Corona und flexibles Reisen

562 Antworten · 97,2k Aufrufe · gestartet 26. März 2020 von Maputo
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Gast19. Apr. 2020 ·
Noch ein Nachsatz betr. den Schutz vor Ansteckung, Maske und Händewaschen, zu Hause und auf Reisen,
weil diesbezüglich nicht nur die persönlichen Einschätzungen sondern auch die Expertenmeinungen divergieren, auch ein 180 gradiger Meinungswechsel vollzogen wurde, worauf auch der hansilein (?) schon hingewiesen hat.

Ich lebe als Pensionist, in einer Stadt mit ca. 25.000 Ew, mit eingehaltenen „Maßnahmen“, umgeben von ländlichem Raum, in einer Region mit weit unterdurchschnittlichen Infizierten- und Erkranktenzahlen, tatsächlich fast nix….aber trotzdem mit weit überdurchschnittlicher Sterblichkeit, das ist aber ein anderes Thema.
Ich bin gesund, mache mir keine Sorgen wegen Ansteckung, kann mit den Einschränkungen leben (bin ja auch Pensionist!), zumindest für ein paar Monate. Aber was hat mich jetzt vor Ansteckung geschützt? Die Maske beim Einkaufen und Händewaschen oder die faktische Abwesenheit von Menschen im öffentlichen Raum, die sowieso zu 99+% gesund sind?
Höchstwahrscheinlich war der Beitrag der Maske der Geringere, in einer Umgebung mit 30 % positiven und 10 % Erkrankten, noch dazu auf engem Raum, wird das wohl anders sein. Da hilft dann nur mehr totale Quarantäne um das zu beherrschen und den Deckel drauf zu halten.
Das sollte man mE derzeit bei Reiseplänen berücksichtigen, zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer. Auch wenn man nicht selber angesteckt wird, kann man rasch irgendwo für Wochen festsitzen, so eine Situation kann über Nacht entstehen. Wenn einem sowas im eigenen Land passiert ist es viel leichter zu bewältigen als im Ausland.
Persönlich denke ich, dass auch die besten Experten hier laufend betr. die Bewertung von Infektionswegen und –risiken dazu lernen (müssen). Mit dem schrittweisen Aufmachen des „shut down“ starten wir gerade einen großen Feldversuch. Nach dessen Evaluierung werden die Karten neu gemischt und erst dann können wir einschätzen, wann, wohin und wie wir verreisen können. Ich denke, dass kleinräumig in ein paar Monaten möglich sein wird und viele werden staunen, welch tolle Möglichkeiten ihre unmittelbare Umgebung bietet.
Wer das für übertrieben oder pessimistisch hält, sollte das Infektionsrisiko des Personals in medizinischen Versorgungseinrichtungen oder „geschlossenen“ Gruppen mit dem der „Allgemeinheit“ vergleichen, wie gerade auf mehreren Schiffen demonstriert wurde und wird.
Dort kann nämlich leicht das passieren
https://www.youtube.com/watch?v=mx8mElzwF6g
zuletzt bearbeitet 19. Apr. 2020
1’526 Beiträge · seit 201119. Apr. 2020 ·
Guten Morgen Werner,

Exponentielle Explosion veranschaulicht..............

LG..........................BMW
Themenstarter828 Beiträge · seit 201620. Apr. 2020 ·
Nicht nur beim Reisen muss man in Zukunft flexibel sein, auch beim Einkaufen wird eine gewisse Anpassungsfähigkeit gefragt sein...


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zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2020
5’486 Beiträge · seit 200920. Apr. 2020 ·
Hallo,

ich behaupte mal, ein konkretes Datum wann man wieder wohin reisen kann, kann niemand nennen. Alle Daten die derzeit genannt werden, sind reine Spekulation.

Ich gehe davon aus, dass zunächst Reisen in die Nachbarländer wieder möglich sein werden. Wenn man die dann noch mit dem Auto anstatt dem Flugzeug macht, fällt zumindest das Risiko weg, woanders festzusitzen. Selbst beim absoluten Lockdown in Italien war es einem Freund vor 2 Wochen problemlos möglich mit seinem Auto aus Sardinien nach Hamburg zurück zu fahren. Insofern gehe ich auch davon aus, dass meine erste Auslandsreise nach Ausbruch der Pandemie nicht nach Afrika gehen wird.

Irgendwann wird es aber auch Regularien geben, die das Reisen in bestimmte afrikanische Länder wieder ermöglichen werden. Wenn das der Fall ist und es wieder Linienflüge geben wird, werde ich auch sofort wieder dabei sein.

Sehr wundern tue ich mich über einige Übermoralisten hier. Warum soll ich nicht in ein Land reisen, welches mir das ausdrücklich gestattet. Wenn sich ein Staat entscheidet die Grenzen für Touristen wieder zu öffnen, wird er zu dem Schluss gekommen sein, dass dies unterm Strich besser ist, als die Grenzen weiterhin geschlossen zu halten. Wer bin ich zu behaupten, es besser zu wissen?

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Gast20. Apr. 2020 ·
A7456 schrieb:Auch TUI sagt übrigens aktuell: "wir gehen davon aus, dass im Sommer große touristische Reiseziele wie Spanien oder Griechenland angesteuert werden können"...............
Hallo A7546, hier
https://oe1.orf.at/player/20200418/595322
von 12:02 bis 12:12 Einschätzungen und Situationsbeschreibungen aus Österreich durch Branchenprofis, insbes. ab 12:06 betr. die Blockierung der unendlich großen freien Kapazitäten durch die “Altbuchungen“
…..Sachen gibt’s, die gibt’s gar net 😵
Grüße, Werner
und PS @ den volkswirtschaftlichen Stellenwert des Tourismus: Österreich ist unter den Industriestaaten Europas Spitzenreiter im BIP-Anteil des Tourismus, pro Kopf! Nur ein paar Staaten, die außer Tourismus nicht viel anderes haben, liegen darüber...Malta und noch? Finde die Statistik gerade nicht mehr.
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2020
2’780 Beiträge · seit 200720. Apr. 2020 ·
Um nicht schon wieder einen corona thread zu eröffnen, stelle ich ein paar Überlegungen hier in diesem thread ein, sollte dies nicht themengerecht sein, dann entschuldige ich mich schon vorab.

Gehen wir mal davon aus, dass 1000 Familien/Paare ihre Buchungen von dieser zweiten Jahreshälfte 2020 auf Juli – Dezember im Jahr 2021 verschieben können. Mit durchschnittlich 20 Übernachtungen, wären das somit total 20'000 Übernachtungen (in 40'000 Betten bei Doppelbelegung).

Laut den optimistischen Varianten der Prognosen für die Branche solle es möglich sein, bereits ab Mitte 2021 wieder global zu reisen. Ich kann mir vorstellen, dass trotzdem sehr viele Menschen zuerst Urlaub in ihrer unmittelbaren Umgebung machen werden, entweder weil sie Flugzeuge meiden wollen oder weil sie einfach nicht mehr den Drang haben oder den Sinn nicht mehr sehen weite Fernreisen zu machen. Andere Menschen hingegen werden genau das Gegenteil wollen, nämlich an solche Orte reisen wo es keine Menschenansammlungen gibt. Statt vor europäischen Museen Schlange zu stehen, werden Reiseziele wie Namibia oder Patagonien noch mehr gefragt sein als vor der Pandemie. Einerseits von denjenigen die noch nie solche Reisen machten und eine Art Torschlusspanik haben und andererseits von all denjenigen die nach Wochen und Monaten in ihren Wohnungen wegen Einschränkungen und Ausgehverboten wieder Freiheit, Weite und Natur suchen.

Wenn nun die 1000 Buchungen von 2020, welche die Daten verschieben konnten und die neuen Buchungen alle zusammengelegt werden, dann käme ich in meiner sehr vereinfachten Logik auf die Schlussfolgerung, dass ab nächstem Jahr ein Reiseboom entstehen könnte.

Gerne erwarte ich eure Meinungen und oder Widerlegungen
Gruss Leona
2’780 Beiträge · seit 200720. Apr. 2020 ·
dino schrieb:
A7456 schrieb:Davon abgesehen diskutieren wir doch die touristische Situation in 3-6 Monaten.
Wenn wir über die Situation in 12 Monaten reden, dann werden einige der hier vorgebrachten Argumente vielleicht greifen. Als ich meinen Post geschrieben habe, hatte ich aber nicht den Eindruck einer langfristigen Betrachtung.
Maputo schrieb:Bis auf weiteres ist eher kurzfristiges flexibles Reisen angesagt
marimari schrieb:Wenn der Flug geht, reisen wir Ende Mai nach Spanien.
ANNICK schrieb:Ich habe einen Flug Ende Juli nach Madagaskar gebucht. Wenn dieser nicht gecancellt wird, kannst du sicher sein dass ich die Maschine nehmen werde
Insofern alle Grenzen der für die Reise relevanten Länder (Abflugsort, Transit und Zielort) offen sind und bis ca 2-3 Wochen vor dem Abflugsdatum weder Hinweise zu einer erneuten Infektionswelle bestehen noch Quarantäne vorgeschrieben ist, werden wir unsere Reise nach Namibia antreten Ende August.
Gruss Leona
454 Beiträge · seit 200620. Apr. 2020 ·
der boom KOENNTE entstehen und auch die betten werden knapp werden - auf grund der tatsache, dass es 70& weniger gibt, die es nicht ueberlebt haben....jede woche keine kunden bricht so und so vielen das genick, da von regierungseite einfach zu wenig bzw gar nichts kommt....es wird diskutiert und lamentiert und informiert, aber geld fliesst nicht.....
2’530 Beiträge · seit 201120. Apr. 2020 ·
Weil die das Geld einfach nicht haben, ...

Sobald die Grenzen aufmachen fahren wir wieder. Basta.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
82 Beiträge · seit 202020. Apr. 2020 ·
loser schrieb:von 12:02 bis 12:12 Einschätzungen und Situationsbeschreibungen aus Österreich durch Branchenprofis, insbes. ab 12:06 betr. die Blockierung der unendlich großen freien Kapazitäten durch die “Altbuchungen“
Diese Branchenprofis machen anscheinend alle das selbe: Die nehmen die aktuelle Situation (Abstand halten) und projizieren das auf den Sommer: X Leute am Strand liegen geht nicht. Fertig ist die Prognose. Das klingt jetzt furchtbar überheblich, aber ich halte das für dumm und nicht zielführend. Das impliziert nämlich, dass wir in einem Vierteljahr in Forschung und Wissenschaft null voran gekommen sein werden. Das ist ein völlig unrealistisches Szenario.

Wann genau es billige Schnelltests geben wird, weiß ich auch nicht. Ende Juni? Anfang August? Oder doch erst im September? Aber ich weiß, dass mehr als 100 Forschungseinrichtungen und Firmen daran arbeiten. Schlaue Leute, die seinerzeit die ersten Schwangerschaftsschnelltests entwickelt haben uvm. Das ist eine viel einfachere Aufgabe, als die Entwicklung eines Impfstoffes. Anders als ein Impfstoff kann ein Schnelltest keine Neben- und Wechselwirkungen haben, kann keine Gesundheitsschäden verursachen. Deshalb braucht es keine monatelangen klinischen Studien. Der Schnelltest muss nur ein ausreichend zuverlässiges Ergebnis liefern. Eine ausreichende Mengen an Proben damit testen und die Ergebnisse mit einem anerkannten Test wie dem PCR-Test validieren: Da sprechen wir über Wochen oder wenige Monate und nicht Jahre und dann kann es los gehen mit der Produktion. Es ist übrigens für mich kein Wunder, dass Dubai als Erstes diese naheliegende Maßnahme ergreift. Bei aller sonst berechtigter Kritik an Dubai denkt man da immer zukunftsorientiert in Lösungen von morgen und nicht in Problemen von gestern.

Hier wurde vor 4 Wochen ein Schnelltest für 1$ angekündigt...
https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-03-26/ten-minute-coronavirus-test-moves-closer-to-manufacturing
... konnte man für heiße Luft halten, aber gerade haben die angekündigt, dass der Test nun produktionsreif ist. Wenn es noch im Sommer Schnelltests gäbe und man dann eben weiß, dass die Touristen kein COVID-19 haben, dann dürfen die sich mit vertretbarem Restrisiko auch zu zehnt auf einem Quadratmeter Hotel-Strand stapeln. Wenn ein Test für 1$ verfügbar ist, kann man auch Angestellte in Hotels, Bars, Flughäfen täglich testen.

Tourismus macht laut verschiedener Quellen in Österreich 5-7% vom BIP aus. Das liegt weit unter den Anteilen des Tourismus in Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Portugal.
Gast20. Apr. 2020 ·
@ Pleiten und Weltuntergang im Tourismus
…lohnt sich mE in einigen Bereichen ein etwas differenzierterer Blick und Zugang. Nicht überall ist Weltuntergang angesagt und um Vieles ist nicht Schade, wenn es tatsächlich untergeht.
Ein paar Argumente:
Das Wachstum in den letzten Jahren war riesig, vieler Orts bis weit über die Kapazitätsgrenzen mit Auswüchsen sondergleichen. Haben wirklich alle geglaubt, dass das ewig so weiter geht? Viele haben selber gesagt, dass es schon zu viel ist. Wenn der Tourismus jetzt massiv einbricht, wird die Sparte wahrscheinlich immer noch nicht schlechter dran sein als vor zehn Jahren oder so....und das war auch schon ein hohes Niveau.
Viele Geschäftsmodelle sind außerdem windig, wäre es nicht Corona gewesen, hätte ihnen etwas anderes den Garaus gemacht.
z. B. sind die Küsten voll gepflastert mit Bettenburgen, die vieler Orts 2 Monate im Jahr zu 3/4 und 2 Monate zu 1/3 belegt sind. Den Rest der Zeit stehen diese Ungeheuer leer. Betriebswirtschaftlich kann sich das nicht rechnen, es muss eine Umwegsrentabilität geben; vielleicht Geldwäsche 😉?. Das einzig Schade an deren Pleite wäre, dass die Allgemeinheit den Abriss finanzieren muss.
Im hochpreisigen Städtetourismus tätige Hotelketten veranlagen tw. nur in Immobilien, nicht in die Beherbergung von Touristen. Der Betrieb wird vergeben oder in andere Gesellschaften ausgelagert. Angestelltes Stammpersonal ist minimal, der Rest mies bezahltes Leihpersonal, das je nach Auslastung hire und fire unterworfen ist. So lange die Immobilien werthaltig und nicht hoch belastet sind, kann längerer Leerstand überdauert werden. Aber ich wette, dass einige davon auch für Staatshilfen anstehen.
Viele Unternehmungen machen oft nur eine Saison, Sommer oder Winter, nur wenige machen beides. Viele tun sich das auch nicht an, weil eine Saison reicht, die Preise sind hoch genug. Voriges Jahr hat der italienische Eissalon auf „meinem“ Hauptplatz den Herbstschluss 3 Wochen vorverlegt, weil das Wetter und deswegen der Umsatz schlecht war…..Ciao, sehe euch nächstes Jahr. Die Schneelage war in A im Westen heuer gut, 80 % des Geschäfts wurde eingefahren und der Sommer wird auch noch etwas abwerfen, einen Totalausfall wird es nicht geben. Nur schwer verschuldete Betriebe werden das nicht überleben, der Rest schon.
Das finanzielle Risiko bei den Personalkosten in der toten Saison oder bei Leerstand liegt sowieso bei den (oft prekär) Beschäftigten und so bei den Steuerzahlern der Standorte und/oder Heimatstaaten der Beschäftigten.
Betr. den volkswirtschaftlichen Wert des Tourismus werden oft Umsätze zitiert, die den wahren volkswirtschaftlichen Ertrag überhaupt nicht wiedergeben, weil die Wege des Geldes im internationalen Tourismus unergründlich sind (genauso wenig wie die Umsatzmilliarden von Industriebetrieben mit geringer Fertigungstiefe). Gerade der hochpreisige Afrikatourismus ist ein Paradebeispiel dafür. Stichwort: Wilderness Safaris und Virgin Islands, nur als ein Beispiel, das durch Zufall oder Indiskretion aufgeflogen ist, hier nur anekdotisch gemeint.
Am anderen Ende des Spektrums, bei den privaten Kleinbetrieben und Vermietern mit geringen Fix- und Personalkosten, weil in eigenen Immobilien und tw. mit eigener Arbeitskraft betrieben, ist Durchhaltepotenzial vorhanden. Ich hatte über die Jahre zig derartige Bleiben und denke, dass viele eine schlechte Saison verkraften können. Für Viele ist der Tourismus auch nur die Butter am Brot (....und PS: denn die Nachfrage durch beruflich Reisende ist groß).
Z.B. habe ich jetzt von ein paar Seiten gehört, dass es gar nicht so einfach ist, für den HEURIGEN Sommer ein Quartier im Salzkammergut zu kriegen, also kann die Buchungslage nicht so schlecht sein. Mancher Orts wollen sie gar keine Fremden, weil sie „sauber“ bleiben wollen, als kann die Existenzgefährdung nicht so dramatisch sein.
Usw.
Ich weiß schon, dass ein Blick „auf’s Ganze“ Einzelschicksale nicht adäquat würdigt, aber die jetzige Ansage der totalen Apokalypse im Tourismus weltweit kann ich nicht nachvollziehen. Aber hoch verschuldete Betriebe und/oder mit hohen Fixkosten sind jetzt mehr gefährdet als zuvor. Das Wechselspiel zwischen boom und crash unter den konkurrierenden Nationen hat es übrigens, aus unterschiedlichen Gründen, immer schon gegeben.
Grüße
Und wenn wir demnächst oder in drei Monaten sowieso einen neuen Infektionsschub haben, ist obig und das der Anderen auch wieder Makulatur. Einen kurzfristigen (!) positiven Beitrag von Schnelltests halte ich persönlich für unrealistisch, weil logistisch und legistisch nicht umsetzbar.
Die eigentliche Unbekannte in diesem Thema ist die Kaufkraft der Touristen und ihre Bereitschaft Geld auszugeben.
@ Topobär, Übermoralisten und „Warum soll ich nicht in ein Land reisen, welches mir das ausdrücklich gestattet?“. Siehe z. B. Schitourismus in Süd- und (A-)Tirol in Feber/März, von wo die ganze Schxx so richtig verbreitet wurde.
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2020
454 Beiträge · seit 200620. Apr. 2020 ·
das geld haben sie schon, nur in der eigenen tasche und schoen party feiern waehrend das volk lock down machen muss....
https://www.facebook.com/DrHageGeingob/posts/1559936194162865
aber was soll man anderes erwarten....nicht einmal die versprochenen gelder die die regierung den firmen schuldet aus vertraegen oder VAT return werdn bezahlt....hauptsache fuers party machen ist genug da und geahndet wird das sicherlich auch wieder nicht. aber der kleine fischer, der versuch sich ueber wasser zu halten wird mit 12 man polizei und militaer vom strand verjagt...man wundert sich wieso die leute noch nicht aufbegehren....
727 Beiträge · seit 200820. Apr. 2020 ·
loser schrieb:@ Topobär, Übermoralisten und „Warum soll ich nicht in ein Land reisen, welches mir das ausdrücklich gestattet?“. Siehe z. B. Schitourismus in Süd- und Nordtirol in Feber/März, von wo die ganze Schxx so richtig verbreitet wurde.
Oder warum soll ich nicht auf eine Karnevalsveranstaltung gehen, obwohl zeitgleich z.B. der Karneval in Venedig abgesagt wurde und auch in Deutschland schon Diskussionen stattgefunden haben. Aber wenn die nicht abgesagt wurde, wer bin ich schon, da nicht hin zu gehen.

Und mal ehrlich: Wenn eine fürsorgliche Regierung, wie in Afrika weit verbreitet (und neuerdings auch in Nordamerika), etwas erlaubt, dann ist das sicherlich zum Wohle der Bevölkerung und man kann sich da schon nach richten.

Oder eine übervorsichtige Fluggesellschaft mit modernsten Tests und Maskenpflicht das Fliegen erlaubt, und dabei sogar darauf verzichtet im Zweifel einige Sitze freizulassen, dann wird das schon alles seine Richtigkeit haben.
1’166 Beiträge · seit 200820. Apr. 2020 ·
@La Leona
Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein Tourismusboom in 2021 geben wird. Denn der normale Arbeitnehmer wird im nächsten Jahr nicht den in 2020 nicht stattgefunden Urlaub nachholen. Es verschiebt eher alles im ein Jahr (Wer jetzt schon für Okt 2021 geplant hat, hat auch etwas für 2020 geplant, welches wohl nicht satt finden wird und ggf. auf 2021 umgebucht wird).
Generell wird es davon abhängen, wie hart es die Mittelschicht wirtschaftlich treffen wird. Wer arbeitslos wird oder von Kurzarbeit betroffen ist, hat andere Sorgen, als Reisen für die nächsten Jahre zu planen.

@Dino
Tragen die in Vendig nicht sowieso alle Masken beim Karneval 😣 😉

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
Themenstarter828 Beiträge · seit 201621. Apr. 2020 ·
loser schrieb:

@ Topobär, Übermoralisten und „Warum soll ich nicht in ein Land reisen, welches mir das ausdrücklich gestattet?“. Siehe z. B. Schitourismus in Süd- und (A-)Tirol in Feber/März, von wo die ganze Schxx so richtig verbreitet wurde.
Das ist ein Beispiel aus der Corona "Urzeit". Dort haben alle die Situation noch unterschätzt oder ignoriert. Massnahmen wie Physical Distancing war noch weitgehend unbekannt, oder ganz weit weg in China. 

Langsam weiss praktisch jeder was Sache ist. Null Risiko wird es nie geben. Folgt man aber den Regeln, ist es sehr unwahrscheinlich sich, oder Andere anzustecken. 

Corona wird uns noch lange begleiten und nicht einfach verschwinden. Bis ein Wirkstoff gefunden und getestet ist, dauert es seine Zeit. Dann muss dieser noch im grossen Stil produziert und ausgerollt werden. Da redet man dann schnell von 1 bis 1.5 Jahren.

Man muss das Virus managen lernen.Eine Balance finden zwischen wirtschaftlichen Interessen, persönlichen Interessen und Solidarität. In der Schweiz hatten 97% der Verstorbenen eine oder mehrere Vorerkrankungen (viele waren starke Raucher und /oder übergewichtig mit Bluthochdruck, Diabetes) , 50% waren über 84. 

 Einfach die Menschen über Monate wegsperren oder im  eigenen Land einzusperren wird keine Lösung sein. Physical Distancing wird sicher bleiben die nächsten Monate. Massenveranstaltungen, Fussball vor ausverkauften Stadien,  Après-Ski Partys oder Konzerte werden sicher keine stattfinden. Ausser vielleicht in Ländern die von unverbesserlichen Desperados (Trump, Bolsonaro usw..) regiert werden

Jedes Land wird seine Regeln aufstellen (..sicher auch Einreisesperren für Hochrisiko Länder aussprechen) , an die man sich halten muss. Von dem her sehe ich keine Grund nicht mehr zu Reisen, sobald ein Land seine Grenzen für den Tourismus wieder öffnet.

lg Maputo
zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2020
1’942 Beiträge · seit 200921. Apr. 2020 ·
Maputo schrieb:So schnell wird die Menschheit COVID-19 nicht mehr los, dies behaupten jedenfalls viele Virologen und wissenschaftliche Publikationen. 
....
Bis auf weiteres ist eher kurzfristiges flexibles Reisen angesagt....macht auch Spass und kostet weniger vorbereitende Energie.
lg Maputo
Hallo,
vorläufig wird es weder ein kurzfristiges noch flexibles Reisen geben.

Außenminister Heiko Maas dämpft Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr zum Tourismus. „Eine normale Urlaubssaison wird es diesem Sommer nicht geben können. Das wäre nicht zu verantworten“, sagt Maas nach einer Schalte mit den Außenministern von Österreich, Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"