Ich hatte ja immer den Traum, mit dem Landrover durchs südliche Afrika zu fahren... Aber vielleicht mache ich dann vorher doch noch eine Mechaniker-Ausbildung 😗 Gewinne zunehmend den Eindruck, dass unabhängig vom Anbieter, die Biester ganz ordentlich eigenwillig sind... 😉
Seht mal zu, dass die Karre wieder anspringt und wir weiterkommen, freu mich doch schon so auf Sambia und Simbabwe 😗
Liebe Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Sanne schrieb:Ich hatte ja immer den Traum, mit dem Landrover durchs südliche Afrika zu fahren... Aber vielleicht mache ich dann vorher doch noch eine Mechaniker-Ausbildung 😗
Liebe Grüße Sanne
Nützt nix 🙁 , mein Mann ist Hobbymechaniker, hat das Problem auch gut diagnostiziert, aber ohne Ersatzteile 😕
Ich hoffe auch, dass es bald weiter nach Sambia geht. Wir wollen ja Biggi`s Spuren folgen (nehmen aber zur Sicherheit einen LC 🙂 )
tiggiThemenstarter1’559 Beiträge · seit 201111. Dez. 2014 ·
Ihr Lieben alle, ich möchte keinem den Traum vermiesen, mit dem Landy durchs südliche Afrika zu reisen. Es war schon eine tolle Sache mit einem fast stabilen Auto. 😈 Das waren nur Kinderkrankheiten in den ersten zwei Tagen. Der Landy musste eben erst einmal seine Grenze austesten. 🤩 🤩 Das ist wie bei den Kindern! 😉 😛 Wir haben ihm dann gezeigt, wer hier das Sagen hat.
Ich kann euch alle beruhigen: 1. Es kann noch schlimmer kommen und 2. Mit nur 5 kurzen Werkstattbesuchen, bleibt noch Zeit für die Gamedrives und 3. in den nächsten drei Wochen läuft er ohne zu meckern! Und dann .... dann möchte er gerne noch einmal, dass eine Fachkraft in sein Herz schaut, aber das war es dann auch.
Er hat uns nicht wieder in der Einsamkeit verlassen und wir konnten uns am Ausgangsort von ihm verabschieden.
@ Sanne: ein Mechanikerkurs ist eine gute Sache, aber ein Koffer mit diversen Ersatzteilen ist tatsächlich noch besser!
tiggiThemenstarter1’559 Beiträge · seit 201111. Dez. 2014 ·
Und weiter geht es ... 🙂 🙂 🙂
Pünktlich um 7.45 Uhr erscheint der Safariwagen vom Khama Rhino Sanctuary. Auf die Jungs ist wirklich Verlass! Man bringt Manfred und mich zur Rezeption. Wir stehen in der Kälte, frieren und warten und warten. Es erfolgt irgendwie kein Rückruf. Über die Rezeption und das Privathandy der Angestellten melden wir uns erneut bei M. Kurze Zeit später erfolgt der Rückruf von S., der uns mitteilt, dass nur die Frau des Mechanikers in Francistown erreichbar sei. Wir müssen warten. Aber worauf und wie lange? S. will sich noch einmal melden. Manfred und ich stehen inzwischen in der Sonne, um ein bisschen der Kälte zu entkommen. Inzwischen versammeln sich viele der Safariguides und schließlich meint der Chef des Camps, es gibt in Serowe einen guten Mechaniker, der auch für die Safarifahrzeuge zuständig sei und der kennt sich auch mit dem Landrover aus. Warum kam am Vorabend niemand auf die Idee, einen Mechaniker aus Serowe zu bestellen? Es dauert nicht lange und ein uralter weißer Golf aus Serowe erscheint mit drei Mechatronikern. Sie stehen um unser Fahrzeug, bauen den Beifahrersitz aus, öffnen die Batterie und wechseln ein gebrochenes Kabel. Nach nur 15 Minuten ist die Reparatur beendet und der Wagen springt sofort an. So einfach geht das und wir warten immer noch auf einen Mechaniker aus Francistown? Als wir die Mechaniker fragen, was sie nun bekommen, meint der eine, sie haben noch gar nicht gefrühstückt. Dann schlüpfen sie aus ihren Blaumännern und nehmen an unserem Tisch Platz. Der war noch gedeckt, denn ich habe auch noch nichts gegessen. Die drei setzen sich und in kürzester Zeit ist unser einziges Nutellaglas leer und wir um viele Brötchen ärmer. Nur das Nutellaglas ist für uns ein Problem, denn es gibt in Botswana kein Nutella zu kaufen. Unser Sohn braucht sein Nutella!! Für die Anfahrt und die Reparatur verlangen sie dann 400 Pula.
Als wir nach einer Quittung fragen, schauen sie uns an als wären wir vom Mars. Quittungen gibt es hier in der Wildnis nicht. War auch eine blöde Frage, wir sind in Afrika. Nur wie sollen wir dem Vermieter erzählen, was wir verauslagt haben? Wir sind so froh, dass der Fehler gefunden wurde und denken nicht weiter darüber nach. Für uns beginnt nun ein Urlaubstag.
Die Mechaniker hatten einen gesegneten Appetit! "Ach hätten sie doch die Blaumänner anbehalten?!" Julians Blick spricht Bände...Nutella !!! 😈 😈
Nach dem kalten Start in den Morgen brauchen wir jetzt eine heiße Dusche und dann ein stärkendes Frühstück , zumindest das, was noch vorhanden ist - Müsli, Joghurt usw. Zur Ausstattung des Autos gehören auch Duschlaken. Wir bekamen beim Start eine Tasche mit Handtüchern in den Wagen gelegt, stellten jedoch bald fest, dass es nur drei Duschlaken gab. Das vierte Handtuch war ein kleines Händehandtuch. Zum Glück haben wir immer auch unsere eigenen Handtücher dabei. Es ist schon gut, wenn man sich nicht immer auf die Ausstattungslisten der Vermieter verlässt.
Hier trocknen noch unsere Duschtücher am Auto
Zum Fönen benutze ich die Steckdose im Männerabteil, denn unsere ist "out of order" und treffe dabei den holländischen Nachbarn, der sich gleich nach dem Auto erkundigt. Wir wünschen einander einen netten Urlaub und ahnen noch nicht, dass wir uns bald wiedersehen.
Bevor wir unsere Campsite aber verlassen, erhalten wir noch einmal Besuch von den Südafrikanern, die am Vorabend versuchten das Auto zu starten. Sie erkundigen sich, wie es nun aussieht und waren froh zu hören, dass der Wagen jetzt läuft. Sie kamen vom Gamedrive zurück und erzählen, dass sich auf der Serowe Pan Nashörner befänden. Anschließend nehmen wir uns noch Zeit für einen kurzen Gamedrive durch den Park. Es ist schade, denn wir stehen ja irgendwie unter Zeitdruck und wollen noch bis zum Tiaan`s Camp an den Boteti und hier lohnt es sich wirklich die vielen Tiere zu suchen. Wir sind zwar ein bisschen verärgert, über den verlorenen Nachmittag ohne Gamedrive, aber auch erleichtert, dass wir hier nicht länger festsitzen müssen. Für einen kurzen Gamedrive nehmen wir uns trotzdem die Zeit.
Und so starten wir über teilweise sehr tiefsandige Wege zu dem Pan`s Edge Drive mit einem Wasserloch und fahren in einem Rundbogen wieder zur Malemas Pan und zurück. Verschiedene Hides bieten Beobachtungsmöglichkeiten, die wir jedoch aus den bekannten Gründen nicht mehr besuchen können.
In einiger Entfernung sehen wir immer wieder die Nashörner. In diesem Schutzreservat sollen inzwischen über 40 von ihnen leben. Es sollen die letzten Nashörner Botswanas sein.
Wir sehen in einiger Entfernung Oryxe, Kudus, Springböcke, Gnus, Zebras und Strauße und die Nashörner. Leider ist kaum Zeit, um wirklich nah an die Tiere zu fahren.
An diesem Wasserloch gab es viele Geier, aber wir konnten keinen Kadaver erkennen.
Leider mussten wir viel zu schnell das Khama Rhino S. verlassen, gerne wären wir noch geblieben. Dieses Community-Projekt zur Erhaltung der Nashörner finanziert sich aus den Einnahmen der Gäste und durch Spenden. Zur Anlage gehören neben einem kleinen Laden, auch ein Restaurant mit Pool und es stehen Chalets zur Vermietung zur Verfügung.
2012 haben wir an exakt derselben Stelle die vielen Geier gesehen... Anscheinend machen die das immer so 🙂 Wir haben übrigens damals im Khama im kleinen Bodenzelt geschlafen- auch ein Erlebnis 🙂
VG,
Helsinki
Südafrika, Swaziland 2010
Südafrika und Botswana 22.06.-14.07.2012
Südafrika, Swaziland 18.12.14-05.01.2015
Südafrika und Botswana 27.12.- 14.01.16
Südafrika, just Kruger 24.06. 16- 10.07.16
http://www.TickerFactory.com/
Der Reisende152 Beiträge · seit 201313. Dez. 2014 ·
Hallo Biggi,
auch wir hatten in diesem Sommer so unsere Probleme mit einem Landy (Zebrakopf). In den zwölf Wochen, wo wir in Botswana, Sambia und Simbabwe unterwegs waren, kam es zu einigen Werkstattaufenthalten. Vieles kommt uns bekannt vor. Ich schreibe noch an einem Reisebericht, der zu gegebener Zeit hier zu lesen ist.
Viele Grüße
Der Reisende
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Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist,
sieht nur eine Seite davon.
Aurelius Augustinus
Meine Reiseberichte
etwas verspätet bin ich nun auch noch dabei. Ich habe mir fest vorgenommen, weniger Zeit im Namibia-Forum zu verbringen, und da fallen RBs über Namibia und SA bei mir hintenrunter. Aber nun habe ich festgestellt, dass Ihr ja nicht nur SA bereist habt, sondern noch eine Reihe anderer Länder, da bin ich dann doch dabei. Außerdem hast Du eine so interessante Art, Eure Erlebnisse zu beschreiben, dass ich mir das Vergnügen einfach gönnen muss!
tiggiThemenstarter1’559 Beiträge · seit 201114. Dez. 2014 ·
Liebe Mitreisende, 😘 😘 😘 @ Der Reisende: Ich warte schon gespannt auf deine/eure Berichte, auch wenn ich bereits einen Bruchteil davon gehört habe.
@ Helsinki, schön dass du dabei bist. Das mit den Geiern war schon merkwürdig.
@Karsten: Es freut mich, dass ich dich mit unserem Bericht auch anspreche. Meistens schreibe ich eher sachlich, gespickt mit vielen Informationen, dennoch freut mich deine Teilnahme. Wo habt ihr euch in diesem Jahr herumgetrieben? Frankreich, Opern und eventuell auch wieder Tanzania?
Nach einem Glühwein auf einem sehr netten Weihnachtsmarkt, könnte ich jetzt noch etwas in die Tasten tippen... wir fahren an den Boteti.
tiggiThemenstarter1’559 Beiträge · seit 201114. Dez. 2014 ·
Auf nach Khumaga an den Boteti
Um 12.40 Uhr verlassen wir das Khama Rhino Sanctuary um nach Khumaga zu fahren. Über eine allerbeste TAR (A 14), mit sehr wenig Verkehr und nach drei kleinen Pausen erreichen wir das Dorf.
Eine trockene und nicht sehr interessante Savannengegend wird durchfahren.
Wir stoppen vorher noch in Rakops, kaufen ein paar Kleinigkeiten ein, vor allem Brot fehlt uns. Ca. 4 Kilometer hinter dem Dorf, begegnen uns die ersten Dickhäuter an der Straße nach Khumaga.
Ansonsten ist die Straße von Ziegen, vielen Eseln, Pferden und Rindern sehr belebt. Der breite Grünstreifen neben der Straße wird als Weide genutzt.
Und kurz vor Khumaga kreuzen erneut Elefanten unseren Weg...
Gegen 17.30 Uhr erreichen wir das Tiaan`s Camp... ...und werden ganz herzlich aufgenommen.
Der Auotvermieter, dem unsere Reiseroute bekannt war, hat bereits unseren Besuch dort angekündigt, denn der Eigentümer Tiaan fährt auch einen Landrover und sollte noch einmal nach den Kabeln schauen. Er findet aber alles soweit ok. Na ja, so viel sieht man ja auch nicht, wenn man den Motor anschaut.
Die Campsite gefällt uns ausgesprochen gut. Weißer Sand, ein Schattendach und tolle geräumige Duschen, mit Mosaiken, die uns spontan an Hundertwasser denken lassen und eine liebevoll gepflegte Gartenanlage.
Heike (Miteigentümerin, Angestellte von Tiaan) hat uns in der Bar mit Savanna versorgt, von der Aussichtsterrasse genießen wir einen herrlichen Blick über den Boteti und so wird es endlich ein entspannter Abend.
Unser Wagen läuft jetzt prima, wir haben Wasser und Brot, nun kann der Urlaub endlich beginnen. Die Abende sind noch sehr frisch, so dass wir immer ein wärmendes Feuer benötigen. Heute gibt es ein leckeres Essen, gezaubert aus Reis mit Fleischbällen und Soße. Wir erwachen am nächsten Morgen mit der Sonne und ...
schauen über den Boteti
Nach dem Frühstück führt Heike uns durch die Anlage mit den liebevoll eingerichteten Chalets und erzählt uns die Geschichte, wie es zu diesem Camp kam. Tiaan ist botswanischer Staatsbürger, verheiratet, aber seine Frau lebt in Maun. Heike ist Deutsche und mit der Frau von Tiaan befreundet. Sie hat das Camp mit Tiaan aufgebaut. Im Moment wird noch weiter gebaut (abgeschirmt, hinter einem Zaun) - ein Häuschen für Heike.
Es gibt immer mehr Fomis, die das Camp besuchen wollen, deshalb hier die vielen Bilder:
Das Restaurant, in dem Heike leckeres Essen serviert. Im Hintergrund ist der grüne Zaun zu erkennen, der die Baustelle abgrenzt.
Am Pool - klein, aber fein! Die Dachterrasse.
Weiter geht es morgen mit dem Durchqueren des Makgadikgadi ...
.........jep , Du liegst goldrichtig, wir und wahrscheinlich noch viele Andere hier saugen alle Infos
über Tiaan richtiggehend auf, vielen Dank........ 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂
mit lieben Grüssen,
BMW
tiggiThemenstarter1’559 Beiträge · seit 201115. Dez. 2014 ·
Durch den (unaussprechlichen!) Maki Park 🤪 😊 nach Gweta zum Planet Baobab
Inzwischen ist es der 3. August, wir verlassen das Camp gegen 10.30 Uhr, um mit der Fähre den Boteti zu überqueren. So gelangen wir in den Makgadikgadi National Park.
Nur ca. 500m hinter dem Camp befindet sich die Fähre. Umgeben von vielen Rindern suchen wir uns einen Weg ans Wasser. Der Fährmann ist nicht sehr gesprächig. Julian, Isa und ich steigen aus, um zu filmen und ein paar Fotos zu machen. In der Zwischenzeit soll der Chefpilot auf die Fähre fahren, dazu muss er kurz ins Wasser, um dann genau die Auffahrrampen der Fähre zu treffen. Das klappt auch ganz gut. Kaum steht der Wagen auf der Fähre, schmeißt der Kapitän seinen Motor an und fährt auch schon los.
Was war denn das? Und wir? Das war lustig. Man(n) lässt uns einfach zurück, aber wir können ja schwimmen! (Mit den Krokodilen), denkt sich wohl der Bootsführer, oder möchte er uns separat hinüberbringen, damit er eine Fahrt mehr hat und beschäftigt ist? Wir beobachten, wie der Chefpilot mitten auf dem Fluss den Wagen zwei Meter zurücksetzen muss, um die Fähre im Gleichgewicht zu halten. Am anderen Ufer angekommen geht es wieder durchs Wasser, die Rampen können nicht hochgezogen und an Land gelegt werden. Zum Glück bleibt die Fähre nicht drüben. Der Fährmann hat ein Erbarmen und kommt, um uns zu holen. Zumindest denken wir das! (Die Überfahrt haben wir als Video aufgezeichnet, jedoch noch nicht so bearbeitet, dass man das über You tube hochladen kann).
Inzwischen ist ein neues Fahrzeug eingetroffen. Oh, bekannte Gesichter! Es ist die Holländische Familie aus dem Khama Rhino Trust, die uns vor zwei Tagen aus der misslichen Lage befreit hat. Auch sie wollen mit ihrem Auto auf die Fähre, aber jetzt wissen wir ja, es geht durchs Wasser und unsere Schuhe sind dazu wenig geeignet. Zum Glück können wir uns in den Wagen oder aufs Dach der Holländer quetschen und so trockenen Fußes ans andere Ufer gelangen. Die Fähre kostet 130 Pula fürs Auto mit den 4 Personen.
Angekommen! Und "ER" ist so stolz!
Am Gate zum National Park wollen wir unsere 120 Pula pro Person zgl. 10 Pula fürs Auto zahlen. Doch die Kasse ist noch verschlossen und der Officer mit dem Schlüssel erscheint erst um 14.00 Uhr, also sollen wir am Ausgang am Phuduhudu Gate zahlen und können durch den Park reisen. Wir wollen diesen nur als Transitstrecke bis fast nach Gweta durchfahren. Besonders viele Tiere treffen wir nicht, aber eine tolle Landschaft.
Immer wieder fahren wir ans oder durchs Wasser. Wir begegnen Zebras, Gnus, Kudus vielen Impalas und einem Waran, viele Vögel tummeln sich am Wasser ...
Die Zebras bereiten uns besonders viel Spaß! Hoffentlich langweile ich euch nicht damit?
Mit den Zebras haben wir unsere SD Karte zum Glühen gebracht! Vielleicht lag es daran, dass die Auswahl an Tieren nicht so groß war? 🤪 🤪 🤩 Die Zebras verfügen über einen braunen Ansatz an der Mähne, das war uns bisher noch nicht so bewusst aufgefallen! In der Ferne stehen Gnus...
Es gab auch irgendwo Kudus!
Impalas
Kleine Piepmätze und ..
... und zu guter Letzt tauchen noch 11 Giraffen und drei Elefanten auf.
Die letzten Zebras streckten die Zunge heraus, jetzt wollten sie uns wohl los werden. 😊 🤩 Die letzten 20 KM Pad sind eine fürchterliche oder allerfeinste Wellblechpiste. Wir fahren durch Tiefsand.
Das waren ziemlich viele Fotos. Es geht nun mit weniger weiter....
Champagner8’770 Beiträge · seit 201015. Dez. 2014 ·
Ich warte zwar immer noch auf die 11 Giraffen und die 3 Elefanten - aber ich sag schon mal danke! Das Licht und die Zebras am Boteti sind etwas ganz Besonderes.....
tiggiThemenstarter1’559 Beiträge · seit 201115. Dez. 2014 ·
@ Liebe Bele, ich arbeite doch gerade an diesem Teil des Berichts und kann nur jeweils 2-3 Bilder hochladen. Du bist etwas ungeduldig. 😄 😘 Unsere DSL Leitung ist nicht so schnell. Wir leben auf dem Lande und sind echt froh, überhaupt mit der Welt verbunden zu sein!!! 😈 😈
Die Elis sind nur recht klein. Bessere Aufnahmen gibt es aus dem Senyati Camp!
Oh, ich habe gerade gemerkt, dass noch ein paar schöne Fotos dazugekommen sind, seit ich "Danke" gedrückt habe. Bei Euch scheinen die Bits und Bytes tatsächlich noch vom Postboten ausgetragen zu werden 😄 !
LG aus dem nieseligen (ich weiß nicht, was hier dies Jahr mit dem Wetter los ist 😈 ) VGR,
Hallo Biggi, Sehr schöner Bericht, danke, ich bin auch dabei.
Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands
2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet
2017 Kanada BC
2016 Sambia & Malawi
2015 Süden Tansanias
Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias
2014 Kenia & Norden Tansanias
2013 Uganda/Ruanda
2012 Botswana
tiggiThemenstarter1’559 Beiträge · seit 201116. Dez. 2014 ·
@ Karsten: Ja, wir werden tatsächlich stiefmütterlich behandelt, was die Versorgung mit dem Anschluss an die Welt betrifft. Das ist sicherlich mit einer der Gründe, warum wir immer flüchten müssen und selber die Welt erkunden. 😉 @ Holger: Ich freue mich, dass du dabei bist !
Es geht auch noch ein bisschen weiter heute....
Vom Planet Baobab zum Senyati Camp Am Nachmittag erreichen wir das Planet-Baobab-Camp und können wieder einen tollen Sonnenuntergang zwischen den Baobabs erleben.
Eine Hängematte an einem dieser Mammutbäume lädt zum Schaukeln und Träumen ein.
Dieses Camp kennen wir bereits von anderen Besuchen und sind auch dieses Mal wieder ganz begeistert. Eine einladende Bar, eingebettet in eine Landschaft mit vielen jungen und alten Baobabs, die nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet werden.
Ein netter Pool und phantasievoll eingerichtete Waschhäuschen erfreuen auch das Herz von Julian und Isa.
Aus Coladosen sind die Rahmen der Spiegel gestaltet.
Am wärmenden Feuer lassen wir auch diesen herrlichen Abend ausklingen. Für 30 Pula hat man uns ausreichend Feuerholz gebracht. Es gibt ein Essen bestehend aus Nudeln mit Tomatensoße und Corned Beef, dazu ein Savanna oder einen leckeren Früchtesaft. Wir haben noch versucht in Gweta etwas Fleisch zu kaufen, doch der einzige kleine Supermarkt hatte nichts, außer ein paar Dosen Öl, Maismehl, Brot oder Keksen. Er ist auf den örtlichen Bedarf eingestellt.
Tags darauf starten wir mit einer herrlichen Dusche in diesen bunten afrikanischen Hütten. Von außen sind diese nur durch Afrikaner (Bilder) zu erkennen und so geschieht es, dass der Chefpilot irgendwie, ohne Brille, nicht genau zwischen Männchen oder Weibchen unterscheiden kann. Er landet im Frauenhaus und da der Platz wie immer sehr gut belegt ist, trifft er auch hier außerirdische weibliche Wesen, die ihn mit Blicken strafen. Oh ja, Dank seines Sohnes erkennt er dann doch noch rechtzeitig die Notlage einiger Frauen und wechselt die Hütte! Wir fahren bis Nata. Ein Zwischenstopp, um das Auto zu checken, tanken, uns mit Geld zu versorgen und ein paar Beobachtungen am Rande zu machen. Kilometerstand: 97884 für 800 Pula getankt. Der Diesel ist hier übrigens billiger als in Südafrika.
Klassenreise auf afrikanische Art und Weise!
Kurz hinter Nata erfolgt eine Veterinärkontrolle. Offensichtlich besteht aber gerade keine Gefahr einer Maul- und Klauenseuche. Wir fahren durch, ohne die Schuhe oder das Auto zu desinfizieren. Auf den folgenden Kilometern haben wir dann so unseren Spaß mit dem ein oder anderen neuen Verkehrsschild.
Unser Ziel ist das Senyati Camp, 10 Kilometer vor Kazungula.Wir stoppen immer mal wieder für das ein oder andere Foto. Z. B. an einem Termitenhügel, bei den Menschen, die ihr Riedgras verkaufen oder einfach nur, weil ein uns unbekanntes Schild unsere Aufmerksamkeit erregt. Dear Disclaimer .... Wildlife area .. Careful Elefants crossing... usw.
Tja, und genau hier tauchen sie dann auch wieder auf, aber es kommt noch viel besser! Bisher verlaufen unsere Stopps völlig harmlos, aber der letzte ist wirklich sehr aufregend. Unser Sohn steigt aus dem Landy, um das Verkehrsschild mit dem Elefanten zu fotografieren. Nach seinem Foto, will er noch ein kleines Geschäftchen erledigen. Isa sitzt noch im Auto und betrachtet die Landschaft, als sie plötzlich ganz ruhig sagt:" Die Tiere da drüben sehen wie Löwen aus... vier Löwen am Straßenrand." Es sind tatsächlich vier Löwen, die direkt an der TAR liegen. Wir rufen unserem Sohn zu, dass da Löwen sind, er reagiert spontan und ist super schnell wieder im Auto! Leider ziehen sich die Löwen ins Dickicht zurück, bevor unsere Kameras sie erfassen können. Nun wissen auch unsere Kinder, um die Bedeutung der grünen Schilder! Wir fahren noch ein paar Kilometer und biegen irgendwann auf die Sandpad zum Senyati Camp ab. Der Tiefsand ist hier wie eine Rutschbahn im Winter, aber ein herrlicher Ausblick, wenn man die Bergkuppe erreicht hat und ins Leshoma Valley hinunterblickt, entlohnt dafür. Wir erreichen das Senyati Camp am frühen Nachmittag.
Vor der Rezeption
Wie wir dort empfangen werden und weitere Elefantenbilder demnächst....
tiggiThemenstarter1’559 Beiträge · seit 201118. Dez. 2014 ·
@ "Dankebutton-Drücker": Vielen lieben Dank für eure Unterstützung!!! 😘 😘 😘
Achtung! - Dieser Teil ist nur für Dickhäuter geeignet! 🤩 😈 🤩 Im Senyati CampDieses Camp gehörte einst zu unseren Lieblingsplätzen in Afrika. Nun hat der Besitzer Louw eine neue Frau, namens Lou, die die Preise drastisch erhöht hat. Es wird auch berichtet, dass Louw das Camp sogar verkaufen wird und wegzieht. Durch das Namibia-Forum und Louws Tochter Juanita, zu der ich bisher noch einen E-Mail Kontakt hatte, erfuhren wir die unerfreuliche Neuigkeit. Juanita hat inzwischen das Camp verlassen und lebt nun auch woanders. Bereits im Vorwege der Buchung hatten wir einigen Ärger wegen der Teuerung und falschen Preisangaben. Aber na ja, wir sind dem Ärger aus dem Weg gegangen und haben den Rest draufgezahlt, sind auch nur eine, statt zwei Nächte geblieben und erhielten dafür ein großes Chalet.
Es war Chalet Nr. 6, an einem kleinen Wasserloch gelegen. Unser altes Chalet Nr. 2 ist ausgebucht, aber dieses ist ebenso gut gelegen und verfügt außerdem über zwei große Schlafzimmer mit jeweils 4 Betten. Mäuse- oder Rattendreck gibt es keinen.
Gegen das Ungeziefer wurden Köder ausgelegt, wie man unter der Toilette erkennen kann.
Wir fanden alle Räume sauber und ordentlich vor.
Für Anita B. aus dem Forum sollten wir ebenfalls ein Chalet bezahlen. Sie hatte es vorgebucht, da jedoch die Überweisung mit hohen Auslandsgebühren verbunden ist, zahlten wir den Betrag vor Ort. Sie hat uns das Geld vorher überwiesen. Sie erhielt umgehend eine Bestätigung von Lou, der neuen Frau und alles lief korrekt ab. Kaum erreichen wir unser Chalet, strömen auch schon, wie gewohnt die Elefanten herbei und unser Sohn liegt nur noch mit der Kamera im Gras. Von der Aussichtsterrasse hat man nach wie vor einen fantastischen Blick, auch der Bunker war geöffnet und wir haben tolle Ausblicke auf die Elis erhaschen können.
Am Wasserloch!
Es ist so, wie man es vom Camp kennt, viele Elefanten und diese nicht nur am Wasser, sondern auch zwischen den Hütten und Chalets.
Die Kleinen drängeln zwischen den Großen!
Die Quelle wird offensichtlich immer noch mit Elefantenwein angereichert 😈 - es schmeckt!!!
und nun noch ein paar Detailaufnahmen...
Die Gute benötigt Zahnweiß, habe ich leider vergessen! 😄 Aber so ist sie vielleicht uninteressant für Wilderer?
Der Teil ist heute ziemlich elilastig, ich hoffe ihr haltet das aus?
Er/Sie winkt zum Abschied, das passt irgendwie.
Der dicke A.... soll den heutigen Abschluss bilden.
dein Bericht macht so richtig Lust auf Afrika, genau das Richtige bei dem unweihnachtlichen Wettter (9 Grad und Nieselregen) hier. Danke dafür.
Es ist wirklich schön hier im Forum solche Berichte zu finden, zum Träumen und für neue Ideen für zukünftige Urlaube (unsere Sambiareise für 2016auf Euren Spuren ist jetzt schon fest geplant, vorher geht es erstmal nach KwaZuluNatal)
Senyati werden wir auf der Durchreise nach Sambia dann wohl auch besuchen, bei der Anreise werden wir aber beim Aussteigen etwas vorsichtig sein, vielleicht sind die Löwen noch da 😉