Malaria

17 Antworten · 4'520 Aufrufe · gestartet 03. Juli 2016 von uwe64
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Themenstarter43 Beiträge · seit 201603. Juli 2016 · #1
Hallo,

bestimmt gehe ich einigen mit der Frage auf die Nerven....... und ja ich habe die Suche Funktion genutzt.

Vom 15 Okt bis 15 Nov bin ich mit meiner Partnerin in Namibia. Wir wollen von Windhoek nach Opuwo und dann durch den Caprivi bis zu den Vic Falls. Unterwegs sind wir mit Hilux und Dachzelt. Mückenschutz werden wir benutzen und am Abend auch lange Kleidung.

Da ich Medikamente (aller Art) sehr schlecht vertrage würde ich gerne auf Malaria Schutz verzichten.
Ist das vertretbar oder die sichere Eintrittskarte zum Club der Malaria-Träger.
Wie haltet Ihr es mit Malaria Prophylaxe ?

Uwe
1'737 Beiträge · seit 201003. Juli 2016 · #2
Ja es nervt.
In case this topic needs any reinforcing, I should point out that I lived in West Africa for 15 years, malaria was like the common cold - I would get it 3x or so a year. As soon as I felt the onset of symptoms then I would take artmether based drugs and feel awful for three days. It would take two weeks for blood sugar levels and energy to recover though. Fast forward to Zambia where I have had it twice in almost 6 years. Each time it has made the Ghanaian malaria look like a walk in the park. In July I had it come on while on the way into town (Lusaka). I recognise the symptoms and carry drugs in my bag whenever I travel, so I took them immediately (the time and lack of confidence in tests is not worth it to me). People react with different initial symptoms (and the symptoms are not always the same each time), so there is a very high chance of not actually realising it is malaria unless you are very familiar with it. These symptoms can feel like flu or be like a stomach upset, aching joints, severe headaches, so in short can be like the stuff we all get while travelling. The malaria test is not always conclusive. The parasite goes through a cycle over time in the body, and if you are tested at the wrong time then a negative result can be thrown up despite the fact you are positive. All this takes time.... meanwhile your red blood cells are being destroyed as the parasites multiply inside them.

Luckily we were staying with friends (at the wonderful Pioneer Camp), because I was literally in bed for 5 days. On day three once I started feeling a bit better then Julia came down with it. We ended up spending over a week in Pioneer Camp and coming back to the lodge shattered. My friend Paul that owns Pioneer is not as familiar with symptoms as I am and ended up flying home with it while going on holiday at the end of the season last year. Attempting to fight the symptoms, not being 100% sure of what it was. He ended up almost dying in a UK hospital. I know many people with similar stories. Not knowing what it is, or waiting for 3 days while a 'first world' based doctor tries to figure out what is wrong with you and wait for test results can end up being the end of you.

June is a relatively cold month, but mosquitoes are still around. Mosquitoes can breed in the water trapped in a maize cob. so there are no shortages of places in both town and country to breed and bite. Zambia is a malarial zone and people get it all year round.

As has been said; see your doctor and unless there is a medical reason (allergy or whatever) not to take, then he or she would be an idiot if they recommend or endorse not taking prophylactics in a malaria zone.
Vielleicht hilft Dir obiges Zitat aus einem anderen Forum von Besitzer der KaingU Lodge in Zambia. Besser kann man es nicht beschreiben.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 03. Juli 2016
3'175 Beiträge · seit 200603. Juli 2016 · #3
Hallo Uwe!

Bestell Dir im Internet Neem Oel und verwende es als repelent, ziehe Abends lange klamotten an und schlafe unter dem Moskitonetz und du wirst einen schoenen Urlaub haben.
Koennt mich ja gerne im Ex-Caprivi besuchen.

Gruss

Joerg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
3'175 Beiträge · seit 200603. Juli 2016 · #4
mich nervts UEBERHAUPT NICHT 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
15 Beiträge · seit 201603. Juli 2016 · #5
Hallo Uwe,

im Prinzip muss das jeder für sich selber entscheiden.
Die generelle Empfehlung geht zur Malaria-Prophylaxe für den Norden Namibias.
Wir haben bei unserer Reise in den Norden ab Opuwo Malarex genommen und sehr gut vertragen.
Es gibt aber wohl auch Leute, die mit ausreichend Mückenschutz ohne Prophylaxe reisen.
Während unseres Aufenthaltes am Kunene hatten wir dank Mückenschutz keinen einzigen Stich (Jan. 2016).
Trotzdem wer ganz sicher gehen möchte, kommt um die Malaria-Prophylaxe nicht drumherum.

Viele Grüße
Andreas
179 Beiträge · seit 200903. Juli 2016 · #6
Botswanadreams schrieb:Ja es nervt.


hatten wir das nicht grad?
Wer zwingt Dich zu lesen und zu antworten. Lass es einfach.
7'296 Beiträge · seit 200603. Juli 2016 · #7
Hallo Andreas,
Andy67 schrieb:
Während unseres Aufenthaltes am Kunene hatten wir dank Mückenschutz keinen einzigen Stich
ich lese solche Aussagen häufig und frage mich immer, wie man zu diesem Wissen gelangt.
Manche Mückenstiche spürt man, jucken aber hinterher nicht und sieht man auch nicht.
Manche Stiche spürt man nicht, jucken hinterher aber oder sieht man.
Was ist mit den Stichen, die man nicht spürt und die hinterher nicht jucken und man nicht sieht? Wie kann man dann wissen, dass man keine bekommen hat?

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
15 Beiträge · seit 201603. Juli 2016 · #8
Hallo Wolfgang,

OK, Hinweis verstanden.
Wir hatten also keine spürbaren Mückenstiche, die man gesehen hätte oder die gejuckt haben.
Über nichtspürbare Stiche kann ich keine Auskunft geben.
Ansonsten bin ich bei Malaria-Prophylaxe konservativ eingestellt, zumal ich diese ohne spürbare 😉 Nebenwirkungen nehmen kann.

Viele Grüße
Andreas
3'175 Beiträge · seit 200603. Juli 2016 · #9
Konservative Malariaprophylaxe = Repellent nehmen und lange dicke Klamotten und unterm Moskitonetz schlafen
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
80 Beiträge · seit 201203. Juli 2016 · #10
Hallo Uwe,

wir waren die ersten 3 Wochen im Juni als Lodgetour in Namibia, Ex Caprivi, Vic Falls. Nach langen Überlegungen haben wir uns gegen eine Prophylaxe entschieden. Wir haben versucht uns gut durch die gängigen Maßnahmen zu schützen. In unserem Zeitraum waren mehr Mücken unterwegs, als wir erwartet hatten. Wir wurden auch gestochen. Vor Ort haben wir uns viel mit dem Thema beschäftigt und sind für uns zu dem Ergebnis gekommen, dass wir bei einer Campingtour auf jeden Fall Prophylaxe bei gleichem Zeitraum nehmen würden. Dies ist unsere private Meinung, wir sind keine Ärzte. Aber am meisten nervt mich zur Zeit die Mückenplage in unserem Garten 😠

Viele Grüße
Sabra
938 Beiträge · seit 201303. Juli 2016 · #11
Hallo zusammen,

Malaria Prophylaxe ist eher eine Glaubens-, als eine Wissensfrage.
Aussage meines Tropenarztes: "Warum wollen sie eine Woche des kostbaren Urlaubs krank verbringen, falls Sie doch infiziert werden?"
Aussage einer weissen Einwohnerin von Kasane: "Wie soll ich hier leben, wenn ich dauernd Prophylaxe nehme? Das ist nicht bezahlbar. Ausserdem verschleiert Prophylaxe die Symptome, so dass ein Test ev. falsche Ergebnisse liefert. Ich habe in 15 Jahre 2 mal Malaria gehabt und die Ärzte haben mich in weniger als 48h wieder gesund gemacht"
Zur Malaria Übertragung gehören weibliche Stechmücken und malariakranke Menschen, aus deren Blut die Stechmücken den Erreger holen.
Letztendlich ist es eine Frage der Wahrscheinlichkeit, ob man angesteckt wird oder nicht.
Wer sich an der Diskussion nicht beteiligen will, nimmt, so wie wir, die Prophylaxe und hofft auf wenige Nebenwirkungen.
Just my 2-Cent
LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
Themenstarter43 Beiträge · seit 201613. Juli 2016 · #12
Hallo Joerg,

gerne kommen wir Dich im Ex Caprivi besuchen.
Welche Getränke soll ich in den Kühlschrank stellen ?

Gruß

Uwe
57 Beiträge · seit 201627. Juli 2016 · #13
Hallo Uwe,
wir sind exakt zur gleichen Zeit in Nordnamibia und im Ex-Caprivi unterwegs wie ihr. Bei längeren Aufenthalten in Malaria-Risikogebieten habe ich bisher nie auf die Medikamente verzichtet. Allerdings ging es mir mit Lariam und Malarone auch nie besonders gut. Vor 2 Jahren hat mir dann mein Hausarzt Doxycyclin empfohlen. Ist nicht offiziell als Malariamittel in Deutschland gelistet, in anderen Ländern aber schon. Es hat weitaus weniger Nebenwirkungen und ist viel billiger 😉
Man muß es zwar ziemlich lang einnehmen (+ 4 Wochen nach Aufenthalt), aber dennoch hatte weder ich noch mein Mann irgendwelche Nebenwirkungen oder Beschwerden. Man sollte die Sonne meiden, wenn man es nimmt, aber selbst mit der Sonne hatten wir weder im südl. Afrika noch anschließend zuhause beim Sonnenbaden ein Problem.
Vielleicht probierst du´s ja mal aus 😁
Liebe Grüße
Brigitte
828 Beiträge · seit 201628. Juli 2016 · #15
Can schrieb:Hallo,
hier mal zur Info

Gruß
...das ist wircklich einmal eine brauchbare Information in diesem unendlichen Malaria Gelaber und Halbwisssen. Gerade das erste PDF sagt eigentlich alles. Wer diese 28 Seiten gelesen hat, weiss wie Malaria "funktioniert" und was für ein Risikotyp er oder sie ist und kann etscheiden was die beste Lösung ist.

Ich würde einen eigenen Post aufmachen... "Grundlegende Malariainformation ..." oder so ähnlich...lg Andreas
4'382 Beiträge · seit 201530. Juli 2016 · #16
Hallo Can,
vielen Dank!
CuF
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
463 Beiträge · seit 201531. Juli 2016 · #17
Sabra schrieb:Hallo Uwe,

wir waren die ersten 3 Wochen im Juni als Lodgetour in Namibia, Ex Caprivi, Vic Falls. Nach langen Überlegungen haben wir uns gegen eine Prophylaxe entschieden. Wir haben versucht uns gut durch die gängigen Maßnahmen zu schützen. In unserem Zeitraum waren mehr Mücken unterwegs, als wir erwartet hatten. Wir wurden auch gestochen. Vor Ort haben wir uns viel mit dem Thema beschäftigt und sind für uns zu dem Ergebnis gekommen, dass wir bei einer Campingtour auf jeden Fall Prophylaxe bei gleichem Zeitraum nehmen würden. Dies ist unsere private Meinung, wir sind keine Ärzte. Aber am meisten nervt mich zur Zeit die Mückenplage in unserem Garten 😠

Viele Grüße
Sabra
Hallo Sabra,

Wieso auf einer Campingtour? Du hast in einem Zimmer genauso viel Risiko.

Hallo an alle,

Wir sind gerade von unserer vierwöchigen Reise heimgekommen und haben ab Khowarib bis Ende der Reise, dass heißt Epupa, Etosha, Caprivi, Chobe und Vic Falls Malarone eingenommen. Wir, 4 Personen, vertrugen zum Glück das Medikament sehr gut. Wir hatten Mücken in Khowarib, im Caprivi, aber vor allem bei den Vic Falls. Wir schliefen hauptsächlich im Dachzelt und hatten ab und zu eine Lodge. Am schlimmsten war es im Lokukthula Lodge, hundert von Mücken schwirrten herum und mit dem sehr hohen Dach war es unmöglich diese mit einem Insektizid zu töten. Im Bett ist man ja geschützt, aber man verbringt ja nicht die ganze Zeit im Bett.
Ich würde jedenfalls das Risiko nicht eingehen, aber am besten fragt man einen Tropenarzt.
Zu sagen dass die Einheimischen ja auch nichts einnehmen, ist meiner Meinung nach fahrlässig. Die Einheimischen in Epupa und im Caprivi trinken auch Wasser dass wir nie trinken würden und werden dabei nicht krank. Ist ja klar dass die nicht ihr lebenlang Medikamente gegen Malaria einnehmen können.

Schlussendlich, muss es jeder selbst entscheiden. Man kann in einem Forum schreiben welche Entscheidung man selbst genommen hat, aber keine Empfehlungen geben. Das wäre zu gefährlich, die meisten von uns sind ja schließlich nicht Tropenarzt.

Liebe Grüße
Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
80 Beiträge · seit 201231. Juli 2016 · #18
Hallo Carmen,

hier bin ich nicht deiner Meinung. Bei einer Lodgetour kann ich das Risiko extrem minimieren, wenn ich mich bei Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang in klimatisierten Räumen aufhalte. Bei einer Campingtour kann ich das nicht. Dies soll aber jetzt nicht heißen, dass wir rund um die Uhr in einer Lodge hocken 😉 .

Viele Grüße
Sabra