SASaengsomiThemenstarter8 Beiträge · seit 202008. März 2020 · #1
Hallo ihr Lieben, Ende November 2020 wollen wir für 5 Wochen nach Botswana und Namibia, also bis Anfang Januar. Wir sind drei ziemlich reiseerfahrene Camper, zweimal Ende 30 und einmal 5 Jahre alt 😛 Wir sind recht oft in der Welt unterwegs, in Namibia oder Botswana waren wir bisher allerdings noch nicht…
Nach einigem Lesen hier und in Büchern haben wir nun eine ungefähre Route, zu der ich gerne an der ein oder andern Stelle eure Meinung hätte. Gleich vorab: wir haben noch 5 Tage unverplanten Puffer, die ich mit eurer Hilfe gerne „sinnvoll“ einplanen würde. So könnten wir noch zu lange Fahrten entzerren oder bestimmte Aufenthalte verlängern. Für eine so lange Zeit vorzuplanen ist eigentlich gar nicht unser Ding, aber wie ich es verstanden habe ist dies in Namibia & Botswana gerade zu der Reisezeit wohl nicht anders möglich…
Wie wir reisen? Mit einem 4x4 mit Dachzelt, am liebsten auf Campingplätzen, Luxus brauchen wir nicht, lieber einen schönen Platz im Nichts 😉 Was uns wichtig ist? Vor allem Natur und Tiere, schöne Landschaft, verschiedene Eindrücke und eine tolle Zeit. Wir reisen oft in „hohem Tempo“ und mir ist bewusst, dass ich viel in die Zeit reingepackt habe. Vielleicht wird es mit eurer Hilfe zu einem runden Plan.
1. Tag: Ankunft Windhoek, Übernahme Auto, Einkaufen Übernachten auf CP in Windhoek (?)
2. Tag: Fahrt Windhoek, Ziel ungefähr Ghanzi, Ziel schnell nach Botswana kommenden Übernachtung noch unklar, gerne Tipps
3. Tag: Ghanzi nach Maun oder wenn möglich bis zum Moremi NP South Gate Campsite? Übernachtung South Gate CP
4. Tag: Moremi NP Übernachtung Xakanaxa oder 3rd Bridge
5. Tag: Moremi NP Übernachtung Xakanaxa oder 3rd Bridge
6. Tag: Moremi NP und Fahrt zum North Gate / Khwai Übernachtung North Gate / Khwai CP
7. Tag: Moremi NP und Fahrt zum North Gate / Khwai Übernachtung North Gate / Khwai CP
8. Tag: Fahrt nach Savuti Übernachtung in Chobe Savuti CP
9. Tag: Fahrt Richtung Kasane Übernachtung Senyati Safari Camp
11. Tag: Trip Victoria Falls (reicht ein Tagestripp?) Übernachtung Senyati Safari Camp 12. Tag: Fahrt nach Popa Falls Übernachtung ?
13. Tag: Fahrt nach Rundu Übernachtung ?
14. Tag: Fahrt zum Etosha NP Übernachtung: Etosha Fort Namutoni CP
15. Tag: Etosha NP Übernachtung Okaukuejo Camp CP
16. Tag: Fahrt nach Twyfelfontein Übernachtung ? Hier evtl. eine Nacht verlängern?
17. Tag: Fahrt nach Cape Cross (Robben) und dann nach Swakopmund Übernachtung ?
18. Tag: Swakopmund wenn möglich Little Desert Tour, dann noch Programm oder evtl. schon weiterfahren um die nächste Fahrt zu verkürzen Übernachtung ? (Wahrscheinl. Swakopmund)
19. Tag: Fahrt nach Sesriem oder wenn möglich nah an Sossusvlei Übernachtung ? (bei Sesriem oder Sossusvlei)
22. Tag: Fahrt Richtung Aus über die D707 Übernachtung ? (als Zwischenstopp im Forum empfohlen“ irgendwo an der D707“, gibt es da schöne CP oder kann man da frei stehen? Wollte ich mich noch reinlesen...)
22. Tag: Fahrt weiter Richtung Aus CP Übernachtung Kelein Aus CP
23. Tag: Fahrt nach Lüderitz, am liebsten morgens die Bootstour zu den Pinguinen und nachmittags nach Kolmannskop, aber das wird wohl an 1 Tag nicht gehen... Übernachtung ? (Lüderitz?)
24. Tag: Lüderitz, wenn am Vortag nicht möglich Kolmannskop Übernachtung ? (Lüderitz?)
25. Tag: Fahrt nach Rosh Pinar (CP in den Bergen lt. Forum) Übernachtung ? (hier soll es irgendwo „in den Bergen“ einen tollen wilden Campingplatz geben, vielleicht hat jemand mehr Infos darüber?)
26. Tag: Fahrt weiter zum Hobas CP für den Fischrivercanyon Übernachtung ? (wenn möglich Hobas CP)
28. Tag: Fahrt nach Keetmannshoop, Girants Playground ung Köcherbäume Übernachtung ? (jemand einen Tipp?)
29. Tag: Fahrt in die Kalahari Übernachtung ? (evtl. Bagatelle Kalahari Game Ranch)
30. Tag: Umgebung Bagatelle Kalahari Game Ranch, was man da tun kann muss ich mich noch informieren Übernachtung ? (evtl. Bagatelle Kalahari Game Ranch)
31. Tag: Fahrt nach Windhoek Übernachtung ?
Tag 32 – 36 sind noch frei
37. Tag: Windhoek, Koffer packen, Auto abgeben, Rückflug
Was nun tun mit den noch freien Tagen? Wie könnte man die Fahrt von Kasane in den Etosha entzerren? Sollten wir zudem Etosha verlängern? Unser Interesse liegt neben der „typisch namibischen Flora und Fauna“ vor allem bei den Vögeln und Reptilien. Vielleicht habt ihr ja in diese Richtung noch gute Ideen, die ich bisher nicht gefunden oder recherchiert habe. Gibt es lohnenswerte Bird Sanctuarys um diese Zeit?
Die „wichtigen“ Campingplätze im Moremi, Chobe und Etosha NP habe ich übrigens schon angefragt, noch sind alle zu den geplanten Zeiten verfügbar. Aber ich möchte eben noch nicht buchen, da die Route ja noch nicht zu 100% steht…
Uff. Ganz schön viel 😉 Danke fürs Lesen bis hierher, Somi
freshy3'883 Beiträge · seit 201108. März 2020 · #2
Hallo Somi, stimmt, es ist ein bisschen viel auf einmal 😉 ! Hast du schonmal in Reiseberichte geguckt? Dort findest du einige Antworten auf deine Fragen. Das dauert für dich zwar etwas länger, als wenn dir die Fomis Puntk für Punkt beantworten, die Synergieeffekte sind jedoch zusätzlich beachtenswert. Vor allem Reiseberichte über Camping mit Kindern wären für dich von Interesse.
Kurze Rückfragen: Um die Weihnachtszeit schließen viele Einrichtungen, hast du das einkalkuliert? Hast du die einzelnen Streckenlängen überprüft? Vor allem die NPs in BOT scheinen mir zu eng getacktet. Was verstehst du unter "Campen im Nichts?" Du wirst auf Campingplätzen übernachten müssen, wildes Campen geht nicht. Tipp: Wende dich an einen Agenten (s. Forum => Partner). Click & Travel in Swakopmund z. B. haben selbst jüngere Kinder und können dir sicherlich behilflich sein. Wenn du dort das Fahrzeug mietest, halten sich die Kosten für deren Arbeit in Grenzen. Buchen in BOT ist für dich privat nämlich z. T. sehr umständlich.
Viel Spaß und Erfolg beim weiteren Planen, wünscht freshy
Tag 1-20 ist ähnlich wie unsere Tour vor knapp zwei Jahren, die wir auch in drei Wochen gemacht haben, aber andersrum. Nur mit etwas anderer Übernachtungsaufteilung, wir haben zB die VicFalls weggelassen und waren dafür länger im Caprivi. Wir fanden unsere Tour damals total machbar, wir haben viel gesehen und erlebt in den drei Wochen. Es war aber schon recht wenig Zeit zum Entspannen und teils viel Fahrerei. Hat uns nicht gestört, aber rückblickend hätten wir den Anfang der Reise etwas entzerrt, damit man erstmal runterkommen kann. Und da es in Namibia so großartig ist, einfach auf der Campsite zu sein, die Landschaft und Atmosphäre zu genießen, haben wir uns schon manchmal mehr Zeit gewünscht gerade im klassischen Namibia-Teil. Nur Safari wurde uns irgendwann auch fast etwas zu viel. Unsere nächste Tour wird dann auch deutlich langsamer. Bei 5 Wochen in dem Tempo muss man sich sicher sein, dass man das so will. In Namibia können sich 300km schon sehr weit anfühlen, einfach weil man ja beim Safari-Fahren auch den ganzen Tag im Auto sitzt und nicht nur auf den Strecken von A nach B.
Hier ein paar Gedanken: - Habt ihr Offroad-Erfahrung? Ich fand es bei unserer Tour im Uhrzeigersinn nicht schlecht, mich erstmal in Namibia und im Caprivi langsam ranzutasten sodass ich mit dem Fahren im Moremi & Chobe gegen Ende dann gut klarkam und auch Spaß hatte. Das ist aber schon nicht ganz ohne mit tiefsten Löchern in den Wegen und tiefem Sand. - Der Caprivi kommt ziemlich knapp weg, da würde ich überlegen, noch ein paar Tage einzubauen, zB Mobola Lodge und Nambwa/Mavunje. - Ich würde auf jeden Fall noch eine Nacht an der Spitzkoppe einbauen, wenn ihr einsame wilde Campsites mögt. Außerdem fand ich auch die Campsite von Omandumba schön. Oder noch ein Stop mehr woanders im Damaraland. - In Etosha seid ihr nur 2 Nächte, das kommt mir stressig vor. Wir haben damals unerwartet nur im Etosha das Glück gehabt, Löwen zu sehen. 3 Nächte kann man da schon gut machen. - Wir sind an einem Tag von Moremi South Gate zur Grenze gefahren aber es war ein extrem harter Fahrtag und krass langweilig zu fahren. Die ersten zwei Tage werden wahrscheinlich erstmal etwas trostlos sein, wenn ihr das so rum macht. - Wandert ihr gerne? Wir fanden es gerade im Caprivi/Botswana irgendwann nervig, dass man sich so wenig bewegt. Ich würde daher gezielt schauen, wo ihr Wanderungen einbauen könnt, um das ganze Fahren auszugleichen. Also dann im klassischen Namibia.
Zu allem südlich von Sesriem kann ich dir nichts sagen, da waren wir noch nicht 🙂
Lieben Gruß, Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
Ghanzi - South Gate ist gut machbar. Hinter Ghanzi gibt es die El-Fari campsite. Persönlich würde ich sogar bis Sitatunga Camp (kurz vor Maun) fahren.
In Savuti sind zwei Nächte besser. Evtl. auch eine Nacht am Linyanti.
Ein Besuch des Buffelo Core im Caprivi wäre zu empfehlen. Wenn es bereits ordentlich geregnet, kann ein Besuch des Horseshoe (am Kwando) eher enttäuschend sein.
Persönlich kommt mir das Damaraland zu kurz. Der Etosha könnte auch komplett von Ost nach West gequert werden. Der Namib-Teil (z.B. mirabib) könnte noch eine Destination sein.
Wenn ihr mehrere Tage in der Kalahari verbringen wollt, würde ich die im KTP verbringen. Keetmanshoop - Mata Mata ist ja nur ein Katzensprung.
SASaengsomiThemenstarter8 Beiträge · seit 202008. März 2020 · #5
Hallo,
danke für alle eure Tipps, schaue mit das gleich mal an! Ja, Reiseberichte habe ich natürlich schon einige gelesen und bin ich auch aktuell dabei. Dass an Weihnachten Einrichtungen geschlossen sind habe ich auch schon gelesen, aber mir ist noch nicht ganz klar, was. Okay, Geschäfte, Touren und Musen vielleicht, und Restaurants und Lodges, aber haben wirklich Campingplätze und Nationalparks geschlossen? Das muss ich dann auch im Einzelnen nochmal prüfen. Mit „Campen im Nichts“ meine ich natürlich schon einen Campingplatz, aber wir brauchen eben nicht viel „drumherum“, das meinte ich. Mit Click&Travel stehe ich schon in Kontakt… aber gut zu wissen, dass Du die auch empfiehlst.
Ja, Offroad-Erfahrung haben wir, trotzdem habe ich davor ziemlichen Respekt. Und die Kommentare in meinem Buch über die Savuti Region waren irgendwie nicht so positiv, daher habe ich diese aufs „durchfahren“ beschränkt.
Werde eifrig weiterlesen hier, Somi
SASaengsomiThemenstarter8 Beiträge · seit 202008. März 2020 · #6
offbeat schrieb: - Wir sind an einem Tag von Moremi South Gate zur Grenze gefahren aber es war ein extrem harter Fahrtag und krass langweilig zu fahren.
Welche Grenze meinst Du? Die nördliche Moremi Grenze? Das ist mir garade nicht so ganz klar 😐
Auf die Gefahr hin eine Diskussion anzufachen (was ich nicht möchte - nur zu bedenken geben): a) Ich würde nicht mit einem fünfjährigen Kind, dass noch nie in Afrika war, auf die nicht umzäunten Camps in den botswanischen Nationalparks fahren. Insbesondere dann, wenn mir selbst diese Erfahrung bisher fehlt. Hinzu kommt, dass es zu dieser Jahreszeit insbesondere im Moremi schon sehr nass sein kann und das ganze eher zur Schlammschlacht verkommt. Das kann aber niemand vorhersehen, wahrscheinlich dürftet ihr Nov./Dez. noch Glück haben. b) Ich würde nicht mit einem fünfjährigen Kind Routen planen, bei denen ich mehrere Tage am Stück für >8 Stunden am Stück im Auto sitze, um Strecke zu machen. Ich kenne euer Kind und eure Erfahrungen nicht, kann also nur vermuten, wie das bei anderen fünfjährigen Kindern so wäre, die ich kenne..
Ich würde Botswana ganz weglassen, dafür länger im Etosha und Caprivi. Dadurch habt ihr kürzere Strecken und kindertauglichere Wildlifeerlebnisse (in den Restcamps im Etosha kann man rumlaufen, im Caprivi in den Camps i.d.R. auch, zudem gibt es dort spannende Bootsfahrten).
Hallo Somi, mir fällt da nur folgendes zu ein. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Aber ich bin schon gestresst beim Lesen der Route. Wenn wir das mit unserer Tochter gemacht hätten, dann wäre die irgendwann brüllend und heulend in den Busch gerannt und hätte den Kopf auf den Boden geschlagen bis wir ihr hoch und heilig versprochen hätten, dass wir nicht mehr länger als drei Stunden Auto fahren und auch Mal ein paar Tage an einem Ort bleiben. Sie ist mittlerweile 14 und ich plane in Namibia Strecken bis ca. 250 km Entfernung. Und mindestens 2 Übernachtungen. Das müssten wir ihr Versprechen nachdem wir 2016 in drei Wochen Kalahari, Köcherbäumen, Fishriver, Lüderitz, Sessriem, Swakop, Erongo, Damaraland, Etosha und Waterberg gemacht haben. Sie hat damals gestreikt und sie fährt nur noch mit, wenn die Strecken viel kürzer sind. Wir waren 2018 im Caprivi. Da gibt es sooo viel zu sehen und schöne Campsites, die für kleine Kinder viel besser geeignet sind. Wo ein Kind einfach rumlaufen kann oder einfach Mal in den Pool hüpfen. In Bots ist das eher weniger im Caprivi Standard. Ich würde an Eurer Stelle auf jeden Fall mehr Caprivi machen. Mukolo Camp, Kayova River Lodge hat eine Campside, Shametu Lodge, Mukoti Lodge usw Auf der Fahrt zum Etosha könntet ihr in Grootfontein bei Conni und Peter Reimann auf Maori Camp bleiben und vielleicht mit Conni ihre Kinderprojekte im Township besuchen. Da hat Euer Kind auch Mal andere Kinder zum Spielen. Waterberg ist schön. Es ist Grün und man kann toll spazieren. Die Klipschliefer bringen Kinderaugen zum Strahlen. Ihr habt das Glück so viel Zeit zu haben und macht daraus eine Rallye Monte Carlo. Einfach schade. Aber wie gesagt, jedem das Seine. Das Malariathema und auch andere Reisekrankheiten wie Diarrhö, solltet ihr auf jeden Fall mit einem auf Kinder spezialisierten Tropenarzt besprechen. Ihr wollt in der heissesten Jahreszeit fahren, denkt daran, dass ist im Dachzelt kuschelig warm wird. Vor allem zu Dritt. Viele Grüße Sasa
zu einer Deiner Fragen kurz eine Antwort: Nationalparks sind (nicht mehr) zu der Zeit geschlossen, Kleine Unterkünfte etc aber - zumindest was Namibia angeht - dann sehr wohl. Da müsst ihr einfach eben schauen wo zu ist.
Dass alles es etwas viel ist (zumal mit kleinerem Kind), ihr in der heißesten Zeit plant, Regen und damit Malaria auch ein Risiko sind usw. schreibe ich nichts mehr, das haben andere schon sehr richtig erwähnt. 😉 Ich persönlich würde mir da z. B. Gedanken zu einer Tour in Namibia (möglicherweise sogar nur bis Etosha hoch, damit ihr dem Malariarisiko engeht), vielleicht noch mit Abstecher nach Kapstadt machen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
offbeat106 Beiträge · seit 201809. März 2020 · #11
Hallo Somi,
ach sorry, das war nicht ganz klar. Ich meinte vom South Gate nach Buitepos also zur "südwestlichen Grenze" auf dem Weg von Botswana zurück nach Windhoek. Das würde ich so nicht nochmal an einem Tag machen.
Zum Thema Fahrbarkeit im Moremi/Chobe: den Tiefsand fand ich gar nicht so schlimm, mit 4L war das alles machbar. Die fetten Löcher, die man vorsichtig um- und durchkurven musste, waren schon eher so eine Sache, auch kein Problem an sich, aber man weiß natürlich nie, wann eins doch mal zu tief ist. Wenn es regnet und da Matsch ist, hätte ich nicht dort sein wollen. Bei uns war es "nur" staubtrocken und super-extrem heiß. Ich hab irgendwann einfach mittags ein Bier getrunken weil ich dachte, ich explodiere, wenn ich nicht irgendwas Kaltes kriege und alles andre war grad leer... Ich will dir nicht von der Tour abraten, weil ich mich auch nicht habe abbringen lassen wollen. Aber falls du die anderen Meinungen doch in Betracht ziehst: Wir hatten im Etosha und Caprivi deutlich bessere Sichtungen. Mahango/Kwando Core/Nkasa Rupara im Caprivi haben sich wirklich fast genauso angefühlt wie der Moremi. Evtl. verpasst ihr nicht so viel wie man denkt, wenn man auf Botswana verzichten würde. Kasane und Senyati würde ich aber noch mitnehmen, die Bootsfahrt auf dem Chobe kann schon was.
LG Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
SASaengsomiThemenstarter8 Beiträge · seit 202011. März 2020 · #12
Hallo,
danke für all eure Ratschläge, ich bin gesundheitlich momentan etwas angeschlagen, sonst hätte ich schon früher geantwortet. Wir werden nun wahrscheinlich "schweren Herzens" das Okavango-Delta streichen und dafür wie vorgeschlagen in Caprivi mehr Zeit verbingen. Das würde also heißen von WIndhoek durch Caprivi nach Kasane und von dort wieder zurück Richtung Etosha. EInige Tipps habe ich da ja schon von euch bekommen, den Bwabwata National Park / Mahango werden wir wohl auf jeden Fall einbauen. Habt ihr ansonsten noch Tipps für Regionen oder auch 2kindgerechte" Campingplätze mit Pool? 😎 Ich werde mich jetzt mal in die Region einlesen...
Vielen Dank, Somi
Topobär5'479 Beiträge · seit 200911. März 2020 · #13
Hallo Somi,
in der Nähe der Mahango Core Area kann ich Euch die Campsite der Nunda River Lodge (mit Pool) empfehlen.
wir waren im Oktober 2018 im Caprivi gewesen und waren begeistert 🤩 . Als Campingplätze mit Pool können wir dir in der Nähe von Kongola die Mukolo Campsite (wir hatten Camp 4) von Hennie und Veronica empfehlen. In der Nähe von Divundu hat uns die Mahangu Safari Lodge sehr gut gefallen. Wir waren ebenfalls mit dem Dachzelt im 4x4 unterwegs. Ich habe dir Fotos von den beiden Sites angehängt. Bild 1 ist von der Mukolo Campsite - Bild 2 + 3 ist der Pool und unser Platz (No.6) in der Mahango Safari Lodge. Bei beiden kann man tolle Boottrips buchen.
In NGepi gibt es viel zu entdecken und einen "Pool"-Käfig im Okavango, allerdings naturgemäß mit Strömung. Zudem zahlreiche Vögel, Hippos im Fluss, Krokodile und manchmal Elefanten am gegenüberliegenden Ufer.
Mavunje / Mashiriver Safaris gibt euch vielleicht etwas mehr "Bush Feeling", allerdings laufen dort auch immer wieder "gefährliche" Tiere über die Campsite. Eine Bootstour dort, optimal noch mit Zeltübernachtung auf einer Insel im Fluss ist sicher auch eine interessante (und sehr zu empfehlende) Abwechslung.
Auf dem Weg in den Caprivi bietet auch die Riverdance Lodge top Campsites und einen Pool.
Nehmt euch eure Umplanung nicht zu sehr zu Herzen, es gibt auch ohne Moremi genug in fünf Wochen zu entdecken. Wenn euch das "Einsamkeits/Wildnis"-Element zu sehr fehlt - da gibt es auch in Namibia viele wunderschöne einsame Campsites, wo man dieses Gefühl haben kann, Kinder aber mehr oder weniger unbesorgter rumlaufen/klettern können.
freshy3'883 Beiträge · seit 201111. März 2020 · #16
Das Ngepi ist wirklich witzig! Die Mahangu Safari Campsite gehört zu unseren Lieblingscampsites. In der Sambesiregion kann man/frau sich lange aufhalten, ohne sich zu langweilen.
Saengsomi schrieb: Ich werde mich jetzt mal in die Region einlesen...
Dennoch solltet Ihr unbedingt mit einem Tropenmediziner Rücksprache bezüglich der Malariavorsorge Eure Kinder betreffend halten. Das gilt nicht nur für das Okavango Delta, sondern auch für Chobe und für den Caprivi Streifen.
LG Logi
SASaengsomiThemenstarter8 Beiträge · seit 202011. März 2020 · #18
Logi schrieb:Dennoch solltet Ihr unbedingt mit einem Tropenmediziner Rücksprache bezüglich der Malariavorsorge Eure Kinder betreffend halten. Das gilt nicht nur für das Okavango Delta, sondern auch für Chobe und für den Caprivi Streifen.