Planung 3 Wochen Südafrika Nordost bis St. Lucia

7 Antworten · 2’453 Aufrufe · gestartet 24. Juni 2020 von Yoda911
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Themenstarter873 Beiträge · seit 201624. Juni 2020 ·
Hallo zusammen,
wir planen im Sommer 2021 eine Reise in den Nordosten von Südafrika (nachdem wir 2017 und 2019 2 x in Namibia waren) und haben schon eine Menge zusammengesucht, freuen uns aber über zusätzliche Anregungen oder Verbesserungsvorschläge.

Hier erst einmal ein paar Rahmendaten
- Familie mit 4 Personen (m55, w55, w22, w20), d.h. in der Regel 2 x 2-Bett-Unterkünfte
wo das möglich ist aber auch gern ab und zu ein 4Personen-Family-Bungalow oder -Zelt.
- 3 Wochen + evtl. 2-3 Tage
- ab Wochenende 17./18. Juli 2021 (damit außerhalb der RSA-Ferien, richtig?)
- kein Camping, aber gern auch mal self catering
- Priorität Tiere, Tiere, Tiere & Landschaft (sind nicht auf Big5 fixiert, gern auch Vögel, Chamäleon oder Honeybadger)
- Route s.u.

Müssen wir die Restcamps im Krüger möglichst direkt am Datum der Buchungsfrist (21.07.2020, richtig) reservieren? Kann da bei beliebten Camps eine Reiseagentur helfen, die anscheinend einen Tag früher an Sanparks rankommen als Privatreisende?
Die Flüge werden wir voraussichtlich versuchen, selbst zu buchen.

Uns sind landschaftlich schön gelegene und möglichst kleine Unterkünfte mit wenigen Gästen viel wichtiger als Luxus. Gut gefallen haben uns beispielsweise auch "Tented" Unterkünfte, soweit diese möglichst noch ein WC und eine Dusche haben. Ein Pool, ein Souvenirshop oder ein 1A-Restaurant sind dagegen nicht wichtig, wir grillen auch gern ab und zu selbst. Im Bereich des Kruger haben wir derzeit ausschließlich Sanparks-Restcamps vorgesehen, da wir bisher den Eindruck haben, dass alle Unterkünfte in den Privaten Reserves unsere Preisvorstellungen sprengen (ein oder zwei Tage in einer tollen Lodge wären reizvoll, die Schmerzgrenze für diese beiden Tage liegt aber bei ca. 200 Euro pro Kopf und Nacht).

Die unten stehende Routenidee haben wir uns selbst zusammengepuzzelt, sind aber für Veränderungsvorschläge offen. Wir würden uns freuen, wenn sich mal je,mand die Route und die angedachten Unterkünfte anschaut:

            Flug nach Johannesburg
1-2 Ü    Pilanesberg NP (z. B. Tented Adventure Pilanesberg)
1-2 Ü    Madikwe NP
2 Ü       Marakele NP (z.B. Tlopi Tented Camp)
2 Ü       Mapungubwe NP (z.B. Leokwe Restcamp)
5 Ü       Kruger NP
            (z. B. Punda Maria, Shimuwini, toll klingt es, die Boulder Bush Lodge komplett für uns
zu buchen, Talamati)
2 Ü       Panorama Route (Graskop o.ä.)
3 Ü       Kruger NP
            (z.B. Skukuza, Biyamati, Berg-en-Dal)
1 Ü       evtl. Zwischenstop
2-3 Ü    St. Lucia
2 Ü       Hluhluwe NP (z.B. Mpila Tented Camp)
1-2 Ü    Rückfahrt zum Flughafen (Johannesburg oder Durban)
            Rückflug nach D

Danke für Rückmeldungen schon mal im Voraus.

Christoph
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158 Beiträge · seit 201624. Juni 2020 ·
Hallo Christoph,
wie dir sicher bekannt ist, bin ich ja sehr viel aktiver im Nachbarforum unterwegs. Somit liegt mein Schwerpunkt auch deutlich ausgeprägter auf Südafrika.
Zu allererst: eine wirklich schöne Runde habt ihr euch da ausgesucht.
Zu deiner Frage zur Buchungssituation im Kruger NP:
Die Situation im Kruger ist deutlich entspannter als im KTP oder im Etosha. Es ist nicht nötig, sofort nach Öffnung des Buchungsfenster am PC zu lauern. Zeitnahes Buchen ist bei speziellen Unterkünften sicher sinnvoll, schneller zu sein als alle anderen aber nicht von Nöten.
Das Tlopi Tented Camp im Marakele ist landschaftlich ein Traum. Vergesst aber nicht, dass es im Juli nachts kalt wird. Ihr seid im Südwinter unterwegs.
Der Mapungbugwe NP ist ein echtes Juwel und das Leokwe Camp ein Traum. Die Bungalows sind sehr gut ausgestattet und an den schön angelegten Felsenpool kommen oft die Elefanten zum Trinken.
Die Panorama Route ist bei gutem Wetter ein Traum - bei schlechtem Wetter allerdings ein Graus.
Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten, wie God‘s Window, Blyde River Canyon und Burke‘s Luck Potholes ist der Graskop Gorge Lift echt schön.
Ich würde von Hluhluwe direkt nach Durban zum Flughafen fahren (ca. 2,5-3h) und mir so einen weiteren Tag frei machen um diesen dann an den einen Tag dran zu hängen, den ihr für den Zwischenstopp eingeplant habt.
Da bietet sich entweder eSwatini (ehemals Swaziland) oder der Ithala NP an.
In eSwatini ist das Mkhaya GR (Sone Camp) eine originelle Unterkunft. Aber aucH hier gilt: CAVE: es ist Winter!
Im Hluhluwe NP kann ich euch das Nselweni Bushcamp wärmstens empfehlen. Tolle Location mit phantastischen Blick auf den Black Imfolozi. Die Unterkünfte sind Zelt Hybride. Und als Bushcamp ist es schön klein und gemütlich.
Falls du ihn nicht schon gelesen hast, lege ich dir meinen Reisebericht von 2017 im Nachbarforum ans Herz. Da haben wir viele eurer geplanten Stopps besucht.
Wenn du nähere Infos benötigst, wende dich gerne an mich.

Liebe Grüße und viel Spaß bei der Planung
Kitty
33,3k Beiträge · seit 200624. Juni 2020 ·
Hi Christoph,

hattest Du diese beiden Threads zum gleichen Reisegebiet schon angeschaut? Vielleicht kommen dadurch noch Ideen auf?
- https://namibia-forum.ch/forum/27-routen/297324-suedafrika-okt-2020.html
- https://namibia-forum.ch/forum/27-routen/287675-ost-suedost-suedafrika-reiseroute-hilfe.html

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter873 Beiträge · seit 201626. Juni 2020 ·
Hallo Kitty,
toll geschriebener Reisebericht. Hat richtig Spaß gemacht, den zu lesen.
Hallo Christian,
auch Dir Danke. Habe gleich noch mal beides gelesen.

Hier im Forum wird ja öfter empfohlen, man solle im Kruger die Sanpark-Camps unbedingt mit zwei, drei Tagen in einem Privat Gamer Reserve (PGR) verbinden. Beim Suchen bin ich bisher auf unzählige seeehre teure Lodges gestoßen. Wir sind zu viert, da schlagen 300 oder sogar 500 Euro pro Tag und Person ein zu großes Loch in unser Budget.
Kennt jemand eine Unterkunft in einem PGR im Greater Kruger, die z.B. einen Familien-Bungalow oder ähnliches anbieten oder gibt es auch etwas weniger luxuriöse Varianten, die trotzdem etwas PGR-Feeling vermitteln?

Ein ähnliches 'Problem' haben wir im Madikwe NP. Das ist bei uns zwar voraussichtlich nur eine Nacht, aber da das kein Sanpark-NP ist, finden wir auch dort kaum etwas 'Günstigeres'.

Christoph
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16,9k Beiträge · seit 201226. Juni 2020 ·
Yoda911 schrieb:
Kennt jemand eine Unterkunft in einem PGR im Greater Kruger, die z.B. einen Familien-Bungalow oder ähnliches anbieten oder gibt es auch etwas weniger luxuriöse Varianten, die trotzdem etwas PGR-Feeling vermitteln?
Vielleicht dieses hier? http://www.raptorretreatlodge.co.za/hippo/

LG
Logi
1’941 Beiträge · seit 200926. Juni 2020 ·
Raptor Retreat ist ein Traum und kann ich nur empfehlen (sh. mein Reisebericht aus 2015 - Unser Wiedersehen mit Südafrika). 😘
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
116 Beiträge · seit 201527. Juni 2020 ·
Hallo,
im Krügerpark kann ich unbedingt das Olifants Camp empfehlen. Die Lage ist traumhaft und das Management sorgt sich um die Rondavels. Und hier würde ich wirklich auf den Tag zeitnah buchen und mir zwei Rondavels mit „best view“ sichern. Der Sonnenuntergang ist unvergesslich.
Außerhalb des Krüger NP aber im greater kruger park, also ohne Zaun zum KNP ist unbedingt empfehlenswert die Muweti Bush Lodge. Im Preis sind Vollpension und zwei Gamedrives inkludiert und man hat bei moderatem Preis ein gutes Private Lodge Feeling.

Der Sonnenuntergang im Olifants Camp treibt mir immer wieder Tränen in die Augen.
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116 Beiträge · seit 201527. Juni 2020 ·
und ich vergaß: Gerade im Hinblick dass man bzgl Fortbestehen von Fluggesellschaften in Südafrika nicht sicher sein kann, würde ich Start und Ziel in JNB wählen. Die letzte Nacht kann man gut in Johannesburg im Agterplaas Guesthouse verbringen. Von dort aus kann man tatsächlich zu Fuß (!) über den Hinterausgang direkt in die 7th street in Melville gelangen. Dort finden sich viele Lokale und Bars. Unter anderem das sehr zu empfehlende Lucky Bean Restaurant.