ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201205. Mai 2015 ·
Otjitotongwe liegt ca.35 km östlich von Kamanjab. Man kann allerlei darüber lesen, auch kritische Töne. Wir fanden allerdings, dass Marco, der Besitzer, ein ausgesprochen netter und zugänglicher Typ ist. Seine Tiere sind in gutem Zustand, und deren Auslauf immerhin so groß, dass man das Gelände mit dem Auto befahren muss. Wenn ich natürlich im Laufe des Nachmittags erst ankomme - darüber wurde geklagt - ist durchaus damit zu rechnen, dass die Fütterung der Cheetahs bereits vorbei ist. "Wer zu spät kommt"...
Fast alle Cheetahs wurden ihm von Farmern angeliefert. Kraft Gesetz darf er sie nicht ins Ausland, an Zoos oder Parks verkaufen, die namibischen Parks haben meist kein Interesse, lässt er die Tiere frei, werden sie gnadenlos abgeschossen. Die Scheu, sich von Farmen fernzuhalten, haben sie verlernt und ein Senderhalsband schützt auch nicht. Er muss sie also behalten und versorgen.
So gesehen, was sollte man ihm eigentlich vorhalten?
schau links, schau rechts, geh grade aus...
zupacken, wegrennen - und dann schnellstmöglich verschlingen.
über die Campsite auf Otjitotongwewerde ich morgen kurz berichten
Bis dann, und viele Grüße, Rolf
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201205. Mai 2015 ·
Hallo Hanne, vielleicht habe ich gedanklich einige Silben verschluckt, die Dir die "Mitreise" erschweren. Also:
Omburo Ost ließen wir aus, weil es uns einfach zu weit abseits schien. Angedachtes Ziel war daraufhin Ugab Terrace Lodge. Auf dem Weg dorthin, fährt man an der Vingerklip Lodge vorbei. Und siehe da: Wir fanden die Lage der Vingerklip einfach konkurrenzlos schön. In unseren Unterlagen stand allerdings: Preis/Leistungsverhältnis "fraglich", schon etwas abgewohnte Zimmer, unübersichtliches Gelände... Wir meinten aber, sich ein eigenes Bild zu machen, sei in jedem Fall das Beste!
Unser "Zimmer" war tipp topp, geschmackvoll eingerichtet und geräumig. Der Pool (es gibt zwei) lud herrlich zum schwimmen ein, die Gartenanlage ist äußerst gepflegt, und Eagles Nest gehörte zu den Highlights unserer Reise. Preislich nehmen sich Ugab Terrace Lodge und Vingerklip Lodge gar nix, Omburo Ost ist schwer zu vergleichen, weil wir nur den Preis für Ü/F fanden (~ 520 p.P). Alles in Allem: Vingerklip war eine perfekte Entscheidung.
rolfhorst schrieb:Hallo Hanne, vielleicht habe ich gedanklich einige Silben verschluckt, die Dir die "Mitreise" erschweren. Also:
Omburo Ost ließen wir aus, weil es uns einfach zu weit abseits schien. Angedachtes Ziel war daraufhin Ugab Terrace Lodge. Auf dem Weg dorthin, fährt man an der Vingerklip Lodge vorbei. Und siehe da: Wir fanden die Lage der Vingerklip einfach konkurrenzlos schön. In unseren Unterlagen stand allerdings: Preis/Leistungsverhältnis "fraglich", schon etwas abgewohnte Zimmer, unübersichtliches Gelände... Wir meinten aber, sich ein eigenes Bild zu machen, sei in jedem Fall das Beste!
Unser "Zimmer" war tipp topp, geschmackvoll eingerichtet und geräumig. Der Pool (es gibt zwei) lud herrlich zum schwimmen ein, die Gartenanlage ist äußerst gepflegt, und Eagles Nest gehörte zu den Highlights unserer Reise. Preislich nehmen sich Ugab Terrace Lodge und Vingerklip Lodge gar nix, Omburo Ost ist schwer zu vergleichen, weil wir nur den Preis für Ü/F fanden (~ 520 p.P). Alles in Allem: Vingerklip war eine perfekte Entscheidung.
Ich hoffe, jetzt ist alles klar.
LG. Rolf
vielen Dank Rolf, alles klar, ich kenne alle 3Unterkünfte, jede hat ihren besonderen Reiz. Vielleicht haben sie ja auf Vingerklip einige Chalets renoviert. Freunde von uns waren vor 2 Jahren dort und berichteten, dass alles ziemlich abgewohnt ist. Beste Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Elchontherun1’250 Beiträge · seit 200906. Mai 2015 ·
Hallo,
die Aussage von Hanne kann ich nur bestätigen - vor zwei Jahren waren wir auch drei Nächte auf der Vingerklip-Lodge; alles ziemlich abgewohnt und die Außenanlagen ungepflegt bzw. fast total vertrocknet, besonders die Bouganvillen...... Wir mussten nach der ersten Übernachtung umziehen, weil das Zimmer desolat war (Elektroleitungen lagen blank umher, das Licht brannte die ganze Nacht und die Toilettenspülung lief nur mit knallheißem Wasser....... 🙁 Das Abendessen in Eagles Nest war nicht gut. Allerdings, am nächsten Abend hat Robert für uns alleine im Restaurant gekocht - superlecker!!
Omburo Ost ist inzwischen keine Gästefarm mehr, d.h., keine Übernachtungen.
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201207. Mai 2015 ·
Hallo Elch, was die "ungepflegten, vertrockneten Außenanlagen" angeht: Kann ich für diesmal nicht bestätigen, es war alles Tip topp, die Pflanzen "waren happy"! Und die Zimmer: Auch da haben wir andere Erfahrungen gemacht. Alles was Du moniert hast, muss irgendwie inzwischen restauriert worden sein? Jedenfalls in unserer Unterkunft (glaube es war Haus 15a?) gab es absolut nichts zu beanstanden - und ich habe im Leben weiß Gott in einigen! Hotels übernachtet.
Grüße, Rolf
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201207. Mai 2015 ·
...Wer von Kindesbeinen an das Berufsbild "Raubtier Dompteur" anstrebte, der hätte in Marcos Hausgarten eine gute Chance zur Selbstverwirklichung. Drei handzahme Geparden,sonor schnurrend, freuen sich über Fellkraulen und zeigen ihrerseits Gegenliebe durch Ablecken sowohl zarter Damenhände, als auch gut behaarter Herrenbeine, bis hin zu Glatze. Frei nach dem Motto: Den Mutigen gehört die Welt.
Und der Campground? – Er ist etwa 2 km vom Farmhaus entfernt. Es ist ein schattiges, großzügiges Gelände, daneben einige strohgedeckte Rondavells, dazu ein Pool. Angrenzend, ein weiträumiges Gehege, in dem Geparden gehalten werden. Zu unserer Zeit war kein Mensch da, man konnte sich hinstellen wo immer man wollte. Ok, die Sanitäreinheiten sind ein wenig spartanisch, aber Duschen kalt/warm, Spültoiletten, Waschbecken innen und außen sind vorhanden und wurden vom Personal sogar 2X-täglich auf Sauberkeit kontrolliert. Kostenpunkt: 200 NAD incl. Cheetah Tour, p.P. – also bitte!
24. März
Wir ziehen weiter, in das quasi um die Ecke gelegene „Filmhaus“ – oder „rockhouse“ in Onjowewe http://www.namibiajjtours.com
Das Haustaxi kennt ihr schon Armaturenbrett und Alcantara Polsterung 😄 Die Maschine, nur wenige KM gelaufen Und hier der Anlasser 😄
Das Haus selbst, ist so ziemlich die ausgefallenste Unterkunft die uns jemals begegnete. Ursprünglich nur Filmkulisse, gehört das Haus heute der Schwester von „Jaco Burger“, auf dessen Farmgelände dieses „Gesamtkunstwerk“ steht. Der Begriff „Kunstwerk“ ist m.E. zutreffend, denn die Verarbeitung der Materialien, meist naturbelassene Hölzer, ist fantasievoll und ästhetisch.
Wir finden im Bauwerk drei Ebenen: Ein Erdgeschoss, das mehr oder weniger ausschließlich als Küche dient, Gasherd, Kühlschrank, Gefriertruhe, Regale, Schrank und Geschirr… bis hin zur Fleischer Säge. Im Obergeschoss gelangen wir in einen als „Planters Lounge“ gestalteten Wohnbereich mit Bar, dazu eine große Sonnenterrasse incl. Braaiplatz für die Großfamilie. In diese Ebene integriert: Zwei Schlafzimmer, eines davon mit freistehender Badewanne. In der dritten Ebene schließlich, ein weiteres Schlafzimmer – die Häuptlings Suite?- Jedenfalls mit einer stattlichen Zahl an Betten.
Ich muss mich als bisher stiller Mitleser nun erstmal mit einem grossen Dankeschön zu Wort melden.
Namibia steht ja bei mir im Moment nicht ganz so im Fokus, da Afrika bekanntlich grösser ist und der Zahn der Zeit bereits an uns nagt, doch Deine lebendige Schreibweise und die beeindruckend schönen Bilder haben mich regelrecht verlockt, jede Zeile Deines Bericht zu lesen. Sollten auch wir wieder mal in diese Ecke reisen, werde ich Ihn bei der Planung erneut genau studieren. Da sind einige interessante Infos dabei.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201207. Mai 2015 ·
...Und damit komme ich zu des "Pudels Kern": Alle Schlafzimmer haben zwar eine Tür, aber sie ist weder abschließbar noch blickdicht. Für die beiden Honeymooner aus Amerika sicher Garant für ein unvergessliches Wochenenderlebnis, das bietet weder Las Vegas, noch Walt Disney. Ich möchte sagen: Auch wir fühlten uns gut aufgehoben, aber: Wären da noch weitere Gäste im Haus gewesen – ich weiß nicht, allenfalls ziemlich beste Freunde? Ach ja, tiefer Schlaf ist nur naturverbundenen Gästen gewiss, denn sowohl Eulen, die den Luftraum beherrschen, als auch andere Tiere (Geckos?) gehören zu den regelmäßigen Hausgästen. Aber wer nicht wenigstens einmal im Leben hier abgestiegen ist, hat eigentlich was versäumt, fast eine Lücke in der Biografie.
Blick auf den Pool - Filter? nö, es gibt keinen Strom - aber Chlor! Die Haus Bar Hier die Ahnengalerie 🤩 🤩 Unser Schlafzimmer: Bad
Fassaden Detail
Jetzt nur noch zwei!
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201207. Mai 2015 ·
Noch ein Blick, von der Terasse her, auf die Klipp Schliefer Felsen
Und last not least: Abends konnte man am Veranda Geländer montierte Petroleum Behälter entfachen, und dazu ein hochromantisches Dinner genießen. So schön, dass man einen Abend lang die Milchstrasse durchaus entschuldigen konnte.
Die Frage stellt sich natürlich: Und was gibt es dort sonst noch zu sehen?
Klar, jeder hat so seine Präferenzen, aber eine Möglichkeit wäre: Besuch im nahegelegenen Himbakral (Himba Orphan Project).
Darüber dann beim nächsten Mal.
L.G. Rolf
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201208. Mai 2015 ·
..."Fahrzeug das über einen vernünftig dimensionierten Aschenbecher verfügt! Ich bin begeistert".
Moin Logi, Deine humorvolle Anmerkung hat allerdings für den gesetzteren Herren eine Grenze: Hosen mit Umschlagfalte ploddern, weil der Aschenbecher selbstverständlich keinen Boden hat - ;))
Dir ein schönes Wochenende, und liebe Grüße, Rolf
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201210. Mai 2015 ·
25. März
MORO – PERIVI - NAUA Die Begrüßungsformel: Guten Tag, wie geht's? - Danke, gut! - wird uns von Tumbé, dem Himba Guide als erstes eingeprägt, als er uns auf dem Wege vom Filmhaus zum Himba Kral begleitet. Wir sahen sie schon gestern, mit ihren Rindern vorbeiziehen, aber die Himba blieben stets auf Distanz. Nun also ein Besuch in deren Kral.
Die Faszination die von den „HIMBA, Namibias ockerrotes Volk“, ausgeht, wie Klaus G. Förg seinen Bildband nannte, ist absolut unbestritten. Deren selbstbewusstes Auftreten, ihre ockerrote Haut, der kulturelle Behauptungswille…alles faszinierend, exotisch, und doch fremd, vielleicht welt-fremd? Das 5000-Seelenvölkchen hat seine Unschuld, seine heile Welt verloren, es gibt kein Rückzugsgebiet mehr. Alkohol und trsditionell promiskes Verhalten, zumal in Kombination mit Bildungsverweigerung, sind ein tödlicher Mix, HIV!
Hier in „Onjowewe“ geht es um ein Projekt, das „Jaco Burger“ und seine Frau „Mukajo“, eine Himba, vor ca. 15 Jahren ins Leben riefen. http://www.namibiajjtours.com/onjowewe.html (Otjikandero).
Die beiden kümmern sich um verwaiste Himba Kinder. Das Projekt sieht vor, dass andere Mütter aus dem Kaokoveld jeweils für einige Monate nach Onjowewe kommen, dort die Waisen in die eigene Familie integrieren und sie in der Stammestradition erziehen. Die Himba leben auch hier im Kral, in denselben sozialen Strukturen, wie im Kaokoveld. Hier wie dort wird der Alltag vom Umgang mit dem Vieh bestimmt. Zugleich beherbergt das Gelände eine einfache, kleine Schule. Wie „Tumbé“ unser Himba Guide berichtet, besuchen allenfalls 5% der Himba eine Schule. Zwar besteht auch in Namibia Schulpflicht, für alle - aber nicht für die Himba. Salopp ausgedrückt: Kuh schlägt IQ. Dementsprechend ist die Schule ausgerüstet, es mangelt an allem, vor allem an Schülern. An diesem Tag jedenfalls schien keiner Bock auf Bildung zu haben. Die Lehrerin verbarg sich hinter einem Paravent, es gab ja auch nichts zu tun.
Hier die ersten Eindrücke vom "Dorf":
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201210. Mai 2015 ·
...Der Kral, gleicht baulich, strukturell vollkommen dem, was wir ein andermal im Kaokoveld gesehen hatten. Spielende Kinder, Erwachsene gruppiert um wärmende Feuer hockend, Hühner, Hunde… ein exotisches Durcheinander. Soweit die Gründer der Ansiedelung den Willen hatten, die Himba von jeglichem "Zivilisationsmüll" fernzuhalten, muss man ein gewisses Scheitern konstatieren. Plastik, ausrangierte Fahrradfelgen als Spielgerät, haben es genauso hierher geschafft, wie vereinzelt Handys.
Aber ich denke, das Gewicht der kulturellen Verantwortung für die Himba, das sich Jaco und Mukajo schultern wollten, könnte selbst ein „Atlas“ nicht tragen. Was sie dennoch mit ihrem Projekt für die Waisenkinder leisten, ist ein vorbildlicher Ansatz und unterstützenswert.
Körperhygiene mittels Rauch von qualmenden Kräutern. Sich zu waschen, ist den Frauen untersagt.
So viel über Otjikandero, mehr als ein paar Bilder kann mein RB nicht liefern. Wir reisen dann weiter zur "Okambara Elephant Lodge".
ich bin auch noch schnell zugestiegen und habe deinen tollen Bericht gerade in einem Rutsch durchgelesen.
Super Fotos – vor allen die „Löwengrimassen“ haben es mir angetan!
Auf Höhe „Melkvlei“ aber entdeckten wir eine Gepardin mit ihren 4 fast erwachsenen Jungen. Vier Junge sind an sich schon ungewöhnlich, aber diese auch groß zu ziehen, ist schon ein großes Glück. Immerhin lebt die Family mitten im Löwengebiet - nicht gerade deren Freunde.
Wir waren etwa 4 Wochen nach euch im KTP und haben die Gepardin mit ihrem Nachwuchs 3 Tage lang beobachtet. Die Tiere sind topfit und erfolgreiche Jäger!
Freue mich schon auf die Fortsetzung von deinem Bericht!
herzlichen Dank für die ausführlichen Informationen über das Filmhaus und das Himbadorf. Wir werden Ende August dort sein. Hattet ihr Dinner gebucht? Wir haben bislang Selfcatering (ich dachte, dass es vielleicht gemütlicher ist, wenn man den Abend ungestört ist), aber jetzt überlege ich doch, ob wir die Mahlzeiten zubuchen sollen. Und noch ne Frage (man muss es ja ausnützen, wenn jemand ganz frische Infos hat 😎 ): Erinnerst Du dich noch an die Höhe des Eintrittspreises für das Himbadorf? Habt ihr sonst noch was mitgebracht als Gastgeschenk? Danke schon mal!
Liebe Grüße
JuRo
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201211. Mai 2015 ·
Hallo Konni, vielen Dank für Deine nette "re", freue mich! Und dass es der Chettah Großfamilie gut geht, ist natürlich die allerschönste Botschaft. Was meinst Dul: Jagt "Frau Mama" nach wie vor alleine, oder dürfen die Kids schon (übungshalber) mit?
LG. Rolf
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201211. Mai 2015 ·
Hallo JuRo, Zu Deiner Frage:"Hattet ihr Dinner gebucht? Wir haben bislang Selfcatering (ich dachte, dass es vielleicht gemütlicher ist, wenn man den Abend ungestört ist), aber jetzt überlege ich doch, ob wir die Mahlzeiten zubuchen sollen".
Wir hatten (aus denselben Überlegungen heraus) Selfcatering. Ich hörte allerdings, dass Jacos Schwester eine ausgezeichnete Köchin sein soll. Wenn man also aus der Sonnenliege nur ungern aufsteht, ist ein bestelltes Dinner durchaus eine Option. Soweit ich weiß, muss man aber vorab buchen.
Der Eintritt ins Himbadorf lag bei 250 NAD p.P. - Die Führung dauert etwa 2,5 Stunden, ein fairer Preis, zumal die Einnahmen dem Projekt zufließen. Andere/weitere "Mitbringsel" sind nicht erwünscht, lt. JJ-Tours. Die Himba Frauen werden am Ende der Führung kleine Handarbeiten feilbieten; dort etwas zu erwerben, wird gerne gesehen. Wir hatten den Eindruck, dass die Schmuckherstellerinnen sich vorab keine Gedanken über den Wert dessen gemacht hatten, was sie anbieten. Wir reden nicht über viel Geld, dennoch, einiges ist absolut überzogen. Darüber kann man sprechen, das ist kein Problem.
Was meinst Dul: Jagt "Frau Mama" nach wie vor alleine, oder dürfen die Kids schon (übungshalber) mit?
Hallo Rolf,
wir hatten das Glück die Familie bei der Jagd zu beobachten (beim „finalen Kill“ war uns leider die Sicht versperrt). Die Jungen waren in der Nähe der Mutter, die den Springbock dann aber allein erlegte. Die Kids waren für den „Abtransport“ der Beute verantwortlich und schleppten den Kill unter einen Baum, wo die Mutter schon auf sie wartete.
Bilder davon gibt es demnächst in meinem Bericht – muss allerdings erst noch ein paar Fotos aussortieren.