11/2023 KALAHARI - VIEL SAND IN ALLEN FARBEN.

Reisebericht 75 Antworten · 10,1k Aufrufe · gestartet 16. Apr. 2024 von Kornado
4’391 Beiträge · seit 201510. Mai 2024 ·
Guten Abend, Peter,
wie sagt man auf Neudeutsch: You made my day!
„gemeinen Kalahari Heckensäger“
Die obige Bezeichnung könnte direkt von meinem Mann stammen. Hoffentlich liest er hier nicht mit, sein bisherige Spitzname (Graulärmvogel) für mich ist gemein genug 😗
Zu Deinem Fotoeinstellproblem kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Ich vermeide es möglichst, mehr als drei Fotos einzustellen, weil erfahrungsgemäß das System oder was auch immer damit überfordert ist. Hast Du schon bei Chrigu angefragt?
Im übrigen bin ich weiter gerne mit Euch auf vertrauten Pfaden unterwegs.
Gruß
Friederike
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zuletzt bearbeitet 10. Mai 2024
Themenstarter333 Beiträge · seit 202010. Mai 2024 ·
Hallo Friederike,
da bin ich ja wenigstens nicht ein Einzelschicksal. Vielleicht haben wir ja in Büsnau nebeneinander liegende Zimmer und können gemeinsam ein Kalahari Konzert anstimmen. In dieser Disziplin bin ich bestimmt besser als bei Vogelbestimmungen.
LG
Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
1’625 Beiträge · seit 201513. Mai 2024 ·
Hallo Peter,
Dein Bericht läßt mich nicht nur von Afrika träumen, sondern auch immer wieder schmunzeln. Auf sympathische Weise berichtest Du auch über Deine kleineren Missgeschicke. Bei der Suche nach dem Reisepass und durchwühlen des Autos fühlte ich mich ertappt 😄, passiert also nicht nur uns.
Ich freue mich auf weitere Kapitel.
Viele Grüße,
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2024
Themenstarter333 Beiträge · seit 202015. Mai 2024 ·
Hallo Elisabeth,
vielen Dank für Deinen netten Kommentar. Über die vielen kleinen und größeren Pannen und
serer Reise kann ich auch heute wieder schmunzeln. Leider ist es schwer unsere deutschen/europäischen Gene zu verleugnen. Nach einer kleinen Pause wird es heute Abend wieder weiter gehen. Einige Etappen stehen noch an.
Viele Grüße
Peter
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5 Beiträge · seit 202116. Mai 2024 ·
Hallo Peter,
Vielen Dank für deinen Interessanten Reisebericht. Ich verfolge ihn mit größtem Interesse weil ich mit meiner Frau heuer im Okt.-Nov. fast auf der gleichen Route unterwegs sein werde. Da bin ich schon am planen und deine Informationen sind mir eine gute Unterstützung.
Ich hätte auch Interesse an Informationen wie du zu dem Auto gekommen bist. Mir geht es wie Doro, die in der Angelegenheit schon angefragt hat.
Viele Grüße
Otto
Themenstarter333 Beiträge · seit 202016. Mai 2024 ·
Mittwoch 15.11.23

Nossob

Beate hat sich gestern Abend am Kanisterhalter des Wagens ziemlich fest den Kopf angestoßen und muss heute Morgen den Gamedrive leider ausfallen lassen.
Wir fahren nach Süden bis Cheleka, haben aber, außer den üblichen Verdächtigen, so gut wie keine Sichtungen. Ich finde, dass es in diesem Jahr hier extrem trocken und verdorrt ist; wir waren das letzte Mal 2016 zur gleichen Zeit hier, damals gab es noch größere Herden zu sehen. Unten die größte Gnuherde, die wir in diesem Jahr sehen.

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Auf dem Weg zum Gnumnasium

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Pale Chanting Goshawk_Großer Singhabicht

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Um die Hitze einigermaßen zu ertragen, verbringen wir einen Teil der Mittagszeit im Schwimmbad des Restcamps, was sehr angenehm ist. Hier kommen wir mit einer Familie aus Dresden, vielleicht sind sie ja auch im Forum unterwegs, ins Gespräch. Sie sind mit Ihrer kleinen Tochter auch mit einem Mietfahrzeug von Classic Car Rental aus Reise und empfehlen uns lieber nach Norden zu fahren, wo es bessere Sichtungen geben würde. Da wir dies sowieso vorhatten, brechen wir um 16:00 Uhr auf.
Zuerst geht es zum Cubitje Quap Wasserloch, hier war auch schon 2019 einiges los, und wir werden nicht enttäuscht. Hier tummeln sich einige Bateleur Adler, die anscheinend auch gerne für Touristen posieren.

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Wir fahren dann weiter in Richtung Kwang und finden ca. 3 km vor dem Wasserloch ein totes Gnu. Da sich am Kadaver nur Geier zu schaffen machen und es auch nicht aufgerissen ist, verendete es wahrscheinlich aufgrund einer natürlichen Todesursache.

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Lapped-faced Vulture, Ohrengeier

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Sie müssen noch auf ihre Chance warten, White-backed Vulture, Weißrückengeier

Bei Kwang sind dann nur Gnus anzutreffen.

Wir fahren weiter bis Bedingt, hier sehen wir einen Jackal Bussard, Felsenbussard? Hilfe, wieder einer

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Danach machen wir uns wieder auf den Rückweg zum Camp.

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Wieder am Kadaver zurück, mittlerweile hat sich auch ein Schakal dazugesellt.

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Southern pale chanting goshawk, Silbersinghabicht?

Am späten Nachmittag noch einen Spaziergang über das Campgelände um Eulen zu fotografieren. An zwei verschiedenen Bäumen werden wir fündig.

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Spotted Eagle Owl, Fleckenuhu, der Nachwuchs zeigte sich leider nicht

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Southern White-Faced Owl, Südbüscheleule, leider ziemlich versteckt

Abendessen: Nudeln mit Tomatensoße

Fortsetzung folgt...
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 16. Mai 2024
Themenstarter333 Beiträge · seit 202019. Mai 2024 ·
Donnerstag 16.11.23

Nossob – Polentswa

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Der Tag beginnt bedeckt und es hat merklich abgekühlt. „Nur“ noch 27°C. In Erwartung ganztägiger Sichtungen frühstücken wir, packen zusammen und starten nach Erledigung der „Ausreiseformalitäten“ um 07:50 Uhr. Ich muss hier einmal ein ausdrückliches Lob den San Parks Beschäftigten aussprechen, die im Gegensatz zu 2016 allesamt überaus freundlich und hilfsbereit waren. Es geht deswegen nicht schneller, aber das macht doch alles entspannter.
Wie erwartet haben wir schöne Sichtungen. Cubitje Quap: Oryx und Gnus

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Das tote Gnu vor Kwang ist mittlerweile ein Stinkegnu geworden. Wir fahren gleich weiter.
Kwang: Fünf faule Löwen

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Doch nicht ganz so faul

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Da hier im Moment wahrscheinlich nichts mehr passiert, fahren wir weiter
Bedinkt: Gnu und Oryx

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Auch einen Wiedehopf können wir entdecken, leider gelingt mir kein besseres Bild.

Langklaas: Springböcke

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Kousant: Strauß auf der Flucht
Geinab: Oryx


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Osonanga-Lilie, (Slangkop). Wildlife Vets warnt davor, dass Tiere, die diese Pflanzen fressen, Gefahr laufen, zu verenden. Zu den Symptomen gehören Durchfall, Dehydrierung, Lahmheit, Blähungen und Tod durch Herzversagen.

Wir fahren weiter bis Union’s End, mittlerweile ist es wieder heiß und die Landschaft ist verdorrt, wie überall. Es ist eine klare Luft und der Himmel bietet endlich ein besseres Licht zum fotografieren.

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Hier lagen bei unserem letzten Besuch Löwen im umzäunten Vorraum des WC Gebäudes. Diesmal tut sich hier nichts, und wir nutzen die Gelegenheit für eine Rast.

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Heute sucht sich jeder einen Sonnenschutz

Die Rückfahrt nach Polentswa ist ereignislos, wir beziehen in Polentswa die Campsite Nr. 3. Vor der Campsite liegt ein ausgetrockneter Baumstamm. Zwei Lodgemitarbeiter, die vorbeikommen, machen uns darauf aufmerksam vorsichtig zu sein, denn dieser Stamm wäre das zuhause eine Kap-Kobra. Wir bekamen sie hier leider nicht zu Gesicht, das sollte sich aber noch ändern.
Um 18:00 Uhr beginnen wir mit den Braai-Vorbereitungen: Feuer brennt und Bier ist geöffnet, als sich auf der ebenen Grasfläche Richtung Nossob Tal eine zuerst graue, dann rote Staubwand auftürmt und in unsere Richtung zieht.

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Ziemlich schnell zieht der Sandsturm auf uns zu, die Zeit reicht gerade noch das Feuer zu löschen, das Meiste notdürftig in die Autos zu verfrachten und uns selbst im Führerhaus zu verkriechen. Es ist unsere Sandsturmpremiere, auf die wir gerne verzichten würden. Mit dem Sandsturm kommt auch leichter Regen.

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Nach ca. 1h ist der Zinnober vorbei, nun beginnt das Grillen 2. Akt.
Heute gibt es Boerewoors und Hähnchen. Das erste Essen in Regenjacken. Etwas eingeweicht gehen wir zu Bett, vergessen aber unseren Müllsack zu sichern, den in der Nacht dann ein Schakal auseinandernimmt.

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Fortsetzung folgt...
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 20. Mai 2024
Themenstarter333 Beiträge · seit 202022. Mai 2024 ·
Freitag 17.11.23

Polentswa – Rooiputs

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Leider haben wir in Polentswa nur eine Nacht bekommen und müssen heute weiter nach Rooiputs.
Es ist immer noch sehr bewölkt mit durchaus angenehmen Temperaturen.

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Zuerst heißt es aber gemeinsam die Campsite aufräumen. Kleine Sünden werden sofort bestraft. Nach dem Frühstück geht es um 8:00 Uhr los.
Unterwegs haben wir wieder schöne Sichtungen:
Bedinkt:

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Hier liegt ein jüngeres Löwenrudel mit mnd. einer älteren Löwin, am Wasserloch tummeln sich immer wieder Gnus und Oryx. Das weckt die Jüngeren dann doch öfter aus ihrer Lethargie. Gerne würden sie sich an einer Attacke probieren, werden aber immer von der Chefin zurückgepfiffen. Die Distanz zum Wasserloch ist für einen erfolgreichen Angriff viel zu weit.

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Zwischendurch muss Mann natürlich auch seine wichtigen Geschäfte erledigen, dies wird diskret etwas abseits der Familie, aber doch öffentlich erledigt.

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Danach wendet Mann sich wieder seiner Lieblingsbeschäftigung zu.

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Hier wird sich nichts mehr tun, und wir fahren weiter nach Kwang
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Hier liegen noch die Löwen von gestern
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Auch hier wird sich nicht viel tun, wir nutzen dann in Nossob noch die neuen Sanitäranlagen und besuchen nochmals den Eulenbaum.

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Nach kurzer Pause geht es weiter durch das Nossob Tal. Eine Rast haben wir noch in Melkvlei eingeplant

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Auf dem Rastplatz treffen wir wieder unsere Dresdner Familie. Hier wurde gerade eine Puffotter vom Schlangendienst in der Damentoilette eingefangen und in der benachbarten Talebene wieder ausgesetzt. Nach einiger Zeit heißt es Abschied nehmen von den Dresdnern. Wir gehen zurück zu unserem Wagen und stellen erschrocken fest, dass unser Dach etwas geöffnet ist. Was ist hier passiert? Nach näherer Inspektion entdecken wir, dass beide Dachverschlüsse gebrochen sind und die schwergängigen Stoßdämpfer das Dach angehoben haben. Also kurzfristige Abhilfe schaffen, das Dach mittels Zurrgurten nach unten ziehen und befestigen. Dazu muss die Heckeinstiegstür geöffnet werden, um einen besseren Hebel zum Ziehen zu haben. Und nun das nächste Malheur, die Ersatzradverriegelung klemmt, bewegt sich keinen Millimeter und das Ersatzrad lässt sich so nicht von der Tür wegklappen. Um den ganzen Ärger noch zu vervollständigen, hat sich die Kabinenbefestigung wieder von der Pritsche gelöst. Um diese anständig befestigen zu lassen, habe ich einen halben Tag in Windhoek in der Werkstatt herumgesessen. Wir sin ausgechlossen von unserem Kühlschrank und unserem Bett. Na toll.

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Zufällig treffen wir ein junges Paar, die mit einem Bushcamper auch einige Probleme hatten, und weisen uns darauf hin, dass es in Twee Rivieren einen technischen Service gibt, der uns eventuell helfen könnte. Da dieser um 16:00 Uhr schließt, heißt es sofort aufbrechen, damit wir das noch schaffen. Wir verabschieden uns von Steffen und Anne, die direkt nach Rooiputs fahren.
Mit zwei kleinen Sichtungsstopps unterwegs

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Sehr abgemagerte Elenantilope

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Schildkröte – hat sie eine Krankheit, oder altersbedingt?

kommen wir um Viertel vor Vier beim technischen Service an. Passendes Werkzeug ist nicht vorhanden, aber es wird alles unternommen um uns zu helfen. Hier muss ich an Bele denken. Bei uns war es der mit dem Hammer kommt und der mit dem Meißel kommt…. Auf jeden Fall schafft es der Monteur im Schweiße seines Angesichts den Verschluss mit Gewalt zu überzeugen, jetzt endlich das Ersatzrad und somit auch die Tür frei zu geben.

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Mittels eines Kofferschlosses in der Verriegelung verhindern wir für den Rest der Tour, dass uns das Ersatzrad nochmals vom Schlafplatz -und vor allen Dingen von den Kaltgetränken- fernhält. Wir bedanken uns mit einem großzügigen Tip für die Hilfe, auch nach Feierabend, und brechen wieder nach Rooiputs auf.
In Rooiputs haben Anne und Steffen schon die gebuchte Campsite Nr 6 bezogen. Ich sage mal, dass diese nach der Nr. 5 (war schon besetzt) die schönste ist. Die 5 hat direkten Blick auf das Wasserloch, wir müssen 15m gehen, um auf das Wasserloch zu schauen. Und Glück haben wir auch, denn am Vortag war unser A-Frame noch von Löwen besetzt. Heute sehen wir nur noch einen Löwen, der in aller Seelenruhe vor Beginn der Dämmerung durchs Camp zieht und einen südafrikanischen Campingburgbauer ziemlich erschrickt, weil er ihn nicht rechtzeitig bemerkt. Für ein Foto reichte hier die Zeit wieder einmal nicht.
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Der Abend ist wie am Vortag, Sandsturm, aber ohne Regen.
Zum Abendessen gibt es Nudeln mit Tomatensoße

Fortsetzung folgt...
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 22. Mai 2024
Themenstarter333 Beiträge · seit 202022. Mai 2024 ·
Hallo an alle, die sich schon bedankt haben,
es war wieder einmal sehr mühselig den Bericht einzustellen, geht nur etappenweise mit max. 2 Bildern. Deshalb entschuldigt, dass Ihr vielleicht nicht den ganzen Tagesbericht lesen konntet.
Viele Grüße Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
5’069 Beiträge · seit 201422. Mai 2024 ·
Schildkröte – hat sie eine Krankheit, oder altersbedingt?
Hi Peter,

das ist nur noch der leerer Panzer einer, vor längeren Zeit verstorbenen Schildkröte. Der Panzer bleicht und trocknet durch die Sonne aus. Dabei können sich einzelne Schildblätter lösen.

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
1’008 Beiträge · seit 200822. Mai 2024 ·
Hallo Peter,
Wir haben für Deine Mühe zu danken!
Oh je, Ärger mit dem Auto - das braucht niemand! Zum Glück wurde Euch schnell geholfen und kommt hoffentlich nicht mehr vor.
Interessant, dass Du in Rooiputs auch die Nr. 5 am schönsten findest. So geht es mir auch. Ich finde es dort interessant, seit man auf das Wasserloch schauen kann. Aber viele schwärmen von der Nr. 3.
Na ja, zum Glück sind Geschmäcker verschieden.
Viele Grüße
Doro
Themenstarter333 Beiträge · seit 202022. Mai 2024 ·
@Konni
Hi, diese Schildkröte sah noch sehr lebendig aus und war noch gut zu Fuß unterwegs. Habe Beate gerade nochmal gefragt.

@Doro
Ja, das mit den Schwierigkeiten zog sich so durch, aber jetzt wird es besser. Und auf unserer Campsite 6 hatten wir am nächsten Tag noch ein besonderes Erlebnis.

Liebe Grüße Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
Themenstarter333 Beiträge · seit 202014. Juni 2024 ·
Nach urlaubsbedingter Pause geht es jetzt weiter

Samstag 18.11.23

Rooiputs – Twee Rivieren

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Nachts hören wir ständig Löwengebrüll in unserer Nähe, können aber am Morgen um unseren Platz herum nichts ausmachen.


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Wir wollen heute recht früh los und beginnen mit den Vorbereitungen. Doch kurz darauf rufen uns unsere Nachbarn von Nr. 5 zum Wasserloch. Schnell begeben wir uns zum Aussichtspunkt und können am Wasserloch einen Geparden beobachten. Nach kurzem Trinken und ständiger, nervöser Rundumsicht zieht er weiter in Richtung Nossob Tal. Es verwundert mich, dass er hier aufgetaucht ist, das Löwengebrüll war ja nicht zu überhören.

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Die Fotodistanz war doch etwas weit, aber man kann ja auch einmal ein Beweisfoto haben. Für Anne und Steffen war es eine Erstsichtung. Darauf doch später einen Sichtungswilli aus der Flasche mit der „braunen Brühe“. Dank an die Tinochikas, das Zeuch ist ein echter Tipp. Happy gehen wir wieder zum Frame zurück um den Frühstückstisch zu decken und müssen sofort unsere Nr. 5 Nachbarn zu uns zu rufen.
In unserer A-Frame schleicht eine Cape Cobra herum und begutachtet alles. Schnell informieren wir jetzt unsere Nachbarn. Wir können alles bestens beobachten und werden sicher nie wieder völlig unbedarft eine Mülltüte anheben.

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Er/Sie hat Glück gehabt.

Übrigens befindet sich das Domizil der Cobra in dem Baum direkt neben dem Frame, unter dem wir schön unser Auto geparkt und genächtigt haben. So jetzt gibt es endlich Frühstück.

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Wir wollen heute den Weg durch das Auob Tal nach Twee Rivieren nehmen und bei Kij Kij die Querverbindung über die Dünen nach Auchterloni fahren, um dort eine Pause einzulegen. Einige kleinere Sichtungen unterwegs bis zum Abzweig Kij Kij.

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Heute mit Fell

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Nach dem Abzweig entdecken wir einen Raubadler, Danke Bele

Und wieder ohne Beweisfoto am Dünenhang einen Bat-eared Fox, der aber sofort die Flucht ergreift.

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Die Strecke nach Auchterlonie ist wildarm aber landschaftlich sehr reizvoll, da es ständig auf und ab über rote Sanddünen geht.

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Auchterlonie

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Monro Wasserloch

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Nach der Ankunft checken wir in Twee Rivieren ein, gehen an die Botswana Immigration und reisen hier aus Botswana aus. Alles funktioniert problemlos in einer sehr netten Atmosphäre. Für die nächsten zwei Tage sind wir sozusagen Staatenlos in Südafrika.
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Danach ist relaxen am Pool angesagt und außerdem reservieren wir einen Tisch zum Abendessen.
Abendessen im Restaurant der Campsite, Essen okay, mehr nicht, Wein hatte die Temperatur der Kalahari.

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Stellplatz Twee Rivieren
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zuletzt bearbeitet 10. Juli 2024
Themenstarter333 Beiträge · seit 202016. Juni 2024 ·
Sonntag 19.11.23

Twee Rivieren – Mata Mata

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Nach dem Frühstück die übliche Prozedur, aufräumen, zusammenpacken, mit zwei Personen unser Hubdach schließen und Zurrgurte anbringen und los geht’s auf eine lange Verbindungsetappe nach Mata Mata.

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Unsere Kelly Kettle, zuverlässiger Wasserkocher

Kurz nach dem Monro Wasserloch haben wir unsere nächste Erstsichtung. Es ist kaum zu glauben, es dauerte 10 Jahre um die ersten Erdmännchen (wie gendert man das?) selbst zu entdecken. Letztes Jahr in Oudshoorn bekamen wir sie bei einer Erdmännchentour auf dem silbernen Tablett serviert, aber wir zählen nur, was wir selbst entdecken. So dauerte es auch fünf Jahre bis zu unserer ersten Leopardensichtung.

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Nach einer viertel Stunde ziehen sie dann weiter, schade.

Wir fahren weiter durch das Auobtal, nochmals an Auchterlonie vorbei und treffen bei Bataluma die ersten Giraffen im Tal.

First Ruin kurz hinter Monro

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Unterwegs entdecken wir dann an der Rooibrak Wasserstelle einen Löwen im Schatten eines Baumes vor sich hindösend. Der Mähnenlöwe wackelt nicht mal mit dem Schwanz, hier wird sich nichts tun und wir fahren nach kurzer Beobachtungszeit weiter Richtung Mata Mata.

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Zwischen Rooibrak und Kamqua begegnen uns weitere Giraffen

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Pause in Kamqua

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Am 13. Wasserloch tut sich heute nichts, wir treffen hier aber einen Raubadler

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Weitere 2 km nach dem Dertiende Boorgat entdecken wir im Schatten eines alleinstehenden Baumes einen Gepard. Leider ist er für bessere Fotos zu weit entfernt.

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Bei Sitzas sehen wir dann weitere Langhälse.

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Um ca. 14:30 Uhr erreichen wir dann unser heutiges Ziel Mata Mata. Wir suchen uns eine Campsite direkt am Zaun zum Auobtal aus.

Abendessen: Bobotie und Hähnchenspieße
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2024
Themenstarter333 Beiträge · seit 202016. Juni 2024 ·
Montag 20.11.23

Mata Mata

Heute ist unser letzter Tag im KTP, unsere letzte Game Drive. Wir fahren früh los und möchten dann am Kamqua Picknickplatz frühstücken. Bis dorthin haben wir unterwegs keine Sichtungen.

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Auf dem Rückweg entdecken wir dann zwei am 13. Bohrloch versteckt liegenden Löwen und eine Namaqua Taube. Die Löwen lassen sich in dieser Position nur sehr schlecht fotografieren.

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Bis Mata Mata keine weiteren Sichtungen. Nachmittags muss dann Peter sein mittlerweile etwas vernachlässigtes Reisetagebuch auf den neuesten Stand bringen, was ihm dann auch Dank der Mithilfe von Beate gelingt.

Steffen und Anne bemerken schnell, dass sie am Picknickplatz den Gaskocher stehen ließen und fahren noch einmal zurück. Leider haben Gasflasche und Kochaufsatz schon einen neuen Camper gefunden.

Fortsetzung folgt... leider wahrscheinlich erst in drei Wochen
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 16. Juni 2024
52 Beiträge · seit 201716. Juni 2024 ·
hallo peter,
da waren wir doch tatsächlich zur gleichen zeit im ktp unterwegs! in roiiputs standen wir genau am 17.11. mit 2 bushcampern auf campsite 2.
bei aufkommendem sandsturm hatte ich beim verlassen der toilette eine imposante löwin direkt vor mir. glücklicherweise erschrak das wunderschöne tier mindenstens genau so wie ich. es machte einen riesensatz vorwärts - ich einen retour in die holzspirale! neugierig schnüffelnd, was denn da im klo verschwunden war, blieb die löwin vor dem eingang.
meiner freundin, die mich um hilfe rufen gehört hatte, gelang es die katze mit laustarken schlägen auf die motorhaube und schreien zu vertreiben und ich konnte die falle verlassen. puhhhh ….
in einiger entfernung lief der zugehörige löwenmann genau zu den südafrikanern auf der overflow site hin und muss dort auch genau durchmarschiert sein. wir konnten die beiden nicht einmal warnen, die entfernung war zu groß.
diese sichtung werde ich bestimmt nie vergessen !
leider gibt es von der schönen katzenlady kein foto.
lg marion
2016 NAM 4 Wochen Lodgehopping 2018 NAM/BOT 4 Wochen Bushcamper 2020 NAM/KTP 4 Wochen Bushcamper 2021 NAM 4 Wochen Bushcamper 2023 ZA/BOT/NAM 7 Wochen Bushcamper 2025 ZA/KTPNAM 8 Wochen Bushcamper
1’077 Beiträge · seit 202316. Juni 2024 ·
Hallo Peter,
was habt ihr doch für tolle Sichtungen im KTP gehabt! Wowww 🤩

Die Löwen sehen aus als hätten sie sich im Inneren eines Großwild Kills gewälzt.

Die Vorstellung wie von Marion beschrieben, aus einem WC zu kommen und einem Löwen in die Augen zu schauen ist ganz schön respekteinflößend. Ich wäre vermutlich vor Schreck in eine Schockstarre geraten. Noch wahrscheinlicher wäre es, dass ich drauf bestanden hätte, dass Uwe so dicht an der WC-Tür geparkt hätte, dass keine Hand mehr dazwischen gepasst hätte 😁
Aber zum Erzählen hat Marion jetzt definitiv was und unvergesslich wird das Erlebnis auch bleiben.

Eine Cobra so nah am Fahrzeug....seid ihr trotzdem dort stehen geblieben?

Die Erdmännchen sehen putzig aus und sind immer wieder ein dankbares Motiv, vor allem mit Jungtieren. Gratuliere zu eurer "Erstsichtung".

Besonders gut gefällt mir die Nahaufnahme von der Giraffe. Die haben einfach wunderschöne Gesichter mit ihren schönen Augen. Wenn ich eine Frau mit übertrieben künstlichen Wimpern sehe, muss ich zwangsläufig an Giraffen denken 😄

Liebe Grüße,
Silvia
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Themenstarter333 Beiträge · seit 202017. Juni 2024 ·
Hallo Marion,

da wir wegen unseres Malheurs mit dem Wagen später in Rooiputs ankamen, würde mich interessieren, ob die Südafrikaner zuerst Euren Platz besetzt hatten, unsere Freunde, die schon da waren, erzählten uns, dass es Unstimmigkeiten gab.
Das mit der Löwin ist genau das ungute Gefühl, dass ich habe, wenn ich diese Toilettenschnecken besuche. Man sieht nicht was außen herum passiert. Ich glaube nicht, dass die vorgehängte Kette, falls vorhanden, einen Löwen zurückhalten kann. Eine Fluchtmöglichkeit hat man nicht.
Zu dem Südafrikaner möchte ich noch sagen, dass wir beobachtet haben wir der Löwe auf ihn zumarschierte. Er registrierte dies nicht. Ich habe daraufhin laut gepfiffen, daraufhin sah er sich um, der Löwe schien ihn aber nicht weiter zu interessieren, sonder er werkelte weiter vor sich hin, so dass ich noch dachte, die beiden geben sich im vorübergehen noch die Hand.
Aber Südafrikaner sind da wohl auch im allgemeinen etwas schmerzloser. Ich kann mich noch gut an eine Begebenheit im Mahango Park am Wasserloch erinnern. Wir parkten am Wasserloch und gingen in die Beobachtungshütte. Nach kurzer Zeit traf eine Herde Elefantenbullen ein die sich direkt vor unserer Hütte platzierten und uns ständig beobachteten. Mit der Zeit wurde es ziemlich unbequem in der Hütte und wir wollten zurück zum Auto, trauten uns aber nicht, die Distanzen waren jeweils 10m zum Auto und den Elis. So schmorten wir weiter im Unterstand. Nach weiterem Warten tauchten plötzlich zwei südafrikanische Wagen auf, parkten neben unseren , stiegen aus und marschierten an den Elis vorbei zu uns. Natürlich sagten wir nun, dass wir auch gerade gehen wollten, verabschiedeten uns und schlichen uns davon.
Liebe Grüße Peter
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