Tourismus in Namibia im Aufwärtstrend

800 Antworten · 226k Aufrufe · gestartet 08. Dez. 2011 von Guido.
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183 Beiträge · seit 200607. Feb. 2020 ·
Doch, es kann doch so sein, das du auf 1 Jahr oder sogar noch länger vorher reservieren mußt. Denn wo wollen die Touristen hin? In die sogenannten Ballungszentren sowie Sossusvlei, Swakopmund, Etoscha und auch Twyfelfontein zählt dazu.
Solltes du Namibia kennen, weißt du, das es da dann nicht mehr soviele Möglichkeiten gibt.
Es werden ja alle Unterkünfte in dieser Studie aufgenommen, wo auch Normal Tourist nicht hinkommt, denn er will das wichtigste sehen und hat nicht viel Zeit. Wenn du dann den Durchschnitt rechnest, kommen solche Meldungen heraus.
Lieben Gruß
Elisababeth
Namibian-Life- Travel, ihr Partner im südlichen Afrika namibian-life-travel@iway.na Wir helfen gerne bei Anfragen und bearbeiten Routen nach Ihren Wünschen http://www.namibian-life-travel.com
2'530 Beiträge · seit 201107. Feb. 2020 ·
Desert Grace war nur wegen den Black Friday Deals Nov 2019 voll ausgebucht und das ging schon los Anfang December.
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zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2020
272 Beiträge · seit 201907. Feb. 2020 ·
Eine Frage an die Experten. Weiß jemand, ob die HAN die Bettenauslastung (bed nights) oder die Zimmerauslastung (room nights) zählt?

In vielen offiziellen Statistiken in Deutschland wird nach wie vor die Bettenauslastung gezählt, die - wegen vieler gebuchter Einzelzimmer - immer deutlich niedriger als die Zimmerauslastung ist. Und da nach einem Sprichwort Jammern nun einmal der Gruß des Kaufmanns ist, wird von der Lobby der Hoteliers immer gerne vorgetragen, wie niedrig doch ihre Auslastung ist! Natürlich immer nur belegt mit der Zahl der verkauften Bed Nights. Die Immobilienwirtschaft geht bei der Bewertung von Hotelprojekten richtigerweise von Room Nights aus.
33,1k Beiträge · seit 200607. Feb. 2020 ·
Eine Frage an die Experten. Weiß jemand, ob die HAN die Bettenauslastung (bed nights) oder die Zimmerauslastung (room nights) zählt?
Bed nights (HAN erfasst aber auch Room nights in seiner Statistik). Habe Dir mal eine "alte" nur zur Info angehängt (die neue liegt mir noch nicht vor).

Viele Grüße
Christian

📎 YEAR-HAN-Stat2017.pdf
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1'250 Beiträge · seit 200907. Feb. 2020 ·
Hallo zusammen,

nur zur INfo: wir sind seit dem 15. Januar mit einem Bushcamper unterwegs, haben außer Etosha nichts vorgebucht und sind täglich (außer Etosha und Swakopmund) auf einer anderen Campsite und das fast immer alleine.

Wenn wir Ende Februar wieder zu Hause sind, werde ich gerne über die Campsites und Zimmer berichten.

Was uns gleich in den ersten Tagen aufgefallen ist - es sind überall viele Chinesen unterwegs, meist in Gruppen. Das war für uns (letztmalig vor drei Jahren) noch nicht zu beobachten.

Sonnige Grüße,

Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
33,1k Beiträge · seit 200617. März 2020 ·
Hi zusammen,

hat nichts mehr mit "Aufwärstrend" zu tun, aber ich nutze mal diesen allgemeinen Infothread für Tourismus in Namibia.
Derzeit bespricht sich das Kabinett aufgrund der Coronakrise zum Thema und will womöglich finanzielle Hilfe für den Sektor zur Verfügung stellen. Schon gestern gab es stundenlange Gespräche mit dem Ministerium und den Vertreterverbänden (HAN, TASA, FENATA etc.

Ab Samstag (mit dem neuen Kabinett) gibt es eine Neuausrichtung der Ministerien (Verkleinerung des Kabinetts von 26 auf 19 Ministerien). Umwelt und Tourismus umfasst dann auch Forstwirtschaft, damit das Problem der Abholzung nun direkt eines des "Umweltschutzes" wird und nicht mehr der Landwirtschaft. Dies nur als Info. Wer Minister wird soll erst am Samstag bekanntgegeben werden.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian

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33,1k Beiträge · seit 200618. März 2020 ·
"Jobverluste im Tourismus unvermeidbar, Branche bricht um bis zu 70 % ein - Hoffnung auf Steuer- und Zinserlass"
https://www.az.com.na/nachrichten/jobverluste-im-tourismus-unvermeidbar-2020-03-18/
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16,9k Beiträge · seit 201218. März 2020 ·
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2'530 Beiträge · seit 201121. März 2020 ·
📎 !1L1.Soni,N(2020).NamTourismLosses.pdf.pdf.pdf
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16,9k Beiträge · seit 201224. März 2020 ·
Virus-Verluste in Millionenhöhe https://www.az.com.na/nachrichten/virus-verluste-in-millionenhhe2020-03-24/

Die Verluste in der namibischen Tourismusbranche angesichts der COVID-19-Pandemie lassen sich kaum quantifizieren. Doch es gibt inzwischen besorgniserregende Schätzungen, denen zufolge die Tourismusbranche täglich eine Summe in Höhe von rund 70 Millionen Namibia-Dollar einbüßen müsse...

LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200624. März 2020 ·
"Lodge to slash wages due to Covid-19"
https://neweralive.na/posts/lodge-to-slash-wages-due-to-covid-19

Viele Grüße
Christian
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82 Beiträge · seit 202024. März 2020 ·
Nachdem Namibia wohl seit 4 Jahren in einer Rezession steckt, war der Tourismus so ziemlich das Einzige, was Hoffnung gab und Perspektive eröffnete. Das ist nun auch noch hinfällig. Wenn jetzt Reisen nicht nur verschoben sondern gleich storniert werden, dann kommt nicht nur kein frisches Geld mehr rein, sondern dann fließt teilweise bereits vor Monaten vereinnahmtes Geld auch noch ab. Die Auswirkungen müssen dramatisch sein. Für Appelle, nur zu verschieben statt zu stornieren, gibt es wirklich gute Gründe.

Die andere Seite ist dann die Perspektive der Reisenden: Niemand weiß derzeit, ob im Juli, Oktober, Dezember oder nächsten März wieder Namibia-Reisen möglich sind. Eine Entwicklung, bei der Europa das Coronavirus bald unter Kontrolle hat, aber Afrika noch sehr viel länger damit zu kämpfen hat, erscheint aktuell recht plausibel. Afrika und auch Namibia hat nun mal schlechtere Hygienestandards, schlechter funktionierende staatliche Strukturen und eine schlechtere Gesundheitsversorgung. All das wird die Eindämmung von Corona zwangsweise sehr erschweren. Im besten Fall irren sich Prof. Drosten und andere Experten und Temperaturen und UV-Strahlungsintensität spielen doch eine größere Rolle und bieten Ländern wie Namibia einen gewissen "natürlichen" Schutz vor massiver Ausbreitung des Virus. Generell ist aus Sicht der Reisenden aber anzunehmen: Der Reisende, der zuletzt storniert, wird die geringste Wahrscheinlichkeit haben, noch etwas wieder zu bekommen, weil im Verlauf der Zeit zunehmend mehr Anbieter zahlungsunfähig sein werden. Das typische: "Den letzten beißen die Hunde" eben.

Eigentlich kann so ein Dilemma nur der Staat lösen, aber der kann in Namibia wohl auch nicht mehr? Wenn eine vertrauenswürdige Institution Bürgschaften für die gebuchten Reisen übernehmen würde, könnte das helfen. Die Reisenden könnten dann darauf vertrauen, auch bei eventuell nötiger späterer Stornierung ihr Geld noch wieder zu bekommen. Der Anreiz fällt weg, jetzt sofort zu stornieren. Die Tourismus-Anbieter behalten das Geld und kommen weniger unter Druck. Und falls der Tourismus in ein paar Monaten wieder anläuft, kostet es den Bürgen auch kein Geld. Wie man so eine Konstruktion bauen kann, wenn der Staat selbst ausfällt bzw. nicht vertrauenswürdig ist, weiß ich auch nicht. 🙁
33,1k Beiträge · seit 200624. März 2020 ·
Eigentlich kann so ein Dilemma nur der Staat lösen, aber der kann in Namibia wohl auch nicht mehr?
Er könnte z. B. Air Namibia schließen und die 400 Millionen für das neue Finanzjahr anderweitig verteilen. Gut ist aktuell, dass die Dürrehilfe massiv zurückgefahren werden kann und somit Geld frei wird. Bisher stehen 124 Millionen Namibia Dollar als Soforthilfe im Kampf gegen Corona zur Verfügung. Dabei geht es aber um direkte Mittel, d. h. für Krankenhäuser etc und nicht um Wirtschaftshilfen.

Südafrika will scheinbar ganze 200 Millionen Rand für die Tourismusrettung im Land ausgeben... das kann man sich dann auch weitestgehend sparen...

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 24. März 2020
16,9k Beiträge · seit 201224. März 2020 ·
*Schubs*
33,1k Beiträge · seit 200628. März 2020 ·
Wie ich finde, ein beeindruckendes Filmchen...
https://www.facebook.com/hitradionamibia/videos/245656179801975/
(kein Login notwendig)

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 28. März 2020
33,1k Beiträge · seit 200614. Apr. 2020 ·
"Am Vormittag war das Thema Tourismus Schwerpunkt im COVID19 Communication Centre in Windhoek. Der Reisesektor und damit verbundenen indirekte Dienstleister seien durch den Lockdown vermutlich am härtesten getroffen. Es gebe derzeit keinerlei touristische Aktivitäten im Land. Kurzfristig sei nur Lokaltourismus eine Lösung. Dieser decke aber zum Großteil nicht das Luxussegment ab. Laut dem Namibia Tourism Board haben vorläufig mindestens 28 touristische Dienstleister ihre Türen geschlossen. Sollte der Lockdown über Ende Juni hinausgehen, würden ein Großteil der Tourismusunternehmen im Land pleitegehen."
(Quelle: Hitradio Namibia, 14.4.2020)

Viele Grüße
Christian

[Ergänzung: NAMPA-Meldung dazu]

COVID-19: Local tourism should be allowed to avoid complete shutdown of industry
WINDHOEK, 14 APR (NAMPA) – There is a need to open up local travel in Namibia under strictly controlled measures during the COVID-19 outbreak, in order to avoid complete closure of businesses within the tourism sector.
This suggestion was made by Chairman of the Namibia Tourism Association, Bernd Schneider at the COVID-19 Information Centre here on Tuesday.
Schneider strongly emphasised that amid the decision of whether to extend the lockdown period -whatever the outcome may be, local travelling should be considered to help companies generate small revenue from it.
“The tourism sector currently has no business happening at all and when we speak of tourism it is not only the tour guides and lodges, it stretches further to many other small and medium businesses such as bakeries, therefore the same strict measures that supermarkets are applying can be applied to lodges that can operate if local travelling is considered,” he noted.
He further noted that under the current circumstances, as a country, measures should be taken considering saving both the economy and human lives to keep the economy going.
As lives are being protected from COVID-19 they are still being negatively affected by the economic situation, he added.
Chief Executive Officer of the Namibia Tourism Board, Digu ||Naobeb noted that 28 businesses have indicated closure until the end of June 2020 of which over 1 000 employees have lost their jobs, adding that a total of 6 000 vehicles under rental and tour guide businesses have stopped business completely.
At the same event, Minister of Tourism, Forestry and Environment, Pohamba Shifeta said that some companies will declare bankruptcy, hence there is a need to put heads together under the current situation to avoid businesses completely shutting down.
“The tourism industry will take time to recover as compared to many other businesses and people are retrenched because the industry requires people on the job physically,” he noted.
Shifeta further indicated that the tourism sector contributes N.dollars 26 billion per year to the Gross Domestic Product of the country, therefore there is a need to save the sector from complete shutdown, at least locally.
(NAMPA)
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zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2020
7'305 Beiträge · seit 200614. Apr. 2020 ·
travelNAMIBIA schrieb:
"Sollte der Lockdown über Ende Juni hinausgehen, würden ein Großteil der Tourismusunternehmen im Land pleitegehen."

… aber welche Wahl haben sie denn?
Der Großteil der Touristen kommt (vermutet) aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Niederlande, Südafrika …
Dort wird Ende Juni Corona noch nicht vorbei sein.

Wollen sie Touristen erst nach zwei Wochen Quarantäne ins Land lassen?
Bei durchschnittlich drei Wochen Urlaub kommt doch keiner, wenn er zwei Drittel davon isoliert rumhocken muss.

Wollen sie Touristen einfach wieder so einreisen lassen?
Dann hätten sie sich Lockdown komplett sparen können, denn dann kommt der ganze Mist zurück ins Land und alles fängt von vorne an.

Irgendwie habe ich keine Idee, wie die das lösen können.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'305 Beiträge · seit 200614. Apr. 2020 ·
… Seitenumbruch? …
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200614. Apr. 2020 ·
Irgendwie habe ich keine Idee, wie die das lösen können.
Wie geschrieben: Erst einmal eben nur Lokaltourismus... das bringt zumindest einigen etwas Cashflow, danach Öffnung zu Regionaltourismus (Südafrikaner) und dann wieder eine gesamte Öffnung...

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
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