Mein Tour im Juni/Juli

25 Antworten · 3'520 Aufrufe · gestartet 24. Feb. 2017 von MarvR
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201724. Feb. 2017 · #1
Liebe Forum-Mitglieder

Im Juni/Juli werden wir unsere erste grosse Afrika-Reise antreten. Wir haben uns nach langem hin und her für eine Route entscheiden können. Jedoch möchten wir noch Rat von den Erfahrenen einholen, bevor wir uns an die Details wagen.

Die Reise soll ca. 3 Wochen dauern und die Ziele: Sossusvlei, Walfischbucht, Etosha, Kasane (und Umgebung), Okavango beinhalten.

Tag 1: Abflug Zürich/Frankfurt (o.ä.)
Tag 2: Ankunft Windhoek (Morgen früh am besten), Abholung des Campers (Toyota Hilux 4x4) und Fahrt nach Sesriem. Übernachtung: Sesriem Campingplatz
Tag 3: Sossusvlei, Düne 45, Dead Vlei, Übernachtung: Sesriem Campingplatz
Tag 4: Fahrt nach Swakopmund
Tag 5: Wüsten-Abenteuer mit Buggies o. ä. (>> Action <<)
Tag 6: Fahrt entlang des Atlantiks, Besichtigung der Seekuh Kolonien, Übernachtung auf einem Campingplatz im Brandberg - Gebirge.
Tag 7: Wanderung im Brandberggebirge. Nachmittag: Weiterfahrt
Tag 8: Vormittag: Twyfelfontain, Nachmittag: Fahrt nach Etosha West (Übernachtung in einem Camp)
Tag 9: Game-Drive Etosah, Abend: Weiterfahrt nach Okaukuejo
Tag 10: Game-Drive Etosah, Abend: Weiterfahr nach Fort Namatuani
Tag 11. Fahrt nach Kasane
Tag 12 - Tag 15: Kasane Lodge. 1 Tag Game Drive und 1 Tag Victoria Falls (Ausflug)
Tag 16: Fahrt Richtung Okavango
Tag 16-19: Besuch Okavango Delta (Game-Drive)
Tag 20: Rückfahrt nach Windhoek (ca. 8h) (Gibt es da etwas unterwegs zu sehen?????)
Tag 21: Abgabe Auto und Rückflug am Abend nach Zürich o. Frankfurt.

Wir sind beide relativ jung (24 Jahre), jedoch sehr erfahrene Reisende. Lange Distanzen sollten weniger ein Problem sein. An den Linksverkehr sind wir uns auch gewohnt.

Je nachdem möchten wird noch 2 Tage in Johannesburg verweilen (wo wir umsteigen). Ist es das wert? Lohnt sich diese Stadt oder ist es nicht sehr speziell?

Eine weitere Frage: Ist es sicher, das Nachtlager irgendwo in der Wildnis aufzuschlagen oder wird davon abgeraten? Ist es besser in bewachten Camps zu nächtigen?

Bezüglich Autovermieter sind wir uns auch noch unsicher. Welche Vermieter sind besonders empfehlenswert?

Wir würden uns sehr über Anregungen, Vorschläge und Tipps freuen.
Was würdet Ihr anderst machen, was würdet Ihr weglassen und auf was sollten wir auf keinen Fall verzichten?

Liebe Grüsse,
Marv und Luke
🙂
7'296 Beiträge · seit 200624. Feb. 2017 · #2
Hallo Marv und Luke,

ich weiß nicht, wie sehr ihr ein entsprechendes Auto (und sein Fahrverhalten) sowie Schotterpisten kennt, aber man sollte ausgeruht auf die Strecke von Windhoek nach Sesriem gehen. Inwieweit ihr das nach einem Nachtflug seid, kann ich nicht beurteilen.
Ich kenne jemanden, der es nicht war und nun im Rollstuhl unterwegs ist.

Wild campen ist in Namibia nicht so einfach, weil fast überall privates Farmland ist und fünf Meter von der Piste weg parallel ein Zaun verläuft oder es z.B. im Namib-Naukluft-Park verboten ist und ordentlich Ärger gibt, wenn man es trotzdem macht. Da sich Reifenspuren abseits der Piste in der Kieswüste jahrelang halten, verzichtet auch jeder intelligente Naturfreund darauf, die Landschaft zu verschandeln.

Es gibt aber manchmal dennoch Möglichkeiten, legal und ohne Umweltschäden zu tun und ich habe es auch ab und an getan. Viele raten aber ab davon.

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Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
258 Beiträge · seit 201525. Feb. 2017 · #3
Hallo,
ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber Deine Vorstellungen über Entfernungen und Zeiten die man dafür braucht sind absoluter Quatsch!
Nur als Beispiel: Fort Namutoni bis Kasane in einem Rutsch - unmöglich.
Kaufe Dir einen Reiseführer und eine vernünftige Karte(Tracks 4 Afrika) und fang nochmal von vorne an.

Gruß, Mischa
Reisebericht Botswana November 2015 Reisebericht Wüste und Wasser 2017
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2017
Themenstarter6 Beiträge · seit 201725. Feb. 2017 · #4
uii... das klingt ja ziemlich vielversprechend 😉

Wir überarbeiten es.

Melde mich bald.

Marv.
7'296 Beiträge · seit 200625. Feb. 2017 · #5
Mischa schrieb:
Nur als Beispiel: Fort Namutoni bis Kasane in einem Rutsch - unmöglich.

... oder zumindest immer am Limit des Erlaubten mit der ständigen Gefahr, mit einem Tier zu kollidieren und mit einem nicht mehr fahrbereiten Auto und möglicherweise Verletzungen irgendwo liegenzubleiben.
Wenn alles gut geht, dauert die Rallye von Sonnenaufgang bis -untergang.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'534 Beiträge · seit 200725. Feb. 2017 · #6
Nur als grober Anhaltspunkt: Wir sind in drei Wochen grob Windhoek-Sossusvlei-Swakopmund-Twyfelfontain-Palmwag-Purros-Etoscha-Windhoek gefahren und waren mehr als beschäftigt.
Ich wüsste nicht, wie man in drei Wochen Kasane, Vic-Falls und Okavango noch unterbringen sollte oder wollte.
Persönlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Zudem: Juni/Juli 2017?
Da solltet ihr euch möglichst rasch um ein Auto kümmern und um entsprechende Campsites. Da kann's durchaus sein, dass ihr beispielsweise in Etoscha nichts mehr bekommt. Geschweige denn in Botswana...
lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2017
33,1k Beiträge · seit 200625. Feb. 2017 · #7
Hallo Marv & Luke,

zur Route wurde ja schon einiges - sehr richtig - gesagt. Schau Dir mal nur als Idee http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html an.
Eine weitere Frage: Ist es sicher, das Nachtlager irgendwo in der Wildnis aufzuschlagen oder wird davon abgeraten? Ist es besser in bewachten Camps zu nächtigen?
Theoretisch (außer in Naturschutzgebieten) überall erlaubt, praktisch kaum möglich: Vorher Farmer oder COmmunity um Erlaubnis fragen (wie wo man die findet?), am Straßenrand nicht unbedingt eine sichere Variante etc. Am ehesten kommst Du in das Vergnügen im Kaokoveld.
Bezüglich Autovermieter sind wir uns auch noch unsicher. Welche Vermieter sind besonders empfehlenswert?
Wenn du 2017 Juni/Juli meinst, dann stellt sich die Frage der Empfehlung nicht. Da müsst ihr schauen ob ihr überhaupt noch einen Mietwagen bekommt.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'497 Beiträge · seit 201125. Feb. 2017 · #8
Die Tageslänge ist für Juni/Juli in Namibia mit ca. 11 Stunden angegeben, bei über 1000 km von Namutoni bis Kasane wird das wohl auch nur mit Tank- und Pinkelstopps ohne ein einziges Foto oder gar einen Lunch und immer am Limit kaum klappen, es sei denn, man fährt in der Dunkelheit, was wiederum die Chance auf ein Unglück weiter erhöht. Selbst Google, und da sind sich die meisten einig, dass die Zeiten oft nicht reichen, gibt als reine Fahrzeit 10:15 an.

Im Etosha und vor allem im Delta könnte es auch Essig sein mit Campsites, das Auto hat ja Christian schon angesprochen. Die Fahrt am ersten Tag bis Sesriem ist auch eher fahrlässig. Wann und wo wollt Ihr überhaupt einkaufen? Wild campen geht überall, wo es "wild" ist, das heißt, wo keinerlei Siedlungen sind. Das ist aber auf Eurer Tour kaum der Fall und in der Nähe von Siedlungen ist der Unwille der Bevölkerung noch das geringste Problem. Wo viele sehen, dass Ihr allein nachts in Zelt liegt, können auch viele auf dumme Gedanken kommen. Also zu Eurer Frage, ob das sicher ist: NEIN!

Grüße Karin

P.s. Meine Söhne sind 24 und wären beide nicht nach einem Nachtflug und Großeinkauf in der Lage und willens gewesen, bis zum Sesriem zu fahren. Sie wären unterwegs weggepennt, kommt als Fahrer auch nicht so gut. Sie waren froh, die erste Nacht in Windhoek verbringen zu können.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2017
45 Beiträge · seit 201325. Feb. 2017 · #9
Hab's mir auch gerade mal in meiner T4A-Karte angeschaut: Namutoni - Kasane = 1.043km.

Wir sind im vorletzten Jahr den Caprivi-Strip gefahren und der dauert, weil es immer wieder kleine Orte, Schüler, Märkte oder andere Gelegenheiten gibt, die dich zwingen erheblich abzubremsen. Ich hätte große Zweifel, mir so eine Etappe anzutun... Wenn's Paris-Dakkar wäre, vielleicht... Aber ohne abgesperrte Strecken... 😉

Im Ernst: jetzt nach 5mal Afrika haben wir uns darauf eingestellt maximale Tagesetappen von 300 - 350 km zu fahren und das auch nur, wenn Teerstraßen dabei sind... Weniger ist da mehr... 🙂

VG
Clark
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2017
Themenstarter6 Beiträge · seit 201725. Feb. 2017 · #10
Vielen Dank für die ehrlichen Antworten. Wir haben uns das Ganze nochmals überlegt und sind auf die Idee gekommen, Namibia als Selbstfahrer zu machen: Windhoek -> Sossusvlei, Atlantik, Etosha -> Windhoek (siehe Anhang) und dann nach Kasane zu fliegen und dort in einer Lodge zu übernachten. Und dann von der Lodge aus Tagesauflüge unternehmen (ca. 4 Tage). Leider fällt dann das Okavango Delta weg, aber ich denke für den Anfang würde Etosha und Kasane (Chobe River und Umgebung) vollkommen ausreichen.

Frage bzgl. Victoria Falls: Sind die überhaupt sehenswert im Juli? Es handelt sich ja um den trockensten Monat. Führt der Fluss überhaupt genug Wasser?

Eine andere Variante wäre da noch, das Auto in Kasane abzugeben (dann haben wir leider die hohen Rückführgebühren, jedoch könnten wir uns einen Weg sparen...) Empfehlenswert?

Vielen Dank nochmals für Eure Mühe und Hilfe,

Marvin
45 Beiträge · seit 201325. Feb. 2017 · #11
Hallo Marvin,

bist du sicher, dass du in den drei Wochen, die dir zur Verfügung alles tot schlagen willst, was die im südlichen Afrika sehenswert erscheint?

Wir sind beim ersten Mal eine sehr ähnliche Route gefahren, wie du sie jetzt hier über den Etosha geplant hast. Allein dafür haben wir drei Wochen zur Verfügung stehen gehabt und das hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Wir waren viel unterwegs, hatten aber keinen übermäßigen Streß. Den Swutsch über Kasane und die Vic Falls (die nebenbei bemerkt völlig überbewertet sind) da noch reinzustopfen, steigert deinen Streß und den Kostenaufwand dafür immens. Ich finde Kasane lohnt sich nur, wenn im Okanvango-Delta rumfahren kannst. Nur für die Vic Falls und ein paar Tagesausflüge wäre mir das deutlich zu stressig. Dann lieber entspannter zum Etosha und unterwegs noch ein oder zwei hübsche Stationen machen... Just my 2 Cents...

VG
Clark
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2017
258 Beiträge · seit 201526. Feb. 2017 · #12
Das sieht doch schon deutlich besser aus!

Ich denke ihr habt 2 Möglichkeiten:

Ihr macht eine Rundreise mit Start und Ziel in Windhoek. Sesriem, Swakopmund, Brandberg, Twyfelfontein, Etosha, Waterberg und zurück nach Windhoek. Das ist die entspannte Variante.

Oder ihr fahrt von der Etosha aus durch den Caprivi bis Kasane und gebt das Auto dort ab. Wenn ihr unbedingt wollt, reicht ein Tagesausflug zu den Victoria Falls.

Wie ausgebucht die Camps in der Etosha sind, weiß ich nicht. Wir werden es in ein paar Wochen selbst erleben – ohne Vorbuchungen…. 😗

In jedem Fall reicht es nicht mehr für das Delta in Botswana – ich glaube nicht, dass ihr da noch Camps für diese Zeit buchen könnt. Ohne gebuchte Camps kommt man meines Wissens dort nicht rein.
Das Delta ist einfach zu schön um da nur „durchzuhecheln“ und braucht leider eine lange Vorbereitungs- bzw. -buchungszeit.

Ich würde die 2. Variante vorziehen. Ich kenne den Caprivi noch nicht, habe aber viel darüber gelesen und der ist in unserer nächsten Tour großzügig bedacht. Außerdem könntet ihr dann ein wenig Chobe schnuppern.

Das wichtigste scheint mir zu sein, dass ihr euch schnell um ein passendes Auto kümmern müsst. Flüge kriegt man irgendwie immer

Viel Spaß und Glück bei der weiteren Planung!

Gruß, Mischa
Reisebericht Botswana November 2015 Reisebericht Wüste und Wasser 2017
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2017
51 Beiträge · seit 201326. Feb. 2017 · #13
Hallo Marv & Luke,

die anderen haben ja bereits viel Grundsätzliches über Streckenlängen und Verfügbarkeiten von Lodges/Campsites/Fahrzeugen/etc. gesagt, dem ich mich nur anschließen kann. Meinerseits noch ein paar Ergänzungen zu Euren Detailfragen:

Die Vic Falls haben im Juli ausreichend Wasser, um beeindruckend zu sein. Es ist dann zwar Trockenzeit rund herum, aber der Zambesi führt seine Fluten zeitverzögert zu den Fällen. Der höchste Wasserstand ist im März/April. Da kann man vor lauter Gischt aber kaum fotografieren. Niedrigwasser ist im Oktober/November - Juli ist also ein guter Kompromiss. Während die sambesische Seite im Juli bereits trocken fällt, gibt es in Zimbabwe noch genug Wasser, um die Fälle eindrücklich erscheinen zu lassen. Das ganze ist aber - und vielleicht meinte Clark das mit seiner Kritik - ein stadtnaher, hochfrequentierter "Touri-Park". Also bitte nicht die falsche Vorstellung, man fände - wie einst Livingstone - in Mitten der menschenleeren Wildniss diese großartige Szenerie 😉.

Die zentrale Frage Eurer Planung bleibt aber weiterhin, was man in 3 Wochen sinnvoll in die Route hineinpacken sollte. Und wenn es wirklich bis zu den Vic Falls hinübergehen sollte (das ist schon sehr weit 🙁 ), kann ich nur zur one-way Variante raten. Und ich würde ernsthaft überlegen, Etosha links liegen zu lassen, um über den s.g. Caprivi-Strip zu fahren und das Thema Tierbeobachtung in die NPs Mahango, Bwatawata, Mudumu oder Nkasa-Lupala NP und an die Chobe River Front zu verlegen. Dort gibt es auch Zeltplätze, die ähnlich wie in Moremi, echtes Wildnis-Feeling aufkommen lassen. Und alles läge quasi am Weg zu den Vic Fällen.

Die one-way Variante incl. Gabelflüge ist nahezu gleichteuer wie die eigene Rückfahrt. Ihr bräuchtet bei einer möglichen Rückfahrt durch Botswana im Minimum eine Woche länger, verbunden mit den zusätzlichen Unterkünften, die Ihr wahrscheinlich jetzt nicht mehr bekommen werdet, und der Verlängerung der Automiete. Wo man das Auto dann sinnhafter Weise zurückgibt (Kasane oder Victoria Falls), ist auch ganz wesentlich von der Verleihfirma abhängig.

Fazit: 3 Wochen sind nicht ausufernd viel Zeit. Aber aus meiner Sicht kann man sowohl eine Namibia Runde laut Eurer Skizze, als auch eine One-Way Fahrt über die Waterberg-Region, weiter durch den Caprivi Strip zu den Vic Falls mit vorangestellter kleiner Südrunde nach Sossusvlei unterbringen.

Noch eine Frage: Was bedeuted der kl. Abstecher nach Osten oberhalb von Grootfontein auf Eurer Skizze? Wollt Ihr dort zu den Ju/´Hoansi? Da gäbe es auf der Namibia-Runde auch die Alternative Omandumba im Erongo - das läge dann näher an Eurer eingezeichneten Route.

Gruß Alexander
Nambia-Rundreise 2010 Namibia-Südafrika 2012 Namibia-Botswana 2013 Südafrika-Mosambik 2015 Nambia-Botswana 2016
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2017
9 Beiträge · seit 201726. Feb. 2017 · #15
Hallo Marv,

bzgl. deiner ersten Strecke würde ich dir auch empfehlen, die Strecken deutlich zu reduzieren, Gründe wurden ja bereits genügend genannt.

Was allerdings das Buchen betrifft, finde ich, dass man da noch keine Panik schieben muss. Wir haben auch erst vor etwa 2-3 Wochen Namibia und Botswana für Mai/Juni gebucht und bis auf 1-2 Camps konnten wir alles so buchen, wie wir es geplant haben. Ist bestimmt immer Glückssacke und man muss sich einfach einen Plan B machen.

Bzgl. des Autos können wir Camping Car Hire in Windhoek empfehlen. Wir haben jetzt zum 2. Mal dort gebucht und fanden uns bisher gut betreut dort, nett empfangen und das Auto war auch in einem anstandslosen Zustand. Gibt aber bestimmt noch einige andere Anbieter, die genau so gut sind 🙂.

Viel Erfolg bei eurer Tour
Marie
Themenstarter6 Beiträge · seit 201726. Feb. 2017 · #16
Besten Dank nochmals für die hilfreichen Tipps.

Inzwischen haben wir die Strecke stark reduziert und haben uns für eine Strecke entschieden wie von Alex_2208 empfohlen ( Sesriem, Swakopmund, Brandberg, Twyfelfontein, Etosha, Waterberg und zurück nach Windhoek.).
Bezüglich Vic. Falls: Diese würden wir schon sehr gerne sehen (wenn wir schon mal in der Nähe sind). Wahrscheinlich werden wir da wirklich noch hochfliegen und diese bestaunen. Dass das sehr touristisch ist, kann ich mir gut vorstellen.

Bis jetzt haben wir bei einer Mietwagen Verleih Firma eine Anfrage gemacht. Die sind jedoch leider bis November komplett ausgebucht. Weitere wurden uns empfohlen (da werde ich mir sicher noch ein Angebot einholen):

- Africa on Wheels
- Caprivi Car Hire
- Namibia Car Rental
- Savanna Car Hire

Hat jemand Erfahrung damit?

@ yoda911: Die Grafik habe ich im Internet gefunden. Die habe ich leider nicht selbst erstellt. Sie entspricht lediglich der ungefähren Route, die wir abfahren möchten.

Liebe Grüsse, Marvin
16,9k Beiträge · seit 201226. Feb. 2017 · #17
- Africa on Wheels
- Caprivi Car Hire


Das war bis vor wenigen Monaten eine Firma, inzwischen wurde der Teil "Caprivi Car Hire" an Odyssey Car Hire verkauft. Der Eigentümer ist ebenfalls Deutsch-Namibier.

Da machst Du mit keinem etwas falsch.

Außerdem kann ich Okavango Car Hire empfehlen. Bei dieser Firma bist Du in der Zeit der Rückgabe flexibler. Falls Du einen späten Rückflug haben solltest, ist das sicherlich vorteilhaft.

LG
Logi
2'060 Beiträge · seit 201327. Feb. 2017 · #18
Hallo, wir haben gute Erfahrungen gemacht mit:

http://www.dornbuschcarhire.com/
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
33,1k Beiträge · seit 200627. Feb. 2017 · #19
Hi Marvin,
Die sind jedoch leider bis November komplett ausgebucht.
so wird es Dir bei den meisten ergehen. Schreib einfach mal alle an, die Du finden kannst. Wenn mehrere noch ein Fahrzeug haben, kannst Du die dann immer noch zwecks Erfahrungen hier zur Auswahl stellen. Ich fürchte nur, dass es nicht viele sein werden 🙁
Eine Auswahl von Vermietern findest Du hier: http://natron.net/autos.htm

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
199 Beiträge · seit 201527. Feb. 2017 · #20
Hallo,

wir haben gerade vor zwei Wochen für Juni noch über Bidvest einen 4x4 buchen können (über einen Veranstalter). Zuvor hatten wir es selbst probiert und haben auch feststellen müssen, das schon viel ausgebucht ist...

LG Nordlicht
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)