Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #1
Als bekennende Afrika-Fans haben wir schon viele Länder Afrikas bereist. Im Juni 2018 stand eine 21 tägige Ugandareise auf dem Programm. Uganda erwies sich wirklich als die Perle Afrikas. Auf uns wartete eine spektakuläre Natur: weite Savannen mit Tieren, tropisch-grüne Urwälder, bis zu 5.000 Meter hohe Berge im Westen dazu Vulkane, wunderschöne Seen, Teeplantagen, der Äquator und tolle Nationalparks. Auch der Nil fließt durch Uganda.
Uganda gehört mit zu den ärmsten Ländern der Welt, aber seine Natur ist einfach atemberaubend. Neun Nationalparks und sechs Wildreservate zeugen von der Naturschönheit des Landes, welches uns durch seine Unberührtheit sofort in seinem Bann gezogen hat.
Wir landen nach einem Zwischenstopp in Nairobi in Entebbe und verbringen dort unseren Resttag in der Cassia Lodge, die uns mit einem tollen Blick auf den Victoria See belohnt.
Nach dem Frühstück beginnt unser Uganda Abenteuer. Wir fahren nordwärts über Masindi und durch die Murchison Falls Conservation Area mit wunderschönen Ausblicken auf Grasland mit Akazienbäumen und tropische Wälder. Unterwegs besuchen wir das Ziwa Rhino Sanctuary, ein Schutzprojekt für die vom Aussterben bedrohten Breitmaulnashörner. Auf einer Fußpirsch können wir die seltenen und vom Aussterben bedrohten Tiere aus nächster Nähe bestaunen.
Weiter geht es in den MURCHISON FALLS NATIONALPARK, in dem wir insgesamt fünf Tage bleiben. Wir durchfahren die schöne und einsame Savanne. Oft begegnen uns für Stunden keine weiteren Besucher. Die Landschaft hat etwas magisches.
In Uganda liegt die Quelle des Nils. Vom Viktoriasee im Süden macht er sich auf seine lange Reise gen Norden durch den Murchison Falls Nationalpark. Hier wurde der Film “African Queen” mit Humphrey Bogart und Katherine Hepburn gedreht, hier stürzte Ernest Hemingway 1954 zwei Mal mit dem Flugzeug ab und auch der Nil stürzt hier ab – allerdings nur 42 Meter. Mittels einer Bootstour auf dem Nil fahren wir bis zum Fuße der Murchison Fälle. Nilpferde, Krokodile und viele Vogelarten, wie Fischadler, Pelikane und Eisvögel, auch Elefanten und Büffel halten sich in Ufernähe auf. Das Boot bringt uns zum Ausgangspunkt für die Wanderung zum oberen Teil der Wasserfälle. Am höchsten Punkt angekommen haben wir einen atemberaubenden Blick auf den Nil, wie er tosend durch den engen Canyon ins Albertine Rift Valley stürzt.
Nach der Wanderung geht es zurück in unsere Lodge. Am nächsten Tag fahren wir tiefer in den Murchison Nationalpark. Wir hätten nicht gedacht, dass dieser so artenreich ist. Die Landschaft wechselt ständig.
Als ersten Beitrag gleich den Beginn eines Reiseberichtes, toll! (So hab ich hier auch angefangen... 😉 ) Weiter so! Bin gespannt was Ihr so erlebt habt. Wie gehts denn dem am 13.02.2018 geborenen 'Mukasa Europe'? Wir haben das Ziwa Rhino am 04.02.2018 besucht und die Mutter 'Kori' noch trächtig gesehen...
ich freue mich sehr über deinen Reisebericht, Uganda und die Berggorillas stehen bei mir auch noch ganz groß auf der Wunschliste. Deine Fotos sind super und machen Lust auf mehr. Viele Grüße Cora
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #4
Danke Picco für Deine aufmunternden Worte. Bevor wir nach Uganda gereist sind, habe ich einige Deiner Reiseberichte gelesen. Und Du warst nicht ganz unbeteiligt, dass wir nach langen Jahren des südlichen Afrikas nun Ostafrika bereisen 🙂
Musaka Europe geht es gut. Wie Du schreibst, wurde sie am 13.02.2018 geboren 🙂. Wir konnten sie leider nicht sehen, aber ihr Foto hängt schon am Eingang aus.
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #5
Hallo Cora, ich freue mich sehr, dass Dir meine Fotos gefallen. 🙂 Uganda ist ein traumhaftes Land und der Aufstieg zu den Gorillas ist in Worten nicht zu beschreiben. Ich werde heute noch Fotos der Gorillas posten. Ich würde mich sehr für Dich freuen, wenn Du Sie besuchen kommst.
Hallo, Kathi, wie schön, daß ich mein Fernweh durch Deinen Reisebericht wenigstens etwas in Schach halten kann 😉 Gespannt grüßt Friederike und freut sich auf mehr!
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #7
Schweren Herzens haben wir den Murchison Falls Nationalpark verlassen und begeben uns auf dem Weg zu dem SCHIMPANSENTRACKING IM BUDONGO WALD.
Es regnet und die Schimpansen sind nicht ganz so aktiv wie an schönen Tagen. Der Wald ist außerdem Heimat für verschiedene Affenarten, wie Colobus Affen, Rotschwanz-Affen, Paviane und andere. Das Schimpansen-Tracking wurde durch das Jane Goodall Institut in Zusammenarbeit mit der Nationalparkbehörde ermöglicht um dieses wertvolle Öko-System zu schützen.
Nach ca. 30 Minuten sehen wir den ersten Schimpansen.
In immer kürzen Abständen kommen weitere Schimpansen dazu. Eine tolle Wanderung mit einer sehr gut ausgebildeten Rangerin.
Nach dem Frühstück verlassen wir Hoima. Da die Menschen in Uganda sehr freundlich sind, entscheiden wir uns kurzfristig zu einem Dorfbesuch.
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #8
Hallo Friederike, ich kann Dich gut verstehen 🙂 . Bekomme schon beim Schreiben wieder Fernweh.....
Martina56573 Beiträge · seit 201413. März 2019 · #9
Hallo Kathi, atemberaubende Bilder zeigst Du uns hier. Da lese ich gerne mit. Vielen Dank für's Berichten. Liebe Grüße Martina
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #10
Danke Martina 🙂 Wie ich sehe planst Du für 2019 eine tolle Reise durch Namibia und Botswana?
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #11
Wir fahren südwestlich entlang des Albert Sees und des afrikanischen Grabenbruchs mit atemberaubenden Ausblicken in Richtung Queen Elizabeth Nationalpark. Die Landschaft ist unglaublich grün. Links und rechts der Straßen liegen Tabakplantagen. Die Straße verläuft weiter entlang des Ruwenzori-Massivs, welches sich als Mondberge einen Namen gemacht hat. Einige Gipfel sind höher als 5.000 m.
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #12
Nach einer langen aber schönen Fahrt sind wir im QUEEN ELIZABETH NATIONALPARK angekommen.
Am frühen Morgen begeben wir uns auf eine Pirschfahrt in Richtung George See und Kasenyi. Die einzigartige Landschaft der Kraterseen entlockt unserer Kamera ca. 200 Bilder 🙂 .
Am Nachmittag geht es auf eine Bootsafari auf dem wunderschönen Kazinga Kanal, einer der besten Plätze in Uganda, um Wildtiere und Vögel in großer Zahl zu beobachten. Nilpferde, Elefanten, Büffel und Krokodile leben an den Ufern oder nehmen ihr Bad im Kanal. An den Ufern leben zahlreiche Fischer und deren Familien.
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #13
Die Vielzahl der Wildvögel im Kazinga-Channel hätten wir nicht erwartet. Der Kazinga-Channel ist ein 32 km langer natürlicher Kanal der Georgsee und den Eduardsee verbindet. Er liegt im Queen-Elisabeth-Nationalpark.
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #15
Der QUEEN ELIZABETH NATIONALPARK bietet von Savanne über Sumpflandschaft, von Seenlandschaften über Regenwald eine ungewöhnliche Vielfalt afrikanischer Lebensräume. Wir bleiben drei Tage in Nationalpark. Wir glauben nicht, dass wir die Baumlöwen im Ishasha Sektor zu Gesicht bekommen werden, aber es ist uns gar nicht so wichtig. Die afrikanische Savanne überrascht und beschenkt immer wieder aufs Neue. Wir genießen die schöne Natur und die tollen Sonnenuntergänge und freuen uns auf alles was kommen wird.
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #16
Du wirst sehr froh über deine Entscheidung sein, dieses wunderschöne Land zu bereisen
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #17
Und plötzlich sind sie da: die Baumlöwen von Ishasha.
Jeweils eine Löwenfamilie mit Papa, Mama und kleinen Löwenkindern. Sie liegen total relaxt auf ihren Bäumen ohne uns eines Blickes zu würdigen.
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #18
Heute starten zum Highlight unserer Reise. Seit ich als Kind den Film "Gorillas im Nebel" gesehen habe, war es mein Traum eines Tages zu den Berggorillas aufzusteigen.
Wir machen uns auf den Weg und durchfahren das Hochland Ugandas. Dieser Teil des Landes ist sehr fruchtbar.
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #19
Wir durchfahren das Hochland Ugandas und stoppen an einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick auf den Vulkan in Ruanda, an dem Dian Fossey beerdigt ist.
Kathi1963Themenstarter85 Beiträge · seit 201213. März 2019 · #20
Heute startet das Gorilla-Tracking im Regenwald von Bwindi Nationalpark. In einer Gruppe mit maximal 8 Personen begeben wir uns auf die Suche nach unserer Gorillafamilie. Wir wissen nicht wie lange es dauert auf die Gorillas zu treffen, ist nicht planbar und kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Mehr als die Hälfte der vom Aussterben bedrohten Berggorillas weltweit lebt in Uganda.
Stolze 600 US-Dollar kostet die Genehmigung, eine Stunde mit den seltenen Berggorillas zu verbringen. Rund zwanzig Prozent davon fließen direkt an die lokale Bevölkerung. In Schulen, Krankenhäuser, Straßen und Aufpasser, die helfen, den Park vor Wilderern, Holzdieben und Rebellen aus dem Nachbarland zu schützen.
Wir steigen im Rushaga Sector auf. Unsere Gruppe ist die Kahungye Gorilla Gruppe, die mit 18 Familienmitgliedern zu den größten Gruppen des Bwindi's zählt.