Namibia-Dritttäter-Familie - Etosha und Caprivi

Reisebericht 46 Antworten · 9'918 Aufrufe · gestartet 01. Okt. 2021 von Yoda911
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21. Tag (02.09.2021) Roy's Restcamp, Grootfontein

Heute macht das Restcamp von Roy seinem Namen alle Ehre. Der Tag hier war in die Urlaubsplanung ‚hineingerutscht‘, als durch Änderungen der Flugpläne bei Lufthansa / Eurowings der Flugtag um einen Tag nach hinten geschoben wurde. Also haben wir sozusagen nichts vor. Das Nichts war dann eine morgendliche 11 Kilometer lange Runde über das Farmgelände kreuz und quer durchs Unterholz. Konni konnte hier ein perfektes Fahrtraining über Stock und Stein absolvieren. Es war allerdings schwieriger, den seitlich angreifenden dornigen Ästen auszuweichen, als die Schlaglöcher zu umkurven. Sichtungstechnisch war das Ganze eine Enttäuschung. Das einzig ‚Große‘ waren zwei schnell flüchtende Oryx-Antilopen, sogar die Vögel und Hörnchen machten sich rar.

Den Nachmittag haben wir mit weiterem Streifen durch das Lodgegelände (inkl. der "lodge-eigenen" Dikdiks und Besichtigung der sehr kreativ und abwechslungsreich gebauten Bungalows), am Pool und in der gemütlichen Außen-Sitzecke verbracht und sind dort mit einem Paar, das mit drei kleinen Kindern im Dachzelt unterwegs ist, ins Gespräch gekommen.

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Das Warten auf einen erneuten abendlichen Besuch der Buschbabys war zum großen Bedauern der Kids nicht von Erfolg gekrönt. Die Äffchen hatten heute keine Lust vorbeizuschauen.

Es gab allerdings eine recht frechen Gelbschnabel-Toko-Besuch (Spitzname "flying banana" in Abgrenzung zur "flying chili" mit rotem Schnabel), der sehr an seinem Spiegelbild in der Lampe interessiert war.
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22. Tag (03.09.2021) Mount Etjo Lodge

Eine Fahrt von etwa 4 1/2 Stunden führt uns zu unserer vorletzten Unterkunft, der Mount Etjo Safari Lodge , die sich im Herzen des 30.000 Hektar großen Okonjati Wildreservats befindet, einem der ersten Privatreservate in Namibia. Benannt ist sie nach dem Mount Etjo, einem ca. 2.000 Meter hohen Tafelberg, der 500 Meter über die Ebene hinausragt. Als Unterkunft für die nächsten beiden Tage erwarten wir hier noch einmal einen abschließenden Höhepunkt unserer sowieso mit Highlights gespickten Reise. Die Erwartung: Eine Mischung aus hoffentlich noch einmal vielen Tiersichtungen und einem etwas ruhigeren Ausklang der drei Wochen Afrika!

Die Fahrt verlief weitgehend ereignislos, abgesehen von einem gefundenen und einem nicht erreichbaren Geocache (das Freilichtmuseum am alten deutschen Fort von Grootfontein ist wegen coronabedingt zu geringer Besucherzahlen geschlossen). Je näher wir dem Ziel kommen, desto tierreicher wird der Straßenrand.

In Mount Etjo angekommen fühlten wir uns gleich wieder wie zu Hause. Wir sind schon zum dritten Mal hier und bekommen wieder die gleichen toll gelegenen Zimmer nebeneinander. An der Rezeption buchen wir für den Nachmittag noch einen Gamedrive und schlendern dann mit dem Fotoapparat bewaffnet durch das großzügige Lodge-Gelände.
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Als sich um kurz drei immerhin etwa ein gutes Dutzend Urlauber am Eingang der Lodge einfinden, wo das Safari-Auto uns einsammeln sollte, waren wir etwas enttäuscht über die große Zahl. Das wird zum einen so ein lastwagenähnlicher Safari-Wagen werden und eventuell sitzen sogar drei nebeneinander, so dass der Mittlere nur über einen anderen hinweg nach Tieren Aussicht halten kann ?! Tatsächlich kam dann ein solcher Truck. Die Dame der Rezeption hakte die Teilnehmer auf Ihrer Liste ab und alle stiegen der Reihe nach ein. Die guten Plätze füllten sich und am Ende standen noch wir vier draußen:“It‘s too full, you get an extra car!“

Woop Woop! Mal wieder Schwein gehabt. Während die große Fuhre losfuhr klapperte unser ‚Privat-Guide‘ Richard mit einem indischen Mahindra-Geländewagen um die Ecke. Genau vier gemütliche Sessel waren auf die Ladefläche des Wagens montiert. Auf die Frage, ob er mit dem Mahindra zufrieden sei oder lieber einen entsprechend umgebauten Landrover, Ford oder Toyota hätte, gab Richard unumwunden zu, ihm wäre eigentlich alles andere lieber. Egal: die weichen Sessel glichen die katastrophale Federung teilweise aus, Richard erwies sich als super lustiger und erfahrener Fahrer und es geht doch um das, was wir sehen und nicht um das Fahrzeug.
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Wir rumpelten also gut gelaunt mit dem unfreiwilligen Paar Richard und Mahindra hinaus ins riesige Gelände der Lodge. Wie fast immer Vögel und Antilopen überall. Aber auch den ganzen Nachmittag immer wieder beachtlich viele Giraffen und darunter erstaunlich viele Jungtiere, Hier mal zwei völlig unterschiedlich gefärbte - wahrscheinlich trotzdem - Geschwister.

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Die Perlhühner machten ihrem Spitznamen "suicide chicken" wieder einmal alle Ehre und kreuzten in großer Zahl immer im letzten Moment vor dem Fahrzeug die Straße: Eine interessante Sichtung war auch der von einer großen Familie Streifenmangusten für sich umgebaute Termitenhügel. Mindestens 30 Tiere gehörten zu dieser Truppe.

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Nach etwa einer Stunde erreichten wir ein derzeit trockenliegendes Flusstal, das wir auf einer abenteuerlich steilen Furt querten und dann zeigte Richard nach wenige Minuten seitwärts in das sandige Flusstal. Dort lagen faul im Schatten vier erkennbar vollgefressene Löwen, ein Pascha und drei Weibchen, im Schatten. Wenige Meter entfernt ihr Riss vom Vortag, eine Giraffe.
"Die werden jetzt drei oder vier Tage nur immer wieder essen und schlafen, sagte Richard voraus." Er hatte die Gruppe bereits am Vortag entdeckt und nun gezielt wieder angesteuert. Die Show der vier war dann wenig bühnenreif: Kopf hoch, als unser Auto kam oder als ich plötzlich niesen musste und dann wieder flach umplumpsen lassen und Augen zu. Die höchste Form der Bewegung war, das eine der vier aufstehen 'musste', als die schnell wandernde Abendsonne ihren Schattenplatz erreichte und sie aufstehen und sich 2 Meter weiter wieder in den Schatten fallen ließ.

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Richard ist überzeugt, dass eine der Damen zwei Junge in der Nähe im hohen Gras versteckt hat, diese aber erst später abends herauskommen werden. Schade. Trotzdem wieder eine spannende Sichtung.

Aber die Löwen waren nicht das letzte Highlight für heute. Einige Kilometer weiter gestikulierte Richard plötzlich aufgeregt nach rechts vorn - Nashörner! Und nicht irgendwelche, sondern eine Mutter mit ihrem noch sehr kleine Jungen. Beide zeigten sich erstaunlich wenig scheu im tollsten Abendlicht. Es gab mal wieder unzählige Motive, da die beiden sich von allen Seiten und allen Posen präsentierten.

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Und als Steigerung hatten sich dann wenige hundert Meter weiter noch einmal 5 ausgewachsene Nashörner in einer Gruppe versammelt. Auch bei diesen blieben wir eine Viertelstunde stehen zum Beobachten und Fotografieren. Rhinos sind selten in Gruppen unterwegs. Hier ist aktuell die Futterlage so gut, dass sie keine Territorien gegeneinander abgrenzen müssen, sondern im Familienverbund zusammenbleiben.

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Zum Abschluss noch ein Exkurs zu 'unserem' Mahindra. Schon beim Stehenbleiben bei den Löwen war ein ungesundes Geräusch vom Getriebe zu hören. Das sonst üblich Rangieren ein paar Meter vor oder zurück für die beste Fotoposition musste ausfallen. Denn der Geländewagen setzte sich nur mit folgender Strategie überhaupt noch in Bewegung: zweiter Gang rein, mit eingelegtem Gang den Wagen starten - jeder Fahrlehrer kriegt jetzt Schnappatmung - und dann wird mit Kupplung und Zwischengas so geschickt spielen, dass das Auto mit zwei bis drei heftigen Hopsern und entsprechendem mechanischen Krachen in den Gang und in Fahrt kommt. Wir erlebten diese Methode noch mindestens ein Dutzend mal. An anderen Punkten versuchte Richard den Wagen im Standgas ganz langsam rollen zu lassen, um ihn nicht wieder in den Leerlauf zurückschalten zu müssen. Das Ganze erinnerte zwischendrin immer mal wieder ein bisschen an Rodeoreiten, führte uns aber trotzdem sicher zur Lodge zurück. Wir waren ohne extra zu zahlen übrigens fast eine dreiviertel Stunde länger unterwegs als gebucht. Wir waren so begeister von Richard, dass wir mit ihm einen weiteren Morningdrive am nächsten Morgen abgesprochen haben und die Rezeption einfach vor vollendete Tatsachen gestellt haben, es wäre bereits alles vereinbart. Klappte problemlos.

Durch die späte Rückkehr konnten wir dann fast direkt in die toll angelegte Lapa, einen kreisrunden Bau, dessen Reetdach oben in der Mitte weit geöffnet ist, um den Rauch des Feuers aus der Feuerstelle abziehen zu lassen. Zusätzlich feuerte ein Grillmeister an einer Seite einen großen Grillrost an. Die Gäste bekommen einen über dem Feuer heiß gemachten steinernen Teller, der genau in die Aussparung eines Holzbrett passt und damit problemlos getragen werden kann.

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Heute gab es Impala-Steak, Oryx-Würstchen, Springbock Gulasch, dazu natürlich noch verschiedene Salate und Saucen, Knoblauchbutter, Maisbrei, Reis, Kartoffeln, Kartoffelauflauf etc. etc. Das Essen auf Mount Etjo hatte uns schon in den letzten beiden Reisen überzeugt.
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23. Tag (04.09.2021) Mount Etjo Lodge

Unser Plan heute also: Nochmal mit Richard los! Am um 7:30 Uhr startenden Morningdrive erhofften wir uns noch einmal ganz anderes gutes Licht und mit Richard hatten wir uns direkt verabredet. Er kam dann auch - mit einem Mahindra! Der andere war über Nacht noch nicht instand gesetzt, er wollte aber lieber wieder einen kleinen Mahindra mit zwei Sitzreihen als den großen Truck nutzen. Uns war das sehr recht.
Der Mahindra:
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Der seltsame Game-Drive-Truck Marke Eigenbau.
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Zuerst ging die Tour noch einmal zu der fünfköpfigen Rhinogruppe, die Richard relativ gut wiedergefunden hat. Mutter und Kind waren nicht zu finden. Von dort ging es weiter zu dem Löwenrudel, das wie vorhergesagt, sehr leicht zu finden war. Diesmal lagen die vier auf der gegenüberliegenden Seite des sandigen Trockenflusstals - und dösten oder schliefen natürlich wieder. Wieder keine Spur von den Jungen, so dass wir nur noch abwarteten, bis Richard seinen Kollegen, der mit dem Truck und ebenfalls nur vier Gästen unterwegs war, per Funk genau an diese Stelle gelotst hatte.

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Nach Rhino- und Löwenbesuch sind wir dann in einem großen Bogen durch den südlich der Berge gelegenen Gelände gefahren´. Wieder gibt es viele Strauße und viele Giraffen. Als besondere Sichtung - diesmal hat Elisabeth sie zuerst gesehen - ist eine kleine Gruppe von Roan (=Pferdeantilopen) zu vermelden.

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Nach einem Pausestopp an einem künstlichen Damm mit Seeadler und Hippos in einiger Entfernung, sind wir durch die Bergpassage ins nördlich gelegenen Gelände gefahren, um dort Elefanten zu suchen. Der Plan blieb insgesamt 1,5 Stunden lang erfolglos. Wir sahen unzählige Dunghaufen und frisch abgerissen Äste, aber nicht einen Dickhäuter. Auch der zweite Wagen, dem wir unterwegs einmal begegneten war ohne Sichtung geblieben. Wir sind nun mal in der Natur und nicht im Zoo. Dafür fanden wir noch einen stattlichen Waran von > 1 m Länge, der genau unseren Weg kreuzte. Ein weiteres spannendes Fotomotiv.
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Danach hieß es dann also nur noch zurück zur Lodge auf der breitesten und leicht zu befahrenen Piste. Nur! Flapp, flapp, flapp, ein sehr plötzlich deutlich hör- und spürbarer Plattfuß hinten rechts. Dass Richard auch diese Panne dem Mahindra zuschob, ist wohl etwas unfair, der Dunlop-Reifen hätte auch an einem nagelneuen Landcruiser wahrscheinlich das gleiche Schicksal erlitten. Richard hatte den Reifen dann in Rekordgeschwindigkeit (max. 10 min) gewechselt und sich dabei kaum helfen lassen wollen.

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Wenige Minuten vor Ende der Tour dann noch ein mehrstimmiges "Stopp, Stopp". Wenige Meter neben der Piste stand eine recht große Antilope, fast so groß wie die vergleichsweise häufigen Kudus, aber eindeutig viel zu dunkel: ein Nyala-Männchen! DAS war noch mal etwas Besonderes. Nyalas gibt es vergleichsweise sehr selten und sie sind zudem außerordentlich scheu. Wir hatten das Glück, das Tier an einer schmalen Stelle zu entdecken, wo der Auto-Pfad und die Tierpfade an einem Engpass zwischen zwei Bergen zusammenlaufen. Hier müssen alle entlang, die zum Wasser wollen. Der Nyala-Bock verschwand recht schnell im Schatten der nächsten Bäume und Büsche, aber einige Fotos haben wir schießen können. Eine weitere neue Rasse für unsere Antilopensammlung und damit ein toller Abschluss des Gamedrive.
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Der Rest des Tages ist schnell erzählt: Pool und Pause mit Pavian-Besuch, Kofferpacken und wieder Abendessen im Lapa mit Kudu-Steak, Oryx-Spieß, Impala-Gulasch. Danach noch ein bisschen gemeinsam Schwelgen in den Eri




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nnerungen der letzten drei Wochen und ab ins Bett.
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24. Tag (05.09.2021) Mietwagenrückgabe & Kappsvalley Lodge

Der Abschied von der Mount Etjo Lodge ist so etwas wie der Abschied vom Namibia-Urlaub. Die danach noch folgende Übernachtung dient nur als Puffer oder Übergangsstation zum Flughafen. In diesem Jahr hatten wir eigentlich erwartet, eine PCR-Test für die Wiedereinreise nach Deutschland zu brauchen und wollten darum den letzten Tag in der Nähe von Windhoek verbringen. Da sich zwischenzeitlich die Corona-Regeln geändert haben, reicht es, dass wir alle vier geimpft sind.

Wir fahren von Mount Etjo nicht direkt zur B2 sondern erst mal weiter auf Sand- und Schotterpisten nach Süden durch das große private Wildreservat Erindi. Da die offizielle Straße das Reservat schneidet, darf man hindurchfahren, ohne zu zahlen. Die etwa 30 Kilometer zeigten sich noch einmal relativ tierreich: Giraffen, Paviane, Oryx, Steinbock, Kudu, Impala, Gnu, Schakal ....
Ein nettes Bonbon zum Schluss.

Das südliche Reservat und das anschließende Gebiet waren pechschwarz von einem aktuellen Buschbrand. Teilweise glimmten und rauchten einige Baumstümpfe sogar noch. Die Farmer erwarten angeblich wieder eine recht ordentliche Regenzeit. Das (umstrittene) Abbrennen von Flächen würde dann dazu führen, dass dort frische und schmackhafte neue Gräser für die Rinder und Ziegen wachsen werden. Hoffentlich geht die Wette auf.
Die Fahrt nach Windhoek auf der geteerten B1 und A1 verlief flott und ereignislos. Auch der Stadtverkehr in Windhoek ist an einem Sonntagmittag sehr überschaubar, so dass wir uns noch einen kurzen Stopp am alten deutschen Bahnhof, der ebenfalls deutschen Friedenskirche und dem Nationalmuseum (die 'Kaffeemaschine') gönnten. Diese hatten wir bisher nur im Vorbeifahren fotografiert. Außerdem galt es noch drei letzte Geocaching-Punkte zu ergattern.

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Nach einem letzten Tankstopp fuhren wir dann zu African Dreamtravel. Katja erwartete uns schon (sie hat die eigenen Autos per GPS-Track immer 'unter Kontrolle'). Sie hatte dann den praktischen Vorschlag, dass wir gar nicht Aus- und Umladen, sondern sie uns mit dem Wagen die 25 Kilometer zur Kappsvalley Lodge bringt und wir dort endgültig ausladen und ihr den Wagen zurückgeben. Gesagt getan.
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Nach einer freundlichen Begrüßung durch Harald und Andrea packten wir aus, bezogen die tollen Bungalows 1 und 2 (mal wieder als einzige Gäste) und Katja machte sich mit 'unserem' Hilux auf den Weg zurück nach Windhoek.

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Den Rest des Tages verbrachten wir auf den verschiedenen Ebenen, Terrassen und Sitzecken der Farm mit einigen nette Fotomotiven, bevor wir um sieben von Andrea bekocht wurden - sehr lecker, sehr anspruchsvoll, sehr vielseitig, aber leider auch sehr un-namibisch. Es gab Quiche Lorraine, Feldsalat, Szegediner Gulasch und Orangencreme.

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Nach zwei Doppelkopfrunden hieß es dann: Nur noch einmal schlafen bis zum Abflugtag.
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25. Tag (06.09.2021) Rückflugtag

Rückflugtag. Ein blödes Wort. Ein blöder Tag.

Die Kappsvalley Lodge liegt nur gut 20 Kilometer neben dem Flughafen, so dass man in einer halben Stunde dort ist. Da unser Flug planmäßig um 18:45 Uhr geht, müssen wir also letztlich erst nach dem Nachmittagskaffee los. Andrea hat uns Mittags noch einen Salat gezaubert und um kurz nach 3 kommt ein Toyota-Bus-Shuttle, sammelt uns vier Urlauber, vier Koffer und vier Rucksäcke ein. Unsere Kofferwaage behauptet, dass wir mit knapp 23, 21, 21, und 20 Kilo gut im Soll liegen.

Am Windhoeker Flughafen ist tatsächlich das neu gebaute Terminal in Betrieb genommen worden. Es finden zwar noch an mehreren Ecken Maler- und andere Handwerkerarbeiten an, der Ablauf ist aber deutlich verbessert gegenüber den Erfahrungen vor zwei Jahren. Als wir ankommen, sind vier (!) Schalter in Betrieb, wir sind fast wartezeitfrei dran, checken ein, geben die Koffer auf und lassen den Rest durchleuchten. Wir sind viel zu früh im Wartebereich und der Ablauf entsprach jedem normalen Flughafen irgendwo auf der Welt, Respekt !

Aber zu früh gefreut, wir sind schließlich in Afrika. 45 Minuten vor dem erwarteten Boarding tauchen plötzlich mehrere Flughafenmitarbeiter auf, stellen rund um die Sitze des Wartebereichs Absperrbänder auf und versuchen dann alle Reisenden aus diesem Bereich zu verscheuchen. Ein zusätzlicher Security Check! Leider bleibt außerhalb des abgesperrten Bereichs nur ein schmaler Gang an der Wand entlang frei, in dem sich nun alle drängeln. Dann die nächste überraschende Anweisung: Alle Frauen nach rechts, alle Männer nach links. Und die Kinder? Großes Durcheinander, alles muss sich neu umstellen. Und was passiert dann? Auf einem zwei Quadratmeter großen Tisch muss jeder sein Reisegepäck abstellen und wird dann von einem eifrigen Mitarbeiter per Handscanner durchleuchtet. Bei fast jedem piept die Armbanduhr,, wenn die dann aber die richtige Uhrzeit anzeigt, ist sie offensichtlich ungefährlich?! Alle müssen ihre Rucksäcke / Taschen öffnen und relativ willkürlich einzelne Dinge herausziehen. Gesucht werden angeblich Messer, Nagelscheren etc. Warum das nicht schon beim Koffer- und Taschen-Röntgen vor einer Stunde passiert ist, versteht niemand. Endgültig absurd wird das Ganze dann, wenn man beobachtet, dass etwa ein Dutzend Leute gar nicht aus dem Wartebereich herausgelotst und damit auch nicht untersucht worden waren und für alle Familien mit Kinder bis ca. 12 dann das Sperrband geöffnet und diese ohne Kontrolle wieder in den Innenraum gelassen werden. Auch Zuspätkommer, die dies ganze Aktion nicht miterlebt haben, können später dann wieder problemlos durch.

Insgesamt also noch ein Abschlusserlebnis der Kategorie: That is Africa! Eine nutzlose, nicht erklärte, einerseits gewissenhaft und andererseits völlig lasch durchgeführte Aktion, aber immerhin mit Beschäftigungseffekt für Mitarbeiter. Den gleichen Effekt bringt dann der Fußweg zur Eurowings Discover-Maschine, dem einzigen Flieger auf dem Flugfeld. Der ist in der äußersten Ecke des - zugegebenermaßen kleinen - Flugfeldes aufgestellt. An dem Weg dorthin stehen alle 20 Meter Gelbwesten-Mitarbeiter Spalier. Das Wichtigste ist anscheinend, dass die letzte 90-Grad-Ecke des Weges auf keine Fall diagonal abgeschnitten wird. Genau während wir einsteigen, geht noch einmal herrlich die Sonne unter und ist hinter dem Horizont verschwunden, als wir am Fuß der Flugzeugtreppe ankommen - ein Bild mit Symbolkraft für das Urlaubsende.
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Der Flieger ist zu 2/3 bis 3/4 gefüllt - also mehr als der Hinflug vor gut drei Wochen.
Der Abflug gelingt immerhin noch um 18: 53 Uhr, also mit nur 8 Minuten Verspätung.
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Das Essen im Flieger ist sehr mäßig, die Auswahl schon ab Reihe 35 nicht mehr vorhanden, Pasta ist aus, es gibt nur noch Meat Balls. Nach einem gewohnt unbequemen aber ruhigen Flug landen wir pünktlich um 5:05 Uhr in Frankfurt als eine der ersten Maschinen nach dem täglichen Nachtflugverbot. Wir müssen uns dann nach einer längeren Wanderung durch diesen Riesenbau an der Einwanderungskontrolle einreihen. Leider sind dort erst einmal nur 4, im Verlauf der Zeit dann immerhin 9 Schalter geöffnet. Vorzuzeigen: Reisepass, Impfnachweis und digitale Reiseanmeldung auf dem Handy. Wir haben alles parat. Nach einer guten halben Stunde geht's weiter. Nächste Wanderung zu den Gepäckbändern. Alle Koffer sind schon da, super. Eine weitere Wanderung zum Taxistand schließt sich an.

Kurzfazit:
Ein genialer Urlaub! Es wieder einmal ALLES geklappt. Das Auto, die Unterkünfte, die Landschaften, die Gamedrives mit Auto und Boot und vor allem Tiere waren wieder ein sensationelles Erlebnis.

Wir sind super froh, so lange mit einer evtl. Absage gezögert zu haben, dass es letztlich zu einem "Ja, wir fliegen" gekommen ist!
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Fazit Namibia-Urlaub 2021

Zum Abschluss hier noch einmal ein (kurzes?) Fazit der gut drei Wochen in Namibia.
Ich habe schon die Bewertungen 2017 und 2019 mit einem Zitat von Elisabeth begonnen, das auch diesmal wieder perfekt passt. Auf die Frage, wie denn die drei Wochen in Namibia so waren, hat sie geantwortet: "Da muss ich drei Wochen lang erzählen." Obwohl wir nun zum dritten Mal dort waren, stimmt das immer noch. Die Bilder, Eindrücke und Erinnerungen werden bei uns allen Vier viele, viele Jahre lang halten.

LANDSCHAFT und TIERE
Namibia ist und bleibt für uns ein Traumziel. Infiziert vom Afrika-Virus genießen wir noch immer den Blick aus Front- und Seitenfenster während der Fahrstrecken - auch wenn die Asphaltverbindung zum Caprivi-Streifen und der Caprivi-Highway selbst tatsächlich eher langweiliger waren als die schon fast gewohnten Sand- und Schotterpisten im Süden und Westen sowie im Etosha und KTP.
Ein völlig neues Bild bot sich in diesem Jahr für uns durch die recht guten Regenfälle der letzten beiden Regenzeiten. Die Landschaft war vielerorts nicht mehr grau, beige oder rot sondern gelb, d.h. die gesamte Fläche war bedeckt von niedrigem oder bis zu 80 cm hohem Gras, das Ende August natürlich nicht mehr grün, sondern gelb strahlte.
Immer noch begeisternd ist dann aber erst die Kombination aus Landschaft und Tieren. Es bleibt die Begeisterung, dass wir nicht nur in den Nationalparks, sondern auch an den normalen Strecken immer wieder "wilde" Tiere direkt am Straßenrand oder in der Ferne entdecken - diverse Antilopen, Giraffen, Zebras, Warzenschweine, Paviane, Strauße, Perlhühner etc. etc. Die Tiersichtungen in den Parks und den privaten Game Reserves, die wir durchfahren haben, sind dann natürlich die Steigerung. Wir haben bewusst keine organisierten Fütterungen besucht und keine in Gehegen gehaltene Tiere besichtigt.
Natürlich steigt damit das Risiko, keine Löwen / Geparden / Leoparden zu sehen und entsprechend scharfe oder perfekte Fotos zu schießen.
Aber diese Einschränkung wiegen die Freude und Begeisterung, "zufällig" und "wild" die entsprechenden Tiere zu entdecken, eindeutig auf. Und die Sichtungsfee war uns auch in diesem Jahr hold.

Erste (unvollständige) Eindrücke liefern hoffentlich die Tagesberichte hier im Blog. Die 'Best-of-Galerie' der tausenden von Fotos ist natürlich auch wieder geplant.

PLANUNG
Grundsätzlich: Es waren nicht nur phantastische gut drei Wochen, es hat ausnahmslos ALLES so gut oder besser geklappt als geplant. Nachdem wir 2017 und 2019 gelernt hatten, überhaupt viele Monate im Voraus zu planen und uns z.B. um Flug, Auto und Unterkünfte zu kümmern, war das coronabedingt diese Mal doch sehr anders. Geplant war eigentlich ein Südafrika-Urlaub mit Schwerpunkt auf den Krüger und andere Nationalparks. Wir hatten relativ mutig mitten im Corona-Jahr 2020 für den Sommer 2021 eine Route festgelegt, Unterkünfte ausgewählt und dies dann vertrauensvoll in die Hände von Harald Braun von der Reiseagentur African Dreamtravel gegeben. Er hat uns fast alles wunschgemäß reservieren und vorbereiten können. Aber letztlich stand alles unter "Corona-Vorbehalt". Wir konnten aufgrund sehr kulanter AGBs die eigentlichen Zahlungen so lange schieben, bis klar war, dass die Reise stattfinden wird. Aber DIESE zentrale Frage "Reisen - ja oder nein" war eben unsicher und tendierte längere Zeit auch zum Nein.

Im Mai 2021 haben wir dann mit Harald beratschlagt und schweren Herzens den Südafrika-Plan aufgegeben und das Ganze in eine dritte Namibia-Reise mit einem starken Caprivi-Schwerpunkt umgewandelt, da wir den Nordosten noch gar nicht kannten. Harald und Katja von African Dreamtravel haben dann super schnell super gute Arbeit geleistet. In Kombination aus unseren Wünschen und ihren Empfehlungen haben wir nach wenigen Wochen oder gar Tagen wieder einen kompletten Plan zusammengehabt. Mehr hierzu ist bei den entsprechenden Postings zur Routenplanung zu finden. Sehr geholfen hat natürlich wieder das tolle Namibia-Forum mit vielen Informationen und Reiseberichten aber auch freundlichen und kompetenten Rückmeldungen.

Am 23. Juli haben wir die endgültige Entscheidung gefällt: Wir fliegen - auch mit Rückreise-Quarantäne. Am 31. Juli dann die letzte positive Botschaft: Durch die Änderung der bundesdeutschen Rückreiseregeln für Namibia entfällt die Pflichtquarantäne nach Rückkehr, da wir alle Vier vollständig geimpft sind. Es konnte also auch ohne diese letzte Hürde losgehen.

REISEZEIT, TEMPERATUREN, WETTER
Für uns war die Zeit August / September alternativlos. Das Wetter in dieser Zeit ist für uns absolut ideal, in Namibia ist Winter (!), d.h. es hat tagsüber zwischen 20 und 28 Grad (im Caprivi teilwiese bis 33) und ist absolut niederschlags- und sogar wolkenfrei. Nachts kühlte es sich auf teilweise empfindliche 2 Grad (bei Windhoek) bis 14 Grad ab. Während wir in Divundu 33 Grad hatten, gab es den Radiobericht, dass eine Kältewelle aus Südafrika den Süden Namibias erreichte und am gleichen Tag ein paar Schneeflocken in Keetmannshoop zu verzeichnen waren!
Unbedingt beachten muss man die kurzen Tage mit Sonnenaufgang um etwa 6:30 Uhr und Sonnenuntergang um anfangs 18:00, später 18:30 Uhr !
Pech oder Glück haben kann man, je nachdem, ob es in der Regenzeit des entsprechenden Reisejahres genug oder zu wenig Regen gab, denn das beeinflusst, ob und wie viele (vertrocknetes) Gras Teile der Landschaft bestimmt. Saftig grüne Wiesen darf man jedenfalls nicht erwarten. 2021 zeigte sich Namibia jedenfalls sehr grasreich.

FLUG
Angefangen hat die Planung mit dem Lufthansaflug nach Windhoek. Wenige Tage vor unserem Start begann dann die Phase, in der Lufthansa die Tochtergesellschaft Eurowings Discover für diese Strecke einsetzt. Letztlich blieb das für uns uns trotzdem die erste Wahl - Direktflug ohne Zwischenstopp, Nachtflug ohne Verlust von Urlaubszeit. Das Entertainment-System funktionierte einwandfrei auf allen Plätzen, die Sitzabstände waren für die Holzklasse akzeptabel, das Essen ein Trauerspiel, die normalen Gepäckbestimmungen mit je einem Stück à 23 kg sind in Ordnung.

AUTO
Der Toyota Hilux Doublecab, diesmal ein Fahrzeug direkt von African Dreamtravel ist und bleibt nach unserer Auffassung das ideale Urlaubsfahrzeug für 4 Personen (für 2 hätte der ebenfalls weit verbreitete Toyota Fortuner gereicht). Da für uns in diesem Jahr keine weitere Mietwagenfirma eingeschaltet war, stellte sich die Übergabe und Rückgabe des Wagens inkl. Abholung am Flughafen und Rückfahrt zur letzten Unterkunft und zum Flughafen völlig problemlos dar. Der Hilux war absolut gut und vollständig ausgestattet (Garmin-Navi mit installierter T4A-Karte, zweiter Ersatzreifen, Doppeltank, Kompressor, Luftdruckmesser, stabile Aufbewahrungsboxen, etc. etc.). Die großen Stollen-Reifen (265/70 R17) haben ein sicheres Gefühl vermittelt (nicht alle Urlauber-Hilux hatten solche).

Die hohe Sitzposition im Hilux-Geländewagen ist ideal für die Tierbeobachtung gerade auf den Sandpisten mit einem aufgehäuften Straßenrand oder bei höherem Gras. Die Ladefläche ist trotz Ersatzreifen riesig, ebenso der Doppeltank (140 Liter, Reichweite damit weit über 1.400 Kilometer).

Das Linksfahren, insbesondere das Linksschalten, hat man nach wenigen Minuten raus. Außer in Windhoek selbst war der Verkehr seeehr entspannt bis nicht vorhanden.

UNTERKÜNFTE
Unsere Mischung der insgesamt 12 Unterkünfte war absolut gelungen. Es war keine echter Ausfall dabei, aber mehrere absolute Highlights. Wir haben uns allerdings teilweise auch im oberen Preissegment bewegt. Coronabedingt waren die Unterkünfte nur zwischen 1/4 und 1/3 genutzt, mehrfach waren wir die einzigen Gäste. Die Angestellten beim Essen oder die Fahrer bei den Gamedrives waren meist super freundlich und anscheinend oft froh, überhaupt etwas zu tun zu haben.

Um nicht die einzelnen Tagesberichte zu doppeln, hier nur noch ein paar Stichworte:

Düsternbrook Gästefarm
günstig nahe an Windhoek gelegen für den ersten Tag, einfache, aber toll direkt mit Blick auf die Hippos gelegenen Bungalows, tolles Abendessen im Haupthaus, die Anfahrt zur Lodge ist bereits ein kleiner Gamedrive
Klare Empfehlung für den ersten Tag, wenn es nach Norden gehen soll

Ameib Guestfarm
phantastische Lage in den Erongo Mountains, eine sehr an die amerikanischen Nationalparks in Utah erinnernde Landschaft bei Bulls Party (allerdings in Kombination mit Giraffen!), komfortable, große Bungalows gutes Essen und nette Bedienung im Haupthaus, eine weitere absolute Empfehlung

Etosha Safari Camp
der kleine (?) Bruder der gleichnamigen Nachbarlodge, wir waren in diesem Jahr in den nagelneuen Camping2Go-Zelten, ein sehr spannendes Konzept, mehr Zelthäuser als Wohnzelte, gut gefällt uns hier die Atmosphäre zwischen Lodgebuffet und Biergarten mit Musik zum Abendessen

NWR Okaukuejo Restcamp, Etosha
unserer einzige NWR-Unterkunft, wenn man an das nächtliche Wasserloch heran möchte, alternativlos, das Essen im Restaurant schwach (war aber im Preis der Waterhole View Bungalows enthalten), der Blick vom 'eigenen' Balkon aufs Wasserloch ist chic, aber nicht wirklich nötig, uns hätte im Nachhinein auch die 'zweite Reihe' gereicht

Mushara Lodge
ein weiteres absolutes Highlight, architektonisch, in der Ausstattung und im Design sehr liebevoll gestaltet, das WLAN klemmte ein bisschen, leider war die große Außen-Lapa mit Grill nicht in Betrieb, da zu wenig Gäste da waren, Luxus pur, ohne zu vornehm zu wirken

Kaisosi Lodge, Nähe Rundu
nette Lodge, große Außenterrasse am Haupthaus, Bungalows mit Balkonblock auf den Fluss, Essen in Ordnung, Sundowner-Bootstour, Abendessen und Frühstück etwas lieblos und unpersönlich
als 1-Tages-Station bei Rundu auf dem Weg in den Caprivi insgesamt völlig in Ordnung

Ndhovu Lodge, Nähe Divundu
absolute Top-Empfehlung, tolle Lage, gut gepflegt, sehr engagierte Leute - Inhaber Ralf, Gamedrive-Fahrer Erasmus, toller ausgebildeter und freundlicher Koch Abusai, Lage perfekt für den Mahango Park und für Gamedrives in die Buffalo Core Area (dann am Besten mit direktem zeitsparenden Übersetzen per Boot)

Chobe River Lodge
schöne Lage der aufgeständerten Zelte und des Haupthauses direkt am Chobe, gehört zur Gondwana-Kette, Basis für super Ganztages-Bootstour, bei 33 Grad hat uns nachmittags der erfrischender Pool gut getan, schöne Beobachtungsmöglichkeit auf Tiere (insbesondere Vögel) von der Außenterrasse am Fluss, Essen gut, Bedienung freundlich

Namushasha Lodge, Nähe Kongola
inzwischen auch eine Gondwana Lodge, Lage noch noch eine Steigerung zur Chobe River Lodge, auch neue Camping2Go-Zelte, viele Vögel, Meerkatzen, Elefanten, Hippos, Antilopen - alles direkt mit Blick von der tollen Lodgeterrasse, Zugabe: Sonnenuntergang, Gamedrive im gegenüberliegenden Bwabwata-Nationalpark startet mit Bootstour, schöne Sichtungen trotz dichter Vegetation und vergleichsweise scheuer Tiere, unbedingt Empfehlung für drei oder mehr Tage

Roy's Restcamp
sehr individuell und urig gestaltet, tolle Atmosphäre, Mischung aus Kuriositätenkabinett, Kunsthandwerk und Wohlfühl-Lodge, idealer Zwischenstopp an der langweiligen Strecke rauf um Caprivi-Zipfel

Mount Etjo Lodge
unsere absolute Top-Empfehlung für ruhige Abschlusstage, tolle Ausstattung, grüne Parkanlage, seehr gelungener Lapa fürs Diner mit 1A-Grill (das beste Essen des Urlaubs), Gamedrives im riesigen eigenen Gelände mit sehr guten Sichtungschancen

Kappsvalley Lodge

Lodge mit perfekter Lage 20 km / 30 min zum Flughafen, wunderbare Bungalows mit 2 Etagen, besonders in der Küche ambitionierte deutschsprachige Leitung, Architektur und Speiseplan nicht wirklich namibisch
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2021
1'412 Beiträge · seit 201310. Okt. 2021 ·
Schön mal wieder was von euch zu lesen.
Ich sehe uns noch beim Treffen in Darmstadt, wo wir über unserem Tablet voller damals brandaktueller Antarktisbilder die Köpfe zusammengesteckt haben ... 🙂

Als angehende Namibia-Fünft- und Caprivi-Zweit-Täter haben wir euren Bericht mit großem Interesse verfolgt.
Einige eurer Unterkünfte werden wir dann auch ansteuern. Namushasha kennen wir, war auch 2014 schon bei Gondwana.
Gerade eure Schilderungen von Ndhovu sind für uns sehr interessant, da wollen wir auch hin und die kennen wir noch nicht.

Die Chobe River Lodge hätte uns ja auch brennend interessiert, aber Beates Zusatzräder haben uns davon abgehalten ...

Und das Zitat von Elisabeth gilt für uns auch nach der vierten Reise immer noch und wird auch nach der fünften weiterhin gelten 🙂 .
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2021