Das erste Mal Namibia Aug 2021 (vielleicht)

34 Antworten · 3'512 Aufrufe · gestartet 18. Jan. 2021 von Luzy
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Themenstarter4 Beiträge · seit 202118. Jan. 2021 · #1
Hallo zusammen,
ich bin neu hier, lese aber schon seit einiger Zeit fleißig mit.

Eigentlich war dieses Jahr im Sommer ein 3 wöchiger Namibiaurlaub geplant, wegen Corona habe ich schon letztes Jahr mit der Planung aufgehört und alles auf Eis gelegt.
Leider sieht es ja tatsächlich nicht so aus, als würde es diesen Sommer mit der Reise klappen...

Naja, frustriert durch Lockdown und tristes Januarwetter habe ich mich doch wieder an die Planung gemacht. Dann träume ich mich eben in den Urlaub, wenn schon sonst nichts geht... und wer weiß, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...und notfalls geht’s eben nächstes Jahr erst los.

Allerdings gibt es ein paar Punkte, wo ich nun einfach nicht weiterkomme. Irgendwie passt mein Plan einfach nicht so richtig, alles kommt mir zu weit und zu anstrengend, nicht machbar vor... Vielleicht kann mir ja jemand helfen?

Erstmal kurz die Eckdaten:

wir werden auf jeden Fall 3 Wochen Ende August/ Anfang September fahren
wir sind das erste Mal dort
wir, das ist mein Mann und ich (Mitte bzw Ende 40) und unsere schon recht großen Kinder (14 und 20)
wir werden campen, sprich ein Auto mit Dachzelt mieten
ich will unbedingt Soussousvlei, Spitzkoppe, die Epupa- Fälle und natürlich Etosha sehen

Die Epupa-Fälle sind nicht unbedingt das Standard-programm für Erstreisende, und genau das macht bei der Route Schwierigkeiten. Aber ich stell sie mir so schön vor, auch als guten Kontrast zum übrigen Programm.
Hier kurz meine bisherige Reiseplanung:


Tag 1 Windhoek (1ÜN)
Tag 2 Weiterfahrt nach Lake Oanob (1ÜN) ca 100km/ ca gute 1 Stunde
Tag 3 Fahrt Richtung Spreetshoogle Pass,
Nacht Namibgrens oder gecko ca120km/ 2 Stunden
Tag 4 Weiterfahrt über Spreetshoggle Pass nach Sesriem (2ÜN) ca 150 km/ ca 2,5 Stunden
Tag 5 Soussousvlei
Tag 6 Weiterfahrt nach Swakopmund (2ÜN) ca 350km/ fast 5 Stunden
Tag 7 Swakopmund
Tag 8 Weiterfahrt Spitzkoppe (2ÜN) ca 160km / gute 1,5 Stunden
Tag 9 Spitzkoppe
Tag 10 Weiterfahrt Warmquelle (1ÜN) ca 370 km/ ca 6 Stunden
Tag 11 Weiterfahrt Epupa Falls (3ÜN) ca 320km/ fast 5 Stunden.
Tag 12 Epupa Falls
Tag 13 Epupa Falls
Tag 14 Weiterfahrt Ruacana (1ÜN)
Tag15 Weiterfahrt durchs Ovamboland, (1ÜN)
Tag 16 Weiterfahrt bis vors Osttor Ethosha (1ÜN)
Tag17 Etoscha (2ÜN)
Tag 18 Ethosha
Tag19 Etoscha, Weiterfahrt Waterberg (2ÜN) ca 206 km/ 2 Stunden
Tag 20 Waterberg
Tag 21 Windhoek ca 265km/ 3,5 Stunden
Anfang und Ende der Tour hängen natürlich von den Flugzeiten ab. Aber da lässt sich ja was schieben.

Bis zur Spitzkoppe finde ich das einigermaßen ok und denke, dass das so machbar wäre (oder).
Aber dann... Kommt man denn in 2 Tagen wirklich bis zu den Epupa falls?
Und macht Ruacana Sinn? Kann man als Afrikaneuling da überhaupt fahren? Und lohnt es sich den Norden mitzunehmen und vom Osten aus in den Etosha zu fahren? Sind 2,5 Tage Etosha viel zu wenig?

Danke und viele Grüße 🙂
33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2021 · #2
Hi Luzy,

willkommen im Forum. Epupa ist nicht so die Standarddestination für Ersttäter... und dann noch wenn wenig Wasser dort ist. Ich würde Epupa mit Kaokoveld "ausführlich" verbinden, aber dann fällt sicherlich was anderes aus. Wenn Epupa ein Muss ist, kann man die Tour so machen wie von Euch angedacht. Einige Aspekte sind mir aber nicht klar. Beispiel: Was soll Tag 2? Du kannst doch einfach von Windhoek nach Namibgrens fahren und Oanob raus lassen.

Wenn Epupa doch kein Muss ist, schau Dir mal die klassische 3-Wochen-Ersttätertour an: https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201218. Jan. 2021 · #3
Luzy schrieb:
Tag 11 Weiterfahrt Epupa Falls (3ÜN) ca 320km/ fast 5 Stunden.
Tag 12 Epupa Falls
Tag 13 Epupa Falls
Hallo Luzy,

ich frage mich gerade: was willst Du 3 Tage lang in dem Kaff Epupa machen? 😎

LG
Logi
4'140 Beiträge · seit 200918. Jan. 2021 · #4
Hi Luzy,
erst mal willkommen im Forum. Grundsätzlich kann man die Tour so machen, wie ihr es angedacht habt. Ich würde allerdings den Tag 3 rauslassen und dafür einen Tag länger in Swakopmund bleiben, um Little Five Tour und Delfin Tour zu machen.
Dann würde ich auch Ruacana weglassen und gleich von Epupa nach Etischa fahren, denn um diese Jahreszeit ist mit großer Wahrscheinlichkeit kein Wasser in den Fällen und ihr steht vor einer unattraktiven Felswand. Den gewonnenen Tag hängt ihr an Etoscha dran.
Alle Straßen, die ihr ausgesucht habt, sind auch als Anfänger gut zu fahren mit Überschwemmungen wie derzeit braucht ihr zu eurer Zeit nicht zu rechnen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
7'296 Beiträge · seit 200618. Jan. 2021 · #5
Hallo Luzy,

ich würde einen Tag länger im Sossusvlei einplanen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200618. Jan. 2021 · #6
Logi schrieb:
Luzy schrieb:
Tag 11 Weiterfahrt Epupa Falls (3ÜN) ca 320km/ fast 5 Stunden.
Tag 12 Epupa Falls
Tag 13 Epupa Falls
Hallo Luzy,

ich frage mich gerade: was willst Du 3 Tage lang in dem Kaff Epupa machen? 😎

LG
Logi

Ich war seinerzeit auch drei Tage dort und hatte das gar nicht so geplant.
Tolle Gegend, wenn wann dort ein bisschen wandert.

Gruß
Wolfgang
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190 Beiträge · seit 201718. Jan. 2021 · #7
Hallo Luzy,

Ich bin weiß Gott kein Namibia Kenner, aber wir planen auch für August/ September 3 Wochen mit unseren Kindern (15/20).
Also sehr ähnliche Grundvoraussetzungen 🙂
Ob die Reise möglich sein wird, kann niemand sagen, aber ich bleibe optimistisch. Eigentlich wäre ja auch nur eine Einreisesperre ein Grund nicht zu reisen.
Wenn du einen Kontrast zu den trockenen Landesteilen möchtest, hast Du schon mal an den Caprivi gedacht? Das werden wir machen und das lässt sich ganz gut kombinieren.
Wollt ihr denn vor Sossusvlei etwas besichtigen, oder warum plant ihr drei Tage als Anreise nach Sesriem?
Als erstes würde ich mich mal nach dem Camper erkundigen. Mit den Mietwägen sieht es schon recht mau aus, es ist schon sehr gut gebucht. Eventuell auch, weil viele geschoben haben, kann sein, dass sich da noch was ändert, wenn die ersten stornieren. Unterkünfte braucht ihr ja keine, auch hier ist es schon sehr knapp. Wobei ich schon gelesen habe, dass die Unterkünfte trotz einem „ Ausgebuchtstatus“ vor Ort dann noch viel frei hatten.
Wart ihr schon in Afrika? Habt ihr schon Safari gemacht? Für mich wären 2,5 Tage Etoscha zu wenig, wenn das die einzige Safaristation auf der Reise wäre. Deswegen fahren wir in den Caprivi, weil wir hauptsächlich Tiere sehen wollen. Aber hier hat ja jeder seine Prioritäten.
Wegen Flügen sind wir auch gerade am überlegen. Es gibt schon einige, aber LH/ Eurowings halte ich im Moment für die beste Wahl, da man keine Drittländer in Afrika dabei hat. Hier ist immer unklar, wann Einreisevebote erteilt werden. Außerdem kann man, wenn man bis Februar bucht kostenlos umbuchen. Ich hoffe, dieser Zeitraum wird von der LH noch verlängert, denn wer bucht denn bitte im März ein Ticket ohne Umbuchungsoption?
Wir haben inzwischen alles gebucht und hoffen, dass alles klappt. Urlaub bleibt weiterhin spannend....

LG
Barbara
8'682 Beiträge · seit 201018. Jan. 2021 · #8
Hallo Luzy,

ich breche hier mal eine Lanze für Epupa 🙂 und du hast ja sicher auch deine Gründe dafür. Es ist tatsächlich ein Kontrast zum restlichen Programm und mir hat es dort im August 2019 sehr gut gefallen, auch wenn wenig Wasser in den Fällen war.

DSC01100aks.JPG


Empfehlen würde ich das Epupa Falls Camp, ist zwar am weitesten von den Fällen entfernt, aber wunderschön angelegt, unter großen Bäumen/Palmen, direkt am Wasser und mit total netten Ablutions (versucht die Nr.1 zu buchen, sagt Ihr seid 4 Leute und braucht viel Platz 😉 ). Man darf auch den Lodgebereich nutzen und kann über die Hängebrücke auf die kleine Insel. Trotz Entfernung kann man zu Fuß zu den Fällen gehen (am besten einmal morgens und einmal zum Sonnenuntergang) und bekommt dann auch ein bisschen was vom Leben dort mit.

DSC01090k.JPG


Allerdings würde ich statt 3 Nächten auch nur 2 bleiben und die gewonnene Nacht in die Anfahrt einbauen. Wie wollt Ihr denn von Spitzkoppe zu Ongono Hot Springs fahren? Das ist ein ziemliches Gerumpel, aber auch schöne Landschaft. Ihr könntet zum Beispiel statt bis Ongongo Hot Springs nur bis Palmwag fahren. Ich persönlich bin kein Fan von Ongongo, die Anfahrt ist ziemlich deprimierend und dort ist es eng - so sind meine Erinnerungen. Klar ist es toll, einen warmen Teich dort vorzufinden, aber.... mich hat es nicht geflashed.

Wenn Ihr in Palmwag übernachtet, könntet Ihr zum Beispiel morgens noch in der Day Visitors Area rumrumpeln, was dann wieder eine ganz neue Landschaft wäre. Dann vielleicht tatsächlich nur bis Camp Aussicht fahren und am nächsten Tag nach Epupa. Eine andere Campsite statt Palmwag wäre Hoada. Die Stellplätze sind super schön (es hat aber oft diese doofen kleinen Fliegen dort).

Man könnte natürlich von Spitzkoppe (wenn man früh startet) auch über die Skeleton Coast nach Palmwag fahren, hat mich schwer beeindruckt, allerdings hatten wir Sonnenschein und sind von Nord nach Süd gefahren, also ohne Gegenlicht (das sollte man insgesamt nicht unterschätzen, die Landschaften kommen bei den Fahrten von Nord nach Süd schon anders zur Geltung!).

Zu Ruacana kann ich nichts sagen, ich finde aber die Strecke oben rum nach Etosha schon auch lang, zumal ihr ja vorher schon viele Kilometer gefressen habt. Da wäre es runder, zum Beispiel nur bis zur Kunene River Lodge zu fahren (m.E. reicht dort eine Nacht) und dann runter zum Westeingang. Dann könntet Ihr den Etosha NP in Ruhe von West nach Ost durchqueren.

So, eigentlich hätte ich was ganz anderes tun sollen am Schreibtisch, aber gibt es was Schöneres als Routen zu planen? 😄

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2021
240 Beiträge · seit 201918. Jan. 2021 · #9
Zum Etosha. Hängt von euren Prioritäten ab. Nach meiner subjektiven Meinung ist der Etosha ein Park, für den man Zeit braucht. Wenn man schnell durchhastet, ist die Chance, enttäuscht zu werden, groß. Wenn ihr über das Osttor kommt und ihr die Zeit im östlichen Bereich bleibt und nicht meint, in der Zeit doch noch bis zu Okaukuejo und wieder zurückfahren zu müssen, dann sind die 2,5 Tage für den Etosha in Ordnung.
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33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2021 · #10
ich breche hier mal eine Lanze für Epupa 🙂 und du hast ja sicher auch deine Gründe dafür. Es ist tatsächlich ein Kontrast zum restlichen Programm und mir hat es dort im August 2019 sehr gut gefallen, auch wenn wenig Wasser in den Fällen war.
Epupa ist sogar wunderschön, vor allem mit Wasser. Die Frage war nur, ob es ein Muss auf der 1. Reise nach Namibia bei nur 3 Reisewochen ist.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'014 Beiträge · seit 201618. Jan. 2021 · #11
Bei Tag 1 / Tag 2 würde ich entweder am Ankunftstag direkt die 100 km zum Lake Oanub fahren und dort übernachten (aber nicht am Wochenende, auf gar keinen Fall) oder die Übernachtung dort weglassen.
Lake Oanub ist ein recht hübscher See und Sommerfrische der Windhoeker. Über das Resort werden die Stellplätze und Chalets der Eigentümer / Pächter vermietet, wenn diese die Anlage nicht selber nutzen (so habe ich es jedenfalls verstanden). Die Stellplätze sind ganz unterschiedlich und man hat die Wahl zwischen Seeblick / klein / groß / Schatten etc. Ganz nett, aber kein "must have". Die Gastronomie war bei unserer Reisezeit im Mai unter der Woche zu oder lief auf Sparflamme, das sollte man bedenken und ggfs. vorsorgen. Die Ausstattung der Campsites ist recht üppig, was dem Umstand geschuldet sein dürfte, dass es eigentlich privat genutzete Campsites sind. Wir haben uns übrigens Nachts den Arsch abgefrohren und uns nach zwei Tagen nach Windhoek verzogen....

Die Ruacanafalls waren bei uns im Mai eher traurige Stromschnellen mit einer recht teuren NWR-Lodge. Wir sind nach einem kurzen Blick weitergefahren.

Yanjep
Themenstarter4 Beiträge · seit 202118. Jan. 2021 · #12
Vielen Dank euch allen 🙂 !
Ich bin total geflasht, wieviel Hilfe ich hier bekomme und das auch noch so schnell...Danke!!!

Einige Fragen, warum wir an Tag2 erst Lake Oanob und dann erst an Tag 3 bis Namibgrens.
Tja, ich weiß, dass das auch in einem geht und, wenn alles passt, werden wir das auch so machen. Aber das kommt eben auch auf den Flug an. Wenn wir spät ankommen, das Auto erst am nächsten Tag holen können, dann noch einkaufen müssen, wird das zu eng. Und deshalb habe ich mal die lange Version angegeben. In einem Satz bis Sesriem ist mir aber zu stressig. Ich will da erstmal ankommen.

In Epupa habe ich mich irgendwie verliebt, und weniger in die Fälle selbst, sondern eher in den Campingplatz am Fluss (@Champagner Danke, das camp hatte ich eh im Auge).
Und was ich dort 3 Nächte will? Naja, es sind ja nur 2 ganze Tage, und da will ich vorallen in einer Hängematte unter Palmen liegen, aufs Wasser schauen und Fotos sortieren. Vielleicht noch eine kleine Wanderung und fertig 😁 😉
Vielleicht stelle ich mir das ganze gerade auch völlig falsch vor, aber so zwei Tage Pause würden die Tour doch ziemlich entschleunigen.
Aber wahrscheinlich habt ihr recht und ich sollte direkt nach Epupa in den Etosha fahren, so hätten wir einfach mehr Zeit, für Etosha aber auch für Hin und Rüchfahrt zu den Epupafällen. Manchmal ist weniger bekanntlich mehr. Ich mache mir dafür gleich mal eine Alternativroute 🙂

@Babs72
Ja witzig, fast die gleichen Vorausetzungen 😄
ich bin einfach total unsicher, ob ich buchen soll. Mein Lieblingsreisebüro ist auch nicht zu erreichen... Hier halten mich sowieso alle für verrückt...wie kann man in einer solchen Zeit überhaupt nur an Urlaub denken 😠
Naja, und wenn ich zu lange zögere, ist nichts mehr frei...oh, Mann...echt schwierig...

@Wolfgang
Für Sesriem habe ich 1,5 tage geplant, ist das wirklich zu wenig, bzw was würdest du dort unternehmen?

Nochmals vielen Dank an alle, ihr habt mir schon gut weitergeholfen 🙂 🙂 🙂
16,9k Beiträge · seit 201218. Jan. 2021 · #13
yanjep schrieb:
Die Ruacanafalls waren bei uns im Mai eher traurige Stromschnellen mit einer recht teuren NWR-Lodge. Wir sind nach einem kurzen Blick weitergefahren.
????

Erzähl doch mal mehr von dieser NWR-Lodge! 🤩

LG
Logi
8'682 Beiträge · seit 201018. Jan. 2021 · #14
Luzy schrieb:
In Epupa habe ich mich irgendwie verliebt, und weniger in die Fälle selbst, sondern eher in den Campingplatz am Fluss (@Champagner Danke, das camp hatte ich eh im Auge).
Und was ich dort 3 Nächte will? Naja, es sind ja nur 2 ganze Tage, und da will ich vorallen in einer Hängematte unter Palmen liegen, aufs Wasser schauen und Fotos sortieren. Vielleicht noch eine kleine Wanderung und fertig 😁 😉
Vielleicht stelle ich mir das ganze gerade auch völlig falsch vor, aber so zwei Tage Pause würden die Tour doch ziemlich entschleunigen.
Ich finde, das stellst du dir ziemlich gut vor 😉 ! Wir waren zwar nur zwei Nächte dort, aber ich hätte es vielleicht auch noch eine ausgehalten (bin eigentlich eher der Typ Nomade, aber dort konnte ich sehr gut runterkommen). Wenn ich schon alleine an die Dusche dort denke - so eine würde ich mir am liebsten in den Garten stellen 😄 .

Auf jeden Fall denke ich, dass man ruhig auch mal ein "Muss" (was immer das auch ist..... 😗 ) abseits der Tour von der Stange einplanen kann, wenn man sich eben in diese Location verkuckt hat und sich nebenher auch realistische Gedanken darüber macht, wie man dort hinkommt (und das machst du ja auch und nimmst Vorschläge an).

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2021
1'014 Beiträge · seit 201618. Jan. 2021 · #15
Zu der Lodge kann ich nicht viel erzählen. Im Trummis Liste war die Anlage noch als recht einfach beschrieben. Wir sind rangefahren und haben uns eines der Zimmer zeigen lassen, das einen neuen und guten Eindruck gemacht hat. Uns war es zu teuer, zumal uns die Fälle nicht vom Hocker gehauen haben und wir keinen rechten Grund hatten, dort zu übernachten.

Wenn es keine NWR-Lodge war, bitte ich um Berichtigung. Nach meiner Erinnerung war bzw. ist es eine.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2021
16,9k Beiträge · seit 201218. Jan. 2021 · #16
yanjep schrieb:

Wenn es keine NWR-Lodge war, bitte ich um Berichtigung. Nach meiner Erinnerung war bzw. ist es eine.
Ich bin etwas erstaunt....

Du verwechselst da nicht zufällig etwas?

Hier die Ruacana Falls (ohne Wasser):


DSC_5749.JPG


DSC_5751.JPG



LG
Logi
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2021
1'014 Beiträge · seit 201618. Jan. 2021 · #17
Ich bitte um Entschuldigung, da bin ich offenbar aus der Erinnerung einer Verwechlung aufgesessen 🤢

Yanjep
16,9k Beiträge · seit 201218. Jan. 2021 · #18
yanjep schrieb:Ich bitte um Entschuldigung, da bin ich offenbar aus der Erinnerung einer Verwechlung aufgesessen 🤢
Ich habe nur deswegen noch einmal nachgefragt, da dort offensichtlich eine Unterkunft im Bau war, als wir dort entlang gefahren sind (Dezember 2018):

DSC_5767.JPG


LG
Logi
7'296 Beiträge · seit 200618. Jan. 2021 · #19
Luzy schrieb:
@Wolfgang
Für Sesriem habe ich 1,5 tage geplant, ist das wirklich zu wenig, bzw was würdest du dort unternehmen?

Für viele Reisende (oder "Rasende") ist das genug Zeit.
Ich finde immer, dass Wüste auch Zeit erfordert. Ich bin mehrere Male den Weg vom 4x2-Parkplatz zum Sossusvlei zu Fuß gelaufen. Da ist mit Umwegen ein ganzer Tag schon weg.
Wüste ist über lange Zeit entstanden. Man sollte sie nicht einfach im Vorbeigehen anschauen.

Sesriem-Canyon, Elim-Düne, ein Flug über die Wüste oder einfach ein zweiter Tag zu Fuß - da kann man schon 'ne Weile zubringen.
Es ist für mich wie bei den Epupa Falls. Einfach mal dort sein und 'ne Weile entspannen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
796 Beiträge · seit 201519. Jan. 2021 · #20
Hallo Luzy,

du hast ja bereits einige Ratschläge für deine Reise bekommen. Ihr habt eine tolle Runde vor euch. Wir hatten einen ähnlichen Ablauf 2018 und es war toll. (s. Reiseberichte meiner Söhne, Tagebuch und Video)

Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich an folgenden Orten eine Nacht kürzen:

Epupa nur 2 Übernachtungen. Ich finde ein ganzer Tag langt zum entspannen, Fälle bewundern, in der Gegend spazieren und auf der von Bele beschriebenen Camp Site die Palmen genießen. Epupa ist einer meiner Traumplätze in Namibia, auch wenn ich viele davon habe.

Spitzkoppe, 3 bis 4 Stunden vor Ort und die tolle Abendstimmung haben mir gelangt. Ich würde nur eine Nacht verweilen.

Warmquelle würde ich nicht mehr ansteuern. Die Quelle ist schön zum baden und deine Kinder werden Ihre Freude haben. Die Stellplätze, recht neu gemacht und dennoch sehr verschmutzt, haben mich nicht begeistert. Dort wurden wir das einzige Mal mit den Stellplatzgebühren abgezockt, nicht schlimm aber unsympathisch haben die Betreiber sich dadurch gemacht. Wir empfanden die dortige Übernachtung, als eine der schlechtesten überhaupt. Ich sehe es wie Bele.

Waterberg würden wir auch nicht mehr machen. Dort hat es uns nicht so gut gefallen. Landschaftlich sicher hübsch, aber alles sehr touristisch aufgezogen. Ich kann gar nicht genau sagen, was uns dort nicht so gepasst hat. Meine Familie war aber der selben Meinung.

Die Strecke von Ruacana zum Osttor erschließt sich mir nicht so ganz. Ich würde von Ruacana direkt zum West-Eingang fahren und die Etosha über Olifantsrus erforschen.

Nun hättest du einige Tage zur Verfügung. Ich würde diese für einen Abstecher in das Kaokoland verwenden. Im groben würde ich von Sesfontein nach Puros, weiter über Orupembe und Opuwo nach Epupa. Diese Gegend hat uns damals so begeistert, dass wir für dieses Jahr bereits alles geplant und gebucht haben. Wir werden dort im Juli/August unterwegs sein. Ich wünsche dir noch viel Spaß bei der Planung.

Gruß
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022