LALachenmann-NamrodtThemenstarter11 Beiträge · seit 201912. Mai 2019 · #1Guten Tag! Gerade angemeldet und gleich eine Frage, ich hoffe, das ist erlaubt.
Ich suche eine Kamera, die ich mit nach Tansania und dort auch auf eine Safari mitnehmen möchte. Das größte Hindernis für gute Bilder bin sicherlich ich: Ich habe kaum Erfahrungen mit dem Fotografieren und die digitale Nachbearbeitung am Rechner wird mir vermutlich auch nicht liegen. Übringens möchte ich ungern, dass Fernabnahmegesetz dazu benutzen, mir Kameras zuschicken zu lassen, die ich dann wieder zurückschicke.
Ich bin entschlossen, mir eine digitale Kamera zu kaufen. Allerdings gibt es mehrere Einschränkungen:
1. Es soll eine digitale Kompaktkamera werden.
2. Ich möchte nicht allzu viel Geld ausgeben, vgl. unten.
3. Gerne hätte ich einen großen Zoom.
4. Natürlich auch ein lichtstarkes Objektiv.
5. Unschlüssig bin ich mir, ob sie auch einen ND-Filter haben sollte.
Ich bin mir bewusst, dass ich mindestens einen vermutlich mehrere Kompromisse machen muss. Nur wo? Daher dieser Thread.
Nach einiger Recherche im Netz ging ich davon aus, dass mir vermutlich die Sony DSC RX 100 reicht. Die Lichstärke ist mit F1,8 (W) – 4,9 (T) angegeben. Sie gibt es für ca. 300,00 und hat offenbar alles, was ich brauche. Außer möglicherweise einen ND-Filter, der bei hellem Licht gut sein soll, wie ich gelesen habe.
Doch dann bin ich auf die Lumix TZ von Panasonic gestoßen. Hier bietet die TZ81 einen 30fachen optischen Zoom für ca. 325,00 und die TZ 202 einen 15fachen Zoom für 630,00 und deren Vorläufer, TZ 101, für ca. 465,00 ebenfalls einen 15fachen Zoom. Allerdings mit einer Lichtstärke von F3,3 – 6,4 bzw. F3,3 – 8 (T/W). T steht vermutlich für Tele und W für Weitwinkel.
Seit dem drehe ich mich im Kreis. Mal denke ich, sooft habe ich keine wilden Tiere vor der Kamera, also lieber den großen Zoom, dann wiederum denke ich, dass ich viele weitere Motive finden werden, für ein lichtstarkes Objektiv nötig ist.
Für eine Entscheidungshilfe wäre ich sehr dankbar.
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201612. Mai 2019 · #2Guten Tag,
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Guten Tag! Gerade angemeldet und gleich eine Frage, ich hoffe, das ist erlaubt.
willkommen, mich stört das nicht... 😉
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Ich suche eine Kamera, die ich mit nach Tansania und dort auch auf eine Safari mitnehmen möchte.
Ich denke gerade an ca. 12,5 kg 2 Bodies und mind. 4 Objektive im Wert von ca. 10.000 € 😄
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Das größte Hindernis für gute Bilder bin sicherlich ich
Ja egal wie toll die Ausrüstung das ist der ausschlaggebende Faktor... 😄
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Ich habe kaum Erfahrungen mit dem Fotografieren und die digitale Nachbearbeitung am Rechner wird mir vermutlich auch nicht liegen.
Ein schlechtes Bild wirst Du auch durch viel digitale Nachbearbeitung nie gut hin bekommen. Es sei denn Du löscht das und ersetzt es durch ein anderes. 😉
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Übringens möchte ich ungern, dass Fernabnahmegesetz dazu benutzen, mir Kameras zuschicken zu lassen, die ich dann wieder zurückschicke.
Als ich das letzte Mal auf der Suche nach einer "Knipse" war, da teste ich auch durch. Mal war die Bildqualität nichts, mal war sonst irgendwas Mist und die Kameras wurden immer teurer (Testreihe war vom Medimarkt mit dem Umtauschrecht). Schlussendlich hatte ich aber meine "Knipse" und die war nicht so schlecht, nur leider hatte die dann innerhalb von 14 Tagen einen "Objektivfehler" und stellte damit den Betrieb ein. Da hatte ich dann wirklichn genug...
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Ich bin entschlossen, mir eine digitale Kamera zu kaufen. Allerdings gibt es mehrere Einschränkungen:
1. Es soll eine digitale Kompaktkamera werden.
2. Ich möchte nicht allzu viel Geld ausgeben, vgl. unten.
3. Gerne hätte ich einen großen Zoom.
4. Natürlich auch ein lichtstarkes Objektiv.
5. Unschlüssig bin ich mir, ob sie auch einen ND-Filter haben sollte.
Super Idee, leider nicht umsetzbar. Vor allem Punkt 4 bereitet mir da wirklich Kummer. Lichtstark und der Rest schließen sich gegenseitig eigentlich aus. Lichtstark wirst Du gar nichts finden sondern höchtens irgendwas mit sehr hohen ISO Werten und einer Rauschunterdrückung die entweder Details verschwinden lässt oder auch zusätzliche Sterne am Himmel zu lässt. Die "eierlegende Wollmilchsau" gibt es leider nicht.
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Ich bin mir bewusst, dass ich mindestens einen vermutlich mehrere Kompromisse machen muss. Nur wo? Daher dieser Thread.
Vergiss den ND Filter und vergiss lichtstark. Dann kaufst Du Dir eine gute Bridge Kamera die in Deinem Preisrahmen liegt und das Optimum wäre noch eine Kamera mit zwei SD Karten Slots wobei der zweite Slot zur Sicherungskopie genutzt werden kann.
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Nach einiger Recherche im Netz ging ich davon aus, dass mir vermutlich die Sony DSC RX 100 reicht. Die Lichstärke ist mit F1,8 (W) – 4,9 (T) angegeben. Sie gibt es für ca. 300,00 und hat offenbar alles, was ich brauche. Außer möglicherweise einen ND-Filter, der bei hellem Licht gut sein soll, wie ich gelesen habe.
Da gebe ich keine Tipps...
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Doch dann bin ich auf die Lumix TZ von Panasonic gestoßen. Hier bietet die TZ81 einen 30fachen optischen Zoom für ca. 325,00 und die TZ 202 einen 15fachen Zoom für 630,00 und deren Vorläufer, TZ 101, für ca. 465,00 ebenfalls einen 15fachen Zoom. Allerdings mit einer Lichtstärke von F3,3 – 6,4 bzw. F3,3 – 8 (T/W). T steht vermutlich für Tele und W für Weitwinkel.
ich verstehe die Angaben der Lichtstärke sowieso nicht. Bei Kerzenlich fotografiere ich mit einer Nikon 750 und einem Objektiv mit der Lichtstärke 2,8 aus der Hand bei Kerzenlicht... 😉
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Seit dem drehe ich mich im Kreis. Mal denke ich, sooft habe ich keine wilden Tiere vor der Kamera, also lieber den großen Zoom, dann wiederum denke ich, dass ich viele weitere Motive finden werden, für ein lichtstarkes Objektiv nötig ist.
Den großen Zoom kannst Du vermutlich bei Tageslicht benutzen (wenn denn die Kamera einen vernünftigen Sucher hat und auch entsprechend schnell reagiert) aber an welche Motive denkst Du für die Du ein lichtstarkes Objektiv benötigst? Mal abgesehen davon, dass es technisch eigentlich unmöglich ist auf einem ganz kleinen Aufnahmesensor mit einer sehr hohen Anzahl an Pixel überhaupt vernünftig bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren zu können. Sonst würde auch ein Smartphone der neuesten Generation völlig ausreichend sein (nicht lachen, das ersetzt mir mittlerweile die "Kompaktkamera" und reicht für Schnappschüsse).
Lachenmann-Namrodt schrieb:
Für eine Entscheidungshilfe wäre ich sehr dankbar.
ND Filter ist für eine Videokamera ganz geschickt vor allem wenn die einen guten und lichtstarken Aufnahmesensor hat, aber für eine Kompaktkamera um Bilder auf zu nehmen? Hmm ich weiß nicht, da kann man auch mit der Blende und Verschlusszeit arbeiten...
Du willst ja wohl kaum Langzeitaufnahmen tagsüber machen? (dazu muss man ja auch richtig abdunkeln und nicht "nur" die drei oder vier Stufen die in der Regel möglich sind)
Eigentlich brauchst Du wie beschrieben eine Kamera mit gutem Automatikmodus die kaum Anforderungen an den Bediener stellt. Der Zoom spielt nur insoweit eine Rolle, dass er noch "händelbar" ist, also Du das Objekt das Du fotografieren willst noch im Sucher oder auf dem Bildschirm auffindbar ist. Wobei ein Bildschirm bei den Lichtverhältnissen in Afrika möglicherweise nicht mehr gut zu erkennen ist, vor allem wenn Du eine Sonnenbrille trägst.... ein Sucher wäre besser. 😉
Gruß Markus
LALachenmann-NamrodtThemenstarter11 Beiträge · seit 201912. Mai 2019 · #3Erstmal danke für die Antwort. Dass sich meine Einschränkungen teilweise gegenseitig ausschließen, war mir bewusst.
Deine Hinweise: "[v]ergiss den ND Filter und vergiss lichtstark" sind schon mal hilfreich. Bin aber für weitere Anregungen offen.
Yoda911873 Beiträge · seit 201612. Mai 2019 · #4Auch von mir die Empfehlung, eine Bridgekamera zu nutzen.
Kein Objektivwechseln, wenig Gewicht, von allem etwas, gut für nicht Profis.
z.B.
Panasonic Lumix FZ300 (günstig und gut)
Panasonic Lumix DC-FZ82 (Riesen Zoom für die Tiere)
Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV (wohl für Dich zu teuer)
Panasonic Lumix FZ1000 (deutlich bessserer Sensor, das Zoomen kann durch Ausschnitttsvergrößerungen teilweise wettgemacht werden, mit sehr guter Viodeofunktion)
ND-Filter: unwichtig
Christoph
LALachenmann-NamrodtThemenstarter11 Beiträge · seit 201912. Mai 2019 · #5Danke! Auch dafür, dass Du die Links gepostet hast. Doch ich suche wirklich eine Kamera für die Hosentaschen.
piscator1'483 Beiträge · seit 200912. Mai 2019 · #6Guten Tag, L-N,
hättest du nicht von der Hosentasche gesprochen, hätte ich dir auch die Lumix FZ82 empfohlen. Sie hat durchgehende Lichtstärke von Blene 2.8.
Zur Hosentaschenkamera empfehle ich dir die Lektüre der
folgenden Seite.
Gruß Piscator
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201012. Mai 2019 · #7Doch ich suche wirklich eine Kamera für die Hosentaschen.
Ich glaube, dass ist keine wirklich gute Entscheidung für eine Safari. Landschaften sicher ja, Tiere eher nein. Zum Anderen geht so ein kleines Teil in der Hosentasche im Safari Fahrzeug eher verloren als was bisschen grösseres. Du möchtest brauchbare Fotos mit nach Hause nehmen, dann gib etwas mehr Geld aus. Ich selbst habe die FZ 1000 und bin bis auf meine photographischen Fehler nicht so unzufrieden. Bei schlechtem Licht, stößt sie an ihre Grenzen.
Tätige Deinen Kauf auf alle Fälle zeitig genug, damit Du noch testen kannst, egal, wofür du Dich letztendlich entscheidest.
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
LALachenmann-NamrodtThemenstarter11 Beiträge · seit 201912. Mai 2019 · #8Botswanadreams schrieb:Du möchtest brauchbare Fotos mit nach Hause nehmen, dann gib etwas mehr Geld aus.
Bei der Entscheidung für eine Kompaktkamera geht es nicht ums Geld. Meine Reisebegleitung hat bereits Fotoequipment, das deutlich "Safari tauglicher" ist und in keine Hosentasche passt. Das bleibt jedoch zu Hause.
Es geht mir um eine Kamera, die dezent in einer Tasche verschwinden kann, so dass ich nicht während dem Rest Reise das Gefühl habe, ständig ein Auge darauf haben zu müssen.
Wenn Du also sagst, es gibt keine Kompaktkamera, die brauchbare Fotos macht, wäre Dein Tipp für mich ohne Kamera zu fahren. Das war tatsächlich auch mal meine Ausgangsüberlegung.
Doch inzwischen bin ich "bockig" und denke, irgendein Kompromiss, mit dem ich leben kann, wird sich finden. Es geht mir auch nicht nur um "die Tiere", obwohl hier die Defizite einer Kamera sicherlich am schmerzlichsten sind.
boris1'816 Beiträge · seit 200812. Mai 2019 · #9Hallo,
ich bin auch kein toller Fotograf und bearbeite meine Fotos auch nicht. Ein schlechtes Foto macht auch die tollste Photo-Shop Software nicht besser.
Ich hatte jahrelang eine ein Kompaktkamera von Panasonic, aber wie bei Kompaktkameras so üblich, ohne optischen Sucher. Bei dem grellen Licht in Afrika sah das dann so aus: aha, da steht der Baum und die Giraffe, das Kudu oder war auch immer steht so bissle rechts seitlich versetzt tiefer..... Und dann mehr oder minder auf gut Glück 😉
Das hat mich so genervt, dass ich zu einer Panasonic (kenn ich halt) FZ 300 gegriffen habe, eine Bridgekamera, die für meine Bedürfnisse völlig ausreicht. In die Hosentasche passt die allerdings nicht. Wenn das das Hauptkriterium ist, warum nimmst du nicht einfach dein Handy?
Auch wenn das nicht mehr so ganz üblich zu sein scheint:
Ganz liebe Grüße
Boris
FHFrau Hoppi13 Beiträge · seit 201712. Mai 2019 · #10Moin! Wirklich hosentaschentauglich, günstig in der Anschaffung und für meine Bedürfnisse absolut ausreichend um Erinnerungen festzuhalten ist die Canon powershot SX 620 HS.
LALachenmann-NamrodtThemenstarter11 Beiträge · seit 201912. Mai 2019 · #11boris schrieb:Wenn das das Hauptkriterium ist, warum nimmst du nicht einfach dein Handy?
Ein bißchen mehr verspreche ich mir dann doch von einer Kompaktkamera.
Der fehlende Sucher ist ein Problem, von dem ich inzwischen schon öfter gelesen habe. Ein guter Hinweis, da Du ihn nicht allgemein, sondern in Zusammenhang mit "den Arbeitsbedingungen" formulierst.
Yoda911873 Beiträge · seit 201612. Mai 2019 · #12Meine Antwort kam ja auch, bevor das anscheinend wichtige Kriterium 'Hosentasche' genannt wurde.
Finde ich zwar ziemlich einschränkend, aber da würde ich tatsächlich überlegen, ob es nicht ein neueres Smartphone tut. Das hat man ja ohnehin meistens, also Anschaffung gegen null.
Die Panoramafunktion der iPhones ist sensationell, die Huawei's haben erstaunlich gute Fotofunktionen.
Mitnehmen muss man dann höchstens eine Powerbank und / oder ein Aufladekabel fürs Auto.
Christoph
Rajang1'115 Beiträge · seit 201012. Mai 2019 · #13Wenn Du Bilder machen willst wo Dir das Tier entgegensieht und Du nicht nur den Hinterteil oder eine Staubwolke sehen willst, dann muss es schnell gehen. Erfahrungswert unter 5 Sekunden. Somit kommt speziell wenn Du auch noch fährst nur eine Kompaktkamera in Frage, die Du in mit Sicherheitsriemen um den Hals in der Brusttasche stecken hast.
Bridge Kameras sind OK - aber Du bist nicht gleich schnell.
Wir haben seit Jahren die Panasonic Lumix TZ Kameras - angefangen mit der TZ1, und heute mit TZ71 und TZ81 (Brennweite 780 mm). Immer wieder fragen uns Leute nach Ansicht von Aufnahmen was wir den für eine Profi Ausrüstung haben. Eben keine.... Neben der Kamera ist ebensowichtig, dass Du die Situation siehst, die zu einer guten Aufnahme führen kann.
Kauf die TZ81 - kostet kein Vermögen. Wenn Du mit der keine guten Aufnahmen hinkriegst, dann auch nicht mit einer 10x teureren.
Falls du zufrieden bist, aber noch hörere Brennweite brauchst, dann FZ72 oder FZ82 (1200mm) - aber dafür brauchst Du gutes Licht. Kostet aber kein Vermögen.
Tieraufnahmen sind meistens Schnappschüsse - Du hast keine Zeit auf die Sonne zu warten, Stativ aufstellen, nach 5 Minuten wieder probieren ... ausser Du hast Wochen mit x Tausend Aufnahmen vom gleichen Ort.
Wir machen digital seit 2006 - und das sind nun über 30 Afrika Reisen. Ich gehe nicht mehr zurück auf Systemkameras und schleppe 10 kg und mehr wochenlang rum.
Gruss Rajang
waldfee395 Beiträge · seit 200712. Mai 2019 · #14Frau Hoppi schrieb:Moin! Wirklich hosentaschentauglich, günstig in der Anschaffung und für meine Bedürfnisse absolut ausreichend um Erinnerungen festzuhalten ist die Canon powershot SX 620 HS.
Das war auch meine Kamera, jedoch absolut untauglich für Safaris, nach einem Gebrauch durch Sandkörner untauglich und kann als Mehrpreis als Einmalprodukt auf den Urlaubspreis draufgerechnet werden, sehr lichtschwach, bei Dämmerung ungeeignet.
Habe mich deshalb für eine Panasonic Lumix GX9 mit zwei Wechselobjektiven entschieden.
MOmotorradsilke390 Beiträge · seit 201712. Mai 2019 · #15Ich hatte auch ähnliche Anforderungen, nur das sehr lichtstark war mir nicht so wichtig.
Ich bin bei der TZ71 hängen geblieben. Und bin mit der sehr zufrieden. Wirklich hosentaschentauglich und toller Zoom. Mit den Bildern bin ich zufrieden.
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201613. Mai 2019 · #16Hallo Rajang,
Rajang schrieb:
Wenn Du Bilder machen willst wo Dir das Tier entgegensieht und Du nicht nur den Hinterteil oder eine Staubwolke sehen willst, dann muss es schnell gehen. Erfahrungswert unter 5 Sekunden.
ich erinnere mich da gerne an die Anfänge der digitalen Fotografie als man bei einer Auto Show die vorbei fahrenden Fahrzeuge fotografieren wollte aber maximal das Heck des Fahrzeugs erwischte wenn überhaupt. War das ein Spaß wenn man nachher die Fotos an schaute... 😄
Rajang schrieb:
Somit kommt speziell wenn Du auch noch fährst nur eine Kompaktkamera in Frage, die Du in mit Sicherheitsriemen um den Hals in der Brusttasche stecken hast.
Die Zeiten der Kompaktkameras sind vorbei. Vor ein paar Jahren war das so oder so schon nur ziemlicher "Mist" der da so angeboten wurde, aber mich würde es stark erstauenen wenn heute überhaupt irgendein taugliches Material am Markt verfügbar wäre. Für Landschaftsaufnahmen ist das Smartphone in der Tat ausreichend und solange man auf den digitalen Zoom verzichtet hat man wirklich eine relativ gutes Ergebnis und kann da sogar digital alle möglichen und unmöglichen Effekte rein rechnen lassen. Für Erinnerungsfotos reicht das allemal.
Rajang schrieb:
Bridge Kameras sind OK - aber Du bist nicht gleich schnell.
Das stimmt überhaupt nicht. Du bist mit der Bridge Kamera schnell aber noch schneller mit der DSLR und einem "richtig fettem Zoom" Objektiv. Auslöseverzögerung ist dann quasi 0 Sekunden und Du musst nur die 3 kg schwere Apparatur stemmen können... Ich bekomme das in ca. 2 Sekunden "schussbereit" wenn das richtig hin gerichtet im Wagen liegt. Aber die Hosentasche müsste schon extrem groß sein, wenn man das Equipment da unterbringen wollte... 😉
Rajang schrieb:
Wir haben seit Jahren die Panasonic Lumix TZ Kameras - angefangen mit der TZ1, und heute mit TZ71 und TZ81 (Brennweite 780 mm).
Für mich sind die 780mm ein ziemlich theoretischer Wert. Zugegeben ich komme mit dem Nikkor 150-500 mm auch auf eine theoretische Brennweite von knapp 800 mm wenn ich das auf die D7200 schraube und bei guter Beleuchtung ist mir diese Kombination sogar lieber als das Objektiv auf der Vollformat Kamera, aber bei einer Safari bringt das eingentlich auch nur bedingt wirklich viel. Ab 500 mm oder sogar früher wird es meistens schon verschwommen, weil die Luft flimmert, Staub herum fliegt oder irgendwas sonst im Weg ist was die Bildqualität maßgeblich negativ beeinflusst. Brennweite ist eben nicht alle, gut wenn man die in gewissen Situationen hat, aber dann müssen schon optimale Bedingungen herrschen.
Rajang schrieb:
Immer wieder fragen uns Leute nach Ansicht von Aufnahmen was wir den für eine Profi Ausrüstung haben. Eben keine.... Neben der Kamera ist ebensowichtig, dass Du die Situation siehst, die zu einer guten Aufnahme führen kann.
Die Fragen kenne ich auch... wenn man aber ehrlich ist, dann sind vielleicht ein paar gute Aufnahmen in einem Haufen von mittelmäßigen bis schlechten Aufnahmen. 😄
Rajang schrieb:
Kauf die TZ81 - kostet kein Vermögen. Wenn Du mit der keine guten Aufnahmen hinkriegst, dann auch nicht mit einer 10x teureren.
Dieser Beitrag ist mir zu Panasonic lastig...
Rajang schrieb:
Falls du zufrieden bist, aber noch hörere Brennweite brauchst, dann FZ72 oder FZ82 (1200mm) - aber dafür brauchst Du gutes Licht. Kostet aber kein Vermögen.
Ich habe ja auch noch eine Panasonic "Knipse" die ich schon sehr lange nicht mehr benutzt habe (und eigentlich nur gekauft hatte, weil das Ding wasserdicht ist). Aber warum genau diese Marke? Nikon hat auch gute Kameras und andere Hersteller auch... 😉
Persönlich gesehen würde ich nur niemals wieder ein Produkt von Canon mehr kaufen, aber das zu erklären würde zu weit führen.
Rajang schrieb:
Tieraufnahmen sind meistens Schnappschüsse - Du hast keine Zeit auf die Sonne zu warten, Stativ aufstellen, nach 5 Minuten wieder probieren ... ausser Du hast Wochen mit x Tausend Aufnahmen vom gleichen Ort.
Das kommt doch stark auf die Situation darauf an... manchmal hat man schon viel Zeit sich vor zu bereiten und den geeigneten Moment ab zu passen. Manchmal muss es aber auch schnell gehen.
Rajang schrieb:
Wir machen digital seit 2006 - und das sind nun über 30 Afrika Reisen. Ich gehe nicht mehr zurück auf Systemkameras und schleppe 10 kg und mehr wochenlang rum.
Oh ich habe schon ca. 10 kg um die halbe Welt getragen oder noch weiter... 😉
Im digitalen Zeitalter bin ich seit 2002. Meistens "schleppt" ja eigentlich das Auto die Fotoausrüstung aber das ist nicht jedermanns Sache, das verstehe ich vollkommen. Daher empfehle ich tatsächlich immer noch eine Bridge Kamera und dann eben größere Hosen, wo auch so ein "Trumm" in die Tasche passt.
Übrigens: 1200 mm mit einem Sucher der eigentlich ein Monitor ist bei vollem Sonnenschein in Afrika und dann noch sich bewegendes Objekt fotografieren zu wollen das kann ziemlich frustrieren sein. Genau so dämlich finde ich die tipp auf mir rum Bildschirme bei Videokameras und dann hat man überall seine Fingerabdrücke wo man sie nicht haben will und sieht beim Aufnehmen auch wieder nur die Hälfte, wenn das Licht es überhaupt zu lässt. Man bekommt aber so gut wie nichts mehr anderes wenn man zumindest einen 1 Zoll Aufnahmesensor haben möchte und nicht bereit ist ein Vermögen dafür aus zu geben... 😕
Gruß Markus
picco6'369 Beiträge · seit 201113. Mai 2019 · #17Hoi zämä
Meine Freundin fotografiert mit einer Hosentaschentauglichen Kamera die auch für Safari erstaunlich gut geeignet ist!
Nicht für Profiansprüche und den Unterschied zu meinen MFT-Kameras merkt man schon mal, aber ich staune schon desöfteren was die Kamera bringt.
Es ist eine Panasonic Lumix DMC-TZ61 mit den Abmessungen [BxHxT] 110,6 x 64,3 x 34,4mm, 18,1 Megapixel, 2/3"-Sensor, F3,3 - 6,4, 30-fach-Zoom von 24 - 720mm, 35mm äquiv.
Natürlich nicht mit einer Profikamera zu vergleichen, aber doch erstaunlich schnell und relativ zielsichere Scharfstellung. Einzig im Automatikmodus wirds schwirig wenn man etwas im Bild hat das näher ist als das eigentliche Objekt der Begierde. Dann schaltet Sabine jeweils auf Blendenvorgabe und schon klappts wieder!
Noch ein Wort zum immer wieder zu lesenden Hitzeflimmern: Das hab ich in Botswana, in Südtansania, im Amboseli und in den Tsavos gesehen, da ists aber überall deutlich wärmer als in der Serengeti, wo mir das noch nie aufgefallen ist. Grosser Zoom funktioniert da durchaus und Staub hats auch nicht annähernd so viel wie z.B. in Botswana. Also vergiss alle Tipps in jene Richtung.
Bonebreaker240 Beiträge · seit 201913. Mai 2019 · #18Hallo Lachenmann-Namrodt,
um ehrlich zu sein, bei deinen Kriterien einen konkreten Vorschlag zu machen ist schwierig, zumal du dich hinsichtlich deiner Ansprüche bezüglich der Bildqualität nicht geäußert hast.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist das entscheidende Kriterium, dass die Kamera in die Hosentasche passen soll und nicht viel kosten soll (was wiederum relativ ist). Unter diesem Gesichtspunkt würde ich wirklich zu einem modernen Smartphone greifen. Die Leistungsfähigkeit der heutigen Smartphones kommt an die der kleinen Kompaktkameras heran. Es sei denn, du besitzt kein modernes Smartphone, hast auch nicht vor dir ein Neues zuzulegen, dann kann ich verstehen, dass du über eine Kompakte nachdenkst. In diesem Fall würde ich bei Mediamarkt und Co schauen, was die haben. Du kannst du ausprobieren und dich dann entscheiden, welche dir gefühlt am Besten gefällt-
Klar ist auch, dass du aber in diesem Fall keine überlegene Bildqualität erwarten kannst. Bei guten Licht kommen sicherlich brauchbare Bilder raus, bei schlechten Licht sind es lediglich Erinnerungsfotos. Vorausgesetzt dir genügt das. In dieser Kategorie jetzt rum zu diskutieren, welche Kamera jetzt ein Quäntchen bessere Qualität liefert, ist so ergiebig, wie Diskussion ob ein Fiat Panda die Nordschleife schneller fährt als ein VW Up.
Wenn Du aber auch Wert auf die Bildqualität legst, brauchst du über etwas Kompaktes nicht nachdenken. Dann geht es in Richtung Bridge oder zu den Systemkameras mit und ohne Spiegel.
So leid es mir tut, die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht. Du musst immer Kompromisse eingehen, und abhängig welches Kriterium für dich entscheidend ist, dann auch mit den Nachteilen leben.
MOmotorradsilke390 Beiträge · seit 201713. Mai 2019 · #19Bonebreaker schrieb:Hallo Lachenmann-Namrodt,
um ehrlich zu sein, bei deinen Kriterien einen konkreten Vorschlag zu machen ist schwierig, zumal du dich hinsichtlich deiner Ansprüche bezüglich der Bildqualität nicht geäußert hast.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist das entscheidende Kriterium, dass die Kamera in die Hosentasche passen soll und nicht viel kosten soll (was wiederum relativ ist). Unter diesem Gesichtspunkt würde ich wirklich zu einem modernen Smartphone greifen. Die Leistungsfähigkeit der heutigen Smartphones kommt an die der kleinen Kompaktkameras heran. Es sei denn, du besitzt kein modernes Smartphone, hast auch nicht vor dir ein Neues zuzulegen, dann kann ich verstehen, dass du über eine Kompakte nachdenkst. In diesem Fall würde ich bei Mediamarkt und Co schauen, was die haben. Du kannst du ausprobieren und dich dann entscheiden, welche dir gefühlt am Besten gefällt-
Klar ist auch, dass du aber in diesem Fall keine überlegene Bildqualität erwarten kannst. Bei guten Licht kommen sicherlich brauchbare Bilder raus, bei schlechten Licht sind es lediglich Erinnerungsfotos. Vorausgesetzt dir genügt das. In dieser Kategorie jetzt rum zu diskutieren, welche Kamera jetzt ein Quäntchen bessere Qualität liefert, ist so ergiebig, wie Diskussion ob ein Fiat Panda die Nordschleife schneller fährt als ein VW Up.
Wenn Du aber auch Wert auf die Bildqualität legst, brauchst du über etwas Kompaktes nicht nachdenken. Dann geht es in Richtung Bridge oder zu den Systemkameras mit und ohne Spiegel.
So leid es mir tut, die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht. Du musst immer Kompromisse eingehen, und abhängig welches Kriterium für dich entscheidend ist, dann auch mit den Nachteilen leben.
Naja, ein Smartphone hat halt keinen optischen Zoom. Und mit dem 30fach Zoom meiner TZ71 kann man schon eine Menge anfangen, da kommt kein Smartphone mit. Gerade bei Tiersichtungen finde ich einen großen Zoom sehr wichtig.
Wir haben zu hause auf den Bildern Details gesehen, die haben wir vor Ort nicht gesehen.
stinu92 Beiträge · seit 200713. Mai 2019 · #20Da wir etwa die gleichen Grundvoraussetzungen wie du mitbringen was Geduld / Können und Budget angeht schreibe ich gerne auch noch meine Erfahrungen auf.
Wir haben zwar eine digitale Spiegelreflexkamera mit wechselbarem Objektiv aber in der Regel benutzen wir das sehr selten, auch im Urlaub. Es ist einfach nicht handlich, wir habens auch gerne wenn die Kamera in der Hosentasche verschwinden kann und die Vorteile der Spiegelreflex kommen - da wir schlussendlich doch meistens die automatischen Einstellungen verwenden - auch nicht gross zum Tragen 😐
Uns begleitet seit längerem eine Sony DSC RX 100 und wir sind sehr zufrieden. Die Fotos sind in verschiedenene Lichtverhältnissen gut, der Zoom zwar nicht weltbewegend aber für 95% und mehr der Fälle ausreichend. Wenn du dich nicht für das allerneuste Modell entscheidest ist sie auch sehr preiswert, und die Qualität ist für Preis/Leistung wirklich top. Ich finde man sieht hier schon Unterschiede und wir sind sehr zufrieden.
Und ganz ehrlich, Fotos mit dem Handy sind dann wirklich nochmals eine "tiefere" Liga. Auch wenn du ein top Handy hast kriegst du nur bei Standardlicht und ohne Zoom gleich anständige Fotos hin. Für Auslfüge knipse ich auch mit der Handykamera aber Urlaubsbilder sind dann doch etwas anderes. Vor allem wenn dann zuhause evtl. noch ein Fotoalbum draus werden soll.