Lohnt noch die Reiseplanung für Okt/Nov 2018?

43 Antworten · 11,8k Aufrufe · gestartet 19. März 2018 von offbeat
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Themenstarter106 Beiträge · seit 201819. März 2018 ·
Hallo liebe Namibia-Experten,

jetzt muss ich leider einmal eine etwas unqualifizierte Anfrage stellen, d.h. ich bin noch nicht so tief drin in den Themen wie ich es gerne wäre, wenn ich eure wertvolle Zeit bemühe, was mir leid tut. Aber es geht um Folgendes:

Wir starten gerade die Planung für unseren Urlaub zu zweit (als Paar) im Oktober / November 2018, es sollen etwa 3 Wochen Afrika werden. Wir hatten uns eigentlich Namibia im 4x4 mit Dachzelt ausgeguckt. Da wir es nicht ganz so trocken brauchen und Lust auf Safari haben, eher so die nördliche Ecke, v.a. Etosha und Caprivi. Auch die Viktoriafälle und Botswana waren mal in der Überlegung, da sind wir aber aus Kostengründen unsicher. Wir möchten gerne mit max. 3000,- p.P. hinkommen.

Nun lese ich aber hier immer wieder, dass schon alles ausgebucht sei an Campsites, vor allem im Etosha, ggf. sogar drumherum, und man im Prinzip mind. ein Jahr im voraus planen muss? (für uns undenkbar 😐 )

Wie schätzt ihr die Lage ein, lohnt es jetzt überhaupt noch, detaillierter in die Planung einzusteigen? Oder sind wir wirklich schon zu spät um irgendwas auf die Beine zu stellen, und sollten uns besser ein anderes Reiseziel suchen, so weh es tut? Wir haben nichtmal den Flug. Ich möchte ungern den buchen, um dann festzustellen, dass wir keine Optionen mehr haben.

Natürlich sind wir auch hier und dazu Kompromissen bereit, aber es soll natürlich keine Aneinanderreihung schlechter Kompromisse werden. In Südafrika waren wir schon, daher wäre Namibia ein tolles nächstes Ziel in der Region, das mit dem Budget vermutlich machbar wäre...

Danke & Lieben Gruß!
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
57 Beiträge · seit 201719. März 2018 ·
Hallo,
schau doch einfach mal auf der Seite von NWR ob's noch freie Plätze für Etosha gibt. Das sollte denke ich das Hauptproblem sein, falls man im Park schlafen will und dort nichts mehr frei wäre. Der Rest im Caprivi wird sich denke ich immer was finden.
Flüge gibt's auch immer, also das sollte nicht zum Problem werden.
zum Budget:
Ich und meine Freundin sind letztes Jahr ebenfalls über 3 Wochen mit dem Camper gereist. Auch bis zu den Viktoriafällen und durch Botswana wieder zurück nach Windhoek. Wir sind inkl. Flug deutlich unter 3000€ geblieben. (stellen allerdings auch nicht so hohe Ansprüche und schauen schon wo man sparen kann, z.B. Flug über Doha, meistens selbst gekocht, etc.) Also die Fälle sollten auf jedenfall im Budget liegen.

Gruß
Gasse
210 Beiträge · seit 201719. März 2018 ·
Hallo Offbeat,

ich bin keineswegs ein Experte, meine erste Reise muss erst noch losgehen (im Mai), aber wenn Du hier schaust https://nwr.com.na/ kannst Du sehen, dass es noch Campingplätze in Sesriem und Etoscha gibt. Ich habe keine Ahnung wie schlimm es mit den Autos aussieht, aber das ist eventuell ein grösseres Problem.
Nur Mut, es klappt sicher!!

Grts
Marianne
2018 Erfahrungen unserer Reise nach Namibia 2017 Stippvisite im Iran
1’079 Beiträge · seit 201619. März 2018 ·
Hallo Offbeat!
Vorerst einmal herzlich willkommen im Forum.
Meine Nichte hat mir letztes Jahr im JULI mitgeteilt, dass sie im November nach Namibia reisen möchte. ZUerst dachte ich auch, ein bischen spät, aber bei den Buchungen gab es kein Problem. Allerdings hat sie die klassische Einsteigertour absolviert mit Lodges und Guesthouses.
LG 🙂
Ernst
Themenstarter106 Beiträge · seit 201820. März 2018 ·
Guten Morgen ihr Lieben,

das sind ja gute Nachrichten 🙂 Vielen Dank für eure schnellen Antworten. Dann machen wir es so, wie Wolfgang es gesagt hat, kurze Flugrecherche, dann den Camper anfragen und wenn wir noch einen bekommen, einen Flug buchen. Und wenn es bei Ernst im Juli noch geklappt hat, dann besteht ja wirklich Hoffnung. Und sei es, dass wir auf die Tour ohne Camper umswitchen müssten (was aber doch sehr schade wär.. ist das nicht auch viel teurer insgesamt?)

@Marianne: Leider funktioniert die NWR-Seite bei mir nicht richtig bzw. sieht es bei mir immer alles voll aus. Ich bekomme, sobald ich irgendwelche Daten im November angebe, nur die Meldung "Due to high demand in peak season, if you are unable to find availability, kindly email us on reservations@nwr.com.na" deshalb hatte ich auch, nachdem ich hier und dort gelesen hatte, dass bereits alles ausgebucht sei, angenommen, dass dem so ist. Was mache ich falsch? 🙁

@Gasse: Das klingt ja super! Hast du einen Reisebericht dazu geschrieben oder hättest Lust, mir so ein paar Infos zu geben, welche Route ihr gemacht habt und worauf wir achten sollten?

Reiseführer ist jedenfalls schonmal gekauft 🙂

Lieber Gruß,
Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
149 Beiträge · seit 201720. März 2018 ·
Guten Morgen Offbeat,

ich glaube, Du machst bei NWR gar nichts falsch.
Vielleicht sind die Daten noch nicht gepflegt, oder die Homepage funktionoert mal wieder nicht einwandfrei.
Ich habe gerade mal für den Zeitraum Mai / Juni nachgesehen, da werden auf jeden Fall beispielsweise im Halali Camp einige freie Campsites angezeigt.

Ich würde einfach mal eine E-Mail mit den gewüsnchten Camps und Terminen an NWR schicken. Dann wirst Du sicher eine Info bekommen. Habe das im vergangenen Jahr für unsere Planung auch so gemacht. Aber ich glaube, ich habe immer 2, 3 Tage auf die Antwort gewartet.

Gruß & viel Erfolg bei der Planung
Olli
210 Beiträge · seit 201720. März 2018 ·
Hi Offbeat,
bei mir funktioniert die Seite prima. Ab und zu mal probieren und den Mut nicht aufgeben. Vielleicht war sie gerade mal überbelastet.
Grts
Marianne
2018 Erfahrungen unserer Reise nach Namibia 2017 Stippvisite im Iran
71 Beiträge · seit 201620. März 2018 ·
Na ja, Oktober, November ist im Südlichen Afrika der Beginn der Reise-Saison. Ich könnte mir schon vorstellen das es dann etwas voller wird.

Aber wie sagt man so schön: Versuch macht kluch! 😉

Gruß,
Mattes
556 Beiträge · seit 201420. März 2018 ·
Hallo Offbeat,

auf jeden Fall versuchen und mit den Emails klappt es bei NWR idR auch, nach einer 'gewissen Bearbeitungszeit'.
Unser Reisezeitraum war bis jetzt immer ab Mitte November bis in den Dezember hinein, weil wir hier zu anderen Zeiten nicht richtig weg können. Bisher haben wir bei drei Reisen keine Probleme mit Unterkünften gehabt.

Zuletzt waren wir vor vier Monaten in Namibia und hatten Campsites zum Teil allein für uns. Ausgebucht waren augenscheinlich in Etosha 'Olifantsrus' und 'Okaukuejo'. Da würde ich mich also sputen.

Gruß,
Henning
257 Beiträge · seit 201620. März 2018 ·
Hallo Offbeat,

willkommen im Forum.
Ich würde jetzt für eine Buchung für Oktober / Nov. keinesfalls verloren geben.
Meine Frau und ich haben vor 2 Jahren unsere erste Tour von Windhoek über Etosha, Caprivi, Chobe, Moremi, Maun und zurück nach Windhoek im November genossen. Das alles mit einem Hilux DoubleCab und Dachzelt.
Wir waren sehr sehr spät dran mit der Planung, haben erst am 18.9.16 angefangen zu buchen und sind am 11.11.16 geflogen.

Zugegeben war da sicher auch Glück dabei, insbesondere auch für die Buchung in Savuti. Aber ganz sicher der Schlüssel zum Erfolg war dabei auch die mehr als tolle Unterstützung von Profis aus Namibia (Magic Vibes).

Mit einer gewissen Flexibilität bzgl. der Route und der Unterkünfte sollte das klappen. Der Mietwagen sollte zuerst sicher sein; das Budget von euch haben wir damals nicht ansatzweise gebraucht.

Viele Grüße und Spaß bei der Planung.
Simon
57 Beiträge · seit 201720. März 2018 ·
Hallo Offbeat,

einen direkten Reisebericht habe ich nicht geschrieben. habe aber hier:
https://www.namibia-forum.ch/forum/19-routen/291378-namibia-botswana-im-august-als-neulinge.html
meine Route nochmal beschrieben wie wir sie letztendlich gefahren sind und auch ein paar Anmerkungen dazu. Auch Infos und Bild zu unserem Camper. Evtl. kommt der für euch ja auch in Frage.
Kannst ja mal in meinen Thread rein schauen und falls du noch Fragen hast helfe ich gerne weiter.

Gruß Gasse
zuletzt bearbeitet 20. März 2018
57 Beiträge · seit 201720. März 2018 ·
Hallo Offbeat,

einen direkten Reisebericht habe ich nicht geschrieben. habe aber hier:
https://www.namibia-forum.ch/forum/19-routen/291378-namibia-botswana-im-august-als-neulinge.html
meine Route nochmal beschrieben wie wir sie letztendlich gefahren sind und auch ein paar Anmerkungen dazu. Auch Infos und Bild zu unserem Camper. Evtl. kommt der für euch ja auch in Frage.
Kannst ja mal in meinen Thread rein schauen und falls du noch Fragen hast helfe ich gerne weiter.

Gruß Gasse
6’429 Beiträge · seit 201121. März 2018 ·
Hoi Offbeat

Sollte das nicht klappen gäbe es ja noch Ostafrika...und mit 6000€ (=7358$) sollte man z.B. in Uganda schon hinkommen zu Zweit! Mit einer Woche Safari und einer Woche Badeferien wäre auch Tansania als Privattour zu Zweit mit Zanzibar möglich...
Flüge gibts schon brauchbare um rund 800$/P, da bleiben noch rund 5400$ für die Safari, die meist 50$ für die Visas schon abgezogen.
Da ist sogar eine Privattour mit Driverguide möglich!
Schau mal hier rein (klick mich). Das ist ein Portal wo diverse Safaris mittels Filtern suchen kann.
Wenn Selbstfahren dann würde ich aber Uganda vorschlagen. Da kann man die Fahrzeuge auch noch bezahlen. In Kenya und vor allem Tansania sind sie recht teuer. Und Dachzelt gibts kaum, wenn zelten dann Bodenzelt.
Aber vieleicht klappts ja doch noch mit Namibia!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 21. März 2018
Themenstarter106 Beiträge · seit 201825. März 2018 ·
Hallo liebe Leute,

vielen Dank für die ganzen Tipps! Ihr seid wirklich großartig, das hilft enorm weiter.

Wir haben inzwischen ein Angebot von Pegasus bekommen, im November und Dezember haben die wohl noch Dachzelt-Camper frei, juhu 🙂 Also sieht es gut aus für uns. Ist es normal, dass der Camper schon gut 1/3 des Budgets ausmacht? Ich hoffe, dass wir damit dann hinkommen.

Tanzania hatten wir übrigens auch mal auf dem Plan, auch wegen der schönen Option, noch ein paar Tage am Strand anhängen zu können. Haben wir dann aber wegen des Selbstfahrens und der Kosten für 3 Wochen gelassen.

Jetzt geht es an die Routenplanung... dafür werde ich jetzt erstmal eine Menge lesen.

@Gasse, wie rum seid ihr die Tour denn in den 3 Wochen gefahren und habt ihr Sossusvlei mitgenommen oder "nur" die Kalahari?

Liebe Grüße,
Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
Themenstarter106 Beiträge · seit 201825. März 2018 ·
Ach sorry, das mit der Route hattest du ja im Thread am Ende geschrieben... vergiss die Frage 😉
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
131 Beiträge · seit 201329. März 2018 ·
Hallo Offbeat,

ja, es ist relativ normal, dass das Auto mit Dachzelt schon knapp 1/3 des Budgets ausmacht 🙂. Dafür sind dann ja die Campsites günstig (z.B. Okaukeujo Campsite 170 NAD p.P. zu Doppelzimmer 960 NAD p.P.).
Ich bin auf Deine Routenplanung gespannt 🙂 .

Viele Grüße
Sabine
Themenstarter106 Beiträge · seit 201819. Apr. 2018 ·
Hallo zusammen,

nochmal lieben Dank an dich Sabine für deine Antwort zu meiner letzten Frage und danke an alle bisherigen Helfer. Inzwischen sind ein paar Wochen ins Land gegangen und bei uns ist viel passiert. Wir haben erfolgreich einen 4x4 Dachzelt-Nissan bei Pegasus reserviert (finale Buchung erfolgt in Kürze), Urlaub eingereicht und einen Flug gebucht. Reisezeit ist jetzt 30.10. bis 23.11 wenn man den Flug mitrechnet.

Vor mir liegen drei Reiseführer und wir haben viel gelesen, gesucht, diskutiert. Die Route ist noch nicht ganz klar. Da wir aber mit den ersten Buchungen anfangen müssen, würde ich an dieser Stelle gerne euren Rat einholen.

Kurz die Facts:
- Wir haben 22 Übernachtungen vor Ort, Ankunft 14:10, Abflug 16:30
- Wir reisen vergleichsweise Low Budget d.h. wir würden gerne 3000 € p.P. nicht (allzu sehr) überschreiten.
- Wir werden vorwiegend im Dachzelt campen, außer dort, wo es nicht sinnvoll ist (WDH, Swakop). Ob wir uns doch mal ne günstige Lodge gönnen, hängt vom Gesamtbudget ab.
- Unser Fokus liegt etwas mehr auf Safari als auf einsamen Landschaften, aber wir wollen auch Wüste und Weite erleben
- Wir wollen uns nicht hetzen und nicht dauernd "Strecke machen" aber schon eher viel sehen und haben Lust auf ein Abenteuer
- Wir waren unsicher bzgl. Botswana aufgrund der Kosten+Entfernungen, aktuell ist es aber wieder im Spiel
- Wir sind beide 29
- Bisherige Safari/Wüsten-Erfahrungen: Marokko und Südafrika (u.a. Krüger) mit dem Kleinwagen, 4 Tage Wilderness Trail in SA mit draußen schlafen (ohne Zelt), mein Freund hat Geländewagen-Erfahrung (auch mal Sand) aber nur aus Deutschland.

Unser aktueller Stand sieht so aus (jeweils die Übernachtungen):

Windhoek
Sesriem/Sossusvlei
Sesriem/Sossusvlei
Swakopmund
Swakopmund
Daramaland
Damaraland
Etosha / Okaukuejo oder außerhalb
Etosha / Halali
Etosha / Namutoni oder außerhalb
Rundu
Caprivi / ...?
Caprivi / ...?
Caprivi / ...?
Kasane (für Tagestour VicFalls)
Kasane
Chobe / Savuti
Moremi / ...?
Moremi / ...?
Maun?
Buitepos / Gobabis
Windhoek

Was sagt ihr zu der Route? Zeitlich machbar? Zu tough für Anfänger? Gibt es Stolperstellen? Wie sieht es mit der Jahreszeit aus, alles befahrbar?

Unterkünfte habe ich bisher nur Savuti angefragt, da das für uns ein Knackpunkt ist. Ohne wäre die Route für uns so nicht sinnvoll, da wir nicht den Umweg über Nata fahren wollen. Dort ist noch was frei für uns 🙂 Aber das müssten wir dann halt auch schnell fix machen. Unsicher sind wir noch bzgl des Moremi, ob wir dort in Camps zelten sollten oder lieber von Maun aus eine mehrtägige Mokoro-Tour machen oder von Maun täglich selbst reinfahren? Was kostet ein Flug übers Delta? Und ist in jedem Fall vor der Fahrt nach Buitepos/Gobabis eine Nacht in Maun notwendig? Die Nacht in Buitepos/Gobabis ist für uns "Puffer" und soll uns zudem ermöglichen, am Tag vor der Abreise noch Windhoek zu besichtigen.

Als Alternativen sehe ich noch, entweder von Kasane durch den Caprivi und auf selbem Weg wieder zurück (wäre aber sehr schade ums Delta und das Abenteuer) oder über Shakawe zum Delta zu fahren da asphaltiert, aber da wäre die Frage wo man von dort gut hinkommt und wie man dann die ganzen Tage im Caprivi und Delta sinnvoll einsetzt.

Von daher wäre mir die obige Route, sofern nicht zu halsbrecherisch, am liebsten.

Danke schonmal jetzt für eure Zeit!

Lieben Gruß,
Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
932 Beiträge · seit 201619. Apr. 2018 ·
Hallo,

wir standen vor 2 Jahren vor einem ähnlichen Routenentwurf bei ähnlichen Vorgaben. Bei deiner geplanten Route hast du halt effektiv 2,5 Tage in Etosha und 2,5 Tage in Moremi/Savuti, bist aber zum Teil weniger mit Gamedrive/Genießen beschäftigt als damit, von A nach B zu kommen. Im Caprivi kann man natürlich auch noch gut Tiere beobachten - insgesamt wird m.E. der Fahrtanteil aber bei eurer Route zu groß, gerade wenn euer Fokus Tierbeobachtung sein soll. Ich würde mir Moremi da eher sparen und lieber den Fokus auf Caprivi + Etosha setzen und versuchen, die Rückfahrt etwas zu entzerren.

Wir waren damals länger in Etosha und sind im Caprivi bis zum Kwando und dann wieder über Namibia zurück. Rückblickend würde ich evtl. eher über das Panhandle zurückfahren und ggf. ab Maun noch für einige Tage einen Trip buchen. Das erscheint mir auch bei eurer Route irgendwie sinnvoller - es sei denn ihr müsst unbedingt zu den Fällen. Man könnte z.B. fahren Rundu - 3-4 Nächte Kwando etc. - 2-Nächte Okavango - 3N Trip ab Maun - Buitepos - WDH.

Unsere damalige Route war übrigens Lake Oanob - Sesriem (2N) - Swakopmund (2N) - Spitzkoppe - Mowani - Etosha Roadside Halt - Olifantsrus - Okaukuejo (2N) - Halali - Namutoni - Rundu - Ngepi (2N) - Mavunje (3 N - eine davon Bootstour mit Dan) - Riverdance Lodge - Khorab Safari Lodge - Windhoek Game Camp (22 Nächte). Rückblickend betrachtet war wie gesagt die langweilige Rückfahrt das einzig Negative.

Viele Grüße
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter106 Beiträge · seit 201819. Apr. 2018 ·
Hallo fidel,

vielen Dank für deine Einschätzung! Ich schaue mir eure Route gerne mal an. Die Idee, über den Panhandle zurückzufahren und noch eine Tour in Maun zu buchen, finde ich auch nicht schlecht. Das werde ich mal durchdenken!

Und ja vermutlich hast du recht, dass einiges an Fahrerei dabei ist. Auf der anderen Seite wurde uns Safari meistens nach 3 Tagen am Stück auch irgendwann zu viel sodass ich auch etwas Abwechslung in der Tour haben will. In St.Lucia in Südafrika waren wir damals 3 Nächte am Stück weil ich dachte, wir brauchen mal etwas Erholung und Entschleunigung - am Ende war uns aber am 2. vollen Tag schon langweilig 🙄
Das ist auch ein Grund für die Viktoriafälle. Wir müssen die nicht unbedingt mitnehmen, aber nach einer Woche in Etosha und Caprivi kommt mir das wie eine gelungene Abwechslung.

Bin gespannt, ob es noch weitere Einschätzungen gibt. 🙂

Grüße,
Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018