Cruiser schrieb:Für alles gibt es zwei Seiten, auch Du hast Dich ja von NAM abgewendet, wegen der Preise. Warum nicht weiter nach NAM und die Kleinen unterstützen.
Weil, bis auf wenige Ausnahmen, selbst "die Kleinen" von mit als Ausländer unverschämte Preise verlangen.
Cruiser schrieb:Mit Gondwana kann man auch Individualreisender sein.
Kann man. Aber auch hier zahle ich als individualreisender Europäer Preise, die jenseits von gut und böse sind. 250 bis 300 Euro für DBB pro Nacht bei der mittelmäßigen Leistung? Da hört der Spaß definitiv für uns auf.
Ich bin seit einer Woche (leider) wieder zurück. Bis auf eine Ausnahme war es ziemlich leer:
- Okambara Elephant Lodge, einziger Gast mit 5 Praktikanten 🙂 - Kalahari Game Lodge, bei Anreise 4 Gäse, ab zweiten Tag einziger Gast - Fish River Lodge, ausgebucht - Lüderitz Cormorant House, bei Anreise fast ausgebucht, bei Abreise 2 Zimmer belegt - Desert Qiver Camp, ca. 6 Chalets belegt, benachbarte Sossusvlei Lodge gut zur Hälfte belegt - Naankuse, ca. 12 Gäste
Ta ... sonst komme ich nicht an zwei weitere Post.
Best Regards
Adolf
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Und nochmal ... sehe auch meine letzte Post nicht. 😐
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Logi schrieb: Weil, bis auf wenige Ausnahmen, selbst "die Kleinen" von mit als Ausländer unverschämte Preise verlangen.
Dann machen die sich ja selber kaputt und nicht weil ein paar RSA Reisende wegbleiben.
Logi schrieb:Kann man. Aber auch hier zahle ich als individualreisender Europäer Preise, die jenseits von gut und böse sind. 250 bis 300 Euro für DBB pro Nacht bei der mittelmäßigen Leistung? Da hört der Spaß definitiv für uns auf.
LG Logi
Du brauchst ja Gondwana auch nicht zu buchen, unterstütze lieber die Kleinen. Sind noch viele da. Auch wir buchen nicht nur bei Gondwana. Übrigends, Namibia hatte in den letzten Jahren einen Boom erlebt und jeder wollte etwas davon abhaben, gerechtfertigt oder nicht, aber RSA ging in den letzten Jahren so ziemlich den Bach runter, daher genieße es ... noch. 🙂
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RORockshandy281 Beiträge · seit 201824. Jan. 2020 ·
Hallo Gerhard, du vergleichst aber jetzt auch unterschiedliche Saisonzeiten 😉 Interessant wäre ja der direkte Vergleich, also Jan-März 2020 zu Jan.-März 2019 - findest du dazu vielleicht auch noch die Preise ? LG Rockshandy
Also, ich geb jatzt auch mal meine 2 Cent als Erstreisender Namibia aber als ansonsten - sagen wir mal -erfahrender Selbstbucher- Fernreisender, mit Schwerpunkt Asien, allerdings. Wir sind als Familie mit 2 Teenager Jungs in den Weihnachtsferien nach Namibia gefahren. Klassiche Ersttaeter-Tour (Sueden, Swakop, Etosha). Um es vorweg zu sagen (quasi als Kurzkritik): Wie fanden Namibia toll. Ein landschaftlich schoenes Land, ein unkomplizierter Abenteuerspielplatz mit guter Infrastruktur und netten Leuten. Wir hatten einen Hilux mit Dachzelten gemietet. Lodges waren aus unserer Sicht finanziell komplett ueberteuert. Wir hatten auch noch nie gecampt vorher, waren also ein bisschen skeptisch. Aber die Campingplaetze (oft an Lodges angeschlossen) fanden wir super, oft mit Private Abolution und endlos Platz. Am besten, geradezu magisch, fanden wir Spitzkoppe. Das Auto und die Autovermietung war aus unserer Sicht auch fair gepreist und gut ausgeruestet. Sehr durchdachte Ausruestung, ein bisschen viele Vorschriften, aber ich kann es verstehen. Alle paar Tage wollten wir aber auch mal ein Dach ueber den Kopf haben. Da muss ich sagen: Airbnb. Sehr gute Angebote, teils auf Guest Farmen. Vor allem, da hier die lokale Unsitte des Preises per Person und nicht per Zimmer zu nehmen - Kinder ab 12 zahlen wie Erwachsene in Namibia - (noch) nicht Einzug gehalten hat. Besonders erstaunlich ist es, dass das auch fuer Taxis gilt. Das mag Paerchen egal sein, aber als Familie ist das ein echter Nachteil (und international eher unueblich). Preisniveau: Wenn man mal von den geradezu absurden Preisen bei Lodges absieht (und den schmerzhaft hohen Preisen bei NWP Campingplaetzen, aber dafuer ist der NP Eintritt ja sehr moderat) fanden wir Namibia preislich eigentlich OK. Essen gehen ist etwas guenstiger, Bier und Wein gut und guenstig (ein Problem in Asien). Es gibt gut sortierte Supermaerkte, Fleisch ist von guter Qualitaet und guenstiger als in Deutschland. Grillen ist Nationalsport, fanden wir gut. Aber das Beste war: die Leute, die Landschaft, die Weite.
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200627. Jan. 2020 ·
Hier nun der gesamte Bericht. Wollte ich ja hochladen, ging aber irgendwie nicht. Also nun (hoffentlich).
... Demnach habe im Jahre 2019 die durchschnittliche Gesamtbettenbelegung aller bei HAN registrierten Tourismus-Betriebe bei 53,5 Prozent gelegen... ...Während die bisher beste Besetzung aus dem Jahr 2016, als die Unterkünfte der namibischen Gästebetriebe und Unterkünfte zu fast 60 Prozent ausgelastet waren, nicht erreicht werden konnte, wird die aktuelle Leistung als positiv bewertet...
Mit anderen Worten: aufs ganze Jahr gesehen, ist knapp die Hälfte aller Betten leer. Und gleichzeitig hört man überall, wie unendlich weit im voraus man reservieren muss. Klar, dass das je nach Unterkunft und Reisezeit stark schwankt; insgesamt glaube ich aber dass sich hier einige Betreiber mit Blockreservierungen für große Veranstalter etwas verkalkuliert haben.
Es kann doch nicht sein, dass nahezu jedem Interessenten geraten wird, am besten >1 Jahr im Voraus zu buchen (man muss das mal mit "normalen" Reisen der Durchschnittsurlauber, z.b. innerhalb Europas vergleichen - man stößt bei so langer Vorausplanungszeit zurecht bei vielen Leuten auf Unverständnis), zugleich aber fast die Hälfte aller Betten leer steht..
Auch ich finde die Preise für viele Unterkünfte für das Gebotene und auch im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern maßlos überzogen. Klar, grundsätzlich gilt Angebot und Nachfrage.. wenn dann aber so viel Leerstand ist, frägt man sich schon, ob der Markt so funktioniert.
@Logi: Vollkommen richtig. Am Ende führt das dazu, dass viele Leute Namibia nicht als Urlaubsziel wählen, weil sie hören, dass sie zu kurzfristig eh nichts mehr bekommen (oder nicht das, was sie wollen) oder weil sie schlicht nicht so lange vorausplanen wollen oder können.
fidel schrieb:@Logi: Vollkommen richtig. Am Ende führt das dazu, dass viele Leute Namibia nicht als Urlaubsziel wählen, weil sie hören, dass sie zu kurzfristig eh nichts mehr bekommen (oder nicht das, was sie wollen) oder weil sie schlicht nicht so lange vorausplanen wollen oder können.
Bei unserer letzten Namibia-Reise im Dezember 2018 - Januar 2019 waren wir in der Hälfte der Unterkünfte mutterseelenalleine, darunter so bekannte Namen wie die Frans Indongo Lodge. Teilweise waren wir innerhalb von 2-3 Wochen die einzigen Gäste weit und breit. Auf Nachfrage wurde uns mit "low season" geantwortet oder auch "Airbnb nimmt uns alle Gäste weg".... 😎
LG Logi
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200607. Feb. 2020 ·
Hi Fidel,
Mit anderen Worten: aufs ganze Jahr gesehen, ist knapp die Hälfte aller Betten leer.
Es kann doch nicht sein, dass nahezu jedem Interessenten geraten wird, am besten >1 Jahr im Voraus zu buchen (man muss das mal mit "normalen" Reisen der Durchschnittsurlauber, z.b. innerhalb Europas vergleichen - man stößt bei so langer Vorausplanungszeit zurecht bei vielen Leuten auf Unverständnis), zugleich aber fast die Hälfte aller Betten leer steht..
Einmal natürlich ist es wie Du auch schreibst Saisonabhängig ("alle" wollen zwischen Mai und Oktober kommen). Es wird auch nicht jedem Interessenten geraten. Der Großteil der Namibiareisenden die als Selbstfahrer unterwegs sind, sind Ersttäter. Deren Informationsquelle ist ein Iwanowski, Loose etc. Dort sind die beliebtesten Unterkünfte aufgeführt und die wollen alle besuchen (so á la Joe's Beerhouse). Als "alter Hase" kennt man auch Alternativen fernab hiervon bzw. Camper sind davon weniger betroffen.
Beispiel: Wir haben Freunde mit einer Gästefarm, die sie seit ca. 15 Jahren betreiben. Die erleben derzeit den besten Januar und Februar in ihrer Geschichte. Wir reden da von einer Auslastung von 70+ Prozent (der Durchschnitt im Land dürfe in den beiden Monaten bei 25% liegen). Über das Jahr gesehen haben sie eine Auslastung von 80+ Prozent, von Mai bis Oktober liegt diese bei 98 %. Du bekommst praktisch jetzt nur noch Einzeltage für Mai kommenden Jahres und das ganz ohne Blockbuchungen von Reiseveranstaltern. Und in so einem Fall muss man eben lange im Voraus buchen.
Grundsätzlich: Es ist eine HAN-Statistik. Dort sind nur die Informationen aufgeführt die von HAN-Mitgliedern (maximal also etwa 500 Unterkünfte) zurückgeschickt wurden. Wie man so schön sagt, ist es "nicht repräsentativ".
Hi Logi,
Bei unserer letzten Namibia-Reise im Dezember 2018 - Januar 2019 waren wir in der Hälfte der Unterkünfte mutterseelenalleine, darunter so bekannte Namen wie die Frans Indongo Lodge.
korrekt, das ist so in der Nebensaison für Touristen aus Übersee. Ich bin gerade letzte Woche etwas im Land herumgefahren. Beispielsweise war Desert Grace voll ausgebucht, Damara Mopane waren zwei Zimmer belegt.
Viele Grüße Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!