15 - 20 Tage Namibia Juli/August 2012

17 Antworten · 3'044 Aufrufe · gestartet 10. Jan. 2012 von AfrikaFan86
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Themenstarter5 Beiträge · seit 201210. Jan. 2012 · #1
Hallo Zusammen,

meine Freundin und ich haben vor im Sommer (Mitte Juli - Anfang August) nach Namibia zu fliegen. Ich habe mich in euerm Forum schon fleißig über die Routen und Unterkünfte informiert. Unsere Route soll ähnlich aussehen, wie schon bei vielen beschrieben:

1. Tag Windhoek
2.+3. Tag Sesriem
4.+5. Tag Swakopmund
6.+7. Tag Erongo
8.+9. Tag Heavens
10.+11. Tag Etosha - Okaukuejo
12.+13. Tag Etosha - Halali (vllt. noch ein Tag Namutoni?)
14.+15.Tag Okonjima
16. Tag Waterberg

Wir sind uns aber nicht im klaren, ob es besser ist mit einem 4x4 zu reisen und uns passende Unterkünfte (diese sind jedoch zur Hauptsaison sehr teuer) zu suchen oder ob wir einen 4x4 Camper mit Dachzelt oder im Camper schlafen. Braucht man überhaupt einen Allradwagen in Namibia oder kann man auch mit einem normalen PKW die Straßen befahren? Wie sind denn die Straßenverhältnisse?
4x4 mit Dachzelt habe ich diesen gefunden http://www.4x4africarentals.com/Rates.asp
Das wären 75€ pro Tag mit Ausrüstung. Sind die Fahrzeuge auch hinreichend versichert?
Gibt es noch Alternativen?
Sind diese Dachzelte schnell aufzubauen und sind sie einigermaßen bequem?:)

Für Campingplätze habe ich die Datei von Thomas Richter gefunden. Sollte man immer Campingplätze aufsuchen oder kann man auch in der freien Wildnis campen?

Abrunden wollen wir unsere Reise mit einem Abstecher nach Kapstadt für 5 Tage. Wir waren beide schonmal in Kapstadt und diese Stadt/Gegend hat es uns angetan.

Schonmal danke für eure Antworten auf meine vielen Fragen!

LG Jonathan
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2012
915 Beiträge · seit 201010. Jan. 2012 · #2
Hallo Jonathan,
eine schöne Route habt Ihr Euch da ausgesucht. Auch in nur 16 Tagen ist das gut zu machen. Schön auch, dass Ihr durchweg 2 Nächte bleiben wollt.

Wir sind keine Camper, kann dazu also nichts sagen.
Für die geplanten Routen braucht Ihr besonders auch während der Trockenzeit kein 4x4. Ein Wagen mit möglichst hohem Radstand ist jedoch schon vorteilhaft.

Für Erongo möchte ich Dich auf AiAiba und/oder Ameib mit ihren bizarren Felsformationen hinweisen.

Was habe ich unter Heavens zu verstehen !?

4 Tage innerhalb Etosha finde ich gut. Vorteilhafter wäre, wenn Du in Namutoni noch mindestens eine Nacht anhängen könntest. So kannst Du die reichhaltige Tierwelt dort auch wirklich genießen und auch mal hoch nach Andoni und den DikDikDrive fahren. Dafür könntest Du den Waterberg weg lassen.

Soviel mal von meiner Seite.
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2012
1'242 Beiträge · seit 200910. Jan. 2012 · #3
Hallo Jonathan,

herzlich willkommen bei den Afrika-Verrückten 😄 .

2010 sind wir Ende September, Anfang Oktober ganz genau die gleiche Strecke gefahren.

4x4 ist nicht notwendig wenn ihr auf den Hauptstrassen bleibt. Aber ein höhergelegenes Auto ist eine gute Alternative.

Ich würde Okonjima "oder" Waterberg machen und die letzte Nacht in der Nähe von Windhoek übernachten. Mein Mann und ich waren vor 2 Jahren auf Okonjima und sind der Meinung dass es zwar teuer, aber jeden Cent wert ist.

Als Abschluss kann ich dir die Immanuel Wilderness Lodge empfehlen. Kleines Gästehaus mit Wohlfühlfaktor und knapp 3/4 Stunde vom Flughafen entfernt. Preis Leistung stimmt auch hier.

Weiterhin viel Spass beim Planen.

Liebe Grüsse aus Luxembourg
Lil
Namibia das 1. Mal http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/163129-namibia-das-1-mal-reisebericht.html Endlich Hippos - SA 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280235-endlich-hippos-sa-2013.html ZIM - BOT 2014 Träume werden wahr http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283689-zim-bot-2014-traeume-werden-wahr.html
Themenstarter5 Beiträge · seit 201210. Jan. 2012 · #4
Hallo Günter,

danke für die Antwort!
Gibt es auch günstige Unterkünfte oder gibt es nur die etwas teueren Lodge's?
Oh bei Heavens wollte ich eigentlich Outjo schreiben. Lohnt sich das?
Noch eine andere Frage, wenn man noch 1-2 Tage hätte, sollte man dann noch zu dem Fish River Canyon?
Ok, dann planen wir mal noch Namutoni mit ein 🙂

LG Jonathan
1'242 Beiträge · seit 200910. Jan. 2012 · #5
Hallo Günter,

ich glaube Jonathan meint das Heaven´s Gate das zur Fingerklip Lodge gehört und das scheint traumhaft zu sein.

Liebe Grüsse
Lil
Namibia das 1. Mal http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/163129-namibia-das-1-mal-reisebericht.html Endlich Hippos - SA 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280235-endlich-hippos-sa-2013.html ZIM - BOT 2014 Träume werden wahr http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283689-zim-bot-2014-traeume-werden-wahr.html
1'242 Beiträge · seit 200910. Jan. 2012 · #6
Sorry Jonathan du warst schneller als ich 😁 .

Lil
Namibia das 1. Mal http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/163129-namibia-das-1-mal-reisebericht.html Endlich Hippos - SA 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280235-endlich-hippos-sa-2013.html ZIM - BOT 2014 Träume werden wahr http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283689-zim-bot-2014-traeume-werden-wahr.html
361 Beiträge · seit 201110. Jan. 2012 · #7
Hallo Jonathan,

da habt ihr fast die identische Tour ausgesucht, die wir aktuell im November 2011 gemacht haben (siehe auch mein Reisebericht).
Die Tour passt und ich würde rein gar nichts verändern.
Africa 4x4 rentals kann ich absolut empfehlen. Wir hatten einen Toyota Hillux doubel cab auch mit 4x4. Den braucht man nicht wirklich, schaden tut es es aber auch nicht wirklich. Mit dem Vermieter hatten wir keine Probleme, und es war alles sehr sehr freundlich und auch die Wagenrückgabe absolut stressfrei.


Alternative zum Dachzelt ist dieser Canopy (kostet glaube ich 10 EUR pro Tag mehr), schau ihn dir mal auf der HP von africa 4x4 rentals an. Wir haben uns den zeigen lassen und waren begeistert davon. Obwohl wir keine Camper sind, werden wir ihn womöglich beim nächsten Mal mieten und doch das eine oder andere mal campen gehen.

LG Sven


edit: ich hatte bei dem Vermieter falsch gelesen... wir waren bei africa 4x4 rentals, du hast geschrieben 4x4 africa rentals. Hier der link von unserem damaligen Vermieter http://http://www.africa4x4rentals.co.za/index.aspx
Reisebericht Namibia Glücksreise Oktober/November 2011 http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/213149-die-16-tage-qwas-haben-wir-fuer-ein-glueckq-reise.html
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2012
75 Beiträge · seit 201110. Jan. 2012 · #8
Hallo,

war zweimal in Namibia mit einem normalen PKW, war ok bzw. aufgrund der schlechten Straßen (Wellblech, Schlaglöcher etc.) war dies beim zweiten Mal recht nervig. Ein drittes Mal war ich mit einem 4 x 4 dort, aufgrund der höheren Bodenfreiheit fährt man nicht im Schneckentempo über tiefe Schlaglöcher. Rekord Fishriver Canyon 3 Stunden für 20 km (inkl. "Baumaßnahmen an der Strecke").

Es fährt sich halt angenehmer, dieses Mal bin ich auch mit einem 4 x 4 dort, ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass wir zu fünft sind.

Preise so um die 100 Euro pro Tag waren das normale bei meiner Preisrecherche. Der von Dir genannte Preis ist für das Jahr 2011 (ja die Mietwagenfirmen wissen teilweise nicht dass es einen Jahreswechsel gibt, habe ich auch festgestellt). Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Wagen einen super cover Versicherung für den Preis hat, aber da musst du wohl nachfragen.

Campen ist nicht meine Welt, wenn ich campen würde, dann grundsätzlich nur auf einem Campingplatz. Die Kriminalität im südlichen Afrika ist mir zu hoch, als das ich mich in den Busch stelle und vollkommen alleine bin in einer möglichen Notsituation.

Hast Du die Hotelgutscheine von Dertour mal ins Auge gefasst? Sind m. E. relativ günstig. Wenn nicht so, werden wir in staatlichen Camps und Pensionen übernachten (ist zumindest in ZA die bessere Alternative als ein Hotel),

gruß Tsumeb
915 Beiträge · seit 201010. Jan. 2012 · #9
Hallo Jonathan,
mit dem Fish River Canyon würdest Du die ganze übrige Route in Frage stellen meines Erachtens. Es ist kein Ziel, das Du beim ersten Namibiabesuch gesehen haben "musst".
Abgesehen davon gäbe es da noch andere Ziele, die gut damit zu verbinden wären. Ich rate Dir dringend ab diesen erheblichen Umweg im Rahmen dieser Reise zu machen, auch bei 1-2 Tagen mehr Zeit. Die häng dann lieber woanders dran.
Wir haben den Fish River C.erst bei unserer 3.Namibiareise besucht.

Outjo ist sicher gut zum Tanken und Einkaufen. Es gibt in der Umgebung auch einige schöne Lodgen. Andererseits hast Du es von da ja nicht mehr weit in den Etosha. Fahr also lieber dahin.
Auf dem Weg von Erongo nach Outjo kannst Du Vingerklip/Ugab besuchen. Auf Bambatsi (30 km entfernt, sh.mein Reisebericht unten)könntest Du sowohl im Bungalow übernachten als auch campen.

Über die Übernachtungspreise kannst Du Dich auf den jeweiligen Internetseiten am besten selbst informieren. Die beiden von mir in Erongo gen.Ziele liegen jedoch meiner Meinung nach durchaus im für Namibia üblichen Rahmen.

Kannst gerne fragen, wenn sich noch was ergibt.
Herzliche Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2012
Themenstarter5 Beiträge · seit 201210. Jan. 2012 · #10
@Tsumeb:
Ok, Hotelgutscheine von Dertour habe ich noch nicht ins Auge gefasst. Wo finde ich den Informationen zu staatlichen Camps und Pensionen für meine Strecke?

@Günter:
Na dann bereisen wir den Fish River Canyon einfach beim nächsten Mal 😉

@Haengematte:
Der Canopy Camper sieht sehr interessant aus. Habe jetzt auch gelesen, dass er ziemlich bequem sein soll 🙂
Ich bin immer noch am überlegen, ob wir campen sollen oder doch für jede Stadt passende Unterkünfte suchen sollen?

LG Jonathan
361 Beiträge · seit 201110. Jan. 2012 · #11
Bei der Überlegung campen oder Lodge kann Die leider keiner helfen;)

Ab und zu haben wir die Camper schon beneidet, wenn Sie abends das Feuer angemacht haben, aber eine reine Campingtour würden wir nicht machen (da sind wir beide zu bequem...ich brauche einfach ein vernünftiges Bett), aber 5 Nächte bei 19 Tagen könnten wir uns schon vorstellen....
Reisebericht Namibia Glücksreise Oktober/November 2011 http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/213149-die-16-tage-qwas-haben-wir-fuer-ein-glueckq-reise.html
1'409 Beiträge · seit 201010. Jan. 2012 · #12
Hallo Jonathan,

einen 4x4 braucht es m.E. nicht, aber ein SUV darf es schon sein. Der Vorteil ist, wie schon beschrieben, der höhere Radstand. Ist auch nicht ganz so ein Geholpere.

Auf Okonjima kann man auf jeden Fall, wenn ich richtig informiert bin, nicht campieren. Aber es lohnt sich auf jeden Fall!

Ob campen oder Lodge, das ist immer die Frage. Bisher war ich immer die Lodge-Fraktion. Aber beim letzten Trip nach Nam/Bots waren wir mit dem Dachzelt unterwegs. Es war einmalig! 😁

LG
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
911 Beiträge · seit 200711. Jan. 2012 · #13
Hallo Jonathan,

wir sind auch bei der bevorstehenden fünften Reise im Herbst 2012 überzeugte Dachzelter, aber mit der Luxus-Zugabe, nach 3 bis 4 Nächten im Dachzelt mal 1 bis 2 Nächte in einer Lodge einzuschieben. Das tut der Bandscheibe gut, falls die nicht mehr so ganz neu ist, und der Stimmung, mal so richtig zu genießen.

Auch wenn viele Strecken, insbesondere die auf den "Standard-Routen" dies nicht erfordern, empfehle ich einen 4x4, und zwar auch für 2 Personen einen Hilux Double Cab. Das ist auf Schotterpisten bequemer zu fahren als ein normaler PKW, bietet gute Sichtverhältnisse und hat viel Platz. Und der Mehrpreis relativiert sich deutlich, wenn man für etwa die Hälfte der Übernachtungen im Dachzelt nur einen Bruchteil des Preises einer Lodge zahlt.

Wir haben mit ASCO immer gute Erfahrzungen gemacht. Die Autos sind bestens gewartet und die Camping-Ausstattung gut.

So ein Dachzelt ist spätestens ab dem zweiten Mal in 5 bis maximal 10 Minuten auf- bzw. abgebaut (wenn nicht gerade mal ein Reißverschluss klemmt 🤩 ), das Bett (130-140 cm / 220 cm)samt Bettzeug bleibt drin und ist hinreichend bequem.

In der wohl bei allen Vermietern vorhandenen elektrischen Kühlbox lassen sich alle benötigten Lebensmittel auch über einige Tage mitnehmen, das Bier, das Savanna oder der Wein sind schön kühl und abends am Lagerfeuer ein Steak grillen und dann unter diesem unglaublichen Sternenhimmel zu sitzen ist unvergleichbar 😎 🙂. Denkt dabei aber an warme Fleece-Jacken usw.

Und wie gesagt: Wenn man dann mal wieder in eine Lodge kommt, genüsslich lange duschen und sich dann beim Dinner bedienen lassen kann, kommt auch das Urlaubs-Luxus-Entspannungs-Bedürfnis nicht zu kurz.

Als Alternative zu den meist etwas teuren Lodges schaut auch mal nach Gästefarmen. Etwas weniger Konfort aber meist sehr freundlicher und interessanter Kontakt zu den Farmern.

Viel Spaß beim weiteren Planen - Eure Route ist für das erste Mal Namibia einwandfrei.

Herzliche Grüße

Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
Themenstarter5 Beiträge · seit 201211. Jan. 2012 · #14
Danke für die vielen, schnellen Antworten!

Wir werden uns wahrscheinlich den AHA Canopy Camper (Africa 4x4) mieten und dann zwischendurch mal eine Gästefarm/Lodge besuchen, wie heuchef beschrieben hat. Dann kommt man auch zu seinem Urlaubs-Luxus-Entspannungs-Bedürfnis 🙂
Für den AHA Canopy Camper haben wir uns entschieden, weil er auf den Bildern irgendwie bequemer aussieht, als ein Dachzelt. Ich habe zwar gelesen, dass man mit viel Gepäck etwas länger mit dem Auf- und Abbau braucht aber ich denke das sollte machbar sein.
Kann uns jemand gute Gästefarmen auf unserer Route empfehlen?
Vielen Dank für eure Hilfe!

LG Jonathan
699 Beiträge · seit 201012. Jan. 2012 · #15
Hallo Jonathan,
ich persönlich würde im Juli nicht campen. Mir ist es zu kalt. Tagsüber ist es sehr schön und angenehm warm, aber morgens und abends sehr kalt. Ich hatte eine Mütze dabei, die ich wirklich hin und wieder getragen hatte. Ich war sehr froh, dass ich Lodges gebucht hatte. Bei meiner zweiten Reise (letztes Jahr Nov./Dez) waren wir mit Dachzelt unterwegs. Das war super und das Wetter optimal dafür.
Gruß Giselbert
Themenstarter5 Beiträge · seit 201212. Jan. 2012 · #16
Hallo Giselbert!

Mit einem geschlossenen Camper wäre es im Juli besser zu campen oder geht es generell ums Campen?
Welche Pensionen/Gaestfarms/Lodges sind denn für unsere Route zu empfehlen? Ich habe zwar schon einige Reiseberichte gelesen aber ich weiß nicht welche Unterkünfte ich buchen soll.
Würde mich über Hilfe freuen!

LG Jonathan
96 Beiträge · seit 201212. Jan. 2012 · #17
Hallo,
jetzt habt Ihr schon so viele Infos und es wird schwer, sich zu entscheiden. Es sind immer nur persönliche Erfahrungen und Ihr kennt die Leute nicht. Ihr wisst wahrscheinlich erst nach dem Urlaub, was für Euch gut war oder gewesen wäre. Ich war jetzt vier Mal in Namibia mit einem Campmobil und mache es jetzt März/April wieder genauso. Ich liebe den Comfort im Auto - kochen können, sitzen, schlafen, gemütlich lesen bei Kerzenlicht, wenn es draußen friert oder stürmt - und die Unabhängigkeit.
Die Campingplätze sind so super, einsam z.T., gute Sanitäranlagen, Möglichkeiten zum grillen und Lagerfeuer machen. Klar, die Straßen sind holprig und staubig sobald Ihr die Hauptstraßen verlasst, aber das macht eben auch Afrika aus! Es kann auch nicht das Ziel sein, so schnell wie möglich irgendwo hin zu kommen. Lieber langsam und genießen. Es ist einfach zu toll. Viel Freude beim Reisen und bei der Entscheidungsfindung.
Gruß Almut
699 Beiträge · seit 201013. Jan. 2012 · #18
Hallo Jonathan,

du machst dir viel zu viel Gedanken. Eine gewissen Abwägung, was für einen gut und richtig wäre, ist schon in Ordnung, aber dann muss man sich einfach entscheidun und zu dieser Entscheidung stehen. Alles was Almut sagt, kann ich bestätigen. Mir wäre es eben im Juni / Juli einfach zu kalt draußen, aber, wenn einer eine Frostbeule ist, wie ich, dann gehe ich in dieser Zeit lieber in Lodges, wobei ich mittlerweile campen auch einmal zur "kalten" Jahreszeit ausprobieren würde. Ich bin immer dafür, viel auszuprobieren. Nun einige Unterkunftipps:
Sesriem - Campen: auf jeden Fall auf den staatlichen Sessriem Campsite, Lodge: Desert Camp(5 km vom Eingang entfernt)
Swakopmund - Camping: Alte Brücke - sehr zentral, auch die Bungalows sehr zu empfehlen, vor allem die neuen. Sam's Giardino hat uns sehr gut gefallen. Super Frühstück!
Erongo - waren wir auf der Eileen Guestfarm (sehr ruhig, nette Inhaber), hier gibt es auch einen schönen einsam gelegenen Campingplatz
Etosha - hier haben uns die Unterkünfte bei unserer ersten Reise (in Namutoni waren wir damals nicht) mehr überzeugt als die Campingplätze. Leider sind die sanitären Anlagen auf den staatlichen Campingplätze sehr schlecht. Auf jeden Fall würde ich aber im Etosha übernachten und auch einen Tag in Namutoni, weil es in der Gegend auch einige interessante Tierbeobachtungsstellen gibt.
Waterberg - bei unserer ersten Reise waren wir in der Waterberg Guestfarm. Diese hat uns sehr gut gefallen. Die Bungalows sind toll gemacht und haben eine schöne Lage. Camping - waren wir auf der Waterberg Campsite, auch wieder staatlich, war aber o.k.

Du solltest dir aber auf jeden Fall auch einen guten Reiseführer kaufen und dich dort informieren.

Gruß Giselbert