Stephan M425 Beiträge · seit 200706. Mai 2013 · Hallo Uwe und Ruth,
das hat mich jetzt aber ganz schön umgehauen. Mir hat es deutlich vor Augen geführt, dass in unserer "Fun" -Gesellschaft doch nicht alles so easy ist, wie es uns oft eingeredet wird. Mein Mitgefühl gilt insbesondere den Eltern von Stefan.
Ich danke euch, dass ihr den Bericht so hier eingestellt habt.
Kapseerose131 Beiträge · seit 201306. Mai 2013 · Hallo Ruth, hallo Uwe,
nach den vielen schönen Zeilen musste ich bei Eurem Bericht der letzten Tage an meine Freundin denken, der es (allerdings in Südamerika) beinahe ähnlich ergangen wäre. Sie hatte am Ende "nur" einen ziemlich zertrümmertes Bein.
Danke für Eure ehrlichen, mahnenden Worte. Wir machen uns vermutlich alle viel zu wenig Gedanken über mögliche Gefahren bei solchen Aktivitäten.
Ein stiller Gruß
Sabine
Nunanani521 Beiträge · seit 201106. Mai 2013 · Liebe Eulenmuckels,
ich finde es sehr toll, dass Ihr uns Eure gesamte Reise und den schmerzhaften Verlust Eures Freundes erzählt habt. Das war bestimmt nicht einfach für Euch, den Bericht so zu schreiben, dass Eure Erlebnisse nicht alle überschattet waren von dem tragischen Ende.
In ein paar Jahren werdet Ihr sicher wieder anders über die Reise denken können und auch die schönen Erlebnisse werden wieder mehr Gewicht bekommen.
Während unserer Hochzeitsreise durch Südafrika ist ein guter Freund von uns in Namibia bei einem Autounfall gestorben und wir haben die Reise mit seiner Beerdigung in Südafrika beendet.
Vielen Dank für Euren offenen Bericht und alles Gute Euch.
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
Guggu2’265 Beiträge · seit 201107. Mai 2013 · Liebe Eulenmuckels,
mit Bestürzung habe ich jetzt den Schluss des RB´s gelesen.
Es war so weit ein wunderschöner, interessanter Reisebericht mit outstanding Pics.
Mit diesem traurigen Ende habe ich gar nicht gerechnet - mir fehlen die Worte.
Mein Mitgefühl und Anteilnahme gehört allen die hier persönlich betroffen sind.
Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012:
Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia
Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013:
Frau HIRN on the floodplains
Reisebericht Namibia 2015:
A trip down Memory Lane
NAM/BOT 2017 :
So weit! So gut!
Kenia/Masai Mara 2019 :
Der Kreis schliesst sich
Hanne6’155 Beiträge · seit 200607. Mai 2013 · hallo Ruth und Uwe,
bei den z.Zt. vielen Reiseberichten - schafft man es nicht - auf dem Laufenden
zu sein - in den letzten beiden Tagen habe ich euren interessanten und quirligen
Reisebericht gelesen - schöne Bilder bestaunt und viel erfahren, gerade was
den Chobe anbelangt - da dies unsere nächste Reise sein wird - wie bereits
viele geschrieben haben, hat mich der Abschluss eurer wundervollen Reise
tief bewegt - ich denk und drück Euch.
Mitfühlende Gedanken sendet Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
BikeAfrica7’328 Beiträge · seit 200607. Mai 2013 · Eulenmuckel schrieb:@Wolfgang: Wenn tatsächlich jeden Monat ein Rafting-Tourist an den Vicfalls ums Leben kommt, ist mir unbegreiflich, wie
so etwas noch angeboten bzw. angenommen wird. Das wäre ja das gleiche, wenn es vor einem Spaziergang mit Löwen hieße: "Geht ruhig mit, aber einmal im Monat wird dabei jemand gefressen."
Wahrscheinlich kann man über die Unfallrate nur spekulieren, weil sie von den Veranstaltern nicht an die große Glocke gehängt werden.
... ob die Zahlen stimmen, weiß ich nicht. Ich habe das damals bei Jollyboys in Livingstone erfahren. Die lassen sich unterschreiben, dass sie nicht haftbar gemacht werden und gehen mit den Unfallzahlen sicherlich nicht hausieren.
Bei meiner Tour in Uganda haben wir damals einen Mitfahrer ungefähr 20 Minuten lang vermisst und dann wiedergefunden. Wir hatten auch eine Nichtschwimmerin an Bord. Die bekam einen andersfarbigen Helm, damit man sie nach dem Kentern im Wasser schneller erkennt. Man hätte die Strecke ohne jede Vorkenntnis im Kajak befahren können (bei WW5). Es gab eine Abzweigung, bei der die falsche Streckenwahl (bei Strömung ggf. auch unfreiwillig) in WW6 geführt hätte. WW6 gilt als tödlich. Die Stromschnelle heißt "Dead Dutchman" nach einem dort verunglückten Holländer. Sämtliche Mitfahrer haben sich prächtig amüsiert. Die Gefahr ist in den Köpfen nicht präsent.
Ab WW3 sind Schwimmwesten und Helme Pflicht. WW5 ist eine Urgewalt, die halt nunmal gefährlich ist. Ich habe an einigen Stellen jedenfalls ziemlich Angst gehabt ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Susi651’132 Beiträge · seit 201110. Mai 2013 · Liebe Eulenmuckels,
da wir zu Beginn Eures Reiseberichtes selbst noch in Südafrika waren, wäre mir dieser fast durch die Lappen gegangen. Heute Nachmittag habe ich nun endlich mal ein bisschen mehr Zeit fürs Forum gefunden und habe Euren fantastisch geschriebenen und super bebilderten Reisebericht in einem verschlungen und war am Ende doch sehr traurig und betroffen wie Eure wunderschöne Reise zu Ende gegangen ist.
Aber gerade auch Eure Schilderung des Unglückes führt einem mal wieder vor Augen, wie schnell so etwas manchmal passieren kann. Beindruckt, geradezu überwältigt war ich jedoch wie schnell ihr und auch andere Freunde sofort zur Unterstützung von Maik gekommen seid. Ich muss sagen, das wäre für mich wirklich der absolute Albtraum wenn man in einem fremden Land, in einer fremden Umgebung nach einem derartigen Unglück ganz alleine ohne Hilfe oder Unterstützung von Freunden oder Familie dasteht.
Wir hatten uns übrigens erstmals für unsere letzte Reise im März eine kleine Notfallliste gemacht. Nach Eurem Bericht, habe ich diese aber jetzt noch um ein paar zusätzliche Telefonnummern ergänzt und ich denke zukünftig werden wir die Liste nicht nur an einer Stelle „ablegen“ (wir hatten die Liste nur bei unseren Reiseunterlagen), sondern an verschiedenen Stellen.
Viele Grüße
Susi
nana76156 Beiträge · seit 200914. Mai 2013 · Liebe Ruth, Lieber Uwe!
Vielen lieben Dank für den absolut tollen Reisebericht mit so phantastischen Fotos! Die ich wirklich sehr neidisch machen. Ich habe zwar eine ähnliche Ausrüstung, aber leider nicht das selbe Ergebnis! Da muß ich wohl noch eine Menge lernen. Ich versuche mich ja auch ab und zu mal in Vögelfotographie aber ...
Ich habe Eure fotos bei der Fotocommunity gleich mal abonniert, damit ich nichts verpasse!
Wir hatten am Donnerstag und Freitag auch das absolute Glück Leoparden in klein 🤩 zu entdecken. Danach mußte man mir glaube ich das breite Grinsen aus dem Gesicht meisseln. Bisher hatten wir immer Pech in unseren Touren mit den Leoparden und jetzt in diesem Urlaub wurden wir so belohnt.
Bitte, bitte macht weiter so!
nana76156 Beiträge · seit 200914. Mai 2013 · Ich habe gerade weiter gelesen und ich muß sagen, ich bin wirklich sehr betroffen! 🤨 Es tut mir so leid! So etwas muß wirklich furchtbar sein.
Meine tiefste Anteilnahme!
kleinerhase78229 Beiträge · seit 201116. Mai 2013 · Hallo,
ich bin gerade sehr betroffen und schockiert.
Ich wünsche Euch, dass Ihr das Erlebte gut verarbeiten könnt und vor allem Stefans Freund und Familie, dass nach der Tragödie bald wieder Normalität ins Leben einkehrt.
Traurige Grüsse
Tanja
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200817. Mai 2013 · Ich weine.
Ich wusste es ja, – und wieder muss ich weinen, wo ich es lese.
Und ich weiß, es ist einfach so unsagbar schmerzhaft einen Freund auf diese Weise zu verlieren, ein schreckliches Erlebnis für euch alle. Eine Tragödie für alle Angehörigen und Freunde.
Gut, dass ihr euch gegenseitig trösten konntet, denn in solchen dramatischen Stunden allein sein zu müssen, geht weit über die seelischen Kräfte. Erst die Zeit wird die Wunden langsam glätten.
Macht euch darauf gefasst, dass das Erlebte euch noch auf eurer nächsten Reise begleiten wird, nicht so vorherrschend, aber es wird „mitfahren“ – sowas kann man nicht abstellen, - gebt ihm einen Platz.
Wir durften Stefan einmal kurz kennenlernen und selbst diese flüchtige Begegnung machte uns deutlich, welch ein besonderer Mensch er war. Es wäre nicht in seinem Sinn, wenn man das Schöne des Erlebten nicht mehr zu genießen traut, weil er auf so dramatische Weise zu Tode kam.
Eure Reise war, wie ihr schon sagtet, bis dahin sehr schön, das haben wir hier alle gleich mit-genossen. Das Schicksal hat euch in dramatische Ereignisse geschwemmt, das hat einen dunklen Schatten über alle schönen Erlebnisse geworfen. Doch wie gesagt, es wäre nicht in seinem Sinn, dass ihr euch über die vielen schönen Dinge nicht mehr freuen könnt.
Alles Gute für Euch und es ist gut, dass ihr über die Ereignisse geschrieben habt! – Vielleicht kann eure Beschreibung auch einige Erlebnishungrige warnen und sie beeinflussen, sich sehr gut zu überlegen, worauf sie sich beim Raften einlassen.
Liebe Grüße lilytrotter
[PS. ...und ganz lieben Dank für’s hübsche „Blouwschtirrnbladhünschen“ – wie Champagner mal ihren Guide zitierte. Wir haben noch nie ein so schönes Bild von einem hingekriegt. Ruth hat ein gutes Händchen für die Vogelfotografie!
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
EulenmuckelThemenstarter2’120 Beiträge · seit 200628. Juni 2013 · Hallo,
nun hat es doch sehr lange gedauert, bis wir auf eure Beiträge antworten. Vielen Dank für eure lieben Worte und die Anteilnahme.
@Nunanani: Das Ende einer Hochzeitsreise stellt man sich sicherlich auch etwas anders vor. Das war bestimmt nicht leicht für euch.
@Wolfgang: Was du schreibst, hört sich wirklich haarsträubend an. Zumindest habe ich nicht das Gefühl, dass man dort mit der nötigen Vorsicht zu Werke geht.
@Susi:
Ich muss sagen, das wäre für mich wirklich der absolute Albtraum wenn man in einem fremden Land, in einer fremden Umgebung nach einem derartigen Unglück ganz alleine ohne Hilfe oder Unterstützung von Freunden oder Familie dasteht.
Es war auch so ein Albtraum. Wir konnten im Grunde ja nichts mehr tun. Das Einzige, das blieb, war, zusammen und füreinander da zu sein.
@Nana: Also, wenn ich mir so eure Fotos aus Madagaskar ansehe, habe ich nicht den Eindruck, dass ihr allzu neidisch werden müsstet. Besonders auf die vielen verschiedenen Chamäleons sind gerade wir neidisch.
@lilytrotter: Einen besonderen Dank für deine Zeilen. Wir freuen uns schon sehr auf die kommende Reise und werden deinem Rat folgen und alle Erinnerungen zulassen.
Die Vogelfotografie entwickelt sich (neben deren Bestimmung) mit der Zeit immer mehr zum Hobby. Wir haben festgestellt, dass sich in unsere Bilder und auch Auswahlen immer mehr Gefiederte einschleichen, in diesem Reisebericht war jedes fünfte Foto von einem Vogel.
Bis zum nächsten Reisebericht,
die Eulenmuckels