Seychellen - eine Woche tropische Farben

Reisebericht 47 Antworten · 6’029 Aufrufe · gestartet 11. Dez. 2022 von rik m.
Themenstarter608 Beiträge · seit 202007. Jan. 2023 ·
Fs

So, was mache ich nun mit dem angebrochenen Tage? Eigentlich hatte ich mir eine Wanderung auf der anderen Seite von Mahe vorgenommen; dafür müsste ich mit dem Bus, und dann weit... und dann wieder mit dem Bus zurück... natürlich zur richtigen Zeit, weil nur ein Bus am Nachmittag fährt... Einen Teil der Strecke bis zur Anse Capucins kannte ich schon, aber eigentlich wollte ich ja weiter und eine große Runde machen. Eigentlich... Aber ach, ich hatte keine Lust, diese paradiesische Bucht zu verlassen. Also ließ ich mir ein Kanu geben, was kostenlos, aber mit Papierkram verbunden war. Und es wurde darauf bestanden, dass ich eine Schwimmweste mitnehme... Nun gut...
Ich paddelte Richtung Norden, quer über die große Bucht zum "Maia-Strand".

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Eigentlich heißt die Bucht Anse Louis, weil sich dort aber das Maia-Hotel befindet, eines der teuersten auf der ganzen Insel, sagt man auch Maia-Strand. Die perfekte Location für Sonnenuntergänge. Nun gut, dafür war es noch viel zu früh. Ich brauchte für den Weg über eine Stunde, aber es war bei weitem nicht so anstregend war wie die Umrundung von Cerf, weil kaum Wellengang herrschte.

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Am Strand beobachtete ich das Treiben der Leute und Krabben und Wachmänner vom Hotel; es war nicht viel Betrieb; die meisten Hotelgäste bleiben am Pool ihrer Hüttchen. Als ich genug geschaut hatte, fuhr ich wieder zurück., nicht ohne mich mehrfach umzudrehen...

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Unterwegs broddelte es immer wieder rechts und links des Bootes wie im Whirlepool; Schwärme mit kleinen Fischen kreisten. Ab und zu sprang einer aus dem Wasser und es platschte so richtig. Leider ist mir kein Foto gelungen.
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2023
Themenstarter608 Beiträge · seit 202009. Jan. 2023 ·
[Da ich Probleme habe, die Bilder hier hochzuladen, muss ich leider den Tag so zerstückeln. Eigentlich wollte ich ja für jeden Tag einen Beitrag erstellen...]

Fs:

Nach der Paddelei wollte ich selbst ins Meer. Der Meeresboden mit den Korallen, Seeigeln oder Seegurken und natürlich die Fische haben mich schon sehr fasziniert. Das Schnorcheln an sich hat mir weniger Spaß gemacht. Entweder war die Brille beschlagen oder ich hatte Wasser im Schnorchel oder ich hab am Display von meiner UW-Knipse nichts gesehen. Mhm, mir fehlt(e) da eindeutig die Routine!

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zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2023
Themenstarter608 Beiträge · seit 202009. Jan. 2023 ·
Fs

Nach etwas Lesen und einer Obst-Stärkung wollte ich die Granitkuppe nördlich der Bucht erklimmen. Also erkundigte ich mich beim Personal, doch erst die Managerin selbst konnte mir immerhin sagen, dass ihr Mann da schon mal oben gewesen und dass ich am Ende des Strandes die Treppen nehmen müsste; der Pfad sei eigentlich nicht zu verfehlen. Ok, die Treppen hatte ich schon gesehen und schon vermutet, dass es da hoch geht. Ich stieg durch schönen Wald höher und höher, machte mal hier, mal da ein Foto und stand dann schließlich vor einem Zaun und einem Tor, das mit einem großen Schild versehen war: "Durchgang verboten. Covid-Quarantäne-Station! Zuwiderhandeln wird bestraft!" So ein Quatsch: Quarantäne Station?! Aber die beiden anderen Infos nahm ich ernst und versuchte am Zaun entlang zu gehen; das ging nur ein Stückchen, dann waren die Felsbrocken zu groß und ich konnte nicht weiter. Also musste ich unverrichteter Dinge umdrehen. Schade.

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zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2023
Themenstarter608 Beiträge · seit 202010. Jan. 2023 ·
Halleluja! Jetzt bekomme ich die Bilder wieder ins Forum. Meine externe Festplatte hat irgendeine Macke, ich konnte den Katalog in LR nicht mehr öffnen; jetzt habe ich alle Bilder in einen neuen Katalog gepackt und kann mit der Bearbeitung wieder beginnen bzw. weitermachen!
Themenstarter608 Beiträge · seit 202010. Jan. 2023 ·
Fs

Was fehlt dem Tag noch? Ja, richtig! Der Sonnenuntergang! Und der war wirklich von der feinsten Sorte! 😘


Anfangs lenkten mich die Vögel ab, die sich auch den warmen Felsen ausgesucht hatten...

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Aber dann wurde das Spektakel immer besser:

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Als der Ball versunken war, verließ ich den Platz und suchte mir eine neue Stelle für das, was danach noch kam:

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2’203 Beiträge · seit 201610. Jan. 2023 ·
Sehr schöne Bilder, vielen Dank!

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter608 Beiträge · seit 202021. Jan. 2023 ·
4.11.

Den Tag ging ich ähnlich an wie den vorherigen: Herumstreifen in der Lagune, weitere Mückenstiche, aber totale Begeisterung über die Vegetation. Leider muss ich aber auch eines sagen: Dieses kleine Palmenwäldchen mit dem Brackwassertümpel war total vermüllt. Es stand mal ein Haus hier, von dem nur noch Grundmauern zu sehen sind, aber mehr oder weniger die ganze Einrichtung liegt in größeren oder kleineren Plastikfetzen zerrissen herum. Nur durch geschicktes Auswählen der Perspektive sieht man das auf meinen Bildern nicht. Über diesen Müll war und bin ich echt entsetzt. Am Strand selbst ist davon nicht zu sehen, aber nur ein paar Meter hinein ins Wäldchen ist es aus mit dem paradiesischen Schein.

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Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg in den Jardin du Roi, das ist ein botanischer Garten bzw. ein Gewürzgarten in der Inselmitte. Zunächst musste ich den sehr steilen Anstieg und Weg bis zur Bushaltestelle hinter mich bringen. Kein Problem, ich hatte ja Zeit. Trotzdem freute ich mich, als mich ein kleiner LKW überholte, anhielt und anbot, dass ich auf der Ladefläche bis zur Straße mitfahren konnte. Dass ist die Art der Seychellois, zu trampen. Gerne nahm ich das Angebot an und grinste über beide Ohren, als mich so chauffieren ließ. An der Kreuzung sprang ich hinunter und dankte. Lange musste ich nicht bis auf den Bus warten. Die Fahrt kostete wieder 12 Rupies. An der nächsten Haltestelle stieg ein ganzer Schwung Leute ein und eine telefonierende Frau setzte sich neben mich. Auch jetzt musste ich wieder in mich hinein lachen. Wir saßen echt auf Tuchfüllung und sie hatte keinerlei Hemmung, sich über mich hinweg (oder eigentlich direkt vor meinem Gesicht) am Haltegriff festzuhalten. Neben dieser fülligen Frau kam ich mir wie ein kleines Krisperl vor. In einer ihrer Telefonier-Pausen sprach ich sie an und sagte ihr, dass ich bis zum Jardin du Roi fahren wolle und bat sie, mir doch ein zu sagen, wann ich dafür das Stopp-Klingelsignal geben müsse. Das tat sie dann auch und ich als einzige aus. Nun musste ich wieder sehr steil hochgehen, da der Garten oben in den Bergen liegt.

Der Eintritt kostete 150 Rupies, also ca. 10 Euro, und man bekommt eine Karte incl. Übersicht über die Pflanzen in die Hand gedrückt. Der Besuch eines kleinen Museums wäre auch inkludiert, aber dort war ich nicht.

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Nachdem ich mich am Aussichtspunt direkt beim Restaurant etwas erholt hatte und das Makro-Objektiv auf die Kamera gesteckt und das Stativ ausgepackt hatte, begann ich meine Runde. Bald ließ ich es bleiben, überall nachzulesen, wie die Pflanzen heißen. Ich ließ mich einfach treiben und genoss die Farben und Formen der unterschiedlichen Pflanzen.


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Ab und an kamen Pärchen oder kleine Gruppe vorbei; einmal hörte ich einen sehr vertrauten Dialekt und siehe da, die Familie wohnt im Nachbarlandkreis. Einmal begegnete ich auch einer Führung und hörte ein wenig zu, aber irgendwie war ich doch lieber alleine unterwegs und fotographierte in Ruhe, was mir gefiel.

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Themenstarter608 Beiträge · seit 202021. Jan. 2023 ·
Fs

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Als ich die Hauptwege auf diese Weise einmal abgegangen war, traf ich zwei Frauen, die ich beim Frühstück im Hotel gesehen und gesprochen hatte. Gemeinsam aßen wir einen kleinen Lunch – und da war ich echt über den Preis schockiert. Für einen Thunfischsalat (also ein paar grüne Salatblätter mit Zwiebeln und Thunfischstückchen), der nur mittelmäßig schmeckte und meiner Meinung nach aus der Dose kam, zwei Toastscheiben, zwei kleine Bier und einen Crepes mit Eis , der mit etwas Takamaka-Rum bespritzt war, zahlte ich umgerechnet 50 Euro. Irre. Nun gut. Die beiden Hotelbekannten fuhren mit ihrem Mietauto weiter und boten an, mich ein Stückchen mitzunehmen. Nettes Angebot, aber ich wollte nochmals durch den Garten wandern. Dieses Mal mit dem normalen Objektiv.


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Nach dieser zweiten Runde kehrte ich im Souvenirshop ein und kaufte etliche Gewürze; auch hier war es unheimlich teuer. Da ich aber sonst keine Gelegenheit hatte, Mitbringsel einzukaufen, musste ich die teure Kröte schlucken.

Nun war mein Plan, den Garten hinten zu verlassen und über die Berge zur Baie Lazare zu wandern. In der Karte war ein entsprechender Weg eingezeichnet. Ich fragte nochmals an der Kasse nach und ließ mir den Weg erklären.

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Es war ein schöner Waldpfad, teils sehr steil, aber wirklich schön. Oben am „Pass“ kommt man auf eine Lichtung und hat freien Blick aufs Meer. Nun ging es wieder steil bergab. Blöderweise rutschte ich einmal aus und griff instinktiv an eine Pflanze am Wegesrand, um mich festzuhalten. Das war echt sehr blöd, denn ich griff in Stacheln bzw. dünne Dornen, was wenig angenehm war. So gut es ging, versuchte ich, die Stacheln herauszuziehen und sprühte Desinfektionsspray drauf. Ein paar saßen etwas tiefer, die ich nur mühsam herausholen konnte. Dann ging es weiter, vorsichtiger und bedächtiger.

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Je tiefer ich kam, umso lauter vernahm ich Musik. Mehrmals gabelte sich der Weg, einmal ging ich falsch und kam auf ein Feld, wo Früchte angebaut wurden. Also kehrte ich um und folgte weiter der Musik, bis ich auf einmal hinter dicht stehenden Hütten und Baracken stand. Das sah alles sehr privat aus, irgendwie wollte ich nicht durch den Hinterhof fremder Leute trampeln. Aber umkehren kam nun auch nicht mehr in Frage. Zwischen Blechwänden und Mauern zwängte ich mich beinahe schon durch und stand plötzlich einer Frau gegenüber, die in einem kleinen Hinterhof Wäsche aufhing. Ich grüßte und fragte, ob das der Weg nach Baie Lazare sei. Sie war sehr freundlich und bejahte dies und zeigte mir, wo ich weitergehen musste. Ich traf noch auf eine Gruppe von Männern, die quasi im Stuhlkreis auf einem freien Platz saßen, und kam auf eine asphaltierte Straße. Hier sah ich auch ein sehr modernes, großes Haus, aus dem diese irrsinnig laute Partymusik tönte. Welch ein Gegensatz zu der ärmlichen Siedlung, die ich gerade passiert hatte.

Nun musste man nur noch der Straße folgen, die sich gemächlich den Berg hinabwand. Rechts und links gab es immer wieder Häuser. Fußgänger und Autos begegneten mir, ich war nicht mehr allein. Am Straßenrand fand ich ein wunderschönes Palmblatt, das sich schon gelb verfärbt hatte. Ich schleppt es eine Zeitlang mit, bis ich es auf einem passenden Stein ablegte.

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In einem kleinen Shop, der von Indern geführt wurde, kaufte ich mir noch 3 Seybrew (die 3 kosteten zusammen weniger als 1 im Hotel) und war dann gerade rechtzeitig zu Dämmerung wieder am Hotel, ziemlich erschöpft, aber sehr glücklich, weil ich so viel Schönes gesehen hatte.
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2023
4’388 Beiträge · seit 201521. Jan. 2023 ·
Was für eine Überraschung, liebe rik.m, daß Du hinter "Seychellen - eine Woche tropische Farben" steckst 😄
Ich hatte immer nur den Titel, nicht aber den Verfassernamen gelesen und gelangweilt weitergescrollt ("schon wieder so ein Schicki-Micki-Urlaubsbericht........."). Was mir bis heute entgangen ist, sind Deine wunderschönen Impressionen und nun ist die Reise fast wieder vorbei! Vielen Dank bis hierher!
Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1’739 Beiträge · seit 201021. Jan. 2023 ·
Wunderschöne Bilder, Du weckst Erinnerungen. Der Jardin du Roi ist wirklich sehenswert. Wir fanden ihn damals interessanter als den Botanischen Garten in Victoria. Nun bin ich gespannt, ob Du die Wanderung um die Südspitze noch in Angriff genommen hast?

Danke und LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
123 Beiträge · seit 201921. Jan. 2023 ·
Liebe rik
Danke für Deinen schönen Bericht über die Seychellen. Wie Du gezeigt hast, ist es mitnichten nur ein Urlaub für dicke Brieftaschen. Man muss sich nur abseits der großen Resorts und Privatinseln bewegen. So wie Du das auch gemacht hast.
Gastronomie ist teuer, stimmt. Aber es gibt - auf Mahe - auch sehr preiswertes Streetfood wenn man nicht selber kochen möchte. Oder man besorgt sich frischen Fisch und kocht selbst.
Zumindestens auf Mahe ist es so, dass die Strände der Hotels öffentlich zugänglich sein müssen. Beim FourSeasons haben wir das selbst gemacht, mit Badelatschen, schnorchelzeugs und Strandtasche beim Security angemeldet in eine Liste eingetragen und dann quer durch die ganze Anlage zum Strand marschiert. Sogar die Hotelcarts haben uns mitgenommen.
rik m. schrieb:
Eigentlich heißt die Bucht Anse Louis, weil sich dort aber das Maia-Hotel befindet, eines der teuersten auf der ganzen Insel, sagt man auch Maia-Strand. Die perfekte Location für Sonnenuntergänge.
Anse Louis war unser "Hausstrand" weil wir einen halben Kilometer entfernt gewohnt haben. Damals war das etwas merkwürdig. Die wenigen Maia Gäste mit Maia Strandtaschen von ihren 2000 USD Villas, die sich an den Strand getraut hatten, wirkten etwas verloren. Aber wir hatten um 0 USD denselben Strand 🙂
Das war uns an den Seychellen sympathisch, dass man sich auch abseits von Luxus bewegen kann.
Ich werde nie vergessen wie wir an der Uferstrasse die heruntergefallenen super leckeren Sternfrüchte aufgelesen haben dem Verkehr zum trotz ...
Ich freu mich, dass Du so eine schöne Zeit dort hattest - und Deine Bilder machen mich schon wieder ganz sehnsüchtig ...
LG Heinrich
letzte Reise: Roadtrip Uganda https://youtu.be/wTiSncdAhKQ
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2023
Themenstarter608 Beiträge · seit 202021. Jan. 2023 ·
Bluesbrother928 schrieb:
Anse Louis war unser "Hausstrand" weil wir einen halben Kilometer entfernt gewohnt haben. Damals war das etwas merkwürdig. Die wenigen Maia Gäste mit Maia Strandtaschen von ihren 2000 USD Villas, die sich an den Strand getraut hatten, wirkten etwas verloren. Aber wir hatten um 0 USD denselben Strand 🙂
Das war bei all meinen Besuchen auch so. 😁

Und genau deswegen tut man den Seychellen Unrecht, wenn man sie für eine Schicki-Micki-Destination hält, Friederike! 🤪 Die meisten Besucher werden zwar weniger gesehen haben als ich, auch wenn sie die 3 Hauptinseln besucht haben, aber dafür können die Inseln nichts. Wohl aber ihre Regierung...

Ganz ist die Reise und damit auch der Bericht noch nicht zu Ende. Der obligatorische Sonnenuntergang muss folgen und noch ein ganzer Tag, der ein anstrengender Wandertag wurde - so viel sei schon gesagt. 😛 Mehr dann, wenn ich wieder Zeit gefunden habe, meine Fotos zu bearbeiten.

Danke euch für die Rückmeldungen. Ich freu mich, dass doch der ein oder andere reinschaut.
2’203 Beiträge · seit 201621. Jan. 2023 ·
Ich bin auch noch dabei und erfreue mich an Deinen Fotos.

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
4’388 Beiträge · seit 201522. Jan. 2023 ·
Und genau deswegen tut man den Seychellen Unrecht, wenn man sie für eine Schicki-Micki-Destination hält, Friederike!
Siehst Du, das Forum ist sogar zum Ausräumen von Vorurteilen gut! 😗
Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
3’883 Beiträge · seit 201122. Jan. 2023 ·
Hallo rik.,
du bietest das florale Kontrastprogramm zu Tinochikas Löwenbabys! Toll! Ich bin begeistert, vor allem von deinen Makro-Aufnahmen.

Herzlichst
freshy
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Themenstarter608 Beiträge · seit 202022. Jan. 2023 ·
Danke auch freshy und Gabi für die Rückmeldung zu den Fotos - das Lob freut mich.

So nun schließen wir den Tag ab - mit dem Sonnenuntergang! 😄 Ich beschränke mich heute auf 3 Bilder, sonst wird es langweilig...

Fs

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Themenstarter608 Beiträge · seit 202029. Jan. 2023 ·
5.11.

Nach dem Frühstück boten mir die beiden Damen, die ich tags zuvor im Jardin du Roi an, dass ich mit ihnen im Auto bis Victoria mitfahren könnte. Sie wollten den Markt besuchen und ich wollte auf den Morne Blanc wandern. Von Victoria aus gibt es einen Bus, der am Startpunkt des Trails hält. Ich war dankbar für die Möglichkeit, bequem in die Hauptstadt zu kommen und so machten wir uns auf den Weg. Irgendwie verpassten die beiden dann die Straße, auf der sie die Berge überqueren wollten und nahmen die Sans-Souci-Road - für mich optimal, weil somit ja schon direkt da war, wo ich sein sollte und brauchte keinen Bus. Direkt dort, wo der Aufstieg beginnt, konnte ich aussteigen! Merci, liebe A&A (falls ihr hier mal reinschaut!) für diesen Service.
Eine Infotafel informierte über alle notwendigen Fakten (1,6km Länge, 630 Höhenmeter, Anforderung: difficult...) und ich machte mich langsam an den Aufstieg. Der Waldweg führte über Stufen aus Wurzeln oder Steinen oder über von Menschenhand angelegte Stufen stetig aufwärts.

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Ich ging langsam und machte viele Fotostopps, trotzdem kam ich natürlich total ins Schwitzen. Mal überholte mich eine Gruppe Wanderer, mal ich andere. Meist ging ich allein und genoss die Umgebung. Je höher ich kam, umso mystischer wurde es: Farne und Flechten erweckten den Eindruck einer verwunschenen Welt.

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Als ich nach eiber guten 1 Stunde oben angekommen war, war ich klitschnass. Aber angesichts der Wärme störte mich das nicht. Ich genoss die Aussicht und verweilte lange dort oben. Leute kamen und gingen, v.a. Einheimische, die einen Wochenendausflug in die Berge machten.

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Als ich mich satt gesehen hatte, machte ich mich wieder auf den Weg zurück, folgte aber immer wieder Trampelpfaden zu Aussichtspunkten ins Inselinnere oder aufs Meer.

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1’425 Beiträge · seit 201530. Jan. 2023 ·
Liebe Birgit,

boah, du zeigst ja hier traumhafte Bilder aus dem Paradies 🤩 habe wie Friederike auch erst jetzt die Verfasserin entdeckt. Wirklich ein ganz ganz großes Lob für deine tollen Impressionen, die du mit uns teilst!

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
556 Beiträge · seit 201630. Jan. 2023 ·
Wunderschöner Reisebericht, vielen Dank dafür!
Eines was mir mit am meisten in Erinnerung geblieben ist, von unseren Seychellenurlauben, sind die vielen vielen verschiedenen Grüntöne. Ich war richtig geflasht was die Natur da hervorbringt. Zauberhaft

liebe Grüße
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
1’394 Beiträge · seit 200901. Feb. 2023 ·
Hi liebe Birgit,

jetzt endlich bin ich dazu gekommen, hier weiterzulesen …

Was zeigst Du wieder für tolle Bilder. Ganz klasse finde ich Deine Makroaufnahmen, viele davon aus dem Jardin du Roi, aber meine absolute Lieblingsaufnahme ist die erste von den Schildkröten, wo der Kopf auf dem Boden liegt. Die Aufnahme, die Du gemacht hast, finde ich einfach nur fantastisch!

Hach, jetzt bekomme ich doch schon wieder Lust auf die Inseln. Im Laufe der letzten 20 Jahre haben wir diese 3 x gebucht und 3 x storniert, jeweils aus unterschiedlichen Gründen. Mein Mann sagte schon, dass er jetzt auch nicht mehr hin möchte, ich bin mir nicht sicher … und Dein Bericht trägt nicht dazu bei, die Inseln abzuschreiben.

Du hast in meinem geschrieben, dass Du es mutig findest, dass ich die Reise alleine gemacht habe. Ganz ehrlich, ich finde es viel mutiger von Dir, was Du hier alles alleine an Wanderungen unternommen hast. Das wiederum hätte ich mich wohl nicht getraut. Hut ab!

Danke für den - wie von Dir gewohnt - tollen Bericht!

Viele Grüße
Sabine