwecks Adoption finden. 😄
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
49 Beiträge · seit 202203. Feb. 2022 ·
Nadine3112 schrieb:
Elephant Sands, Botswana by Nadine, auf Flickr
Uhh! Der Arme, irgendwie guckt Madame schon wie eine kleine Bissgurke. 😄

Bei der Pizza hat sich der Koch wohl auch gedacht: "Wenn der Belag so dick ist, wie der Boden und der Käse obendrauf so dick wie beides zusammen, dann ist egal wie dick der Boden ist." 😉
Themenstarter460 Beiträge · seit 201803. Feb. 2022 ·
Exkurs: Camper

Hier mal ein paar Detailbilder unseres Campers, Toyota Landcruiser 79 4x4, gemietet bei Bushlore (“CruC2”).
Es war ein Diesel-Fahrzeug mit einem 130l-Tank und 2 bzw. später 4 Ersatzkanistern mit je 20l. Der Verbrauch wird von Bushlore mit 12,7l auf 100 km angegeben, aber leider steht da nicht, worauf sich das bezieht (Asphalt und Landstraße? Stadt? Game Drives?). Unser Verbrauch mit vielen Game Drives und überwiegend unasphaltierten Strecken lag bei ca. 16l auf 100 km. Weitere technische Spezifikationen könnt ihr hier finden: https://bushlore.com/toyota-land-cruiser-79-4x4-camper-cruc2/

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Eingebaut ist ein 60l-Brauchwassertank, 2 Camping-Gaskocher sind dabei, das typische Camping-Equipment für 2 Personen (Teller, Besteck, Tassen, Gläser, Messer, Töpfe, 1 Potje, 1 Teekessel, 1 Geschirrtuch), ein 40l Kühlschrank, 1 Schaufel, 2 Ersatzräder, 1 Klapptisch, 2 Camping-Safaristühle, 2 Kissen, 2 Schlafsäcke, 1 Matratzenbezug und 1 Braai Grid.

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Außerdem hat die Karre natürlich alles an Bord, um einen Reifen zu wechseln, einen Highjack, Reifen-Kompressionsgerät, Repair und Tool Kit, Seilwinde und Grasnetz.

Besonders praktisch ist die riesige Schublade, in der wir sämtliche gekauften Vorräte unterbekommen haben, die nicht in den Kühlschrank mussten. Auch die Schaufel und die Matten für die Reifen bekommt man hier noch unter. Zum Glück, denn auf der Ladefläche hatten wir keinen Platz mehr gehabt. Das Holz musste ja schließlich auch noch rein.

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Etwas blöd war, dass in der “Küche” die einzeln fixierten Gerätschaften nach jeder Ruckelpiste munter in der Gegend herumflogen und erst mal neu sortiert und fixiert werden mussten.

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Ersatzrad und 2. Ersatzrad mit Braai Grid:

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Blick ins Zelt:

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7'315 Beiträge · seit 200603. Feb. 2022 ·
Nadine3112 schrieb:
Hier mal ein paar Detailbilder unseres Campers, Toyota Landcruiser 79 4x4, gemietet bei Bushlore (“CruC2”).
Es war ein Diesel-Fahrzeug mit einem 130l-Tank und 2 bzw. später 4 Ersatzkanistern mit je 20l. Der Verbrauch wird von Bushlore mit 12,7l auf 100 km angegeben, aber leider steht da nicht, worauf sich das bezieht (Asphalt und Landstraße? Stadt? Game Drives?). Unser Verbrauch mit vielen Game Drives und überwiegend unasphaltierten Strecken lag bei ca. 16l auf 100 km.

Ich hatte auch mal 'nen Landcruiser von Bushlore und im Durchschnitt etwa 15 Liter auf 100 km verbraucht bei max. 90 km/h auf Asphalt. Mit dem Dachzelt oben drauf kann man meines Erachtens die 12,7 Liter nicht erreichen.
Ich bin bisher jedes Auto unterhalb des Normverbrauchs gefahren (obwohl viele sagen, das wäre nicht möglich), aber der Landcruiser mit Dachzelt hat schon bisschen was geschluckt. Dazu war er so träge, dass ich dachte, ich würde meinen Hanomag-LKW aus den 60ern fahren. Bei diesem kam ich übrigens mit 12,5 Litern auf 100 km aus.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'415 Beiträge · seit 201403. Feb. 2022 ·
"Etwas blöd war, dass in der “Küche” die einzeln fixierten Gerätschaften nach jeder Ruckelpiste munter in der Gegend herumflogen und erst mal neu sortiert und fixiert werden mussten."
😄 😄 😄
Warum sollte es euch besser gehen, als allen anderen Safari-Campern 😗
Mein Lesevergnügen ist ungebremst 🤩 😘
versichert die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter460 Beiträge · seit 201804. Feb. 2022 ·
21. November 2021 - Die Regenkönige gehen auf Bootstour Teil 1
Chobe Riverfront

Ist euch eigentlich am gestrigen Tage was aufgefallen? Richtig, es hatte NICHT geregnet! Es wurde also mal wieder höchste Zeit! 😄

Um 5:45 Uhr werden wir von Kempho im Hotel abgeholt. Unser Bootsguide sollte der in den höchsten Tönen empfohlene Mujo sein. Zugegebenermaßen: wir sind keine Birder, haben keine große Ahnung, daher kann ich seine Birding-Fähigkeiten eigentlich wenig beurteilen, aber was wir sagen können: er hat super Vögel und auch andere Tiere gespottet (fast immer vor uns, was wir auch schon bei Guides ganz anders erlebt haben), kannte alle Vögel und konnte zu jeder Art was Interessantes erzählen. 🙂

Aber erst einmal gilt es ein paar Widrigkeiten zu überwinden. Das Wetter war schon wieder wenig vielversprechend. Der Himmel war grau in grau, es sah nach Regen aus. Wir kamen bei den Booten an - kein Mujo da. Er war ein bisschen verspätet, was uns aber nur recht war, denn bei dem miesen Wetter ist jedes Prozent mehr Tageslicht Gold wert für die Kamera. Später erzählte uns Mujo, dass er aufgrund der Pandemie und der ausbleibenden Touristen hier (natürlich) kein gutes Einkommen mehr hat und daher wieder zu seiner Mutter ziehen musste, die etwas außerhalb von Kasane lebt.
Das nächste Problem: Der Schlüssel des Bootes war verschwunden. 😗 Das Boot sah ganz schick aus - recht groß und mit Dach.

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Das wäre bei einem Wolkenbruch natürlich unbezahlbar gewesen! Hätte, hätte, Fahrradkette. Es wurde wild telefoniert. Es stellte sich heraus, dass irgendeiner den Schlüssel vertauscht hatte und der war gerade nicht auffindbar oder gerade nicht Kasane. Läuft wieder! Dieser Urlaub ist ein Stück weit wie verhext. 😮
Kempho trieb dann jemanden auf, der uns ihr Boot lieh - Schlüssel war auch da. Hallelujah! Gegen 6:25 Uhr ging es dann los. Das Boot war etwas kleiner, als das andere. Das kleine Dach nahm Mujo ab. “Wird schon nicht regnen”. Da haben wir noch gelacht. 🤪

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Dann ging es los! Erst mal in östlicher Richtung den Chobe entlang. Er fragt uns, was wir sehen wollen. Kingfisher sämtlicher Arten stehen auf meiner Liste ganz oben. Generell alles, was bunt ist. 😊 Ach und so einen African Skimmer würde ich gerne mal sehen. Ich hatte es ihm zwar auch gesagt, aber spätestens hier hätte er wohl gemerkt, dass wir keine großen Vogelexperten sind. 🙄 African Skimmer gibt es nämlich zu dieser Jahreszeit dort gar nicht mehr. Die ziehen im südafrikanischen Sommer nämlich weiter nach Norden. Ups, das wusste ich gar nicht! Er will trotzdem einen finden. Ich denke noch, wie will er das machen - Zugvogel ist Zugvogel! Der Zug ist quasi abgefahren (5 € für die Kalauerkasse). Aber mal sehen.

Es geht gleich mit dem ersten Punkt auf meiner Wunschliste los: dem Kingfisher! In diesem Fall dem Giant Kingfisher. Für uns eine Erstsichtung. 😄

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Es geht weiter mit Kormoranen, Schlangenhalsvögeln, Störchen und Reihern.

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Recht schnell sehen wir ein Krokodil, Hippos und sehr häufig Pied Kingfisher.

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Weiter im 2. Teil ...
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21. November 2021 - Die Regenkönige gehen auf Bootstour Teil 2
Chobe Riverfront

Bei den Stromschnellen wird die Landschaft richtig schön. Bei unserer Bootstour 2019 (die im Vergleich zu dieser kleinen, feinen Privattour eine Massenveranstaltung war) sind wir hier gar nicht hingefahren. Beim Papyrus machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach einem Malachite Kingfisher, wir entdecken aber erst mal einen Brown-hooded Kingfisher.

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Beim Papyrus sind dann auch Hippos

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Und dann entdecken wir auch den Malachite Kingfisher. Wunderschön! 🙂

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African Jacana

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Der Vogel ist ja in vielerlei Hinsicht interessant. Zum Beispiel, weil sich hier der Papa um den Nachwuchs alleine kümmert. Was aber besonders putzig ist: der Jacana-Vater nimmt den Nachwuchs unter seine Fittiche - im wortwörtlichen Sinn. Das würde ich zu gerne mal sehen! Links und rechts unter den Flügeln schauen dann die Beinchen der Küken raus. Merkt euch dieses Bild mal, es wird gleich noch relevant. 😎

Natürlich sehen wir noch jede Menge andere Vögel.

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African Fish Eagle mit Jungtier

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Weiter im 3. Teil ...
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21. November 2021 - Die Regenkönige gehen auf Bootstour Teil 3
Chobe Riverfront

Als wir weiterfahren, sehen wir wieder viele Hippos.

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Wir fahren Richtung Westen, also Richtung Nationalpark. Hier sehen wir auch Krokodile und einen Water Monitor und wieder einen Giant Kingfisher.

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Ebenso Waterbucks und Impalas (leider kein brauchbares Foto gemacht). Und natürlich wieder viele Vögel!

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Und wieder einmal Hippos - dieses Mal mit ordentlich Action!

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Weiter im 4. Teil ....
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21. November 2021 - Die Regenkönige gehen auf Bootstour Teil 4
Chobe Riverfront

Dann fährt Mujo zu einer Insel, von der er sagt, dass hier im Winter zahllose African Skimmer sind. Er schafft es und findet die vermutlich einzig beiden verbliebenen Exemplare des African Skimmer am Chobe im November. Zum Glück haben die den Zug verpasst! 😄

Chobe Riverfront, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Ich bin begeistert! Sie sind auch nur wenig scheu und betrachten uns sogar recht neugierig. Wir können sogar sehen, warum sie so heißen. Sie fliegen los und “skimmen” (= abschöpfen) an der Wasseroberfläche. Total toll! 🤩

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Chobe Riverfront, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Dann gibt’s erst mal eine Frühstückspause mit leckeren Rusks, Muffins und Tee und Kaffee. Mittlerweile denken wir wirklich, dass kein Regen mehr kommt. 🤪

Wir machen uns auf den Rückweg und wollen noch ein paar Vögel suchen, allerdings öffnet der Himmel sehr plötzlich seine Pforten. Und zwar nicht zu knapp! Es schüttet wie aus Eimern. 😕 😈 Zugegebenermaßen: das Dach stehen zu lassen, hätte auf diesem kleinen Boot wenig gebracht. Der Regen kam von allen Seiten. Zum Glück hatte Mujo Regencapes dabei. Allerdings war keine Zeit mehr, diese vernünftig anzulegen, geschweige denn das Kamera-Equipment vernünftig zu verstauen. Ich hatte nun also 2 Kameras am Hals, einmal mit dem 600er-Rohr und einmal mit dem 105er. Das durfte auf keinen Fall dieser extremen Nässe ausgesetzt werden. Also machte ich den Jacana-Vater und klemmte mir die Kameras unter den Körper, warf das Cape und meinen Oberkörper drüber (Füßchen guckten zum Glück aber nicht raus). Mujo gab Vollgas. Das Wasser lief uns über den Körper, den Rücken, den Kopf, den Nacken hinunter. 😈 Unsere Hosen waren klatschnass, in meinen Schuhen hatte sich ein Aquarium gebildet. Die Fahrt dauerte elendig lange… Ich denke, es werden um die 15 Minuten Vollgasfahrt durch den strömenden Regen gewesen sein. Ich traue mich gar nicht, mir mit den Augen Orientierung zu verschaffen, denn das Wasser kommt einfach von allen Seiten. So nass sind wir noch nie geworden, da konnte selbst unsere legendäre Bootsfahrt in Kambodscha nicht mithalten (obwohl uns da im Meer auch noch die Blitze um die Ohren flogen). Ich hoffte nur inständig, dass das Regencape halbwegs dicht hielt, sonst konnte ich die Kameras wegschmeißen. So viel Nässe würde keine Kamera der Welt vermutlich aushalten. Irgendwann erreichten wir das rettende Ufer. Nun die Klamotten erst mal von der Flut befreien, damit ich die Kameras rausholen kann - Gott sei Dank, da waren nur ein paar Tropfen drauf! Die Jacana-Mama hatte alles gegeben und das Cape hatte gehalten! 🙂 Ich war erleichtert! Dass wir bei einem Wet-T-Shirt-Contest mitmachen konnten (ach, eigentlich war alles nass inklusive Unterwäsche und erst recht die Socken), machte uns wenig aus.

Kempho war leicht schockiert, als sie uns am Bootsanleger in Empfang nahm. Die Sache war ihr sichtlich unangenehm, auch wenn sie natürlich nichts fürs Wetter kann. Wir schütteten das Wasser aus unseren Schuhen und sauten daraufhin ihr Auto ein. Im Inneren bildete sich bald ein Feuchtbiotop.

Natürlich wurde Beles Auftrag auch noch ausgeführt und wir übergaben Mujo das Geschenk von ihr. Er freute sich tierisch und er und Kempho konnten sich natürlich auch noch an die Truppe und ihren Besuch erinnern. 😎

Kempho fuhr uns also zurück ins Hotel, wo wir uns erst mal trockenlegten. Nun rächte sich, dass ich sehr minimalistisch gepackt hatte, denn ich hatte nur diese eine paar Schuhe + 1 Paar Fipflops. Wenn ich also den restlichen kühlen Tag im Regen nicht mit Flipflops verbringen wollte, musste ich meine Schuhe irgendwie trockenbekommen. Gar nicht mal so leicht. Um 15 Uhr sollte unser Game Drive sein und im Fahrzeug wollte ich nicht so gerne mit Flipflops sitzen, zumal es auch recht kalt war an dem Tag. Das Travelodge Hotel war die einzige Unterkunft unserer Reise, die einen Fön hatte. Also: Mission Schuhefönen! Ich föhnte sie so weit, dass sie nur noch klamm waren, so konnte ich sie immerhin beim Game Drive anziehen.

Um 15 Uhr wurden wir vom Guide im offenen Safarifahrzeug abgeholt. Leider bahnte sich mal wieder Regen an. Mit dabei waren zwei weitere Gäste (aus Botswana). Es war ein durchwachsenes Erlebnis. Der Guide war mittelmäßig, das Wetter war schlecht, aber das blödeste war: es waren kaum Tiere da.

IMG_3174 by Nadine, auf Flickr

Es ist wirklich interessant, denn Mitte Oktober 2019 war an der Chobe Riverfront der reinste Zoo. Wir haben hier Tiere ohne Ende gesehen. Zahllose Elefanten, Giraffen, Hippos, Zebras, sämtliche Antilopen, Affen, Warzenschweine, mehrfach Löwen an einem Tag, Büffel usw. wir konnten praktisch keine 10 Meter mit dem Auto fahren, ohne ein neues Tier zu entdecken. Gerade mal gute 4 Wochen später im Jahr dann: komplette tote Hose! Wir freuten uns sehr über eine Impala-Sichtung, vor allem weil hier Babys dabei waren. 😊

Chobe Riverfront, Botswana by Nadine, auf Flickr

Es gab auch zwei schöne Elefantensichtungen. Bei der ersten liefen die Elefanten nur wenige Meter hinter unserem Auto her.

Chobe Riverfront, Botswana by Nadine, auf Flickr

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21. November 2021 - Die Regenkönige gehen auf Bootstour Teil 5
Chobe Riverfront

Bei der zweiten sahen wir sie am Chobe planschen.

Chobe Riverfront, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Immerhin sahen wir noch ein paar Paviane und ein Tree Squirrel, das war’s.

Chobe Riverfront, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Und wir waren wohlgemerkt 3 Stunden unterwegs.

Zugegebenermaßen sind wir total enttäuscht, aber auch froh, dass wir nicht selbst gefahren sind. Wir tendieren dazu in solchen Situation zu denken, dass es an uns liegt und nur wir zu doof sind, die Tiere zu finden. Aber wenn die Profis auch nichts sehen (auch mehrere andere Guides sagten unterwegs, dass sie praktisch nichts sehen), ist man doch irgendwie beruhigter.

Abendessen in der Chobe Safari Lodge ist ganz gut, auch wenn es kein Buffet gibt.

IMG_3200 by Nadine, auf Flickr

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Fazit des Tages: eine der tollsten Bootstouren, die wir je gemacht haben, und ein enttäuschender Game Drive am Nachmittag. Verschwinden die Tiere tatsächlich innerhalb von nur wenigen Wochen von der Chobe Riverfront?!

Fazit Travelodge Kasane: Business- und Tagungshotel mit schönem, großen Pool. Gutes Frühstücksbuffet, nette Zimmer. Leider fehlt jedes Afrika-Flair, das Hotel könnte überall auf der Welt stehen. Dafür aber recht günstig.
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