Welche Fotokamera könnt ihr empfehlen?

129 Antworten · 21,8k Aufrufe · gestartet 13. Apr. 2021 von Schumo
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7’328 Beiträge · seit 200614. Apr. 2021 ·
Botswanadreams schrieb:
Hier geht gar nichts mehr.
Nicon P900 Automatic Modus/ JPG unbearbeitet/ Brennweite 2000/ aufgelegt Bohnensack/ F6.5/ 1/500 Sek./ Iso 140
DSCN0834.JPG

… das ist wohl aber auch aus einem wackelnden Fahrzeug raus fotografiert, in dem mehrere Leute gleichzeitig eine bessere Position zu finden versucht haben.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7’328 Beiträge · seit 200614. Apr. 2021 ·
Bonebreaker schrieb:
Der Zeitraum, in dem ich auf sehr große Entfernung mit 2000mm also halbwegs brauchbare Bilder erzeugen kann (ich beziehe mich hier auf Afrika), ist überschaubar.

Da gebe ich Dir völlig recht. Die 2.000 mm kann man nur selten sinnvoll nutzen. Es zwingt einen ja aber auch keiner dazu.
Man kann die Kamera aber gleichzeitig wie ein Fernglas verwenden und aus diesem entstehen ja auch keine Fotos.

Gruß
Wolfgang
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392 Beiträge · seit 202114. Apr. 2021 ·
Botswanadreams schrieb:
Hier geht gar nichts mehr.
Nicon P900 Automatic Modus/ JPG unbearbeitet/ Brennweite 2000/ aufgelegt Bohnensack/ F6.5/ 1/500 Sek./ Iso 140

… das ist wohl aber auch aus einem wackelnden Fahrzeug raus fotografiert, in dem mehrere Leute gleichzeitig eine bessere Position zu finden versucht haben.

Gruß
Wolfgang
Das Bild scheint nicht früh morgens entstanden zu sein. Vielleicht können sich mal diejenigen melden mit einer Canon 5D, ob sie mit Vollformat, 600mm Brennweite, 1/4 Bildausschnitt um 13 Uhr in der Mittagshitze ein besseres Bild hinbekommen hätten. Ich bin an Hitze schon häufig verzweifelt.

Ohne die Ansprüche des Threaderöffners zu kennen: Ich finde das Bild zu Dokumentationszwecken für einen Anfänger nicht unbrauchbar. Ich habe Nashornbilder aus dem Ngorongoro Crater in mein Fotoalbum eingestellt, die sind wesentlich schlechter, einfach weil wir nicht näher rangekommen sind. Solange nicht der Anspruch besteht, im NationalGeographic veröffentlichen zu wollen, ist eine Superzoomkamera für einen Anfänger ok. Und leckt der Anfänger Fotografen-Blut, wird er sich sowieso Gedanken über ein neues System machen. Zweimal kaufen wirds dann immer sein, egal für welche Erstknipse man sich entscheidet.

Übrigens halte ich Handy-Vergleiche bei Tierfotografie für unangebracht. Handy für Landschaft und People ok macht gute Bilder, aber nicht für grosse Tiere ab 10m Entfernung oder kleinere Vögel ab 1m Entfernung.
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2021
240 Beiträge · seit 201914. Apr. 2021 ·
BikeAfrica schrieb:
Bonebreaker schrieb:

Da gebe ich Dir völlig recht. Die 2.000 mm kann man nur selten sinnvoll nutzen. Es zwingt einen ja aber auch keiner dazu.
Man kann die Kamera aber gleichzeitig wie ein Fernglas verwenden und aus diesem entstehen ja auch keine Fotos.

Danke für diesen Einwand. Ich denke, hier treffen gerade zwei gegensätzliche Vorstellungen aufeinander. Wenn es darum geht, die 2000 mm lediglich zusätzlich als Fernglas-Ersatz und von mir aus als "Beweisfoto ohne Ansprüche" zu verwenden, dann hast du völlig recht, dann ist die P900 eine mögliche Alternative für wenig Geld (die FernglasQualtiäten lassen ich jetzt mal bewußt weg, sonst wird der Post länger als der über Corona 🙂 ) . Nur jemand wie Monokelkobra oder ich denken bei Fotos halt automatisch an qualitativ hochwertige Bilder. Unscharfe Bilder von Tieren, die weit weg liegen, sind bei mir die Ersten die ich zu Hause bei der Bildbearbeitung lösche. Von daher basiert wohl die 2000mm Diskussion gerade auf einem Missverständnis .

Gruß Bonebreaker
Namibia 2013 | Mosamik,Südafrika 2016 | Botswana, Namibia 2019 | 5 Tage Etosha Dez. 2020 | USA 2024 Wale, Vulkane, Geysire | Kruger Dez 2025 | Honduras/Roatan März 2026 Tipps Fotografie
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2021
7’328 Beiträge · seit 200614. Apr. 2021 ·
Bonebreaker schrieb:
Nur jemand wie Monokelkobra oder ich denken bei Fotos halt automatisch an qualitativ hochwertige Bilder. Unscharfe Bilder von Tieren, die weit weg liegen, sind bei mir die Ersten die ich zu Hause bei der Bildbearbeitung lösche. Von daher basiert wohl die 2000mm Diskussion gerade auf einem Missverständnis .

Die ursprüngliche Frage wurde von jemandem gestellt, der sich als absoluter Anfänger mit einem begrenzten Budget vorstellte. Da kann man nicht mit den Vorstellungen und finanziellen Möglichkeiten eines Semi-Profis entgegenhalten.
Ich habe auch SLR-Kameras (sogar noch drei analoge, aber nicht nur 😉 ), aber auf Radreisen nehme ich nur noch die P900 mit. Und die Fotos reichen aus, dass man die drucken kann. Und die mit dieser Kamera gemachten Fotos waren auch schon mehrmals in gedruckter Form veröffentlicht. Da war der wesentliche Teil aber sicherlich der Reisebericht drum herum. Für ein ganzseitiges Foto in Hochglanzmagazinen für Profifotografen soll die Kamera ja nicht gedacht sein, wenn ich es richtig verstehe.

Gruß
Wolfgang
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6’404 Beiträge · seit 201114. Apr. 2021 ·
Hoi zämä

Ich wundere mich auch über die Leute die ein Smartphone für Safari-Tierbildtauglich erachten! 🙄
Sind die nur im Zoo unterwegs? 🤩
An den Orten Afrikas wo ich schon unterwegs war wäre auch mein Smartphone mit 5-fach-Zoom in 90% aller Fälle unbrauchbar gewesen, da die Tiere meist mehr als zwei-drei Meter entfernt und nicht immer gross waren.
Oder wollten die Smartphone-Empfehler etwa witzig sein und ich habs nicht verstanden? 😵
Botswanadreams schrieb:Picco die Argumente von Monokelkobra sind nicht von der Hand zu weisen.
Keine Debatte, er hat klar Ahnung wovon er spricht, aber darum gehts nicht!
Wenn jemand 500€ als Budget angibt braucht man nicht über die perfekte Kamera und perfekte Bilder zu diskutieren.
Da brauchts nur die Diskussion ob das Budget erhöht werden kann oder was so eine Kamera kann.
Wolfgang 'BikeAfrica' hats ja auch schon beschrieben.
BikeAfrica schrieb:… nun … es ging um ein Budget von 500 Euro.
Das ist so, als wenn ich 3.000 Euro für einen gebrauchten Kleinwagen wie Ford Fiesta ausgeben will und dann den Rat bekomme, mir lieber einen neuen Aston Martin zu kaufen, weil der besser ist. Dass der Aston Martin besser, schneller und komfortabler ist als der Ford Fiesta, ist klar. Den wird es aber neu nicht für 3.000 Euro geben. Und bei den Kameras ist das halt ähnlich …
Super-Vergleich, Wolfgang!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1’739 Beiträge · seit 201014. Apr. 2021 ·
BikeAfrica schrieb:
Botswanadreams schrieb:
Hier geht gar nichts mehr.
Nicon P900 Automatic Modus/ JPG unbearbeitet/ Brennweite 2000/ aufgelegt Bohnensack/ F6.5/ 1/500 Sek./ Iso 140
DSCN0834.JPG

… das ist wohl aber auch aus einem wackelnden Fahrzeug raus fotografiert, in dem mehrere Leute gleichzeitig eine bessere Position zu finden versucht haben.

Gruß
Wolfgang
Wolfgang, gewackelt hat da im Auto niemand, denn es war uns allen bewusst, dass es sonst nie was werden kann. Aufnahmezeit war nachmittags gegen 16:45 Uhr. Aber es ist richtig - Hitzeflimmern, Staub in der Luft oder auch Luftfeuchtigkeit beeinflussen das ganze extrem negativ. Würde man den ISO - Wert hoch nehmen, um eine kürzere Verschlusszeit zu erreichen, beginnt sicher auch bei dieser Kamera ab ISO 800 recht schnell das Rauschen. Es bleibt für mich ein Spagat zwischen machbar und dem Ergebnis. Das muss aber jeder für sich entscheiden.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
7’328 Beiträge · seit 200614. Apr. 2021 ·
Botswanadreams schrieb:
Wolfgang, gewackelt hat da im Auto niemand, denn es war uns allen bewusst, dass es sonst nie was werden kann.

Ich stelle demnächst auch noch ein Foto rein mit 2.000 mm Brennweite aus der Hand und aus einem offenen Fahrzeug, in dem jeder versucht hat, mit dem Fernglas eine bessere Blickposition zu bekommen. Das Fahrzeug hat gewackelt, es war kein Bohnensack im Einsatz und das Foto ist natürlich auch unscharf, aber lange nicht so wie das hier gezeigte.
Es war das erste Foto eines Löwen und wenn man vielleicht keine andere Gelegenheit mehr bekommt, einen Löwen zu fotografieren, dann ist man auch froh über so etwas, wenn es lediglich eine Urlaubserinnerung sein soll und kein Foto für einen Bildband.
Niemand sonst im Auto konnte überhaupt ein Foto machen, auf dem der Löwe nicht wie ein Sandhaufen aussah. Mein Foto ist zwar unscharf, aber man sieht, dass es kein Sandhaufen ist. Und ich könnte die Brennweite ja auch so weit zurückdrehen, dass ich auch 'nen "Sandhaufen" fotografieren könnte. Das führt dann zu den von damals berüchtigten Diavorträgen mit Kommentaren wie "das da hinten, was aussieht wie ein Sandhaufen, war ein Löwe". 😉

Die P900 ist keine Kameras für Profifotografen (da sind wir uns einig), aber darum geht es ja gar nicht.
Es geht um eine Reise eines Kamera-Anfängers und dafür sind solche Zoom-Kameras einfach gut geeignet. Ich bin da auch nicht auf die P900 festgelegt, da gibt es auch andere von Canon, Panasonic und Co. Ich bin halt bei Nikon gelandet, weil meine SLR-Kameras auch von Nikon sind und ich damit zufrieden war.

Und ein Anfänger mit der Kamera wird sich erst nach und nach Rantasten an die Zusammenhänge zwischen Blende, Belichtungszeit, Brennweite usw.. Früher, zu voll manuellen Zeiten, musste man erst einmal ein Buch lesen, um eine Kamera bedienen zu können. Heute nimmt man eine Kamera und fotografiert drauf los (mit PC war es übrigens genauso).

Wer nicht erst "Fotografie studieren" will, ist mit einer Kamera dieses Typs gut bedient. Für wirklich gute Fotos nehmen Profis ja ohnehin ein Stativ mit und alleine das nimmt ja schon das Budget des Threaderöffners in Anspruch.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2’319 Beiträge · seit 201114. Apr. 2021 ·
Jetzt möchte ich mich auch kurz einklinken; auch wenn es more or less off topic ist.

Mit aufrichtiger Freude habe ich mich durch diesen Thread gelesen und möchte mich an dieser Stelle bei den Schreibern Picco, Botswanadreams, BikeAfrica und Bonebreaker für die lebhafte Konversation bedanken.
Für jeden von Euch ein Extra-Danke-Button.
Es tut gut, daß es mal wieder einen meines Erachtens "schönen" Thread abseits von Covid-19 gibt.

Liebe Grüße von einem echt zufriedenen Alm
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2021
569 Beiträge · seit 201314. Apr. 2021 ·
Ist das Thema für Schumo nicht schon durch? Seine Tendenz geht doch zu Panasonic Lumix DMC-TZ81. Ob das nun "die richtige Kamera" für eine solche Reise ist, sei dahingestellt, denn letztlich: was ist schon "die richtige Kamera". Am Ende muss es doch die richtige Kamera für "seine" Reise sein. Wer einfach nur eine Reise genießen möchte, ohne dabei nur die Nase am Kamera-Sucher zu haben und einfach hier und da ein paar brauchbare Erinnerungsfotos machen will, der is doch mit der Lumix bestens bedient. Wenn wir jetzt schon bei 1000er-Brennweiten sind und Worte wie Vollformat als Vergleich fallen, dann dürfte das eher wenig zielführend sein 😉

Gibt es eigentlich ein Thema wie "Safari-Fotografie - Ausrüstung, Erfahrung, Tipps und Tricks"? Da könnte man doch sowas lang und breit durchexerzieren. 😉

LG Mogambo 🙂
392 Beiträge · seit 202114. Apr. 2021 ·
Mogambo schrieb:Ist das Thema für Schumo nicht schon durch? Seine Tendenz geht doch zu Panasonic Lumix DMC-TZ81. Ob das nun "die richtige Kamera" für eine solche Reise ist, sei dahingestellt, denn letztlich: was ist schon "die richtige Kamera". Am Ende muss es doch die richtige Kamera für "seine" Reise sein. Wer einfach nur eine Reise genießen möchte, ohne dabei nur die Nase am Kamera-Sucher zu haben und einfach hier und da ein paar brauchbare Erinnerungsfotos machen will, der is doch mit der Lumix bestens bedient. Wenn wir jetzt schon bei 1000er-Brennweiten sind und Worte wie Vollformat als Vergleich fallen, dann dürfte das eher wenig zielführend sein 😉

Gibt es eigentlich ein Thema wie "Safari-Fotografie - Ausrüstung, Erfahrung, Tipps und Tricks"? Da könnte man doch sowas lang und breit durchexerzieren. 😉

LG Mogambo 🙂
https://www.dertour.de/static/safari-fotografie-e-book.html

es gibt unzählige solche Ratgeber, dieser Link war ziemlich weit ober auf der Google Trefferliste...

Das Ding ist ja: wir haben alle ziemlich viel Spass an dieser Diskussion, daher wird sie auch noch weitergehen, wenn Schumo seine Kamera schon längst gekauft hat 🙂
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2021
105 Beiträge · seit 201614. Apr. 2021 ·
Hallo,
ich fotografiere seit 2016 mit eine Canon Powershot SX60, die damals so bei knapp 500 Euro war. Mir waren damals wichtig, großer Zoom, kleines Gewicht (ca. 650g) da ich die Kamera auf jeden Berg schleppe und ein drehbares Display.
Ich bearbeite meine Fotos nicht nach, sondern die sind 1:1 so aus der Kamera. Am Anfang habe ich nur im Automatikmodus fotografiert, jetzt fast nie. Wobei ich denke, das ich maximal 50% von dem was die Kamera kann, wirklich weis und nutze. Ich lerne halt auch von Fall zu Fall bzw. Unfall zu Unfall.
Nachteil der Kamera sind definitiv: Fotos in der Dämmerung sind schwierig, brauchbare Fotos bei Nacht für mich bisher unmöglich.
Hier ein paar Beispiele, Bild 2 ist aus einem fliegenden Kleinflugzeug mit großem Zoom fotogrfiert

IMG_1987.JPG


IMG_1658.JPG


IMG_5113.JPG


Viele Grüße Cora
Reisen: Marokko 2006-2024 18 mal, Jordanien 2015, Namibia 2016, Nam-Bot-Sim 2017, Malawi-Sambia 2018, Tansania 2019, Uganda 2020, Oman 2022, Südafrika 2023, Madagascar 2023, Kenia 2024, Kambodscha 2025, Usbekistan 2025
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2021
240 Beiträge · seit 201914. Apr. 2021 ·
@Wolfgang
Das eine Profi-Equipment keinen Sinn für einen Anfänger macht, habe ich bereits ganz am Anfang des Beitrags geschrieben. Ich wollte lediglich hinweisen, dass die P900 Diskussion aus unterschiedlichen Blickpunkten geführt wurde, und man wohl etwas aneinander vorbei gesprochen hat. Ich wollte mal diplomatisch sein 🙂. Muss ich noch üben 😉

Thema Löwe oder Sandsack: Da fehlt mir, glaube ich, eine gewissen Objektivität. Weil eine Löwensichtung in der Entfernung ist für mich persönlich so spannend, wie eine Rosamunde Pilcher Verfilmug, 🙂 , sowohl mit wie ohne Kamera. Ich erinnere mich noch gut daran als im Yellowstone-NP ein riesiger Menschenauflauf an der Straße war, In einigen hundert meter Entfernung war das linke Ohr eines Grizzlys zu sehen. Wir sind dann gleich weitergefahren, denn am Tag zu vor war ein Schwarzbär in 5m Entfernung an mir vorbeigerannt. War irgendwie aufregender 🙂

@Picco
Ein Smartphone ist genauso wenig Safari-Tierbildtauglich wie die kompakten oder Bridgekameras in den Händen eines Anfängers, was allerdings auch auf einige Safarifotografen zutrifft (Das meine ich mit einem Augenzwinkern 😉 )
Auch wenn ich persönlich nicht viel von Smartphones halte, muss man schon anerkennen, dass die neue Smartphones echt nicht schlecht geworden sind. Mittlerweile haben die Neuen mehrere Objektive, eben auch ein Tele. Somit ist der Nachteil des digitalen Zooms entfallen. Auch dIe Sensoren in Smartphones können mit den der Kompakten und teilweise Bridgekameras mithalten, insofern ist es kein Witz.

Denn im Falle, dass man bereits ein modernes Smartphone besitzt, kann man sich unter Umständen das Geld eben sparen. Einige der genannten Kameras sind auf den ersten Blick im Telebereich leistungsstärker als die Smartphones. Nur zum Birder wird ein Anfänger erstmal nicht gleich, und auch ich mit meiner recht guten Ausrüstung, lass es bleiben die Tiere zu fotografieren, die zu weit weg sind. Die Bilder sind meist einfach zu langweilig. Der Aspekt des Fernglasersatzes, hat aber etwas.
Muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm wichtig ist, aber wie gesagt, ein Smartphone kann eine Option sein.
Namibia 2013 | Mosamik,Südafrika 2016 | Botswana, Namibia 2019 | 5 Tage Etosha Dez. 2020 | USA 2024 Wale, Vulkane, Geysire | Kruger Dez 2025 | Honduras/Roatan März 2026 Tipps Fotografie
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2021
2’862 Beiträge · seit 201114. Apr. 2021 ·
Moin,

ergänzend zum sehr guten Link von JPK vielleicht noch zwei für Beginner:
https://fotoschule.fotocommunity.de/kategorie/grundlagen-der-fotografie/
https://fotoschule.fotocommunity.de/tiere-vor-der-kamera-ein-einstieg-in-die-tierfotografie/

Und es wäre schon sinnvoll, sich Kamera und Grundlagen vor der ersten Safari etwas zu Gemüte zu führen - wie schade wäre es, wenn eine tolle Sichtung fotografisch festgehalten nur "Wackel" wäre! Ich spreche da nämlich aus Erfahrung.... 😗

Viele Grüße
Strelitzie
7’328 Beiträge · seit 200614. Apr. 2021 ·
Bonebreaker schrieb:@Wolfgang
Thema Löwe oder Sandsack: Da fehlt mir, glaube ich, eine gewissen Objektivität. Weil eine Löwensichtung in der Entfernung ist für mich persönlich so spannend, wie eine Rosamunde Pilcher Verfilmug, 🙂 , sowohl mit wie ohne Kamera. Ich erinnere mich noch gut daran als im Yellowstone-NP ein riesiger Menschenauflauf an der Straße war, In einigen hundert meter Entfernung war das linke Ohr eines Grizzlys zu sehen. Wir sind dann gleich weitergefahren, denn am Tag zu vor war ein Schwarzbär in 5m Entfernung an mir vorbeigerannt. War irgendwie aufregender 🙂

Versuche doch mal, Dich an Deine erste Löwensichtung (oder Giraffen, Zebras o.ä.) zu erinnern. Da hat man doch drauflos fotografiert wie der Teufel und aus späterer Sicht waren die Fotos manchmal alle Schrott.
Und ja … Löwen zu beobachten ist in den meisten Fällen so spannend, wie frischer Farbe beim Trocknen zuzuschauen, aber wenn man noch nie welche gesehen hat, ist es halt eben ein Highlight.

Und davon möchte man halt auch gerne Fotos haben, selbst wenn die nach fotografischem Standard vielleicht nicht der Hit sind.

Und am Ende hat man von den spannendsten Begegnungen mit Tieren zumeist eh keine Fotos. Egal welche Kamera man dabei hat.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2021
1’680 Beiträge · seit 200714. Apr. 2021 ·
ich kann mich nur wiederholen 😗
M@rie schrieb:Hi Schumi,

buche für dich bei einem Foto-FACH-Geschäft vor Ort einen Beratungstermin und nimm dann alle möglichen Kandidaten in die Hand und probiere aus - wir hier aus der Entfernung können nicht wirklich raten, denn die Kamera muss für dich passen und das Handling ist eben recht individuell und wenn du dann eine Kamera hast.... geh raus und übe übe übe .... denn in erster Linie macht der Mensch hinter der Kamera die Bilder 😉
oder um mal Newton zu strapazieren
Küchenchef in einem Restaurant: "Ihre Fotos gefallen mir - Sie haben bestimmt eine gute Kamera." Helmut Newton (nach dem Essen): "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe."

Helmut Newton, Fotograf
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
2’168 Beiträge · seit 200914. Apr. 2021 ·
Hallo Leute,

Geht's hier immer noch um die P900?
Mein Reisebericht https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/299761-reisebericht-obt-camping-trip-knp-mapungubwe-2020.html?start=0 ist ausschliesslich mit der Nikon P900 fotografiert, da kann der Schumo ja selber sehen was die kann - oder auch nicht kann!
Das tolle daran ist, dass sie Landschaft, Aufnahmen aus fahrendem Auto, Voegel, Tiere sowie auch gute Makro Aufnahmen macht.
Das schlechte daran ist: der Autofokus ist sehr langsam, bei schlechtem Licht ist sie auch sehr schwach, und sogar der Ausloeser ist langsam, manchmal, wenn ich einen Vogel fotografiere sehe ich den noch da sitzen wenn ich abdruecke, auf dem Foto ist er aber schon halb oder ganz verschwunden! 😗 (Hmm, vielleicht bin ich die Langsame!)
Aber mit den meisten Fotos bin ich recht zufrieden - bis ich sie mit den Fotos von Colin (Canon 7D mit 200 - 400 Tele) vergleiche, dann koennte ich alle meine gleich wegschmeissen...

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
1’014 Beiträge · seit 201614. Apr. 2021 ·
Das Canon 200-400 kostet auch so um die 10.000 Euro und ist eine spitzen Optik. Da wäre es verwunderlich, wenn die Fotos mit dem Superzoom der Bridge vergleichbar wären (was sie auch nicht ansatzweise sind) .

Yanjep
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2021
260 Beiträge · seit 200714. Apr. 2021 ·
picco schrieb:
Monokelkobra schrieb:Die Nikon P950 ist Quatsch, dass ist pures Marketing mit dem 2000mm Zoom. Dies funktioniert NUR dann wenn das Wetter, Luftverhältnisse, Stabilität (aus dem Safarifahrzeug 🤩 😛 ) sowie das Motiv sich nicht 1mm bewegt und man den Frame gut füllt und nicht reincroppen muss. Sorry, dass ist ein Spielzeug aber nicht im Ansatz eine halbwegs vernünftige Kamera, sowas kaufen sich nur Leute die vom fotografieren NULL Ahnung haben und sich von den 2000mm Brennweite "blenden" lassen 😗

Ich halte mich aber zurück mit Empfehlungen für eine Kamera bis circa 500 Euro, denn dieses winzige Budget überschreiten bei mir bereits zwei meiner CFExpress Typ A Karten mit je 160GB 🙄
Thema nicht begriffen, setzen... 😎
Wow, grad so? 😗 Bin ich ja froh wenn es andere wie du verstanden haben. Mir war wichtig das es auch einen Anfänger klar wird, es sind keine Wunder möglich und die von ihm gewünschten "tollen" Fotos lassen sich wohl nur begrenzt realisieren.

Des Weiteren wollte ich abraten die Nikon P900/P950 zu kaufen, da die Kamera absoluter Mist ist ...sorry, ist nun mal so. Da gibt es sogar Günstigeres und Besseres, dann halt ohne 2000mm Brennweite ....

Was soll's ich setz mich hin und esse nen Kecks und lass die "Profis" sprechen die mehr von der Welt verstehen 😄

Cheers
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE. Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
260 Beiträge · seit 200714. Apr. 2021 ·
Danke, genau darauf wollte ich raus und habe meinen Smartphone Hinweis definitiv nicht als Witz gemeint. Es lassen sich mit den aktuellsten Kameramodellen in den Phones hervorragende Fotos machen. Natürlich hat es Einschränkungen, aber sorry genau das haben wir bei den 500 Euro Kamerasystemen eben auch. Daher macht es vielleicht sogar wirklich Sinn wenn er Schnappschüsse mit dem Handy macht und die 500 Piepen lieber in Aktivitäten investiert und was dabei erlebt.

So blöd finde ich meinen Vorschlag nun wirklich nicht ..... vor 5 Jahren hätte ich auch noch gelacht, aber mit den heutigen Smartphones?? 😮
Bonebreaker schrieb:@Wolfgang
Das eine Profi-Equipment keinen Sinn für einen Anfänger macht, habe ich bereits ganz am Anfang des Beitrags geschrieben. Ich wollte lediglich hinweisen, dass die P900 Diskussion aus unterschiedlichen Blickpunkten geführt wurde, und man wohl etwas aneinander vorbei gesprochen hat. Ich wollte mal diplomatisch sein 🙂. Muss ich noch üben 😉

Thema Löwe oder Sandsack: Da fehlt mir, glaube ich, eine gewissen Objektivität. Weil eine Löwensichtung in der Entfernung ist für mich persönlich so spannend, wie eine Rosamunde Pilcher Verfilmug, 🙂 , sowohl mit wie ohne Kamera. Ich erinnere mich noch gut daran als im Yellowstone-NP ein riesiger Menschenauflauf an der Straße war, In einigen hundert meter Entfernung war das linke Ohr eines Grizzlys zu sehen. Wir sind dann gleich weitergefahren, denn am Tag zu vor war ein Schwarzbär in 5m Entfernung an mir vorbeigerannt. War irgendwie aufregender 🙂

@Picco
Ein Smartphone ist genauso wenig Safari-Tierbildtauglich wie die kompakten oder Bridgekameras in den Händen eines Anfängers, was allerdings auch auf einige Safarifotografen zutrifft (Das meine ich mit einem Augenzwinkern 😉 )
Auch wenn ich persönlich nicht viel von Smartphones halte, muss man schon anerkennen, dass die neue Smartphones echt nicht schlecht geworden sind. Mittlerweile haben die Neuen mehrere Objektive, eben auch ein Tele. Somit ist der Nachteil des digitalen Zooms entfallen. Auch dIe Sensoren in Smartphones können mit den der Kompakten und teilweise Bridgekameras mithalten, insofern ist es kein Witz.

Denn im Falle, dass man bereits ein modernes Smartphone besitzt, kann man sich unter Umständen das Geld eben sparen. Einige der genannten Kameras sind auf den ersten Blick im Telebereich leistungsstärker als die Smartphones. Nur zum Birder wird ein Anfänger erstmal nicht gleich, und auch ich mit meiner recht guten Ausrüstung, lass es bleiben die Tiere zu fotografieren, die zu weit weg sind. Die Bilder sind meist einfach zu langweilig. Der Aspekt des Fernglasersatzes, hat aber etwas.
Muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm wichtig ist, aber wie gesagt, ein Smartphone kann eine Option sein.
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE. Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien