Enjoy Zimbabwe - Die Sternenhimmeltour

Reisebericht 33 Antworten · 9’259 Aufrufe · gestartet 12. Sept. 2018 von MarcS
Themenstarter252 Beiträge · seit 200822. Sept. 2018 ·
30.08. Bei der Vorbereitung für die heutige Etappe ist mir aufgefallen, dass die Offlinekarten auf here we go und google nicht funktionieren. Warum auch immer. Wir haben also für den Weg zum Matsuadona Park nur die Papierkarte, die viel zu grob ist, die Hupe Beschreibung und Skizzen, die allerdings verkehrt herum gelesen werden müssen, da wir von der anderen Seite kommen und die grobe Vorstellung, wohin wir wollen. Wir haben uns vom einem Anwohner in der Lodge noch einmal erklären lassen wo wir auf die Powerlineroute müssen. Er empfiehlt dringend den Weg über Magunje, da alle anderen Strassen sehr schlecht zu fahren währen. Also machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Nach dem Camptor wartet schon eine Büffelherde auf uns und die Anwohner, die sich aber gar nicht darum kümmern.

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Der Einstieg hinter dem Flugplatz ist schnell gefunden und die Powerline Route auf Grund der Powerline auch nicht zu verfehlen. Sie läßt sich super fahren und wir kommen gut voran. Es gibt ein paar Auf- und Abfahrten, die tatsächlich etwas Konzentration und nur wenig Tempo vertragen, aber alles im grünen Bereich. Bis auf, dass die gefahrenen Kilometer nicht so recht zur Karte passen wollen. Irgendwann wird uns klar, dass die Strasse nach links, die aussah wie die Auffahrt zu einer Kiesgrube die Strasse nach Magunje war und wir uns wohl auf dem Weg nach Gachegache befinden. Von dort soll laut Hupe die Strasse nach Makande abgehen. Hoffentlich, denn Leute zu fragen gibt es hier nicht.

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Da die Strasse nicht schlecht ist, fahren wir weiter und tatsächlich gibt es irgendwann einen Hinweisstein nach Gache, so dass wir annehmen, dass die andere Strasse nach Makande führt. Und tatsächlich, die Angaben Rückwärts im Hupe stimmen genau und wir kommen wieder durch besiedeltes Land nach Makande. Kurz danach werden wir wieder Teil des öffentlichen Personennachverkehrs und nehmen ein Paar mit, das vom Einkaufen kommt. Ihr Eimer und sein Tragesack wiegen bestimmt 15 kg, gefüllt mit Lebensmitteln und Haushaltsgegenständen. Erst an der Kreuzung zur Hauptpiste steigen sie aus. Der Weg zu Fuß hätte sie wohl den halben Tag gekostet. Keine Ahnung, wie die Leute das machen. Sie bedanken sich nett und wie immer kommt schon der nächste Fahrgast. Wir haben natürlich keine Ahnung wo er hinwill, aber unsere Richtung und Ziel paßt ihm. Er müsse nur ca 50 km in die gleiche Richtung. Ok, kein Problem. Doch, denn er hat noch zwei Kumpels, Schlafsäcke, einen Kanister, eine Autobatterie, eine Lautsprecherbox, ihre persönlichen Bündel, eine gußeiserne Kochstelle und drei Hirtenstäbe.
Wer kann da schon nein sagen. Wir unterhalten uns nett; sie sind Wanderprediger und ihr Auto ist kaputt. So geht’s auf der guten, wenig befahrenen aber kurvigen Schotterpiste dahin. Irgendwann erreichen wir tatsächlich ihr Ziel in Form zweier Tuckshops. Anschließend bekomme ich erstmal einen Anpfiff, da die Familie schon seit einer Stunde pieseln muß, mit den drei Fremden im Auto aber nicht anhalten wollten. Wir holen das nach und machen gleich mal Picknick. Wir sind fünf Stunden unterwegs und erreichen um 12.30 Uhr das Scoutcamp, wo wir uns anmelden.

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Der Ranger sagt in max zwei Stunden wären wir in Tashinga. Das ließt sich in Thomas Bericht und im Hupe ganz anders. Allerdings ist die Anfahrtsbeschreibung schon eine Einladung, so ähnlich wie die Warnung vor Khutse oder dem Khaudum  Fahrtechnisch anspruchsvoll nähern wir uns dem Valundi Gate, als wir ein deja´ vu haben. Wie im letzten Jahr in den Makgadikgadi Pfannen: Feuer. Vor uns, auf ziemlicher Länge und, während wir uns orientieren auch keine 100m neben uns. Anders als bei den übersichtlichen Pfannen ist dieser Weg keine gute Stelle um sich mit dem Feuer auf ein Wettrennen oder Experimente einzulassen. Zum Teil kriecht man mit Schrittgeschwindigkeit dahin, da wir ein Feuer wohl keine Rücksicht nehmen. Schweren Herzens entscheiden wir uns zum Rückzug und klettern zurück zur Gabelung nach Bumi Hill. Tja, wie viele Optionen hat man an dieser Stelle ?
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Themenstarter252 Beiträge · seit 200825. Sept. 2018 ·
Geschätzt nach den Kilometerangaben im Hupe sind es ca 2 weitere Stunden nach Bumi Hill. Aber Richtung Kariba oder Binga gibt es ja nicht wirklich eine Option. Auf einem Video von 4x4 Overland habe ich gesehen, dass es eine schöne Anlage Namens Tiger Bay in der Nähe von Bumi Hill gibt. Ok, das schaffen wir bis zur Dämmerung. An der nächsten Kreuzung bekommen wir allerdings schon wieder einen Fahrauftrag: Ein paar Männer winken und bitten uns ein Päckchen für einen alten Mann beim Settlement Guesthouse abzugeben, ca 20 km entfernt. Ok, machen wir, liegt ja auch dem Weg. Die Strecken ist anstrengend zu fahren, flache, gut fahrbahre Stücke wechseln urplötzlich in verblocktes Gestein oder Auswaschungen, Auf- und Abfahrten.
Die Gegend ist aber gut besiedelt und es gibt viele Interessante Sachen zu sehen.

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Nach Ablieferung des Päckchens fragen wir noch ein paar Mal mal am Wegrand nach dem Tiger Bay Resort, da es keine touristentaugliche Beschilderung gibt und wir ja keine gescheite Karten haben. An einem Abzweig sind wir uns ziemlich sicher, dass es rechts nach Tiger Bay geht, aber die jungen Frauen schicken uns geradeaus. Übrigens, den ganzen Tag kommen unsdrei Autos entgegen, alle im letzten Drittel. Ein Monteur, ein Wagen der Zanu und ein Pick up, der den Abendbus ersetzt. Dafür wird die Strecke auf den letzten 20 km immer besser und ist frisch gegradet. Wohin der Grader verschwunden ist, ist mir schleierhaft, denn das Stück bis hierher hätte es auch dringend nötig. Endlich kommen wir an einen Airstrip, an dem auch ein Flugzeug steht. Wir erklimmen auf einem schlechter werdenden Track den linken Hügel, auf dem ein paar Gebäude auszumachen sind. Es wird langsam unheimlich, alle Gebäude sind verlassen und verfallen, der Weg verschwindet.
16.30 Uhr, noch 1,5 h Licht. Wir fahren wieder zum Airstrip und peilen den rechten Hügel an, als uns ein Pick up entgegenkommt. Voll gepackt mit Lebensmitteln. Die Jungs können unsere Bitte nach einer Campingmöglichkeit nicht beantworten und schicken uns zum nur hundert Meter entfernten Hafen. Dort werden wir herzlichst von zwei Männern auf einem Speedboot begrüßt und mit unserer Campingbitte auf den Hügel geschickt. Dort steht tatsächlich eine Lodge und nach kurzer Wartezeit beim Wachmann kommt der sehr junge Lodgemanager. Ok, wir sind eindeutig falsch, genau wie im Video. Allerdings haben wir wenig Optionen, da das Tiger Bay Resort geschlossen wurde. Glücklicherweise wird die Lodge gerade umgebaut, läuft also nicht im Normalbetrieb. Er bietet an zu prüfen, ob er zwei Zimmer vorzeitig beziehbar machen kann und wären wir „more than wellcome to stay“. Nachdem wir uns eine Zeit etwas verschämt am Pool und der sensationellen Terrasse herumgedrückt haben

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bekommen wir tatsächlich zwei Zimmer, aus denen gerade die letzten Handwerker gehen. Über deren Preis legen wir den Mantel des Schweigens. Und dann läuft das Programm „Jenseits von Africa trifft schöner Wohnen“ .

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Die Lage: Sensationell. Die unaufdringliche Freundlichkeit der Mitarbeiter: Super. Die Zimmer ( mit Außendusche) : ein Traum. Die Anlage mit unterschiedlichen Terrassen und Infinity Pool: Wie im Katalog. Wir belieben unser Drei Gang Menu auf der oberen Terrasse einzunehmen, bekommen den Assistenten des Lodgemanager als Host an unseren Tisch und genießen. Und lernen. Ich nutze die Gelegenheit und lasse mir haarklein erklären, wer warum an den Strassen steht, warum jemand winkt und wer nicht etc. Der Abend endet mit Sternenhimmel auf unterschiedlichen Terrassen, dem all inclusive Gin Tonic und einem Elefant unter unserem Balkon. Priceless !

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1’525 Beiträge · seit 201125. Sept. 2018 ·
bin mir jetzt nicht ganz sicher....ob Du es oben schon erwähnt hast.....aber das ist die

Bumi Hills Safari Lodge........... 🙂 🙂 🙂

lg.....BMW
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2018
5’484 Beiträge · seit 200925. Sept. 2018 ·
Hallo Marc,

ich weiß jetzt zwar, wo Ihr am Ende des Tages gelandet seit, aber die Strecke kann ich nicht nachvollziehen. Das hört sich alles viel zu einfach an. Wenn Ihr mit Scout-Camp die Rangerstation am Eingang zum NP meint, wo man sich an einer Schranke registrieren muss, dann war gerade die Strecke dorthin eine der anspruchsvollsten, die ich in Afrika gefahren bin. Die war ein einem Zustand, den man nur mit einem Grader ganz sicher nicht beheben konnte. Da war richtiger Straßenbau notwendig.

Kannst Du mal auf einer Karte zeigen, wo Ihr entlang gefahren seid?

Alles Gute
Thomas
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Themenstarter252 Beiträge · seit 200826. Sept. 2018 ·
Hallo Thomas,
ich habe es aus T4A kopiert. Die 14 Kilometer vom der Hauptpiste zur Gabelung sind eine ganz normale Piste. Auf dieser führt ein Abzweig zum Scout Camp, wo man sich einträgt. Ein paar Kilometer weiter gabelt sich die Strasse. Die "gute" Piste führt geradeaus und endet dann in Siakobvu. Rechts geht es auf schlechter werdendem Track maximal , feldwegbreite wie von Dir beschrieben Richtung Vulanduli Gate (lt Hupe 27 km) . Wir sind allerdings nur ca 1,5 h weit gekommen, ca 3 km vor dem Gate, bis wir umdrehen mußten. Vielleicht kam das schwierigste nachher ? Außerdem waren wir ja viel später im Jahr unterwegs. Du hast allerdings Recht, da kommt ein Grader keine 100m weit. Das bezog sich auf den Teil nach Guesthouse bis Bumi Hill.
Wenn wir noch mal hinfahren, mache ich mehr Fotos 🙂
Grüße
Marc

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Themenstarter252 Beiträge · seit 200830. Sept. 2018 ·
1.9. Trotz der sauberen und komfortablen riesigen Betten haben wir gut geschlafen  Auch die Handwerker, die tatsächlich um 6.30 Uhr anfangen zu werkeln sind kein Problem. Nach dem Frühstück auf dem unteren Deck sind die Optionen 1) zurück und für einen Tag nach Matsuadona; 2) ein langer Fahrtag Richtung Binga oder 3); ein weitere Entspannungstag mit Vollpension, Pool und Nichtstun schnell ausgezählt. Andrew, der Campmanager, hat kein Problem mit der Verlängerung und hat am Vormittag Zeit, mir die Technik der Lodge zu zeigen.

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Da nur zwei andere Parteien da sind, hält sich der Gästestreß in Grenzen. Zwei Amerikaner sind am Morgen abgereist, die Zimbabwer mit 3 Kindern beim Fischen und das französische Paar beim Fotographieren. Er zeigt mir die beeindruckende Solaranlage, die lustigerweise aus Deutschland ist und von Deutschland aus überwacht wird. Er hat auf seinem Smartphone alle Daten, aktuelle Leistung, die einzelnen Abnehmer, die dezentralen kleinen Anlagen auf den Zimmern etc. So viel Smart Home ist auch bei uns noch nicht alltäglich. Wir machen einen Abstecher zum Hafen, wo gerade drei große Bullen ein Ponton mit Heu plündern. Auch die Anti-Wilderer-Einheit, die sie mit viel Geld unterstützen kommt gerade an. Gemeinsam vertreiben wir die Elefanten. Aber wenn man sieht, wie viel Vorsicht und Respekt diese Profis walten lassen, ist es für mich wieder ein Signal, allein lieber mehr als weniger Abstand zu halten.
Auch ein paar Kühe und Kälber, die wir auf dem Weg zurück treffen, werden mit großem Respekt behandelt, auch wenn sie fast zahm erscheinen.
Zurück im Camp machen wir einen Abstecher in sein Warenwirtschaftsystem. Superprofessionell und state of the art. Wenn er mal zu uns kommt und die Excellisten sieht, macht er eine Zeitreise 20 Jahre zurück  Wir haben den ganzen Tag Zeit um mit ihm und Jaison, seiner Rechten Hand zu plaudern und ich glaube, wir genießen es genauso wie sie.

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Am Abend kann man vom Hügel wieder Feuer im Tal sehen, die wahrscheinlich vom Abfackeln der Felder kommen. Gestern waren zu große Wellen aber heute gibt es das Fischerboot Spektakel. Unzählige Boot machen sich in der Dämmerung auf und nach Einbruch der Dunkelheit sieht man unzählige Lichter auf dem See. Man könne meinen, es ist die Überpromenade des Gardasees. Dann noch ein bißchen Sterne und Gin Tonic.

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Themenstarter252 Beiträge · seit 200830. Sept. 2018 ·
2.9. Also, auf nach Binga. Wir verabschieden uns herzlich.

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Die Franzosen fliegen heute auch von hier nach Mana in ein Luxus Tented Camp, dass auch zur Hotelgruppe gehört. Trotzdem, selbst wenn ich das Geld hätte, würde ich die landgestützte Version des Reisens der Fliegerei von (Luxus-) Camp zu Camp vorziehen. Die Begegnungen mit den Menschen sind für uns mittlerweile ein unverzichtbarer Teil des Reisens geworden. Zurück ist die Strasse komischerweise gar nicht mehr so schlimm. Anders als bei der Hinfahrt ist auch der Tse Tse Posten besetzt, wo wir einige Zeit ratschen und dem Kontrolleur ein paar T Shirts für seine Kinder schenken. Natürlich müssen wir wieder Fahrdienst leisten und nehmen eine alte Frau mit, die von Ihren Töchtern ins Auto gesetzt wird. Sie spricht kein Englisch und wir haben schon Angst, dass sie irgendwo landet wo sie gar nicht hinwill. Aber schließlich gibt sie uns ein Zeichen und steigt aus. Wie immer ungläubige Blicke der anderen Menschen an der Strasse, wenn wir einen Mitfahrer aussteigen lassen. Die Hauptstrasse nach Binga ist eine Gravelroad, die sich gut fahren läßt und nur ein paar Überraschungen in Form von Löchern und Kurven bereithält. Zwischendurch versorgen wir noch einen LKW Fahrer, der seit Tagen festsitzt. Food ist over 

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Er bekommt Nudeln und Sauce für ein paar weitere Tage und Wasser. Darüber freut er sich sehr, da nicht abzusehen ist, wann er da wieder wegkommt.
Um 14.00 Uhr erreichen wir den Abzweig nach Binga und entscheiden, noch die Stunde nach Mlibizi zu fahren. Das macht den Fahrtag morgen nach Hwange kürzer. Das Mlibizi Zambesi Resort ist tatsächlich in gutem Zustand, leider sind wir wieder die einzigen Gäste.

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Der angrenzende kleine Supermarkt hat ein buntes Sammelsourium aus von manchem zu viel und von anderem nichts. Es reicht für Kekse, Fanta und Zahnbürste. Nach dem tollen Sonnenuntergang kochen wir wieder selber und als Dessert gibt es: Sternenhimmel !

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Themenstarter252 Beiträge · seit 200830. Sept. 2018 ·
3.9. Der Besitzer ist wie viele andere Einheimische total desillusioniert. Sie haben sich viel vom Sturz Mugabes und der Wahl versprochen und sehen jetzt keine Veränderung und keine Perspektive. Nur für uns ist es besser, da es keine Roadblocks und Gängeleien der Polizei mehr gibt. Aber dass scheinbar nur noch der abgehobene Luxustourismus funktioniert und die schöne Infrastruktur für den Brot- und Butter-Touristen leersteht oder verfällt ist sehr schade.
Entlang der Strasse sind verschiedene Holzschnitzereien ausgestellt. Scheinbar hat jedes Dorf seine Spezialität, die einen Trommel, die anderen Hocker, die nächsten Beile und Hacken und dann Stühle.
An den ersten Ständen kommen wir ja noch vorbei, aber dann müssen wir doch halten. Vor einem Berg von Sägespänen stehen 4 große Steckstühle, zwei hell, zwei dunkel. Ich frage nach dem Preis für die dunklen, super gearbeitet, schwer, bequem. Preis: 20 $ ! Die daneben, hell, schöner: 25$! Ok, wir nehmen zwei. Sandras Einwand, dass wir ja noch nach Hause fliegen müssen, wird vertagt. Die Dinger wiegen knapp 30 kg das Stück. Wir packen sie in unsere Handtücher und weiter geht’s.

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Na ja, nicht lange. Dann müssen wir einen Mann mit seinen vier kleinen niedlichen Kindern mitnehmen. Sie wollen in die Kirche und hätten dafür noch locker fünf Kilometer laufen müssen. Die Kleinen sind 3-6 Jahre alt und sitzen total andächtig im Auto. Nur die größte traut sich, uns zu begrüßen und zu verabschieden. Beim nächsten Anhalter müssen wir passen, falsche Richtung.
Wir beschließen das Main Camp auszulassen und über die Stadt Hwange nach Sinematella zu fahren. In Hwange tanken wir und kaufen im gut sortierten Supermarkt ein. Die Zufahrt in den Park ist gut beschildert führt allerdings durch eine riesige Miene. Eine Mondlandschaft mit riesigen Trucks, Staub und Sicherheitskontrollen.

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Kurz danach ist die Welt aber wieder in Ordnung und kurz vor Mittag erreichen wir das traumhaft gelegene Camp. Die Private Campsite sind alle vergeben, aber hier ist es leer.

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Wir haben wieder freie Platzwahl, außer uns ist noch ein anderer Camper hier. Die Hütten und das Restaurant sind geschlossen. Wie wir später erfahren, hat die Minengesellschaft die Lizenz für das Camp bekommen und will dort die Arbeiter unterbringen. Da es aber Widerstand gegen die Vergabe gibt, passiert im Moment wenig. Tim und ich machen einen Erkundungsgang, früher muß es ein Traum gewesen sein.

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Am Nachmittag machen wir einen sehr schönen 3 stündigen Game Drive durch die tolle Landschaft, aber wir sehen kaum wild und die Elefanten sind sehr scheu. Sobald sie das Auto bemerken, flüchten sie in heller Aufregung.

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Am Abend kommt noch ein weiterer Hillux, drei Parteien aus drei Nationen ( Polen, Deutschland, Italien ) genießen den Sonnenuntergang von der Hangkante. Die Duschen sind in Ordnung und erst spät streunen Hyänen durch das Camp.
In der Nacht sieht man das Licht Mine am Horizont.

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Themenstarter252 Beiträge · seit 200830. Sept. 2018 ·
4.9. Am frühen Morgen hören wir wieder einen Löwen, finden ihn aber auf dem Weg zu Robins Camp nicht. Am Mandavu Dam frühstücken wir

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und gondeln Richtung Robins. Einen kleinen Abstecher machen wir noch nach Maduma, da uns ein Guide sagt, es gäbe dort Wildhunde. Leider nicht, aber das wäre eine gute Wahl zum Übernachten. Bei Deteema wird ein Tended Camp gebaut und gegen Mittag sind wir in Robins. Auch hier ist die Lizenz neu vergeben worden und das Camp ist komplett renoviert.

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Es werden noch auf der Campsite neue Duschen gebaut, aber die Hütten und das Restaurant sind fertig und sehr nett gemacht. Camper finden sich allerdings eingezäunt hinter den Häusern und noch einmal mit einem Zaun von den Häusern getrennt wieder.

Insgesamt erinnert es etwas an Camps im Krüger Pakr. Sicher für eine breitere zahlungsbereite und nicht so campinglustige Zielgruppe gut gemacht, für uns aber etwas zu optimiert. Auch die Polen von gestern kommen wieder hierher. Sie haben weder auf der Fahrt vom Main Camp nach Sinematella gestern noch auf der Fahrt heute nennenswertes Sichtungsglück und sind einigermaßen enttäuscht. Da aber auch alle Operator Fahrzeuge, mit denen wir uns unterwegs ausgetauscht haben, ebenso wenig Glück hatten, lag es wohl eher an der generellen Scheuheit der Tiere.
Auch auf dem Gamedrive zu den Wasserlöchern sehen wir zwar immer wieder Wild, aber es ist nicht mit den Parks in Botswana ec zu vergleichen.
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Gast30. Sept. 2018 ·
3.9. Der Besitzer ist wie viele andere Einheimische total desillusioniert. Sie haben sich viel vom Sturz Mugabes und der Wahl versprochen und sehen jetzt keine Veränderung und keine Perspektive. Nur für uns ist es besser, da es keine Roadblocks und Gängeleien der Polizei mehr gibt. Aber dass scheinbar nur noch der abgehobene Luxustourismus funktioniert und die schöne Infrastruktur für den Brot- und Butter-Touristen leersteht oder verfällt ist sehr schade.
Entlang der Strasse sind verschiedene Holzschnitzereien ausgestellt. Scheinbar hat jedes Dorf seine Spezialität, die einen Trommel, die anderen Hocker, die nächsten Beile und Hacken und dann Stühle.
An den ersten Ständen kommen wir ja noch vorbei, aber dann müssen wir doch halten. Vor einem Berg von Sägespänen stehen 4 große Steckstühle, zwei hell, zwei dunkel. Ich frage nach dem Preis für die dunklen, super gearbeitet, schwer, bequem. Preis: 20 $ ! Die daneben, hell, schöner: 25$! Ok, wir nehmen zwei. Sandras Einwand, dass wir ja noch nach Hause fliegen müssen, wird vertagt. Die Dinger wiegen knapp 30 kg das Stück. Wir packen sie in unsere Handtücher und weiter geht’s.

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Na ja, nicht lange. Dann müssen wir einen Mann mit seinen vier kleinen niedlichen Kindern mitnehmen. Sie wollen in die Kirche und hätten dafür noch locker fünf Kilometer laufen müssen. Die Kleinen sind 3-6 Jahre alt und sitzen total andächtig im Auto. Nur die größte traut sich, uns zu begrüßen und zu verabschieden. Beim nächsten Anhalter müssen wir passen, falsche Richtung.
Wir beschließen das Main Camp auszulassen und über die Stadt Hwange nach Sinematella zu fahren. In Hwange tanken wir und kaufen im gut sortierten Supermarkt ein. Die Zufahrt in den Park ist gut beschildert führt allerdings durch eine riesige Miene. Eine Mondlandschaft mit riesigen Trucks, Staub und Sicherheitskontrollen.

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Kurz danach ist die Welt aber wieder in Ordnung

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und kurz vor Mittag erreichen wir das traumhaft gelegene Camp

Die Private Campsites sind alle vergeben, aber hier ist es leer. Wir haben wieder freie Platzwahl, außer uns ist noch ein anderer Camper hier. Die Hütten und das Restaurant sind geschlossen. Wie wir später erfahren, hat die Minengesellschaft die Lizenz für das Camp bekommen und will dort die Arbeiter unterbringen. Da es aber Widerstand gegen die Vergabe gibt, passiert im Moment wenig. Tim und ich machen einen Erkundungsgang, früher muß es ein Traum gewesen sein.

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Am Nachmittag machen wir einen sehr schönen 3 stündigen Game Drive durch die tolle Landschaft, aber wir sehen kaum wild und die Elefanten sind sehr scheu. Sobald sie das Auto bemerken, flüchten sie in heller Aufregung.

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Am Abend kommt noch ein weiterer Hillux, drei Parteien aus drei Nationen ( Polen, Deutschland, Italien ) genießen den Sonnenuntergang von der Hangkante. Die Duschen sind in Ordnung und erst spät streunen Hyänen durch das Camp.
Nachts sieht man in der Ferne das Licht der Mine am Horizont.
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Themenstarter252 Beiträge · seit 200801. Okt. 2018 ·
Sorry für den Doppelpost, das System hat mich gestern 2x rausgeworfen
5.9. Nach der bisher kältesten Nacht bei 6° fahren wir Richtung Pandamatenga und machen am Gate mit den Rangern Frühstück.
Dann geht es durch sehr schöne Landschaften zur Grenze, die wir in 15 Minuten hinter uns haben.

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Auch die Desease Controll Points in Botswana sind kein Problem und kurz nach Mittag sind wir in Elefant Sands.
Wie beim letzten Mal steht kurz vorher ein fünfbeiniger Elefant an der Strasse

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Der Pool wurde sehnsüchtig erwartet

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Um es kurz zu machen: die Berichte über Rummel, Trubel, unverständige Overlander und die verlorene Magie dieses Ortes haben wir genau so erlebt und für uns ist es keine Option mehr. Es waren mehr Overlanderbusse als Elefanten da und jede hummeldumme Reisegruppe wird dort angekarrt.
2 Wochen Camping für Senioren - https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303750-2-wochen-camping-fuer-senioren.html KT 2022 Einsamn und wild-arm - https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/302545-ktp-dezember-2022-einsam-und-wild-arm.html Botswana für Kurzentschlossene - https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/301176-botswana-fuer-kurzentschlossene-januar-2022.html Enjoy Zimbabwe - Die Sternenhimmeltour https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296171-enjoy-zimbabwe-die-sternenhimmeltour.html?rb=1&template=simple Lion in the camp - https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/298271-lion-in-the-camp-ohne-vorbuchung-um-das-ckgr.html Khutse und CKGR https://namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/293527-how-far-is-khutse.html Nam Bots mit Kindern https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287307-nam-bot-mit-kindern.html Kinder, Katzen, Krüger Park, die erste https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/156447-kinder-krueger-wohnmobil-august-2010.html
Themenstarter252 Beiträge · seit 200803. Okt. 2018 ·
5.9. Nach der bisher kältesten Nacht bei 6° fahren wir Richtung Pandamatenga und machen dort mit den Rangern Frühstück.

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Dann geht es durch sehr schöne Landschaften zur Grenze, die wir in 15 Minuten hinter uns haben. Auch die Desease Controll Points in Botswana sind kein Problem und kurz nach Mittag sind wir in Elefant Sands.

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Um es kurz zu machen: die Berichte über Rummel, Trubel, unverständige Overlander und die verlorene Magie dieses Ortes haben wir genau so erlebt und für uns ist es keine Option mehr. Es waren mehr Overlanderbusse als Elefanten da und jede hummeldumme Reisegruppe wird dort angekarrt.
2 Wochen Camping für Senioren - https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303750-2-wochen-camping-fuer-senioren.html KT 2022 Einsamn und wild-arm - https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/302545-ktp-dezember-2022-einsam-und-wild-arm.html Botswana für Kurzentschlossene - https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/301176-botswana-fuer-kurzentschlossene-januar-2022.html Enjoy Zimbabwe - Die Sternenhimmeltour https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296171-enjoy-zimbabwe-die-sternenhimmeltour.html?rb=1&template=simple Lion in the camp - https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/298271-lion-in-the-camp-ohne-vorbuchung-um-das-ckgr.html Khutse und CKGR https://namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/293527-how-far-is-khutse.html Nam Bots mit Kindern https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287307-nam-bot-mit-kindern.html Kinder, Katzen, Krüger Park, die erste https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/156447-kinder-krueger-wohnmobil-august-2010.html
Themenstarter252 Beiträge · seit 200803. Okt. 2018 ·
6.9. Der Abschied fällt uns dieses Mal nicht schwer und wir fahren über Francistown Richtung Grenze nach SA. Leider haben wir nicht mehr genug Zeit für einen Abstecher nach Tuli. Die Fahrt geht auf zwar guten Strassen gut voran,

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Fahrschulplatz
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aber die ständigen Geschwindigkeitsreduzierungen wegen nichts nerven und rechts und links dominiert endloses Buschland.
Zur Abwechslung mal wieder ein Feuer. Ca 50 entfernt aber brutal heiß, selbst bei geschlossenen Fenster. Feuer bekommt auf meiner Liste den gleichen Stellenwert wie dichter Mopane Bush...

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Zum Übernachten peilen wir das Stevensford Game Reserve an, da es als eines der wenigen Camping anbietet.
Das erreichen wir ziemlich gerädert nach 4 Kontrollstellen um 15.00 Uhr

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Dort gibt es zwei Plätze am Fluß, sehr liebevoll gestaltet und inmitten des privaten Game Reserve gelegen. Wir sind allein, dürften uns frei bewegen und genießen den letzten entspannten Abend im Busch.


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7.9. Es sind ein paar Kilometer zur Grenze, diese überqueren wir um 9.00 Uhr problemlos innerhalb 30 Minuten und tanken noch mal 40l nach. Dann geht es Richtung Süden mit Zwischenstop beim Spar in Vaalwater nach Klein Kariba. In der dortigen Kunstwelt aus Afrikaans und heißen Pools haben wir schon im letzten Jahr den Staub von den Füßen gewaschen.

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Es hat sich nicht viel geändert, die dort campenden Weißen machen den Eindruck, dass sie den „alten guten Zeiten“ hinterhertrauern. Und die Schulklassen verhalten sich so wie Schulklassen bei uns. Mit dem Unterschied, dass die wenigen rein schwarzen Klassen darauf bedacht sind, den weißen beim Baden nicht in die Quere zu kommen.

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Das ist natürlich eine Herausforderung und die Kids erhalten von uns erst mal eine Unterweisung in Arschbomben, verschiedenen Saltis von unseren Schultern und einem Synchronsprung aller Kinder, die schwimmen können. Ein großer Spaß und weil der blöde weiße Ausländer mit seinen Kindern immer dabei ist, können sich die im Wasser treibenden Buren auch nicht so richtig beschweren.

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Auf dem Weg zur Rutsche überholt uns ein Fahrzeug mit einem „Snake & Reptile Removal“ Aufkleber, dem wir natürlich folgen. Die Gärtner haben in einer Steingruppe eine Schlange umstellt und der Crocodile Dundee fängt eine Mosambique Spitting Cobra, die ihn erst mal komplett mit Gift duscht. Aber er ist ganz entspannt und zeigt uns noch einmal seinen Fang.
Das Essen ist ganz in Ordnung, wir organisieren uns schon mal gepäckmäßig, verschenken die letzten Vorräte und nehmen langsam Abschied vom Urlaub.

Letzte Etappe und Fazit
Zur Bushlore Station sind es nur 1,5 h, also kosten wir die Pools bis 15.00 aus. Nachdem das Auto dieses Mal unbeschädigt ist, geht die Übergabe schnell, auch, weil alle um 17.00 Uhr ins Wochenende wollen.
Alles in allem war es wieder gut, einzig das das e-toll System wieder nicht funktioniert und wir in SA Maut bezahlen mußten, hat genervt.
Wir werde zum Flughafen gebracht und stehen vor der Frage, wie wir unsere Stühle verpacken. Da wir nur drei Taschen haben, können wir einen Teil der Stühle aus 4tes Gepäckstück aufgeben und nach ein bisschen schäkern am Counter gehen die 15 kg schweren Lehnen als Cabin Luggage durch. Es wäre uns zwar auch die 850,00 R Zuschlag wert gewesen, aber so macht es mehr Spaß. Der Rückflug verläuft problemlos und auch die Bundespolizei hat genug Schalter für die Menge der Reisenden auf.
Zum Frühstück sitzen wir schon wieder am heimischen Tisch.
Zimbabwe war super: so viele freundliche Menschen trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, tolle Landschaften, die Parks, die trotz der wenigen Touristen am Laufen gehalten werden und noch so viel mehr zu sehen. Wir fahren sicher wieder hin.
Auch weil die Kinder schon größer geworden sind, haben wir noch nie so oft und so lange am Feuer gesessen und Stern-TV geschaut. Daher der Titel. Außerdem hat auch in den Parks die Atmosphäre einfach dazu eingeladen. Leider haben wir zwar sehr häufig Löwen gehört aber zum ersten Mal auf einer Reise keine Großkatzen gesehen. Aber das hatten wir ja auch schon anders, daher bauen wir auf das nächste Mal.
In SA haben wir uns durchweg unwohl gefühlt. Sowohl in der ersten Nacht als auch auf der Rückfahrt durch die Gebieten, in denen viele Farmen zum Verkauf stehen und die Weißen bewaffnet im Spar Markt einkaufen.
Trotzdem, nach der Reise ist vor der Reise....

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2 Wochen Camping für Senioren - https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303750-2-wochen-camping-fuer-senioren.html KT 2022 Einsamn und wild-arm - https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/302545-ktp-dezember-2022-einsam-und-wild-arm.html Botswana für Kurzentschlossene - https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/301176-botswana-fuer-kurzentschlossene-januar-2022.html Enjoy Zimbabwe - Die Sternenhimmeltour https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296171-enjoy-zimbabwe-die-sternenhimmeltour.html?rb=1&template=simple Lion in the camp - https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/298271-lion-in-the-camp-ohne-vorbuchung-um-das-ckgr.html Khutse und CKGR https://namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/293527-how-far-is-khutse.html Nam Bots mit Kindern https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287307-nam-bot-mit-kindern.html Kinder, Katzen, Krüger Park, die erste https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/156447-kinder-krueger-wohnmobil-august-2010.html
120 Beiträge · seit 200603. Okt. 2018 ·
Herzlichen Dank für den wunderschönen, eindrücklichen Reisebericht! Nachdem ich letztes Jahr ein paar Tage in Zimbabwe verbringen durfte, lässt mich dieses einzigartige Land nicht mehr los.
Schöne Grüsse - Magdalena