Hi Annick, ja korrekt - fliege in 3 Stunden nach Rio. An die Copacabana... 😎 . Muss noch ein wenig Sommer/Sonne tanken 😄 . So, muss langsam aber sicher auf die Piste... LG u. bis bald, Mari
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200818. Okt. 2019 ·
@Marie: alles Gute in Brasilien! 🙂
@picco: und ich dachte Niemand würde es merken wenn ich für einige Zeit nicht weiterschreibe......Momentan bin ich unter Druck. Viel Arbeit und auch noch ein Exam Ende Monat. In meinem Alter..... 😗 Hier geht es langsam weiter! 😛
Fortsetzung
Im Dorf kann man den Alltag verfolgen.
Schiffe erblickt man immer wieder.
Gegen 17.15 nehmen wir die Piroge zurück ins Hotel. Wir probieren gleich die originelle Dusche aus. Das Wasser in den Flaschen ist glühend heiss. Danach setzen wir uns auf die Bungalow Terrasse. Die Sonne geht langsam unter. Mensch diese tolle Farben!
Wir eilen zum Strand um der Sonne noch besser folgen zu können.
Die Stimmung ist einfach himmlisch.
Diesen Augenblick möchte man am liebsten anhalten.
Gegen 19 Uhr begeben wir uns zum Restaurant. Da treffen wir die anderen Gäste. Das Hotel ist ausgebucht. Bei einem Gin Tonic unterhalten wir uns mit französischen Expats. Da erfahren wir auch Vieles über die Insel. Eine halbe Stunde später werden wir zum Tisch gebeten. Die Flaschen hinter uns sind alle Rhum Arrangé!
Das Abendessen erweist sich wieder sehr kulinarisch. Es gibt Lentil Salad, Calamars à la Provençale, Tuna Fisch....usw
Ein Geschenk Gottes! 😛 Wir verbringen danach noch eine Weile mit Laurence. Sie hat viel mitgemacht und verlor ihren Mann vor 2 Jahren. Ihr Vater ist zu Besuch und sie hat ihre Mutter vor einem Monat verloren. Der Vater steht jetzt da allein mit seinen 94 Jahren.
Gegen 22 Uhr verschwinden alle ins Bett.
Preis für das Bungalow für 2 Personen: 40 euros Halbpension pro Person: 17 euros Vollpension pro Person: 27 euros
Wir haben natürlich Vollpension genommen! miam miam. 😄
01.08.2019
Beim Sonnenaufgang werden wir von einem Automotor geweckt.
Ich schaue kurz heraus. Es handelt sich um den Wagen der Expats. Sie sollten schon Richtung Morombe fort sein.
Eine halbe Stunde später stehen wir auf. In diesem Augenblick fahren die Expats weg. Das Frühstück ist einfach aber sehr fein. Die tolle Aussicht vom Restaurant bringt gute Laune.
Léon schaut auch vorbei und erklärt uns dass der Fahrer von den Expats gestern Abend Fiesta gefeiert hat statt sein Auto zu kontrollieren. Heute morgen gab es Oelprobleme....
Heute morgen haben wir eine Piroge mit Segel reserviert. Sie wartet schon auf uns am Strand.
Sie kostet 70'000 Ariarys und wird uns zum Dorf Menaky bringen. Punkt um 07.30 geht das Abenteuer los.
Wir brauchen eine Stunde bis wir das Ufer vom Dorf erreichen.
Also ich lese auch immer noch mit. Annick, Deine Reisen sind echt bemerkenswert. Noch bemerkenswerter finde ich aber die Reisen, wo Du Deinen Mann nicht dabei hast. Ich würde mich das nie hintrauen. Umso interessanter finde ich was Du so erlebt hast.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200819. Okt. 2019 ·
@Reinhard: es ist nicht Jedermann's Sache mit einem Driver unterwegs zu sein........Und so kommt Madagaskar nitcht für Jeden in Frage... 😎 Und so besteht auch weniger Interesse über diese Insel..... 🙂
@Gabi: Im Januar bin ich auch wieder ohne Mann unterwegs...... 😎 Danke für deinen Lob! 🙂
Fortsetzung
Die Dorfbewohner von Menaky haben seit 2012 mit Hilfe von Blue Venture damit begonnen Rotalgen zu züchten. Die Rotalge "Kappaphycus Alvarezii", die in Asien heimisch ist, gedeiht in dieser warmen Meeresregion optimal und vermehrt sich fast ausschliesslich vegetativ. Im Wasser ist sie zuerst gelb
und wenn sie getrocknet ist schaut sie rötlich aus.
Die Einheimischen kommen uns auch gleich entgegen.
Wir werden gleich 10'000 Ariarys pro Person los um das Dorf zu besuchen. Machen wir gerne denn die Leute gefallen uns auf Anhieb. Man erklärt uns Näheres über die Algenzucht. Algensetzlinge die man an Schnüren angebunden im Wasser schwebend zieht, vermehren sich rasant.
Sie verdoppeln ihre Biomasse innerhalb 15 Tagen. So kommen die Bewohner von Menaky auf ca. 9 Algenernten à 200 Kilogramm Nassgewicht jährlich. Für die Frauen hier eine relativ leichte und wenig zeitaufwendige Arbeit die sie gut mit ihrem Alltag vereinbaren können.
Die getrockneten Algen verkaufen die Dorfeinwohner an einen Zwischenhändler für 600 Ariarys pro Kilo. Also knapp 20 cents.
Ist nicht viel Geld, verdoppelt aber ein durchschnittliches Einkommen aus der Fischerei!
Der geleerartiger Rohstoff Carrageen von den Rotalgen wird in der Lebensmittel und Kosmetikindustrie verwendet. Alles geht nach Asien. Den Damen zuzuhören ist echt interessant.
also wir sind auch wieder dabei, Deinen Erzählungen zu lauschen, das erdferkel und ich. Wir waren nur mal eben auch paar Wochen in Afrika unterwegs. Hab jetzt aber alles aufgeholt und bin gespannt drauf, wie es weitergeht!!!! 🤩 Liebe Grüße,
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200822. Okt. 2019 ·
Fortsetzung
Wir verlassen Menaky
und erreichen innerhalb 5 Minuten wieder das offene Meer.
Mit günstigem Wind kommen wir 50 Minuten später am Ufer vom Entremer an. Da ist natürlich auch Ebbe.
Wir müssen vom Boot aussteigen und die restlichen 50 Meter laufen.
Die Gegend hier besitzt echt viel Charme.
Zum Mittagessen gibt es verschiedene Salate und Tuna Fisch à la plancha. Miam miam welch ein Genuss! 😛
Den Nachmittag verbringen wir zwischen Strand und Bungalowterrasse. Take it easy denn morgen früh fahren wir schon um 6 Uhr los. Der Sonnenuntergang zeigt sich wieder von seiner schönsten Seite.
Das Abendessen habe ich bis heute noch in Erinnerung. Vorpeise: Krabbensalat, dann Tuna Brochettes, Sole à la plancha, Weisskohlgratin, Couscous, Banane flambées....... 😄
Morgen wird es echt schwer diesen Traumort zu verlassen. Wir plaudern noch eine Weile mit Laurence und begleichen die Rechnung. Dann werden die Koffer gepackt und alles für den nächsten Morgen vorbereitet.
FAZIT ENTREMER HOTEL
La Crème de la Crème! Und Belo sur Mer ist so ein nettes Fleckchen Erde wo man sich ohne Problem die Seele bäumeln lassen kann. In diesem Hotel unbedingt eine Woche planen. Hier stimmt einfach alles und man ruiniert sich nicht. Aber Achtung auf das Zunehmen.... 😗
02.08.2019
Um 05.30 erwartet uns ein Frühstück. Laurence hat uns auch ein nettes Pique Nique zusammengestellt. Merveilleuse Laurence, wir werden dich vermissen! 😎 Punkt um 6 Uhr fahren wir Richtung Morombe los. Es wird auch höchste Zeit denn die Flut kommt uns entgegen.
Wer später abreist muss später einen langen Bogen fahren um der Flut zu entkommen. Nach einigen Kilometern sorgt ein kaputter Traktor auf der Hauptpiste für ein grosses Problem.
Léon schaut ob wir ihn umfahren können. Ist leider unmöglich.
Zum Glück kommt uns ein Opa entgegen. Er erklärt uns dass wir eine Umleitung fahren können. Wir müssen aber ein Stück wieder zurückfahren. Léon kennt sich aber in der Gegend nicht besonders gut aus. Er packt den lieben Mann ins Auto und er führt uns via sein Dorf wieder auf die Hauptpiste. Das Ganze dauert 20 Minuten. Mit 1000 Ariarys werden wir den Mann wieder los. Wir sind erleichtert. Aber nicht für sehr lange. Bald erblicken wir schon die erste Strassensperre des Tages.
Da verlieren wir 5 Minuten beim Palabern.... 5 Minuten später kommt schon die Zweite und die Kinder wollen auch noch Bonbons.
Dann die Dritte...
Bei manchen Strassensperren kann man nicht verhandeln. Da steht schon der gewünschte Preis!!!
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200823. Okt. 2019 ·
Fortsetzung
Von Belo sur Mer nach Manja sind es 100 Kilometer und 19 Strassensperren! Meistens wollen die Dorfbewohner jedesmal 5000 Ariarys. Léon hat es geschafft nur 35'000 Ariarys für die Strecke auszugeben.
In Manja übernachten viele Touristen weil die Drivers nicht zu lange fahren wollen. Es gibt da nur ein Hotel ohne Charme und sehr sehr basic....Wir werden hier keine Zeit verschwenden und vermeiden das Zentrum. Gegen 12 Uhr genehmigen wir uns eine Pause am Strassenrand. Da essen wir auch unser Pique Nique auf.
Da kommt uns die Polizei entgegen. Ein Officer informiert Léon dass die nächsten Strassensperren Richtung Morombe beseitigt worden sind. Sie würden jetzt bis Belo sur Mer weiterfahren um da oben auch alles zu "reinigen". Danach geht es weiter. Die Landschaft wird grüner
und lebendiger.
Gegen 13.30 erreichen wir die grosse Ueberraschung des Tages: die Ueberquerrung vom Fluss Mangoky. Was sehen wir da? Eine einfache Fähre die von Männern gezogen wird.
Die stadtliche moderne Fähre liegt auf der anderen Seite und funktionniert seit einer Woche nicht mehr wegen Spritmangel.... 😗
Die Vazahas die aus Morombe kommen steigen gleich aus
und wir können Platz auf der Fähre nehmen.
Für die Einheimischen ohne Verkehrsmittel gibt es auch einfachere Möglichkeiten auf die andere Seite zu gelangen.
Und schon geht es für uns los. Die Männer fangen an zu ziehen.
Immer wieder gibt es ein Hin und Her mit den kleineren Fähren die nur Menschen transportieren.
Der Fluss wird auch tiefer
und das Ziehen mühsamer.
Kurz vor dem anderen Ufer müssen die Männer sogar beim Leinehalten schwimmen.
Glücklich sind wir alle als wir das andere Ufer erreichen.
Das Verlassen der Fähre erfolgt über 2 Rampenbleche. Der Sand hier wird echt tief. Bereits vor dem Sandfeld werden die Personen, die im Notfall (es tritt meistens immer ein), das Fahrzeug schieben müssen, gebucht. Wir werden tatsächlich davon Gebrauch machen.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200824. Okt. 2019 ·
Fortsetzung
Von Manja bis zur Bevoay Kreuzung gibt es 9 Strassensperren. Die 3 Ersten existieren nicht mehr. Bei den 3 Nächsten wird gerade alles wieder aufgebaut. Die Letzten 3 sind wieder einsatzbereit und wir werden 6000 Ariarys ärmer.... Es sind noch 78 Kilometer bis nach Morombe. Die Strasse ist in einem sehr üblen Zustand....Ab und zu erblickt man sehr schöne Baobabs.
In Ambihikily kaufen wir uns etwas zum trinken.
Gegen 16 Uhr erreichen wir endlich Morombe und das Guesthouse "Chez Katia". Wir werden gleich von der sehr netten Besitzerin begrüsst und zu unserem Zimmer gebracht. Es befindet sich im Haupthaus gleich nach dem Restaurant.
Um das Haupthaus gibt es noch einige Bungalows mit kleineren Zimmern. Unser Zimmer ist für eine Familie gedacht. Es verfügt über ein King Size Bett
2 kleinere Betten
und eine Couch.
Das Badezimmer ist einfach, zweckmässig eingerichtet und alles funktionniert!
Es gibt hier sogar ein sehr gutes Wifi! 😎 Anschliessend laufen wir zum Strand. Da ist etwas los!
Bis 1970 war Morombe für die Franzosen ein beliebter Badeort. Nach dem Abbruch der Beziehungen zu Frankreich blieben die Touristen aus. Da der schleichende Verfall der Transportwege auch die zweite Haupteinnahmequelle (Export von Limabohnen) langsam versiegen liess, wanderte die Population verstärkt ab. Heute leben nur noch ca. 10'000 Einwohner im einstigen Strandparadies. Die Stadt strahlt aber eine bemerkenswerte Lebensfreude aus. Das bekommt man am Strand auch gleich zu spüren.
Später setzen wir uns auf der tollen Terrasse von Chez Katia um Apéro und Sonnenuntergang zu geniessen. Katia bringt uns sofort ein kühles Bier.
Da machen wir auch mit einer Deutschen die mit ihrem Sohn unterwegs ist Bekanntschaft. Das Ambiante hier ist einfach der Hammer! 🙂
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200825. Okt. 2019 ·
Fortsetzung
Die deutsche Dame scheint aber gar nicht glücklich zu sein. Sie erzählt uns sie sei mit einem Driver und einem deutsch sprechenden Guide unterwegs. Der Driver soll sehr nett sein aber der Guide absolut nicht. Der Guide macht einfach was ihm passt ohne Rücksicht auf die Kunden zu nehmen.... Sie fahren morgen früh nach Manja und den Tag darauf nach Belo sur Mer. Ich frage sie warum sie in Manja übernachten wollen. Möchten sie auf keinen Fall aber der Guide habe Ihnen erklärt die Strecke nach Belo sur Mer wäre in einem Tag nicht möglich. Ich bestätige ihr das Gegenteil. Wir reden eine Weile zusammen und sie erzählt mir so Einiges über den Guide. Ich empfehle ihr die Reiseagentur anzurufen und einen Guidewechsel zu verlangen. Macht sie auch gleich. Zum Glück sorgt die Stimmung auf dem Strand für ein bisschen Euphorie.
Die Sonne geht langsam unter.
Inzwischen kommt der Guide von den Deutschen zu uns am Tisch. Sie erklären ihm auch gleich dass sie morgen nicht in Manja übernachten wollen. Es sei möglich die Strecke nach Belo sur Mer in einem Rutsch zu fahren. Der Guide scheint gar nicht damit einverstanden zu sein. Er erscheint uns als ein wiederlicher Typ. Zum Glück schleppen wir nicht so einen Kerl in unserem Wagen mit sonst hätte ich ihm schon lange meine Meinung gesagt...... Gegen 19 Uhr gibt es das Abendessen. Das Guesthouse ist ausgebucht. Die Deutschen setzen sich zu uns mit dem Guide. Dieser spricht kein Wort den ganzen Abend und schenkt mir ab und zu einen bösen Blick.... Er verschwindet auch sehr schnell. Das Essen erweist sich als lecker. Es gibt eine frischhausgemachte Gemüsesuppe, Tuna à la Plancha mit grünen Bohnen und Reis, frischer Fruchsalat. Miam miam. Die deutschen bekommen inzwischen auch einen Anruf von ihrer Reiseagentur. Morgen geht es gleich nach Belo sur Mer und in Morondava bekommen sie später einen anderen Guide. Ich freue mich echt für sie. Gegen 21 Uhr gehen alle Gäste schlafen. Morgen wird ein langer Tag!
Preis für das Zimmer pro Nacht: 100'000 Ariarys Frühstück: 9'000 Ariarys pro Person Abendessen: 25'000 Ariarys pro Person
Echt nicht teuer! 🙂
Hier würden wir bestimmt noch eine Nacht verkraften. Man fühlt sich echt wie bei der Familie.
03.08.2019
Gegen 6 Uhr hören wir die Deutschen wegfahren. Wir frühstücken gegen 06.30.
Die Fischer am Strand gehen langsam ihr tägliches Brot verdienen.
Wir verlassen Morombe um 7 Uhr. In der Stadt erblickt man auch noch so manche alte Gebäude aus der Kolonialzeit.
Vor uns haben wir einen Bus der bis nach Tulear fahren wird.
Auf dem Weg zur Bevoay Kreuzung zurück nehmen wir uns heute mehr Zeit um die tolle Landschaft zu beobachten.
Hallo Annick, vielen Dank für deinen sehr unterhaltsamen und abenteuerlichen Reisebericht/Fotos durch und über meine Trauminsel! Allein schon wenn ich die Baobabs, die Lemuren, die spitzen Kalkfelsen und Sonnenuntergänge sehe, dann erwacht die Reiselust. Du hast die Tour bis hierher sehr gut rübergebracht- bist auch meist nicht verhungert (Miam Miam...) und schilderst uns das vielfältige Land aus Besuchersicht und oft auf Augenhöhe mit der Bevölkerung. Großes Lob und weiter so!
Wir werden Ende Februar/Anfang März 2020 3 Tage auf Madagaskar sein - aber eher in Randbereichen und nicht so basic wie du. Da wir Mineraliensammler sind eine Frage: hast du vor Ort Mineraliengeschäfte gesehen? Ev. in Tana?
LG, Gerd + Ulla
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200826. Okt. 2019 ·
Coucou Gerd und Ulla,
Ich bin zwar keine Mineraliensammlerin aber ich kaufe mir ab und zu welche. Und Madagaskar ist berühmt dafür.
Die Stadt Antsirabe ist Number One für Geologen und Mineralienfreunde. Ich habe da tolle Exemplare von Rosenquarz, Jaspis und Turmaline bewundern können. Wenn du dich ein wenig auskennst dann musst du unbedingt beim Edelsteinmarkt am Cercle Mess Mixte (CMM) bei der Avenue du Maréchal Foch vorbei schauen. Da wirst du beim Kauf auch nicht verarscht..... 😎
In Tana sind die Mineralien viel teuerer und die Ware nicht immer sehr echt.....Man kann auf dem Andravoahangy Markt manchmal sein Glück finden. Im Marché Artisanal Digue findest du schöne Mineralien aber zu stolzen Preisen.... 😗
Hallo Annick, was für eine tolle Reise! 🙂 Da hatte ich heute viel zu lesen und viele schöne Bilder anzuschauen und habe virtuell ein tolles Abenteuer erlebt 😘 Es ist doch anders als das afrikanische Festland. Deine Portraits von den Kindern liebe ich genauso wie du. Das Anderartige, die manchmal schmutzigen Gesichter, aber immer fröhlich dreinschauenden Kinder sind für uns doch immer wieder reizvoll. 🤩 Vielleicht wird es uns auch eines Tages nach Madagaskar verschlagen, dann werden wir deine Hotels und Aktivitäten wieder hervor holen. Nun warte ich gespannt auf den Fortgang deiner Reise...
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200828. Okt. 2019 ·
Fortsetzung
Wir passieren ein paar Dörfer und erblicken einige kleine Märkte.
Unweit von der Bevoay Kreuzung bemerkt man auch dass die Chinesen hier überall sind.
Mit Schmiergeldern, laut Léon, kaufen sie Land, Fischquoten. Sie ergattern auch lukrative Bauverträge. Hier ein Kanal der Richtung Morombe führen soll.
Man nimmt leider keine Rücksicht auf die schönen Baobabwälder.
Zum Glück kann man aber noch die authentische Insel geniessen.
Unterwegs durchfahren wir ein Vezo Dorf wo gerade die Beschneidung männlicher Kinder zelebriert wird. Sie findet alle 7 Jahren statt (wie bei den Sakalava). Man veranstaltet ein grosses Fest.
Léon erklärt uns dass die Vezo schon ein kommisches Volk sind. Wird bei ihnen ein Kind geboren, so wird die dazugehörende Plazenta in eine Flasche gesteckt und im Meer versenkt. Erst dann ist das Kind selbst ein Vezo. Igitigit.... In der ganzen Gegend hier bleiben die Zebus das beste Verkehrsmittel.
Ein Chameleon sorgt auf der Piste auch für unsere Aufmerksamkeit.
Toni bekommt unterdessen Kohldampf. Es ist schon 14 Uhr als wir endlich eine Mittagspause im Hotel Bellevue in Mangily einlegen. www.hotelbellevue.mg
Die Aussicht von der Restaurantterrasse ist einfach klasse!
Hier werden ebenfalls Algen gezüchtet.
Wir bestellen einen Salat und ein kühles Bier dazu.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200829. Okt. 2019 ·
Fortsetzung
Die Blumen um das Hotel sind ein Geschenk für die Augen.
Auf dem Wasser läuft die Show!
Die Vezo kommen langsam vom Fischen zurück.
Gegen 15 Uhr fahren wir weiter und eine Stunde später erreichen wir unser heutiges Ziel für 3 Nächte: Die Famata Lodge www.famatalodge-tulear.com/index.php/de/Willkommen.html
Léon fährt in die Anlage hinein. Da werden wir von einem kommischen Monsieur, ein Halbchinese comme ci comme ça empfangen... Bis wir einchecken können vergehen 20 Minuten. Der Halbchinese läuft hin und her. Léon scheint gar nicht glücklich zu sein. Er weiss nicht ob er hier heute Abend schlafen kann...Zum Glück hat er in Tuléar Freunde. Er entscheidet gleich dort zu übernachten. Wir verabreden uns mit Léon für den nächsten Morgen um 9 Uhr. Endlich kommt eine Dame zur Rezeption. Es ist die Besitzerin Julia die mit einem Schweizer verheiratet ist. Sie spricht sogar Schwytzer Dütsch. Wir folgen ihr Richtung Bungalow. Wir kommen zuerst am Swimmingpool vorbei
dann überqueren wir eine kleine Brücke
und laufen bis zu unserem GONDWANA Bungalow.
Es macht von draussen keinen schlechten Eindruck. Die Terrasse ist riesig.
Das Zimmer ist auch der Hammer.
Von der Mezzanine aus bekommt man einen besseren Ueberblick.
Da oben stehen 2 Kleinbetten für Kinder. Ist aber etwas mudelig. Da bemerken wir auch das dass Moskitogitter total zerissen ist. Das Badezimmer ist grosszügig eingerichtet aber nicht gerade heimelig......