Als bekennende Afrika-Fans haben wir schon viele Länder Afrikas bereist. Im Juni 2018 stand eine 21 tägige Ugandareise auf dem Programm. Uganda erwies sich wirklich als die Perle Afrikas. Auf uns wartete eine spektakuläre Natur: weite Savannen mit Tieren, tropisch-grüne Urwälder, bis zu 5.000 Meter hohe Berge im Westen dazu Vulkane, wunderschöne Seen, Teeplantagen, der Äquator und tolle Nationalparks. Auch der Nil fließt durch Uganda.
Uganda gehört mit zu den ärmsten Ländern der Welt, aber seine Natur ist einfach atemberaubend. Neun Nationalparks und sechs Wildreservate zeugen von der Naturschönheit des Landes, welches uns durch seine Unberührtheit sofort in seinem Bann gezogen hat.
Wir landen nach einem Zwischenstopp in Nairobi in Entebbe und verbringen dort unseren Resttag in der Cassia Lodge, die uns mit einem tollen Blick auf den Victoria See belohnt.
Nach dem Frühstück beginnt unser Uganda Abenteuer. Wir fahren nordwärts über Masindi und durch die Murchison Falls Conservation Area mit wunderschönen Ausblicken auf Grasland mit Akazienbäumen und tropische Wälder. Unterwegs besuchen wir das Ziwa Rhino Sanctuary, ein Schutzprojekt für die vom Aussterben bedrohten Breitmaulnashörner. Auf einer Fußpirsch können wir die seltenen und vom Aussterben bedrohten Tiere aus nächster Nähe bestaunen.
Weiter geht es in den MURCHISON FALLS NATIONALPARK, in dem wir insgesamt fünf Tage bleiben. Wir durchfahren die schöne und einsame Savanne. Oft begegnen uns für Stunden keine weiteren Besucher. Die Landschaft hat etwas magisches.
In Uganda liegt die Quelle des Nils. Vom Viktoriasee im Süden macht er sich auf seine lange Reise gen Norden durch den Murchison Falls Nationalpark. Hier wurde der Film “African Queen” mit Humphrey Bogart und Katherine Hepburn gedreht, hier stürzte Ernest Hemingway 1954 zwei Mal mit dem Flugzeug ab und auch der Nil stürzt hier ab – allerdings nur 42 Meter. Mittels einer Bootstour auf dem Nil fahren wir bis zum Fuße der Murchison Fälle. Nilpferde, Krokodile und viele Vogelarten, wie Fischadler, Pelikane und Eisvögel, auch Elefanten und Büffel halten sich in Ufernähe auf. Das Boot bringt uns zum Ausgangspunkt für die Wanderung zum oberen Teil der Wasserfälle. Am höchsten Punkt angekommen haben wir einen atemberaubenden Blick auf den Nil, wie er tosend durch den engen Canyon ins Albertine Rift Valley stürzt.
Nach der Wanderung geht es zurück in unsere Lodge. Am nächsten Tag fahren wir tiefer in den Murchison Nationalpark. Wir hätten nicht gedacht, dass dieser so artenreich ist. Die Landschaft wechselt ständig.
Teil 213. März 2019
Schweren Herzens haben wir den Murchison Falls Nationalpark verlassen und begeben uns auf dem Weg zu dem SCHIMPANSENTRACKING IM BUDONGO WALD.
Es regnet und die Schimpansen sind nicht ganz so aktiv wie an schönen Tagen. Der Wald ist außerdem Heimat für verschiedene Affenarten, wie Colobus Affen, Rotschwanz-Affen, Paviane und andere. Das Schimpansen-Tracking wurde durch das Jane Goodall Institut in Zusammenarbeit mit der Nationalparkbehörde ermöglicht um dieses wertvolle Öko-System zu schützen.
Nach ca. 30 Minuten sehen wir den ersten Schimpansen.
In immer kürzen Abständen kommen weitere Schimpansen dazu. Eine tolle Wanderung mit einer sehr gut ausgebildeten Rangerin.
Nach dem Frühstück verlassen wir Hoima. Da die Menschen in Uganda sehr freundlich sind, entscheiden wir uns kurzfristig zu einem Dorfbesuch.
Teil 313. März 2019
Wir fahren südwestlich entlang des Albert Sees und des afrikanischen Grabenbruchs mit atemberaubenden Ausblicken in Richtung Queen Elizabeth Nationalpark. Die Landschaft ist unglaublich grün. Links und rechts der Straßen liegen Tabakplantagen. Die Straße verläuft weiter entlang des Ruwenzori-Massivs, welches sich als Mondberge einen Namen gemacht hat. Einige Gipfel sind höher als 5.000 m.
Teil 413. März 2019
Nach einer langen aber schönen Fahrt sind wir im QUEEN ELIZABETH NATIONALPARK angekommen.
Am frühen Morgen begeben wir uns auf eine Pirschfahrt in Richtung George See und Kasenyi. Die einzigartige Landschaft der Kraterseen entlockt unserer Kamera ca. 200 Bilder 🙂 .
Am Nachmittag geht es auf eine Bootsafari auf dem wunderschönen Kazinga Kanal, einer der besten Plätze in Uganda, um Wildtiere und Vögel in großer Zahl zu beobachten. Nilpferde, Elefanten, Büffel und Krokodile leben an den Ufern oder nehmen ihr Bad im Kanal. An den Ufern leben zahlreiche Fischer und deren Familien.
Teil 513. März 2019
Die Vielzahl der Wildvögel im Kazinga-Channel hätten wir nicht erwartet. Der Kazinga-Channel ist ein 32 km langer natürlicher Kanal der Georgsee und den Eduardsee verbindet. Er liegt im Queen-Elisabeth-Nationalpark.
Teil 613. März 2019
Der QUEEN ELIZABETH NATIONALPARK bietet von Savanne über Sumpflandschaft, von Seenlandschaften über Regenwald eine ungewöhnliche Vielfalt afrikanischer Lebensräume. Wir bleiben drei Tage in Nationalpark. Wir glauben nicht, dass wir die Baumlöwen im Ishasha Sektor zu Gesicht bekommen werden, aber es ist uns gar nicht so wichtig. Die afrikanische Savanne überrascht und beschenkt immer wieder aufs Neue. Wir genießen die schöne Natur und die tollen Sonnenuntergänge und freuen uns auf alles was kommen wird.
Teil 713. März 2019
Und plötzlich sind sie da: die Baumlöwen von Ishasha.
Jeweils eine Löwenfamilie mit Papa, Mama und kleinen Löwenkindern. Sie liegen total relaxt auf ihren Bäumen ohne uns eines Blickes zu würdigen.
Teil 813. März 2019
Heute starten zum Highlight unserer Reise. Seit ich als Kind den Film "Gorillas im Nebel" gesehen habe, war es mein Traum eines Tages zu den Berggorillas aufzusteigen.
Wir machen uns auf den Weg und durchfahren das Hochland Ugandas. Dieser Teil des Landes ist sehr fruchtbar.
Teil 913. März 2019
Wir durchfahren das Hochland Ugandas und stoppen an einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick auf den Vulkan in Ruanda, an dem Dian Fossey beerdigt ist.
Teil 1013. März 2019
Heute startet das Gorilla-Tracking im Regenwald von Bwindi Nationalpark. In einer Gruppe mit maximal 8 Personen begeben wir uns auf die Suche nach unserer Gorillafamilie. Wir wissen nicht wie lange es dauert auf die Gorillas zu treffen, ist nicht planbar und kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Mehr als die Hälfte der vom Aussterben bedrohten Berggorillas weltweit lebt in Uganda.
Stolze 600 US-Dollar kostet die Genehmigung, eine Stunde mit den seltenen Berggorillas zu verbringen. Rund zwanzig Prozent davon fließen direkt an die lokale Bevölkerung. In Schulen, Krankenhäuser, Straßen und Aufpasser, die helfen, den Park vor Wilderern, Holzdieben und Rebellen aus dem Nachbarland zu schützen.
Wir steigen im Rushaga Sector auf. Unsere Gruppe ist die Kahungye Gorilla Gruppe, die mit 18 Familienmitgliedern zu den größten Gruppen des Bwindi's zählt.
Teil 1113. März 2019
Bei den Gorillas
Es sind ihre Augen. Dunkle wissende Augen. Ihr Blick trifft mich voll ins Herz. Seit ich als Jugendliche den Film Gorillas im Nebel gesehen hatte, wollte ich immer zu ihnen aufsteigen.
„Sie sind irgendwie wie wir“, heißt es immer. Das sei das Faszinierende an ihnen. Beim Blick in ihre Augen erkenne man sich selbst wieder und blickte direkt in ihre Seele hinab, oder so ähnlich.
Jetzt begegne ich ihnen im dichten Nebelwald Ugandas. Wir sind viereinhalb Stunden aufgestiegen da wir der weiter entfernten Kahungwe Gruppe mit 18 Familienmitgliedern zugeteilt wurden. Die Virunga-Vulkane markieren die Grenze zu den Staaten, in denen die andere Hälfte der letzten Berggorillas lebt: Ruanda - und das Krisenland Demokratische Republik Kongo.
Nebelschwaden hängen über dem Regenwald. Schemenhaft zeichnen sich Baumkronen in dem Nichts aus Dunst ab. Nur hundert Kilometer weiter, auf der anderen Seite der Grenze, forschte die Zoologin Dian Fossey, deren Leben mit „Gorillas im Nebel“ verfilmt wurde und dies für den Schutz der letzten Berggorillas mit ihren Leben bezahlte.
Plötzlich sitzt er vor uns. Rumanzi, der Silberback der Gruppe. Ich blicke in seine sanften Augen und verstehe - es ist ein Moment für die Ewigkeit.
Teil 1213. März 2019
Ja, Uganda ist ein ganz besonderes Land. Die Gorillas haben mich nicht mehr losgelassen
Teil 1313. März 2019
Uganda im Herzen
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Teil 1414. März 2019
Hallo Biggi,
vielen Dank für deine Antwort 🙂 Deine Nachfrage möchte ich gerne beantworten. Ich freue mich sehr für Euch dass ihr diese wunderbare Land bereist 🙂 . Ihr werdet Uganda lieben und Oktober ist eine gute Jahreszeit.
Nun zu unseren Unterkünften:
1. Übernachtung außerhalb Kampalas in der Cassia Lodge Wir waren mit dieser Lodge sehr zufrieden, da sie einen wunderbaren Blick auf Kampala und einen Teil des Victoria Sees hatte. Die erhöhte Aussichtsterrasse ist einfach super. Es gibt einen großen Pool in einer schönen Gartenanlage. Die Zimmer sind sehr groß, sauber und gemütlich eingerichtet. Daher eine uneingeschränkte Empfehlung.
2. Pakuba Lodge im MURCHISON FALLS NATIONALPARK Top Lage im Nationalpark! Von dort hat man einen tollen Blick auf den weißen Nil und den Albert See. In der Nacht hört man viele Tiere u.a. Hyänen die durch das Camp ziehen. In der Nähe ist ein verfallenes ehemaligen Hotel welches nun einer der besten Hyänenspots garantiert. Die Zimmer selbst sind eher einfach und dunkel eingerichtet. Aufgrund des Preis/-Leistungsverhältnisses und der sehr guten Lage eine Übernachtung wert.
3. Twiga Safari Lodge im MURCHISON FALLS NATIONALPARK Kleine und sehr exklusive Zelt-Lodge mit nur 8 Chalets. Sie ist nicht sehr weit von der Pakuba Lodge entfernt und hat auch einen supertollen Blick über den Nil
4. Budongo Eco Lodge Hier fühlten wir uns wie Zuhause. Die Perfekte Lage für das Schimpansentracking! Sehr kompetente Ranger und guter Service. Schön im Regenwald gelegen. Die Bungalows sind sehr schön eingerichtet. Hier stimmt alles!
5. Hoima Cultural Village Von der Lodge hatten wir uns nicht soviel erwartet. Sie hat uns total positiv überrascht. Eine ruhige Oase im quirligen Hoima. Der König lebt in Hoima und entsprechend wird man morgens mit einem Weckruf auf den Tag vorbereitet. Schöne, sehr gepflegte Anlage, wie ein afrikanisches Dort gebaut. Sehr guter Service. Man wird mit frischgepressten Säften empfangen. Das Essen ist sehr empfehlenswert
6. Mweya Safari Lodge im QUEEN ELIZABETH NATIONALPARK Wunderschöner Blick auf den Kasinga Channel. Die Bootsausflüge sind wirklich zu empfehlen, da sehr viele Tiere und Vögel zu sehen sind. Allerdings ist die Anlage sehr groß und so kommt nicht so wirklich Safari Feeling auf. Service und Essen sind ausbaufähig.
7. Ishasha Jungle Lodge im QUEEN ELIZABETH NATIONALPARK Im südlichen Teil des Nationalparks gelegen in der Nähe der berühmten Baumlöwen. Natur pur!!!! Großzügige Cottages, sehr geräumig und schön im Wald gelegen. Absolut empfehlenswert. Einer unser besten Lodges.
8. Gorilla Safari Lodge - BWINDI FOREST NATIONALPARK Luxus im Dschungel! Exzellente Lage für Gorilla Tracking - nicht weit von dem Meeting Point für das Gorilla Tracking entfernt. Die Lodge liegt mitten im Regenwald. Sehr ruhig gelegen. Frühstehende, sehr komfortable Bungalows. Eine absolute Empfehlung.
So liebe Biggi, ich hoffe ich konnte Euch für Euere Auswahl ein wenig helfen. Genießt das wunderschöne Uganda und eueren Trip und wenn ihr noch Fragen habt, jederzeit gerne.
Liebe Grüße Kathi
Teil 1519. März 2019
Danke Christian für deine netten Worte. Ich habe auch das Gefühl, dass Uganda in den nächsten Jahren touristisch anziehen wird. Dieses Land ist es wert!!!!
Teil 1619. März 2019
Hallo Biggi,
ich habe auch per Transferwise sehr gute Erfahrungen gemacht. Generell wollten alle Autovermieter eine Bezahlung im Voraus.
Viele Grüße Kathi
Teil 1719. März 2019
Hallo liebe Foris,
da ich einige Anfragen zu Uganda bekommen habe und ich mich sehr über das Interesse an diesem wunderschönen Land freue, möchte ich noch einige Fotos posten. Alle, die über einen Besuch Ugandas nachdenken, möchte ich aus tiefen Herzen dazu ermuntern. Besonders schön muss auch der Kidopo NP sein, auch wenn dieser aufgrund seiner Lage zum Sudan nicht ganz so ungefährlich sein muss.
Teil 1819. März 2019
Teil 1919. März 2019
Liebe Foris,
anbei noch ein paar Fotos zu den Straßen von Uganda.
Teil 2014. Apr. 2019
Hallo Mathias,
ich freue mich auf euere anstehende Uganda-Reise und einem bestimmt tollen Reisebericht. Die Hyänen sind in den Ruinen der Pakuba Lodge zu finden. Geodaten habe ich leider nicht, aber die Ruinen sind ca. 1 km von der Pakuba Lodge entfernt eigentlich nicht zu verfehlen, da sie schon in der Ferne sichtbar sind. Wenn nicht, gibt euch bestimmt die Pakuba Lodge Auskunft, sie hatte uns auch diese Empfehlung gegeben. In der Nacht konnten wir auch in der Lodge die Hyänen in unmittelbarer Nähe hören.