Wenn ihr nur den Reisebericht ohne Kommentare lesen wollt, bitte auf die Sonne klicken!
Nach unserem Madagaskar-Erlebnis 2012 hatten wir uns für 2013 noch nicht reif gefühlt, eine sofortige Fortsetzung der Knäckebrot-Saga in Angriff zu nehmen. Wir wollten uns noch ein bißchen Zeit geben, die Erlebnisse zu verarbeiten. Eigentlich wollten wir 2013 nicht mal nach Afrika, sondern im weitesten Sinne in Europa bleiben. Bis an einem Dezemberabend faustgroße Schneeflocken vom Himmel rieselten und wir uns gerade vorstellten, bei so einem Wetter bibbernd vorm Zelt auf dem Campingplatz zu sitzen, während wir nach Schneehippos und Gletschergiraffen Ausschau halten... also doch wieder nach Afrika. Moose machte sich an die Planung und so zimmerten wir eine Reise durch Südafrika zusammen, die uns von Johannesburg zu den Drakensbergen, St. Lucia, Hluluwe Imfolozi, Krüger, Panoramaroute, Mapungubwe und Marakele bringen sollte.
Der günstigste Flug (obendrein mit einer A380) geht mit Air France über Paris Charles de Gaulle. Den Marathon (1x durchs Irrwegweiserlabyrinth um den Flughafen laufen, dann 1x mit dem Bus drumherum fahren, dann noch 1x mit dem Flugzeug drumherum zur Startbahn rollen) kannten wir ja schon. Pustekuchen. Nachdem wir unseren Zubringer aus Berlin-Tegel verlassen, laufen wir nur wenige Minuten durch eine hyperfuturistische Landschaft aus Betontunneln entlang, die an das Centre Pompidou, einen Jean-Michel-Jarre Plattencover oder eine Kulisse für einen Star Trek Film erinnert, ohne uns zu verlaufen. Unser Weg führt uns in eine riesige, nagelneue, gläserne Halle mit Wellness-Bereich und Gourmet-Kiosken, vor der unser Flugzeug draußen schon bereit steht. An den Sitzreihen (aus Holz!) in der Halle befinden sich Ladesteckdosen fürs Handy, WiFi gibt es auch. Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus - CDG ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Im Vergleich dazu kommt uns Berlin-Tegel wie ein DDR-Campingplatz mit Plumpsklo vor. Provinzieller ist eigentlich nur noch Windhoek (Antananarivo lassen wir hier mal außer Konkurrenz).
Erstaunlich ist auch der Flug, dessen Beginn wir rein zufällig an den draußen vorbei rasenden Gebäuden bemerken, weil die Triebwerke selbst bei Startschub nur ein leises Säuseln von sich geben. Als wir am nächsten Morgen aufwachen, begrüßt uns Afrika mit diesem grandiosen Ausblick:
Es ist der Zambezi, die Flugroute führt über Livingstone.
Nach unserem Madagaskar-Erlebnis 2012 hatten wir uns für 2013 noch nicht reif gefühlt, eine sofortige Fortsetzung der Knäckebrot-Saga in Angriff zu nehmen. Wir wollten uns noch ein bißchen Zeit geben, die Erlebnisse zu verarbeiten. Eigentlich wollten wir 2013 nicht mal nach Afrika, sondern im weitesten Sinne in Europa bleiben. Bis an einem Dezemberabend faustgroße Schneeflocken vom Himmel rieselten und wir uns gerade vorstellten, bei so einem Wetter bibbernd vorm Zelt auf dem Campingplatz zu sitzen, während wir nach Schneehippos und Gletschergiraffen Ausschau halten... also doch wieder nach Afrika. Moose machte sich an die Planung und so zimmerten wir eine Reise durch Südafrika zusammen, die uns von Johannesburg zu den Drakensbergen, St. Lucia, Hluluwe Imfolozi, Krüger, Panoramaroute, Mapungubwe und Marakele bringen sollte.
Der günstigste Flug (obendrein mit einer A380) geht mit Air France über Paris Charles de Gaulle. Den Marathon (1x durchs Irrwegweiserlabyrinth um den Flughafen laufen, dann 1x mit dem Bus drumherum fahren, dann noch 1x mit dem Flugzeug drumherum zur Startbahn rollen) kannten wir ja schon. Pustekuchen. Nachdem wir unseren Zubringer aus Berlin-Tegel verlassen, laufen wir nur wenige Minuten durch eine hyperfuturistische Landschaft aus Betontunneln entlang, die an das Centre Pompidou, einen Jean-Michel-Jarre Plattencover oder eine Kulisse für einen Star Trek Film erinnert, ohne uns zu verlaufen. Unser Weg führt uns in eine riesige, nagelneue, gläserne Halle mit Wellness-Bereich und Gourmet-Kiosken, vor der unser Flugzeug draußen schon bereit steht. An den Sitzreihen (aus Holz!) in der Halle befinden sich Ladesteckdosen fürs Handy, WiFi gibt es auch. Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus - CDG ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Im Vergleich dazu kommt uns Berlin-Tegel wie ein DDR-Campingplatz mit Plumpsklo vor. Provinzieller ist eigentlich nur noch Windhoek (Antananarivo lassen wir hier mal außer Konkurrenz).
Erstaunlich ist auch der Flug, dessen Beginn wir rein zufällig an den draußen vorbei rasenden Gebäuden bemerken, weil die Triebwerke selbst bei Startschub nur ein leises Säuseln von sich geben. Als wir am nächsten Morgen aufwachen, begrüßt uns Afrika mit diesem grandiosen Ausblick:





