Wir versorgen uns zwar meist selbst, aber wenn wir essen gehen, haben wir so unsere Ansprüche. In Twee Rivieren z. B. war das Straußenfilet teurer als im Augrabies und wohl aus der Schuhsohle des Vogels geschnitzt.
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201103. Nov. 2016 ·
Hallo Freshy, ich weiß... 😉 Wir haben dort im Restaurant "Quiver Tree" doch am ersten Abend gegessen. Auch als "Fremdwohner" kann man dort zu Abend essen - nach vorheriger Anmeldung.
Viele Grüße Strelitzie
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201113. Nov. 2016 ·
Hallo, liebe Mitfahrer,
es tut mir sehr leid, dass es hier nicht weiterging - mit über 41°C Fieber hatte ich nicht mal Lust auf Südafrika... Dank Medis in Ricola-Größe 😗 geht es jetzt wieder, es kann also weitergehen.
Zwischendurch habe ich auch noch die nächste Reise - in den Krüger - gebucht, ein wahrlicher Stress! 😛
So, bis gleich!
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201113. Nov. 2016 ·
Am nächsten Morgen meinte die Sonne es nicht ganz so gut, wir freuten uns, dass wir so ein schönes Wetter am Vortag hatten. Bis um 9.00 Uhr hatten wir unsere Taschen und unser Auto wieder gepackt , ich hatte mir eine schöne Strecke -eine Drei-Pässe-Tour herausgesucht – es sollte letztlich nach Paarl gehen. Zunächst aber gab es das leckere Frühstück: heute Soufflé-Omelette gefüllt mit Spinat und Mushrooms. Anschließend Lakritzeis auf Biskuit. Lekker!!!
Wir verabschiedeten uns herzlich von Arnold und Annalise – das beschauliche Fischerdörfchen Paternoster und das B&B mit seinen kleinen, kuscheligen Zimmern, (Bademantel, Schlappen) sehr netten Gastgebern, hat uns sehr gut gefallen.
Zunächst fuhren wir bis Vredeburg, tankten dort und fuhren – am großen Erzabbau Saldanha vorbei – nach Langebaan. Wir fanden Langebaan schrecklich – welch ein Unterschied zu Paternoster! Ich freute mich sehr, dass wir bei unserer letzten Kapstadt-Reise nicht extra nach Langebaan gefahren waren – groß, voll, zugebaut! Dazu war es reichlich grau, die Hauptstraße war aufgerissen und wir mussten im Zick-Zack durch den langgezogenen Ort bis zum Ende fahren, bis wir endlich den West Coast NP erreicht hatten.
Auch hier konnten wir unsere WildCard nutzen und fuhren durch gelbe Blumenteppiche zum ausgeschilderten Bird Hide.
Und was lief uns gleich über den Weg – eine Schildkröte. Es sollte nicht die letzte sein, bei 20 hörten wir auf, zu zählen. Inzwischen hatten wir 22°C, die Blumenwiesen waren noch beeindruckt und wir waren ganz allein und besuchten den Seeberg Bird Hide. Auch diesen Punkt hatte ich mir vorab bei „Scout“ als Favorit markiert. Auf Holzplanken ging man durch die schöne Natur in Richtung Lagune, die grünlich schimmerte. Die Flamingos bildeten einen schönen Kontrast dazu.
Im geschützten Unterstand waren wir ganz allein – bis auf diese Schwalbe, die uns besuchte.
Auch auf dem Rückweg begegneten uns viele Schildkröten, bei der anschließenden Weiterfahrt in Richtung R27 fuhren alle Autofahrer sehr vorsichtig, um den kleinen „Fußgängern“ auszuweichen.
Wir hatten leider keine Zeit, länger im West Coast NP zu bleiben, so fuhren wir über die R27 in Richtung Darling. Hier hatte ich die Hoffnung noch etwas von der Wildblumenblüte zu sehen – leider kein einziges Blümchen mehr.
Hallo Strelitzie hoffe Du bist wieder ganz gesund (so hohes Fieber hört sich gar nicht gut an). Deine leckeren Essen in Paternoster, lassen mich meine "westliche Südafrikatour" noch einmal überdenken. 😵 Aber dazu sind ja die RBs auch da 🙂 Gute Besserung weiterhin LG Elisabeth
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201113. Nov. 2016 ·
Über die hübsche R46 ging es dann durch „Shiraz-Country“, am Hinweis zu „Allesverloren“ lehnte mein Mann ab, dort einen kurzen Stopp einzulegen. Ich war sehr verwundert... Gern hätte ich mir das Weingut angesehen. Das hübsche Örtchen Tulbagh wurde mir hier im Forum sehr empfohlen, wir erreichten es nach schöner Fahrt und ich freute mich auf einen kleinen Spaziergang und einen Lunch. Mein Mann mochte nicht aussteigen, hatte auch keinen Hunger und sah nicht so wirklich gut aus und so beeilte ich mich, wenigstens Fotos von den hübschen Kapholländischen Häusern zu machen. „Spielverderber“, dachte ich!
Die wunderschön blühenden Orchideen-Bäume (Bauhinia variegata) versöhnten mich dann aber.
Nachdem ich also die historische Church-Street besichtigt hatte, bat mich mein Mann, das Steuer zu übernehmen! Nee, nee- so hatte ich mir die folgende Pass-Fahrt über den Bains-Kloof- Pass nicht vorgestellt, ich wollte die Fahrt genießen ☺, wollte Fotos machen. Lange hatte ich meine Tour so ausgetüffelt und nun sollte ich fahren!
Der Bains- Kloof-Pass wurde in den 1850er Jahren vom genialen Straußenbauer Thomas Bains auf 579 m Höhe geführt. Die heute geteerte, schmale Straße zählt zu den eindrucksvollsten Pass-Straßen Südafrikas- mit 30km ist sie die längste Bergstraße im Land, und sie ist noch immer eng und holprig. Wundervolle Ausblicke sollen laut Reiseführer garantiert sein...
Also fuhr ich zunächst ab Tulbagh die R46 in Richtung Ceres, um nach ca. einer halben Stunde die R301 – den Beginn des Bain-Kloof-Passes zu erreichen. Ich hatte einen Fahrer hinter mir, rechts neben mir türmten sich die Berge, links rutschte mein Beifahrer immer mehr in sich zusammen, links neben ihm ging es – ohne Absperrung in die Tiefe. Ich bin mit ca. 50-60kmh gefahren, viel zu schnell, wie mein Beifahrer besorgt kommentierte, nur hatte ich zwischenzeitlich drei weitere Fahrzeuge im Schlepptau und die schienen den Weg als Abkürzung nutzen zu wollen! Wie gern hätte ich angehalten – die Haltestellen, denn Buchten konnte man das nicht nennen, erkannte ich stets zu spät, meine Hintermänner klebten an mir, so dass ein Einlenken – in Richtung Abgrund!!! –undenkbar war. So sehr konzentrierte ich mich auf die Straße, wollte nur noch durch und weg! Von wegen „Genuss“..... Kurz vor dem Summit wurde die Straße breiter, am Summit dann Parkplätze und ich konnte anhalten und wenigstens von hier ein paar schnelle Fotos machen.
Wir fuhren dann durch Wellington, die imposante Kirche muss beim nächsten Mal fotografiert werden, und erreichten gegen 16.00 Uhr unser nächstes Ziel: das Weingut „Laborie“ am Ortsende von Paarl. Hier hatten wir wieder den „Luxury Room“ #5 gebucht. Nach freundlichem Empfang am Gate wurde die Service-Kraft im Restaurant benachrichtigt, die uns mit dem Zimmerschlüssel #8 begrüßte. Auf meine Frage, ob das der Luxury Room wäre, verschwand sie und kam mit dem richtigen Schlüssel zurück. Ab diesem Zeitpunkt gehörte meinem Mann das Bad allein.... – der Ärmste!
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201114. Nov. 2016 ·
Hallo Elisabeth,
herzlichen Dank für Deine Genesungswünsche! So ganz langsam geht es wieder aufwärts! Ich mag sogar schon wieder essen...
Kulinarisch beginnt die Reise aber jetzt erst richtig! Da warten noch einige "Lekkerlies" 😉 Vielleicht können Dich die Berichte hier ja doch zu einer "westlichen Südafrika-Reise" überreden! Man kann es ja wunderbar kombinieren.
hoffe Dein eigener RB sorgt bei Dir auch für Appetit. Ich habe ja schon beim Lesen und Anschauen von den RBen von Dir und vom Bayern Schorsch das Gefühl ein paar Kilos zugelegt zu haben. Habe mich übrigens ziemlich unklar ausgedrückt. Meine Planung für den Westen Südafrikas steht bereits (wäre die 3. Tour in dieser Gegend) wann wir es dorthin schaffen steht jedoch in den Sternen. Allerdings wollte ich bisher nicht in Paternoster übernachten, sondern nur mal Abends zum Fotografieren hin. Freue mich jetzt auf die Weiterreise Viele Grüße Elisabeth
Supi, endlich geht`s weiter 🙂 Tja, wenn der "Kutscher" mal ausfällt 🤢 , dann weiß man erst, was man an ihm hat.... Selber fahren macht mir auch keinen Spaß. Der West Coast NP war doch sehr hübsch, nicht?
Die Unterkunft im Laborie gefällt mir leider gar nicht. Ich mag einfach die Ausstattung nicht.... Freu mich wie es weiter geht!
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201115. Nov. 2016 ·
Nachdem ich meinen Kranken mit Medikamenten, Tee, Elektrolyten versorgt hatte, setzte ich mich vor das Haus und erholte mich mit einem Tee und einem Obstsalat. Obst fanden wir im Zimmer vor, in den beiden Jahren zuvor, in denen wir auf diesem schönen Areal schon übernachtet hatten, hatte ich bislang immer einen schönen Blumenstrauß vorgefunden. Den Begrüßungsschluck hatten wir dankend abgelehnt.
Nach einem erholsamen Bad ging ich später ins vorreservierte hauseigene Restaurant „Harvest“. Oje, da war gähnende Leere, lediglich 3 Tische waren besetzt. So genoss ich dann mein Beef auf Kartoffelstampf mit Pfeffersauce und frischem Gemüse mit einem Glas Sauvignon und kehrte bald wieder zurück. Im Tasting Room des Laborie fand ein Event statt, dort waren wohl alle anderen Gäste, denn die Übernachtungen waren ausgebucht. Ich befürchtete schon lärmende Nachtgäste, es blieb aber still.
Am nächsten Morgen ging es meinem Mann noch nicht viel besser, zum Frühstück nieselte es passenderweise auch noch! Also rüber zum Manor House, das Frühstück war nicht gerade üppig, die Damen dort aber sehr nett. So habe ich für meinen Kranken zwei Weißbrotscheiben, etwas Butter und Marmelade mitgenommen.
Anschließend habe ich meinen Fotorucksack gepackt, eine Flasche Wasser und eine Banane mitgenommen und bin zum Paarl Mountain Nature Reserve gefahren. Die Straße hierzu ging gleich hinter Laborie hoch und mein erster Gedanke war: „das Stück kann ich auch laufen“. Nun ja, nachdem ich die ersten Kurven der schönen Pad gefahren war, lag das Weingut und später die Stadt wie eine Miniatur-Ausstellung vor mir. Ich begegnete immer mehr Radfahrern und Joggern und schraubte mich immer höher, um die Drakensteine herum. Nach gut 15-20 Minuten Fahrt erreichte ich endlich mein Ziel: den Meulwater Garden.
Ich sah aber zunächst nur südafrikanische Großfamilien, die schon um 10.00 Uhr ihren Sonntags-Braai vorbereiteten, viele Grillplätze auf dem weitläufigen, schönen Areal waren belegt. So ging ich beruhigt los zum Garden, in dem ich dann ganz allein war. Ein Paradies!!!
Alle Protea-Arten gut beschriftet, in einem kleinen Shelter hatte man Blütenstände aller Sorten ausgestellt, der kleine Teich rundherum war mit mehreren versteckten Bänken ausgestattet. Das Wetter besserte sich zusehends, der Himmel riss auf und dich konnte mich kaum satt sehen an der ganzen Pracht der locker angelegten Terrassen mit wunderschönen King und Qeens-Proteen, Gerbera, der Heidekräuter. Dann entdeckte ich auch noch eine Schildkröte.
Gegen Mittag beendete ich meine wunderschöne Wanderung und fuhr dann langsam zurück und war sehr froh, dass ich den Hinweis zum Botanical Garden vor der Reise gefunden hatte.
Meinem Mann ging es etwas besser, nach viel gutem Zureden konnte ich ihn sogar zu einer Scheibe Brot überreden. Für den Abend hatten wir nämlich eine Reservierung im Restaurant „Bosman’s“ im Hotel Grand Roche. Und da wollte ich bei einem Mehrgang-Menü nur ungern allein am Tisch sitzen. Für meinen Mann war es allerdings undenkbar, an einen Restaurant- Besuch zu denken..... (Für uns ist bis heute die Ursache seiner Erkrankung unklar. Wir haben beide Identisches gegessen- und mir ging es gut. Einzig mögliche Erklärung: eine bisher nicht dagewesene Reaktion auf Meeresfrüchte.) So setzte ich nochmals eine Elektrolyt-Lösung an und hatte noch Hoffnung, da bis zum Abend noch etwas Zeit war....
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201115. Nov. 2016 ·
Ich machte mich also auf, das Weingut Laborie anzusehen, denn hier war in den letzten Jahren viel passiert. Man hatte viel Wert auf die Ausweitung des Tasting-Bereiches gelegt, eine schöne Spielplatz-Freifläche war entstanden und ein separater Bar-Raum. Die Weinstöcke sahen sehr gepflegt aus, der Pool war endlich mit Wasser gefüllt worden. Schade, darüber hatte man den Übernachtungs-Bereich vergessen, denn hier hätten wenige Handgriffe und etwas mehr Liebe gut getan.
Nach ausgiebigem Spaziergang über das familienfreundliche Weingut holte ich mir die ausliegenden Südafrika-Magazine und entdeckte wunderbare Rezept-Ideen. Das brachte mich auf die Idee, doch mal nachzusehen, ob im Menu des Bosman’s vielleicht etwas Magenfreundliches zu finden war ... jepp, Blumenkohlsuppe klang doch sehr gut und in den homöopatischen Dosen auch bestimmt leicht bekömmlich. Mein Mann lehnte noch immer dankend ab, einen Tee mit Rusk aber nahm er mir dann doch ab. Auch die Anregung, das Ganze doch im schönen Sonnenlicht auf der Terrasse einzunehmen. Mein Hoffnungsschimmer wurde schillernder.....
Gegen 18.00 Uhr fragte ich vorsichtig an, was denn mit heute Abend sei – und Blumenkohlsüppchen wäre ein sehr diätetisches Essen. Eine halbe Stunde später hörte ich die Dusche und nachdem ich mich selbstverständlich bereit erklärt hatte, auf den Shuttle zum Hotel zu verzichten, um selbst zu fahren, damit wir ggf. reagieren konnten 😉, saßen wir also um 19.00 Uhr im Auto, um zu nahe liegenden Hotel um die Ecke zu fahren.
Nach dem Blick auf die Speisekarte hat sich mein Mann letztlich auf die Blumenkohlsuppe und ein Springbok Fillet mit Fenchel entschieden, als Dessert konnte er einen Tee wählen. Ich nahm als Vorspeise Baby Rote Beete mit geräuchertem Straußenfilet, als Main auch das Springbok Fillet und als Dessert Espresso-Vanilla-Parfait. Mir schmeckte auch ein Glas des ausgezeichneten Roten....
So war der Abend, auch ohne großes Tasting Menu sehr schön und es folgte eine ruhige, erholsame Nacht!
das kommt mir jetzt aber alles schon sehr bekannt vor. Und stell Dir mal vor - das wär doch ein Ding gewesen, wenn wir uns im Bosman´s per Zufall getroffen hätten. 🙂
Euer Abschnitt mit Paternoster hat mir sehr gut gefallen. Es sieht dort so friedlich und relaxt aus, ich denke, dass ich das unbdingt in eine der nächsten Reisen mit einbauen muss.
Vielen Dank für Deinen Bericht und bis auf ein ander mal,
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201115. Nov. 2016 ·
Hallo Schorsch, bei uns war das Bosman`s übrigens ziemlich ausgebucht, das hatten wir in vorhergehenden Jahren schon anders erlebt. Beim nächsten Besuch würden wir dort auch übernachten - es hat uns auf Laborie überhaupt nicht mehr gefallen. Schade, des Areal dort ist wunderschön!
Euch habe ich übrigens wirklich bewundert- und beneidet! Habe ihr einen extern Magen dabei?! Wow, mittags üppig Lunch und Wein und abends ein großes Mehrgang-Menü.... 😗 Vielleicht sollte ich mehr schwimmen zwischendurch. Dafür war es mir aber überall zu kalt.
Viele Grüße- bis später... Strelitzie
franzicke2’085 Beiträge · seit 201215. Nov. 2016 ·
Hallo Strelizie, also ich muss schon sagen - es macht wirklich großen Spaß mit euch zu reisen! Und hoffentlich hat sich dein Mann auch ziemlich gleich auskuriert, in dieser Schlemmer-Ecke ist das ja Höchststrafe, wenn zum Dinner nur Tee ins Glas kommt. Jetzt tut es mir ja fast ein bisschen leid, dass wir nach unserer Kapstadt-Woche über Weihnachten uns nach einem ebenfalls von Casimodo und Esmeralda inspirierten Abstecher auf der Weltevrede Figfarm doch wieder in Richtung Wilderness und Plettenberg schlagen - die Variante mit Paternoster ist aber dann beim nächsten Mal ganz bestimmt dran. Danke fürs Mitnehmen Viele Grüße Ingrid
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201115. Nov. 2016 ·
Am nächsten Morgen schien wunderschön die Sonne – nicht nur am Himmel! Wir gingen zum Manor House und baten zunächst darum, nicht drinnen sitzen zu müssen. Schnell wurde uns ein Tisch eingedeckt und wir genossen den Sonnenschein.
Bei ca. 20°C fuhren wir gegen 10.00 Uhr ab – unser heutiges Ziel hieß Cape Town, Camps Bay. Zunächst aber ging es über die alte, schöne R101 –parallel zur N1– in Richtung Winelands. Eigentlich hatten wir vor, einer Empfehlung „Babylonstoren“ zu folgen, dies soll ein Organic Garden mit vielen Leckereien sein – wir beschlossen, uns das Ziel aufzuheben. Man muss ja einen Grund haben, wiederzukommen.... So fuhren wir am Abzweig zu den Weingütern Glen Carlou, Anoura, Simonsig, Kanonkop u.a. vorbei, diese Güter hatten wir alle in unserer Genuss-Tour 2014 schon besucht. Da uns der Warwick gut geschmeckt hatte, machten wir den ersten Stopp an der R44 im wunderschön gelegenen Weingut. Ein Picnic hier wurde in die next-to-do-list aufgenommen!
Der nächste gemarkerte Punkt auf meinem Navi „Scout“ war der Shop von Consol Ein schönes Lädchen – und nicht nur voller Solar Jars! Diese wechselten im Sechser-Pack (je 111ZAR) den Besitzer.
Weiter ging es in Richtung Somerset, vorbei an vielen uns bekannten Weingütern – und eigentlich hatte ich vorgesehen, hier beim Abzweig Annandale Road die uns noch unbekannten Weingüter Guardians Peak, Hidden Valley (Restaurant Overture) und Longridge zu besuchen, aber ich musste umplanen! Mir wurde hier wärmstens von Feinschmeckern hier 🙂 das Restaurant „Foodbarn“ ans Herz gelegt – und dieses Restaurant hatte an diesem Tag nur bis zum Lunch geöffnet. So fuhren wir also die R310 über den schönen Baden-Powell-Drive bis Muizenberg,
(das unnatürliche Blau ist der Frontscheibe geschuldet) kurzer Fotostopp für die bunten Häuschen
und dann über St.James, Kalkbay bis kurz vor Simonstown. Dort bogen wir ab auf die M66, weiter über M65 in Richtung Scarborough an den Misty Cliffs vorbei – sie machten ihrem Namen alle Ehre!
Um kurz vor 13.00 Uhr erreichten wir, am Fuße des Chapman’s-Peak-Drive, in Noordhoek Farm-Village das Restaurant "Foodbarn".
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201115. Nov. 2016 ·
Hallo Ingrid, herzlich Willkommen an Bord! Ja, Paternoster hat uns sehr gut gefallen - eine unendliche Weite und Ruhe!
Mit dem Tee als Dessert ist jetzt Schluss - es kann wieder geschlemmt werden! Gerade rechtzeitig! 🙂
Herzliche Grüße Strelitzie
StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201115. Nov. 2016 ·
Das Restaurant war im Inneren gut besucht – wir nahmen auf der Terrasse Platz – die lag leider im Schatten (später war mir kalt)
Es gab eine gemeinsame Menü-Karte für Lunch und Dinner – die Preise für die Lunchtime wurden halbiert! Ich wählte ein Drei-Gang-Menü mit einem Glas Sauvignon, meinem Mann schmeckte ein Starter und das Lamm schon wieder! Und für Alles haben wir 32,- € bezahlt!
Fazit zum Foodbarn: eine sehr gute Empfehlung! Die Soßen waren perfekt abgeschmeckt, sehr guter Service, sehr gute Karte. Das Dessert haben wir geteilt - ich hätte es auch gern allein gegessen.... 😛 Das Essen war ganz hervorragend – und das Foodbarn bleibt als Markierung für unsere nächsten Besuche gespeichert!
Anschließend bummelten wir noch durch die kleinen Shops dort im Village und durch das Deli, das auch zum Foodbarn gehörte. Hier gab es sehr lecker aussehendes Brot und guten Käse – beides kauften wir zum Abendessen ein.
Dann folgte unsere 6.Fahrt über den Chapman’s Peak – und mein Mann hatte Gefallen daran gefunden, einfach entspannt als Beifahrer die Aussicht genießen zu können... Diese Küstenstraße – möglichst von Nordhoek nach Hout Bay zu befahren, weil dann auf der Küstenseite – ist ca. 9 km lang und schlängelt sich in 114 Kurven zwischen teilweise hohen Felswänden und dem Meer entlang. Für uns immer wieder wunderschön – auf viele Stopps verzichteten wir aber.
Nachdem wir Hout Bay durchfahren hatten, kamen wir am Abzweig nach Llandudno vorbei, den wir wörtlich links liegen ließen. Wer schon mal hier ist und Zeit hat, sollte die ca. 5 km abfahren – eindrucksvolle Villen und Feriendomizile sind hier zu bewundern, ebenso wie menschenleere Fels-Strände.
Schließlich erreichten wir unsere Unterkunft: Boutique@10, hoch oben in Camps Bay. Sie war der Grund meines Zick-Zack-Kurses in der Kapregion, denn die begehrten Zimmer sind schnell ausgebucht. Wir hatten die Lions Head Suite – die perfekte Wahl! Nachdem wir unser Auto auf dem gesicherten Parkplatz abgestellt hatten, begrüßte uns unser Gastgeber Beach, ein (typischer) Amerikaner hoch erfreut, wie alte Bekannte. Wir bekamen unsere detaillierte Haus- und Zimmereinweisung und anschließend genossen wir die Aussicht vom Terrassendeck. Die beiden Suiten (Ocean + Lions Head) liegen im Obergeschoss des Hauses, die allgemeine Terrasse und der Pool lagen unter uns.
da ich ganz aktuell meinen Zweit-Urlaub nächstes Jahr auch an der Küste planen darf, bin ich gestern (noch vor deinem Bericht) auch auf Foodbarn gestoßen und hatte dieses gleich auf die "To- eat- Liste" gesetzt. Umso besser, dass du hier mit diesen Bildern dies bestätigt hast 🙂
...Diese Küstenstraße – möglichst von Nordhoek nach Hout Bay zu befahren, weil dann auf der Küstenseite...
Dazu noch die Frage (wir sind die Strecke erst einmal 2010 gefahren) heißt das, dass die Haltebuchten (für Fotos) dann auch auf der Küstenseite sind?
Bin gespannt was du von der tollen BnB noch berichten wirst - Zimmer und Blick sind ja schon ziemlich genial... Viele Grüße, Nette
ooooooh lala Foodbarn, das nun auch noch, mein Lieblings-Restaurant!!! 🤩 🤩 🤩 Die Bilder sind ja beeindruckend. Aber mir fehlt eine Beurteilung von Euch 😐 Hat es Euch denn gefallen und geschmeckt? Oder hattet Ihr etwas zu meckern?
Weiterhin eine gute Reise und beste Grüße, Bernd
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StrelitzieThemenstarter2’862 Beiträge · seit 201116. Nov. 2016 ·
Hallo Ingrid, leider ist mein Willkommen an Dich "verschütt gegangen"! Ich freue mich sehr über neue Mitfahrer! 🙂 Ja, Paternoster hatte schon seinen sehr besonderen Reiz - diese unendliche Stille und Weite! Und das sehr familiäre Haus von Arnold und Annalise haben unbedingt dazu beigetragen. Absolute Gemütlichkeit!
Hallo Nette, "....Dazu noch die Frage (wir sind die Strecke erst einmal 2010 gefahren) heißt das, dass die Haltebuchten (für Fotos) dann auch auf der Küstenseite sind?" Ja, die Haltebuchten sind alle(?) auf der Küstenseite - da könnte es durch die Kurvensituation schon schwierig werden, jede auf der Gegenseite anzufahren.
Hallo Bernd, Du hast recht - ich habe die Restaurantbesuche nicht bewertet! Ich hatte Angst, damit zu langweilen! Das Bosman's hat wieder alle Erwartungen erfüllt - formvollendeter Service, die Gerichte alle sehr delikat! Ich habe es sehr bedauert, mich auf drei Gänge zu beschränken, wollte den Abend aber nicht ausdehnen. Und im Foodbarn: Annick würde "la creme de la creme" sagen! Yummy! Ohne viel Chichi, wunderbare Geschmacksnoten, die Soße zu meinem Fisch hätte ich gern abgeschlabbert.... 🙂 (Warum ich die Vorspeise nicht fotografiert habe, weiß ich nicht! Sah toll aus! War eine Lasagne-Rolle., auch sehr lekker) Man muss beachten: der Service ist nicht includiert, Trinkgeld also großzügig bemessen!
Viele Grüße - und Dank an alle Danke-Drücker ( es geht demnächst weiter - in die Cliff Lodge) Strelitzie