Unsere Pad war soweit ok. - Aber die Milchstraße,

111 Antworten · 19,0k Aufrufe · gestartet 17. Apr. 2015 von rolfhorst
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Themenstarter538 Beiträge · seit 201221. Apr. 2015 ·
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Was knabbern die Oryxe hier - salzig?
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„Nossob“ - wie klangvoll!
Der Name verband sich für uns unbedingt mit dem Begriff: „Legendäres Löwenrudel“. Was wir allerdings vollkommen übersahen: Löwen brauchen auch mal Urlaub!
Nix, absolut nix. Stattdessen unzählige Erdhörnchen, das gefährlichste Tier, das wir antrafen. Sie hatten den Campground in Nossob derart unterwühlt, dass zumindest ein nächtlicher Toilettengang – ohne Stirnlampe –gefährlich gewesen wäre.
Fast hätten wir übrigens unser fahrbares Domizil nicht beziehen können, weil der Verriegelung Splint an der Hecktür so was von blockierte, …ich war völlig solarplex und überfordert.
Zum Glück fanden wir ein paar nette Südafrikaner, die ihren „Leatherman“ im Fahrgastraum hatten, und nicht wie wir, im Bettkasten. Tja, lebenslanges Lernen!
Ach und was sahen meine leuchtenden Augen: Einen Nachthimmel, „sternhagelvoll“ und von ungeahnter Schönheit. Milchstraße, Kreuz des Südens, Kassiopeia…
In Gedanken gehe ich alles durch: Weitwinkel, offene Blende, 15-20 Sekunden Beli, Fernauslöser…
Also morgen Abend! – Oder vielleicht doch bis Wüstenquell warten, dann wäre Neumond? Außerdem, hier stören ein paar Bäume. Also doch lieber Felskulisse, das wäre optimal!

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Der folgende Tag führte uns bis „Polentswa“ und zurück. Schöne Fahrt, lange Fahrt, aber nur ein einziges Raubtier. Eine braune Hyäne. Ohne freundliche Unterstützung eines französischen "Scout privée“ hätten wir sie nie und nimmer gesehen. Tief ins Gras geduckt knabberte sie an einem toten Gazellen Beinchen, in rhythmischem auf und nieder, fast ballerinenhaft. Aber Foto? – Nö, eh ich’s versah, schlich sie sich vom Acker.

Ein Wort noch zum Campground: Wir fanden ihn viel schöner, als Twee Rivieren. Schattig, privater... aber halt die Tiere – man fährt ja nicht zum Grillen hier her. Halt ein bisschen Pech, aber wir hatten ja noch einen Tag. Und was für einen!!
see you,
Rolf
Themenstarter538 Beiträge · seit 201222. Apr. 2015 ·
11. März
Nossob – Dickbaardskolk – „Urikaruus“ – Mata Mata

Wir hatten, wie schon ausgeführt, leider nur 4 Tage im Park. Am frühen Morgen des 11. März, verlassen wir das Camp, sehen zwei possierliche Löffelhunde, gleich hinter dem Torausgang. Aber deren „Löffeln“ entgeht natürlich nichts, so auch unser Auto, witsch und weg!
Die Sonne brennt gnadenlos und zwingt die Tiere in den Schatten, wir sehen nicht allzu viel und legen in Dickbaardskolk eine Trinkpause ein.
Zwischendurch ein Straußenpaar mit zwei Jungen - oder sagt man Küken?
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Einige Parkbesucher mit Herz Hang zu "Kunsthandwerk" hatten selbst aus Schrott Teilen oder entbehrlichen Plastikschalen noch kleine Vogeltränken gebastelt. Sicher gut gemeint - aber auch gut gemacht?
Ihnen hier war's jedenfalls recht.
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Und weiter geht's:
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Wir kommen zügig voran, queren immer wieder Dünen, aber die Pad ist gut. Hoppla, was ist denn das, wird doch nicht etwa ein Karakal?
Wir sehen zwei nadelspitze Öhrchen aus dem Gras lugen, grad hinter einem schattigen Busch, rechts voraus. Wir warten...
wir warten... wir warten immer noch... langsam wird's mir zu blöd, es ist so heiß im Auto! - Ich schnalze also mit der Zunge...
Tja und dann wurd's dem großen Geheimnis zu blöd: Es stand auf - und verarschte uns - pardon - gewaltig.

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Aber dann!!!

Bis gleich,
Rolf
Themenstarter538 Beiträge · seit 201222. Apr. 2015 ·
...auf Höhe Urikaruus, bei der Einfahrt ins Auob Tal hält uns ein entgegenkommendes Auto an: "Fahren Sie unbedingt Richtung Twee Rivieren, bei km 7,1 finden sie eine Hyäne, direkt an der Pad, sieht man nicht so oft!".

Na ja, ist zwar genau die falsche Richtung für uns, aber eine Hyäne, hm! - Verdammt, bei km 6 kommt uns ein Parktrecker entgegen, er schleppt ein Bündel Reifen hinter sich her, um die Pad zu glätten und verursacht abgesehen vom Lärm eine irre Staubwolke - oh je, die Hyäne?
Wir fahren trotzdem weiter und tatsächlich! Wir finden sie direkt an der Pad, im Schatten eines Baumes, ziemlich kaputt von der Hitze, aber auch vom Fressen.
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Können dies Augen lügen?
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Wir schauen sie lange an, fahren dann total aufgekratzt und happy wieder zurück, Richtung Mata Mata.

Kurze Zeit später (Dalkeith?) sehen wir einige Autos stehen - sicheres Zeichen für "da is was". Ein junger männlicher Löwe liegt, ja was soll ich sagen, in einer Art "Verdauungskoma" unter einem Baum.
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Eine halbe Ewigkeit liegt er unbewegt, nur sein heftiges Hecheln signalisierte Leben. Einigen Mitbestaunern wurde es langsam zu langweilig, sie drehten ab und siehe da: Das Kerlchen wachte auf! 🤩 🤩

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Eine Staubböe kommt auf, Gott, welch ein Grimassenschneider, super Typ!
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Kurze Zwischenfrage: Könnt Ihr noch? - gut, nur noch zwei!
128 Beiträge · seit 200622. Apr. 2015 ·
Einfach genial!
Und da behaupten Tierforscher doch allen Ernstes, dass Tiere keine Mimik haben... Oder war da jetzt nur auf Hunde bezogen?
Cheers, Battli
aus Somerset West/RSA
Themenstarter538 Beiträge · seit 201222. Apr. 2015 ·
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Tja, echt löwenstarker Typ!
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Ich weiß nicht, an die dreißig Porträts hat er schon für uns posiert, es war ein herrlicher Abschluss, so ein Riesenglück!

Dann fahren wir weiter. Da, kurz vor Mata Mata: Was ist denn das? - Rohre für die Breitseite ausgefahren? - oder eine Art mobile Sternwarte?
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Nein Quatsch, so fotografieren advanced photographers, wenn sie auf Cheetah Lauer liegen.
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.

Da kann ich mit meinem Bildchen natürlich nicht mehr mithalten, aber drei Cheetahs sind es mindestens, auf einem zweiten Bild vermeine ich sogar vier zu zählen.

Mit diesem Sichtungsglück aufgekratzt und voller Glückseligkeit fahren wir gleich durch die Grenze, bis Terra Rouge. Mehr kann man nicht wollen, wir sind happy und beschließen den Abend mit Braai und bei einem schönen Glas Wein.

Grüße,
Rolf
87 Beiträge · seit 201222. Apr. 2015 ·
Hallo Rolf
Und ob du mithalten kannst!!
Ich habe mir den tollen Typen sofort ausgedruckt - den möchte ich öfter anschauen! Hebt meine Laune ganz enorm.
Vielen Dank und liebe Grüße
Ulrike
723 Beiträge · seit 201122. Apr. 2015 ·
Regisseur schreibt Reisebericht: "Nicht schlecht, nicht schlecht..."

Hallo Rolf,
das ist schon mal was Besonderes.
Danke!
Gruß Reinhard
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2015
Themenstarter538 Beiträge · seit 201223. Apr. 2015 ·
Hallo Ulrike,
freut mich, dass der "Löwen Comedian" bei Dir eine nette Heimstatt fand.

VG.
Rolf
Themenstarter538 Beiträge · seit 201223. Apr. 2015 ·
Danke, Reinhard, für die netten Worte,
gleichwohl glaub ich Dir natürlich kein Wort ;))
Lieber mit den Schuhen auf dem Boden, als vom Baum fallen, daran halt' ich mich.

LG.
Rolf
723 Beiträge · seit 201123. Apr. 2015 ·
rolfhorst schrieb:
Lieber mit den Schuhen auf dem Boden, als vom Baum fallen, daran halt' ich mich.
Das passt gut, denn ich versuche mich nur zu bodenständigen Beiträgen zu äußern! 😉
Gruß Reinhard
Themenstarter538 Beiträge · seit 201223. Apr. 2015 ·
12. März.

…und schon wieder hatte die Milchstraße gefloppt, Blitze und dickes Gewölk in der vergangenen Nacht; lieber Petrus, so wird das nix! 😕
Der Abschied von Hannli und ihrer Farm war herzlich, wenngleich sie über einen unschönen Farmüberfall zu berichten hatte; Gott sei Dank, ohne Personenschaden. Der materielle Schaden hielt sich auch in Grenzen, aber der Seelenfrieden halt –
man hoffe sehr, den Tätern über deren Handy Log in, auf die Spur zu kommen.

Wir nehmen die C 17 und machen uns auf den langen Weg Richtung Keetmanshoop. Unser Ziel: Giel Steenkamp mit seinem berühmten „Mesosaurus Park“. Zumindest im ersten Drittel ist die Fahrt unglaublich schön, rote Dünen, kalkweiße Pad, und azurblauer Himmel … and I think to myself, what a wonderful world

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Auf Höhe „Koes“ ändert sich die Landschaft in ein eintöniges Beinahenichts. Staubtrockenes Grasland, ein paar hungerhakige Kühe, flirrende Hitze. Wie kann man ein Leben dort aushalten?

Wir passieren rechterhand Giels Zauberrwald und frischen erst einmal unsere Vorräte in Keetmanshoop auf. Das Städtchen ist ganz hübsch, der Laden auch ok.
Als wir dann ins „Ziel“ einlaufen, steht Giels Empfangsbüro sperrangelweit offen, aber weit und breit kein Mensch. Also Handy raus – kein Empfang! - Warten kann zermürben, also SAT-Phone raus, Giel hebt nicht ab. So, was jetzt?
Nach anderthalb Stunden kommt er mit seinem Caravan (ohne Nummernschild) angerauscht, er wolle sein Auto verkaufen, aber morgen ein neues holen. Und im besten oranjedeutsch: „Ja habe die Farm nebe an gar nicht um euch gekümmeret“?

Giel ist umwerfend! Sympathisch, praktisch, gut, und vor allem: Er überlässt uns für zwei Tage sein vielgerühmtes „Bushcamp“ – inmitten zauberhafter Köcherbäume gelegen. Ein Traum!

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Am schönsten natürlich bei Sonnenaufgang! - Wobei im Bushcamp dies kein Problem darstellt. Man stelle sich mit dem Auto neben das monströse Webervogelnest, die lieben Sängerfreunde schwatzen die ganze Nacht, man könnte ohnehin kein Auge zu tun - und sehnt dann den Sonnenaufgang herbei.
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nächste Folge: "Fred Feuerstein" 😄 😄

See you!
1’128 Beiträge · seit 201123. Apr. 2015 ·
Hallo Rolf,

war bisher nur als stillschweigende Mitreisende unterwegs, aber dieses Bild:

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kann Frau einfach nicht unkommentiert lassen 🙂, so genial finde ich dieses Foto.
Tja, der KTP ist halt immer wieder ein Garant für schöne Löwensichtungen, ich könnte sofort wieder hin 😎 .

Bin gespannt, ob das mit eurer Milchstraße noch was wird 🙂 . Wir wollten bei unserem Besuch im Süden Namibias (unter anderem auch im Mesosaurus Camp) im letzten September/Oktober unbedingt den Sternenhimmel fotografieren....aber irgendwie wollte das Wetter anders als wir 🙁 .

Viele Grüße

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
Themenstarter538 Beiträge · seit 201223. Apr. 2015 ·
Oh Gottele, Susi,
Welch ungute Milchstrassen Vorhersage 🙁 🙁 - Darf ich nach Eurem Sternzeichen fragen? 😄

Der Löwe: Freut mich, dass er Dir gefällt, bei genauem Hinsehen sieht man allerlei Untermieter in seinem Fell, vielleicht löste dies seine Kratzepfote aus?

LG.
Rolf
Themenstarter538 Beiträge · seit 201223. Apr. 2015 ·
Bevor wir zu "Fred Feuerstein" kommen, noch eine Ergänzung zu Giels Bush Camp. Es ist ein Camp
„en pleine nature“, hat aber immerhin Dusche und WC - mit Honigbienen.
Die Köcherbäume am Camp, stehen sowohl in Ost- als auch West Lage, als Fotoamateur findet man daher auf jeden Fall „sein“ Licht.

Vor etwa 25 Jahren war Giel beim Legen eines Feldweges zufällig auf einen merkwürdigen Fund gestoßen. Ein aufgeplatzter Kalkschiefer enthielt eine Struktur, die er glasklar als „versteinerte Eidechse“ identifizierte. Stolz erzählte er seine Geschichte einem Verwandten, seines Zeichens Zoologe in Südafrika. Giel konnte seinen Verwandten, neutral ausgedrückt, nicht zu 100 Prozent überzeugen, man ging aber der Sache nach.

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Heute ist gesichert, dass die „versteinerte Eidechse“ vor ca. 250 Mio. Jahren lebte und „Mesosaurus“ hieß. Diese Saurierspezies konnte bis zu 1,5 m lang werden und lebte am Grund von Seen oder langsam fließenden Gewässern. Seine spitzen Zähnchen sind so grazil, dass die Wissenschaftler annehmen, er habe gar nicht zugebissen, sondern das Wasser lediglich durchseiht. Der Mesosaurus gilt als wichtiger Indikator für die Theorie der „Kontinentaldrift“ nach Alfred Wegener. Versteinerungen der Kleinsaurier fand man sowohl in Afrika als auch in Südamerika. Nach Wegener zerbrach vor etwa 250 Mio. Jahren der Kontinent Pangäa, wobei sich die südamerikanische Scholle von Afrika trennte – und leider auch die traurigen Saurier voneinander. 🙁 🙁 - Wer’s wissenschaftlicher will, bitte sehr: https://www.klett.de/alias/1011702

Zum Abschluss seiner interessanten Ausführungen, gab Giel noch ein Solo auf seinem „Steinzeit Xylophon“. Das Instrument besteht aus Dolerit (Feldspat Basalt) in verschieden großen Blöcken, denen Giel mit einem Schlagstein wundersamste Töne entlockte. So etwa in feinsinnigster Einfühlung ein Stück von Jean- Philippe Rameau: „Frère Jacques“.
Wie ein Hausmusikabend bei Feuersteins, vielleicht mit einem Mesosaurus „Müllerin Art“ après, welch ein genussvoller Abend.

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Der nächste Stopp wird Koiimasis sein.

Bis dahin, viele Grüße,
Rolf
2’338 Beiträge · seit 200724. Apr. 2015 ·
Hi rolfhorst

Bekennender Weinschwärmer auf Milchstrassensuche??? 😮 🤨 😐
Wie passt denn das??? 🙄

Und das Cheetah-Foto finde ich wunderschön. Habe erst kürzlich gelesen, dass man den Tieren mehr Raum geben sollte und das hast du ja nun wahrhaftig getan, bravo. 🙂

Liebe Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter538 Beiträge · seit 201224. Apr. 2015 ·
Bekennender Weinschwärmer auf Milchstrassensuche??? 😮 🤨 😐
Wie passt denn das??? 🙄

Oh Erika, jetzt bin ich aber perplex,
einer der größten Sterngucker aller Zeiten, Galileo Galilei, galt auch als Weinfreund. Allerdings interessierte er sich darüberhinaus noch für Gesang und so 😉 😉

Das letztere will ich nicht weiter beleuchten, doch sein Satz: "Und sie dreht sich doch" bekommt unter dem Aspekt der Weinfreundschaft vielleicht noch eine ganz andere Bedeutung 😄 😄

Euch ein schönes Wochenende,
Rolf
1’674 Beiträge · seit 201225. Apr. 2015 ·
Hallo Rolfhorst,
Das sind tolle Bilder 😄
und für mich rufen sie viele Erinnerungen an unsere letztjährige Reise wach.

Danke auch noch für den Schnellkurse in Sternenfotografie.
Ich merke mir also für unsere diesjährige Milchstraße : Weitwinkel , Offenblende, Belichtungszeit...danke nochmals dafür. Und wenn der Himmel es zulässt, mache ich ein Bild für dich mit.

Du hast einen sehr erfrischenden Schreibstil. Schade, dass ich euch nicht bis zum Ende eurer Reise begleiten kann.
Aber Afrika ruft ... Und da kann man dann nichts machen 😎

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter538 Beiträge · seit 201225. Apr. 2015 ·
Aber Afrika ruft ... Und da kann man dann nichts machen 😎

Hallo Dagmar,
danke für Deinen netten Kommentar, freut mich sehr!

Du sagst "kann man nichts machen"? - Hoppla, seh' ich ganz anders, Dürfen wir anbieten, Euch ausnahmsweise zu vertreten? 🤩 🤩

Sollte es nicht dazu kommen, dann schöne Reise, wir wünschen Euch schönste Erlebnisse und eine gute Rückkehr!

LG.
Rolf
Themenstarter538 Beiträge · seit 201225. Apr. 2015 ·
14. März

Wir nahmen die gut ausgebaute B4 bis nach AUS, kamen auch gut voran. Allerdings ist die Strecke, bei gefühlt einer Kurve pro 100 km, auch etwas öde. Kurz hinter der Tanke in Klein Aus ist es gleich-aus mit der tar-road, und unser TRAX übt sich wieder in Sandhüpfen. Die Landschaft entschädigt für alles, und bei Neisip biegen wir auf die legendäre D 707 ein. Links der Pad immer wieder rote Dünen, rechts dunkle Berge, teils mit einzelnen Köcherbäumen bestanden, es ist ein Traum! – Unverzeihlich, wenn wir uns das hätten nehmen lassen. Auf Fotostopps verzichten wir dennoch, denn von Giel Steenkamp bis zu Familie ITZKO ist es schon ganz schön weit.

Die Zufahrt zu Koiimasis führt ein ganzes Stück weit durch das Gelände der Farm „Kanaan“, insbesondere auch an deren „Camp 707“ vorbei. Wir wissen nicht, ob dieses Camp unter den neuen Besitzern überhaupt noch offen ist, aber ehrlich gesagt, bei dieser staubtrockenen Hitze, vielleicht nicht unbedingt ein herber Verlust.
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Wir bekommen Camp Site Nr.1 und sind begeistert. Nicht nur ein großzügiger, schöner Platz, nein auch Sanitäranlagen, die ihresgleichen suchen. Und: Wir sind ganz allein. – D.h. bis auf ca. zwanzig Klippschliefer, auf dem Nachbarplatz, und zwei Steinböckchen, aber das kann man ja mal hinnehmen 🤩

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Koiimasis sei eine Straußenfarm, doch wir finden, gegenüber den Hunderten von Hühnern, sonstigem Geflügel und Ziervögeln, sind die Strauße klar in der Unterzahl.
Für den Autofahrer ist gesorgt 😎 , man darf die Farm Wege befahren; schöner aber ist der markierte Rundweg von ca. 5km Länge, ab Farm. Er führt auch zu einem kleinen Aussichtshügel von wo aus sich die Landschaft ganz herrlich erschließt.
zuletzt bearbeitet 25. Apr. 2015