Hallo zusammen, vielen Dank für diese sehr interessante Diskussion. Schön, wenn solche Informationen hier im Forum bekannt gegeben werden und noch schöner, wenn das ohne persönliche Angriffe oder Zynismus geschieht. Danke an alle Beteiligten. Viele Grüße aus dem Aachener Klinikum Sandra
Hier gab es auf den letzten Seiten Informationen zum Streit über die Eigentümerschaft des MGRs, Community Trusts, Vergabe von Tourismus Konzessionen etc. Seit der große Khama Geschichte ist, hat die Abrechnung mit seiner Ära begonnen und zunächst kriegt der kleine Khama sein Fett weg. "Minister Khama mauled at Maun kgotla" "Gov’t to review ‘Land Bank’, consider Batawana land claims?" By Boniface Keakabetse http://www.ngamitimes.com/index.html Wenn jemand das auch später noch interessieren könnte, empfehle ich den Text zu archivieren, denn die Ngami Times hat kein funktionierendes Archiv mehr…..zumindest habe ich noch keines gefunden. Eine weitere Front köchelt über eine geschobene Konzession für eine Joubert-Lodge, die jetzt wohl auch nicht mehr unterdrückt werden kann. Werner
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200601. Aug. 2019 ·
Hi zusammen,
wie schon in den vergangenen Jahr hier eine kleine Übersicht der Preisanpassungen (=Erhöhungen) für 2019/20. Ich habe wieder die gleichen Unterkünfte zu jwls. gleichen Konditionen (also Saison, Essenangebot etc) genommen. Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.
wie schon in den vergangenen Jahr hier eine kleine Übersicht der Preisanpassungen (=Erhöhungen) für 2019/20. Ich habe wieder die gleichen Unterkünfte zu jwls. gleichen Konditionen (also Saison, Essenangebot etc) genommen. Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.
Danke! Diese Übersicht kommt mir sehr gelegen, da ich so einen ersten groben Überblick über die Unterkünfte in der jeweiligen Region habe und auch das Preisgefüge erkennen kann.
Westfjord schrieb:Danke! Diese Übersicht kommt mir sehr gelegen, da ich so einen ersten groben Überblick über die Unterkünfte in der jeweiligen Region habe und auch das Preisgefüge erkennen kann.
Wenn es darum geht, dann dürften diese beiden Links Dir ebenfalls weiter helfen:
Hallo Christian Danke für die Auflistung.. aber das ist ja bald schon ein Wahnsinn, was das mittlerweile kostet und man fragt sich, ob der Tourismus dadurch nicht eher abnimmt..
Wir werden wohl nach 2025 wieder Namibia bereisen wollen, aber das muss man sich bei den Preisen langsam echt arg überlegen...hm... Malawi, Kenya, Zimbabwe und das sicherlich teure Tansania stehen auch als Alternative zur Diskussion. Mal schauen. LG Silke
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200620. Okt. 2022 ·
Danke für die Auflistung.. aber das ist ja bald schon ein Wahnsinn, was das mittlerweile kostet und man fragt sich, ob der Tourismus dadurch nicht eher abnimmt..
Das wäre wieder eine Grundsatzdiskussion 😉 Was ist "besser"? Mehr Touristen die jeweils weniger zahlen (Beispiel: Mallorca) oder weniger Touristen die jeweils mehr zahlen (Beispiel: Botswana). Für die Natur sicherlich Letzteres, für den Reisenden insgesamt (die ja nicht alle den dicken Geldbeute haben) Ersteres...
Viele Grüße Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Superfanti schrieb:Hallo Christian Danke für die Auflistung.. aber das ist ja bald schon ein Wahnsinn, was das mittlerweile kostet und man fragt sich, ob der Tourismus dadurch nicht eher abnimmt..
2020 gab es im Durchschnitt eine 10%ige Erhoehung zum Vorjahr (bzw waren das die Preise die man 2019 fuer 2020 geplant hatte). Da habe ich niemanden jammern sehen. Jetzt haben wir eine durchschnittlich 15%ige Preisanpassung ueber 3 (drei!) Jahre. Vielleicht habe ich eine Rechenschwaeche (das schliesse ich nicht aus), aber einen wahnsinnigen Preisanstieg sehe ich da nicht. Zudem gibt es ja sogar Unterkuenfte, die weit darunter bleiben oder sogar weniger verlangen als vorher. Was sehr wohl in Deutschland eine Rolle spielen wird in Bezug auf den Geldbeutel sind die massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten. Da wird Namibia bei vielen selbst dann als Ziel wegfallen wenn die Preise gleich blieben 🙁
TAtacitus1’142 Beiträge · seit 202220. Okt. 2022 ·
So marktwirtschaftliche Überlegungen und Diskussionen über „Klasse vs. Masse“ passen in „normale“ Zeiten (wobei der Vergleich mit Mallorca im Kontext schon weit her geholt ist). Jetzt werden die Karten gerade neu gemischt. Dieses business as usual wird es mE nicht (zumindest lange nicht) mehr geben. Der Kuchen im Afrikatourismus wird kleiner werden und nicht immer weiter wachsen, wie von manchen erhofft. Derzeit und in absehbarer Zeit kommen stark gestiegene und weiter steigende Kosten, hohe Inflation in allen Lebensbereichen und rapide schwindende Kaufkraft (und PS: disponierbares Geld) zusammen. Die schuldenbasierte Stützung des Konsums/der Konsumenten kann nur kurz dauern. Das wird sich auswirken, auch wenn das Reiseverhalten der hier Tonangebenden das (noch) nicht erkennen lässt. Die schweigende Mehrheit wird ihre Prioritäten überdenken (müssen).
STsteinbeisser577 Beiträge · seit 200620. Okt. 2022 ·
Ich bin da nicht ganz so sicher hinsichtlich eines Rückganges oder gar Einbruchs. Ohne jetzt ZDF präsentieren zu können denke ich (alle Überlegungen ohne Coronadelle): 1. Spanier, Franzosen, Italiener haben in den letzten Jahren im Realeinkommen ganz gut aufgeholt (D ist ja seit den Schröderschen "Reformen" fast schon Billiglohnland")un dgeben ihr Geld vermehrt im Auslandsurlaub aus, auch und gerade in Afrika 2. Die Jüngeren frönen heutzutage nicht nur dem "Vanlive", sondern gehen offenbar deutlich häufiger auf Fernreise. Und das sind dank überbordender TV-Vermarktung (kein Tag ohne Safarisendung, Neubauer in Afrika, Doku-Soaps über Volonteers usw. - Schade, "Härte 10" wird nie wiederholt 😵 ) nicht nur Bali, Thailand und DomRep. Und sie können es sich leisten: Gutes Einkommen, Hotel Mama, Omas Erbe etc. Leben im Hier und Jetzt - ist doch nicht die schlechteste Haltung ... 3. Leben im Hier und Jetzt kann auch bei älteren bedeuten, jetzt hauen wir alles auf den Kopf, bevor die Welt untergeht. Nicht jede/r reagiert da mit Sparen und Kartoffelanbau, wie noch mein Vater. 4. Und die Älteren: wenn die Kinder schon gut dastehen, warum dann noch vererben? Oder ein zweites Wohnmobil kaufen? Es ist noch so viel Geld in privater Hand, das nicht (mehr) zu den Banken getragen wird, da muss sich m.E. die Tourismusbranche nicht allzuz sehr sorgen.
Nun ja, das sind nur Überlegungen, wie gesagt, kann ich nicht durch wie auch immer errechnete Statistiken stützen.
steinbeisser
TAtacitus1’142 Beiträge · seit 202221. Okt. 2022 ·
Hallo steinbeisser, du hast bei allem Recht und hast Zeitgeist und einen Teil einer saturierten Gesellschaft perfekt beschrieben. Sicher ist da noch viel Fett auf den Knochen, bildlich wie physisch gemeint. Die privaten (Geld)-Vermögen sind zwar gerade erstmals gesunken, aber absolut riesig. Bloß beim Niedriglohnland D wird die Konkurrenz in Asien, USA etc. schmunzeln. Ich habe aber die mittel- bis langfristige Perspektive gemeint. Was du beschreibst wäre auch, betriebswirtschaftlich gesehen, ein Auf/Abzehren der Substanz nach dem Motto: "Verkauft’s mein G’wand, ich fahr’ in Himmel". U.U. könnte auch das von dir für den Afrikatourismus designierte Vermögen vielleicht nicht ganz so werthaltig sein, wie ursprünglich erhofft. Ich meinte jedenfalls die Zeit danach und die kann rascher kommen, als gedacht. Auch in der „Finanzkrise“ sagten Viele anfänglich, dass sie nicht betroffen seien. Es brauchte aber nur ein paar wichtige Kunden, die es tatsächlich waren und schon rollt der Schneeball. Wann, wenn nicht jetzt? ist daher eine durchaus berechtigte Überlegung. Ich könnte jetzt ein Dutzend Gründe aufzählen, warum jetzt zwischenzeitlich ANDERS sein könnte als bisherige Konjunkturzyklen und Fernreisen sich daher extrem verteuern werden, bei gleichzeitig sinkendem (auch disponierbarem) Einkommen. Aber das ist sicher nicht erwünscht. Natürlich ist klar, dass der harte Kern hier davon nicht akut betroffen ist, weil eben noch viel Fett am Knochen vorhanden ist (also jetzt metaphorisch gemeint 😉 ). Ich erinnere mich aber auch, wie viele Länder in den letzten 50/60 Jahren einen Bauchfleck hingelegt haben, weil sie ihr ökonomisches Heil AUSSCHLIESSLICH im Tourismus suchten, eine diversifizierte Entwicklung vollkommen vernachlässigt haben und dann von Einbrüchen im Tourismus massiv betroffen waren. Selbstverständlich werden nicht alle Teile der Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen betroffen sein. Manche können sich leichter anpassen (z. B. Wärmepumpen anstatt Gasheizungen installieren), aber bei Vielen geht das nicht so einfach. Wer seinen Erwerb z. B.in energieintensiven Branchen, wie Baustoffe, Metalle, Papier, Reinigung, Gastro.. usw. hat, ist aber verwundbar und muss sich Sorgen machen. Ich bleibe daher dabei, dass das nächste Jahrzehnt fordernd sein wird und viele Leute ihre Prioritäten überdenken werden/müssen, wenn die Zinsen für das Eigenheim, die Kosten für Energie, Mobilität usw. massiv steigen. Grüße
bei der Diskussion sollte eins bedacht werden: die heutigen Generationen sind nicht nur so vermögend und einkommensstark wie noch nie, sie erben auch so gut wie noch nie - und haben so viel Freizeit wie noch nie.
Gerade die Generation Z, die gerade neu nachkommt, kann sich Jobs, Gehalt und Freizeit aussuchen. Wenn sie noch ihre Afrikaliebe entdeckt...
...dies gilt auch für Deutschland, aber auch die Schweiz oder Österreich... ...oder viele Osteuropäer, die so langsam in die Sphären kommen, die Welt zu bereisen. Von den Asiaten ganz zu schweigen.
Namibias Strategie ist dabei relativ klug: ein Land, dass eh arm an Wasser ist, fokussiert sich auf die, die ihm Geld bringen. Bitter ist dies für alle mit schmalem Geldbeutel. Aber - und so ehrlich muss man sein - ist dies nicht wirklich das Problem der Namibianer. Die haben selbst genug Armut, als dass sie allzu viel Rücksicht auf andere Arme (im Vergleich zu ihren Problemen Reiche) nehmen müssten.
Die Wette der Namibianer wird aufgehen - die gutverdienendende Mittel/Oberschicht wächst weiter. Namibia mit seinen Weiten, der wundervollen Landschaft und Tierwelt wird ebenso ein Geheimtipp bleiben. Und die Leute werden weiterhin bereit sein, die Preise dafür zu bezahlen.
Einzelne Lodges werden vielleicht den Preis für zu viel Übermut bezahlen. Aber das ist bei der Nachfrage eher unwahrscheinlich. Das grössere Problem ist eher, dass es sehr schwer ist, dorthin zu kommen, wenn man nur die Wahl hat, mit unbequemen Umsteigen zu reisen - oder den Billigheimern der Lufthansa-Tochter. DAS wird das eigentliche Problem für Namibia langfristig sein....
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200621. Juli 2023 ·
Update hierzu: Vor-Corona-Preise (2020) zu Preisen 2023.
Die meisten +10%, und das bei N$ 20 zum Euro (wenn der Rand so bleibt, derzeit verhältnismäßig ungünstiger Rand-Kurs). Und dann noch die absehbaren Wirtschaftsprobleme im Euroraum und hohe Flugpreise. We shall see ...
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten