DAdani2310Themenstarter2 Beiträge · seit 201722. Nov. 2017 · #1Hallo ihr lieben,
ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Dani ich bin 32 Jahre und mein Zukünftiger und ich haben vor nächstes Jahr im Juni unsere Hochzeitsreise in Namibia und Botswana zu verbringen. Wir sind sehr gerne mit dem Rucksack unterwegs und bereisen die Welt auf eigene Faust. Bisher waren es aber Länder wie Thailand, Vietnam, Malaysia, Laos, Kambodscha, Kuba und einiges Europäisches, heißt Namibia ist für uns völlig neu.
Wir haben bereits ein 4x4 Toyota mit Zeltdach. Heißt die meiste Zeit möchten wir auch gerne zelten und uns vielleicht ab und an mal eine "bezahlbare" Lodge gönnen. Ich habe mit Reiseführern, Internet und natürlich auch diesem Forum eine Route zusammen gestellt. Jetzt würde ich Euch bitten als Namibia Profis da mal drüber zu schauen ob das auch so machbar ist. Bin etwas unsicher da für mich noch alles gleich klingt und wir normalerweise zwar einen groben Reiseplan haben aber immer flexibel buchen so dass wir die Anzahl der Nächte in einem Ort spontan verlängern oder verkürzen können - und genau das ist der Punkt wo ich am meisten unsicher bin.
Wir sind genau 23 Nächte da, das wäre nun meine geplante Route:
1-2. Tag: Windhoek Ankunft 10:00 - Übernachtung - dort holen wir gleich das Auto am Flughafen ab damit wir am nächsten Tag starten können. Unterkunft würde ich mir entsprechend suchen.
2-4. Tag: Auf nach Sesriem Campsite - 2 Nächte: Soussusvlei, Sonnenaufgang Düne45, Deadvlei - ist Reserviert
4.-5. Tag: Walvis Bay - 1 Nacht - wahrscheinlich ein Gästehaus, glaube gibt nicht wirklich gut gelegene Camps
5.-6. Tag: Swakopgmund - 1 Nacht
6.-8. Tag: Spitzkoppe Camp - 2 Nächte: Wanderung am reisefreien Tag - Reserviert
8.-10. Tag: Etosha Okaukuejo - 2 Nächte
10.-11. Tag: Halali - 1 Nacht
11.-12. Tag: Namutoni - 1 Nacht: Im Etosha habe ich bereits die Camps angefragt, hoffe sie sind frei)
12.-13. Tag: Auf nach Shamvura Camp - 1 Nacht (hoffe es passt wg. Strecke, soll aber über Rundu sehr gut gehen und andere haben scheinbar schon weitere gemacht- wie hier thematisiert) - ist die 1 Nacht zu wenig? Haben ja auch viel Fahrzeit
13.-15. Tag: Nambwa Campsite - 2 Nächte: Oder reicht doch eine Nacht? Kurze Fahrzeit...
15.-17. Tag: Ngoma Safari Lodge - 2 Nächte: angefragt, scheint aber ausgebucht zu sein, da wollten wir mal eine Lodge haben, habt ihr schöne und bezahlbare alternativen?
17.-18. Tag Savute ...?? Scheint schwer zum anfahren zu sein, werden wir aber brauchen weil ich vermute das es nach Khwai zu weit wird oder sogar Xakanaxa? Da habe ich noch nicht viel raus gesucht, weil ich mir mit der Route gar nicht sicher bin und erst mal sehen wollte ob wir alles so bekommen...
18.-19. Tag: Maun
19.-20. Tag: Erster Stopp um zurück nach Windhoek zu kommen. - Keine Ahnung welcher Ort, welche Übernachtung... ob's überhaupt was zu sehen gibt oder ob es nur stupides fahren wird um nach Windhoek zu kommen? Braucht man 2 Tage? Sonst gewinnen wir ja wieder einen für mehr iwo anders...
20.-21. Tag: Zweiter Stopp um zurück nach Windhoek zu kommen. - Gleich wie Vortag.
21.-22. Tag: Windhoek, Auto zurück geben
23. Tag: Heimreise 🙁
Also ich würde mich freuen über Anregungen, Tipps, Ideen etc...
By the way... wir würden wahnsinnig gerne eine Drohne mit nehmen, die einem folgen kann. Wir wissen es ist nicht überall erlaubt und man braucht eine generelle Genehmigung, aber hat irgendjemand zufällig Erfahrungen? Aber bestimmt falsches Thema... aber vielleicht ist es ja gut für den Gesamteindruck 😉. Ein Satelliten Telefon nehmen wir aber auch mit.
Vielen lieben Dank schon mal
Dani
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201622. Nov. 2017 · #2Zur Tour kann ich nichts beitragen, aber die Drohne kannst Du zumindest in Namibia vergessen. In Nationalparks ist es grundsätzlich verboten, ohne wenn und aber. Im Etosha wird am Gate häufig gefragt, ob eine Drohne an Bord ist und gelegentlich wird verlangt, daß sie abgegeben oder wenigstens verblombt wird. In allen anderen Gegenden ohne spezielles Flugverbot mußt Du vorab ein Formular ausfüllen und jeden einzelnen Flug genehmigen lassen. Das Thema Drohnen war erst kürzlich Thema mit genauer Anleitung, was und wie man den Genehmigungsprozeß durchläuft.
Yanjep
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200722. Nov. 2017 · #3yanjep schrieb:aber die Drohne kannst Du zumindest in Namibia vergessen.
Warum?
Es gab doch - wie du richtig geschrieben hast - vor kurzem eine genaue Anleitung, wie das auszusehen hat.
Wie Rocket Sience schaut mir das jetzt nicht aus und dann kann man eigentlich überall dort, wo man angegeben hat fliegen zu wollen, das auch tun. Ja, Nationalparks nicht. Aber Namibia besteht ja nicht nur aus Nationalparks.
lg
Wolfgang
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201622. Nov. 2017 · #4Hast Du mal versucht, Dich durch den Anmelde- und Genehmigungsprozess zu fummeln? Mit GPS-Daten und Kartendetails, wo genau geflogen werden soll und so weiter. Ich habe erst gedacht, das Formular sei dafür gedacht, einen Flugplan für ein Privatflugzeug einzureichen. Aber es ist tatsächlich für eine Drohne. Gute Nacht Marie, ich täte mir das nicht antun wollen, aber grundsätzlich möglich ist es natürlich schon. Am Etosha Gate muß man halt hoffen, daß keiner über die Drohne stolpert (wir wurden gefragt, aber wir haben unsere in der Unterkunft außerhalb gelassen) bzw. sie nicht auffällt (unsere Klappdrohne wäre nicht aufgefallen, eine Phantom oder so wohl schon). An den Koffer würde ich eine Öse oder eine andere Möglichkeit zum Verblomben anbringen)
Yanjep
Logi16,9k Beiträge · seit 201222. Nov. 2017 · #5Hallo Dani,
Euer Plan sieht doch gar nicht so schlecht aus! Man sieht, dass Ihr Euch im Vorfeld schon einmal richtig gut eingelesen habt. Der Einfachheit halber schreibe ich meine Anmerkungen in Deinen Text, soweit ich etwas dazu beitragen kann.dani2310 schrieb:Wir sind genau 23 Nächte da, das wäre nun meine geplante Route:
1-2. Tag: Windhoek Ankunft 10:00 - Übernachtung - dort holen wir gleich das Auto am Flughafen ab damit wir am nächsten Tag starten können. Unterkunft würde ich mir entsprechend suchen.
Wollt Ihr eine Ferienwohnung, damit Ihr Euer Gefährt in Ruhe einräumen könnt? Eventuell auch schon ein paar Lebensmittel vorkühlen usw?
2-4. Tag: Auf nach Sesriem Campsite - 2 Nächte: Soussusvlei, Sonnenaufgang Düne45, Deadvlei - ist Reserviert
sehr gut
4.-5. Tag: Walvis Bay - 1 Nacht - wahrscheinlich ein Gästehaus, glaube gibt nicht wirklich gut gelegene Camps
5.-6. Tag: Swakopgmund - 1 Nacht
Aufgrund der Witterungsverhältnisse im afrikanischen Winter würde ich hier auf jeden Fall zu einer festen Unterkunft raten. Die beiden Tage würde ich zusammen fassen, da es nur 30 Kilometer dazwischen sind. Tipp gut ausgestattete Ferienwohnung: https://www.booking.com/hotel/na/chala-kigi.de.html
6.-8. Tag: Spitzkoppe Camp - 2 Nächte: Wanderung am reisefreien Tag - Reserviert
1 Nacht würde auch reichen - aber okay.
8.-10. Tag: Etosha Okaukuejo - 2 Nächte
gut!
10.-11. Tag: Halali - 1 Nacht
gut!
11.-12. Tag: Namutoni - 1 Nacht: Im Etosha habe ich bereits die Camps angefragt, hoffe sie sind frei)
gut!
12.-13. Tag: Auf nach Shamvura Camp - 1 Nacht (hoffe es passt wg. Strecke, soll aber über Rundu sehr gut gehen und andere haben scheinbar schon weitere gemacht- wie hier thematisiert) - ist die 1 Nacht zu wenig? Haben ja auch viel Fahrzeit
Das wäre mir für diese Reisezeit zu weit. Ihr müsst bedenken, die Tage sind sehr kurz. Besser wäre hier Hakusembe, näher bei Rundu - denn Ihr müsst ja zwischendurch auch einkaufen und die Vorräte auffüllen. https://store.gondwana-collection.com/accommodation/hakusembe-campsite
13.-15. Tag: Nambwa Campsite - 2 Nächte: Oder reicht doch eine Nacht? Kurze Fahrzeit...
unbedingt 2 Nächte, sonst habt Ihr nichts davon!
15.-17. Tag: Ngoma Safari Lodge - 2 Nächte: angefragt, scheint aber ausgebucht zu sein, da wollten wir mal eine Lodge haben, habt ihr schöne und bezahlbare alternativen?
geht doch in das Chobe River Camp und macht den Grenzwechsel erst ganz entspannt am nächsten Tag: https://www.booking.com/hotel/na/camp-chobe-chobe.de.html?aid=311092;label=camp-chobe-chobe-8nVtLZ5Jpmh%2ANIF4mPKy5wS203202420449%3Apl%3Ata%3Ap1%3Ap2%3Aac%3Aap1t1%3Aneg%3Afi%3Atikwd-321820833734%3Alp9043959%3Ali%3Adec%3Adm;sid=d43a9174242676318e1f81f017341be7;dest_id=-2584232;dest_type=city;dist=0;hapos=1;hpos=1;room1=A%2CA;sb_price_type=total;srepoch=1511366972;srfid=f6fe68452438d2de6e9928a04d156531761a524cX1;srpvid=4914719d0b8b003b;type=total;ucfs=1&#hotelTmpl
LG
Logi
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201122. Nov. 2017 · #6Hallo,
zum Thema Drohnen kann - und möchte - ich nichts beitragen. 😗
Zur Tour: Walvisbay würde ich streichen und 2 Nächte Swakopmund nehmen (Eigentlich würde ich sogar 3 Nächte S. empfehlen.)
Grund: S. finde ich schöner, und wenn Ihr eine Bootstour machen wollt, könnt Ihr das von S. aus - Ihr werdet vom Veranstalter abgeholt. In S. würde ich auch unbedingt eine Tour in die Wüste mitmachen: Little 5 Tour. Es gibt da mittlerweile mehrere Veranstalter (Chris, Tommy u.a.), die wohl alle empfehlenswert sind. Wenn Ihr nur 2 Nächte in S. seid, müsstet Ihr nach der Tour sofort aufbrechen zur Spitzkoppe. Wäre mir zu viel Stress.
In S. (und auch in W., falls Ihr dabei bleibt) solltet Ihr aber unbedingt eine feste Unterkunft nehmen. Ihr fahrt ja im Winter, und besonders an der Küste ist es nachts dann sehr frisch!
LG aus dem sonnigen und heißen Puerto de la Cruz,
Karsten
DAdani2310Themenstarter2 Beiträge · seit 201723. Nov. 2017 · #7Guten morgen,
wow, vielen lieben Dank für die tollen Antworten. So schnell hätte ich nicht mit hilfreichen Tipps gerechnet.
Logi, vielen Dank, Du hast mir einige Fragezeichen genommen.
1. Windhoek: Ja wir wollen eine Ferienwohnung oder Hotel, eigentlich egal. Hauptsachen einen Parkplatz zum einräumen. Hast Du einen Tipp?
2. Swakopgmund und Walvis Bay: Super, ich hatte eh schon überlegt ob man das gut zusammenfassen kann. Vielen Dank auch Karsten, das mit dem Winter und dem festen Dach über dem Kopf klingt logisch 🙂 . Danke für die Empfehlung Logi.
Vielen Dank auch für die Anregungen zur Drohne... da kümmert sich Gott sei Dank mein Freund drum (der mitliest).
Vielleicht hat jemand noch ein paar Tipps bezüglich der letzten Tage (Auszug)
"17.-18. Tag Savute ...?? Scheint schwer zum anfahren zu sein, werden wir aber brauchen weil ich vermute das es nach Khwai zu weit wird oder sogar Xakanaxa? Da habe ich noch nicht viel raus gesucht, weil ich mir mit der Route gar nicht sicher bin und erst mal sehen wollte ob wir alles so bekommen...
18.-19. Tag: Maun
19.-20. Tag: Erster Stopp um zurück nach Windhoek zu kommen. - Keine Ahnung welcher Ort, welche Übernachtung... ob's überhaupt was zu sehen gibt oder ob es nur stupides fahren wird um nach Windhoek zu kommen? Braucht man 2 Tage? Sonst gewinnen wir ja wieder einen für mehr iwo anders...
20.-21. Tag: Zweiter Stopp um zurück nach Windhoek zu kommen. - Gleich wie Vortag.
21.-22. Tag: Windhoek, Auto zurück geben
23. Tag: Heimreise "
Vielen lieben Dank
Dani
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201623. Nov. 2017 · #8Guten Morgen Dani,
Chobe River Camp > Savuti > Khwai > Maun
Savuti sollte zu dieser Jahreszeit problemlos anzufahren sein.
Zu Maun: entweder vor Maun das neue Crocodile Safari Camp, od in Maun: Island Safari Lodge, od Maun Rest Camp
Gruß Gina
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200823. Nov. 2017 · #9Hallo, Dani 2310,
in Windhoek könntest du auch ganz einfach ins Urban Camp, die nette Atmosphäre könnte dir als Reisender mit Backpackererfahrung gefallen. Gutes Essen. 🙂
Da kann man auch gut räumen.
In Walvisbay gibt es eine Campsite, am Ende des Ortes, recht nahe dem Meer. Auch wenn es ummauert ist, nicht nachlässig sein und Sachen rumliegen lassen oder das Auto auflassen, wenn ihr duschen geht... 😎
Man kann dort auf dem Gelände auch'ne "Hütte" mieten, praktisch, quadratisch, brauchbar, aber nicht hübsch.
Direkt an der Bucht liegen außerdem die sehr hübschen Flamingo Cottages, falls ihr eine hübsche feste Unterkunft wollt.
siehe hier:
https://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/179804-unterkunft-walvis-bay.html#179878oder auch unter "Walvisbay boomt" (unten in meiner Signatur)
Gruß lilytrotter
Zu Maun fällt mir grad ein, dass man auch gut beim Sedia Hotel campen kann.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Elde269 Beiträge · seit 201623. Nov. 2017 · #10Hallo Dani2310,
als Zwischenstopp zwischen Maun und Windhuk kann ich dir Edo´s Camp empfehlen. Das liegt in der Nähe von Ghanzi. Wir waren 2011 dort und haben uns sehr wohl gefühlt. Wir waren die einzigen Gäste, mehr wie 8 können es auch nicht werden, und hatten ein vorzügliches Dinner mit dem Gastgeber. Sämtliche Getränke sind ebenfalls inkludiert. Er sagte uns das er einfach für die ganze Abrechnerei keine Lust hat. Wir waren auch nur eine Nacht dort und haben daher keine Aktivität gebucht. Damals war ein Gamedrive ohnehin im Preis enthalten. Den haben wir aber nicht gemacht. Es war viel einfacher auf der Terrasse vor seinem Zelt zu sitzen und die Tiere am Wasserloch zu beobachten. Es wurde reichlich von Nashörnern besucht da diese auch angefüttert werden. Hier der Link zu Edo´s Camp:
https://botswana.eu/Nationalparks-in-Botswana/Kalahari-Game-Reserve/Edos-Camp/Die Fahrstrecke von dort nach Windhuk, besonders bis zum Flughafen ist locker zu schaffen da reine Teerpad. Der Grenzübertritt verlief bei uns problemlos.
viel Spaß beim weiter planen
Lothar
Alle Reiseberichte auf meiner Homepage:
https://fldegen.jimdo.com/
Sasa2'391 Beiträge · seit 201623. Nov. 2017 · #11Hallo,
ich weiß dass hier immer wieder von den one-night-stopps abgeraten wird, aber ich finde das nicht immer problematisch. Als Camper müßt ihr sowieso einpacken, deshlabt würde ich auch eine Nacht Spitzkoppe machen und den Tag entweder noch im Damaraland oder sogar im Caprivi nutzen.
Wir haben dieses Jahr auch nur in Swakop gewohnt und sind dann nach Walvis Bay zur Bootstour gefahren. Letztes Jahr haben wir eine Nacht auch in Walvis Bay (Protea Hotel, eher Geschäfdreisende, große und vor allem heizbareZimmer, bewachter abgeschlossener Parkplatz, mitten in der City, gutes Frühstück -> sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis) verbracht. Das war spannend. Ist eben einen Hafenstadt mit Industriehafen und nicht wie Swakop ein Seebad. Ich fand den Kontrast sehr interessant und kann deshalb dazu raten. Dazu kommt das abentliche Flamingoflugschauspiel über der Bucht.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html