TUTuttomatThemenstarter21 Beiträge · seit 201926. Nov. 2019 · #1
Hallo zusammen
Dies ist mein erster Eintrag im Forum, wobei ich schon seit geraumer Zeit eine Fülle an Infos von hier bezogen habe. Darum möchte ich mich als erstes bei den fleissigen Helfern hier bedanken, ihr habt mir bereits sehr geholfen. 🙂 Meine zukünftige Frau und ich werden im September und Oktober 2020, zum Flittern, das erste Mal ins südliche Afrika reisen und rund 7 Wochen mit einem 4x4 Dachzelt Mietwagen unterwegs sein.
Der Wagen ist bereits bei Africa on Wheels gebucht und die Flüge folgen in den nächsten Tagen. Wir werden am 2. September in Windhoek ankommen und am 19. Oktober weiter Richtung Mafia Island ziehen. Dazu haben wir uns folgende Route zusammengestellt (findet ihr mit etwas mehr Infos im Anhang):
02.09.2020: Windhoek 03.09.2020: Mariental Rest Camp - Habt ihr da eine bessere Alternative auf Lager um die roten Dünen zu besichtigen? 04.09.2020: Mariental Rest Camp - Habt ihr da eine bessere Alternative auf Lager um die roten Dünen zu besichtigen? 05.09.2020: Aus - Desert Horse Camp Site 06.09.2020: Lüderitz - Timo's Lodge 07.09.2020: D7070 - Kanaan N/a`an ku sê Desert Retreat 08.09.2020: Sesriem Campsite - NWR 09.09.2020: Sesriem Campsite - NWR 10.09.2020: Swakopmund - Desert Breeze 11.09.2020: Swakopmund - Desert Breeze 12.09.2020: Swakopmund - Desert Breeze 13.09.2020: Spitzkoppe Community Restcamp 14.09.2020: Twyfelfontein Campsite 15.09.2020: Okaukujeo Rest Camp 16.09.2020: Halali Rest Camp 17.09.2020: Halali Rest Camp 18.09.2020: Namutoni Rest Camp 19.09.2020: Namutoni Rest Camp 20.09.2020: Waterberg Camp 21.09.2020: Waterberg Camp 22.09.2020: Rundu - Nkwazi Lodge And Camping Site 23.09.2020: Divundu - Mahango River Lodge Campsite 24.09.2020: Divundu - Mahango River Lodge Campsite 25.09.2020: Sangwali - Rupara Campsite 26.09.2020: Katima Mulilo - Caprivi Mutoya Lodge & Campsite 27.09.2020: Katima Mulilo - Caprivi Mutoya Lodge & Campsite 28.09.2020: Kasane - Senyati Safari Camp 29.09.2020: Kasane - Senyati Safari Camp 30.09.2020: Ihaha Campsite 01.10.2020: Linyanti Campsite 02.10.2020: Linyanti Campsite 03.10.2020: Savuti Campsite 04.10.2020: Khwai Community Camp 05.10.2020: Xakanaxa Campsite 06.10.2020: Xakanaxa Campsite 07.10.2020: South Gate Camp Site 08.10.2020: Maun Rest Camp 09.10.2020: Maun Rest Camp 10.10.2020: Maun Rest Camp 11.10.2020: Maun Rest Camp 12.10.2020: Ghanzi 13.10.2020: Gobabis - 14.10.2020: Kalahari Bush Breaks Campsite 15.10.2020: Windhoek 16.10.2020: Reserve 17.10.2020: Reserve 18.10.2020: Reserve 19.10.2020: Reserve
Nun wollte ich mal fragen, was ihr von dieser Route haltet. Wichtig ist, dass die Unterkünfte noch nicht gebucht sind und somit noch flexibel angepasst werden können. Ihr seht auch, dass wir nach dem Stop im South Gate mehrere Tage Maun drin haben. Da hatten wir uns eine Kayak Tour vorgenommen. Zum schluss haben wir noch 4 Tage Reserve, die gerne irgendwo in der Route eingefügt werden können wo ihr denkt, dass es sonst zu knapp oder stressig wird.
Weiter ist mir klar, dass es schwierig ist Plätze in den NP's in Botsuana zu bekommen. Darum würde ich da gerne sofort beginnen zu buchen. Hab mich zu dem Thema durchs Forum gelesen und würde darum mal zuerst direkt anfragen und wenn alles "fully booked" ist, mich mit den genannten Agenturen versuchen (NDM Travel Agency, Kwalate safaris). Oder habt ihr mir dazu noch einen Tipp? Was wären die Alternativen zu den genannten Camp Sites?
Zu guter Letzt: Würdet ihr alle Camps vorbuchen oder gibt es in der Route Abschnitte oder Orte wo ihr mit gutem Gewissen sagen könnt, da kann man auch mal spontan schauen?
kurz ein paar Gedanken meinerseits dazu: ich finde die Tour wirkt, obwohl ihr viel Zeit habt, etwas zu gehetzt. Ihr habt zwar den Luxus, in 7 Wochen so viel zu sehen, habt aber fast keine Ruhe da ihr immer entweder von A nach B unterwegs seid oder euch gezwungen fühlt, die für den Ort B vorgesehene Aktivität auszuüben. Hintenraus wird es dann zeitlich großzügiger.
- es gibt relativ viele Campsites auf Höhe Mariental, von denen einige sehr nett liegen, einfach mal ein bisschen Googlen und vergleichen was euch zusagt. Mariental Rest Camp sagt mir persönlich nichts. - sofern ihr nicht in Lüderitz eine Tour machen wollt, würde ich lieber 2Nächte in Aus bleiben als eine Nacht dort und eine in Lüderitz. Alternativ 2 Nächte Lüderitz - D707: hier würde ich überlegen, eine weitere Nacht einzuplanen. Superschöne Gegend und man kann auch mal zu Fuß etwas rumlaufen - Etosha: hier scheiden sich immer die Geister. Ich würde als Camper eher versuchen, in Olifantsrus unterzukommen, dann 2 Nächte Okaukuejo und dann Halali o. Namutoni (o. auf einer der schönen Campsites außerhalb) - Die Gedanken hinter der Aufteilung im Ostcaprivi sind mir nicht ganz klar. Ich würde tendenziell eher mehr Nächte in der Kwandogegend verbringen als in Katima - zu Chobe/Moremi kann man sicher auch noch was anmerken, aber da sind andere fähiger als ich. - Rückfahrt von Maun würde ich mit einer Zwischenübernachtung erledigen, ggf. am Ende noch 1-2 Nächte zum runterkommen und erholen auf einer Gästefarm in der Nähe von Windhoek. So fahrt ihr jeden Tag ein paar Stunden und habt dann "nichts mehr zu tun", seid aber auch nicht irgendwo, wo es jetzt so besonders wäre (in Relation zu euren übrigen Zielen)
Ich würde sofort alle Buchungen in Botswana in die Hände einer Agentur geben. Ihr habt doch recht viele Campsites bei unterschiedlichen Anbietern, da rentiert sich die Buchungsgebühr schnell und ihr habt nicht den Aufwand, euch mit ausbleibenden Antworten von DWNP und co. rumzuschlagen. Zudem bewegt ihr euch in der Hauptreisezeit dort und es erscheint mir durchaus möglich, dass ihr nicht mehr überall alles zu euren Wunschterminen bekommt. Da kann eine Agentur einfacher Alternativen anfragen und vorschlagen.
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200626. Nov. 2019 · #3
Hallo Tuttomat,
erst einmal willkommen im Forum. Ich habe nur mal ganz kurz quer geschaut... 1. bis Mariental brauchst du mindestens 2,5 - 3 Std. nicht wie von dir beschrieben 1,5 Std. Dann: was willst du auf diesem grausligen CP? Und dann noch 2 Tage? Schau dir mal die Kalahari Anib Lodge an, die haben einen schönen CP und von dort kannst du auch prima die Dünen erkunden. Oder die Bagatelle Lodge... auch die Lapa Lange Lodge - ist allerdings 40 km östlich von Mariental - hat eine schöne Campsite....
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Nov. 2019 · #4
Tuttomat schrieb: 03.09.2020: Mariental Rest Camp - Habt ihr da eine bessere Alternative auf Lager um die roten Dünen zu besichtigen? 04.09.2020: Mariental Rest Camp - Habt ihr da eine bessere Alternative auf Lager um die roten Dünen zu besichtigen?
Als Alternative kann ich Bagatelle empfehlen.
Das Verhältnis 2 Nächte Linyanti und 1 Nacht Savuti würde ich umkehren.
Beim Etosha NP würde ich eine Durchquerung von West (Galton Gate) nach Ost ( von Lindequist Gate) empfehlen. Die Olifantrus Campsite ist für mich noch die beste im Park.
Von den Reservetagen würde ich einen für einen weiteren Tag in Kasane nutzen. Die übrigen 3 Tage würde ich zwischen Twyfelfontaine und Etosha für den Bereich Palmwag/Sesfontaine/Puros einplanen.
Wir waren über den letzten Jahreswechsel ebenfalls für 7 Wochen in Namibia und Botswana. Da habt Ihr eine tolle Reise vor Euch.
die roten Dünen liegen in der Regel auf privatem Farmland. Von daher nutzt Dir eine Campsite in Mariental gar nichts - zumal die Gegend dort auch nicht die beste ist.
03.09.2020: Mariental Rest Camp - Habt ihr da eine bessere Alternative auf Lager um die roten Dünen zu besichtigen? 04.09.2020: Mariental Rest Camp - Habt ihr da eine bessere Alternative auf Lager um die roten Dünen zu besichtigen?
Ich gehe mit meinen Vorschreibern d'accord und empfehle auch Bagatelle oder Kalahari Anib.
schön, so viel Zeit zu haben! Ich denke auch, es lohnt sich, wenn du die Fahrzeiten nochmals mit den Karten hier im Forum anschaust, da hast du teilweie sehr ambitionierte Zeiten notiert. Ansonten ein paar Eindrücke:
Ich finde den ganzen Lüderitzteil mit den vielen 1-Nacht-Stopps unnötig hektisch. Da würde ich auch schauen, entweder in Aus oder in Lüderitz beide Nächte zu machen. Und vielleicht an der D707 noch eine mehr, damit ihr nicht nur durch schöne Gegend fährt, sondern auch etwas davon habt.
Ebenso würde ich unbedingt zwischen Swakop und Etosha noch die eine oder andere Nacht einsetzen. Da habt ihr ja eigentlich kaum etwas von der grandiosen Landschaft.
Olifantrus ist auch für mich die schönste CS im Etosha. Ich fand den Westen sowieso sehr schön, relativ einsam und wir hatten viele Nashörner, auch ganz für uns allein. Statt Namutoni schau dir doch mal die Plätze grad ausserhlb des NPs an.
Im Caprivi lässt ihr vieles weg. Überlegt euch doch mal, da noch etwas Tage zu investieren (z.B. anstelle Maun).
Savuti würde ich zwei Nächte, dann eher Linyanti eine weniger.
Von Maun nach Windhoek kommt ihr mit einer Zwischenübernachtung locker hin. Dann eher noch um Windhoek ein zwei Nächte in einer hübschen Unterkunft zum Ausklingen lassen.
CS Botswana würde ich gleich einem Buchungsbüro übernehmen. Spart dir Zeit und Nerven ... und einiges ist vielleicht auch so gar nicht mehr zu haben. Dann lieber gleich von Anfang an aus einer Hand.
TUTuttomatThemenstarter21 Beiträge · seit 201926. Nov. 2019 · #7
Hallo zusammen
Danke für die netten und guten Tipps!
Der Kenner findet schnell und präzise wo man noch optimieren kann und wobei ich mir noch nicht so viel Mühe gegeben habe 😉 🙂 Die Fahrzeiten ist sicher so ein Thema wo ich mir noch etwas Zeit nehmen muss um diese zu berichtigen, die sind momentan erst ein loser Richtwert. Auch um Caprivi und Nach-Maun habe ich mich zugegebener massen noch nicht so ausführlich gekümmert. Darum hier mal meine Anpassungen, bevor ich dies in die gesamte Route übernehme:
- Die Kalahari Anib Lodge und die Bagatelle Lodge sehen wirklich sehr schön aus, danke! Werden eine davon sicher besuchen. - Nach eurem Feedback würde ich somit den Aus - Lüderitz Wechsel auf nur Aus, dafür zwei Übernachtungen ändern. - Weiter würde ich auf euren Hinweis auf der D707 eine weitere Nacht einplanen. Würdet ihr da die selbe Camp Site nehmen oder eine weitere besuchen? - Nach Twyfelfontain werde ich auch noch ein, zwei Tage mehr einplanen (Palmwag/Sesfontaine/Purros) - Etosha schaue ich mir somit nochmals an mit euren guten Tipps. @trsi: Camps ausserhalb des Parks wie z.B. Onguma Tamboti und Leadwood Campsite? - @trsi: Was würdest du im Caprivi noch reinnehmen bzw. wo länger bleiben? Da im Caprivi auch Kayaking angesagt ist, werden wir wohl Maun etwas weniger lange besuchen und uns mehr Caprivi widmen. - Liyanti und Savuti habe ich von der Dauer her getauscht und werde somit eine Agentur anfragen für die Buchungen, je nach dem wird sich die Route dann ja sowieso verändern. - @fidel: Das ist eine meiner Befürchrungen, dass die Route zu hektisch/stressig sein könnte. Was würdest du anders machen bzw. wo würdest du mehr Zeit verbringen oder was würdest du auslassen?
Ich hoffe ich hab die Anreden an euch User mit dem @ nicht vermasselt, ansonsten hoffe ich, dass mir trotzdem jemand Feedback geben kann 🙂
wie bereits geschrieben, betrifft meine Kritik insbesondere den ersten Teil bis Etosha, anschließend wird es wesentlich besser 😉
Zur Entzerrung würde ich Folgendes machen - statt je eine Nacht Lüderitz/Aus 2 Nächte an einem der beiden Orte - eine weitere Nacht an der D707. Alle Campsites dort liegen traumhaft, da musst du dir einfach ein bisschen Bilder ansehen, Reviews lesen und vergleichen. Wir konnten uns vor 2 Jahren nicht entscheiden und waren je eine Nacht auf Koiimasis und Namtib, beides hat seine individuellen Reize. - wie meine Vorredner würde ich mehr Zeit zwischen Spitzkoppe u. Etosha verbringen, auch dort gibt es unendlich viele interessante Strecken; wo lang genau müsstest du dir anhand der Karte mal überlegen und insbesondere ein paar Reiseberichte zu der Ecke lesen. - ich würde glaube ich Waterberg streichen (auch wenn ich selbst dort noch nie war). Wird m.E. überbewertet bei Ersttätertouren, zudem ein gewisser Umweg bei eurer Route. Nashörner werdet ihr relativ wahrscheinlich auch in Etosha sehen und Bewegung kann man auch anderswo haben. - im Caprivi würde ich es z.B. auf 2-3 Nächte Divundu Gegend und 2-3 Nächte Kongola Gegend aufteilen und Katima weglassen, es sei denn ihr wollte unbedingt dort zum Zambezi - sofern ihr von Kasane zu den Victoria Falls wollt, würde ich dafür noch eine Nacht in Kasane dranhängen
Generell 1.: habt ihr bereits bestimmte Kajaktouren/Anbieter im Auge? Euch ist hoffentlich bewusst, dass es sich dabei um eine für die Gegend eher exotische Art der Fortbewegung handelt, die nicht ganz ohne Grund Vielen nicht geheuer ist (Stichwort Hippos u. Crocs) - wenn auch nicht ohne Reize 😉 Ich liebäugle auch schon länger mit einer längeren Kajaktour im Okavangodelta o. in Sambia.. Es gibt überall im Caprivi sowie am Chobe und auch im Moremi die Möglichkeit, "normale" Bootstouren zu machen, was sehr zu empfehlen ist. Auch mehrtätige Touren werden z.B. am Kwando von Mashi River Safaris o. ab Maun angeboten.
Generell 2.: Weil es bisher noch nicht angesprochen wurde und du nichts zu euren bisherigen Erfahrungen geschrieben habt, nur dass es zum ersten Mal nach Afrika geht: ich gehe davon aus, dass euch die Tücken, Hürden und Anforderungen einer Durchquerung von Chobe/Moremi sowie der Übernachtungen in nicht umzäunten Camps in Nationalparks bewusst sind (sowohl was Vorbereitung als auch fahrerische Herausforderung angeht)? Da ihr aber ja vorher länger in Namibia unterwegs seid und dort auf dem Weg zum Sossusvlei und im Caprivi insbesondere Sandfahrten gut üben könnt, sehe ich da keine größeren Probleme, wollte es nur mal angesprochen haben.
Viele Grüße, fidel
PS: auch unsere Flitterwochen führten uns als Ersttäter auf eine ähnliche Route, nur dass wir leider am Kwando umdrehen mussten - den Luxus von 7 Wochen plus hatten wir leider nicht zur Verfügung 🙂
TUTuttomatThemenstarter21 Beiträge · seit 201927. Nov. 2019 · #9
fidel schrieb:Hallo nochmals,
wie bereits geschrieben, betrifft meine Kritik insbesondere den ersten Teil bis Etosha, anschließend wird es wesentlich besser 😉
Zur Entzerrung würde ich Folgendes machen - statt je eine Nacht Lüderitz/Aus 2 Nächte an einem der beiden Orte - eine weitere Nacht an der D707. Alle Campsites dort liegen traumhaft, da musst du dir einfach ein bisschen Bilder ansehen, Reviews lesen und vergleichen. Wir konnten uns vor 2 Jahren nicht entscheiden und waren je eine Nacht auf Koiimasis und Namtib, beides hat seine individuellen Reize. - wie meine Vorredner würde ich mehr Zeit zwischen Spitzkoppe u. Etosha verbringen, auch dort gibt es unendlich viele interessante Strecken; wo lang genau müsstest du dir anhand der Karte mal überlegen und insbesondere ein paar Reiseberichte zu der Ecke lesen. - ich würde glaube ich Waterberg streichen (auch wenn ich selbst dort noch nie war). Wird m.E. überbewertet bei Ersttätertouren, zudem ein gewisser Umweg bei eurer Route. Nashörner werdet ihr relativ wahrscheinlich auch in Etosha sehen und Bewegung kann man auch anderswo haben. - im Caprivi würde ich es z.B. auf 2-3 Nächte Divundu Gegend und 2-3 Nächte Kongola Gegend aufteilen und Katima weglassen, es sei denn ihr wollte unbedingt dort zum Zambezi - sofern ihr von Kasane zu den Victoria Falls wollt, würde ich dafür noch eine Nacht in Kasane dranhängen
Generell 1.: habt ihr bereits bestimmte Kajaktouren/Anbieter im Auge? Euch ist hoffentlich bewusst, dass es sich dabei um eine für die Gegend eher exotische Art der Fortbewegung handelt, die nicht ganz ohne Grund Vielen nicht geheuer ist (Stichwort Hippos u. Crocs) - wenn auch nicht ohne Reize 😉 Ich liebäugle auch schon länger mit einer längeren Kajaktour im Okavangodelta o. in Sambia.. Es gibt überall im Caprivi sowie am Chobe und auch im Moremi die Möglichkeit, "normale" Bootstouren zu machen, was sehr zu empfehlen ist. Auch mehrtätige Touren werden z.B. am Kwando von Mashi River Safaris o. ab Maun angeboten.
Generell 2.: Weil es bisher noch nicht angesprochen wurde und du nichts zu euren bisherigen Erfahrungen geschrieben habt, nur dass es zum ersten Mal nach Afrika geht: ich gehe davon aus, dass euch die Tücken, Hürden und Anforderungen einer Durchquerung von Chobe/Moremi sowie der Übernachtungen in nicht umzäunten Camps in Nationalparks bewusst sind (sowohl was Vorbereitung als auch fahrerische Herausforderung angeht)? Da ihr aber ja vorher länger in Namibia unterwegs seid und dort auf dem Weg zum Sossusvlei und im Caprivi insbesondere Sandfahrten gut üben könnt, sehe ich da keine größeren Probleme, wollte es nur mal angesprochen haben.
Viele Grüße, fidel
PS: auch unsere Flitterwochen führten uns als Ersttäter auf eine ähnliche Route, nur dass wir leider am Kwando umdrehen mussten - den Luxus von 7 Wochen plus hatten wir leider nicht zur Verfügung 🙂
Danke für die detaillierten Ausführungen, die haben mir sehr geholfen! Ich habe die Route entsprechend angepasst (siehe Anhang). Ich denke die sieht nun einiges besser und relaxter aus 🙂 Die Anpassungen aus meinem letzten Eintrage habe ich einfliessen lassen und noch die Tipps von fidel reingenommen. Eine Kayaktour ist mir dann doch etwas zu draufgängerisch, da machen wir lieber im Caprivi oder Moremi ein, zwei Bootstouren 😉 Die Fahrzeiten habe ich auch anhang der Karten hier im Forum angepasst.
Wie du schreibst fidel, war auch meine Überlegung, dass wir genügend Zeit in Namibia verbringen um Übung im Fahren zu erlangen. Das war nämlich auch einer meiner Hauptbedenken. Wir haben schon etwas Erfahrung gesammelt mit üblen Strassen in Kuba, jedoch ist dies natürlich nicht zu vergleichen mit einem Tiefsand-Trail.
Über das NP Camping ohne Einhagung werde ich mich noch etwas mehr informieren, aber prinzipiell sind wir nicht so ängstlich, so dass es nicht daran scheitern sollte. Aber natürlich ist mir wichtig, dass wir gut vorbereitet sind auf diese Situationen.
Wenn ihr die Campsites und die Unterkünfte so anschaut, ist das eine gute Wahl oder gibts da solche, die gar nicht zu empfehlen sind? Was gibt es sonst noch anzumerken an unserer Routenplanung?
Cheers Tuttomat
P.S. Das freut mich fidel, dass ihr auch die selbe Idee zum Flittern hattet, das war sicher eine unvergessliche Reise! (Gibts dazu einen Reisebereicht?) Die 2 Monate die uns zur Verfügung stehen sind auch ziemlich eine Einmalige sachen, denn so schnell werden wir keinen unbezahlten Urlaub mehr bekommen von unseren Arbeitgebern 😉📎 Namibia&Botswana2020-Route-2.pdf
Nadine3112460 Beiträge · seit 201827. Nov. 2019 · #10
Die Nacht in Katima Mulilo würde ich mir schenken und direkt nach Kasane fahren.
Ich persönlich würde eher 2 Nächte in Okaukuejo, als in Namutoni übernachten. Das Wasserloch ist einfach der Hammer dort.
In Swakopmund haben wir eine Kajaktour gemacht, ich fand die klasse und kann sie auch nur empfehlen. Die Living Desert Tour war auch super, ebenso eine Ganztagestour nach Sandwich Harbor. Egal, welche Ausflüge du machst, da sollte man sich zeitig um Buchungen kümmern. Wir haben die Kajaktour Mitte September 2019 gemacht und der Guide sagte, dass er schon Buchungen für November 2020 bekommt. 😮 Alle 3 Touren, die wir gemacht haben, waren ausgebucht.
Du schreibst in der Auflistung bei Grootberg Lodge => Warmquelle besichtigen.... Meinst Du Warmquelle zwischen Sesfontein und Palmwag? 🤩 Sollte das so sein, kannst Du den Punkt streichen, wegen Nicht-Machbarkeit.
Logi schrieb:Du schreibst in der Auflistung bei Grootfontein => Warmquelle besichtigen.... Meinst Du Warmquelle zwischen Sesfontein und Palmwag? 🤩 Sollte das so sein, kannst Du den Punkt streichen, wegen Nicht-Machbarkeit.
Ich les da Grootberg Lodge, nicht Grootfontein 😄 Aber ganz abgesehen davon finde ich die Grootberg Lodge auch einfach mal für einen Ruhetag schön (ich hab da nur einen Besuch abgestattet, nicht genächtigt).
Tuttomat, die Reise sieht so für mich schon viel runder aus!
Klein Aus Vista hätte auch einen recht schöne CS, falls ihr lieber campen wollt.
Twyfelfontein würde ich für zwei Nächte überlegen. Dann könntet ihr da noch auf die Suche nach Wüstenelefanten gehen.
Waterberg gefiel mir. Bei der vielen Zeit könnt ihr den schon mitnehmen, finde ich.
Caprivi liest sich so gut. Ev. Region Kongola eine Nacht verlängern. Katima könnte auch ausgelassen werden.
Maun - Windhoek veranschlagt ihr immer noch mit vielen Tagen - hat das einen Grund? Es sind relativ kurze Fahretappen und am Ziel habt ihr kaum etwas zu machen. Ich würde Moremi - Ghanzi und Ghanzi - Windhoek fahren. Und Botswana v.a. so schnell wie möglich buchen 😉
Logi schrieb:Du schreibst in der Auflistung bei Grootfontein => Warmquelle besichtigen.... Meinst Du Warmquelle zwischen Sesfontein und Palmwag? 🤩 Sollte das so sein, kannst Du den Punkt streichen, wegen Nicht-Machbarkeit.
Ich les da Grootberg Lodge, nicht Grootfontein 😄 Aber ganz abgesehen davon finde ich die Grootberg Lodge auch einfach mal für einen Ruhetag schön (ich hab da nur einen Besuch abgestattet, nicht genächtigt).
Danke, da war ich gedanklich schon wieder eins weiter. 🤩
Aber natürlich meinte ich die Grootberg Lodge, ich werde es gleich entsprechend ändern.
LG Logi
TUTuttomatThemenstarter21 Beiträge · seit 201928. Nov. 2019 · #14
trsi schrieb:
Logi schrieb:Du schreibst in der Auflistung bei Grootfontein => Warmquelle besichtigen.... Meinst Du Warmquelle zwischen Sesfontein und Palmwag? 🤩 Sollte das so sein, kannst Du den Punkt streichen, wegen Nicht-Machbarkeit.
Ich les da Grootberg Lodge, nicht Grootfontein 😄 Aber ganz abgesehen davon finde ich die Grootberg Lodge auch einfach mal für einen Ruhetag schön (ich hab da nur einen Besuch abgestattet, nicht genächtigt).
Tuttomat, die Reise sieht so für mich schon viel runder aus!
Klein Aus Vista hätte auch einen recht schöne CS, falls ihr lieber campen wollt.
Twyfelfontein würde ich für zwei Nächte überlegen. Dann könntet ihr da noch auf die Suche nach Wüstenelefanten gehen.
Waterberg gefiel mir. Bei der vielen Zeit könnt ihr den schon mitnehmen, finde ich.
Caprivi liest sich so gut. Ev. Region Kongola eine Nacht verlängern. Katima könnte auch ausgelassen werden.
Maun - Windhoek veranschlagt ihr immer noch mit vielen Tagen - hat das einen Grund? Es sind relativ kurze Fahretappen und am Ziel habt ihr kaum etwas zu machen. Ich würde Moremi - Ghanzi und Ghanzi - Windhoek fahren. Und Botswana v.a. so schnell wie möglich buchen 😉
Enjoy! 😎 trsi
Danke für die Anmerkungen und die Genugtuung, dass die Route nun langsam Spruchreif ist 😉 Die Grootberg Lodge sieht hammer aus, aber ist auch nicht gerade preiswert 😉 Habe eben versucht von den Übernachtungen her 2 Nächte pro Woche in einem Bett einzuplanen, nun bin ich auf der Suche nach schönen Lodges 🙂
Habe nun noch Katima zu Kongola abgeändert, da dies doch mehrfach erwähnt wurde. Das heisst für mich, dass Kongola mehr zu bieten hat als Katima 😉
Die vielen Stopps zwischen Maun und Windhoek werde ich auch noch um eine Nacht reduzieren, die wir dan in Twyfelfontain verbringen können.
Für die Botswana NP Übernachtungen habe ich mal bei NDM Travel und Kwalate Safari angefragt. Gibt es da noch andere Agenturen, die man erfahrungsgemäss gut dafür anfragen kann?
Und würdet ihr die Aktivitäten wie Bootstouren, Living Desert Tours etc. alle im Vorraus buchen wie dies Nadine3112 empfiehlt? Weil eigentlich möchte ich doch noch ein bisschen flexibilität in unserer Reise haben und nicht alles voll durtakten.
Nadine3112460 Beiträge · seit 201828. Nov. 2019 · #15
Soweit ich das hier im Forum mitkriege, machen das die meisten so wie ich - vorbuchen. 🙂 Wie gesagt, wir hatten dieses Jahr die gleiche Reisezeit und spontan wäre es schwierig geworden, Plätze zu bekommen, da alles ausgebucht war.
Tuttomat schrieb:Und würdet ihr die Aktivitäten wie Bootstouren, Living Desert Tours etc. alle im Vorraus buchen wie dies Nadine3112 empfiehlt? Weil eigentlich möchte ich doch noch ein bisschen flexibilität in unserer Reise haben und nicht alles voll durtakten.
Kann man vor Ort noch buchen. 😎
Ocean Adventure hat unten kurz vor der Jetty ein eigenes walk-in Office oder sonst bei Swakop Info (1 Tobias Hainyeko Street) rein und nach Verfügbarkeiten fragen.
LG Logi
RORockshandy280 Beiträge · seit 201828. Nov. 2019 · #17
Tuttomat schrieb: Und würdet ihr die Aktivitäten wie Bootstouren, Living Desert Tours etc. alle im Vorraus buchen
Würde ich dann machen, wenn ich auf eine Aktivität ganz besonderen Wert lege (war bei uns in Botswana z.B. die Übernachtung auf der Salzpfanne unter freiem Himmel 🤩 ) und es auch bei jedem Wetter durchziehen würde; oder wenn man noch kurzfristig stornieren kann. Grundsätzlich buche ich aber lieber vor Ort, denn manchmal hat man auch einfach spontan keine Lust, oder es geht jemandem nicht so gut oder das Wetter spielt nicht so ganz mit.
Netti59847 Beiträge · seit 201529. Nov. 2019 · #18
Guten Morgen, ich würde Rundu streichen und vom Waterberg bis Divundu durchfahren. Habt ihr in Rundu etwas spezielles geplant? Ansonsten hat Divundu mit seinen Parks meiner Meinung nach mehr zu bieten. Die Strecke ist lang, aber machbar. Wir sind vom Etosha nach Rundu, haben Rundu als Zwischenstopp genommen und uns hinterher geärgert, nicht bis Divundu durchgefahren zu sein. Auf dem Rückweg sind wir von Divundu über den Waterberg zu Roys Rest Camp - auch machbar. Den gewonnen Tag wurde ich in die D707 investieren 🙂
TUTuttomatThemenstarter21 Beiträge · seit 201929. Nov. 2019 · #19
Rockshandy schrieb:
Tuttomat schrieb: Und würdet ihr die Aktivitäten wie Bootstouren, Living Desert Tours etc. alle im Vorraus buchen
Würde ich dann machen, wenn ich auf eine Aktivität ganz besonderen Wert lege (war bei uns in Botswana z.B. die Übernachtung auf der Salzpfanne unter freiem Himmel 🤩 ) und es auch bei jedem Wetter durchziehen würde; oder wenn man noch kurzfristig stornieren kann. Grundsätzlich buche ich aber lieber vor Ort, denn manchmal hat man auch einfach spontan keine Lust, oder es geht jemandem nicht so gut oder das Wetter spielt nicht so ganz mit.
Guter Tipp danke. Dann werde ich die Aktivitäten, welche uns wichtig sind schon mal buchen und den Rest vor Ort spontan einrichten.
NDM Travel Agency hat mi gestern ein Angebot gemacht für die Übernachtungen in den NP's in Botswana. Ist alles noch so wie geplant frei 🤩 🤩 Jedoch konnte ich die Überweisung nicht per PayPal machen, da bekomme ich immer eine Meldung, dass es nicht geklappt hat und ich es später versuchen sollte. Hattet ihr auch schon Probleme damit? (PayPal.Me/NDMTravelAgency)