Zufahrt Richtersveld

18 Antworten · 3'988 Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2016 von Francismaus
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Themenstarter164 Beiträge · seit 200713. Jan. 2016 · #1
Hallo liebe Fomis,
wir stecken mal wieder in der Planung für die nächste Reise und es soll u.a. in den Richtersveld gehen. Ist die folgende Route machbar: Von Springbok über Eksteenfontein in den Park und dann haben wir 3 Nächte Camping geplant, die wir wie folgt verteilen wollten:
1. Kokerboomkloof
2. De Hoop
3. Potjespram
Dann über Sendelingsdrift nach Namibia. Wäre dies so empfehlenswert oder gibt es noch andere Strecken? Die Suche habe ich schon bemüht und irgendwie nicht so das gefunden, was mir das bestätigt.
Vielen Dank
Silke
33,1k Beiträge · seit 200613. Jan. 2016 · #2
Hi Silke,

Du kannst nur über Remhoogte aus Südafrika in den Park und damit wäre Kokerboomskloof der mit a weitesten entfernte Campingplatz im Park. Ich würde nach Richtersberg die erste nach fahren. Danach dann am Oranje entland bis De Hoop. Und dann von dort nach Potjespram.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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1'667 Beiträge · seit 201113. Jan. 2016 · #3
Hallo Silke,

Du kannst nur über Sendlingsdrift in den Park einfahren. Über Helskloff darfst Du nur raus (war zumindest 2014 so) Meine neue T4A Version sagt sogar, dass die Strecke zum Helskloofgate nun geschlossen ist.

Du brauchts schon 4-6 h von Springbok nach Sendlingsdrift. Ich denke, dass es dann bis Kokerboomkloof zu weit wird. Im Park kommst Du nur äußerst langsam voran.

Potjespram finde ich nicht empfehlenswert, dann besser Richtersberg.

Ich würde es eventuell so machen :

De Hoop
Kokerboomklof
De Hoop

Von dort über Sendlingsdrift mit der Fähre kommst Du leicht bis z.B. Aus oder Fish River.

Oder 2mal de Hoop und dann Kokerboomklof. Dann brauchst Du aber min. 4 h bis Sendlingsdrift.

De Hoop lohnt sich für einen Tag z.B. zum Baden im Fluss.

LG

Montango
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Themenstarter164 Beiträge · seit 200713. Jan. 2016 · #4
Vielen Dank für die Infos. Das schaue ich mir dann heute Abend an und werde dann entsprechend buchen. Hilft mir schon sehr weiter.
Liebe Grüße
Silke
1'470 Beiträge · seit 200813. Jan. 2016 · #5
Hallo Silke,

wir waren im Oktober im Richtersveld. Rein kommst Du nur über Sendelingsdrift. Raus geht es auch über Helskloofpass, aber nur wenn Du bei Einreise angibst, dass Du dort raus willst und dafür ein Ausfahrpermit bekommst. Naja, so in der Theorie. Praktisch war es bei uns so, dass sie uns kein Permit geben konnten und meinten, es wär schon ok. Wir sind dann auf gut Glück über Helskloof raus und... dann kam die Frage nach dem Permit. Aber der Ranger Helskloof war total lieb und meinte, wahrscheinlich hätten sie immer noch ein Computerproblem gehabt und konnten deshalb keines ausstellen. Er ließ uns fahren. Uff!
Dies zur allgemeinen Info. Du, Silke, möchtest ja weiter nach Namibia.

Wir sind an dem Tag der Abreise von Kookerboomkloof über das Helskloof Gate und Port Nolloth bis nach Springbok gefahren. Das war knackig aber machbar. Kookerboomkloof ist wunderschön und sehr zu empfehlen.

Richtersberg fanden wir nicht so doll, waren dort aber nur auf dem Weg nach Tatasberg vorbeigefahren. Tatasberg ist hingegen phantastisch!!! Aber eben auch ein Wildernis Camp, das kostet mehr.

Wir waren noch in DeHoop und fanden es dort sehr schön. Wir sind von Sendelingsdrift bis DeHoop sportliche 2:20 h gefahren, aber rechne mit 2,5 h. Von Sendelingsdrift bis Kookerboomkloof schätze ich jetzt mal 3 bis 4 h. Wenn Du über den Akkedis Pass (der ist fies) drüber bist, ist die meiste Strecke bis Kookerboomkloof verhältnismäßig leicht zu fahren.

Bei Fragen kannst Du Dich an mich gern wenden.
Liebe Grüße,

Moose.
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303 Beiträge · seit 201013. Jan. 2016 · #6
Hallo Silke,

wir waren im erst Oktober im Richtersveld, daher auch von mir noch meine letzten Erfahrungen. Ja du kannst nur über Sendlingsdrift in den Park einfahren. Achtung, der Shop dort ist immer noch geschlossen. Du kannst an der Tankstelle gutes und günstiges Feuerholz einkaufen. Ansonsten musst du alles dabei haben.
Potjespram ist ziemlich zugewachsen und verwahrlost. Überall laufen Ziegen über die Campsite und die lassen da einiges zurück. 🤢

Wenn es sich vermeiden lässt, würde ich Potjespram auch weglassen. Bei uns ging es nicht anders, weil wir nicht mehr bis De Hoop gekommen wären. Wenn du wirklich von Springbok hochfährst, wird es dir vermutlich ähnlich gehen. Die Strecke über Eksteenfontein zieht sich ganz schön.

De Hoop war traumhaft. Nachts haben abertausende von Glühwürmchen über dem Fluss getanzt und die Lichtstimmungen am Oranje waren wirklich sehr schön. Die Campsites liegen fast alle direkt am Fluss. Hier wären wir gerne 2 Nächte geblieben.

Kookerboomkloof ist ebenso traumhaft. Die Waschhäuschen haben inzwischen auch alle fließend Wasser bekommen und waren sauber und gepflegt. Steht auf der Sanparks-Seite noch anders, ist aber wirklich so! Die Stellplätze sind alle toll. Wir waren dort eine Nacht. Außer uns war kein anderer Camper dort und es war absolut einsam. Dort hatten wir einen der schönsten Sonnenuntergänge. Tagsüber haben uns leider unzählige kleine Fliegen genervt, daher sind wir auch nur 1 Nacht geblieben. Die View-Points in der Nähe haben wir alle angefahren. Hat sich auch bei jedem gelohnt.

Wir sind über den Hellskloof-Pass rausgefahren, war eine schöne Strecke und abwärts auch ganz gut zu befahren. Rauf möchte ich den aber nicht fahren. Das ist vermutlich der Grund warum man dort den Park nur verlassen darf.
Die Landschaften in Richtersveld waren unglaublich schön und mein Mann hatte jede Menge Spaß an den Pässen. Der Richtersveld ist ein echter 4x4 "Spielplatz" und erfordert stellenweise schon einiges an Fahrkönnen.

Viel Spaß bei der weiteren Planung! Der Park gefällt euch bestimmt!

LG Tanja
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5'479 Beiträge · seit 200914. Jan. 2016 · #7
Wir waren bei unserer letzten Reise auf der Richtersberg Campsite und ich fand diese gegenüber De Hoop deutlich besser. Zum einen war De Hoop ziemlich voll, während wir auf der Richtersberg Campsite die einzigen waren. Darüber hinaus sind die einzelnen Stellplätze bei Richtersberg durch Büsche besser voneinander getrennt, während es sich bei De Hoop um eine freiere große Fläche handelt, wo man auch mehr von den Nachbarn mitbekommt.
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Themenstarter164 Beiträge · seit 200714. Jan. 2016 · #8
@moose, Tanja, Topobär: Vielen Dank für Eure ausführlichen Infos. Ich würde jetzt wie folgt planen: Springbok-Sendelingsdrif 1. Nacht: Tatasberg, 2. Nacht: Kokerboomkloof, 3. Nacht: De Hoop, früh dann über Sendelingsdrif raus nach Aus. Von Springbok werden wir entsprechend früh starten, wir sind ja Camper und dran gewöhnt und der Tag war als Fahrtag eingeplant. Weiß jemand wie die Strecke über die N7/R382 beschaffen ist? Wie muss ich mir die Wege im Park vorstellen, schlimmer als Kaokoveld/Damaraland? Da sind wie letztes Jahr durch und haben es gut gemeistert. LG Silke
Gast14. Jan. 2016 · #9
Hi, Eure Reisezeit ist nicht erwähnt, daher nur der Hinweis, dass auf die Fähre in Sendelingsdrif nicht 100% Verlass ist, bei Niedrig- oder Hochwasser geht das manchmal nicht. Für diesen Fall solltet ihr Zeit für die Alternativrouten einplanen.
Grüße
Themenstarter164 Beiträge · seit 200714. Jan. 2016 · #10
@ Leser
Die Reisezeit wäre November 2016.
1'667 Beiträge · seit 201114. Jan. 2016 · #11
Francismaus schrieb:@moose, Tanja, Topobär: Vielen Dank für Eure ausführlichen Infos. Ich würde jetzt wie folgt planen: Springbok-Sendelingsdrif 1. Nacht: Tatasberg, 2. Nacht: Kokerboomkloof, 3. Nacht: De Hoop, früh dann über Sendelingsdrif raus nach Aus. Von Springbok werden wir entsprechend früh starten, wir sind ja Camper und dran gewöhnt und der Tag war als Fahrtag eingeplant. Weiß jemand wie die Strecke über die N7/R382 beschaffen ist? Wie muss ich mir die Wege im Park vorstellen, schlimmer als Kaokoveld/Damaraland? Da sind wie letztes Jahr durch und haben es gut gemeistert. LG Silke
Hallo Silke,

die meisten Wege sind ganz gut zu fahren, manchmal eben etwas langsamer. Wir fanden Akkedispass und Hellskloof z.B. überhaupt nicht schwierig (Reisezeit Dezember/januar)
Einzig die Strecke am Fluss entlang von de Hoop nach Tatasberg war etwas schwierig. Es gab dort viele Tracks, je näher am Fluss desto sandiger (und zwar richtig sandig), dazwischen ausgewaschene Spuren mit ganz tiefen Rillen, in denen man ein Rand komplett versenkt hätte und weiter oben ganze spitze Steine, die einem leicht einen Reifen aufschlitzen können. Da müßt Ihr dann ab und an mal aussteigen und schauen, wo es am besten geht. Aber an dem Tag habt Ihr ja genug Zeit.
Wenn Du Lust hast, kannst Du in meinem Bericht (s. Signatur) ein paar Fotos sehen.

Es wird Euch gefallen, der Park ist wunderschön.

LG

Montango

ach ja: im November sollte die Fähre normalerweise fahren.
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zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2016
Gast14. Jan. 2016 · #12
Hi, die Wasserführung hängt von sooooo vielen Einflüssen ab, Niederschlag........Wassermanagement und entnahme......daher:
http://www.wildcard.co.za/blog.htm?action=view-post&id=4294

".....The pontoon operates daily between 08h00 to 16h00 whenever there is a vehicle. Between flood season from December to April, it is advisable to phone a week in advance to find out if the pont is operating. SANParks usually get forewarning from the Department of Water Affairs and will be able to give you an accurate update...."
Grüße
Themenstarter164 Beiträge · seit 200714. Jan. 2016 · #13
@Montango
Vielen Dank, Deinen Reisebericht hatte ich schon gelesen und wir planen jetzt noch mal um und fahren in den Richtersveld, wenn wir von Namibia kommen. Wir werden Deine Strecke nehmen, das klingt entspannt.
LG Silke
1'470 Beiträge · seit 200814. Jan. 2016 · #14
Francismaus schrieb:@moose, Tanja, Topobär: Vielen Dank für Eure ausführlichen Infos. Ich würde jetzt wie folgt planen: Springbok-Sendelingsdrif 1. Nacht: Tatasberg, 2. Nacht: Kokerboomkloof, 3. Nacht: De Hoop, früh dann über Sendelingsdrif raus nach Aus. Von Springbok werden wir entsprechend früh starten, wir sind ja Camper und dran gewöhnt und der Tag war als Fahrtag eingeplant. Weiß jemand wie die Strecke über die N7/R382 beschaffen ist? Wie muss ich mir die Wege im Park vorstellen, schlimmer als Kaokoveld/Damaraland? Da sind wie letztes Jahr durch und haben es gut gemeistert. LG Silke
Hallo Silke,

wir hatten folgende Reihenfolge: DeHoop - Tatasberg - Kokerboomkloof. Die empfehle ich auch Dir. Dann ist der erste Tag nicht so lang ab Springbok. Von Kookerboomkloof raus bis Aus könnte auch gut machbar sein.
DeHoop nach Tatasberg am Fluss lang haben wir nicht gemacht. Aber auch der lange Weg hat nur 2 bis 3 h mit Pausen gedauert.
Oder wie ist Montango gefahren?
Liebe Grüße,

Moose.
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1'667 Beiträge · seit 201114. Jan. 2016 · #15
MooseOnTheLoose schrieb:
Oder wie ist Montango gefahren?
Liebe Grüße,

Moose.
Wir sind am Fluss entlang. Für 15 km haben wir 1,5 h gebraucht (de Hoop - Tatasberg)

Haben es aber vorsichtig angehen lassen und sind ohne Reifenpanne durch gekommen.

@Silke: ja die Fahrstrecken waren entspannt, wir waren schon früh in de Hoop, in Tatasberg und mittags bereits in Port Nolloth.

Wir machen das gerne: immer nur einen halben Tag fahren und dafür nach einer Nacht weiter.

LG

Montango
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1'667 Beiträge · seit 201114. Jan. 2016 · #16
Hallo Silke,

im November ist es auch schon ziemlich heiss. Da würde ich persönlich nicht mehr in Tatasberg übernachten. Im Dachzelt ist es deutlich angenehmer, dazu liegen die Hütten auf den Granitblöcken und nicht direkt am Fluss. Ich denke, dass es in Richtersberg angenehmer ist, man kann auch besser schwimmen gehen.

Die Hütten an sich sind aber ganz nett.

LG

Montango
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1'470 Beiträge · seit 200814. Jan. 2016 · #17
Stimmt, Tatasberg war schon im Oktober sehr heiß. Wohingegen Kookerboomkloof sehr kühl war. Aber die Lage entschädigt alles! In beiden Camps. 🙂
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Themenstarter164 Beiträge · seit 200715. Jan. 2016 · #18
@Moos und Montango
Noch einmal vielen Dank, das hilft mir schon weiter. Wie gesagt wir werden jetzt schon auf dem Hinweg über Sendelingsdrif in den Richterveld fahren und in De Hoop und Kokerboomkloof übernachten und über den Helskloof Pass rausfahren nach Porth Nolloth.
LG Silke
1'470 Beiträge · seit 200815. Jan. 2016 · #19
Francismaus schrieb:@Moos und Montango
Noch einmal vielen Dank, das hilft mir schon weiter. Wie gesagt wir werden jetzt schon auf dem Hinweg über Sendelingsdrif in den Richterveld fahren und in De Hoop und Kokerboomkloof übernachten und über den Helskloof Pass rausfahren nach Porth Nolloth.
LG Silke
Sehr gut, das ist prima so.
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