MAMaizellaThemenstarter11 Beiträge · seit 201205. Nov. 2012 · Hallo,
wir möchten Namibia kennenlernen!!! Südafrika war schon ein absoluter Traum aber Namibia soll ja noch schöner sein 🙂
Meine erste Frage: Wir würden am liebsten im Februar reisen. Das ist aber absolut zu warm, oder? Was ist der früheste empfehlenswerte Zeitpunkt bis spätestens Ende März?
Voraussichtlich möchten wir einen Teil der Reise mit einem Dachzelt machen und einen Teil mit "festen" Unterkünften. Empfehlenswert?
Sehen würden wir gern:
Sossousvlei, Swakopmund mit Walvis Bay, Etosha
Lohnt sich Spitzkoppe? Wir wollen nicht unbedingt klettern 🙂
Sollte man nach Palmwag und Opuwo? Aufgrund der folgenden Herausforderung würde ich das eher weglassen?
Bis hierhin noch ganz einfach 🙂 Jetzt kommt die Aufgabe: Wir können maximal 16 Tage bleiben, würden jedoch wahnsinnig gern mit dem Wagen weiter nach Nordosten fahren: z.B. Caprivi Game Park und dann Victoria Falls
Ist das realistisch? Macht man das am besten auch mit dem Zeltdach?
Danke!!!!
MAMaizellaThemenstarter11 Beiträge · seit 201205. Nov. 2012 · Also hier meine ich bis spätestens Ende März als Startzeitpunkt
Maizella schrieb:Hallo,
Meine erste Frage: Wir würden am liebsten im Februar reisen. Das ist aber absolut zu warm, oder? Was ist der früheste empfehlenswerte Zeitpunkt bis spätestens Ende März?
boris1’823 Beiträge · seit 200805. Nov. 2012 · Hallo Maizella,
in 16 Tagen ist euer Plan nicht realistisch, zumindest was die VicFalls angeht, außer ihr macht am Anfang oder Ende einen Stop mit Air Namibia dort und bleibt 2 Nächte.
Auch Opuwo und Palmwag ist m.E. zu weit von eurer geplanten Route weg.
Ich würde die klassische Einsteigerroute machen.
1 Nacht WDH oder in der Nähe
2 Nächte Sesriem
3 Nächte Swakopmund und von dort aus nach Walvis Bay, der Ort ist nicht wirklich schön 😉
2 Nächte Damaraland
2 Nächte Erongo oder am Schluss beim Waterberg
4 Nächte Etosha, wo auch immer, aber auch im Park, wegen der Wasserlöcher nachts
und schon ist der Urlaub vorbei...
Über die Reisezeit kann ich nichts sagen, war bisher immer im Sept., Regenzeit ist wohl sowohl im Februar als auch im März, wo genau und wie viel REgen fällt, kann man vorher nie sagen....
Grüßle Boris
BikeAfrica7’358 Beiträge · seit 200605. Nov. 2012 · Moin Maizella,
Caprivi und Victoria Falls würde ich auch sofort wieder vergessen.
Die Spitzkoppe gehört meines Erachtens zu den schönsten und gleichzeitig meist unbeachtetsten Rgionen Namibias. Gerade in Verbindung mit einer Campingübernachtung ist das eine tolle Sache. Die wenigen Stellplätze sind z.T. so weit voneinander entfernt, dass man seine "Nachbarn" nicht einmal sieht und sich mal so richtig in der Wildnis fühlen kann. 😉
Ich würde die Spitzkoppe der Waterberg-Region jederzeit vorziehen.
Opuwo lässt sich vielleicht noch irgendwie einbauen, lohnt aber nur, wenn man auch noch weiter zu den Epupa Falls fährt. Opuwo selbst lohnt nicht wirklich, außer man betrachtet eine Begegnung mit den Himbas in der "Stadt" als Highlight.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Reinhard1951723 Beiträge · seit 201105. Nov. 2012 · Hallo Maizella,
der Vorschlag von Boris ist ohne Frage empfehlenswert! Mehr ist in 16 Tagen nicht sinnvoll zu machen und klammert den "tiefen" Süden Namibias und den KTP schon aus! Wenn du aber unbedingt bei dieser Reise zu den sehenswerten Vic Falls willst, musst du den Vorschlag von Boris um etwa 5 Tage kürzen eine Einwegmiete für das Auto und einen Gabelflug einkalkulieren! Ich denke du solltest dir mehr Zeit nehmen oder eine weitere Reise Planen.
Fluffy174 Beiträge · seit 200605. Nov. 2012 · Hallo Maizella,
wegen der Temperaturen hätte ich keine Bedenken - bin aber was Hitze und/oder hohe Luftfeuchtigkeit betrifft ziemlich leidensfähig 😉
Normalerweise "ginge" die Tour wenn ihr in WHK startet und von Vic Falls zurückfliegt. In der Regenzeit kann das aber durch Wartezeiten an Revieren und evtl. gesperrten Straßen auch stressig werden. Der Gabelflug und die Einwegmiete machen den Urlaub auch nicht gerade günstiger.
Unsere Erstlingstour war 16 Tage und ungefähr so wie Boris vorgeschlagen hat - war ein super Urlaub - trotzdem haben wir öfters bedauert nicht länger bleiben zu können. Gerade Camping braucht meiner Meinung nach mehr Zeit. Man will ja die Natur/Sehenswürdigkeiten weswegen man den Platz angefahren hat geniessen, dummerweise darf man dann noch Feuer machen, kochen, spülen und aufräumen. Macht auch alles Spaß, aber unter Zeitdruck und auf Kosten des Sundowners oder eines netten Spaziergangs ist es eher nervig.
Ich liebäugle selbst gerade mit einer Regenzeit-Camping-Tour in Namibia - die wird aber extrem wenig Strecke und keinen Aufenthalt unter 2 Nächten pro Ort beinhalten. Vor allem beim Campen ist weniger mehr.
Viel Spaß noch bei Deiner Planung
Carmen
p.s. Spitzkoppe war einer der Plätze wo wir gerne länger geblieben wären.
peter 081’927 Beiträge · seit 200805. Nov. 2012 · @ maizella,
wir fahren regelmäßig im Februar nach Namibia. Die - im Vergleich zum hiesigen Winter - langen Tage und lauen Nächte genießen wir sehr. Die trockene Hitze ist erträglich, einstündige Wanderungen sind kein Problem. Bis auf das Sossusvlei und der Kunene-Region fallen die Nachttemperaturen meist unter 20°C.
In den KTP und an den Oranje werden wir nicht mehr fahren, dort war es uns mit über 40°C im Februar wirklich zu heiß.
Bei 16 Tagen Reisezeit schließe ich mich meinen Vorschreibern an, entweder von WHK nach Norden oder eine Reise von WHK nach Süden planen, beides wird zuviel.
Zwei Übernachtungen sind für uns kein Muss. Zu dieser Zeit ist auf den Camps null Betrieb, meist steht man alleine und kann vor Ort entscheiden, ob man noch einen weiteren Tag bleibt. Die Kombination von Dachzelt und festen Unterkünften kann ich nur empfehlen, das macht den Urlaub im Höchstmaß dosierbar.
viel Spaß noch bei der Planung
Peter
franzicke2’085 Beiträge · seit 201206. Nov. 2012 · Hallo Maizella,
wenn dein Herz sehr an den VicFalls hängt, gibt es vielleicht doch auch ohne Einwegmiete eine Möglichkeit: Wenn ihr das Fahrzeug in WDH übernehmt und nach eurer Tour dort auch wieder abgebt, könntet ihr nach VicFalls fliegen und von dort zurück. Dazu müsstet ihr einfach mit SAA über JNB nach Namibia einreisen und von VicFalls wieder über JNB nach Hause. Bei uns hat das super geklappt - wir waren ab Ende März in Namibia und Ende April dann an den Fällen, zu der Zeit mit viel Wasser und sehr beeindruckend.
Grüße Franzicke
MAMaizellaThemenstarter11 Beiträge · seit 201206. Nov. 2012 · Hallo zusammen,
vielen Dank für die Tipps! Ok, die Victoria Falls werden wir dann wohl canceln.
Und Spitzkoppe wird eingeplant.
Wo kann man Eurer Erfahrung nach denn 4x4 Camper buchen. Am besten hochwertig aber günstig 🙂?
Danke,
Maike
peter 081’927 Beiträge · seit 200806. Nov. 2012 · Hallo Maike,
nach meiner Erfahrung:
http://www.natron.net/tour/kalahari/index.html Günstig, allerdings ältere Fahrzeuge
http://ascocarhire.com/ professionell, einer der Größten
http://www.britz.co.za/36.4x4-Rentals.htm wie vor
ich war eigentlich mit allen zufrieden
Gruß
Peter
wüstenfee749 Beiträge · seit 200606. Nov. 2012 · hallo Maike,
günstig sind die Autos nicht in Nam.
Ich kann Dir Caprivi Car Hire empfehlen.
Wir mieten seit über 2O Jahren bei Ingo und waren immer
sehr zufrieden.
lg wüstenfee
MAMaizellaThemenstarter11 Beiträge · seit 201209. Nov. 2012 · Hallo Wüstenfee,
ich habe jetzt einige Angebote bekommen. Caprivi Car Hire ist z.B. wesentlich günstiger als Camping Car Hire und Asco. Das macht mich ja schon wieder stutzig 🙂 Bei Caprivi kostet das Auto 94 Euro mit 1.000 NAD SB und Reifen, Glasversicherung und bei Asco 122 Euro pro Tag mit 1.500 SB und Reifen, Glasversicherung (?).
Kann das sein? Hattest Du die gleiche Erfahrung?
Danke,
Maike
KarstenB2’409 Beiträge · seit 201109. Nov. 2012 · Hallo Maike,
bei Hubert Hester (Kalahari Car Hire) bekommst Du sehr gut gewartete Autos sogar noch günstiger.
LG aus dem bedeckten Hamburg,
Karsten
MAMaizellaThemenstarter11 Beiträge · seit 201209. Nov. 2012 · Ich habe mal noch eine Frage an Euch: Wann zahlt man denn für gewöhnlich die Zimmer und Campsites? Vorab oder vor Ort? Bar oder Kreditkarte?
Danke!
Otjikoko2’349 Beiträge · seit 200909. Nov. 2012 · Hallo Maike,
alle 4 bzw. eigentlich 5 Optionen (vorher, vor Ort, per Überweisung, bar, Kreditkarte) sind möglich. Kommt drauf an was und wo du buchst. Auch Anzahlungen sind teilweise nötig oder üblich und dann der Rest vor Ort. Es kommt ganz auf dein Reisebüro oder deinen Reiseveranstalter an oder auf die jeweilige Unterkunft, wenn du selbst direkt buchst. Das variiert von Unterkunft zu Unterkunft. Manche Unterkünfte akzeptieren allerdings auch keine Kreditkarten (z.B. kleine Pensionen, Gästefarmen, manche Lodgen,...). Wenn du einfach alles im Voraus zahlen willst, hat da aber bestimmt keiner was dagegen. 🙂
Ich weiß nicht, ob das ne Option wäre, aber du klingst vom Schreibstil her "jung und belastbar":
Evtl. könnt ihr am Ende eurer Reise den Mietwagen in Windhoek abgeben (oder evtl. gegen eine entsprechende Gebühr auch um einiges weiter nördlich von Windhoek) und von da aus mit dem klimatisierten Intercape-Bus bis nach Livingstone oder sogar bis direkt an die Vic. Falls in Zambia fahren.
Das kostet bei rechtzeitiger Buchung ca. 50 Euro (500 südafrikanische Rand = R oder ZAR) oder sogar weniger pro Person für die einfache Strecke. Man könnte zurück nach Windhoek fliegen oder auch wieder mit dem Intercape fahren.
Siehe www.intercape.co.za
Eventuell sagt ihr jetzt natürlich, das ist Quatsch und kommt nicht in Frage.
Aber ich wollte euch nur mal mitteilen, dass das gehen würde.
Ich bin die Strecke Kapstadt-Windhoek schon mit dem Intercape gefahren (das dauert ungefähr genauso lang wie von Windhoek nach Livingstone) und kann sagen, es war echt ok, sehr bequem und angenehm und es gab sogar Board TV und Board-Service (Getränke). Unterwegs werden natürlich mehrere Pausen an verschiedenen Tankstellen gemacht. Es gibt auch sehr viel Beinfreiheit und sehr weit zurücklehnbare Sitze. Natürlich dauert diese Fahrt insgesamt über 20 Stunden...
Lg, Otji!