11/2023 KALAHARI - VIEL SAND IN ALLEN FARBEN.

Reisebericht 75 Antworten · 10,1k Aufrufe · gestartet 16. Apr. 2024 von Kornado
Themenstarter323 Beiträge · seit 202017. Juni 2024 · #61
Hallo Silvia,

ja, der KTP lohnt sich immer.

Die Cobra am Wagen hat mich nicht so beunruhigt, eher das sie im A-Frame für kurze Zeit unter unserer Mülltüte verschwunden ist, die wir für gewöhnlich immer ziemlich achtlos anheben. Ab sofort werden wir etwas vorsichtiger sein.
Bei den Erdmännchen war nur schade , dass absolut schlechtes Licht herrschte, aber man kann ja nicht alles haben.

das mit den künstlichen Wimpern ist ein toller Vergleich.

Liebe Grüße
Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
52 Beiträge · seit 201717. Juni 2024 · #62
@ peter
ja, stimmt, das südafrikanische paar hatte sein camp auf unserem lange im voraus reservierten platz aufgeschlagen.
freundliches bitten half nichts und erst nach einem sehr unfreundlichen wortwechsel und der intervention von martin bascak, einem südafrikanischem kgalagadi-urgestein mit österreichischen wurzeln verzogen sie sich mit bitterböser mine auf die overflow campsite.
ich möchte dazu noch sagen, dass wir sogar bereit gewesen wären mit den unrechtmäßigen campbesetzern unseren platz zu teilen, wären sie nur freundlich und einsichtig gewesen. es hätte ja ein netter abend zu sechst werden können.
zum anderen, die unerschrockenheit mancher menschen bezüglich wildlife wundert mich echt. interessanterweise trifft man immer wieder auf potentielle selbstmörder, welche die gefahren der wildnis nicht erkennen wollen / können.
danke auch für den schönen bericht, sowas lese ich immer sehr gerne! vielleicht treffen wir uns ja beim nächsten mal im ktp, wir sind im jänner 25 wieder unterwegs!
lg

@ silvia
wir passen eigentlich immer extrem gut auf wenn wir auf "wilden campsites" stehen. die löwen in roiiputs waren wahrscheinlich durch den vielen staub in der luft schlecht bis gar nicht zu erkennen. passiert mir kein zweites mal 😐
aber direkt vorm klo möchtest du auch nicht wohnen. 🤢 🤪
lg marion
2016 NAM 4 Wochen Lodgehopping 2018 NAM/BOT 4 Wochen Bushcamper 2020 NAM/KTP 4 Wochen Bushcamper 2021 NAM 4 Wochen Bushcamper 2023 ZA/BOT/NAM 7 Wochen Bushcamper 2025 ZA/KTPNAM 8 Wochen Bushcamper
3 Beiträge · seit 202319. Juni 2024 · #63
Goodday,
Are you sure the people were South africans ?
I think they were the Dutch people with there own car ( SA registrated ), it's an ex-Bushlore LC
These people caused troubles everywere, we had troubles with them in Mabua November 23
see my treath on 4x4 community forum
https://www.4x4community.co.za/forum/showthread.php/370333-Mabuasehube-Behaviour
8'701 Beiträge · seit 201008. Juli 2024 · #64
Kornado schrieb:
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Nach dem Abzweig entdecken wir einen Tawny Eagle, Raubadler, oder?
Guten Abend Peter,

ja, das ist ein Raubadler, und der weiter unten am Wasserloch auch.

Irgendwie ist dein Bericht ins Stocken geraten, kann das sein? Kennst du mein berüchtigtes Zaunpföschdle 😎 ?

Wobei mir ja eigentlich der Kopf raucht, es gibt zur Zeit hier einige KTP-Berichte parallel und so fahre ich hin und her und rauf und runter und weiß gar nicht mehr, wo ich eigentlich bin 😕 . Die Wasserlöcher und Campsites sind böhmische Dörfer für mich und so bin ich durchaus dankbar, dass du immer die Kartenausschnitte mit den Strecken einblendest, so habe ich wenigstens einen groben Anhaltspunkt, wo ich mich gerade virtuell befinde.

Mal schaun, wann es hier weitergeht.... 😗 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2024
Themenstarter323 Beiträge · seit 202009. Juli 2024 · #65
Hallo Bele,

erst einmal vielen Dank für die Bestimmungshilfe, aber das "met demm Zaunposchde" ist schon wirklich hart. War 18 Tage im schönen Roussilion, im katalanischen Frankreich und Font-Romeo unterwegs. Hatte das aber angekündigt, ich werde aber trotzdem vorsichtig sein, und vor unserem Treffen am Samstag noch ein, zwei Artikelchen beisteuern.

Liebe Grüße und bis zu WE
Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
Themenstarter323 Beiträge · seit 202010. Juli 2024 · #66
Dienstag 21.11.23

Mata Mata – Mesosaurus Camp

Nach 2 1/2 Wochen Urlaub in Südfrankreich geht es jetzt weiter:

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Es heißt heute Abschied nehmen vom KTP. Vor der Grenzöffnung um 8:00 Uhr bleibt ausreichend Zeit zum Packen und frühstücken. Außerdem erfreut uns noch eine letzte kleine Erstsichtung. Am Zaun entdeckt Steffen eine kleine Kalahari Sand Snake. Sie hat einen dicken Bauch und kein Interesse an uns.

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Pünktlich um acht sind wir dann am Gate und auf namibischer Seite läuft alles problemlos, bis auf den südafrikanischen Grenzer, der unsere Papiere sehen will, kein Problem, aber dann möchte er einen Blick in die Kabine werfen, was aber wegen unseres „Spezialverschlusses“ nur mit großem Aufwand möglich ist. Nach etwas Hin und Her kann Peter ihn dann doch davon überzeugen, dass dies angesichts der schon herrschenden Hitze doch sehr beschwerlich sei. Er meint dann nur noch, dass Peter etwas an seinem Englisch arbeiten sollte (hat er vielleicht auch recht) und verzichtet auf weitere Kontrolle unseres Fahrzeugs, um sich etwas um Steffens Kühlschrank zu kümmern. Dann kann es endlich losgehen.
Fazit KTP: sehr trocken, sehr heiß, im Gegensatz zu unserem letzten Besuch wesentlich wildärmer. Wir werden natürlich wiederkommen, zumal wir noch nicht die Kaa-Konzession besucht haben, aber wir waren auch ziemlich schockiert über die Folgen der Trockenheit. Ich kann nicht beurteilen wieviel Niederschläge es tatsächlich in den letzten Jahren gab, wir waren aber zur genau gleichen Zeit 2016 im KTP, und es waren wesentlich größere Herden (Springbock, Gnu, Oryx, Kudu) zu beobachten. Die ganze Landschaft war auch nicht so trocken verbrannt und abgebrannt.

Wir fahren aus dem Park und machen dann am Kalahari Farmstall Rast zu einem Kaffee, Souvenir-Einkauf und Luftdruckkontrolle. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit verzichten wir auf geplante Straßenerkundungen und nehmen den direkten Weg nach Keetman. Die Pad ist in einem erstklassigen Zustand und wir kommen gut voran.

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In Koes tanken wir auf und kaufen noch etwas ein. In einem Farmerladen kann Peter noch einen Zurrgurt erwerben, der tägliche mehrmalige Gebrauch hat an einem Gurt schon Spuren hinterlassen. Nach vier Stunden Fahrt kommen wir bei der Mesosaurus Farm an. Beim letzten Besuch 2016 hatten wir ein Chalet gebucht, dieses Mal die Campsite, die uns damals schon sehr gefallen hat. Vor Ort stellen wir dann fest, dass wir erst für morgen gebucht haben. Kein Problem, wird noch was für uns frei sein. Da niemand anwesend ist, fahren wir schon einmal zum Campingplatz und richten uns ein.

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Wir machen noch einen kurzen Spaziergang zu den Köcherbäumen und fahren dann um 17:00 Uhr zur Rezeption, um uns anzumelden und die Mesosaurus Tour zu machen. Diese hatten wir 2016 zusammen mit Giehl’s Sohn Hendrik unternommen. Nachdem wir jetzt länger gewartet haben, gehen wir davon aus, dass heute niemand mehr kommen wird, und haben uns gerade zu Rückfahrt entschlossen, als Giehl dann doch noch eintrifft. Schnell ist alles geregelt und wir brechen zur Mesosaurus Tour mit Giehl auf.
Giehl unterhält uns in einwandfreiem Deutsch und macht diesen Ausflug für uns sehr interessant und kurzweilig.

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Es ist eine richtig tolle Tour und, ohne Hendrik zu nahe treten zu wollen, Gihl ist ein Original, ein guter Erzähler und macht das Ganze mit Herzblut. Eine echte Empfehlung.
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Giehl und Peter

Wir bezahlen dann noch unsere Rechnung, da wir morgen wieder früh aufbrechen wollen und kommen dann gerade richtig zum Sundowner im Köcherbaumwald. Das hat was ganz Spezielles.

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Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2024
Themenstarter323 Beiträge · seit 202015. Juli 2024 · #67
Mittwoch 22.11.23

Mesosaurus Camp – Brukkaros Crater

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Um 6:00 Uhr stehen wir auf, frühstücken und kommen zeitig los.

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Es geht heute zum Brukkaros Krater. Peter ist beim Studium der T4A Karte darauf gestoßen. Nach langen Nachforschungen im Netz fand er doch etwas darüber in einem Reisebericht. Gemeinsam wurde dann beschlossen, diese Station in die Reise aufzunehmen, und wir haben dies nicht bereut. Die Fahrstrecke ist ereignislos und es ist für uns ungewohnt wieder auf einer Teerpad unterwegs zu sein. Bald verlassen wir die B1 und biegen bei Tses auf die M98 ab. Wir überqueren den Fish River, immer den Brukkaros im Blick, und biegen kurz vor Berseba rechts zum Crater ab.

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Nach dem ehemaligen Entrance Gate hört der Spaß auf und der Aufstieg am Kraterrand beginnt. Es beginnt leicht, dann stetig steiler, der ehemalige Weg ist mittlerweile stellenweis sehr ausgewaschen, danach ein leicht hängendes Steilstück nach dem mir Beate dann mitteilt, dass Sie den Rest jetzt doch lieber zu Fuß gehen möchte. Wir sind aber auch schon kurz vor dem ersten Plateau angekommen und parken hier erst einmal.

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Nochmals erkunden wir das letzte Stück zum Ehemaligen Campground, beschließen dann aber, dass der Rest für uns zu schwierig wird, und schlagen unsere Zelte auf dem kleinen Plateau mit herrlicher Aussicht auf. Hier ist genügend Platz für zwei Fahrzeuge.

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So wäre der Weg weiter gegangen, das Bild zeigt leider nicht wie steil und abschüssig es ist.

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Wir richten uns ein und machen uns bereit zu einer Kraterwanderung, laut Komoot 6,3 km Wegstrecke. Anfangs lässt es sich noch gut an, aber sobald wir im Krater angekommen sind wird es fast unerträglich heiß. Jeder hat einen Liter Wasser dabei, was aber angesichts der Bedingungen viel zu wenig ist. Wir benötigen dann auch für die Strecke knapp 4 Stunden. Beate und Steffen machen, wie immer, noch ein paar extra Weiten- und Höhenmeter zum Kraterrand. Der Rückweg wird für Peter fast ganz und für Steffen teilweise zur Quälerei. Wieder am Camp angekommen ist Peter völlig dehydriert und trinkt zwischen Dämmerschlaf und Wachsein alles was an Süßem aufzutreiben ist. Wach wird er erst wieder, als Steffen den Sundowner ankündigt.

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Der aufgegebene Campingplatz

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Die Nacht ist relativ windstill und warm, man kommt sich vor wie am einsamsten Platz der Welt. Welch ein Privileg.

Fazit: Im Netz war fast nichts zu finden, aber es hat sich total gelohnt diesen Abstecher zu machen. Eine bessere Planung würde so aussehen: Ankunft am späten Nachmittag, den Sonnenuntergang und die Stille genießen und die Wanderung am nächsten Morgen unternehmen.

Eine kurze Fortsetzung folgt...
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 15. Juli 2024
Themenstarter323 Beiträge · seit 202021. Juli 2024 · #68
Donnerstag, 23.11.23

Brukkaros Crater – Jansen Farm

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Heute wird wieder ein längerer Fahrtag. Wir stehen um 6:00 Uhr auf und genießen noch einmal die tolle Aussicht. Nach dem Frühstück packen wir wieder zusammen und begeben uns auf den Weg zur Jansen Farm. Wir machen noch einen kurzen Zwischenstopp am Fish River Wasserfall, der als seasonal beschrieben ist, also jetzt trocken, was sich auch so bewahrheitet.

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Fish River Wasserfall (ohne Wasser)

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Wir müssen unterwegs noch einige Vorräte ergänzen und nehmen den direkten Weg über die B1 nach Marienthal. Wir haben in den letzten Wochen auch genügend Sand gesehen und gefahren. Nach dem Einkauf bei Woermann’s, ein schöner neuer Supermarkt mit einem hervorragenden Kaffee und leckeren Essensangeboten im Supermarktbistro, fahren wir dann über die D1268 zur Jansen Farm.

Hier hat sich einiges verändert. Wir waren 2020 zuletzt dort gewesen, mussten uns noch im Farmhaus bei Louise anmelden und wurden von ihr zur Campsite gebracht. Heute gibt es eine Rezeption mit Bar, Restaurant und Swimmingpool in der Nähe der Campingplätze. Es sind jetzt auch mehr Stellplätze und Bungalows vorhanden. Weiterhin sind Wildtiere angeschafft worden, statt wie damals, als es nur Schafe und Ziegen auf der Farm gab. Ist jetzt doch sehr touristisch und Geschmacksache. Louise sehen wir leider nicht mehr
Wir hatten uns zum Dünendinner angemeldet, aber das Wetter spielt heute leider nicht mit. Vielleicht klappt es ja morgen, wir haben hier durch die Schließung von Tamboti einen zusätzlichen Tag.

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Der Autor hat vergessen was es heute zu essen gab, er glaubt es war Beate’s Thunfischsalat? Gibt es traditionell bei jedem Afrika Besuch.
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2024
Themenstarter323 Beiträge · seit 202021. Juli 2024 · #69
Freitag, 24.11.23

Jansen Farm

Dieser Tag war nicht so geplant, deshalb müssen wir heute hier, auf der Jansen Farm, unsere Taschen für den Rückflug packen. Es gibt dazu wirklich schlechtere Plätze.
Am Vormittag machen wir noch einen kleinen Spaziergang über das Farmgelände, danach beginnt das Umpacken des Campers in drei Reisetaschen. Nur gut, dass doch einiges im eigenen Wagen zurückbleiben kann. Es steht dann auch noch die Reinigung des Innenraumes an.
Da sich die Wetterbedingungen auch heute nicht verbessert haben, gibt es statt dekadentem Dünendinner ein profanes Resteessen. Auch lekker.

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Der letzte Sonnenuntergang in Namibia für uns 2023
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2024
Themenstarter323 Beiträge · seit 202021. Juli 2024 · #70
Samstag, 25.11.23

Jansen Farm – Windhoek

Nach dem Frühstück brechen wir auf zur Rückfahrt nach Windhoek. Eigentlich wollen wir die kürzeste Route fahren, aber Peter biegt gleich an der ersten Kreuzung falsch ab. Misstrauen gegenüber dem Navi ist auch keine Lösung, wenn man zu bequem ist in die Karte zu schauen. Also dann halt über Rehoboth statt Dordabis. Auf die Reisekarte verzichte ich hier.

In Windhoek fahren wir zuerst zu Bushwhackers, um die defekten Campingstühle zu reklamieren. Sie sind zwar bequem, taugen aber nichts. Die Reklamation wird sehr freundlich entgegengenommen, und mittlerweile haben wir ein entsprechendes Guthaben bekommen. Weiter geht es zur Maerua Mall und wir kaufen ein paar Sachen, aber haben nicht wirklich Lust auf Shopping. Die Mall ist heute auch ziemlich voll. Wir essen etwas bei Mugg and Bean. Danach noch kurz ins Spar unser geliebtes Oryx Desert Salz kaufen. Selten war das Spar so voll, die Erklärung liefert uns ein Farmer aus Solitaire, der nur mal so nach Windhoek kommt, um Schokolade zu kaufen. Hier noch die Erklärung: es war Pay Day und auch in Namibia gibt es mittlerweile die Black Friday Week. Im Angebot: 5 x 2l Sonnenblumenöl kaufen, eine Flasche umsonst, also gehen alle Käufer mit 6 Flaschen an die Kasse, um dort zu erfahren, dass damit nicht 6 Flaschen gemeint sind, sondern 4 +1, und schon ist das Chaos perfekt und die Schlangen an der Kasse lang. T.I.A. Wir haben wenigstens zum Zeitvertreib ein nettes Gespräch mit dem Farmer.

Nach dem Einkauf bringen wir unseren Wagen auf die Farm von Markus und pünktlich zum Umladen der Koffer und der restlichen Lebensmittel zum Verteilen an die Angestellten, beginnt es wie aus Kübeln zu schütten. Wir und der Wagen sind jetzt klatschnass. Das ist Timing.
Markus bringt uns zum Flughafen, dort treffen wir Anne und Steffen wieder. Das Einchecken läuft etwas chaotisch ab, da zwei Flugzeuge im Stundenabstand starten werden. Es geht erst zügiger vorwärts als Früh- und Spätflieger an den beiden Schaltern, natürlich begleitet von Protesten, getrennt werden.
Der Flug ist etwas rumpelig, die Verpflegung wieder dürftig, wer weiter hinten sitzt hat die Auswahl aus genau einem Essen, die Getränkeversorgung ist besser als auf dem Hinflug. Einziger Pluspunkt bei Discover ist der Direktflug.
In Frankfurt dann noch umsteigen und ein 20 Minuten Hüpfer nach Luxemburg und… ab in die Kälte. Am nächsten Tag ist das erste und einzige Schneeschaufeln in 2023 angesagt.
Eigentlich wollten wir beruflich bedingt 2024 pausieren, es hat sich aber doch noch ein Zeitfenster geöffnet und wir fliegen kurzentschlossen im Oktober wieder nach Namibia. Diesmal mit Ethiopien von Brüssel aus. War im Januar 600 € günstiger als Discover. Mal sehen, was die bieten.

Was bleibt als Fazit?

Peter hat sich mit dem Vorab-Flug nach Windhoek viel zu viel vorgenommen. Dazu noch der „Verlust“ der Papiere, was ein Riesenstress bedeutete. Die Termine in Windhoek waren zu eng gesteckt. Nur einen Termin am Tag vereinbaren ist gut für das Wohlbefinden. So begann die Erholung von allen Aufregungen erst nach ca. eineinhalb Wochen. Weiterhin erschreckend war die große Dürre überall, verstärkt noch durch die extremen Temperaturen in diesem Jahr.

Danke für Eure Ausdauer, Eure Kommentare und das Drücken des Danke Bottom, bis zum nächsten Mal, dann lassen wir wieder die Gläser klingeln

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Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
4'382 Beiträge · seit 201521. Juli 2024 · #71
Hallo Peter,
das Ende des RBs kam jetzt ein bißchen plötzlich - so schnell kann man doch gar nicht hinterherhecheln......
Trotz einiger Pleiten hattet Ihr doch eine schöne Zeit - manche Orte kennen wir gut, Brukaros hatten wir auch schon einmal "angedacht", ist aber nix geworden.
Ich danke für Eindrücke, Erinnerungenwecken, Neueserfahren, schöne Fotos und die Mühe, die Du Dir gemacht hast, um uns zu unterhalten und die Zeit bis zum nächsten Mal zu verkürzen.
Schöne Grüße an Euch beide und bis zum nächsten Mal - gerne auch in Büsnau!
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2024
Themenstarter323 Beiträge · seit 202024. Juli 2024 · #73
@Friederike
das Ende des RBs kam jetzt ein bißchen plötzlich - so schnell kann man doch gar nicht hinterherhecheln......
Trotz einiger Pleiten hattet Ihr doch eine schöne Zeit - manche Orte kennen wir gut, Brukaros hatten wir auch schon einmal "angedacht", ist aber nix geworden.
Ich danke für Eindrücke, Erinnerungenwecken, Neueserfahren, schöne Fotos und die Mühe, die Du Dir gemacht hast, um uns zu unterhalten und die Zeit bis zum nächsten Mal zu verkürzen.
Schöne Grüße an Euch beide und bis zum nächsten Mal - gerne auch in Büsnau!
Hallo Friederike,
vielen Dank für Deine netten Worte und die Unterstützung, die ich manchmal benötige. Ich musste mich jetzt beeilen, um mich in die Feinplanung unseres nächsten Namibia Abenteuers im Oktober zu stürzen. Wir freuen uns auch schon auf unser nächstes Treffen in Büsnau und ich hoffe bis dahin einen weiteren Reisebericht hinzufügen zu können.

Liebe Grüße
Peter

@Daxiang

Hallo Konni,

schön, dass auch Du bis zum Schluss durchgehalten hast.

Liebe Grüße
Peter

@Alle, die den Danke Button gedrückt haben
Das bestärkt mich weiterhin hier zu berichten, Dankeschön.
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
3'383 Beiträge · seit 200924. Juli 2024 · #74
Servus Peter,

vielen Dank für diesen schönen Reisebericht. Ich war zwar nicht immer ganz up to date, aber "Nachlesen" hat auch seinen Reiz.
Tolle Bilder, toller Bericht - Danke Dir für Deine Mühe! 🙂

Herzliche Grüße
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
992 Beiträge · seit 202327. Juli 2024 · #76
Ihr Lieben,
keine Ahnung wo die schwarze Schrift angeblieben ist. Aber jetzt Danke ich euch eben mit roten Buchstaben ganz herzlich für euren sympatischen Reisebericht. Ihr hattet beneidenswerte Sichtungen und der Nervenkitzel bezüglich eures Autos wird euch diese Reise auch nicht vergessen lassen. Schön euch auf dieser Tour kennengelernt zu haben. Vielen Dank für die tollen Fotos und das Gschmäckle welches auf mehr Botswana Abenteuer Appetit macht.
Liebe Grüße, Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Frühstück mit Giraffen – Namibia Mai 2025 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023)