fischen im Highveld, KNP, und Wildtierfarmen

20 Antworten · 2’584 Aufrufe · gestartet 23. Feb. 2025 von GinaChris
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Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201623. Feb. 2025 ·
Unsere heurige Selbstversorger-Reise durch Südafrka haben wir in drei Teile gegliedert:
fischen im Highveld, KNP, und Wildtierfarmen

Leihwagen von Avis Safari in Johannesburg
Highlux 2.4 Raider d/c mit kompletter Campingausstattung samt 2 Dachzelten,
obwohl ich nur Kühlschrank, Campingsesseln, und Stauboxen gebucht hatte,
da wir diesmal nicht campen wollten. Mehr Ausstattung um weniger Geld geht aber immer!
Preis: ZAR 1.626 alles inkl pro Tag mit Standardversicherung

Nach dem üblichen Großeinkauf, treffen wir etwa 2 Sunden später unseren Freund und Reisepartner für die ersten beiden Abschnitte unserer Tour, in der Angels Valley River Lodge, an der Grenze Gauteng/Mpumalanga am Fluss Wilge.
Hier reihen sich 4 einfach ausgestattete Safarizelte am Ufer aneinander.
Platz wäre für 8 Personen; vermietet wird jedoch immer nur an eine zusammengehörende Gruppe.
Zwischen den Zelten befindet sich eine Küche in der es an nichts fehlt, mit riesigem Esstisch,
und eingebautem Griller davor. Seitlich der Küche ein großes Bad, mit Du, WC, und Waschbecken.
Ein sehr ruhiger Platz, an dem nur das Singen der zahlreichen Vögel zu hören ist;
sogar zwei African Finfoot sitzen am anderen Ufer auf einem Ast.
Der Angelerfolg ist mäßig… eine, ob ihrer Größe wohl noch kindliche black bass,
wurde umgehend wieder in die Freiheit entlassen.
Preis für 3 PAX: ZAR 1.500 p/n

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Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201623. Feb. 2025 ·
Nach nur etwas mehr als 2 Stunden Fahrzeit über Middelburg und die R555 nach NO,
erreichen wir unser nächstes Ziel, Ribbokkloof, wo wir das Aalwyn Chalet gebucht haben.
Auf der Farm stehen Chalets in unterschiedlicher Größe, und in mehr als gebührendem Abstand zueinander,
zur Vermietung bereit. Es gibt unzählige Wanderwege, 4x4 Strecken, Wasserfälle,
und, sonst wären wir ja nicht hier, Dämme zum Fischen.
Aalwyn bietet 2 getrennte Schlafzimmer, eine vollausgestattete Wohnküche, und ein Bad mit
Du, WC, und Waschtisch.
Was wir vermissen ist ein überdachter Außenbereich, und auch die ungemütliche Tisch-Bänke-Gruppe samt Sonnenschirm, lässt Wünsche nach Gemütlichkeit offen.
Also machen wir es uns auf den mitgebrachten Campingsesseln bequem, und genießen die Aussicht auf den kleinen Damm vor dem Chalet.
Unzählige schwarz-orange bis schwaz-rote kleine Vögel (?) sind damit beschäftigt ohne Unterbrechung Grashalme vom Feld hinter unserem Haus geschickt „abzuknabbern“,
damit zum Damm zu fliegen, und dort ins Schilf abzutauchen um ihre Nester zu bauen.
Bilanz fischen: 0
Preis für 3 PAX: 1.050 p/n

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Gruß Gina
1’680 Beiträge · seit 200723. Feb. 2025 ·
GinaChris schrieb:
Unzählige schwarz-orange bis schwaz-rote kleine Vögel (?) sind damit beschäftigt ohne Unterbrechung Grashalme vom Feld hinter unserem Haus geschickt „abzuknabbern“,
damit zum Damm zu fliegen, und dort ins Schilf abzutauchen um ihre Nester zu bauen.
das müssten Bischofweber bzw Feuerweber sein
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201624. Feb. 2025 ·
@M@rie, vielen Dank für deine Vogelbestimmung!

Nach 2 Nächten Aufenthalt, geht es heute für uns weiter entlang der R555 nach N.
In Stoffberg entdecken wir das Blinkwater Slaghuis auf der rechten Straßenseite,
und sind mehr als beeidruckt von deren Warenangebot, und dem regen Treiben das hier herrscht.
Scheint wohl die angesagte Fleischerei der Gegend zu sein.
Ein paar Lammkotletts, und eine ansehliche Menge an Boere,
die sich als beste die wir je gegessen haben herausstellen sollte reicher,
biegen wir einige Kilometer nach Laersdrif in eine Nebenstraße nach O ab.
Hier hat der viele Regen der letzten Wochen deutliche Spuren hinterlassen.
Als sich die Straße wieder nach N wendet, erreichen wir unser angepeiltes Zwischenziel,
das namentlich unserem Zustand sehr nahe kommt.

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Ein uriges Lokal im Nirgendwo, dessen einladende Terrasse zum Garten, für ein spätes Frühstück mehr als empfehlenswert ist.

Nun sind es nur mehr wenige Kilometer bis zu unserer Unterkunft für die nächsten beiden Nächte,
die Woolly Bugger Farm, benannt nach dem angeblich besten Köder fürs Fliegenfischen.
Ginger Quill, unser gebuchtes Cottage, ist eines der etwa zehn, die sich weitläufig über die Farm verteilen. Wer sich hier einquartiert, bekommt auch Morgan dazu; ein entzückender Hund der es vorzieht, seine Zeit lieber mit den Gästen als daheim zu verbringen. Nach einer Kostprobe Biltong,
gefiel es Morgan so gut bei uns, dass er uns abends ausgetrickst hat, indem er sich zwischen den großen Polstermöbeln im Wohnzimmer versteckt hat, und bis zum nächsten Morgen geblieben ist.
Ginger Quill besteht aus 2 Schlafzimmern, einem riesigen Bad, und einer großen Küche die in einen Wohnbereich übergeht. Eine Terrasse mit Esstisch und eingebautem Griller gibt es auch. Alles top gepflegt!
Auch Wildtiere und mehrere Dämme zum Fischen sind auf der Farm zu finden.
Apropos fischen … aber seht selbst!
Preis für 3 PAX: ZAR 1.950 p/n


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Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201625. Feb. 2025 ·
Weiter geht es vorerst bis Dullstroom, wo wir uns das Rose Cottage für ein spätes Frühstück ausgesucht haben.
In der angeschlossenen Backstube ist der Kauf eines „healthy seeds and fruits bread“ ein Highlight das man nicht missen sollte! Quert man einmal die Straße, gelangt man zu Millys Trout Stall; und weil wir noch immer nicht genug von Fisch haben, gesellen sich kalt- und heißgeräucherte Forellen zum Brot.
Dullstroom selbst ist ein hauptsächlich auf Bustourismus ausgerichteter Ort, an dessen Hauptstraße sich Geschäfte an Geschäfte reihen; viele davon überfüllt mit auf Afrika getrimmtem Ramsch.

Über die R540 fahren wir noch etwa eine weitere Stunde zur Farm Highland Giants, wo wir das Farmhaus gemietet haben. Hier gibt es 3 Schlafzimmer, ein großes Bad und zusätzlich eine Außendusche, eine vollausgestattete Küche,
und ein Wohnzimmer mit Kamin. Die überdachte Terrasse zieht sich über eine Längs- und eine Querseite des Farmhauses,
so dass man dem empfindlich kühlen Wind gut ausweichen kann.
Auch hier stehen einige unterschiedlich große Häuschen zur Vermietung bereit.
Es gibt verschiedene Wildtierarten, viele Wanderwege, und mehrere Dämme auf der Farm.
Die Fischfilets werden nach alter Tradition unseres Freundes, mit einer Mischung aus Olivenöl, zerlassener Butter,
und Marillenmarmelde bepinselt, und landen für wenige Minuten auf dem heißen Grill.
Gemeinsam mit buntem Salat, ergeben sie das perfekte Abendessen,
das wir heute wegen des doch sehr kühlen Wetters, lieber drinnen genießen.
Nun sehnen wir uns alle schon nach der Wärme des Lowveld!
Preis für 3 PAX: ZAR 1.876 p/n


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Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201625. Feb. 2025 ·
Erstes Zwischenziel auf unserer heutigen Fahrt in den KNP ist der Long Tom Pass.
Passend zum Nieselnebelwetter bei 16 Grad, präsentiert sich dieser historische Platz in erbärmlichem Zustand.
Schon seit Jahren ist hier alles dem Verfall preisgegeben.
Die netten, überdachten Picknickplattformen zugemüllt, beschmiert, verrottend.
Über allem hängt der Gestank nach Urin, da es auch das WC-Häuschen nurmehr als Bauruine in der grauen Landschft gibt. Welch trauriger Anblick!

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Je weiter wir nach Osten, und somit unserem nächsten Halt, den Lone Creek Falls kommen,
desto wärmer wird es. Die knapp über 60 m hohen Fälle selbst, kann man etwa in der Mitte eines kurzen, unbeschwerlichen Rundweges bewundern. An den Parkplatz grenzt ein äußerst gepflegter Picknickplatz,
wo wir unsere mitgebrachten Sandwiches, zum Gesang unzähliger Vögel genießen.

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Gruß Gina
P.S. schaffe es leider nicht das Foto zu drehen. Bitte um Anleitung!
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2025
4’390 Beiträge · seit 201525. Feb. 2025 ·
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Liebe Gina,
ich habe das Foto auf dem Schmarrnphon runtergeladen, in „Fotos“ aufgerufen, auf „Bearbeiten“ geklickt, woraufhin ein Fenster mit Vorschlägen aufging, Ich habe „Zuschneiden“ gewählt („Drehen“ ist komischerweise verschwunden und darauf geklickt - das war es! Auf dem PC habe ich das Foto auf dem Desktop gespeichert, dann geöffnet mit Windows Fotoanzeige - der Rest war selbsterklärend.


Was für appetitanregende Fisch-“Portraits“!!😋
Viele Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2025
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201625. Feb. 2025 ·
Hi Friederike,

vielen Dank fürs Drehen!
Da das Bild auf meinem laptop richtig steht, wüsste ich nicht einmal in welche Richtung ich es drehen sollte,
damit das auch hier so ist. 😵 ...
Ersuche also um Nachsicht bei liegenden Schildern, Wasserfällen o.ä.
liebe Grüße Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201626. Feb. 2025 ·
Hier stehen wir nun am Numbi gate, safe and sound, wie man zu sagen pflegt.
Weder aus Leichtsinn, noch aus Übermut haben wir genau dieses Einfahrtstor zum KNP gewählt,
sondern weil wir durch persönliche Erfahrung wissen wollten,
wie sich die Sicherheitslage entlang der Numbi Gate Road tatsächlich entwickelt hat:
Das erste Stück nach der Abzweigung von der R538 ist quirlig belebt wie eh und je. Nach den merklich entschärften Bremshügeln wird es ruhig. Der Wagen einer privaten Sicherheitsfirma parkt am Straßenrand; die beiden Insassen beobachten aufmerksam den wenigen Verkehr. Auf der etwa 8 km langen Zufahrtsstraße wurden,
falls wir keine übersehen haben, drei neue Kameras installiert, die beide Fahrstreifen überblicken.

Nach einer ereignislosen Nacht in Skukuza,
treffen wir auf eine einsame Hyäne die an der Abzweigung zum Lake Panic hide die Vorbeifahrenden kritisch mustert.
Durch den vielen Regen der letzten Zeit, ist der See wieder gut gefüllt,
und es gibt vieles zu beobachten.
Jene die sich sehr mögen …

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aber auch welche die sich nichts zu sagen haben.

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Nächster Programmpunkt, Frühstück im Skukuza Golf Club.
Fazit: kann man, muss man aber nicht.
Lieblos, und übersichtlich finden sich die Zutaten auf dem Teller.
Durch die durchdachte Positionierung des Raucherbereiches auf der Terrasse,
nur durch eine rote Bodenmarkierung von den anderen Tischen getrennt,
fühlen wir uns als Raucher zwar ungewohnt gleichbehandelt,
der Sinn dahinter will sich uns aber nicht so ganz erschließen.

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Weiter geht es nach Satara.
Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201626. Feb. 2025 ·
Sataras D-circle empfängt uns mit brütender Hitze bei 39 Grad… aber das wollten wir ja.
Also bleibt, auf der Terrasse die Beine hochzulegen, ein eiskaltes Savanna aufzumachen,
und abzuwarten ob und was passiert.
Es raschelt im Busch. Aus temperaturbedingtem Dämmerzustand sind wir blitzartig auf den Beinen;
wir wollen ja nichts verpassen!
Ein Waran durchforstet das trockene Laub nach Essbarem; gräbt ein wenig hier, und ein bisschen dort;
verschwindet hinterm Haus, um von der anderen Seite wieder aufzutauchen; erklimmt den Baum vor der Terrasse,
um kopfüber in eine Höhle zwischen zwei Ästen abzutauchen.

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Sataras night drives sind ja quasi die Garanten für Katzensichtungen.
Da wir es tagsüber nicht geschafft haben selbst eine zu finden,
sind wir froh uns kurz vor Beginn an der Rezeption einzufinden, um am heutigen night drive teilzunehmen;
so, wie etwa 20 andere auch …
Als wir also aufmerksam den Einführungsworten und den Verhaltensmaßnahmen unseres Fahrers und guide lauschen,
und meine Blicke über die anderen Anwesenden schweifen,
kommt mir doch ein bestimmtes Buch über eine Gruppenreise durch Namibia in den Sinn…
Hat hier jemand die handelnden Personen kopiert? Egal, wir sind ja wegen der Tiere hier.

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Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201627. Feb. 2025 ·
Nach einem weiteren, wunderschönen Tag in der Gegend um Satara,
dessen highlight diese Hyänenmutter mit ihren Jungen war,

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beginne ich laut nachzudenken:
Sag, findest du nicht auch, dass da diesmal etwas fehlt?
Hm …
Ich meine etwas ganz besonderes, das wir sonst doch immer sehen oder erleben wenn wir hier sind.
Hm … was meinst?
Na es muss ja nicht gleich ein Erdferkel, oder ein Pangolin sein, aber ich vermisse, … ich weiß auch nicht so genau.
Hm …

Und dann, nach dem Abendessen, ist sie plötzlich da.
Im Lichtkegel der Terrassenbeleuchtung schleicht sie sich an, schnüffelt herum,
und lässt sich fürs Foto-shooting in bequemer Seitenlage nieder.
Meine persönliche Kruger-magic-Welt ist wieder hergestellt!

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Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201628. Feb. 2025 ·
Zu früh fürs check-in, aber hungrig, kommen wir im Olifants camp an;
der Picknickbereich für Tagesbesucher winkt als einladende Lösung.
Bei brütenden 40 Grad, kaum Schatten, ohrenbetäubendem Lärm des Generators der wacker gegen die Eskom-Unzulänglichkeiten kämpft, dem Gestank nach Pavianhinterlassenschaften den die angenzenden WCs verströmen,
sind die mitgebrachten Sandwiches rasch hinutergewürgt.
Wir wechseln auf die Terrasse des Restaurants und gönnen uns als Trost einen Milchshake mit Kaffeegeschmack.
Dann dürfen wir unit 14 beziehen; ein Häuschen mit 2 Schlafzimmern und Bädern, die voneinander durch einen offenen Küchen- Wohnbereich mit Flussblick getrennt sind. Am äußeren Türrahmen eine breite Ameisenstraße, die ihren Weg ins Innere über die Küchenarbeitsplatte findet, um dann im darunterliegenden Schrank, hinter dessen Rückwand zu verschwinden. Weil wir fürchten, dass unsere Lebensmittel hier weggetragen werden würden, verteilen wir sie im Kühlschrank, in der wandmontierten Mikrowelle, und in unseren Stauboxen im Schlafzimmer.
Unter der Terrasse eine Geländestufe auf der eine Aussichtsbank in der Sonne steht.
Diverser Müll der hier herumliegt, fällt wohl außerhalb des üblichen Putzbereiches…

Ein paar Bilder unseres heutigen Tages:

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Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201601. März 2025 ·
Heute geht es weiter entlang der wunderschönen Flusslandschaft des Letaba,
ins gleichnamige camp. Unterwegs treffen wir auf diese beiden Turteltäubchen:

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Wie immer um diese Zeit, diktiert unser Hunger das Ziel: Letaba, Picknickbereich für Tagesbesucher.
Ausgerüstet mit Sandwiches, Gemüse, Obst und Saft, werden wir von den beiden wohlbeleibten Wächterinnen des Platzes,
die in gewohnter Manier in ihren Plastiksesseln im Eingangsbereich sitzen,
freundlich begrüßt. Wir suchen uns ein Plätzchen unter einem Schattenbaum,
und beobachten kauend das bunte Treiben. Im Vergleich zur gleichen Einrichtung im Olifants camp,
ist das hier eine grüne Oase mit twitschernden Vögeln, und umherhuschenden Hörnchen,
untermalt vom ohne-Punkt-und-Beistrich-Geschwätz der netten Frauen am Tor.

Beim Beziehen unserer Unterkunft im camp, werden wir von einer Meerkatzenfamilie beobachtet,
die offenbar den angrenzenden Bungalow gebucht hat. Bequem lümmeln sie dort in den gepolsterten Stühlen auf der Terrasse, andere halten auf der niedrigen, gemauerten Umrandung, lang ausgestreckt ein Nachmittagsschläfchen.
Nachbarn, die es gilt im Auge zu behalten …

Später, als wir am Rückweg vom Matambeni hide auf der Brücke über den Letaba anhalten und aussteigen, sind die Fenster des Autos weit geöffnet. Chris und unser Freund gehen auf die andere Seite der Brücke, um zu schauen was es dort zu entdecken gibt.
Ich hänge mir nach Fotoapparat um den Hals, nehme das Fernglas in die Hand, und steige auch aus,
als ein Kleinwagen knapp hinter unserem Auto anhält. Zwei junge, und ein Mann mittleren Alters steigen aus.
Ich stehe nun an der Beifahrerseite, vorne, zwischen unserem Auto und dem Brückengeländer.
Die beiden jungen Männer kommen auf mich zu, ohne der Umgebung auch nur einen Blick zu schenken.
Einer grüßt mich breit grinsend, und beginnt mit seinem Telefon ein Selfievideo zu drehen, mit mir als Hintergrund.
Mein Bauchgefühl sagt mir, da stimmt was nicht; da stimmt etwas ganz gehörig nicht!
Ich fühle mich extrem unwohl mit den beiden, von denen der eine sich selbst und mich filmt,
der andere verstohlen die Dinge auf der Fahrzeugrückbank betrachtet. Ich weiche keinen Zentimeter vom Fahrzeug,
versuche aber gleichzeitig Chris auf die Situation aufmerksam zu machen.
Sekunden später steht er neben mir. Der Ältere fragt ihn, wie zur Ablenkung, welcher Fluss denn das sei,
während die beiden Jüngeren schnellen Schrittes zu ihrem Auto zurückeilen, gefolgt vom Älteren.
Sie starten den Wagen und brausen mit weit überhöhter Geschwindigkeit davon.
Von meinen unzähligen Besuchen im KNP, war dies das erste und einzige Mal,
dass ich mich von anderen Menschen bedroht gefühlt habe.

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Gruß Gina
1’528 Beiträge · seit 201101. März 2025 ·
gutes Bauchgefühl Gina................ 🙂 🙂 🙂

LG.............BMW
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201602. März 2025 ·
Am Abend tun wir das, was man halt so üblicherweise um diese Zeit im Park tut:
wir sitzen auf der Terrasse, grillen, verteidigen unseren guten Roten gegen die gierigen Nachtfalter,
unterhalten uns über dies und das, und lauschen den Stimmen der Nacht.
Plötzlich nehme ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr.
Zuerst sehe ich einen dicken, kleinen, grauen, pelzigen Popo,
der sich langsam am Stamm jenes Baumes herunterschiebt, der genau neben unserer Terrasse steht.
Es folgen zwei Beinchen, ein Rücken, der Kopf samt großen Ohren, und weitere zwei Beine.
Vor Entzücken hätte ich fast laut aufgeschrien, beiße mir aber auf die Lippen, und flüstere: schau!
Ganz vorsichtig kommt der Kleine näher, klettert auf die niedrige Steinmauer, die die Terrasse umrahmt,
und beäugt uns neugierig.

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Weiter geht es auf den Tisch an dem wir sitzen.

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Der herzige Zwerg kommt näher, und näher.
Er scheint zu überlegen, ob es auf Chris oder meiner Schoß nicht bequemer wäre als auf dem harten Tisch.
Mein Herz sagt lass ihn doch, mein Verstand sagt nein.
Die beiden diskutieren das eine Weile, bis der Verstand siegt, und ich langsam aufstehe.
Der Kleine macht keine Anstalten wieder zu gehen.
Nun sitzt er da auf unserem Tisch; und lässt unsere Bewunderung und unzählige Fotos über sich ergehen.
Nach etwa einer halben Stunde verschwindet er genauso langsam und leise zurück in jenen Baum aus dem er gekommen war.

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Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201603. März 2025 ·
Mit einem Becher heißen Kaffee und Rusks setze ich mich um kurz nach 5 Uhr Früh auf die Terrasse.
Es dämmert, und im Osten beginnt sich der Himmel rosa-orange zu färben.
Unsere Nachbarn, die Meerkatzen, haben bereits ihre Plätze auf den bequemen Sesseln drüben eingenommen,
und versuchen offenbar meine Rusks mittels Gedankenübertragung zu sich zu beamen indem sie sie, ohne mit der Wimper zu zucken, unentwegt anstarren. Eine 16-köpfige Mangustenfamilie überquert geräuschvoll den Platz vor unserem Haus.
Die Hadidas verlassen unter lautem Geschrei ihren Schlafbaum.
Ein Campmitarbeiter balanciert einen sauber gebügelten Stapel Bettwäsche und Handtücher,
legt ihn vor sich auf unsere kleine Steinumrandung nieder,
und grüßt jetzt, wo der Stapel sein Gesicht nicht mehr verdeckt, ein freundliches, good morning Mam.
Der hat leicht lachen, denke ich; der darf hier bleiben, wir aber müssen den Park heute verlassen.

Der andere Teil der Meerkatzenfamilie kommt quietschend und zankend von ihrem erfolgreichen Beutezug zum Campingplatz zurück. An der Chipspackung wird von allen Seiten gezerrt und gerissen,
bis sie aufplatzt und sich der Inhalt auf den Boden ergießt. Frühstück ist angerichtet!

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Kurz vor der Einfahrt zum Masorini loop hält uns ein anderes Fahrzeug an.
Da vorne, knapp vor der Abzweigung zum Sable Damm, wo sich die Felsen zu einer Spalte öffnen,
da liegt eine Löwin drin. Schwer zu sehen, aber, good luck!
Chris fährt nur ein kurzes Stück weiter, und beginnt zu suchen.
Ja aber die Abzweigung ist doch noch wesentlich weiter vorne, wende ich ein.
Egal, hier öffnen sich die Felsen, meint Chris.
Nach einigem Vor und Zurück, tatsächlich, schläft da seelenruhig besagte Löwin drin!
Da Löwinnen ja in der Regel nicht allein anzutreffen sind, suchen wir die Umgebung ab;
durch das dichte Buschwerk hier, können wir aber leider keine anderen Tiere mehr entdecken.
Vielleicht liegen sie ja auch weiter in der Höhle drinnen?
Wir sind als Abschiedsgeschenk auch mit nur einer Löwin hochzufrieden!

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Ein paar Gedanken zum Park:
Was uns aufgefallen ist, war die Abwesenheit zweier Tierarten: Nashörner und Tokos.
Zu Letzteren fehlt uns jede Erklärung. Weiß da jemand von euch etwas dazu?
Nashörner werden wohl früher als uns lieb ist gänzlich aus dem Park verschwinden,
wenn kaputten Zäunen, und Beihilfe zur Wilderei, selbst durch die eigenen Mitarbeiter,
nichts, oder zu wenig entgegengesetzt wird.
Für mich persönlich wird der KNP immer ein besonderer Ort bleiben;
einer, der mit seiner Schönheit, und seiner Fülle an Leben,
einen ganz individuellen Platz in meinem Herzen eingenommen hat.

Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201605. März 2025 ·
Nach ein paar gemütlichen Tagen in und um Tzaneen, geht es für uns heute zu zweit weiter in die Waterberg-Region.
Westlich von Mokopane, auf der Strecke nach Vaalwater, liegt Elandsvlei Estate,
wo wir das Chalet gebucht haben. Die 3000 ha Farm erstreckt sich in ein wunderschönes Tal,
ist Heimat von etwa 50 Säugetier-, und etwa 300 Vogelarten.
Es gibt insgesamt 15 Dämme und Seen, sowie ca 100 km Wegenetz für 4x4 Selbstfahrer.
Außer dem Chalet, steht noch das Farmhaus, und ein Safarizelt zur Buchung bereit.
Die freundliche Farmmanagerin holt und auf ihrem Quad vom gate ab, und geleitet uns zu unserer Unterkunft.
Das Chalet besteht aus 2 Schlafzimmern, 2 Badezimmern, einer vollausgestatteten Küche,
und einer Terrasse mit Blick zum See. Zwischen Haus und See ist eine Lapa mit Feuerstelle angelegt,
direkt am See eine überdachte Terrasse mit Tisch und Bänken.
Sogar einen eigenen kleinen Sandbadestrand gibt es hier, für das ausdrücklich erlaubte Schwimmen im See.
Ein kurzer Rundumblick:
https://www.youtube.com/watch?v=MIGTOo7KUKw

Selbst direkt am Haus sind einige Tiere zu entdecken: eine Fledermaus verbringt ihren Tag da, wo das Mauerwerk auf die Dachbalken trifft, ein Haubenzwergfischer nutzt den Schatten des Chalets, und abends tarnt sich diese Rotrückenkröte perfekt zwischen den Steinen vorm Haus.

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Tags darauf, fallen mir unzählige, kleine, weiße Schmetterlinge auf. Wäre an sich noch nichts besonderes,
nur dass sie alle in die selbe Richtung fliegen ist doch ungewöhnlich.
Völlig unwissend, aber neugierig, warum den ganzen Tag mehr und noch mehr Schmetterlinge den gleichen Weg haben,
versuche ich ihr Ziel auszumachen, kann aber nichts entdecken.
Einer kurzer Blick ins allwissende Netz bringt Aufklärung:
Belenois aurota, die kleinen, weißen, braungeäderten Schmetterlinge, machen sich jährlich um die selbe Zeit,
zu einer Art Migration auf. Wer mehr darüber wissen möchte,hier gibt’s eine gute Erklärung dazu >
https://verlorenvalei.org.za/2020/01/24/the-white-pilgrims/

Preis Chalet für 2 PAX: Euro 88 p/n
Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201607. März 2025 ·
Wir bleiben in der Waterberg-Region. Nach nur etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit erreichen wir die Wildtierfarm Izintaba, wo wir das Duiker Cottage gebucht haben. Die Farm ist 1200 ha groß, Heimat von etwa 40 Säugetierarten,
und bietet 7 Unterkünfte für Selbstversorger.
Auf der Farm ist das Selbstfahren ausdrücklich erlaubt. Leider sind durch die schweren Regenfälle der letzten Wochen viele der 4x4-Strecken gesperrt; selbst der Eigentümer ist mit seinem Traktor auf einem dieser Wege steckengeblieben.

📎 Izintabasdmap.pdf


Das Duiker Cottage besteht aus zwei Schlafzimmern mit einem Bad dazwischen,
einem riesigen Wohnzimmer mit offenem Kamin und integrierter Küche, und einer Veranda mit Esstisch und bequemen Sitzmöbeln. Neben dem überdachten Parkplatz findet sich eine Feuerstelle.
Bild aus dem Netz.

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Der Picknickplatz am Farmdamm

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Preis Duiker Cottage für 2 PAX: ZAR 1.200 p.n.
Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201609. März 2025 ·
Nach etwa einer Stunde Fahrzeit in SW Richtung erreichen wir die Grootwater Lodge and camping.
Eine freundliche Angestellte öffnet uns das Tor und weist uns den Weg zu unserem gebuchten Cottage.
Wir staunen, denn wer hier bucht, bekommt nicht nur ein Cottage, sondern einen ganzen Kraal mit div Einrichtung,
in dessen Mitte ein altes Windrad steht.

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Ein zweites Cottage mit Bad, eine vollausgestattete Küche, eine Lapa mit Bar, mehrere Feuer- und Grillstellen,
ein Häuschen mit outdoor Dusche und WC, sowie ein Bush-Whirlpool; all das findet sich in unserem Kraal.

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Selbstfahren wird nur jenen erlaubt, die die „optische Prüfung“ der Besitzer positiv bestehen,
und als Naturliebhaber eingestuft werden. Da wir offenbar nicht den Eindruck erwecken,
als würden wir grölend-trunken durch den Busch ziehen, erhalten wir die Erlaubnis die Farm auf eigene Faust zu erkunden.
Im Busch gibt es auch zwei sehr gepflege campsites, mit Duschen und WCs.

Auf unserer Fahrt treffen wir auf Gnuherden, Giraffen, Zebras, Echsen, und viele mehr,
als wir plötzlich am westlichen Zaun ein einsames, liegendes Gnu entdecken.
Es steht unter großer Anstregung auf, und humpelt entlang des Weges nach N.
Sein rechtes Hinterbein scheint gebrochen, was auch durch die Schleifspur die es damit hinterlässt, unschwer erkennbar ist.
Wir setzen einen Marker im Navi, und informieren die Besitzer.
Später erfahren wir, dass der herbeigerufene Tierarzt wohl erst morgen kommen würde,
da er noch auf der Nachbarfarm im Einsatz ist. Die Suche der Angestellten nach dem verletzten Tier,
war bis zu unserer Abreise leider erfolglos.

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In der Umzäunung des Kraals entdecke ich ein Kunstwerk der Natur.
Scolytus, ein Borkenkäfer, der sich in die Baumrinde bohrt,
und dort wo er auf das Holz des Baumes trifft, seine Richtung ändert, um dann parallel zum Holz,
weiterzubohren. Am Ende dieser Bohrgänge legt der Käfer ein Ei ab,
das sich dort entwickelt, um dann von der fertig entwickelten Larve,
quasi als Ausgang ins Leben genutzt zu werden.

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Preis Cottage für 2 PAX: ZAR 1.200 p/n
Gruß Gina
Themenstarter4’984 Beiträge · seit 201611. März 2025 ·
Schon gestern hat es zu regnen begonnen, und Grootwaters Wege haben sich binnen kürzester Zeit in kleine Bäche verwandelt. Wir nutzen eine kurze Regenpause um unsere Sachen ins Auto zu bringen, und machen uns auf zu unserer nächsten Station, dem Marakele NP.

Auch hier unübersehbar, der viele Regen der letzten Zeit hat sichtbare Spuren hinterlassen,
und Kleinwagen tun sich schwer, sich ihren Weg durch tiefe Spurrillen und matschige Passagen zu bahnen.
Als erstes steuern wir den kleinen Friedhof zwischen Gnou und Tsessebe loop an. Hier liegt,
unter anderem, das Ehepaar Coetzee begraben, welche in der Gegend als das erste ethnisch gemischte Paar bekannt war.
Wer ins Bild zoomt sieht, dass wir nicht die einzigen Besucher sind.

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Im Tlopi Camp haben wir unit Barbet gebucht. Eine erste Inspektion zeigt, die Unterkunft ist in die Jahre gekommen,
und es wäre hier so einiges sanierungsbedürftig. Die Glasschiebetüre der Kücheneinheit habe ich nach zweimaliger Nutzung in der Hand, und Chris muss sie wieder einhängen. An der Wand neben der Spüle macht sich eine Undichtheit bemerkbar,
und ein Bächlein findet seinen Weg auf die Arbeitsplatte. Der Holzboden im Duschbereich sorgt für ein mulmiges Gefühl,
da er bei jeder Bewegung ächzt und knirscht, und das Gefühl vermittelt, er würde nachgeben.
Grillen fällt heute aus; es regnet wieder.

Auch heute zeigt sich Marakele grau in grau; die Felsformationen gegenüber dem Camp sind nur bis auf halbe Höhe sichtbar,
und es nieselt. Egal, wir fahren los; schließlich wollen wir hier die finden,
die wir im KNP schmerzlich vermisst haben; die Nashörner. Den ganzen Tag fahren wir durch den Park,
sogar hinauf bis zum Lenong Aussichtspunkt. Wir treffen auf diese und jene, nur nicht auf die Gesuchten.

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Heute müssen wir wieder weiter. Einmal noch den 4x4 only loop meint Chris, bevor wir den Park verlassen.
Und da, tatsächlich, kurz vor dem höchsten Punkt der Strecke, steht eines am Straßenrand und geht ins hohe Gras als es uns sieht. Lange stehen wir hier und beobachten glücklich unsere Sichtung, bis das Tier gänzlich im Gras und Buschwerk verschwindet.

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Aus dem, jetzt aber zügig zum Ausgang, wird vorerst nichts, da er für geraume Zeit den selben Weg hat.

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Gruß Gina